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DE2656524C3 - Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflüssigem Metall - Google Patents

Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflüssigem Metall

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DE2656524C3
DE2656524C3 DE2656524A DE2656524A DE2656524C3 DE 2656524 C3 DE2656524 C3 DE 2656524C3 DE 2656524 A DE2656524 A DE 2656524A DE 2656524 A DE2656524 A DE 2656524A DE 2656524 C3 DE2656524 C3 DE 2656524C3
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Germany
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metal
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DE2656524A
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Christoph Dr.-Ing. 4100 Duisburg Schneider
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THYSSEN AG VORM AUGUST THYSSEN-HUETTE 4100 DUISBURG DE
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THYSSEN AG VORM AUGUST THYSSEN-HUETTE 4100 DUISBURG DE
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Publication date
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Priority to JP14891077A priority patent/JPS5375124A/ja
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    • C23C2/003Apparatus
    • C23C2/0035Means for continuously moving substrate through, into or out of the bath
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflüssigem Metall, insbesondere zum einseitigen Feuerverzinken eines Stahlbandes, bei dem das erwärmte Band oberhalb des Schmelzbadspiegels durch einen mit Schutzgas gefüllten Raum verläuft, wobei die dem Schmelzbad zugekehrte Seite des Metallbandes kontinuierlich mit dem schmelzflüssigen Metall in Berührung gebracht wird.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (US-PS 28 788) wird das schmelzflüssige Metall mittels einer mit ihrem Umfang teilweise in das Bad eintauchenden Schöpfrolle auf das über die Schöpfrolle laufende Band übertragen. Die Dicke der auf das Band aufgetragenen Schicht kann mittels einer sich an der Schöpfrolle abwälzenden Abstreifrolle eingestellt werden.
Mit einem solchen Verfahren ist es zwar möglich, die gesamte Breite des Bandes einseitig zu beschichten, ohne daß schmelzflüssiges Metall auf die andere Seite gelangt, doch kann nur relativ wenig schmelzflüssiges Metall pro Zeiteinheit auf das durchlaufende Band aufgebracht werden. Die Auftragsmenge ist deshalb beschränkt, weil die Schöpfrolle die Bandoberfläche jeweils nur mit einem geringen Teil ihres Umfanges und unter Druck berührt, so daß die für den Beschichtungsvorgang zur Verfügung stehende Kontaktzeit, insbesondere bei hoher Banddurchlaufgeschwindigkeit, nicht zur Ausbildung einer Zinkschicht der erforderlichen Dicke ausreicht und das schmelzflüssige Metall aus dem Spalt zwischen Auftragswalze und Band verdrängt wird. Darüber hinaus läßt sich dieses Verfahren, wegen der teilweise im Schmelzbad eintauchenden RoJen, die
Ό einem großen Verschleiß und einer erheblichen Verschmutzung unterliegen, nicht im Dauerbetrieb störungsfrei durchführen.
Femer ist das einseitige Beschichten von Bändern oder Leiterplatten mit Hilfe eines Schwallstrahles bekannt (GB-PS 1399 707; DE-AS 18 09 206). Hierbei strömt das schmelzflüssige Metall durch einen Führungskanal, tritt an dessen Öffnung aus und strömt unter Bildung eines flachen Walls mit einem horizontalen Rücken, dessen Länge dem zu beschichtenden Gegenstand angepaßt werden kann, ab. Mit diesem Wall wird der zu beschichtende Gegenstand in Berührung gebracht Würde hierbei der Wall flachgedrückt, bestünde die Gefahr, daß der laminar strömende Schwallstrahl die Bandränder überklettert und auf die
Oberseite gelangt.
Bei einem anderen bekannten Verfahren (DE-PS 8 83 222) wird mitte.5 eines wechselnden elektromagnetischen Feldes eine Aufwölbung aus dem Schmelzbadspiegel erzeugt, durch den Metallgegenstände, ζ. Β.
Rohre, hindurchgeführt werden. Dabei werden diese Gegenstände allseitig beschichtet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflflssigem Metall der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem sich größere Beschichtungsdicken auf der gesamten Breite des Metailbandes als bei gleichartigen Verfahren erzeugen lassen, ohne daß dabei Beschichtungsmaterial auf die andere Seite gelangt Darüber hinaus soll das erfindunf^emäße Verfahren einfach ausführbar und im Dauerbetrieb zuverlässig und störungsfrei sein.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Band mit einer an sich bekannten Aufwölbung des Schmelzbadspiegels, die durch eine gegen den Schmelzbadspiegel gerichtete Strömung des schmelzflüssigen Metalls erzeugt wird, in Berührung gebracht wird, und daß die Aufwölbung unter Ausbildung von zu den Bandrändern hin gerichteten Strömungskomponenten des schmelzflüssigen Metalls zu einem Polster so flachgedrückt
Λ wird, daß dessen Breite mindestens gleich der Bandbreite ist.
Durch das Flachdrücken der im ungestörten Zustand paraboloidförmigen Aufwölbung wird ein großflächiges Polster erzeugt das einen für die erforderliche Dicke der Beschichtung ausreichend langen Kontakt mit der zu beschichtenden Seite des Bandes aufrecht erhält und gewährleistet, daß das Polster sich über die gesamte Breite des Bandes erstreckt und infolge der zu den Bandrändern hin gerichteten Strömungskomponenten kein schmelzflüssiges Metall auf die andere, nicht /u beschichtende Seite des Bandes gelangt
Für die Erzeugung der Aufwölbung stehen verschiedene an sich bekannte Möglichkeiten zur Verfügung. Eine erste Möglichkeit besteht darin, das schmelzfltissige Bad mit einer von hochfrequentem Strom durchflossenen Spule iu umgeben. Infolge des hierdurch im Bad induzierten Wirbelstromes und der damit verbundenen Magnetfelder wird an einer Stelle bzw. einem Bereich
des Schineizbadspiegels die Aufwölbung erzeugt An Stelle dieser statischen Aufwölbung kann die Aufwölbung aber auch durch eine Strömung des Schmelzbades hervorgerufen werden, die durch Düsen oder durch eine Pumpe erzeugt wird. s
Die Strömung des schmelzflussigen Metalls gegen den Schmelzbadspiegel und die Umlenkung am Band sind günstig hinsichtlich der Temperaturkonstanz und der Reinheit des Beschichtungsmaterials, da das Beschiditungsn-sterial fortwährend aus den unteren Schichten des Schmelzbades an die Oberfläche gefördert wird.
Die Wirkung der zu den Bandrändsm hin gerichteten StrömuKigskomponenten des schmelzflüssigen Metalis im Polster kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung ι s zusätzlich verstärkt werden, z.B. mit bekannten mechanischen oder elektrischen Pumpen und/oder Strömungsleitkörpern.
Vorzugsweise wird das Band beim Beschichten unter Zugspannung gehalten und im wesentlichen parallel zum Schmelzbadspiegel geführt. Auf diese Weise erhält man definierte Verhältnisse.
Ferner ist von Vorteil, wenn das Band auf Jer nicht beschichteten Seite durch ein Gaspolster belastet wird, während es auf dem Polster aus schmelzflüssigem Metall geführt wird. Hierdurch wird einem Ausbeulen des Bandes infolge des auf die Unterseite einwirkenden Staudruckes des Polsters des schmelzflüssigen Metalls derart -entgegengewirkt, daß das Band im wesentlichen eben, insbesondere waagerecht bleibt. Der Wirkungsbereich des Polsters wird also nicht durch einseitiges Nachgeben des Bandes verändert
Die Strömung des schmelzflQssigen Metalls und die Strömling zur Erzeugung des Gaspolsters können mit üblichen Mitteln geregelt werden, so daß ein einseitiges Ausbeulen des Bandes oder ein periodisches Rattern des Bandes mit Sicherheit vermieden wird. Z. B. kann das durchlaufende Band durch den Kontakt mit den beiden Polstern wie zwischen Federelementen eingespannt und sein Lauf dadurch derart stabilisiert werden, daß ein geradliniger Bandlauf während der Beschichtung erzielt wird. Da der Druck des Gaspolsters den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann, ist ein guter Koniakt zwischen der zu beschichtenden Bandseite und dem schmelzflüssigen Metall erzielbar, so daß Bcschichtungsfehler mit Sicherheit vermieden werden. Verunreinigungen der unbehandeltesi Bandseite durch Spritzer von flüssigem Metall werden durch das Schui/gaspolster von der unbehandelten Seite ferngehalten. Dieser Effekt wird insbesondere dann erreicht, so wenn das Gaspolster so ausgebildet wird, daß es die Rander des Bandes übergreift. In diesem Fall wird schmelzflüwiges Metall, das trotz der zu den Bandrändern hin gerichteten Strömungskomponenten noch die Tendenz hat, an den Bandrändern hochzuklettern, heruntergedrückt. Aus diesem Grunde kommt es bei dieser Ausgestaltung der Erfindung nicht so sehr auf die genaue Einstellung der Breite des Polsters aus schmelzflüssigem Metall an.
Die Dicke der auf das Band aufzubringenden Schicht des schmelzflüssigen Metalls hängt sowohl von der zum Band hin geförderten Menge des schmelzflüssigen Metalls als auch von der Zeit ab, während der jedes Flächenelement des Bandes mit dem schmelzflüssigen Metall in Kontakt steht Die Kontaktzeit läßt sich auf einfache Weise dadurch einstellen, daß die Länge des Polsters aus schmelzflüssigem Metall in Bandlaufrichtung eingestellt wird. Dj;.* Kontakt des durchlaufenden Bandes mit dem schmelzflüssigen Metall soll vorzugsweise mindestens 0,5, insbesondere 1 bis 5 Sekunden betragen.
Bei dem bekannten Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mittels einer Schöpfrolle läßt sich die Kontaktzeit jedes Flächenelementes des durchlaufenden Bandes mit dem schmelzflüssigen Metall zwar ebenfalls innerhalb gewisser Grenzen einstellen, allerdings bei vorgegebenem Schöpfrollendurchmesser nur über die Banddurchlaufgeschwindigkeit Eine Verminderung der Banddurchlaufgeschwindigkeit zum Zwecke einer dickeren Beschichtung ist aber nicht vorteilhaft Demgegenüber kann über die Wahl der Länge des Polsters aus schmelzflüssigem Metall beim erfindungsgemäßen Verfahren die für eine bestimmte Bandqualität als vorteilhaft erkannte Kontaktzeit unabhängig von der Banddurchlaufgeschwindigkeit eingestellt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Möglichkeit die Kontaktzeit auf einen Wert zwischen ein und fünf Sekunden einzustellen.
im folgenden wird die Erfindung; anhand einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneten Vorrichtung näher erläutert Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Beschichtungsstation im vertikalen Längsschnitt und
F i g. 2 einen Ausschnitt aus der Beschichtungsstation im Schnitt nach der Linie 1-1.
Ein gereinigtes und in einem Ofen erwärmtes Band 1 läuft durch den Auslauf 2 des Ofens über eine Umlenkrolle 3 in eine Beschichtungsstation 4 ein, wo es mittels im Abstand voneinander angeordneten Rollen 5. 6 mit Abstand Ober den Badspiegel la eines Schmelzbades 7 aus schmelzflüssigem Metall geführt wird. Der gesamte Raum über dem Schmelzbad ist mit einem Schutzgas gefüllt um eine Oxidation der Bandoberfläche zu verhindern.
Von der Rolle 6 gelangt das Band 1 in einen Auslaufkanal 11, in dem es zunächst Abstreifdüsen 10 und dann eine Gasschleuse 12 passiert die verhindert, daß das Schutzgas aus der Beschichtungsstation 4 austritt Der Auslaufkanal U muß ausreichend lang sein, damit das Band beim Verlassen der Gasschleuse 12 auf ca. 1000C abgekühlt ist da andernfalls eine Oxidation der unbeschichteten Bandseile erfolgt. Um diese Abkühlung zu gewährleisten, können im Auslaufkanal 11 Kühlvorrichtungen vorgesehen sein.
Im Schmelzbad 7 ist eine mehrteilige Pumpe 8 vorgesehen, die eine nach oben etwa senkrecht zum Schmelzbadspiegel la gerichtete Strömung erzeugt, die durch die Strömungspfeile angedeutet ist Diese Strömung ruft eine Aufwölbung des Schmelzbadspiegels la hervor, die eine parabelförmige Gestalt annehmen würde, wenn sie nicht durch das Metallband 1 zu dem aus der Zeichnung ersichtlicher. Polster Ib flachgedrückt würde. Aus F i g. 1 und 2 ist ersichtlich, daß sich die Strömung an dem Metallband staut und nach allen Seiten umgelenkt wird. Dabei nimmt das Polster eine Bre'.e ein, die mindestens gleich der Bandbreite ist
Oberhalb des Bandes 1, zwischen den Rollen S, 6, befindet sich ein mehrteiliger Blaskasten % aus dem in Richtung der Strömungspfeile Schutzgas austritt das sich an der nicht zu beschichtenden Rückseite des Metallbandes 1 staue und hier ein Druckpolster bildet Auf diese Weise wird das von der Unterseite mit dem Polster des schmelzflüssigen Metalls beaufschlagte
Band durch das Polster aus Schutzgas abgestützt und im wesentlichen waagerecht zum Schmelzbadspiegel Ta gehalten.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß das Schutzgas zu den Seitenrändern umgelenkt wird und dabei das über die Seitenränder aus dem Polster des schmelzflüssigen Metalls abfließende Metall nach unten drückt, so daß es an den Seitenrändern nicht hochsteigen kann.
Um die Kontaktzeit des schmelzflüssigen Metalls mit
dem Metallband 1 zu verlängern, können neben dem in F i g. I in Funktion befindlichen Mittelteil der Pumpe 8 auch der eine oder beide anderen Teile in Funktion gesetzt werden, so daß sich die Strömung des schmelzflüssigen Metalls nach oben verlängert. Zum Druckausgleich des auf diese Weise vergrößerten Polsters aus schmelzflüssigem Metall können auch die übrigen Teile des mehrteiligen Blaskastens 9 in Funktion gesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentftesprflche:
1. Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflüssigem Metall insbesondere zum einseitigen Feuerverzinken eines Stahlbandes, bei dem das erwärmte Band oberhalb des Schmelzbadspiegels durch einen mit Schutzgas gefüllten Raum verläuft, wobei die dem Schmelzbad zugekehrte Seite des Metallbandes kontinuierlich mit dem schmelzflüssigen Metall in Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Band mit einer an sich bekannten Aufwölbung des Schmelzbadspiegels, die durch eine gegen den Schmelzbadspiegel gerichtete Strömung des schmelzflüssigen Metalls erzeugt wird, in Berührung gebracht wird, und daß die Aufwölbung unter Ausbildung von zu den Bandrändern hin gerichteten Strömungskomponenten des schmelzflüssigen Metalls zu einem Polster so flachgedrückt wird, daß dessen Breite mindestens gleich der Bandbreite ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band unter Zugspannung parallel zum Schmelzbadspiegel geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Bandrändern hin gerichteten Strömungskomponenten des schmelzflüssigen Metalls im Polster verstärkt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf der nicht zu beschichtenden Seite durch ein Gaspolster belastet wird, während es auf dem Polster aus schmelzflüssigem Metall geführt wird.
5. Verfahren »ach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaspolster so ausgebildet wird, daß es die Ränder des Bandes abergreif L
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt des durchlaufenden Bandes mit schmelzflüssigem Metall mindestens 0,5, insbesondere 1 bis 5 Sekunden gehalten wird.
DE2656524A 1976-12-14 1976-12-14 Verfahren zum einseitigen Beschichten eines Metallbandes mit schmelzflüssigem Metall Expired DE2656524C3 (de)

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DE2656524A1 DE2656524A1 (de) 1978-06-15
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