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DE2653683A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen beleimen von holzspaenen - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen beleimen von holzspaenen

Info

Publication number
DE2653683A1
DE2653683A1 DE19762653683 DE2653683A DE2653683A1 DE 2653683 A1 DE2653683 A1 DE 2653683A1 DE 19762653683 DE19762653683 DE 19762653683 DE 2653683 A DE2653683 A DE 2653683A DE 2653683 A1 DE2653683 A1 DE 2653683A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
glue
zone
gluing
mixer shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762653683
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draiswerke GmbH
Original Assignee
Draiswerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draiswerke GmbH filed Critical Draiswerke GmbH
Priority to DE19762653683 priority Critical patent/DE2653683A1/de
Publication of DE2653683A1 publication Critical patent/DE2653683A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N1/00Pretreatment of moulding material
    • B27N1/02Mixing the material with binding agent
    • B27N1/0227Mixing the material with binding agent using rotating stirrers, e.g. the agent being fed through the shaft of the stirrer
    • B27N1/0236Mixing the material with binding agent using rotating stirrers, e.g. the agent being fed through the shaft of the stirrer with the stirrers rotating about an horizontal axis, e.g. in consecutive casings
    • B27N1/0245Mixing the material with binding agent using rotating stirrers, e.g. the agent being fed through the shaft of the stirrer with the stirrers rotating about an horizontal axis, e.g. in consecutive casings with a single stirrer shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zum kontinuierlichen Beleimen von Holzspänen"
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Beleimen von Holzspänen, bestehend aus einem zylindrischen, an einem Ende einen Mischgutzuführstutzen und am anderen Ende einen Mischgutaustrittsstutzen aufweisenden Mischbehälter, in dem koaxial eine mit vergleichsweise hoher Drehzahl antreibbare, zumindest teilweise hohl ausgebildete Mischwerkswelle angeordnet ist, die in einer dem Mischgutzuführstutzen zugeordneten Einzugszone mit einen Mischgutring aufbauenden und eine axiale Mischgutförderung bewirkenden Einzugswerkzeugen, in einer nachgeordneten Beleim- und Mischzone mit mit ihren Auslauföffnungen in den Mischgutring eintauchenden und als Mischwerkzeuge dienenden Leimschleuderrohren und in einer nachgeordneten, dem Mischgutaustrittsstutzen zugeordneten Auswurf zone mit Auswurfwerkzeugen versehen ist.
  • Bei einer derartigen, aus der DT-AS 20 57 594 bekannten Vorrichtung besteht die zwischen dem Materialzuführstutzen und dem Materialaustrittsstutzen, also innerhalb des geschlossenen, zylindrischen Bereichs des Mischbehälters befindliche Beleim- und Mischzone,aus einer sich über mindestens 202 der wirksamen Mischbehälterlänge erstreckenden Beleimzone und einer nachgeschalteten, sich bis zur Auswurfzone erstreckenden Nachmischzone. In der Beleimzone sind in den Mischgutring eintauchende Leimschleuderrohre vorgesehen, denen der Leim durch die hohl ausgebildete Mischwerkswelle zugeführt wird. Dieser aus den Auslauföffnungen der Leimschleuderrohre austretende Leim wird direkt auf die einzelnen Mischgutpartikel, also einzelne Holzspäne unterschiedlicher Größe, abgegeben und dann in der Nachmischzone, in der die Mischwerkswelle mit reinen Mischwerkzeugen besetzt ist, einem kurzen, aber sehr intensiven Nachmischprozeß auf den Holzspänen verteilt.
  • Wegen der hohen Energieeinleitung, insbesondere in der Nachmischzone und der daraus resultierenden Erwärmung ist der Mischbehälter mit einem Kühlmantel versehen. Weiterhin werden die in der Nachmischzone und in der Auswurfzone befindlichen reinen Mischwerkzeuge bzw. Auswurfwerkzeuge gekühlt. Diese Vorrichtung hat sich in der Praxis ganz hervorragend bewährt, da mit ihr eine äußerst gleichmäßige Benetzung der Holzspäne mit Leim und damit eine leimsparende Beleimung bei hohen Durchsatzleistungen bezogen auf die Größe der Vorrichtung erreicht wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte Vorrichtung in konstruktiver Hinsicht zu vereinfachen und den erforderlichen Betriebsaufwand zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mischwerkswell-e in der gesamten Beleim- und Mischzone im wesentlichen nur mit Leimschleuderrohren versehen ist. Dies bedeutet, daß praktisch die gesamte Nachmischzone entfällt, und daß die gesamte Leimverteilung auf den einzelnen Partikeln unmittelbar im Bereich der Leimzugabe mit den Leimschleuderrohren erfolgt. Der Erfindung liegt unter anderem die Erkenntnis zugrunde, daß die Leimverteilung, d.h. das Ausbreiten des Leims auf den einzelnen Spanpartikeln fast ausschließlich durch Verwischen erfolgt, und zwar in dem Augenblick, in dem jeweils der entsprechende Spanpartikel mit hoher Relativgeschwindigkeit an der Auslauföffnung eines entsprechenden Leimschleuderrohres sich vorbeibewegt bzw.
  • unmittelbar danach durch Aneinanderreiben von Holzspänen, die untereinander ständig wechselnde hohe Relativgeschwindigkeiten aufgrund des ständigen Beschleunigens der Späne durch die Leimschleuderrohre und das nachfolgende Abbremsen an der haben.
  • Innenwand des Mischbehältersf Dieser Fortfall der Nachmischzone durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung hat zur Folge, daß ein beträchtlicher Anteil der sonst für das Nachmischen aufzuwendenden Energie eingespart wird, was außer dem wirtschaftlichen Vorteil noch den zusätzlichen Vorteil mit sich bringt, daß das Mischgut, also die beleimten Späne einerseits und damit auch der Mischbehälter weniger erwärmt wird. Da somit auch die Gefahr, daß auf der Mischbehälterwand Leim anbackt und aushärtet, geringer ist, kann der sonst zwingend erforderliche Kühlmantel für den Mischbehälter entfallen, was nicht nur eine konstruktive Vereinfachung der Vorrichtung mit sich bringt, sondern insbesondere den Entfall der hohen Kosten für eine Frischwasserkühlung. Da keine mit ausschließlich zum Mischen dienenden Mischwerkzeugen bestückte Nachmischzone mehr vorhanden ist, entfällt auch die Notwendigkeit einer Kühlung dieser Mischwerkzeuge. Die als Mischwerkzeuge dienenden Leimschleuderrohre werden durch den hindurchfließenden Leim ausreichend gekühlt. Die Tatsache, daß das Mischgut und auch die Leimschleuderrohre insgesamt etwas wärmer werden, als wenn der Mischbehälter und die Welle mit Mischwerkzeugen gekühlt ist, bringt weitere Vorteile mit sich, da nämlich der Leim etwas stärker erwärmt wird und damit niedriger viskos wird, was wiederum zur Folge hat, daß er sich anfangs leichter auf den Spänen verwischen läßt und danach fester an den Spänen haftet, da das in ihm enthaltene Wasser schneller in die Späne einzieht.
  • Letzteres hat wiederum zur Folge, daß die Verschmutzung des Mischbehälters und der Mischwerkswelle samt Werkzeugen geringer wird. Da die beleimten Späne etwas wärmer sind, brauchen sie vor dem Verpressen zu Spanplatten nicht noch zusätzlich erwärmt zu werden, was ansonsten sehr oft der Fall ist. Selbstverständlich können auch bei dieser erfindungsgemeßen Vorrichtung die Leimschleuderrohre einen unterschiedlichen radialen Abstand ihrer Auslauföffnungen zur Innenwand des Mischbehälters aufweisen, d.h. unterschiedlich tief in den Mischgutring eintauchen, so daß eine Fraktionsbeleimung möglich ist, was insbesondere beim Beleimen von Holzspänen von Bedeutung ist, die aus Spänen stark differierender Größe bestehen, wobei sich aufgrund der Zentrifugalwirkung Schichten mit jeweils etwa einheitlichen Spangrößen ausbilden. Diese unterschiedlich lange Ausbildung der Leimschleuderrohre ist aus der DT-AS 21 13 960 bekannt.
  • Die erheblich geringere Umsetzung von Energie in Wärme hat wiederum zur Folge, daß gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Mischbehälter mit einem antiadhäsiven Kunststoff ausgekleidet werden kann. Derartige Kunststoffe sind an sich bekannt; es handelt sich hierbei beispielsweise um Polypropylen, Polyäthylen und Polytetrafluoräthylen, wobei letzteres zwar in besonders ausgeprägtem Maße antiadhäsiv ist, dagegen aber zum einen sehr teuer und zum anderen verhältnismäßig wenig verschleißfest. Es hat sich gezeigt, daß aufgrund der intensiven Reibung der Späne an der Innenwand des Mischbehälters auf diese auftreffender Leim sofort von den Spänen wieder abgerieben wird. Lediglich beim Abstellen der Maschine unvermeidbarer Nachlauf von Leim führt zu einer geringen Leimbenetzung der Innenwand des Mischbehälters. Dieser Leim läßt sich sogar nach dem Aushärten leicht von dem Kunststoff abheben. Die Erkenntnis, daß der Einsatz von antiadhäsiven Kunststoffen möglich ist, wurde als besonders überraschend angesehen, da bereits bei Wurf- und Schleudermischern früher der Einsatz von Kunststoffauskleidungen - erfolglos - versucht wurde.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Auskleidung auswechselbar ist. Dies wird in vorteilhafter Weise dadurch realisiert, daß die obere Hälfte und die untere Hälfte des Mischbehälters jeweils mit einer Schale aus Kunststoff ausgekleidet sind, die nach dem Aufklappen des Mischbehälters einfach herausgenommen und gegebenenfalls durch eine neue ersetzt werden können. Da der Verschleiß in der Beleim- und Mischzone besonders groß ist, ist es von Vorteil, die Schalen derart zu teilen, daß dort gesonderte Teilschalen vorgesehen sind.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung und Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
  • Ein in der Zeichnung dargestellter Mischer weist einen horizontal und axial geteilten, zylindrischen Mischbehälter 1 auf, dessen untere Hälfte 2 ortsfest über ein Gestell 3 gegenüber dem Boden abgestützt ist. Die obere Hälfte 4 des Mischbehälters 1 ist gegenüber der unteren Hälfte 2 bzw. dem Gestell 3 über Arme 5 und koaxiale Bolzengelenke 6 aufklappbar. Im Bereich der Ränder der Hälften 2 bzw. 4 des Mischbehälters 1 sind umlaufende, sich nach außen erstreckende Flansche 7 bzw. 8 angebracht. Im Mischbehälter 1 ist koaxial eine Mischwerkswelle 9 angeordnet, die sich durch Stirnseiten 10, 11 des Mischbehälters 1 hindurch nach außen erstreckt, wo sie in Lagern 12, 13 gelagert ist. Zwischen den Stirnseiten 1o und 11 und den zugeordneten Lagern 12, 13 können Aust7uchtscheiben 14, 15 auf der Mischwerkswelle 9 angebracht sein. Die Mischwerkswelle 9 ist über eine auf ihr befestigte, von einem Riemenschutz 16 abgedeckte Keilriemenscheibe 17 von einem Motor 18 über einen Riementrieb 19 antreibbar.
  • An einem Ende des Mischbehälters 1 ist ein tangential in diesen einmündender Mischgutzuführstutzen 20 vorgesehen, während am anderen Ende des Mischbehälters 1 ein tangential ausmündender Mischgutaustrittsstutzen 21 angebracht ist.
  • Durch den Mischgutzuführstutzen 20 wird das Mischgut, in der Regel Holzspäne, in den Mischbehälter eingegeben und in Förderrichtung 22 in Form eines sich schraubenlinienförmig bewegenden Mischgutringes 23 durch den Mischbehälter 1 zum Mischgutaustrittsstutzen 21 gefördert, durch den es den Mischbehälter 1 wieder verläßt.
  • Zum anfänglichen Aufbau eines solchen Mischgutringes 23 sind im Einzugsbereich A, d.h. im Bereich des Mischgutzuführstutzens 20 schaufelartige, zur Förderrichtung 22 geneigte Einzugswerkzeuge 24 an der Mischwerkswelle 9 befestigt, die dem eintretenden Mischgut axiale und starke tangentiale Impulse erteilen.
  • Im Bereich des Mischgutaustrittsstutzens 21, also in einer Austragszone C, sind schaufelartige Auswurfwerkzeuge 25 an der Mischwerkswelle 9 angebracht, die dem Mischgut lediglich tangentiale Impulse verleihen, es also aus dem Mischgutaustrittsstutzen herausschleudern.
  • Die Mischwerkswelle 9 ist hohl ausgebildet, wobei in dem Hohlraum 26 koaxial ein Leimzugaberohr 27 sich erstreckt, das von der dem Antrieb abgewandten Seite her in die Mischwerkswelle 9 eingeschoben ist. Aus Austrittsöffnungen 28 des Leimzugaberohres fließt von außen dosiert zugeführter Leim auf die Innenwand 29 der Mischwerkswelle 9, von wo der Leim aufgrund der hohen Drehzahl der Mischwerkswelle 9 durch etwa radial von dieser abstehende Leimschleuderrohre 30 ausgeschleudert wird. Die Leimschleuderrohre 30 sind über die zwischen der Einzugszone A und der Austragszone C befindliche Beleim- und Mischzone B auf der Mischwerkswelle 9 in axialer Richtung verteilt angeordnet. Hierbei handelt es sich also um die Zone, in der der zylindrische Mischbehälter 1 keine Durchbrechungen o. dgl. aufweist. Die Austrittsöffnungen 28 im Leimzugaberohr sind gleichermaßen über die Beleim- und Mischzone B verteilt am Leimzugaberohr 27 angebracht. An dem in Förderrichtung 22 gesehen hinteren Ende der Beleim- und Mischzone B ist der Hohlraum 26 der Mischwerkswelle 9 mittels eines Trennstopfens 31 verschlossen. Gleichermaßen ist am vorderen Ende der Beleim-und Mischzone B im Hohlraum 26 der Mischwerkswelle 9 ein Trennring 32 angebracht. Der Trennstopfen 31 und der Trennring 32 verhindern, daß aus den Austrittsöffnungen 28 ausfließender Leim in den vorderen bzw. hinteren Bereich des Hohlraums 26 der Mischwerkswelle 9 gelangt.
  • Die Leimschleuderrohre 30 sind mittels eines entsprechenden Gewindes in an der Außenseite der Mischwerkswelle 9 angebrachten Gewindestutzen 33 eingeschraubt und mittels Kontermuttern 34 gesichert. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann der Leim aus demHohlraum 26 der Mischwerkswelle 9 durch den Kanal 35 jedes Leimschleuderrohres 30 bis zu dessen Auslauföffnung 36 fließen, die sich jeweils im Bereich des radial äußeren Endes jedes Leimschleuderrohres 30 befindet. Die Leimschleuderrohre 30 sind so lang ausgebildet, daß sie in den Mischgutring 23 eintauchen, d.h.
  • sie wirken auch als Mischwerkzeuge, die das sich auf der Innenwand des Mischbehälters 1 abbremsende Mischgut immer wieder beschleunigen. Die Auslauföffnungen 36 liegen im Mischgutring 23, so daß der ausgeschleuderte Leim direkt auf die einzelnen Mischgutpartikelchen abgegeben wird.
  • Wie weiterhin aus Fig. 2 ersichtlich ist, können die Auslauföffnungen 36 verschiedener Leimschleuderrohre 30 einen unterschiedlichen radialen Abstand von der Innenwand des Mischbehälters 1 haben, so daß eine Schicht- bzw.
  • Fraktionsbeleimung des Mischgutes erfolgt.
  • Die obere Hälfte 4 und die untere Hälfte 2 des Mischbehälters 1 sind auf ihrer Innenseite mit einer Auskleidung aus antiadhäsivem Kunststoff versehen. In einfachster Weise besteht diese Auskleidung aus zwei halbzylindrischen Scha-37, 37, 38, die stirnseitig jeweils geschlossen sein können und flanschartige Stege 39,40 aufweisen, die in der Trenneb ene 41 des Mischbehälters 1 gegeneinandergepreßt werden.
  • Diese flanschartigen Stege 39, 40 liegen in entsprechenden Ausnehmungen der unteren Hälfte 2 und der oberen Hälfte 4 des Mischbehälters 1 im Bereich seiner Flansche 7, 8, wie aus Fig. 2, rechte Hälfte hervorgeht. Anstelle durch die Stege 39,40 können die Schalen 37, 38 auch durch ihre Ränder übergreifende Haltebleche 42 in der oberen Hälfte 4 und der unteren Hälfte 2 des Mischbehälters 1 gehalten werden, die mittels Schrauben 43 an den jeweiligen Flanschen 7, 8 angeschraubt werden, wie aus Fig. 2, linke Hälfte hervorgeht. Außerdem können die Schalen 37, 38 geteilt sein, wie in Fig. 1 mittels gestrichelter Linien 44, 45 angedeutet ist, so daß bei Verschleiß nur in der Beleim-und Mischzone B Teilschalen 37', 38' ausgewechselt zu werden brauchen.
  • Als geeignete Kunststoffe für die aus den Schalen 37, 38 bestehende Auskleidung kommen insbesondere Polypropylen, Polyäthylen und Tetrafluoräthylen in Betracht, wobei sich insbsesondere Polypropylen dadurch auszeichnet, daß es äußerst verschleißfest ist und andererseits in hohem Maße antiadhäsiv, d.h. nicht klebend, gegenüber den üblicherweise verwendeten Leimen, nämlich Harnstoffharz oder Phenolharz ist.
  • Wie aus der Zeichnung weiterhin erkennbar ist, ist der Mischbehälter 1 nicht mit einem Kühlmantel versehen. Desgleichen weist die Mischwerkswelle 9 keinen gesonderten Kühlkreislauf auf. Im gesamten Bereich der Beleim- und Mischzone B, also über den gesamten Bereich des Mischbehälters 1, in dem ein geschlossener Mischgutring 23 während des Betriebes vorhanden ist, sind ausschließlich auch als Mischwerkzeuge dienende Leimschleuderrohre 30 vorgesehen, die durch den hindurchfließenden Leim gekühlt werden.Sonstige Mischwerkzeuge sind in dieser Beleim- und Mischzone B nicht vorhanden. Die zum Aufbau des Mischgutringes 23 dienenden Einzugswerkzeuge 24 in der Einzugszone A und die zum Ausschleudern des beleimten Mischgutes, also in der Regel der beleimten Holzspäne dienenden Auswurfwerkzeuge 25 in der Austragszone C können ebenfalls mit dem gleichen antiadhäsiven Kunststoff beschichtet sein oder aus ihm bestehen, wobei dann zweckmäßigerweise diese Mischwerkzeuge aus Festigkeitsgründen armiert sind. Eine solche Ausgestaltung, bei-der diese Mischwerkzeuge entweder mit antiadhäsivem Kunststoff beschichtet sind oder aus ihm bestehen, kommt insbesondere für die zum Auswerfen des bereits beleimten Mischgutes dienenden Auswurfwerkzeuge 25 in Betracht.
  • Die Mischwerkswelle wird mit weit überkritischer, d.h.
  • mit etwa 1o- bis 2o-facher kritischer Drehzahl angetrieben, wobei die kritische Drehzahl (nkrit)als die Drehzahl definiert ist, bei der an der Innenwand des Mischbehälters mit dem Durchmesser D Zentrifugalbeschleunigungen von der Größe der Erdbeschleunigung (g) auftreten. Rechnerisch gilt: "krit = 42,3 : 6 LUmdrehungen pro Minute.
  • Die erfindungsgemäße Lehre läßt sich auch bei Ringmischern mit sogenannter Außenbeleimung anwenden, wie sie beispielsweise aus dem DT-GM 71 12 402 bekannt sind.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e Vorrichtung zum kontinuierlichen Beleimen von Holzspänen, bestehend aus einem zylindrischen, an einem Ende einen Mischgutzuführstutzen und am anderen Ende einen Mischgutaustrittsstutzen aufweisenden Mischbehälter, in dem koaxial eine mit vergleichsweise hoher Drehzahl antreibbare, zumindest teilweise hohl ausgebildete Mischwerkswelle angeordnet ist, die in einer dem Mischgutzuführstutzen zugeordneten Einzugszone mit einen Mischgutring aufbauenden und eine axiale Mischgutförderung bewirkenden Einzugswerkzeugen,in einer nachgeordneten Beleim- und Mischzone mit mit ihren Auslauföffnungen in den Mischgutring eintauchenden und als Mischwerkzeuge dienenden Leimschleuderrohren und in einer nachgeordneten, dem Mischgutaustrittsstutzen zugeordneten Auswurfozone mit Auswiirfwerkzeugen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischwerkswelle (9) in der gesamten Beleim-und Mischzone (B) im wesentlichen nur mit Leimschleuderrohren (30) versehen ist.
  2. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (1) mit einem antiadhäsiven Kunststoff ausgekleidet ist.
  3. 3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung auswechselbar ist.
  4. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Hälfte (4) und die untere Hälfte (2) des Mischbehälters (1) jeweils mit einer Schale (38, 37) aus Kunststoff ausgekleidet sind.
  5. 5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Beleim- und Mischzone (B) gesonderte Teilschalen (37', 38') vorgesehen sind.
DE19762653683 1976-11-26 1976-11-26 Vorrichtung zum kontinuierlichen beleimen von holzspaenen Withdrawn DE2653683A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117682A1 (de) * 1981-05-05 1982-11-25 Triangel Spanplatten KG, 3177 Sassenburg Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen beleimen von holzspaenen und anderen lignozellulosehaltigen partikeln
US4510184A (en) * 1981-11-05 1985-04-09 Bayer Aktiengesellschaft Process and apparatus for bonding particulate material, in particular chips
US4785967A (en) * 1985-02-06 1988-11-22 Draiswerke Gmbh Liner for a mixer container

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DE3117682A1 (de) * 1981-05-05 1982-11-25 Triangel Spanplatten KG, 3177 Sassenburg Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen beleimen von holzspaenen und anderen lignozellulosehaltigen partikeln
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