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DE2655656A1 - Einrichtung zur versorgung von kulturpflanzen - Google Patents

Einrichtung zur versorgung von kulturpflanzen

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Publication number
DE2655656A1
DE2655656A1 DE19762655656 DE2655656A DE2655656A1 DE 2655656 A1 DE2655656 A1 DE 2655656A1 DE 19762655656 DE19762655656 DE 19762655656 DE 2655656 A DE2655656 A DE 2655656A DE 2655656 A1 DE2655656 A1 DE 2655656A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
capsule
extension piece
air
hollow body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762655656
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Weninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2655656A1 publication Critical patent/DE2655656A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/006Reservoirs, separate from plant-pots, dispensing directly into rooting medium
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/008Component parts, e.g. dispensing fittings, level indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE R. SPLANEMANN
DIPL.-ING. MDNCHEN
dr. B. REITZNER
DIPL.-CHEM.
J. RICHTER
DIPL.-ING.
F. WERDERMANN
DIPL.-ING.
HAMBURG
Herr Peter Johann Weninger A-6410 TeIfs Österreich
Patentanmeldung
eooo München 2 8. Dez. 1976
Tal 13
Telefon (089) 22 62 07 / 22 62 0? Telegramme: Inventius München
Unser. Akte -. 5118-1-9823
Ihr Zeichen:
Einrichtung zur Versorgung von Kulturpflanzen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Versorgung von Kulturpflanzen, insbesondere von Topfpflanzen, mit mindestens einem, Gießflüssigkeit über ein Zuflußsystem
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zuführenden, als Flüssigkeitsverteiler bzw. -speicher dienenden, in der Nähe der Pflanzen zumindest teilweise im Erdreich angeordneten Hohlkörper, dessen über die Erdoberfläche ragender Teil luftundurchlässig und dessen ins Erdreich ragender Teil flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet ist.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art wird der Flüssigkeitsverteiler gefüllt, luftdicht verschlossen und mit der zum Flüssigkeitsvorrat führenden Zuflußleitung verbunden. Sobald durch die porösen Wandungen des Flüssigkeitsverteilers Flüssigkeit nach außen dringt, stellt sich in dessen Innerem ein Unterdruck ein, der, wenn er ein genügendes Ausmaß erreicht hat, zum Flüssigkeitstransport aus dem Flüssigkeitsbehälter führt. Bald erreicht die Feuchtigkeitsverteilung in der die Kulturpflanzen umgebenden Erde und damit sowohl die dort herrschenden kapillaren Kräfte als auch der entsprechende Unterdruck im Flüssigkeitsverteiler einen Gleichgewichtswert. Es tritt dann gleich viel Flüssigkeit in den Hohlkörper ein und aus, wie von der Erdoberfläche und den Kulturpflanzen verdunstet wird.
Dadurch ist es möglich, durch längere Zeiträume eine bestimmte Feuchtigkeit des Erdreichs zu gewährleisten, ohne Bedienung oder Beaufsichtigung zu erfordern.
Diese Einrichtung hat sich in der Praxis zwar gut bewährt, weist aber doch gewisse Nachteile auf, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden sollen. So ist z.B. die Intensität der Befeuchtung des Erdreiches nicht direkt regulierbar, so daß auf Ausweichlösungen zurückgegriffen werden muß. Eine Möglichkeit besteht darin, daß der Höhenunterschied zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und der Pflanze verändert wird, was im allgemeinen nur umständlich zu erreichen ist, beispielsweise durch Höherstellen des Blumentopfes. Weiters kann der poröse Teil gegen einen Teil gleicher Form,, aber unterschiedlicher Dicke und Porosität ausgetauscht werden.
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Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung besteht nun darin, daß sie nur die unmittelbare Versorgung der Pflanzen mit Gießflüssigkeit ermöglichen, nicht jedoch eine Aufbereitung bzw. Veränderung der Gießflüssigkeit selbst. Sie gelangt daher unmittelbar vom Vorratsbehälter in die Pflanzenerde. Das als Gießflüssigkeit verwendete Wasser sollte dabei so rein als möglich sein, um ein Paulen des Wassers im Vorratsbehälter weitgehend zu verhindern. Dies bedeutet aber gleichzeitig, daß das Wasser wenig bzw. überhaupt keine Nährstoffe enthalten kann. Weiters gelangen Krankheitskeime, insbesondere Pilzsporen oder Bakterien, die im Wasser enthalten sein können, unmittelbar ins Erdreich und werden erst entdeckt, wenn der gesamte Inhät des Topfes damit durchzogen ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die eingeführte Flüssigkeitsmenge den Bedarf der Pflanze anpaßt. Weiters soll die Zubringung von reinem, ja sogar von destilliertem Wasser als Gießflüssigkeit möglich sein, wobei trotzdem gleichzeitig eine entsprechende Wasseraufbereitung bzw. Düngung der Pflanzen erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Hohlkörper, bzw. dessen luftundurchlässiger Teil mindestens ein Regelelement für die Befeuchtungsintensität und/oder die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit aufweist.
Unter Beeinflussung der Beechaffenheit der Gießflüssigkeit wird hierbei und im nachstehenden jede Veränderung der Gießflüssigkeit verstanden, die während des Transportes vom Vorratsbehälter bis zum Erdreich erfolgen kann, z.B. eine Entkalkung, eine Entkeimung oder auch eine entsprechende Anreicherung von Nährstoffen.
In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, daß das Regelelement für die Befeuchtungsintensität als ebenfalls luftundurchlässiges Verlängerungsstück des luftundurchlässigen Teiles ausgebildet ist.
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Die Intensität der Befeuchtung hängt, wie eingangs "beschrieben, von den im Erdreich auftretenden kapillaren Kräften ab. Diese kapillaren Kräfte müssen umso größer sein, je größer der ihnen entgegenstehende Widerstand ist, um die Zufuhr der Gießflüssigkeit zu erreichen. Wenn nun in dem nach dem Heberprinzip arbeitenden Flüssigkeitsverteiler in dem als Hohlkörper ausgebildeten pflanzenseitigem Schenkel des Hebers die Flüssigkeitssäule unterbrochen und somit ein bestimmtes Luftvolumen eingeschlossen ist, ist das Gewicht der im zweiten Schenkel, nämlich der Zuflußleitung enthaltenen Flüssigkeit größer als bei einem vollständig gefüllten Flüssigkeitsverteiler. Dies bringt aber den gewünschten Effekt mit sich, nämlich daß die Pflanze größere kapillare Kräfte entwickeln muß, um Flüssigkeit anzusaugen. Es kann daher, je nach der Füllhöhe im Flüssigkeitsverteiler, die Intensität der Befeuchtung in einfacher Weise in Abhängigkeit von der Größe des im Hohlkörper eingeschlossenen Luftvolumens direkt reguliert werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende Höhe des luftundurchlässigen Teiles des Hohlkörpers, die durch das erfindungsgemäße Verlängerungsstück erreicht wird. Bei den bekannten Einrichtungen ist die Regulierung der Befeuchtung nicht möglich, da die Höhe des luftundurchlässigen Teiles zu gering ist, und dieser nur der Verbindung von porösem Teil und der Zuflußleitung dient.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist das Verlängerungsstück eine Pumpvorrichtung auf.
Die Füllung des Hohlkörpers kann nun dadurch geschehen, daß durch die Pumpvorrichtung die Luft zumindest teilweise aus dem Hohlkörper verdrängt wird und die Gießflüssigkeit in den Hohlkörper aufgesogen wird, so daß mit einem oder mehreren Arbeitstakten der Hohlkörper mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Die weitere Befeuchtung des Erdreichs geht nun in bekannter Weise vor- sich. Die Festlegung der im Gleichgewichtszustand im Erdreich eintretenden Feuchtigkeit erfolgt, wie
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bereits beschrieben, durch die Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Flüssigkeitsverteiler. Durch eine weitere Betätigung der Pumpvorrichtung kann der Flüssigkeitsstand im Hohlkörper erhöht oder gesenkt werden, je nach dem, ob die Zuflußleitung in den Flüssigkeitsbehälter eingetaucht bleibt oder vorübergehend daraus entfernt wird. Die bereits bekannte Möglichkeit, die Feuchtigkeit in der Umgebung eines Flüssigkeitsverteilers indirekt, jedoch nicht regulierbar noch dadurch zu differenzieren, daß dessen poröser Teil gegen einen Teil gleicher Form, aber unterschiedlicher Dicke und Porosität ausgetauscht wird, ist zusätzlich gegeben. Auf diese Möglichkeit wird man auch zurückgreifen, wenn mehrere Flüssigkeitsverteiler mit einem einzigen Flüssigkeitsbehälter in Verbindung stehen. Eine weitere indirekte Steuerungsmöglichkeit der Feuchtigkeit der Erde besteht noch darin, daß ein relativ hoher Flüssigkeitsbehälter verwendet wird. Der Flüssigkeitsspiegel im Flüssigkeitsbehälter und damit die Feuchtigkeit der Erde sinkt dann bis zur nächsten Nachfüllung rascher als bei Verwendung eines flachen Behälters.
Weiters ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Verlängerungsstück mit dem luftundurchlässigen Teil eine Einheit bildet. Entsprechend dieser Ausführung der Erfindung kann der luftundurchlässige Teil und das Verlängerungsstück als einfacher Schlauch ausgebildet sein, wobei durch Zusammendrücken und Loslassen des Schlauches Flüssigkeit angesaugt wird.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Pumpvorrichtung als Ballon ausgebildet ist. Ebenso ist es auch möglich, das Verlängerungsstück als Zieharmonika zu gestalten. Weiters kann am Verlängerungsstück bzw. an der Abdeckkappe ein weiteres Schlauchstück zum Ansaugen angesetzt sein.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück vom luftundurchlässigen Teil abnehmbar ist.
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AO
Eine weitere erfindungsgemäße Ausführung besteht darin, daß das Verlängerungsstück auf dem luftundurchlässigen Teil verschiebbar angeordnet ist. Durch Verschieben des Verlängerungsstückes kann nicht nur die Füllhöhe der Flüssigkeit sondern auch die Höhe des luftundurchlässigen Teiles verändert werden.
In einer anderen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Verlängerungsstück einen in der Höhe verschiebbaren und mit dem Ende der Zuflußleitung verbundenen Pumpkolben aufweist. Zur Kontrolle der Flüssigkeitshöhe im Hohlkörper ist es zweckmäßig, wenn zumindest das Verlängerungsstück aus durchsichtigem Material, bevorzugt aus Gummi, Polyäthylen od.dgl., besteht.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Regelelement für die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit als eine im Hohlkörper angeordnete Kapsel mit zumindest teilweise flüssigkeitsdurchlässigen Wandbereichen und mit mindestens einer, vorzugsweise auswechselbaren Füllung ausgebildet ist. Beispielsweise kann die Kapsel ähnlich wie ein Tee-Ei, ausgetauscht werden, sobald sie ohne Wirkung geworden ist.
Eine Ausführung einer Kapsel kann etwa dadurch bestimmt sein, daß sie eine Vorrichtung zur Wasseraufbereitung, beispielsweise zur Entfernung von Bakterien, Pilzsporen od.dgl. beinhaltet. Diese Wasseraufbereitung kann dabei durch geeignete, physikalische aber auch chemische Methoden erreicht werden, deren Wahl sich nach Art der gewünschten Wasseraufbereitung richtet.
In einer weiteren Ausführung kann eine Kapsel einen Filter beinhalten, um beispielsweise gröbere Verunreinigungen der Gießflüssigkeit auszuscheiden. Vorteilhaft kann die
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Kapsel zu diesem Zweck zumindest teilweise aus Ton bestehen.
Weiters ist eine Ausführung der Kapsel denkbar, die mindestens zwei neben- oder hintereinander angeordnete Kammern aufweist, die sowohl in einer festen Einheit zusammengefaßt, oder aber auch voneinander trennbar sein können. Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin, daß die Kammern aneinander ansetzbar ausgebildet sind.
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In einer weiteren Ausführung der Erfindung beinhaltet die Kapsel ein der jeweiligen Pflanze entsprechendes Düngemittel. Je nach Art der zu versorgenden Pflanze können auf diese Weise die verschiedensten Düngemittel der Gießflüssigkeit beigemischt werden. Vor allem geeignet sind solche Düngemittel, die sich durch die Gießflüssigkeit nur sehr langsam auflösen. Als kalkabsorbierendes Material kann beispielsweise Torfmull verwendet werden, durch den die angesaugte Gießflüssigkeit entkalkt wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Außenbegrenzung der Kapsel und der Innenwand des Hohlkörpers mindestens eine Durchlaßöffnung für die Gießflüssigkeit angeordnet ist. Bei dieser Ausführung fließt der größte Teil der Gießflüssigkeit an der Kapsel vorbei, so daß ein geringer Teil auf sie einwirken kann. Durch die Ausbildung der Kapsel aus Ton wird eine besondere Langzeitwirkung erreicht, da auf diese Weise eine besonders verzögerte Auflösung der Nährsalze erfolgt.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung weist die Kapsel mindestens einen aus dem Kapselinneren durch mindestens eine Öffnung der Kapselwand sich erstreckenden Docht auf. In diesem Fall kann die Kapsel vollständig aus Kunststoff bestehen, da durch den aus dem Inneren vorstehenden Docht eine flüssigkeitsleitende Verbindung mit dem Kapselinneren hergestellt wird, so daß durch die langsam einsickernde Gießflüssigkeit das Düngemittel aufgelöst wird.
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Besonders für diese Ausführung kann auch Flüssigdünger verwendet werden.
Wenn die Düngemittel bzw. Nährsalze in einzelnen voneinander getrennten Kammern der Kapsel untergebracht sind, so kann auf diese Weise eine einfache Düngung mit Nährstoffen erreicht werden, die in trockenem Zustand untereinander nicht vermischbar sind.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung wird nun tatsächlich eine wesentliche Verbesserung in der Pflanzenversorgung erreicht. Gleichzeitig mit der Zufuhr der Gießflüssigkeit kann nun ihre Aufbereitung und/ oder eine Anreicherung mit Nährsalzen erfolgen, ohne daß auch auf längere Zeit eine Beaufsichtigung oder Überwachung erforderlich ist. Da die Zuführung der Nährsalze von der Menge der zugeführten Gießflüssigkeit abhängig ist, kann es auch zu keiner Überdüngung der Pflanzen kommen, was vor allem bei empfindlichen Pflanzen sehr wichtig ist.
Weiters ist nun auch möglich, die Düngung dem tatsächlichen, verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlichen Bedarf der Pflanzen anzupassen. Bei Verwendung eines Langzeitdüngers, beispielsweise in einer porösen Tonkapsel, ist es denkbar, daß die Kapsel im Frühjahr in das Zuflußsystem, bevorzugt in den Hohlkörper des Flüssigkeitsverteilers eingesetzt wird. Durch die Gießflüssigkeit werden sich die Nährsalze anfangs sehr langsam auflösen. Die Konzentration der Nährlösung erreicht dann etwa zur Zeit des größten Nährstoffbedarfes im späten Frühjahr bzw. zu Beginn des Sommers ein Maximum, das über geraume Zeit, beispielsweise vier bis fünf Monate etwa konstant bleibt, und sodann im Herbst wieder geringer wird, bzw. auf null zustrebt. Da der Nährstoffbedarf der Pflanzer zu Ende des Jahres geringer wird und den Winter über fast gänzlich aufhören kann, kann die in dieser Zeit fast oder vollständig
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ausgelaugte Kapsel im Zuflußsystem verbleiben. Sie wird erst zu Beginn der neuen Wachstumsperiode, im nächsten Frühjahr gegen eine neue Kapsel ausgetauscht. Da bei genügend großem Flüssigkeitsvorratsbehälter auch die Gießflüssigkeit nur wenige Male im Jahr ergänzt werden braucht, kann sich die Pflege der Pflanzen auf dieses gelegentliche Nachfüllen von Gießflüssigkeit und den einmal jährlichen Austausch der Nährstoffkapsel beschränken, wodurch ein wesentlicher Fortschritt gegenüber der bisher üblichen Pflege erreicht wird, die beispielsweise wöchentliche bis monatliche Düngung und bis zu tägliches Gießen vorsieht.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann nun in der Weise angewendet werden, daß der mit dem Regelelement versehene Hohlkörper bis zu einer bestimmten Füllhöhe, die sich aus dem voraussichtlichen Flüssigkeitsbedarf der Pflanze richtet, mit Gießflüssigkeit gefüllt wird, worauf der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf durch eine nachträgliche Erhöhung oder Absenkung des Flüssigkeitsbestandes reguliert wird, wobei eine Aufbereitung der als möglichst reines Wasser zufließenden Gießflüssigkeit stattfindet.
Nachstehend wird die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Ebenso sollen die in den nachstehenden Patentansprüchen angeführten Bezugszeichen keine Einschränkung bedeuten, sondern dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Figuren der Zeichnung.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Blumentopf mit der erfindungsgemäßen Versorgungseinrichtung, die Fig. 2 - 6b zeigen die erfindungsgemäße Einrichtung mit einem Regelelement für die Befeuchtungsintensität, und zwar die Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, die Fig. ein Ausführungsbeispiel ähnlich Fig. 2, die Fig. 4 eine weitere Ausführung, die Fig. 5 eine schematische Darstellung für den
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Ausgleich der Niveauunterschiede, die Fig. 6a und 6b im Diagramm die Abhängigkeit von Saugkraft und Niveauunterschied, die Fig. 7 bis 9 die Anordnung eines als Kapsel ausgebildeten Regelelementes für die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit im Hohlkörper des FlüssigkeitsVerteilers in verschiedenen Ausführungsformen. Wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 schematisch dargestellt, steht auf einer Abstellfläche 22 eines Flüssigkeitsvorratsbehälters 17 ein Blumentopf 21. Der Transport der Gießflüssigkeit 20 zwischen dem Flüssigkeitsvorratsbehälter 17 und dem Blumentopf 21 erfolgt über eine Zuflußleitung 6 in einen als Flüssigkeitsverteiler bzw. -speicher ausgebildeten Hohlkörper 2.
Der Hohlkörper 2 besteht aus einem porösen bevorzugt kegelförmigen unteren Teil 5, der in das Erdreich 7 so weit eingesetzt wird, daß er vollkommen unter der Erdoberfläche liegt. Der über die Erdoberfläche vorragende Teil 1 des Hohlkörpers 2 ist aus luftundurchlässigem Material hergestellt, und wird in der Höhe durch ein Verlängerungsstück 36 ergänzt, das beispielsweise aus Polyäthylen, Gummi od.dgl. besteht, so daß die Gesamthöhe mindestens 8 cm beträgt. Das Verlängerungsstück kann in verschiedenen Ausführungen ausgebildet sein. So ist es denkbar, daß es mit dem luftundurchlässigen Teil 1 eine Einheit bildet. Es kann aber auch auf den luftundurchlässigen Teil 1 aufgesetzt sein, beispielsweise als Schlauch (Fig. 2), oder als Pumpvorrichtung 3 ausgebildet sein, z. B. als auf ihm verschiebbares SchlaudBtück(Fig. 3), als Ziehharmonika (Fig. 4), oder wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, als Ballon.
Das obere Ende des Verlängerungsstückes 36 ist mit eine« Außengewinde 8 versehen, so daß ea mittels der mit einem Innengewinde versehenen Abdeckkappe 10 verschlossen werden kann. Die Abdeckkappe 10 weist einen Einsatz 29 auf, der mit einem etwa zentrischen sich nach oben verjüngenden Stutzen 12 versehen ist, über den die Zuflußleitung 6 aufgeschoben wird, die durch die öffnung 27 der Abdeckkappe ge-
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führt wird. Die Öffnung 27 der Abdeckkappe 10 wird von einem ringähnlichen, sich nach innen erstreckenden Fortsatz 28 begrenzt, so daß beim Verschließen des Hohlkörpers die Zuflußleitung 6 durch den Fortsatz 28 luftdicht auf den Stutzen gepreßt wird. Selbstverständlüi kann die Zuflußleitung 6 auch anders in den Hohlkörper 2 münden, da dies für die Funktion der Einrichtung bedeutungslos ist.
Durch Zusammendrücken des Verlängerungsstückes 36, beispielsweise in Richtung A (Fig. 4) wird die Luft aus dem Hohlkörper 2 zumindest teilweise verdrängt und beim Loslassen durch seine Elastizität Gießflüssigkeit 20 aus dem Flüssigeeitsbehälter 17 angesaugt, so daß sich der Hohlkörper 2 mit Gieß, flüssigkeit 20 füllt. Entsprechend der Füllhöhe B im Hohlkörper 2 und desüber der Flüssigkeitsoberfläche 34 verbleibenden Luftvolumens 35 reguliert sich die Intensität der Befeuchtung des Erdreiches 7· Der bekannte Befeuchtungsvorgang des Erdreiches läuft dann in gewohnter Weise ab.
Der untere poröse Teil 5 des Hohlkörpers 2 kann in bekannter Weise auch andere Formen aufweisen, so kann er z.B. ringförmig um die Pflanzenwurzeln herum ausgebildet sein, oder sich zur Versorgung einer Vielzahl von Pflanzen waagrecht in einer Richtung oder auch rostförmig im Erdreich erstrecken.
Im Rahmen der Erfindung sind seblstverständlich verschiedene AbwandLmgen denkbar, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es z.B. möglich, das Ende der Zuflußleitung 6 mit einem Pumpenkolben zu versehen, so daß durch Verschieben des Kolbens die Flüssigkeit ansaugt,'bzw. die Füllhöhe B verändert und die Befeuchtung gesteuert werden kann. Weiters ist es möglich, daß am Verlängerungsstück 36 oder an der Abdeckkappe 10 ein weiteres verschließbares als Pumpvorrichtung 3 wirkendes Schlauchstück angesetzt ist, durch das die Gießflüssigkeit 20 beispielsweise mit dem Mund in den
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Hohlkörper 2 gesaugt werden kann. (Fig. 5)
Die schematischen Darstellungen in den Fig. 5, 6a und 6b zeigen die Abhängigkeit der Saugkraft von den Höhenunterschieden des Flüssigkeitsspiegels C,Cf im Hohlkörper 2 bzw. D,D1 im Flüssigkeitsbehälter 17.
Bei vollständig gefülltem Hohlkörper 2 mit dem Flüssigkeitsstand C besteht im Flüssigkeitsverteiler eine durchgehende Wassersäule. Um nun das selbständige Überfließen der Flüssigkeit vom Flüssigkeitsbehälter 17 in den Blumentopf zu verhindern muß der Flüssigkeitsbehälter so aufgestellt werden, daß bei maximaler Füllhöhe der Flüssigkeitsspiegel D1 unter der Spitze des Hohlkörpers 2 liegt, beispielsweise wie in Fig. 5 strichliert gezeichnet. Wird nun im Hohlkörper 2 der Flüssigkeitsspiegä. C1 um die Höhe c auf den Flüssigkeitsspiegel C abgesenkt, kann sich bei gleichbleibender Saugkraft 37 (Fig. 6ä) der Flüssigkeitsspiegel D1 um denselben Betrag erhöhen, so daß er in der mit D bezeichneten Stellung ist. Dies bedeutet, daß der Flüssigkeitsbehälter 17 auf die gleiche Abstellfläche 22 wie der Blumentopf gestellt werden kann.
Die Fig. 6a zeigt schematisch bei gleichbleibender Saugkraft das reziproke Verhältnis zwischen der Höhe C der Luftsäule im Hohlkörper und der Höhe d, um die der Flüssigkeitsspiegel D erniedrigt werden muß. Wird C1 um einen bestimmten Betrag c erniedrigt, kann D- auf D-d angehoben werden.
Fig. 6b zeigt, wie sich die Saugkraft 37 vergrößert, wenn die Höhen c und/oder d vergrößert werden.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 7-9 ist das Regelelement für die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit 20, als Kapsel 14, ausgebildet, die aus einer oder mehreren Kammern 15 bestehen kann.
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Die Kapseln 14 bzw. deren Kammern 15 können nun verschiedene Materialien bzw, Einrichtungen beinhalten. So ist es beispielsweise denkbar, daß die Kapsel 14 einen geeigneten Filter 19 zur Reinigung der Gießflüssigkeit von Schwebestoffen, daß sie kalkabsorbierendes Material, beispielsweise Torfmull 18, und/oder Düngemittel 16 beinhaltet.
Die in den Fig .7 und 8 gezeigte Kapsel 14 weist einen Außendurchmesser auf, der geringer ist als der Innendurchmesser des Hohlkörpers 2. Die Kapsel wird durch Fortsätze 11 im Hohlkörper 2 zentriert, bzw. sitzt mit ihnen auf einem nach iiien ragenden Vorsprung des Hohlkörpers 2 auf. Die Kapsel 14 besitzt in ihrem unteren Teil poröse Wandbereiche 91» die vorzugsweise aus feinporigem Ton bestehen, während ihr oberer Teil flüssigT keitsundurchlässige Wandbereiche 9 aufweist. Der größte Teil der Gießflüssigkeit 20 rinnt somit an der Kapsel 14 vorbei, und nur ein gereinger Teil tritt in die Kammer der Kapsel 14 ein und löst das Düngemittel 16, so daß sich dadurch eine besondere Langzeitwirkung ergibt. Die Kammern 15 können dabei eine feste Einheit bilden oder aber auch als aneinander ansetzbare Einzelkammern ausgebildet sein (Fig. 8). Beim Durchfluß durch die Kapsel 14 in der Richtung E kann beispielsweise zuerst in der ersten Kammer 15 eine Filtrierung der Gießflüssigkeit 20 durch den Filter 19» weiters eine Entkalkung durch den in der zweiten Kammer 15 liegenden Torfmull 18 und schließlich noch i» der dritten Kammer 15 die gewünschte Anreicherung mit Düngemittel 16 stattfinden, so daß dl· aus der Kapsel 14 ausströmende Gießflüssigkeit 20 optimal· Voraussetzung für eine ohne weitere Beaufsichtigung sich über Monate erstreckende Versorgung dtr Pflanzen bietet.
Weitere ist β· erfindungsgemlß denkbar, daß in den Kammern 15 mehrere verschiedene Düngemittel enthalten sind, die in trockenem Zustand nicht mischbar sind. Beim Durchfluß
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der Gießflüssigkeit 20 gehen sie nacheinander oder gleichzeitig kontinuierlich in Lösung.
Die Kapsel 14 kann natürlich auch in der erfindungsgemäßen Einrichtung der Fig. 3 und 4 angeordnet sein. In Fig. 4 kann die Kapsel 14 mit dem Einsatz 29 verbunden sein, der in der bereits beschriebenen Weise im Hohlkörper 2 fixiert ist.
In der Ausführung nach Fig. 9 ist die Kapsel 14 von der Seite in einen durch eine Abdeckkappe 10 verschließbaren Stutzen 26 des luftundurchlässigen Teiles 1 des Hohlkörpers eingeschoben. Die Kapsel 14 ist in dieser Ausführung aus Kunststoff und weist an beliebiger Stelle eine öffnung auf, durch die ein Docht 24 geführt ist. Die durch den Docht 24 in das Kapselinnere einsickernde Gießflüssigkeit bringt das Düngemittel 16 in Lösung und vermischt es mit der vorbeiströmenden Gießflüssigkeit 20. Besonders bei dieser Ausführung ist auch die Verwendung von Flüssigdünger vorteilhaft.
Wie beschrieben, erfolgt die Regulierung der Flüssigkeitszufuhr durch die Pflanze selbst, da durch die kapillaren Kräfte im Erdreich ein Unterdruck im Hohlkörper erzeugt wird, durch den im gewünschten Ausmaß Gießflüssigkeit angesaugt wird. In Verbindung mit dem Regelelement für die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit werden der Pflanze auch nicht mehr Nährstoffe zugeführt als sie benötigt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in ihrer Verwendung nicht nur auf Topfpflanzen, bzw. Zimmerpflanzen in Wohnungen usw. beschränkt, sondern kann genauso auch für Gärtnereien, in Glashäusern od.dgl. angewendet werden. Auch hier Ta?ingt sie eine bedeutende Verbesserung und Vereinfachung der Pflanzenversorgung mit sich.
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Claims (22)

  1. Patentansprüche :
    Einrichtung zur Versorgung von Kulturpflanzen, insbesondere von Topfpflanzen, mit mindestens einem, Gießflüssigkeit über ein Zuflußsystem zuführenden, als Flüssigkeitsverteiler bzw. - speicher dienenden, in der Nähe der Pflanzen zumindest teilweise im Erdreich angeordneten Hohlkörper, dessen über die Erdoberfläche ragender Teil luftundurchlässig und dessen ins Erdreich ragender Teil flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper, bzw. dessen luftundurchlässiger Teil (1) mindestens ein Regelelement für die Befeuchtungsintensität und/oder die Beschaffenheit der Gießflüssigkeit (20) aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelelement für die Befeuchtungsintensität als ebenfalls luftundurchlässiges Verlängerungsstück (36) des luftundurchlässigen Teiles (1) ausgebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) eine Pumpvorrichtung (3) aufweist.
  4. 4* Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) elastisch verformbar ausgebildet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) mit dem luftundurchlässigen Teil (1) eine Einheit bildet.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) vom luftundurchlässigen Teil (1) abnehmbar ist.
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  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 his 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (3) als Ballon ausgebildet ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem&er vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) auf dem luftundurchlässigen Teil (1) verschiebbar angeordnet ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) einen in&er Höhe verschiebbaren und mit dem Ende der Zuflußleitung (6) verbundenen Pumpenkolben aufweist.
  10. 10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Verlängerungsstück (36) aus durchsichtigem Material besteht.
  11. 11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Verlängerungsstück (36) aus Gummi, Polyäthylen od.dgl. besteht.
  12. 12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (36) und der luftundurchlässige Teil (1) eine Mindesthöhe von 8 cm aufweisen.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rege lelement für die Beschaffenheit der GießflüssigT keit (20) als eine im Hohlkörper (2) angeordnete Kapsel (14) Mit zumindest teilweise flüssigkeitsdurchlässigen Wandbereichen (91) und mit mindestens einer, vorzugsweise auswechselbaren Füllung (13) ausgebildet ist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
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    mindestens eine;Kapsel (14) eine Einrichtung zur Wasseraufbereitung, beispielsweise zur Entfernung von Bakterien, Pilzsporen od.dgl. beinhaltet.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Füllung (13) in an sich bekannter Weise aus Düngemittel (16) besteht.
  16. 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (14) zumindest teilweise aus Ton besteht.
  17. 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (14) zwei, gegebenenfalls aneinander ansetzbare Kammern (15) neben- oder hintereinander aufweist.
  18. 18. Einrichtung nacbyeinem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ^ußenbegrenzung der Kapsel (14( und der Innenwand des Hohlkörpers (2) mindesiBis eine Durchlaßöffnung (23) für die Gießflüssigkeit (20) angeordnet ist.
  19. 19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (14) mindestens einen aus dem Kapselinneren durch mindestens eine Öffnung (25) der Kapselwand sich erstreckenden Docht (24) aufweist.
  20. 20. Einrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Füllung (13) kalkabsorbierend ausgebildet ist.
  21. 21. Einrichtung nach nspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (13) aus Torfmull (18) besteht.
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    2655658
  22. 22. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Kapsel (14) einen Filter (19) beinhaltet.
    23· Anwendung der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Regelelement versehene Hohlkörper (2) bis zu einer bestimmten Füllhöhe (B) die sich aus dem voraussichtlichen Flüssigkeitsbedarf der Pflanze richtet, mit GiBßflüssigkeit (20) gefüllt wird, worauf der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf durch eine nachträgliche Erhöhung oder Absenkung des Flüssigkeitsbestandes (33) reguliert wird, wobei eine Aufbereitung der als möglichst, reines Wasser zufließenden Gießflüssfekeit (20) stattfindet.
    70982W0381
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