DE2653895A1 - Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen - Google Patents
Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnenInfo
- Publication number
- DE2653895A1 DE2653895A1 DE19762653895 DE2653895A DE2653895A1 DE 2653895 A1 DE2653895 A1 DE 2653895A1 DE 19762653895 DE19762653895 DE 19762653895 DE 2653895 A DE2653895 A DE 2653895A DE 2653895 A1 DE2653895 A1 DE 2653895A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnetic
- conveyor
- ferromagnetic
- bar
- extending
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 33
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 20
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 3
- 229910001209 Low-carbon steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 1
- 208000037063 Thinness Diseases 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 206010048828 underweight Diseases 0.000 description 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/68—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor
- B65G47/71—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor the articles being discharged or distributed to several distinct separate conveyors or to a broader conveyor lane
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G17/00—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
- B65G17/005—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load carriers which are movably mounted
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/02—Articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
- Framework For Endless Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine zum Wählen bestimmter Transportbahnen geeignete Vorrichtung zur Benutzung in Verbindung mit
einer Fördereinrichtung zum Transportieren von Gegenständen.
Gegenwärtig werden solche Vorrichtungen zum Wählen von Transportbahnen
in erster Linie in Verbindung mit automatischen Kontrollwaagen benutzt. Bei einer solchen Kontrollwaage handelt
es sich um eine Fördereinrichtung, zu der eine Wiegeeinrichtung gehört und die so ausgebildet ist, daß jeder von
der Fördereinrichtung mitgeführte Gegenstand gewogen wird,
und daß ein dem Gewicht des Gegenstandes entsprechendes Signal erzeugt werden kann. Beispielsweise kann ein Signal einer
bestimmten Art erzeugt werden, wenn der gewogene Gegenstand ein vorbestimmtes Gewicht überschreitet, und ein Signal einer
anderen Art kann erzeugt werden, wenn das Gewicht des Gegenstandes unter einem Sollwert liegt, während kein Signal erzeugt
wird, wenn der Gegenstand das richtige Gewicht hat. Die Gegenstände bewegen sich nacheinander von der Kontrollwaage
aus zum Eintrittsende der Vorrichtung zum Wählen von Transportbahnen. Biese Vorrichtung ermöglicht es, jeden einzelnen
ihr zugeführten Gegenstand vom Eintrittsende aus längs mehrerer verschiedener Bahnen zum Abgabeende zu transportieren;
diese Transportbahnen können in Richtung auf das Abgabeende divergieren.
709823/07 32
26r)3895
Die Bahn, längs welcher jeder einzelne Gegenstand transportiert
wird, richtet sich nach dem durch die Kontrollwaage erzeugten Signal bzw. nach dem Fehlen eines Signals, wenn der
Gegenstand das richtige Gewicht hat. Am Abgabeende der Vorrichtung zum Wählen der Transportbahnen werden die Gegenstände
an verschiedenen Punkten abgegeben, was sich jeweils danach richtet, ob die Gegenstände das richtige Gewicht oder ein
Untergewicht oder ein Übergewicht haben.
Zwar kann man eine beliebige Anzahl verschiedener Bahnen vorsehen,
längs welcher die Gegenstände transportiert werden können, doch wurde in der vorstehenden allgemeinen Beschreibung
der Deutlichkeit halber angenommen, daß nur drei verschiedene Transportbahnen vorhanden sind.
Vorrichtungen zum Wählen von Transportbahnen können auch in Verbindung mit anderen Wähleinrichtungen benutzt werden, die
der Transportbahn-Wählvorrichtung unterschiedliche Signale zuführen, um Gegenstände unterschiedlicher Art zu bezeichnen.
Hierbei können die Gegenstände z.B. nach ihrer Größe oder Farbe und nicht etwa nach ihrem Gewicht sortiert werden.
Bei der Transportbahn-Wählvorrichtung, auf die sich die Erfindung
bezieht, handelt es sich um eine endlose Fördervorrichtung, zu der ein Satz von durch kleine Querabstände getrennten
parallelen Stangen oder anderen langgestreckten Bauteilen gehört, die sich jeweils im rechten Winkel zur Laufrichtung
der Fördervorrichtung erstrecken. Die Stangen werden an beiden Enden von über Kettenräder antreibbaren Förderketten getragen.
Die Stangen oder langgestreckten Bauteile tragen Leisten von allgemein langgestreckter rechteckiger Form, und die Längsachse
jeder Leiste verläuft parallel zu den Achsen der Stangen.
Die Leisten sind auf den Stangen derart gleitend geführt, daß sie sich im rechten Winkel zur Laufrichtung der Fördervorrichtung
zur einen oder anderen Seite der Fördervorrichtung bewegen können. Unter der Tramsportfläche sind Einrichtungen vorhanden,
die dazu dienen, die Leisten während der Bewegung der Fördervorrichtung längs vorfeestitamter Transportbahnen zu ■
führen, und am Eintrittsende der Fördervorrichtung ist eine
Steuereinrichtung angeordnet, die sich mit Hilfe eines Signals betätigen läßt, um die Leisten zu veranlassen, sich längs
der jeweils gewählten Transportbahn zu bewegen.
Eine Fördervorrichtung der im vorstehenden Absatz geschilderten Art wird im folgenden als eine "zum Wählen von Transportbahnen
geeignete Fördervorrichtung der genannten Art" bezeichnet.
Die bis jetzt bekannten, zum Wählen von Transportbahnen geeigneten
Fördervorrichtungen der genannten Art arbeiten ausschließlich mechanisch, d.h. die Steuereinrichtung am Eintrittsende
der Fördervorrichtung und die Führungseinrichtungen für die Leisten werden mechanisch betätigt. Hieraus ergibt
sich eine Beschränkung der maximal erzielbaren Arbeitsgeschwindigkeit, und die Vorrichtungen arbeiten mit einem relativ hohen
Geräuschpegel. Außerdem besteht die Gefahr des Verklemmens, wenn die mechanische betätigte Steuereinrichtung zum Verschieben
einer bestimmten Leiste nach einer Seite zu langsam arbeitet und die Leiste beim Eintreten in die Führungseinrichtung
für die gewählte Transportbahn nicht die richtige Lage einnimmt. In einem solchen Fall kann sich die betreffende Leiste
am Ende der Führungseinrichtung verklemmen, mittels welcher die Leiste der gewählten Bahn zugeführt werden soll, und dies
kann zu einer Betriebsstörung oder zu einer Beschädigung der Vorrichtung führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zum Wählen von Transportbahnen geeignete Fördervorrichtung zu schaffen, bei
der diese Nachteile der bekannten Vorrichtungen möglichst weitgehend vermieden sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine Vorrichtung
der genannten Art geschaffen worden, bei der zu der Führungseinrichtung für mindestens eine Transportbahn eine langgestreckte
magnetische Schiene gehört, die swei Langseiten
von entgegengesetzter magnetischer ROarität aufweist, und bei
der jede Leiste mit einer ferromagnetischen Einrichtung ver-
709823/0732
2 6 S:-; 8 9 5
sehen ist, so daß sie während des Betriebs der Fördervorrichtung durch die magnetische Schiene auf magnetischem Wege
längs der gewünschten Transportbahn geführt wird.
Die ferromagnetische Einrichtung kann magnetisiert sein und zwei magnetische Pole aufweisen, zwischen denen ein Abstand
vorhanden ist, der annähernd gleich der im rechten Winkel zur Längsachse der Fördervorrichtung gemessenen Breite der magnetischen
Schiene ist; hierbei ist die Polarität der beiden Magnetpole der Einrichtung der Polarität der magnetischen
Schiene entgegengesetzt, so daß dann, wenn die ferromagnetische Einrichtung über der magnetischen Schiene und in einem
kleinen Abstand von ihr angeordnet ist, einer seitlichen Bewegung der Leiste gegenüber der Schiene auf magnetischem Wege
ein Widerstand entgegengesetzt wird.
Alternativ kann zu der ferromagnetischen Einrichtung eine
ferromagnetische Rolle mit einer waagerechten Achse gehören, die auf der Oberseite der magnetischen Schiene abrollen kann.
Die Steuereinrichtung kann eine hydraulische oder pneumatische Kolben- und Zylinderanordnung aufweisen, die geeignet
ist, die Leisten gegenüber einer zentral angeordneten Eintrittsstation der Fördervorrichtung zu verstellen.
Alternativ kann die Steuereinrichtung zwei durch einen Abstand getrennte Elektromagnete aufweisen, die auf entgegengesetzten
Seiten der Eintrittsstation der Fördervorrichtung angeordnet sind und es ermöglichen, die Leisten gegenüber der zentral
angeordneten Station dadurch auf magnetischem Wege zu verlagern, daß eine entsprechende Wirkung auf die ferromagnetische
Einrichtung jeder Leiste ausgeübt wird.
Zu der magnetischen Schiene können zwei sich in der Längsrichtung erstreckende ferromagnetische Bauteile gehören, welche
die Seitenteile der Fördervorrichtung bilden, sowie mehrere einzelne Magnete,, die sich in der Querrichtung zwischen den
Seitenteilen erstrecken, wobei die magnetischen Pole sämtlicher Magnete parallel aufeinander ausgerichtet sind.
709823/0732
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Draufsicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Fördervorrichtung zum Wählen von Transportbahnen;
Fig. 2 die Draufsicht eines Teils einer magnetischen Führungsschiene
;
Fig. 3 eine Stirnansicht der Führungsschiene in ihrer Gebrauchslage sowie einer ferromagnetischen Einrichtung einer
Leiste der Fördervorrichtung; und
Fig. 4 eine Fig. 3 ähnelnde Stirnansicht einer abgeänderten
Ausführungsform einer ferromagnetischen Einrichtung.
Gemäß Fig. 1 gehören zu der dargestellten Fördervorrichtung zum Wählen von Transportbahnen zwei endlose Ketten, die in
Gehäusen 10 auf beiden Längsseiten der Fördervorrichtung untergebracht sind. Die Gehäuse 10 weisen zur Verringerung
der Reibung dienende Führungen aus Nylon auf, und die nicht dargestellten Ketten werden von einem nicht sichtbaren Elektromotor
aus über ebenfalls nicht dargestellte Kettenräder angetrieben.
Mit den Gliedern der endlosen Ketten sind die Enden waagerecht angeordneter Stangen 11 aus Metall verbunden, die durch Querabstände
getrennt und parallel so angeordnet sind, daß sich ihre Achsen im rechten Winkel zu der in Fig. 1 durch einen
Pfeil bezeichneten Laufrichtung der Fördervorrichtung erstrekken.
Je zwei einander benachbarte Stangen 11 tragen eine Leiste oder Schiene 12, die durch die Stangen gleitend geführt ist,
so daß sie sich quer zur Längsachse der Fördervorrichtung bewegen
läßt. Jede Leiste 12 weist eine obere Fläche zum Aufnehmen
einer Last auf und ist auf ihrer Unterseite mit zur
Verringerung der Reibung dienenden Gleitstücken oder dergl«
70982.3/0732
versehen, welche dazu dienen, die Leisten in Eingriff mit den zugehörigen Stangen 11 zu halten und ein zügiges Verschieben
der Leisten längs der Stangen zu ermöglichen.
Gemäß Fig. 1 bewegen sich sämtliche Leisten 12 von einer zentralen
Eintrittsstation 13 aus in Richtung des Pfeils entlang der Mittellinie der Fördervorrichtung zu deren Abgabeende 14.
An der Eintrittsstation 13 ist eine Steuereinrichtung angeordnet, die nach Bedarf betätigt werden kann, um die Leisten
12 zu veranlassen, sich gegenüber ihrer Mittellage etwas nach der einen oder anderen Seite zu bewegen, woraufhin unter der
Förderfläche angordnete Führungseinrichtungen die Leisten jeweils längs einer von zwei divergierenden Bahnen führen können,
die in Fig. 1 bei 15 und 16 mit gestrichelten Linien angedeutet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind
somit drei wählbare Transportbahnen vorhanden, längs welcher sich die Leisten 12 bewegen können, und zwar die mittlere Bahn
17 und die beiden ihr gegenüber divergierenden Bahnen 15 und 16.
Fig. 2 und 3 zeigen weitere Einzelheiten einer Ausführungsform
einer Einrichtung, die dazu dient, die durch die Steuereinrichtung an der Eintrittsstation 13 seitlich verlagerten Leisten
12 längs der gewünschten Bahn zu führen. Natürlich ist es nicht erforderlich, für diejenigen Leisten eine Führungseinrichtung
vorzusehen, die sich bei der Fördervorrichtung längs der mittleren Bahn 17 bewegen.
Zu jeder Führungseinrichtung 18 gehören gemäß Fig. 2 und 3 zwei Stäbe 19, die sich bei der betreffenden Bahn 15 oder 16
in der Längsrichtung erstrecken und auf eine aus der Zeichnung nicht ersichtliche Weise in der Mitte zwischen den beiden gestrichelten
Linien angeordnet sind, welche in Fig. 1 jeweils die linke bzw, die rechte Bahn bezeichnen.
Jeder der Stäbe 19 besteht aus in hohem Maße ferromagnetischem Flußstahl, doch sind die Stäbe selbst nicht magnetisiert.
709823/0732
26B3895
Zwischen den Stäben 19 sind mehrere einzelne Magnete 20 angeordnet
und mit den Stäben durch Schrauben oder Zugstangen 21 verbunden. Gemäß Fig. 2 weisen die Nordpole sämtlicher
Magnete 20 nach links, während die Südpole nach rechts gerichtet sind, so daß nach dem Befestigen der Magnete 20 an
den Stäben 19 der linke Stab einen durchlaufenden Nordpol und der rechte Stab einen durchlaufenden Südpol bildet.
Bei jeder Leiste 12 ist auf der Unterseite eine ferromagnetische Einrichtung angeordnet, doch besteht die Leiste selbst
aus einem Material, das nicht ferromagnetisch ist, damit sie nicht einen zu großen Teil des von den Führungsschienen oder
Stäben 18 ausgehenden Magnetflusses aufnehmen.
Bei einer Ausführungsform gehört gemäß Fig. 3 zu der ferromagnetischen
Einrichtung ein kleiner Dauermagnet 22 in Form eines Blechstreifens mit nach unten abgewinkelten Endabschnitten
23. Das Metall jedes Blechstreifens ist so magnetisiert, daß an den nach unten abgewinkelten Enden Magnetpole vorhanden
sind, und die Länge jedes Blechstreifens entspricht annähernd dem Querabstand der Stäbe 19 der Führungsschienenanordnung
Alternativ könnte man einen geraden Stabmagneten verwenden. Der Dauermagnet 22 ist durch eine Befestigungseinrichtung 24
so mit der Unterseite der zugehörigen Leiste 12 verbunden, daß er sich gegenüber der Leiste nicht drehen kann.
Bei der beschriebenen Vorrichtung sind die Magnete 22 so ausgerichtet,
daß der Südpol jedes Magneten dem durch den linken Stab 19 gebildeten Nordpol und der Nordpol jedes Magneten dem
durch den rechten Stab 19 gebildeten Südpol benachbart ist,.
Die Nord- und Südpole üben eine gegenseitige Anziehungskraft aus, so daß jederDauermagnet 22 gegenüber der Führungsschienenanordnung
bzw. den magnetischen Stäben 19 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage gehalten wird; hierzu sei bemerkt, daß der
Magnet 22 nicht nach unten gezogen werden kann, da die Leiste 12 durch die Stangen 11 unterstützt und ständig in einem Abstand
von der Oberseite der magnetischen Stäbe 19 gehalten wird. Wird auf die Leiste eine in seitlicher Richtung wirkende
7-09823/0732
Kraft ausgeübt, bewegt sich die Leiste erst dann von den magnetischen Stäben 19 weg, wenn diese Kraft ausreicht, um
erstens die Anziehungskraft zwischen den ungleichnamigen Magnetpolen zu überwinden, die einander in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise gegenüberstehen, und um zweitens zwei gleichnamige Pole aneinander vorbeizubewegen, wobei dazwischen nur
ein kleiner Abstand vorhanden ist. Beispielsweise müßte eine solche Kraft erstens die Anziehungskraft zwischen den Nord-
und Südpolen an jedem magnetischen Stab 19 überwinden, und wenn man annimmt, daß die Kraft von rechts nach links v/irkt,
müßte zweitens der Nordpol des Magneten 22 an dem durch den linken Stab 19 gebildeten Nordpol vorbei gedrückt v/erden, v/enn
die Leiste aus dem Einflußbereich der Führungsschienenanordnung 18 entfernt werden soll.
Es ist ersichtlich, daß keine mechanische Berührung zwischen der Leiste und den sie führenden magnetischen Stäben 19 besteht,
so daß ein Verklemmen der Leiste gegenüber der Führungsschienenanordnung unmöglich ist, und daß auch keine Reibung
auftritt, so daß die Leisten und die Führungsschienenanordnung kein Laufgeräusch erzeugen.
Die beschriebene Führungseinrichtung kann in Verbindung mit jeder Steuereinrichtung benutzt werden, die es ermöglicht,
einer an der Sintrittsstation 13 in die Fördervorrichtung eintretenden Leiste eine kleine Bewegung in seitlicher Richtung
zu erteilen. Beispielsweise kann man zwei Kolben- und Zylinderanordnungen, die pneumatisch betätigbar sind, zu beiden
Seiten der Sintrittsstation 13 anordnen und dafür sorgen, daß die eine oder andere dieser Anordnungen betätigt wird,
wenn ein entsprechendes Signal zugeführt wird, damit die Leisten längs der Stangen 11 in der gewünschten Züchtung verschoben
werden. Ferner ist es möglich, als Steuereinrichtung zwei Elektromagnete vorzusehen, die in Abhängigkeit von dem
Signal ein- und ausschaltbar sind und auf die Leisten jeweils eine seitliche Kraft in der gewünschten Richtung ausüben.
709823/0732
Da die Gefahr eines Verklemmens der Leisten gegenüber den
Führungsschienen vermieden ist, kann man auch eine mechanische Steuereinrichtung benutzen, ohne daß die eingangs geschilderten
Schwierigkeiten auftreten. Jedoch wird es zur Erzielung einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit bevorzugt, eine
magnetische Steuereinrichtung zu verwenden.
Zwar stehen bei der dargestellten Fördervorrichtung nur drei
verschiedene Transportbahnen zur Wahl, doch ist es durchaus möglich, eine größere Anzahl von Bahnen, z.B. fünf Bahnen,
bei einer entsprechend verbreiterten Fördervorrichtung vorzusehen,
die mit einer oder mehreren mechanischen oder elektromagnetischen Steuereinrichtungen ausgerüstet ist.
In Verbindung mit der Führungsschienenanordnung 18 mit den magnetischen Stäben 19 könnte man auch eine abgeänderte Ausführungsforrn
von Leisten verwenden, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist; in diesem Fall ist eine Rolle 25 vorhanden, die
auf der Unterseite der Leiste gelagert ist, aus ferromagnetischem
Material besteht, jedoch selbst nicht magnetisiert ist. Die waagerechte Achse der Rolle 25 verläuft quer zu der Führungsschienenanordnung,
und die Rolle hat eine solche Länge, daß sie die Lücke zwischen den Stäben 19 überbrückt und auf
der Oberseite der Stäbe abrollen kann.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 besteht natürlich eine Rollberührung
zwischen der Rolle 25 und den magnetischen Stäben
19, so daß in einem gewissen Ausmaß Geräusche entstehen und Reibung auftritt; wenn man entsprechende Lager zur Verringerung
der Reibung verwendet, dürfte es möglich sein, die Geräusche und die Reibung auf ein annehmbares Maß zu verringern.
Jedoch ist auch bei der Ausführungsform nach Fig. 4 die Gefahr
eines Verklemmens ausgeschaltet, da sich die Stäbe 19
stets unterhalb der Rollen 25 befinden, so daß die Rollen nicht zur Anlage an den Enden der Stäbe kommen können.
Ansprüche:
709823/07 3
Claims (6)
- ANSPRUCHS(Ii Fördervorrichtung zum Wählen von Transportbahnen mit zwei endlosen Antriebsgliedern, zwischen denen sich mehrere gerade Querglieder erstrecken, mehreren auf diesen Quergliedern in der Querrichtung verschiebbaren, eine Förderfläche bildenden Leisten, einer Steuereinrichtung, die es ermöglicht, nach Bedarf jede Leiste zu veranlassen, jeweils in eine gewählte Transportbahn von mehreren sich längs der Fördervorrichtung erstreckenden Transportbahnen einzutreten, sowie mit Einrichtungen zum Führen der Leisten längs der verschiedenen Transportbahnen, dadurch gekennzeichnet , daß zu den Führungseinrichtungen eine langgestreckte magnetische Schienenanordnung (13) mit zwei sich in der Längsrichtung erstreckenden Seitenteilen bzw. Schienen (19) von entgegengesetzter magnetischer Polarität gehört und daß jede Leiste (12) mit einer ferromagnetischen Einrichtung (22; 25) versehen ist, mittels welcher sie während der Bewegung der Fördervorrichtung auf magnetischem Wege längs der jeweils gewählten Transportbahn (15, 16, 17) geführt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ferromagnetische Einrichtung (22) magnetisiert ist und zv/ei Magnetpole (23) aufweist, die durch einen Abstand getrennt sind, welcher annähernd gleich der quer zur Längsachse der Fördervorrichtung gemessenen Breite der Führungsschienenanordnung (18) ist, und daß die Polarität der beiden Magnetpole der Polarität der Schienen (19) der Führungsschienenanordnung (18) entgegengesetzt ist, so daß dann, wenn die ferromagnetische Einrichtung oberhalb der Führungsschienen und in einem kleinen Abstand von diesen Angeordnet ist, einer Bewegung der Leiste (12) quer zu der Schienenanordnung ein magnetischer Widerstand entgegengesetzt wird.709823/0732ORIGINAL INSPECTED26ö:;395
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der ferromagnetischen Einrichtung eine ferromagnetische 3olle (25) mit einer waagerechten Achse gehört, die geeignet ist, auf der Oberseite der Schienen (19) der Führungsschienenanordnung (IS) abzurollen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der magnetischen Führungsschienenanordnung (18) zwei sich in der Längsrichtung erstreckende, die genannten Seitenteile bildende ferromagnetische Litäbe (19) sowie mehrere sich in der Querrichtung zwischen den Seitenteilen erstreckende einzelne Magnete (20) gehören und daß die Hagnetnole sämtlicher Magnete so angeordnet sind, daß die gleichnamigen Pole auf zwei parallelen Linien liegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Steuereinrichtung eine Kolben- und Zylinderanordnung gehört, die geeignet ist, die Leisten (12) gegenüber einer zentral angeordneten Eintrittsstation (13) der Fördervorrichtung zu bewegen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Steuereinrichtung zwei durch einen Abstand getrennte, auf entgegengesetzten Seiten einer zentral angeordneten Sintrittsstation (13) der Fördervorrichtung angeordnete Slektromagnete gehören, die es ermöglichen, die Leisten (12) dadurch auf magnetischem Wege gegenüber der zentralen Eintrittsstation zu bewegen, daS sie auf die ferromagnetische Einrichtung (22; 25) jeder Leiste wirken.Der Patentanwalt:703823/0732ORIGINAL IMSPEGTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4916875A GB1527254A (en) | 1975-11-29 | 1975-11-29 | Lane selecting conveyor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2653895A1 true DE2653895A1 (de) | 1977-06-08 |
Family
ID=10451419
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762653895 Pending DE2653895A1 (de) | 1975-11-29 | 1976-11-26 | Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen |
| DE19767637264 Expired DE7637264U1 (de) | 1975-11-29 | 1976-11-26 | Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19767637264 Expired DE7637264U1 (de) | 1975-11-29 | 1976-11-26 | Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE2653895A1 (de) |
| GB (1) | GB1527254A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103922141A (zh) * | 2013-01-15 | 2014-07-16 | 瑞仪光电股份有限公司 | 零件配送器 |
| CN111811804A (zh) * | 2020-07-22 | 2020-10-23 | 何勇 | 紧固件检测装置 |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10256203A1 (de) * | 2002-11-30 | 2004-06-09 | Stefan Eickenberg | Weiche für Transportvorrichtung |
| DE10357264B4 (de) * | 2003-12-02 | 2010-12-30 | Leibniz-Institut Für Festkörper- Und Werkstoffforschung Dresden E.V. | Einrichtung zur Erzielung von Fahrtrichtungsänderungen für supraleitende Magnetschwebesysteme |
| CN108792422B (zh) * | 2018-06-29 | 2020-04-28 | 仁怀市云侠网络科技有限公司 | 电脑配件运输机构 |
| DE102023108171A1 (de) * | 2023-03-30 | 2024-10-02 | Multivac Sepp Haggenmüller Se & Co. Kg | Tragplattenlinienverteiler zum Verteilen von Fördergut von einer Spur auf mehrere Spuren |
-
1975
- 1975-11-29 GB GB4916875A patent/GB1527254A/en not_active Expired
-
1976
- 1976-11-26 DE DE19762653895 patent/DE2653895A1/de active Pending
- 1976-11-26 DE DE19767637264 patent/DE7637264U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103922141A (zh) * | 2013-01-15 | 2014-07-16 | 瑞仪光电股份有限公司 | 零件配送器 |
| CN103922141B (zh) * | 2013-01-15 | 2016-03-16 | 瑞仪光电股份有限公司 | 零件配送器 |
| CN111811804A (zh) * | 2020-07-22 | 2020-10-23 | 何勇 | 紧固件检测装置 |
| CN111811804B (zh) * | 2020-07-22 | 2022-04-08 | 重庆金海标准件有限公司 | 紧固件检测装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1527254A (en) | 1978-10-04 |
| DE7637264U1 (de) | 1978-02-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2008956B1 (de) | Vorrichtung zum positionsgenauen Zuführen von tafelförmigen Gütern sowie entsprechendes Verfahren | |
| DE102008020464A1 (de) | Vorrichtung zum Fördern von Produkten | |
| DE69208592T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Öffnen eines selbstschliessenden Greifers eines Greiferförderers | |
| EP0942886A1 (de) | Sortiervorrichtung für stückgut und verfahren zu deren betrieb | |
| DE2614659C3 (de) | Bandförderweiche | |
| DE102004034256A1 (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Blech | |
| DE2653895A1 (de) | Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen | |
| EP3548201B1 (de) | Transportvorrichtung | |
| DE69314392T2 (de) | Sicherheitsvorrichtung für Heizungseinheiten zum induktiven Erwärmen von metallurgischen Produkten | |
| CH652377A5 (en) | Apparatus for transferring workpiece supports, workpieces or the like between transport tracks arranged transversely or parallel to each other | |
| DE19934361A1 (de) | Werkstück-Transfersystem | |
| DE19829176B4 (de) | Einrichtung an einer Verpackungsmaschine | |
| DE3707194A1 (de) | Vorrichtung zum vermessen und ausrichten von schnittholz | |
| DD251328A5 (de) | Selbstfahrender wagen | |
| DE2209326A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trans feneren von Gegenstanden | |
| DE2618568A1 (de) | Zufuehr-vorrichtung fuer materialstaebe | |
| DE3908105A1 (de) | Umlenkmodul fuer werkstuecktraeger in montagesystemen | |
| DE9421998U1 (de) | Transportvorrichtung für Werkstückträger | |
| DE3320404C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel o.dgl. | |
| EP0949176A2 (de) | Bogenfördereinrichtung mit Aufteilsystem für Greifermodule | |
| DE20214860U1 (de) | Bandförderer mit Ausschleuseinrichtung | |
| DE1431548A1 (de) | Fliessbahn zur Foerderung von Gegenstaenden | |
| DE1932692A1 (de) | Vorrichtung zum lagenweisen UEbereinanderstapeln von Walzprofilen | |
| DE9114766U1 (de) | Fördereinrichtung, insbesondere für eine Umreifungsmaschine für Druckschriftenstapel o.dgl. | |
| DE122468C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHW | Rejection |