DE2659407A1 - Weiche, absorbierende und voluminoese (papier)-bahn und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Weiche, absorbierende und voluminoese (papier)-bahn und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
MÜLLER-BORE · DEUFEL · SCHÖ.« · HERTEL
DR. WOLFGANG MÜLLER-BORE (PATENTANWAUT VON 1927- 197S)
DR. PAUL DEUFEL. DIPL.-CHEM.
DR. ALFRED SCHÖN. DlPU-CHEM. WERNER HERTEL. DIPL.-PHYS.
S/C 20-44
Crown Zellerbach Corporation San Francisco, Calif. 94119,
USA
Weiche, absorbierende und voluminöse (Papier)-Bahn und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung betrifft ganz allgemein ein Verfahren, bei dessen Durchführung ein Zellulose-(Papier)-stoff mit geringem Feuchtigkeitsgehalt
einer mechanischen Behandlung unterzogen wird, wodurch eine strukturelle Deformation der Fasern erzielt wird, was
bewirkt, dass sie sich wickeln, d.h. im wesentlichen permanent verdreht und gebogen werden, ohne dass dabei merklich die Faserlänge
vermindert wird und ohne eine wesentliche Abnahme der Entwässerungsneigung des Papierstoffs. Gleichzeitig wird bei der
Durchführung dieses Verfahrens der Papierstoff zerfasert und flaumig gemacht, so dass die Zwischenfaserbindungen zwischen einzelnen
Fasern, beispielsweise Faserbündeln, die in typischer Weise beim Trocknen des Papierstoffes erzeugt werden, in einem
erheblichen Ausmaße brechen, so dass eine erhebliche Entflechtung der Fasern erfolgt.
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Es ist eine Anzahl von Methoden zur mechanischen Behandlung eines Zellulose-(Papier!-Stoffs bekannt, um die Struktur und die Konfiguration
der Fasern zu modifizieren, wobei bei der Durchführung dieser Methoden eine Fasermasse in einem begrenzten Raum zwischen
Bearbeitungselementen bearbeitet wird. Die Bedingungen, unter denen derartige Methoden durchgeführt werden, unterscheiden sich
beträchtlich, im allgemeinen befindet sich jedoch der zu bearbeitende Papierstoff in einem im wesentlichen feuchten Zustand. Wegen
des Feuchtigkeitsgehaltes des auf diese Weise behandelten Papierstoffs sowie anderer Verfahrensbedingungen, die bei der
Durchführung der bekannten Methoden eingehalten werden, sind das Ausmaß sowie der Charakter der strukturellen Deformation der
Fasern begrenzt. Darüber hinaus vermögen diese bekannten Methoden nicht gleichzeitig den Papierstoff in einem merklichen Ausmaße
zu zerfasern und flaumig zu machen. Diese Methoden neigen vielmehr
häufig dazu, die einzelnen Fasern weiter untereinander zu verflechten, so dass eine getrennte Zerfaserungsstufe erforderlich
ist.
Bei der Durchführung einer bekannten Methode dieses Typs wird die sogenannte "Curlatorvorrichtung" verwendet (vgl. die US-PS
2 516 384). Andere spezifische Ausführungsformen zur Durchführung
dieser Methode werden in den US-PS 2 561 013 und 3 028 632 beschrieben. Bei der Durchführung des in der US-PS 2 516 384 beschriebenen
Verfahrens werden Zellulosefasern zur Erzielung einer gewissen Knickung, Biegung und Verdrehung der einzelnen Fasern
"gekräuselt"; Im Gegensatz zu den herkömmlichen Mahlmethoden ändert diese Kräuselungsbehandlung nicht merklich den Entwässerungsgrad
des Papierstoffes, allerdings nehmen die Zug- und Berstfestigkeit ab, während die Streck- und Reissfestigkeit, Porosität
und Weichheit zunehmen. Bei der Durchführung dieses Verfahrens wird ein Zellulose-(Papier)-stoff mit einer Konsistenz zwischen
2 und 60 % unter mechanischem Druck zwischen zwei Elemente gebracht, die in einer kreisenden Bewegung zueinander oder in einer
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Hin- und Herbewegung zueinander stehen, wodurch Knoten oder Kügelchen
des Stoffes zwischen den sich gegenüberstehenden Bearbeitungselementen
gebildet werden. Diese kreisende Wirkung der Elemente auf die komprimierten Knoten, welche sich völlig bezüglich
der Natur von beispielsweise einem herkömmlichen Mahlen unterscheidet und im allgemeinen eine weniger drastische Einwirkung
von Kräften vorsieht, bewirkt die vorstehend erwähnten Knickungen, Verbiegungen und Verdrehungen der Papierstoff-Fasern. Infolge
der erforderlichen kreisenden Bewegung oder Hin- und Herbewegung sowie des relativ hohen Feuchtigkeitsgehaltes des Papierstoffs
ist dieses Verfahren bezüglich des Durchsatzes begrenzt. Darüber hinaus ist bei der Durchführung des in der US-PS 2 516 384 beschriebenen
Verfahrens das Ausmaß der Faserdeformation relativ gering. Es ist derartig, dass der Verknäulungsgrad der Fasern begrenzt
ist. Daher ist die gemäss der US-PS 2 516 384 erzielbare
Fasermodifizierung nicht lange andauernd, da sich ein merkliches Ausmaß an Verdrehungen, Knickungen und Verbiegungen der Fasern
beim Stehen während einer Zeitspanne von ungefähr 24 bis 48 Stunden
verliert. Die Deformation der Fasern gemäss der US-PS 2 516 ist daher hauptsächlich plastischer. Natur. Die Fasern neigen dazu,
mit der Zeit wieder ihre ursprüngliche Konfiguration anzunehmen. Man nimmt an, dass dies wenigstens teilweise auf die erhebliche
Wassermenge zurückzuführen ist, welche die Fasern umgibt und in diesen enthalten ist. Dieses Wasser neigt zu einer Herabsetzung
des Ausmaßes der permanenten strukturellen Verdrehung, die sonst auftreten würde. Darüber hinaus sind die Fasern des auf diese
Weise behandelten Papierstoffes miteinander verhakt und verschlungen,
so dass eine getrennte Verfahrensstufe erforderlich ist, um den Faserstoff zu zerfasern, so wie sie beispielsweise
in der US-PS 3 809 604 beschrieben wird.
Ein anderes derartiges Verfahren, das als Vermahlungsverfahren bei hoher Konsistenz bezeichnet wird, wird in der US-PS 3 382
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beschrieben. Dieses Verfahren verfolgt den Zweck, Fasern durch
eine Zwischenfaserreibung zu zermahlen, um die Zug- und Berstfestigkeit
ohne Herabsetzung der Reissfestigkeit zu erhöhen. Bei der Durchführung dieses Verfahrens wird ein Papierstoff mit
einer Konsistenz zwischen 1Q und 60 Gewichts-% in einen Arbeitsraum
eingeleitet, der sich zwischen zwei gegenüberstehenden sich relativ zueinander drehenden Scheiben befindet. Auf diesen Raum
ist der Papierstoff unter einem Druck von 0,35 bis 1,4 kg/cma
(5 bis 20 psi) begrenzt. Die relative Bewegung der Scheibenoberflächen erzeugt eine Zwischenfaserreibung in der auf diesen
Raum begrenzten Fasermasse. Die auf die Fasern einwirkende Arbeit ist erheblich, wie sich durch die Energiezufuhr zu dem
Refiner messen lässt. Sie kann bis zu 60 PS.Tage pro Tonne betragen.
Diese Zwischenfaserreibungsbehandlung vermahlt die Fasern, d.h. ihre Oberflächen werden fibrilliert, wobei die Zug- und
Berstfestigkeit wesentlich, erhöht werden, während die Entwässerungsneigung
des Papierstoffs entsprechend abnimmt. Diese Behandlung bedingt auch ein Knicken und Verdrehen der Fasern, eine
derartige Deformation ist jedoch in notwendiger Weise von einer Fibrillation der Fasern, einer verminderten Entwässerungsneigung
etc., wie vorstehend erwähnt worden ist, begleitet. Darüber hinaus
werden die Fasern der behandelten Pulpe durch das Verfahren derart
miteinander verhakt und verschlungen, dass eine anschliessende Stufe notwendig ist, um den Stoff zu zerfasern.
Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene bekannte Verfahren zum Zerfasern und Bauschigmachen eines im wesentlichen trockenen
Papierstoffs, dessen Fasern miteinander verschlungen und verbunden sind. Unter Einsatz von Hammermühlen, Stiftmühlen oder Scheibenrefinern
arbeitende Verfahren können zum Zwecke der Trennung einer miteinander verschlungenen trockenen Papierstoffmasse in
einzelne flauschige Fasern mit kaum verkürzter Faserlänge und kaum verminderter Entwässerungsneigung angewendet werden. Im
allgemeinen bedingen diese Verfahren nur in einem geringen Aus-
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maße eine Faserdeformierung. Daher wird in typischer Weise nur wenig effektive Arbeit auf die Pulpe bei der Durchführung dieser
Verfahren ausgeübt.
Verfahren, bei deren Durchführung ein Scheibenrefiner dazu verwendet
wird, eine Zerfaserung des Papierstoffs zu bewirken, werden in den US-PS 3 596 843 und 3 802 630 beschrieben. Zur Durchführung
dieser Verfahren wird ein trockener Papierstoff (im Falle des zuerst genannten Verfahrens mit einer Konsistenz von mehr als
85 % und im Falle des letzteren Verfahrens mit einer Konsistenz von wenigstens 90 %) in einen Scheibenrefiner eingeführt, der
unter solchen Bedingungen betrieben wird, dass der Papierstoff zerfasert und flauschig gemacht wird. Im Falle des in der US-PS
3 596 843 beschriebenen Verfahrens wird zwischen den Refinerplatten ein fester Abstand von 0,1 bis 5 mm eingehalten. Der
Papierstoff wird durch den gebildeten Raum in einem Trägergasstrom durchgeführt. Die Fasern werden durch eine Reibe- oder
Scherwirkung der Platten auf den Faserstoff getrennt. Bezüglich der Menge an Arbeit, die auf die Fasern einwirkt, sind keine
Angaben zu finden. Es ist jedoch offensichtlich, dass nur eine geringe Arbeit ausgeübt und in geringem Ausmaße eine Faserdeformation
durchgeführt wird, da die Fasern schnell den Raum in einem Gasstrom passieren, so dass der Arbeitsraum nicht in einem
solchen Ausmaße gefüllt wird, dass ein ausreichender Druck und die diesen begleitenden Kräfte auf den Faserstoff durch die Refinerplatten
zur Erzeugung einer Faserdeformation einwirken. In ähnlicher Weise werden bei der Durchführung des in der US-PS
3 802 630 beschriebenen Verfahrens Verfahrensbedingungen zwischen den Platten eingehalten, die nicht dazu ausreichen, den Raum zwischen
den Platten unter der erforderlichen Kompression zu füllen. Daher kann zwar eine Wechselwirkung des Papierstoffs mit den
Refinerplatten dazu ausreichen, den Stoff zu zerfasern, Kräfte einer solchen Art und einem solchen Ausmaß, dass die Fasern im
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JfA.
wesentlichen permanent verdreht und gebogen werden, werden jedoch nicht erzeugt.
In den US-PS 3 301 746, 3 432 936 und 3 821 068 werden Methoden
zur Herstellung von weichen, absorbierenden und voluminösen Bögen beschrieben, wobei Methoden angewendet werden, bei deren
Durchführung eine feuchte Bahn vor dem Trocknen weggelassen wird, da sie sich als absolut schädlich für die eigentliche Bahnbildung
erwiesen hat.
Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren sieht das erfindungsgemässe
Verfahren eine Behandlung von Zellulosepapierstoff zur Erzeugung von Fasern vor, die in einer wirksamen, effizienten und
im wesentlichen permanenten Weise in der gleichen Verfahrensstufe verdreht und gebogen, d.h. zerknäuelt, werden, wobei ein
Papierstoff erhalten wird, der im wesentlichen .,zerfasert und
flaumig ist. Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Papierstoff mit einer geringen Feuchtigkeit kontinuierlich
mit einer hohen Durchsatzgeschwindigkeit in und durch einen Arbeitsraum geführt, der zwischen entgegengesetzt angeordneten
Bearbeitungselementen gebildet wird. Der Zellstoff tritt dann an einer Austrittsstelle aus dem Arbeitsraum wieder aus. Die Elemente
weisen sich gegenüberstehende Oberflächen auf, welche dazu in der Lage sind, auf den Papierstoff durch Erfassen der Fasern
unter gesteuerten Arbeitsbedingungen Verdrehungskräfte auszuüben. Was die gesteuerten Arbeitsbedingungen dieses Verfahrens betrifft,
so steht die Geschwindigkeit der Zufuhr des Papierstoffs in einer
Beziehung zu der Geschwindigkeit der relativen Bewegung der Bearbeitungselemente
und zu dem Abstand zwischen den Oberflächen der Bearbeitungselemente in einer solchen Weise, dass der Arbeitsraum
unter ausreichender Kompression mit einer Fasermasse gefüllt ist, wodurch der Papierstoff von den Bearbeitungsoberflächen erfasst
wird und Verdrehungskräfte auf die Fasern einwirken t wodurch verknäuelte
Fasern erzeugt werden. Die auf diese Weise behandelten
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Fasern sind nachgiebig und zeigen eine relativ permanente strukturelle Deformation. Daher sind die den Fasern verliehenen
Drehungen und Biegungen permanent. Daraus hergestellte Bögen weisen eine wesentlich grössere Herabsetzung des durchschnittlichen
Young'sehen Moduls auf als entsprechende nichtbehandelte Vergleichsbögen.
Aus den erfindungsgemäss hergestellten Fasern lassen sich Bögen herstellen, die weicher, voluminöser und absorbierender
sind. Infolge der verknäuelten und zerfaserten Pulpe lassen sich sogar Bögen in einem wässrigen System herstellen,
ohne dass dabei diese erwünschten Eigenschaften verloren gehen, und zwar auch dann, wenn die feuchte Bahn während des Herstellungsverfahrens
kompaktiert wird.
Die Erfindung wird durch die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen;
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellung
des ringeiförmigen zerfaserten Papierstoffs nach dem erfindungsgemässen Verfahren,
Fig. 2 das Verfahren zur Herstellung von weichen, absorbierenden und voluminösen Bahnprodukten aus dem ringeiförmigen zerfaserten
Papierstoff gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren.
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer bevorzugt durchgeführten
Folge einer nichtthermischen Entwässerung und thermischen Trocknung gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren.
Fig. 4 eine im wesentlichen schematische Ansicht, welche das Ineinandereingreifen der reliefierten Walzen sowie der glatten
Walzen sowie die Bewegung einer Bahn durch diese Walzen wiedergibt.
Fig. 5 eine Mikrophotographie in 200-facher Vergrösserung, welche
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nichtbehandelte Zellulosefasern in ihrem flachen und bandähnlichen
Entstehungszustand zeigt, und
Fig. 6 eine Mikrophotographie in 200-facher Vergrösserung der in Fig. 5 gezeigten Fasern, die eine im wesentlichen permanente
gebogene und verdrehte Konfiguration infolge der Ringelungswirkung
aufweisen, die durch das Ringelungs-Zerfaserungsverfahren gemäss vorliegender Erfindung erzeugt wird.
Wie die Fig. 1 zeigt, wird ein System 2 verwendet/ um einen Papierstoff
mit geringer Feuchtigkeit herzustellen, der unter Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens geringelt und zerfasert
werden kann. Geeignete Materialien, aus denen der Papierstoff mit geringem Feuchtigkeitsgehalt hergestellt werden kann, sind
die üblichen Spezies von Nadelhölzern, wie Kiefer, Schierling, Tanne, Föhre und dergleichen. Ferner kommen Papierstoffe aus
Bäumen mit jährlich abfallenden Blättern in Frage, wie Pappel, Birke, Erle etc. sowie Papierstoffe aus Baumwolle. Ferner kann
man beispielsweise Zellulosefasern verwenden, die in einem gewissen Ausmaße einer Ligninmodifizierung unterzogen worden
sind, beispielsweise durch Einsatz eines thermomechanischen Papierstoffes oder eines wenigstens teilweise chemisch behandelten Papierstoffs, wie beispielsweise eines modifizierten thermomechanischen
Papierstoffs, der auf wenigstens die Glasübergangstemperatur erhitzt worden ist, eines chemimechanischen Papierstoffs,
eines halbchemischen Papierstoffs, eines chemischen Papierstoffs oder dergleichen.
Im allgemeinen wird ein Papierstoff mit einem geringen Feuchtigkeitsgehalt,
der keine wesentliche Faserlängenvermxnderung erfahren hat, als Beschickungssystem 2 verwendet. Vorzugsweise
wird daher das Beschickungssystem 2 auf einer minimalen durchschnittlichen
Faserlänge gehalten, die zur Erzeugung von ringel-
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förmigen zerfaserten Fasern 6 ausreicht. Dementsprechend weist das Papierstoffsystem 2 vorzugsweise eine gewogene durchschnittliche
Faserlänge von mehr als ungefähr 1,0 mm und insbesondere von
mehr als ungefähr 1,5 mm auf. In dem TAPPI-rStandard-233-Su64 ist
die Grundlage für die Berechnung des Wertes der gewogenen durchschnittlichen Faserlänge in mm angegeben. In Band 55, Nr. 2 der
Ausgabe Januar 1972 von TAPPJ wird eine vereinfachte Methode der Berechnung der durchschnittlichen Faserlänge angegeben. Der Artikel,
der "The Fiber Length of Bauer-McNett Screen Fractions" betitelt ist, stammt von J,E. Tasman und wird auf Seite 136 der
vorstehend erwähnten TAPPI-Publikation veröffentlicht. Die vereinfachte
Methode sollte zur Berechnung der vorstehend angegebenen durch Wiegen erhaltenen durchschnittlichen Faserlängenwerte verwendet
werden.
Zur Herstellung von ringeiförmigen zerfaserten Fasern wird der Zellulosepapierstoff 2 den Verdrehungskräften bei einem Feuchtigkeitsgehalt
ausgesetzt, der derartig niedrig ist, dass gleichzeitig eine wesentliche Fibrinierung, eine damit in Zusammenhang
stehende Festigkeit und eine Entwicklung von Bindungen unterbleiben, wobei ferner eine erhebliche Faserzerstörung und ein Versengen
verhindert wird. Die Konsistenz r d.h. der Gewichtsprozentsatz,
bezogen auf Trockenbasis, von Zellulosefasern in dem Beschickungssystem 2f wird vorzugsweise auf wenigstens ungefähr 60 %,
dem ungefähren Punkt, oberhalb dessen keine Fibrillation bis zu einem merklichen Ausmaße erfolgt, gehalten. Um jedoch die Fibrillation
weiter auf einem Minimum zu halten, wird vorzugsweise eine Konsistenz von ungefähr 70 und sogar von ungefähr 75 % eingehalten.
In ähnlicher Weise wird eine Konsistenz von bis zu ungefähr 90 % in zweckmässiger Weise eingehalten, damit im wesentlichen
ein Versengen und/oder eine merkliche Faserzefstörung der Papierstoff
beschickung unterbleibt. Um ein Versengen und eine Faserzerstörung auf einem Minimum zu halten, wird wiederum eine Konsistenz
von bis zu ungefähr 85 % aufrecht erhalten.
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Ein Papierstoff 2 mit einem niedrigen Feuchtigkeitsgehalt kann in verschiedenen Formen wie die vorstehend beschriebenen Fasern verwendet
werden. Oft erfolgt ein Einsatz in Form einer verfestigten Masse, wie in Form von Ballen, Folien oder dergleichen. Im allgemeinen
verschlingen sich die Zellulosefasern untereinander, wenn sie auf mechanische Weise entwässert und anschliessend zur Erhöhung
der Konsistenz des Papierstoffes auf den erforderlichen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet werden. Daher kann der Papierstoff
zu Beginn durch die Maßnahmen "3" zur Fragmentierung der vorstehend beschriebenen Papierstoffballen oder -folien oder des verschlungenen
Stoffes getrennt werden, wobei die Gesamtmenge der Papierstofffasern
auf einen Gehalt herabgesetzt wird, bei welchem eine wirksame Zuführung durchgeführt werden kann. Zur Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens liegt jedoch im allgemeinen nur eine minimale Menge an freien Fasern in dem fragmentierten Beschickungsmaterial
vor in typischer Weise kann man eine Hammermühle, eine Stiftmühle
oder eine andere bekannte Vorrichtung für diese anfängliche Fragmentierungsstufe
verwenden. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform
weist der anfänglich fragmentierte Papierstoff eine Papierstoffdichte von weniger als ungefähr 0,2403 g/ccm (15 pounds per cubic foot)'
und insbesondere von weniger als ungefähr 0,1602 g/ccm (10 pounds per cubic foot) auf,
Eine Hochenergieeinrichtung 5 zum Aufringeln und zur Zerfaserung von Zellulosefasern ist vorgesehen, um den Papierstoff 2 zur kontinuierlichen
Herstellung eines Produktes mit einer relativ hohen Durchsatzgeschwindigkeit zu behandeln, das verdreht und gebogen
ist. Die Aufringelungs- und Zerfaserungseinrichtung 5 besteht aus
einem Arbeitsraum zwischen gegenüberliegend angeordneten Bearbeitungselementen, wobei die sich gegenüber stehenden Oberflächen der
Bearbeitungselemente dazu in der Lage sind, die erforderlichen Verdrehkräfte auf den Papierstoff in der Weise auszuüben, dass sie
an den Fasern unter gesteuerten Arbeitsbedingungen angreifen. Eine Hilfseinrichtung zur Beförderung des Papierstoffs in den Arbeitsraum,
wie beispielsweise ein Schneckenförderer oder dergleichen, ist vorgesehen. In zweckmässiger Weise sind die Bearbeitungselemente
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mit sich gegenüberstehenden koaxial angeordneten Bearbeitungsoberflächen, die sich im allgemeinen Seite an Seite über die ganze
Ausdehnung des Bearbeitungsraumes hinweg gegenüberstehen, ausgestattet, wobei wenigstens eine der Bearbeitungsoberflächen in
einer im wesentlichen fixierten Ebene bezüglich der anderen Fläche
rotiert. Vorzugsweise wird ein Refiner, wie beispielsweise ein Scheibenrefiner, als Einrichtung verwendet, um die erforderlichen
hochenergetischen Kräfte an den Papierstoff zu übertragen. Beispielsweise kann man einen Einfach- oder Doppelscheibenrefiner in
wirksamer Weise verwenden, wobei die allgemeine Bauweise dieser Einrichtungen sowie ihre Betriebsweise in der US-PS 3 382 140 beschrieben
werden.
Um Verdrehungskräfte, welche die Fasern permanent zu biegen und zu verdrehen vermögen, auszuüben, muss der Bearbeitungsraum mit
einer Masse des Papierstoffs unter ausreichender Kompression gefüllt
sein. Beispielsweise lassen sich im Falle des in der vorstehend angegebenen US'-PS 3 382 140 beschriebenen Scheibenrefiners
die Kompressionskräfte, welche die Scheiben auf den Papierstoff ausüben, dadurch berechnen, dass der nach innen gerichtete hydraulische
Druck an der Scheibe 21, der durch den hydraulischen Kolben 28 ausgeübt wird, bestimmt wird. Dann kann man durch Multiplizieren
des hydraulischen Drucks mit der Querschnittsfläche des Kolbens sowie durch Dividieren der Gesamtfläche des mahlenden Plattenabschnitts
23 den Druck berechnen, der auf den Papierstoff ausgeübt wird. Um zu gewährleisten, dass die Druckkräfte, die auf den Papierstoff
ausgeübt werden, tatsächlich da.zu ausreichen, ein Auf ringeln und eine Zerfaserung zu bewirken, wird ein Druck mittels der sich
gegenüberstehenden Oberflächen angewendet, der vorzugsweise wenigstens 0,7 kg/cm2 (10 psil beträgt. Obwohl man hohe positive Drucke
an den Papierstoff anlegen kann, so ist es dennoch im Hinblick auf eine optimale Verarbeitung vorzuziehen, einen Druck biszu ungefähr
1,75 kg/cm2 (25 psi) und insbesondere von bis zu ungefähr 1,4 kg/cm2
(20 psi) anzuwenden.
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Die auf die Fasern einwirkenden Verdrehungskräfte müssen eine solche Grosse besitzen, die dazu ausreicht, geringelte Fasern zu
erzeugen. Eine Methode zur Beschreibung der Grosse dieser Verdrehungskräfte
ist die Angabe der "spezifischen Nettoenergie", d.h.
der tatsächlichen Energiemenge, die bei der Behandlung eines gegebenen
Papierstoffgewichtes angewendet wird. Insbesondere ist die
spezifische Nettoenergie für einen Scheibenrefiner die Bruttoenergie,
gemessen in Brems-ps,Tag pro luftgetrocknete Tonne (HPD/ADT),
d.h. die tägliche PS-Energie, die erforderlich ist, eine Tonne Papierstoff zu erzeugen, angewendet auf einen Papierstoff mit niedrigem
Feuchtigkeitsgehalt, minus die Energie, die bei den Leerlaufbedingungen
abgegeben wird. Daher ergibt sich die spezifische Nettoenergie aufgrund folgender Gleichung:
Netto-Refiner- RefinerHyfotor- 2000 φ£
e™™·.= -- ho Leistungsmesser- Wirkungs- Papierstoff 0,9 ADT-Papier-
KS«**»«* 93^ pro Tonne stoff
KtoSroie■«**»«* 93^ pro Tonne stoff
wettxienergie ^.,j. _,., „ „ v nr
- (kw-Stunde) χ χ χ ODT-Papierstofj
- 0y746 j^ 24 Stunden
Brems-PS χ Tag x Gesamtpounds O.D.-Papierstoff
Daher beträgt die minimale spezifische Nettoenergie, die in zweckmässiger
Weise angewendet wird, wenigstens ungefähr 0,75 HPD/ADT. Je nach der verwendeten Hochenergieeinrichtung 5 sowie den jeweils
eingehaltenen spezifischen Arbeitsbedingungen wird jedoch vorzugsweise eine spezifische Nettoenergie von wenigstens ungefähr 1,0 HPD/
ADT und insbesondere von wenigstens ungefähr 1,5 HPD/ADT angewendet.
Es ist bekannt, dass niedrig-Konsistenz-Refiner- und Hochkonsistenz-Refinersysteme
des Standes der Technik wechselnde Ausmaße der Entwässerungsneigung
des fertigen Papierstoffes bedingen. Daher ist es äusserst unerwartet, insbesondere bei den angewendeten hohen
Energien, dass der Entwässerungsneigungsgrad nicht merklich vermindert wird, sondern in typischer Weise aufrecht erhalten und in
den meisten Fällen tatsächlich erhöht wird. Unter bevorzugten Ar-
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beitsbedingungen wird insbesondere eine Erhöhung der Entwässerungsneigung
um ungefähr 10 % und manchmal um ungefähr 15 % erzielt.
Der Abstand zwischen den sich gegenüberstehenden Oberflächen muss auf einem solchen Wert gehalten werden, der gewährleistet, dass eine
wesentliche Faserzerstörung ausgeschlossen ist. Im allgemeinen muss er weiter als die Fasern sein, die durch den gebildeten Raum hindurchgehen.
Vorzugsweise wird ein Abstand von ungefähr 1,0 bis ungefähr 3,0 mm (0,04 bis Q,12 inch) zwischen den Bearbeitungsoberflächen
aufrecht erhalten. Der genaue Abstand steht in einer Beziehung zu den anderen beschriebenen Arbeitsbedingungen, um eine
erhebliche Fibrillierung oder ein Versengen der Fasern auszuschliessen.
Die Beschickungsgeschwindigkeit des Papierstoffs in den Arbeitsraum
der Hochenergieeinrichtung 5 muss ebenfalls gesteuert werden und wird auf einem solchen Wert gehalten, dass der Arbeitsraum mit den
Fasern unter einem Druck gefüllt wird, der dazu ausreicht, Verdrehung skräf te zu erzielen, wobei der absolute Wert wiederum von der
verwendeten Vorrichtung und den anderen Arbeitsbedingungen abhängt. Im Falle einer Hochenergieeinrichtung mit koaxial angeordneten
Bearbeitungsoberflächen ist beispielsweise eine Beschickungsmenge von ungefähr 9 kg (20 pounds) pro Minute und vorzugsweise von ungefähr
13,5 kg (30 pounds) pro Minute bis zu ungefähr 36 kg (80 pounds) pro Minute und vorzugsweise bis zu ungefähr 27 kg (60 pounds) pro
Minute unter den vorstehend beschriebenen bevorzugten Arbeitsbedingungen zweckmässig.
Unter allen Bedingungen, unter denen die Bearbeitungselemente eine
Drehbewegung ausüben, sollte die relative Tangentialgeschwindigkeit der Bearbeitungsoberflächen für gegebene Arbeitsbedingungen derartig
gross sein, dass Drehkräfte auf den Papierstoff innerhalb des Arbeit sraums ausgeübt werden. Die relative Bewegung zwischen den sich
gegenüberstehenden Oberflächen schwankt in Abhängigkeit von dem
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Typ der verwendeten Hochenergieeinrichtung 5. Im allgemeinen sollten
die Bearbeitungselemente mit einer relativen Tangentialgeschwindigkeit
von nicht weniger als ungefähr 300 m pro Minute (1000 feet) pro Minute rotieren. Vorzugsweise wird jedoch eine
relative Tangentialgeschwindigkeit von nicht mehr als ungefähr 1500 m (5000 feet) pro Minute eingehalten, um zu gewährleisten,
dass die Verdrehungskräfte tatsächlich auf den Papierstoff einwirken.
Zur Beschreibung der Wechselwirkung, in denen die verschiedenen Arbeitsbedingungen stehen, die im Zusammenspiel das Verdrehungs-Zerfaserungsverfahren
in beispielsweise einem Scheibenrefiner steuern, kann eine allgemeine Beziehung angegeben werden,die sich
in der Weise ausdrücken lässt, dass die Arbeitsbedingungen direkt proportional der Geschwindigkeit bzw. Menge sind, mit welcher der
Zellstoff kontinuierlich in und durch den Arbeitsraum geführt wird, wobei die Verdrehungskräfte mit einer Zunahme der Beschickungsgeschwindigkeit und/oder dem Druck in dem Arbeitsraum zunehmen.
Ferner ist bei gegebenen Arbeitsbedingungen das Ausmaß der Verdrehung umgekehrt proportional (a) dem Abstand zwischen den jeweiligen
Bearbeitungsoberflächen, (b) der wirksamen Querschnittsfläche des Bearbeitungsraumeinganges und (c) der relativen Rotationsgeschwindigkeit
der Bearbeitungselemente. Ferner lässt sich der relative Wert der Verfahrensvariablen in einer indirekten
Weise einstellen. So kann man die Geschwindigkeit bei einem gegebenen
Abstand in der Weise einstellen, dass die spezifische Nettoenergie erhöht oder abgesenkt wird, wodurch zufriedenstellende
Verdrehungskräfte erzielt werden. Fällt dieser spezifische Nettoenergiewert
unter einen vorherbestimmten Wert, dann können die Arbeitsbedingungen in der Weise eingestellt werden, dass die Beschickungsgeschwindigkeit
und/oder der Abstand in der Weise verändert werden, dass wenigstens der vorstehend beschriebene vorherbestimmte
Wert erzielt wird.
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In der Praxis existiert bezüglich, der Arbeitsbedingungen ein
Grenzwert, wobei bei einem Unterschreiten der Beschickungsgeschwindigkeit und/oder des Druckes unter diesen Grenzwert bei
einem gegebenen Abstand das Ausmaß der Verdrehungskräfte, die
auf den Papierstoff einwirken, abnimmt und die einzige Wirkung, die auf die Fasern einwirkt, eine Zerfaserung bei nur geringer
oder überhaupt keiner Verdrehung ist. Es ist daher zweckmässig. Bedingungen oberhalb dieses Grenzwertes zur Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens auszuwählen. Eine bequeme Methode, um die Beziehung zwischen den verschiedenen Arbeitsbedingungen
zur Durchführung sowohl einer Verdrehung als auch Zerfaserung im Falle eines Scheibenrefiners auszudrücken, der mit einer relativen
Umdrehungsgeschwindigkeit von 750 bis 2000 Upm arbeitet, ist folgende:
F χ 10
Arbeitsbedingungen (0,C) = -■■ ■
Arbeitsbedingungen (0,C) = -■■ ■
GTrD. Upm
F = Beschickungsgeschwindigkeit, #/Min.
G = Abstand, mm
D. = Durchmesser der Refinerplatten an dem Eintrittspunkt
in den Arbeitsraum in mm
Upm = relative Rotationsgeschwindigkeit in Upm eines gegebenen Scheibenrefiners
Wird die vorstehende Beziehung als Maß für die Arbeitsbedingungen angewendet, oberhalb welcher Verdrehungskräfte aufrecht erhalten
werden, dann werden in zweckmässiger Weise minimal wenigstens ungefähr 0,21 kg trockener Pulpe pro cm2 wirksamer Querschnittsfläche des Arbeitsraums pro Upm eingestellt.
Da die sich gegenüberstehenden Oberflächen der Bearbeitungselemente,
welche den Arbeitsraum bilden, dazu in der Lage sein müssen,
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den Papierstoff zu erfassen,ist es zweckmassig, dass die Arbeitsoberflächen aufgerauht sind. Das Aufrauhen lasst sich im allgemeinen
dadurch bewerkstelligen, dass die Oberflachen in verschiedenen Konfigurationen bei der Herstellung ausgearbeitet werden,
beispielsweise in Form von Kanälen, Vertiefungen, Eindrücken oder Hervorhebungen« In einer Vorrichtung mit sich koaxial gegenüberstehenden
Arbeitsoberflächen, wie sie vorstehend beschrieben worden
sind, sind Stangen die bevorzugte Form der aufgerauhten Oberflächen, wobei es sich herausgestellt hat, dass sie ein hohes Ausmaß an
Verdrehungskräften an den Papierstoff ausüben. Werden Stangen verwendet, dann ist ein wertvolles Ma0 für die Wirkung der Stangen
bezüglich der Ausübung von Verdrehungskräften auf den Papierstoff der ICPM-Wert, d.h. die Gesamtinch-Kontakte pro Minute, mit welchen
die Stäbe eines gegebenen Scheibenrefiners den Papierstoff
kontaktieren. Diese Berechnung findet sich in der Arbeit von J.E. McDonald "Post Refing Standard New Groundwood for Rotogravure
and Directory Pulps", Pulp and Paper Magazine of Canada, 75C: Tl 05, März 1975. Vorzugsweise weisen die koaxial angeordneten drehbaren Arbeitsoberflächen Stäbe auf, die sich nach innen erstrecken,
wobei die Oberflächen sich mit einer relativen Geschwindigkeit
drehen, durch welche ein ICPM-Wert von wenigstens ungefähr 300 χ
und vorzugsweise von wenigstens ungefähr 750 χ 10 erzielt wird.
Um eine Faserzerstörung auf einem Minimum zu halten und die Zwischenfaserbindung
zwischen einzelnen Fasern herabzusetzen, kann ein Bindungslösungsmittel 4 der Papierstoffbeschickung 2 und/oder
der Fragmentiereinrichtung 3 und/oder der Hochenergieeinrichtung zugesetzt werden. In typischer Weise wird ein kationisches Bindungslösungsmittel, wie ein kationisches grenzflächenaktives Mittel,
für diesen Zweck eingesetzt« Vorzugsweise werden ungefähr 0,2 und insbesondere ungefähr 1,Q % des Bindungslösungsmittel3fbezogen
auf das Gewicht des ofengetrockneten (O.D.) Papierstoffs, mit
welchem es vermischt wirdf verwendet, im allgemeinen beträgt aus
wirtschaftlichen Gründen die maximale Menge des Bindungslösungsmittels, das zugesetzt wird, ungefähr 5,0 und vorzugsweise bis zu
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ungefähr 2,0 %. . 9X'
Der Papierstoff 6 wird für eine anschliessende Erzeugung einer Bahn nach einem Biegen und Verdrehen der Fasern in einer im wesentlichen
permanenten Weise gewonnen. Diese im wesentlichen permanente Verdrehung, die den Fasern verliehen wird, ist für die
Nachgiebigkeit der Fasern und für eine geringe Bindungsintensität verantwortlich, wobei ferner eine Nassverarbextbarkeit erzielt
wird, ohne dass dabei im wesentlichen eine Beeinflussung durch mechanische Pressmaßnahmen auftritt. Im Gegensatz zu dem in der
US-PS 2 516 384 beschriebenen Verfahren, bei dessen Durchführung die Kräuselungswirkung merklich nach ungefähr 24 bis 48 Stunden
nach der Bildung verschwindet, sind die Verdrehungskräfte, die
auf die Fasern in der Hocfienergieeinrichtung 5 ausgeübt werden,
derartig, dass der strukturell modifizierte Papierstoff in trockenem Zustand im wesentlichen seinen aufgeringelten Charakter während
einer Zeitspanne beibehält, die erheblich oberhalb 48 Stunden liegt. Wird das nachstehend beschriebene Nassbahnherstellungsverfahren
angewendet, dann wird zuerst eine wässrige Aufschlämmung der behandelten Fasern hergestellt, da die Aufschlämmung im allgemeinen
zur Herstellung der Bahnen in einer relativ kurzen Zeitspanne verwendet wird. Wird jedoch der aufgeringelte und zerfaserte
Papierstoff während einer Zeitspanne von mehr als 24 Stunden gelagert, dann sollte der Papierstoff in zweckmässiger Weise in einem
im wesentlichen trockenen Zustand gehalten werden, um eine Umkehr des behandelten Papierstoffs aus seinem aufgeringelten und
zerfaserten Zustand in einen relativ nichtbehandelten Zustand zu vermeiden.
Die den Fasern durch die Aufringelung verliehene Wirkung lässt
sich experimentell durch Bestimmung der durchschnittlichen Faserbreite vor und nach der Aufringelüngsstufe zeigen. Die Breite
der einzelnen Fasern wird "durch Anwendung des erfindungsgemässen
Verfahrens vermindert, welches bewirkt, dass fleiche bandähnliche
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Fasern sich aufringeln, so dass in gesteuerter Weise eine aufgerollte
Faserkonfiguration erzielt wird, die wesentlich nachgiebiger ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen Mikrophotographien der behandelten
bzw. nichtbehandelten Fasern. Die Unterschiede zwischen Fasern, die unter Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens aufgeringelt
und zerfasert worden sind, zu den nichtbehandelten Gegenproben gehen deutlich aus den vorstehend erwähnten Mikrophotographien
hervor«
Die Messung der Faserbreite erfolgt experimentell durch willkürliche
Entnahme einer Probe aus einer dünnen Aufschlämmung des Papierstoffs sowie durch gleichmässige Verteilung desselben auf
einem Objektträger. Mikrophotographien (200-fache Vergrösserung) werden dann an repräsentativen Stellen aufgenommen, wobei jeweils
ungefähr 20 Fasern in jedem Abschnitt vorliegen. Dann werden diese Mikrophotographien in der Weise weitervergrössert, dass die Faserabmessungen
das 8Q-fache der Ursprungsgrösse betragen. In jeweils
einem Abstand von Π cm werden Breitemessungen durchgeführt, wobei
die ganze Länge einer jeden Faser verwendet wird. Ein Vergrösserungsglas mit einem 1Q mm-Fadenkreuz wird für die Messungen verwendet.
Die Bedingungen, unter denen die Aufringelung durchgeführt wird, stehen in einer Wechselbeziehung. Verdrehungskräfte, die
auf den Papierstoff einwirken, haben eine Herabsetzung der durchschnittlichen Faserbreite von vorzugsweise bis zu ungefähr 20 %
und insbesondere von bis zu ungefähr 25 % der aufgeringelten Fasern
6 zur Folge.
Die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielten Veränderungen
bezüglich Nachgiebigkeit und Konfiguration der Fasern werden in
überraschender Weise während eines herkömmlichen Nassverarbeitens
aufrecht erhalten, wobei eine Bahn mit einer ausgezeichneten, vom Verbraucher wahrnehmbaren Weichheit, einem hervorragenden
Wasserabsorptionsvermögen und einer guten Bauschigkeit erhalten
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wird. Die entwickelte Weichheit gibt sich in einem erheblichen Ausmaß durch eine Herabsetzung des Young'sehen Moduls der Bahn
zu erkennen, d.h. durch das Verhältnis der Spannung pro Flächeneinheit zu der entsprechenden Dehnung pro Längeneinheit, wobei
die Dehnungsfehlergrenze sich innerhalb elastischer Grenzen bewegt. Insbesondere kann die Herabsetzung des Young'sehen Moduls
einer Bahn, die aus aufgeringelten Fasern 6 erzeugt worden ist,sich
dadurch nachweisen lassen, dass der Young'sche Modul einer Bahn bestimmt wird, die aus zu 100 % aufgeringelten Fasern gebildet
wird, wobei dieser Modul mit dem Young'sehen Modul einer Bahn
verglichen wird, die aus ähnlichen Fasern erzeugt wird, die nicht behandelt worden sind. Werden die Zellulosefasern 2 nach
dem erfxndungsgemässen Verfahren behandelt, dann wird im allgemeinen eine Verminderung des Young'sehen Moduls daraus hergestellter
Bahnen bis zu dem minimal annehmbaren Grad festgestellt, der notwendig ist, um die vorstehend geschilderten gewünschten Bahneigenschaften
zu erzielen. Insbesondere lassen'sich Bahnen mit
einem Verminderungsgrad des Young'sehen Moduls beispielsweise in der Weise herstellen, dass nichtbehandelte Fasern mit aufgeringelten
zerfaserten Fasern 6 vermischt werden. Ferner kann man in der
Weise verfahren, dass die nichtbehandelten Fasern Verdrehungskräften in einem solchen Ausmaße ausgesetzt werden, die notwendig
sind, die gewünschten Bahneigenschaften zu erzielen, worauf eine Bahn hergestellt wird. Vorzugsweise beträgt der angestrebte Verminderungsgrad
des Young'sehen Moduls zur Herstellung bestimmter Produkte, wie von Seidenpapier, Handtüchern etc., wenigstens ungefähr
50 % und vorzugsweise ungefähr 75 %.
Zur Herstellung eines gegebenen Bahnproduktes können wechselnde Mengen geringelter und zerfaserter Fasern € verwendet werden.
Insbesondere können die herzustellenden Bahnen bis zu 100 % der Fasern 6 enthalten. Vorzugsweise werden jedoch die Fasern 6
mit zellulosehaltigen Papiererzeugungsfasern vermischt, wobei sich, die Gesamtmengen im allgemeinen nach der Art der Endeigen-
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schäften der Bahn richten, da die technischen Anforderungen an die
verschiedenen Produkte verschiedene Weichheitsgrade bzw. Festigkeitsgrade
erfordern. Zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Ausgleiches zwischen Festigkeit und Weichheit, beispielsweise zur
Herstellung von Seidenpapier oder Handtüchern, Filtermedien sowie für Durchtränkungen bestimmtes Rohpapier, werden bestimmte bevorzugte
Zusammensetzungsbereiche bezüglich der Fasern 6 bzw. der Zellulosepapierherstellungsfasern eingehalten. In zweckmässiger
Weise macht die Menge der geringelten zerfaserten Fasern in der Bahn ungefähr 10 bis ungefähr 70 Gewichts-% aus. Für viele Pro-,
dukte, in denen die Fasern 6 verwendet werden, ist es jedoch vorzuziehen, ungefähr 20 und bis zu ungefähr 60 Gewichts-% und insbesondere
bis zu ungefähr 40 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fasern, vorzusehen.
Die Fasern 6 lassen sich zu neuen weichen, absorbierend wirkenden
und voluminösen Bahnen 15 nach verschiedenen Methoden herstelen.
Insbesondere werden die Fasern vorzugsweise unter Anwendung von Nasserzeugungsverfahren verarbeitet, wobei man sich vorzugsweise
herkömmlicher Papierherstellungsmethoden bedient, beispielsweise der herkömmlichen Standardnassverpressung der Bahn zur Entwässerung,
da auf diese Weise die Kapitalkosten auf einem Minimum gehalten werden. Man kann jedoch aus den Fasern 6 auch nach Trockenmethöden
Bahnen herstellen, wobei man beispielsweise auf Luftablegemethoden und andere herkömmliche bekannte Trockenformungsmethoden
zurückgreifen kann.
Beispielsweise wird eine typische Methode zur Nassverarbeitung
von geringelten und zerfaserten Fasern 6 durch die Fig. 2 erläutert. Gegebenenfalls können die Fasern 6 einer herkömmlichen Entflockungseinrichtung
7 zugesetzt werden, um etwa vorhandenes flockenähnliches Material zu entfernen, das ±n den Fasern enthalten
sein kann.
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Eine wässrige Aufschlämmung der vorstehend beschriebenen Fasern
kann zu einer nassen Bahn 2Q auf einer Bahnherstellungseinrichtung,
die im allgemeinen mit der Bezugszahl 9 bezeichnet wird, verformt werden, wobei es sich vorzugsweise um eine durchlöcherte
Oberfläche handelt, beispielsweise eine Fourdrinier-Vorrichtung, eine Stevens-Blattbildungsvorrichtung oder dergleichen. Man kann
partielle oder totale Wärmetrocknungsmethoden anwenden, die Produktbahnen werden jedoch vorzugsweise in der Weise hergestellt,
dass zuerst eine erhebliche Menge Wasser aus der Bahn 20 durch eine nichtthermische Entwässerungseinrichtung 10 vor der überführung
in die nachstehend näher beschriebene Wärmetrocknungseinrichtung 11 entfernt wird. Eine nichtthermische Entwässerung
ist aufgrund des einzigartigen aufgeringelten zerfaserten Papierstoffs 6 gemäss vorliegender Erfindung möglich. Diese Entwässerungsstufe
wird in typischer Weise nach verschiedenen Methoden durchgeführt, die eine mechanische Kompression der Bahn verursachen,
beispielsweise unter Anwendung herkömmlicher Nasskompressionsmethoden,
wie sie aus der Fig. 3 hervorgehen. Diese mechanische Kompressionsstufe erhöht normalerweise die Kompaktie—
rung der Bahn bis zu einem solchen Ausmaß F das im allgemeinen
für ein Durchtrocknen schädlich ist, da die Porosität der Bahn vermindert wird, was wiederum die Trocknungswirkung vermindert,
so dass die gewünschte Kombination der Bahneigenschaften verloren geht, wie sie für Seidenpapier, Handtücher oder ähnliche sanitäre
Produkte erwünscht ist. Die nassverformte Bahn tritt aus der Nassformungsvorrichtung 9 aus und wird vorzugsweise einer
nichtthermischen Entwässerungseinrichtung 10 zugeführt. In der Entwässerungseinrichtung IQ (vgl. die Fig. 3) wird die Bahn 20
in typischer Weise zunächst von einer zweiten durchlöcherten Transporteinrichtung 10a "aufgenommen", wobei diese Einrichtung
vorzugsweise eine obere und untere Oberfläche 10b bzw. 10c aufweist. Dann wird die Bahn vorzugsweise in eine nichtthermische
Entwässerungseinrichtung eingeführt, ±n welcher sie den Kompressionskräften ausgesetzt wird, die durch wenigstens eine
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Entwässerungseinrichtung 3Od ausgeübt werden, beispielsweise
Walzen 10e und 10f und/oder Walzen 10g, die mit dem Trocknungszylinder 11 zusammenarbeiten. Die Walzen 1Of und 10g sind in
zweckmässiger Weise Vakuumentwässerungswalzen, wobei sie jedoch auch ohne Vakuum betrieben werden können. Die Walze 1Oe ist in
typischer Weise eine federnde Presswalze, die aus Hartkautschuk, Metall oder dergleichen besteht. Die feuchte Bahn wird durch eine
durchlöcherte Transporteinrichtung 10a durch die Walzen 10d und 1Oe sowie zwischen der Walze 1Og und dem Trocknungszylinder 11
geführt, wo sie vorzugsweise bis zu einer Konsistenz von wenigstens ungefähr 20 % und insbesondere von bis zu ungefähr 40 %
und in ganzbevorzugter Weise von ungefähr 50 % entwässert wird.
Die entwässerte Bahn wird dann auf einen Trocknungszylinder 11
aufgegeben, bei dem es sich vorzugsweise um einen Yankee-Trocknungszylinder handelt, wodurch das Aufbringen durch die Druckwirkung
der Walze 10g erfolgt, welche die Bahn in Kontakt mit dem
Zylinder bringt.
Infolge der einzigartigen Eigenschaften der aufgeringelten und
zerfaserten Pulpe 6 werden die Nachgiebigkeit, die Weichheit, die Voluminosität sowie das Wasserabsorptionsvermögen der Bahn
aufrecht erhalten, obwohl Kompressionskräfte auf sie durch die nichtthermische Entwässerungseinrichtung 10 ausgeübt werden. Wie
insbesondere in Beispiel 2 gezeigt werden wird, beeinflusst in äusserst überraschender Weise diese Kompressionswirkung nicht in
nachteiliger Weise die Weichheit, das Absorptionsvermögen sowie die Bauschigkeit der Bahnen 15, in denen die Fasern 6 enthalten
sind. Die Bahnen 15 sind bezüglich dieser Eigenschaften wesentlich
besser als Bahnen, die aus den gleichen Beschickungsfasern hergestellt worden sind, die jedoch nicht der Einwirkung der
erforderlichen Verdrehungskräfte ausgesetzt worden sind. Daher können Bahnen unter Einsatz von Fasern 6 in wechselnden Mengen
hergestellt werden, die in verschiedenen Ausmaßen einer nichtthermischen Entwässerung unterzogen werden können, wobei die Eigen-
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- A3- -
. SUP-
schäften, wie die Bauschigkeit, die Weichheit, das Wasserabsorptionsvermögen
etc., in einem Grad aufrecht erhalten werden, der mit dem Grad ihrer durchgetrockneten Gegenstücke vergleichbar ist.
Eine Bahn mit einer relativ niedrigen Dichte kann mit verschiedenen
Graden einer nichtthermischen Entwässerung erhalten werden, wenn die Fasern 6 verwendet werden. Die relative Bahndichte lässt
sich durch Berechnen des Unterschiedes zwischen einer Bahn, die die Fasern 6 enthält, und einer Bahn, die aus ähnlichen Zellulosefasern
hergestellt worden ist, welche nicht der erfindungsgemässen Behandlung
unterzogen worden ist, bei einem gegebenen Grad an nichtthermischer Entwässerung bestimmen. Daher ist die Dichte einer Bahn,
welche Fasern 6 enthält und nach einem herkömmlichen Entwässerungsverfahren erzeugt worden ist, mit einer durchgetrockneten nichtkompaktierten
Bahn vergleichbar. Vorzugsweise wird eine relative Bahndichte von wenigstens Q,02 g pro ecm und insbesondere von wenigstens
0,03 g pro ecm bei einem gegebenen nichtthermischen Entwässerungsgrad
hergestellt.
Die Bahn 20 wird in typischer Weise aufeinanderfolgenden Trocknungs-
und Kreppstufen unterzogen, die mit den Bezugszahlen 11 bzw. 12 bezeichnet werden. Im allgemeinen wird die entwässerte Bahn zuerst
der thermischen Trocknungseinrichtung 11, beispielsweise
einem Yankee-Zylinder, wie er vorstehend beschrieben worden ist,
zugeführt, in welcher die Wärmetrocknung durchgeführt wird. Eine Kreppeinrichtung 12 ist dann in typischer Weise vorgesehen, die
im allgemeinen aus einer Rakel besteht, die gleichzeitig die Bahn von dem Wärmetrockner abnimmt und ihn kreppt. Gemäss einer anderen
Ausführungsform kann eine partielle oder vollständige Druchtrocknung
einer im wesentlichen nichtkompaktierten Bahn aus aufgeringelten zerfaserten Zellulosefasern 6 vor der Zuführung zu dem Yankee-Zylinder
durchgeführt werden. Gegebenenfalls kann die gekreppte Bahn durch Kalandrierungseinrichtungen 14 in der Weise geglättet
werden, dass die gekreppte Bahn zwischen einem Paar Glättungs-
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walzen hindurchgeführt wird.
Nachdem die gekreppte Bahn 12a gebildet worden ist, wird in
vorteilhafter Weise eine Prägestufe 13 durchgeführt. Man kann
bekannte Standardprägemethoden in wirksamer Weise durchführen, eine weitere Verbesserung der Bauschigkeit sowie der Weichheit
der Folie lässt sich jedoch unter Einsatz einer pneumatischen Prägemethode erzielen. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, lässt sich
diese Verbesserung insbesondere dadurch erzielen, dass eine Prägeeinrichtung 13a verwendet wird, die eine federnde Walze 13b,
welche mit einer gasförmigen Substanz 13e aufgeblasen ist, gefüllt ist. Diese bildet einen Spalt zusammen mit einer relativ
steifen Prägewalze 13c. Vorzugsweise weist die Walze 13c nichtgezeigte Erhebungen an dem Walzenumfang zur Erzeugung einer geprägten
Bahn 13d auf, die dann erzeugt wird, wenn die gekreppte
Bahn 12a durch den Spalt geführt wird. Die Walze 13b liegt an den Walzen 13f bzw. 13g sowie an der federnden Walze 13c an.
Die Weichheit der Bahn 15 wird unter Anwendung eines "Handle-ometer-Tests
(HOM) gemessen. Der Handle-o-meter-Test wird in
TAPPt T-498 beschrieben. Um diese Messung für eine gegebene Bahn in vergleichbare Werte zu überführen, wird der HOM-Wert
durch das Quadrat der Dicke einer gegebenen getesteten Einfachschichtbahn dividiert. Der Quotient wird mit 10 multipliziert.
Beispielsweise beträgt im Falle von Seidenpapier je nach der Art des verwendeten Eintrages die Weichheit (bulk softness)
(die Umkehrung der Steifigkeit), ausgedrückt als HOM/(Dicke), χ
10 in zweckmässiger Weise wenigstens 0,25. Im Falle ähnlicher Seidenpapiere wird dann, wenn eine Bahn mit einer 1StWaS grösseren
Dauerhaftigkeit gewünscht wird, eine Weichheit von vorzugsweise wenigstens 0,4 und insbesondere von wenigstens 0,5 erzeugt.
Als obere Grenze kann eine Weichheit von bis zu vorzugsweise un-
2 5
gefähr 1,25 HOM/(.Dicke). . χ 10 und insbesondere von bis zu ungefähr
1,00 und in ganz besonders bevorzugter Weise bis zu unge-
. 36.
fähr Q,75 für ein gegebenes Bahnprodukt, je nach dem in Frage
kommenden Endverwendungszweck, eingehalten werden.
Unabhängig von dem beabsichtigten Verwendungszweck einer gegebenen
Bahn dient das Vorliegen der erfindungsgemässen Fasern 6 in einem Eintrag zu einer erheblichen Herabsetzung ihrer Steifigkeit
im Vergleich zu Bahnen, die aus vergleichbaren nichtbehandelten Fasern hergestellt worden sind. Daher wird der Prozentsatz
der Steifigkeitsverminderung der Bahnen 15 dadurch ermittelt, dass
die Steifigkeit von Bahnen, welche behandelte Fasern enthalten, mit der Steifigkeit von Bahnen verglichen wird, die nichtbehandelte
Fasern enthalten. Vorzugsweise beträgt der Prozentsatz der Herabsetzung der Bannsteifigkeit wenigstens 50 % und insbesondere
wenigstens 100 % und in ganz bevorzugter Weise wenigstens 200 %.
Die weiter oben erwähnten bekannten Wärmetrocknungsverfahren
sind an bestimmte obere Grenzen des Flächengewichtes gebunden,
da dann, wenn das Flächengewicht der Bahn oberhalb ungefähr 11,2 bis 13,5 kg pro 279 m2 C30Q0 square feet) liegt, das Trocknen
auf den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt ein ernsthaftes Problem darstellt. Wird demgegenüber das erfindungsgemässe Verfahren
angewendet, dann lassen sich Bahnen mit einem extrem hohen Flächengewicht, wie es beispielsweise zur Herstellung von bauschi^
gen Handtüchern oder ähnlichen Produkten in Frage kommt, herstellen. Daher können weiche, absorbierend wirkende und bauschige
Bahnen nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt werden, die Flächengewichte von bis zu ungefähr 45 kg pro 279 m2 (IQO
pounds pro 3000 square feet), aufweisen.In kommerzieller Hinsicht
sind jedoch Bahnen 15 mit einem Flächengewicht von bis zu ungefähr
27,0 kg/279 ma und vorzugsweise von bis zu ungefähr 22,5 kg/279 m2
am zweckmässigsten.
Eine andere Eigenschaft der Bahn 15, die von Bedeutung ist, ist ihr Wasserabsorptionsvermögen. Der Parameter der Wasserabsorption
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- H
wird als Anzahl der Sekunden ausgedrückt, die nötig sind, bis eine einfache Bahn mit einer Abmessung von 114 χ 114 mm 0,1 ecm
Wasser absorbiert hat. Der Test wird in TAPPI T-432 beschrieben. Im allgemeinen ist ein Wasserabsorptionsvermögen von weniger als
ungefähr 10,0 Sekunden ein ausreichendes Ausmaß zur Herstellung von Seidenpapier. Vorzugsweise wird jedoch ein Wasserabsorptionsvermögen
für Seidenpapier von weniger als ungefähr 8,0 Sekunden eingestellt, während eine augenblickliche Wasseraufnahme am
meisten bevorzugt wird«
Die folgende Versuchsreihe erläutert das erfindungsgemässe Verfahren
und bezieht sich auf das System der Fig. 1 bis 3. Durch Vergleich der physikalischen Eigenschaften von Bahnen, die nichtbehandelte
Zellulosefasern enthalten (Versuch A) mit Bahnen, die 100 % der gleichen Fasern enthalten, die nach dem erfindungsgemässen
Verfahren behandelt worden sind (Versuche B bis E), wird die Wirkung der Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens deutlich
gezeigt.
Eine Mischung aus 75 % Schierlingstannen- und 25 % Edeltannenkraftpapierstoff
in Form von Papierstoffballen mit einem Gewicht von 180 bis 270 kg wird mechanisch zerkleinert. Die verwendete Zerkleinerungseinrichtung
besteht aus sich in entgegengesetztem Sinne drehenden Trommeln, von denen jede mit herausragenden Zähnen
versehen ist. Diese Behandlung dient dazu, die Ballen in kleinere Teilchen mit einer Dichte von weniger als ungefähr 0,2403 g/ccm
zu zerkleinern. Weniger als 50 % des zerkleinerten Papierstoffs liegen in Form von freien Fasern sowie Faserbündeln vor. Der
Papierstoff wird durch ein Dosierungssystem geschickt, welches
.die PapierStoffbeschickungsgeschwindigkeit steuert, und einem
Schneckenförderer zum Einführen der Fasern in einen Bauer 411-Scheibenrefiner zugeführt. In jedem Falle werden der Abstand
zwischen den Refinerplatten, die Zuführungsgeschwindigkeit, der
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auf den Papierstoff durch die Platten einwirkende Druck und die Vermahlungsenergie derart eingestellt, dass der Arbeitsraum im
wesentlichen mit einer Fasermasse gefüllt bleibt, so dass die Verdrehungskräfte
zur Bewirkung einer Aufringelung und Zerfaserung des Papierstoffs ausgeübt werden. Insbesondere wird die Papierstoffzuführungsgeschwindigkeit
im Falle der Versuche B bis E gemäss Tabelle I bei ungefähr 15 kg gehalten, während der Abstand in.
•jedem Fall verkleinert wird und bei ungefähr 30,0 bis 2,0 mm beginnt.
Dies bedingt einen Anstieg der spezifischen Nettoenergie von 1,43 HPD/ADT auf 2,21 HPD/ADT. In jedem Falle der Versuche B bis
E beträgt die relative Tangentialgeschwindigkeit der Refinerplatten
7367 m pro Minute.
Mittelflache Refinerplatten mit einem Durchmesser von 1016 mm
werden in dem Bauer 411-Scheibenrefiner verwendet. Die Platten weisen vier radiale Stäbe auf, die in einem Abstand von 15° zu
parallelen Stäben auf beiden Seiten in einem 15"-Segment angeordnet
sind. Die Stäbe besitzen eine Tiefe von 7,9 mm, wobei die äussere Reihe der Sperren mit der Oberfläche der Platte fluchtet. Sie besitzen
eine Breite von 4,4 mm mit 6,3 mm breiten Vertiefungen. Gestaffelte Sperren sind in einem Abstand von 30,8 mm in den
Vertiefungen sowie 0,8 mm unterhalb der Oberfläche der Platte angeordnet .
Der aufgeringelte und zerfaserte Papierstoff, welcher den Refiner
verlässt, wird mit soviel Wasser versetzt, um eine wässrige Aufschlämmung mit einer Konsistenz von ungefähr 4 %, die relativ
einfach zu pumpen ist, herzustellen.Nach einem Entflocken der
Aufschlämmung in einer Sprout Waldron-Entflockungseinrichtung wird die Papierstoffaufschlämmung in einen Stoffauflaufkasten
gepumpt.Dann wird eine feuchte faserige Bahn in der Weise gebildet,
dass die wässrige Aufschlämmung auf die durchlöcherte Oberfläche
(Sieb) eines Standard'-Fourdrinier-Papiermaschinensystems
aufgebracht wird. Die feuchte Bahn wird dann von der durchlöcherten
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Oberfläche des Fourdriniers einem nichtthermischen Entwässerungssystem
zugeführt, insbesondere einem System, welches mechanisch die Bahn komprimiert. Die feuchte Bahn wird zu einem durchlöcherten
Gewebepaar transportiert, welches die Bahn in einen Walzenspalt befördert, der durch ein Paar Nasspresswalzen, welche eine anfängliche
Entwässerung bewirken, gebildet wird. Die verwendeten Walzen bestehen aus einer oberen nachgiebigen Kautschukwalze und einer
unteren, mit Kautschuk bedeckten Vakuumwalze. Die Bahn wird zuerst zwischen den vorstehend beschriebenen Walzen durch mechanische
Kompression auf eine Konsistenz von ungefähr 28 bis 30 % entwässert.
Die anfänglich entwässerte Bahn wird dann über die Transportgewebe einer zweiten nichtthermischen Entwässerungseinrichtung zugeführt,
die aus einer zweiten Vakuumwalze besteht, welche mit einem Standard-Yankee-Trocknungszylinder
zusammenarbeitet. Die Bahn verlässt die zweite Entwässerungseinrichtung mit einer Konsistenz von ungefähr
35 bis 40 %. Die Wirkung der Vakuumwalze, die gegen den Yankee-Zylinder
arbeitet, auf die Bahn hat zur Folge, dass diese an dem Yankee-Zylinder anhaftet, an dem sie anschliessend getrocknet wird.
Die an dem Yankee-Zylinder getrocknete Bahn wird dann bei ihrer
Abnahme von dem Yankee-Zylinder mit einer Rakel gekreppt, zwischen
einem Paar harter zylindrischer Walzen kalandriert und anschliessend
für eine weitere Verwendung aufgerollt. In diesem Falle besteht die weitere Verarbeitung darin, die aufgerollte trockene
Bahn durch ein pneumatisches Prägesystem zu schicken, welches eine mit einem Gas aufgeblähte federnde Walze aufweist, die mit einer
relativ steifen Prägungswalze zusammenarbeitet, die an ihrem Umfang Erhebungen aufweist. Dabei wird ein Prägemuster auf der durchgeschickten
Bahn erzeugt. Die Bahnen werden dann mittels einer mit
Zähnen versehenen Klinge perforiert, auf die erforderliche Breite zugeschnitten und dann zu Standard-Seidenpapierrollen verarbeitet.
Die zur Bildung des aufgeringelten und zerfaserten Zellulosepapierstoffs
eingehaltenen Bedingungen sowie die Eigenschaften der nach dem erfxndungsgemässen Verfahren gebildeten Bahn gehen aus der Tabelle
I hervor:
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Versuch Nr, ABC D E
(Ver-.
gleich)
gleich)
Konsistenz* - 87% 86% 73% 85%
Beschxckungsgeschwindig- - 34 #/'Min. iy
keit ^
Spezifische Nettoenergie - 1,43 1,56 1,95 2,21
(HPD/ADT)
Plattenabstand (mm) - 3,0 2,5 2,8 2,0
ICPM - 9,85 χ 106 >
Auf den Papierstoff ein- - 0,7 kg/cm2 ^.
wirkender Druck
Zug, g/25 mm 773 402 266
Dicke (Einzelbahn in μ)** 130 150 153 170 170
Zunahme der Bahndicke, %- 15% 17% 30% 30%
Dichte (g/ccm) 0,242 0,197 0,193 0,196 0,162
Relative Bahndichte - 0,045 0,049 0,046 0,080 (g/ccm)
Weichheit (HOM/(CaI)2 χ 2,30 1,30 1,12 1,06 0,47
10°
Verminderung der Steifig- - 77% 105% 115% 390%
keit, %
* Die Konsistenz der Fasern, die in den Refiner gelangen, wird in der Weise ermittelt, dass die Konsistenz des aufgeringelten
zerfaserten Papierstoffs gemessen wird und eine Korrektur im Hinblick auf den Feuchtigkextsverlust vorgenommen wird, der
während des Vermahlens auftritt.
** Die Dickemessungen erfolgen in der Weise, dass fünf Testbahnen einer kg/cm2-Kraft ausgesetzt werden, die durch eine*
Zylinder mit einem Durchmesser von 100 mm ausgeübt wird, worauf die Ablesungen in μ durch 5 geteilt werden. Eine Gesamtkraft
von 0,094 kg/cm2 wird an die Bahnen durch den Zylinder übertragen .
Man stellt erhebliche Unterschiede bezüglich der physikalischen
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Eigenschaften von Bahnen, die aus aufgeringeltem und zerfasertem
Papierstoff hergestellt worden sind, im Vergleich zu den physikalischen Eigenschaften von Bahnen fest, die nur nichtbehandelte
Fasern enthalten. Die Dicke einer einfachen Bahn, die aus den behandelten Fasern hergestellt wird, ist um das 15- bis 30-fache
bauschiger als die Dicke einer vergleichbaren Bahn aus einem nichtbehandelten Papierstoff. In ähnlicher Weise bewegen sich die relativen
Dichten von Bahnen, die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt worden sind, in dem Bereich zwischen 0,045 und 0,080.
Schliesslich sind die Weichheit und „dementsprechend die Steifigkeit
der jeweiligen Bahnen erheblich verschieden. Die Verminderung der Steifigkeit beträgt 77 bis zu 390 %.
Die folgenden Versuche werden in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1
durchgeführt, mit der Ausnahme, dass im Labormaßstab eine ähnliche
Papierstoffbeschickung (75 % Schierlingstanne und 25 % Edeltanne) mit einer Konsistenz von ungefähr 89,2 % verwendet wird, die zuvor
mechanisch in einer Hammermühle zur Erzeugung des notwendigen zerkleinerten Papierstoffs zerkleinert worden ist. Die Papierstoffteilchen
werden einem Bauer 411-Scheibenrefiner mit einer Beschickungsgeschwindigkeit
von ungefähr 18 kg/min sowie einer relativen Tangentialgeschwindigkeit von ungefähr 7376 in. pro Minute zugeführt,
wobei der Plattenabstand 2,7 mm beträgt. Die verwendeten Refinerplatten ähneln den in Beispiel 1 beschriebenen. Die spezifische
Nettoenergie beträgt 2,4 HPD/ADT,
Eine Probe aus den nichtbehandelten Beschickungsfasern wird mit dem in der vorstehend beschriebenen Weise erzeugten aufgeringelten
und zerfaserten Material in der Weise verglichen, dass nass ein handbogen bis zu einer Konsistenz zwischen 40 und 50 %, der bevorzugten
oberen Grenze der nichtthermischen Entwässerung, verpresst wird, worauf der mechanisch entwässerte Papierstoff zu einem Hand-
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bogen mit einem Flächengewicht von 7,6 kg verformt wird. Ferner
werden Handbögen aus einer ähnlichen Fasermenge, die keiner Behandlung
unterzogen worden sind, hergestellt, wobei beide Bögen in der gleichen Weise verarbeitet werden« Jede Fasermasse wird
in 700 ml Wasser während einer Zeitspanne von 30 Sekunden bei einer hohen Geschwindigkeit in einem Waring-Mischer eingemischt.
Die jeweiligen Handbögen werden dann in der Weise hergestellt, dass das gewünschte Gewicht der Fasern in eine Bahnform eingegossen
und nach herkömmlichen Methoden gegautscht wird. Dann wird mechanisch ein Druck von 0,7 bzw. 2,1 kg/cm2 angelegt, um jede
Bahn zu entwässern und eine Konsistenz zwischen 40 und 50 % (ofengetrocknet) zu erhalten. Die Handbögen werden auf einem mit Dampf
beheizten Rotatxonstrockner während einer Zeitspanne von 2 Minuten getrocknet. Die Bögen werden dann vor dem Testen bei einer relativen
Feuchtigkeit von 50 % und bei einer Temperatur von 220C
konditioniert. Es werden folgende Eigenschaften der Bögen ermittelt:
% aufgeringelter und zerfaserter Papierstoff 0% 100% 0% 100%
Mechanischer Druck, der an den
Bogen während der Entwässerung 0,7 0,7 2,1 2,1
angelegt wird (kg/cm2) Konsistenz Dicke (μ pro Einfachbogen)
Flächengewicht Dichte (g/ccm) Relative Bogendichte
Wasserabsprptionsvermögen (Sek./0,1 ecm)
Zug (g/25 mm)
Weichheit (HOI'/Cal)2 χ 105)
Herabsetzung der Steifigkeit, %
| 43,5 | 49,0 | 46,4 | 50,0 |
| 132 | 167 | 117 | 147 |
| 16,8 | 17,6 | 16,9 | 18,1 |
| 0,207 | 0,171 | 0,235 | 0,200 |
| - | 0,036 | - | 0,035 |
| 147 | 3,6 | 210 | 4,1 |
| 436 | 141 | 520 | 277 |
| 1,47 | 0,55 | 1,65 | 0,96 |
| — | 168 % | 72 % |
709827/078 9
• η-
Die Wirkung, die bei Verwendung von Fasern erzielt wird, die nach
dem erfindungsgemässen Verfahren bei einem Nassverpressen unter hoher
Belastung erzeugt werden, ist vorstehend ersichtlich. Die Bögen,
die 100 % des aufgeringelten und zerfaserten Papierstoffs enthalten,
sind bezüglich der Dicke (26 %),yder Dichte (0,035 g/ccm),
des Wasserabsorptionsvermögens (mehr als 300 bis 400 %) sowie des Prozentsatzes der Herabsetzung der Steifigkeit (72 bis 168 %)
wesentlich verbessert.
Es werden folgende Versuche durchgeführt, um zu zeigen, dass die Modifizierung der Faserstruktur des nach dem erfindungsgemässen
Verfahren hergestellten Papierstoffs, die permanent ist, eine erhebliche Verminderung des Young'sehen Modul von daraus hergestellten
Bögen bedingt.
Zunächst werden Handbögen nach der in Beispiel 2 beschriebenen
Methode hergestellt. Streifen mit einer Breite von 25 mm und
einer Länge von ungefähr 150 mm werden daraus ausgeschnitten.
Die Streifen werden in die Backen einer Instron-Testvorrichtung
(Modell Nr. 1115} eingelegt und befestigt. Dann wird ein Test ähnlich dem Zugfestigkeitstest, wie er in TAPPI T-220 beschrieben
wird, durchgeführt, wobei der Streifen durch die Maschinenbelastung
ausgedehnt wird, die auf ihn bis zum Bruchpunkt einwirkt. Der Young'sehe Modul des Bogens wird dann unter Verwendung folgender
Gleichung berechnet;
Ec (kg/cm' >
= (700,0) (F) (LO)
(d) (Dicke des Bogens)
wobei F die maximale Belastungsablesung darstellt,
Lo = der Abstand, bis zu welchem die jeweiligen Maschinenbacken
getrennt werden,
V« = Papiergeschwindigkeit des Aufzeichnungsgerätes,
V^ = Querkopfgeschwindigkeit der Vorrichtung,
709827/0789
w = Breite des Probestreifens,
d · wird durch Ziehen einer geraden Linie, welche die Belastungsdehnungskurve tangiert, an der Stelle
der steilsten Neigung, dem horizontalen Abstand von (a) dem Punkt, an welchem die Tangente die x-Achse
kreuzt und (b) dem Punkt, an welchem eine zweite Linie die x-Achse kreuzt, bestimmt, wobei die zweite
Linie senkrecht zu dem Punkt gezogen wird, an welchem die Tangentenlinie die horizontale Achse durch einen
gegebenen F-Wert kreuzt.
Proben aus sowohl 100 % Hartholz (Erle) sowie 100 % Weichholz
(75 % Schierlingstanne und 25 % Edeltanne) werden dem erfindungsgemässen
Aufringelungs- und Zerfaserungsverfahren ausgesetzt und mit den nichtbehandelten Gegenproben verglichen. Insbesondere werden
die jeweiligen Hartholz- und Weichholzfasern unter Einsatz eines Bauer 411-Scheibenrefiners mit ähnlichen Platten, wie sie
in den Beispielen 1 und 2 verwendet worden sind, sowie bei einer relativen Tangentialgeschwindigkeit von 7376 m pro Minute unter
folgenden Bedingungen verarbeitet:
| Hartholz | Weichholz | |
| Konsistenz | 84 ;% | 75 % |
| Beschickungsgeschwindigkeit (f/Min.) |
40,0 | 41,7 |
| Spezifische Nettoenergie (HPD/ADT) |
2,57 | 2,57. |
| Plattenabstand (mm) | 2,0 | 1,9 |
An den Papierstoff angelegter
Druck (kg/cm2) 1,4 1,4
Der Young1sehe Modul der Hartholz- und Weichholz-Vergleichsproben
(nichtbehandelt) beträgt 1895 bzw. 4665 kg/cma, während Bögen,
die aus dem behandelten Papierstoff unter Einsatz der gleichen
709827/0789
34-
| 803 | 285 |
| 178 | 85 |
| 0,023 | 0,035 |
| 1,6 0,28 |
1,5 0,92 |
Fasern hergestellt worden sind, Young'sehe Moduli von 394 bzw.
781 kg/cm2 aufweisen. Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens
beträgt daher die Herabsetzung des Prozentsatzes des Young'sehen Moduls durch die eingesetzten aufgeringelten und
zerfaserten Hartholz— und Weichholzfasern 380 bzw. 500 %.
Andere physikalische Eigenschaften der vorstehend beschriebenen Bögen sind folgende;
Hartholz Weichholz
Zugfestigkeit, g/25 mm nichtbehandelte Fasern
behandelte Fasern Relative Bogendichte (g/ccm) Absorptionsvermögen (Sek./0,1 ccml
Weichheit (HOM/(Call2 χ 105)
Es werden Versuche bei einer Konsistenz von 70 bzw, 82 % nach einer Methode durchgeführt, die im wesentlichen der in Beispiel 1
beschriebenen ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass die Bahn auf einer herkömmlichen Papiermaschine im Pilot-Maßstab hergestellt
wird. Bahnen, die aus Einträgen erhalten werden, welche 10, 19
und 36 Gewichts-% der erfindungsgemässen aufgeringelten und zerfaserten Zellulosefasern, hergestellt aus einer Mischung aus
75 % Schierlingstannen- und 25 % Edeltannen-Kraftfasern, enthalten,
werden mit Bahnen verglichen, die aus einem ähnlichen Eintrag hergestellt worden sind, welcher keine der behandelten Fasern
enthält. Der nichtbehandelte Teil des Eintrags besteht aus 65 % einer Papierstoffmischung aus 60 % Kiefern- und 40 % Fichtenkraftfasern
und 35 % einer Weichholzkraftmischung aus Schierlingstannen- und Edeltannenfasern, Die vorstehend beschriebenen Faser-
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- 9-3 -
-to ·
eintrage werden einem Bauer 411-Refiner mit einer Geschwindigkeit
von 13,5 kg pro Minute zugeführt. Der Plattenabstand beträgt
2,8 mm. Die Weichheit einer jeden aus dem vorstehend beschriebenen
Eintrag hergestellten Bahn ist wie folgt:
Konsistenz Faserzusammen- Weichheit _
Setzung, Gew.-% (HOM/(CaI)2 χ 10 )
70 % 0 1,25
70 % 10 1,04
70 % 19 0,86
70 % 36 0,86
82 % 0 1,25
82 % 10 0,95
82 % 19 - 0,83
82 % 36 0,75
Die Testergebnisse, die anhand von Bahnen ermittelt werden, die
nach dem erfindungsgemässen Verfahren bei verschiedenen Konsistenzen
und verschiedenen Zusammensetzungen erhalten werden, zeigen, dass bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens eine
Bahn mit einer höheren Weichheit erhalten wird.
Die in Beispiel 4 beschriebene Arbeitsweise wird erneut wiederholt,
um teilweise die Wirkung des erfindungsgemässen Aufringelungs-
und Zerfaserungsverfahrens auf die Entwässerungsneigung der gebildeten Produktfasern zu untersuchen. Die Vermahlungsbedingungen, unter denen zu 75 % aus Schierlingstannen · und zu
25 % aus Edeltannen bestehende Kraftfasern in einem Bauer 411-Refiner
unterzogen werden, sind wie folgt;
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Spezifische Nettoenergie (HPD/ADT)
Konsistenz
Beschickungsgeschwindigkeit (#/i)
| Ä (Ver gleich) |
B | C | D |
| 0,9 | 1,9 | 2,8 | |
| ■-. | 86 % | 87 % | 87 |
Relative Tangentialgeschwindigkeit (m pro Min.)
Plattenabstand (mm)
Auf den Papierstoff einwirkender Druck (kg/cm2)
Entwässerungsneigung
725
28,3
7367
2,5
2,5
0,7
737
737
2,0
1,3
765
755
| B | C | D |
| 7,8 | * | 7,9 |
| 132 | 140 | 137 |
| 608 | 294 | 122 |
| * | 1,06 | 0,59 |
Die Eigenschaften der aus den vorstehend beschriebenen Fasetn erhaltenen
Bahnen sind folgendes
Flächengewicht fkg/27 9 m2 \ 7,6
Dicke, μ {Sinfachbahn). 127
2ug (g/25 mm) 784
Weichheit (HOM/(CaI)2X 105) 2,13
*Die Ergebnisse fallen nicht in einen breiten Bereich, der bei
Experimenten ermittelt wird, die über einen breiten Bedingungsbereich hinweg ausgeführt worden sind.
Erneut werden wiederum merkliche Unterschiede bezüglich der physikalischen
Eigenschaften von Bahnen festgestellt, die aus aufgeringeltem
und zerfasertem Papierstoff erhalten werden, und zwar im Vergleich
zu Bahnen, die nur aus nichtbehandelten Fasern bestehen.
Um zu zeigen, dass bei der Durchführung des erfindungsgemässen Ver-
70 9 8 27/0789
fahrens eine Herabsetzung der durchschnittlichen Faserbreite erfolgt,
wird eine repräsentative Probe der gemäss Beispiel 1,
Versuch E, erzeugten Fasern mit den Vergleichsfasern von Beispiel 1, Versuch A, verglichen. Insgesamt werden 674 Messungen
mit 30 verschiedenen Beschickungsfaserproben des Beispiels 1, Versuch
A, durchgeführt. Die ausgewählten Fasern werden gleichmässig auf einem Objektträger verteilt. Dann werden Mikrophotographien
(Vergrösserung: 200-fach) der repräsentativen Flächen aufgenommen, wobei jede ungefähr 20 Fasern in der Probe aufweist. Dann werden
die Mikrophotographien weiter vergrössert, um die Faserabmessungen
auf das 80-fache der ursprünglichen Grosse zu bringen, unter Verwendung
eines Vergrösserungsglases mit einem 10 mm-Fadenkreuz
erfolgen Breitenmessungen über jeweils einen Abstand von 1 cm hinweg, wobei die ganze Länge einer jeden Faser abgetastet wird. Dabei
stellt man fest, dass die durchschnittliche Faserbreite der Vergleichsfasern ungefähr 31 1 5 πιμ beträgt. In ähnlicher Weise werden
601 Messungen unter Verwendung von 30 Faserproben des aufgeringelten und zerfaserten Papierstoffs, der gemäss Beispiel 1, Versuch E4.
hergestellt worden ist, durchgeführt. Im letzteren Falle weist der
aufgeringelte und zerfaserte Papierstoff eine durchschnittliche Breite von nur 23,3 ΐημ auf, was einer ungefähr 25 %igen Herabsetzung
der durchschnittlichen Faserbreite entspricht. Darüber hinaus zeigen statistische Werte, dass die Aufringelung die Breite
der jeweils entnommen Fasern variiert.
Die vorstehend verwendeten Begriffe dienen nur Erläuterungszwecken
und sollen die Erfindung nicht beschränken. In den Rahmen der Erfindung fallen auch die Äquivalente dieser Begriffe.
709827/0789
Claims (22)
1.) Verfahren zur Herstellung aufgeringelten und zerfaserter ZeI-liilosefasern,
die im wesentlichen permanent verdreht und gebogen sind, ohne merkliche Herabsetzung der Faserlänge oder der Entwässerungsneigung,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Zellulosepapierstoff
mit geringem Feuchtigkeitsgehalt bei einer Konsistenz von
ungefähr 60 bis ungefähr 90 Gewichts-%, bezogen auf das Trockengewicht
des Papierstoffs, wobei ein derartiger Feuchtigkeitsgehalt dazu ausreicht, eine wesentliche Fibrillierung und eine damit
verbundene Erhöhung der Festigkeit und der Bindungen zu verhindern, während gleichzeitig eine Faserzerstörung und ein Versengen unterbunden
wird, einer mechanischen Behandlung unterzogen wird, welche eine strukturelle Deformation der Fasern bedingt, die zur Folge
hat, dass sie sich aufringeln, wobei gleichzeitig der Papierstoff
zerfasert und bauschig gemacht wird, wobei die mechanische Behandlung darin besteht, dass kontinuierlich der Papierstoff mit einer
relativ hohen Durchsatzgeschwindigkeit in einen Arbeitsraum und
durch diesen hindurch geführt wird, der zwischen sich in einem Abstand gegenüberstehenden Bearbeitungselementen gebildet wird,
wobeidie Durchführung bis zu einem Austrittspunkt an dem Arbeitsraum
erfolgt, und wobei die Elemente mit den sich gegenüberstehenden
Oberflächen dazu in der Lage sind, an die Pulpe anzugreifen, wobei ferner die Zuführungsstufe unter Einhaltung einer Geschwindigkeit
durchgeführt wird, die zu der relativen Bewegung der Arbeitselemente und dem Abstand zwischen den Arbeitsoberflächen in
einer solchen Beziehung steht, dass der Arbeitsraum mit einer Fasermasse unter einem solchen Druck gefüllt bleibt, dass der Papierstoff von den Arbeitsoberflächen erfasst wird und Verdrehungskräfte auf die Fasern ausgeübt werden, die dazu ausreichen, aufgeringelte
und zerfaserte Fasern zu erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur weiteren Herabsetzung sowie zur Verhinderung einer Faserzerstörung
und eines Versengens der Fasern der Zellulosepapierstoff mit ge-
709827/0789 original inspected
ringer Feuchtigkeit auf einer Konsistenz von bis zu ungefähr 85 Gewichts-% gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grosse der Verdrehungskräfte, die auf den Papierstoff innerhalb
des Arbeitsraums durch die Arbeitsoberflächen einwirkt, wenigstens
ungefähr 0,75 HPD/ADT beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausmaß des Drucks, der auf die Fasermasse, die den Arbeitsraum
ausfüllt, durch die sich gegenüberstehenden Arbeitselemente ausgeübt wird, so dass der Papierstoff durch die Arbeitsoberflächen
erfasst wird und Verdrehungskräfte auf die Fasern ausgeübt werden, wenigstens 0,35 kg/cm2 J5 psi) beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehungskräfte, die auf die Fasern einwirken, die den Arbeitsraum
ausfüllen, derartig sind, dass die erzeugten aufgeringelten und zerfaserten Zellulosefasern in trockenem Zustand im wesentlichen
ihre Aufringelungen während einer Zeitspanne von wesentlich mehr als 48 Stunden beibehalten.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehungskräfte, die auf die Fasern einwirken, dazu ausreichen,
den Young1sehen Modul aus Bahnen, die aus den dabei erhaltenen
aufgeringelten und zerfaserten Zellulosefasern gebildet werden, um wenigstens ungefähr 50 % herabzusetzen.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitselemente mit sich gegenüberstehenden koaxial angeordneten
Arbeitsoberflächen, die sich im allgemeinen über das ganze Ausmaß des Arbeitsraums hinweg gegenüberstehen, ausgestattet sind,
wobei wenigstens eine der Arbeitsoberflächen in einer festen
709827/0789
Ebene bezüglich zu der anderen rotiert.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
drehbaren Arbeitsoberflächen Stangen aufweisen, die sich nach innen erstrecken, und mit einer relativen Geschwindigkeit rotieren,
die einen ICPM-Wert von wenigstens ungefähr 300 χ 10
erzeugt.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass solche Arbeitsbedingungen aufrecht erhalten werden, dass wenigstens
ungefähr 1,35 kg (3 pounds) des Papierstoffs pro 6,5 cm2
(square inch) der wirksamen Querschnittsfläche des Arbeitsraums pro Upm aufrecht erhalten werden.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsgeschwindigkeit in einer Beziehung zu dem Abstand
zwischen den Arbeitsoberflächen und dem Ausmaß "der relativen Bewegung
der Arbeitselemente in der Weise steht, dass der Arbeitsraum mit einer Papierstoffmasse unter einem ausreichenden Druck
steht, wobei Verdrehungskräfte auf die Fasern ausgeübt werden, und wobei die Beschickungsgeschwindigkext wenigstens ungefähr
9 kg (20 pounds) pro Minute bis zu ungefähr 36 kg (80 pounds pro Minute) beträgt und der Abstand zwischen den Arbeitsoberflächen
wenigstens 1,0 bis ungefähr 3,0 mm (0,04 bis 0,12 inch)
beträgt.
11.Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Tangentialgeschwindigkeit der Arbeitsoberflachen, die dazu ausreicht,
Verdrehungskräfte auf den Papierstoff in den Arbeitsraum auszuüben, derartig ist, dass die Arbeitselemente mit einer relativen
Tangentialgeschwindigkeit von nicht weniger als ungefähr 300 m pro Minute (1000 feet pro Minute) rotieren.
12. Verfahren zur Herstellung einer weichen, absorbierenden und
709827/0789
bauschigen Papierbahn, dadurch gekennzeichnet, dass (a) ein wässriger
Eintrag gebildet wird, der aufgeringelte und zerfaserte
Zellulosefasern enthält, die im wesentlichen permanent verdreht
und gebogen sind, die jedoch gleichzeitig zerfasert und flauschig gemacht worden sind, (b) eine nasse Bahn aus dem wässrigen
Fasereintrag gebildet wird und (c) thermisch die nasse Bahn unter Bildung der weichen, absorbierenden und bauschigen
Papierbahn getrocknet wird, wobei die Bahn ein Flächengewicht von ungefähr 2,25 kg (5 pounds) pro 279 m2 (3000 square feet)
bis zu ungefähr 45 kg (100 pounds) pro 279 m2 (3000 square feet)
2 5 und eine Weichheit von ungefähr 0,25 HOM/(Dicke) χ 10 bis zu
ungefähr 1,25 HOM/(Dicke)2 χ 105 besitzt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
eine erhebliche Menge Wasser auf der Bahn vor der Wärmetrocknungsstufe durch eine nichtthermische Entwässerungseinrichtung entfernt
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die eingesetzte nichtthermische Entwässerungseinrichtung eine
Einrichtung zum Anlegen eines mechanischen Drucks an die Bahn aufweist.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der verwendete wässrige Eintrag aufgeringelte und zerfaserte
Zellulosefasern bzw. Zellulosepapierherstellungsfasern enthält.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass* die Bahn aus bis zu ungefähr 70 Gewichts-% der verdrehten und
zerfaserten Zellulosefasern, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fasern in der Bahn, besteht,
17. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass .
die Konsistenz der Bahn nach der nichtthermischen Entwässerungs-
709827/0789
stufe ungefähr 20 bis ungefähr 60 Gewichts-%, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Pasern in der Bahn, bezogen auf Trockenbasis, beträgt.
18. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Herabsetzung des Young'sehen Moduls der erzeugten weichen,
absorbierenden und bauschigen Bahn wenigstens ungefähr 50 % beträgt.
19. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedingungen, unter denen die Verdrehung durchgeführt wird, derartig miteinander in Beziehung stehen, dass Verdrehungskräfte
auf den Papierstoff ausgeübt werden, wodurch eine durchschnittliche Herabsetzung der Faserbreite von bis zu ungefähr 20 % aus
ihrem ursprünglich flachen und bandähnlichen Zustand erfolgt.
20. Weiche, absorbierende und bauschige Bahn aus aufgeringelten und
zerfaserten Zellulosefasern, die im wesentlichen permanent verdreht und gebogen sind, wobei sie jedoch gleichzeitig bauschig
und zerfasert sind, und das Flächengewicht der Bahn ungefähr 2,25 kg (5 pounds) pro 279 m2 (3000 square feet) bis zu ungefähr
45 kg (100 pounds) pro 279 m2 (3000 square feet) und die Bauschig-
2 5 "
keit der Bahn ungefähr 0,25 HOM/fbicke) χ 10 bis zu ungefähr
1,25 HOM/(Dicke)2 χ 105 beträgt.
21. Bahn nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, d^ss bis zu
ungefähr 70 % der Bahn aus aufgeringelten und zerfaserten Zellulosefasern,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Fasern in der Bahn, bestehen.
22. Bahn nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Herabsetzung
des Young'sehen Moduls der Bahn wenigstens ungefähr 50 %
beträgt.
709827/0789
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