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DE2653012A1 - Arretierungsvorrichtung fuer ein verschiebbares element, insbesondere fuer den verschiebbaren tragarm einer hebebuehne - Google Patents

Arretierungsvorrichtung fuer ein verschiebbares element, insbesondere fuer den verschiebbaren tragarm einer hebebuehne

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Publication number
DE2653012A1
DE2653012A1 DE19762653012 DE2653012A DE2653012A1 DE 2653012 A1 DE2653012 A1 DE 2653012A1 DE 19762653012 DE19762653012 DE 19762653012 DE 2653012 A DE2653012 A DE 2653012A DE 2653012 A1 DE2653012 A1 DE 2653012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
rod
ring
clamping
release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762653012
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Nussbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NUSSBAUM KG O
Original Assignee
NUSSBAUM KG O
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NUSSBAUM KG O filed Critical NUSSBAUM KG O
Priority to DE19762653012 priority Critical patent/DE2653012A1/de
Publication of DE2653012A1 publication Critical patent/DE2653012A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/28Constructional details, e.g. end stops, pivoting supporting members, sliding runners adjustable to load dimensions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F17/00Safety devices, e.g. for limiting or indicating lifting force

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Arretierungsvorrichtung fifr ein
  • verschiebbares Element, insbesondere dem für den verschiebbaren Tragarm einer Hebebühne Die Erfindung betrifft eine Arretierungsvorrichtung für ein verschiebbares Element, insbesondere für den ausziehbaren Tragarm einer Hebebühne. Sie kann auch als Fangsicherung für einen in einer Hubsäule verschiebbaren Hubschlitten oder auch für die Betätigung einer Schaltstange verwendet werden, über die vom Hubschlitten eine am oberen Ende der Hubsäule angeordnete Schalteinrichtung betätigt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Aufbau einfache und in der Funktion zuverlässige Arretierungsvorrichtung zu schaffen, die aufgrund ihres geringen Platzbedarfes vielseitig verwendbar ist.
  • Nach der Erfindung wird eine Stange vorgesehen, die in einer Hülse verschiebbar ist, welche auf dem Innenumfang mit einem konischen Abschnitt versehen ist, in dessen Bereich Klemmkörper auf dem Umfang der Stange angeordnet sind, die durch den Reibungswiderstand auf dem Stangenumfang beim Verschieben der Stange in einer vorgegebenen Richtung relativ zur Hülse an dem konischen Abschnitt festklemmbar sind. Dazu kann eine Einrichtung zum Lösen der Klemmkörper aus der Klemmstellung vorgesehen werden.
  • Aufgrund der an einem konischen Abschnitt angeordneten Klemmkörper, die von der Stange mitgenommen werden, kann diese in der einen Richtung ohne weiteres aus der Hülse herausgezogen werden, während in der Gegenrichtung die Verschiebung durch |die Anlage der Klemmkörper an dem konischen Abschnitt gesperrt wird. Auf diese Weise wird eine einfache und zuverlässige Arretierungsvorrichtung vorgesehen, die sehr kompakt und platzsparend ausgebildet werden kann, da der Durchmesser der Stange und der Hülse klein sein kann.
  • Damit bei Umkehr der Verschieberichtung der Stange relativ ,zur Hülse die Stange sofort reseerrt wird: Wordan dr A Ulomm~ körper in Richtung der Klemmstellung federbelastet, so daß sie auch in der Ruhestellung an dem konischen Abschnitt anliegen und die Stange in der einen Richtung fest legen. In der entgegengesetzten Richtung werden die Klemmkörper entgegen der Kraft der sie belastenden Feder durch den Reibungswiderstand auf dem Stangenumfang von der konischen Fläche abgehoben.
  • Die Einrichtung zum Lösen der Klemmkörper aus der Klemmstellung, die ein Verschieben der Stange relativ zur Hülse in der an sich gesperrten Richtung zuläßt, kann in verschiedener Weise ausgebildet werden. Nach einer Ausführungsform wird ein Ring oder eine Muffe vorgesehen, die auf der Außenseite der Hülse angeordnet ist und mitbeinem Ringkörper in Verbindung steht, der auf der Innenseite der Hülse zum Verschieben der Klemmkörper angeordnet ist. Durch eine Relativverschiebung der Muffe gegenüber der Hülse kann damit in einfacher Weise die Sperrung aufgehoben werden.
  • Zweckmäßigerweise wird diese Löseeinrichtung in Richtung der Außerbetriebsstellung federbelastet, damit nach dem Lösevorgang sich diese Löseeinrichtung selbsttätig wieder in die Außerbetriebsstellung verschiebt.
  • Die Muffe der Löseeinrichtung kann nach einer einfachen Ausgestaltung über einen Verbindungsstift mit dem Ringkörper auf der Hülseninnenseite verbunden sein, wobei dieser Verbindungsstift in einem Langloch in der Hülse geführt ist.
  • Dieses Langloch kann sich in Achsrichtung der Hülse erstrecken, vorzugsweise wird jedoch dieses Langloch schräg zur Längsachse verlaufend ausgebildet, so daß für den Lösevorgang eine Drehbewegung der Muffe auf der Hülse erforderlich ist.
  • Dies dient zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen der Arretierungsvorrichtung.
  • Die Klemmkörper können als keilförmige Ringsegmente ausgebildet sein, die man durch Zerschneiden eines Ringes mit keilförmigem Querschnitt erhält. Je nach Querschnittsform der Stange können die Klemmkörper auch als Wälzkörper ausgebildet werden, wobei in Verbindung mit einer Stange mit kreisförmigem Querschnitt vorzugsweise Kugeln als Klemmkörper vorgesehen werden. Bei einer Stange mit Vierkantquerschnitt ist es auch möglich, anstelle von Kugeln Rollen vorzusehen, wie sie in Rollenlagern verwendet werden.
  • Zur Erzielung einer gleichmäßigen Beaufschlagung der Klemmkörper in Richtung der Klemmstellung wird zwischen den Klemmkörpern und der sie beaufschlagenden Druckfeder, welche die Stange umgibt, ein Ring vorgesehen. Dieser Ring kann auf der Stange geführt sein, vorzugsweise wird aber ein Ring aus elastischem Material vorgesehen, dessen Innenumfang etwas größer als der Außenunifang der Stange ist, damit der Reibungswiderstand bei der Verschiebebewegung der Stange in der Hülse kleingehalten wird. Durch das elastische Material des Ringes wird eine gleichmäßige Beaufschlagung der Klemmkörper begünstigt.
  • Zweckmäßigerweise wird die Hülse auf dem Innenumfang mit Abstreifringen versehen, durch welche der innerhalb der Hülse 1 liegende Abschnitt der Stange vor Verschmutzung geschützt wird.
  • Für bestimmte Verwendungszwecke kann es vorteilhaft sein, in der Hülse zwei gegenläufig konische Abschnitte vorzusehen, denen jeweils Klemmkörper auf dem Stangenumfang zugeordnet sind. Damit nur eine Löseeinrichtung für beide Arretierungsvorrichtungen vorgesehen zu werden braucht, werden diese konischen Abschnitte so ausgebildet, daß die Löseeinrichtung zwischen i diesen angeordnet werden kann.
  • Je nach Verwendungszweck kann die Hülse stationär angeordnet sein oder als Betätigungselement für eine damit verbunaene Einrichtung dienen, wobei durch die Verschiebebewegung der Stange die Hülse über die Arretierungsvorrichtung mitgenommen wird.
  • Üblicherweise wird die Arretierungsvorrichtung von Hand betätigt, Jedoch ist es auch möglich, beispielsweise ein Solenoid vorzusehen, durch das die Löseeinrichtung betätigt wird. wiedergegeben.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüche Beispielsweise Ausführungsformen nach der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 in einem Längsschnitt eine Ausführungsform nach der Erfindung, Fig. 2 eine einfache Ausgestaltung nach der Erfindung und Fig. 3 eine weitere Ausgestaltung.
  • In Fig. 1 ist mit 1 eine Stange mit runder Querschnittsform bezeichnet, die von einer Hülse 2 umgeben ist, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem Verlängerungsabschnitt 3 von kleinerem Durchmesser versehen ist. Diese Hülse 2 ist auf dem Innenumfang mit einem konischen Abschnitt 4 versehen, der als Ringkörper ausgebildet ist, welcher auf dem Innenumfang der Hülse 2 zwischen einer Ringschulter und einem Federring 5 festgelegt ist. Im Bereich dieses konischen Abschnittes 4 sind Kugeln 6 auf dem Umfang der Stange 1 angeordnet, welche als Klemmkörper zwischen der Stange 1 und der Hülse 2 wirken. Wird die Stange 1 in Fig. .1 nach rechts relativ zur Hülse 2 verschoben, so werden die Kugeln 6 aufgrund der Reibung auf dem Stangenumfang von der Anlage an dem konischen RinZ 4 gelöst, so daß die Stange 1 in dieser Richtung ohne weiteres verschoben werden kann. Bei einer Verschiebung der Stange 1 nach links in Fig. 1 kommen die Kugeln 6 an dem konischen Abschnitt 4 zum Anliegen, wobei sie zwischen diesem und dem Stangenumfang-eingeklemmt werden und damit diese ,Verschiebebewegung sperren.
  • Zur Begrenzung der Relativverschiebung der Klemmkörper bzw.
  • Kugeln 6 relativ zudem konischen Abschnitt 4 ist auf der Seite der Lösestellung ein Ring 7 vorgesehen. Der Ring 7 ist durch eine Druckfeder 9 beaufschlagt, welche die Stange 1 ,umgibt und sich an der Ringschulter eines Bauteils 10 abstützt, das in die Hülse 2 eingeschraubt ist. Bei 11 ist eine Ausnehmung in diesentBauteil 10 für den Eingriff eines Werkzeugs vorgesehen. Durch den Ring 7 werden damit die Kugeln 6 auch in der Ruhestellung am konischen Abschnitt 4 anliegend gehalten, so daß eine Verschiebung der Stange 1 nach links relativ zur Hülse 2 nicht möglich ist. Der Ring 7 besteht aus Gummi. Gegebenenfalls kann dieser Ring 7 auf dem Innenumfang des Bauteils 10 geführt sein (Fig.3).Sein Innendurchmesser ist zur Vermeidung einer Gleitreibung mit der Stange 1 etwas größer als deren Außendurchmesser ausgebildet. Die Druckfeder 9 wird so ausgelegt, daß sich die Kugeln 6 bei einer Verschiebung der Stange 1 nach rechts relativ zur Hülse 2 ohne weiteres etwas von dem konischen Abschnitt 4 zum Freigeben der Stange 1 lösen können.
  • Ein dem Ring 7 gegenüberliegenderRingkörper 8 ist über einen Verbindungsstift 12 mit einer auf dem Außenumfang der Hülse 2 angeordneten Muffe 13 verbunden, wobei dieser Verbindungsstift 12 in einem Langloch 14 der Hülse 2 geführt ist. Durch Ver-1 schieben der Muffe 13 nach rechts relativ zur Hülse 2, wobei sich eine Hand an der Verlängerung 3 der Hülse abstützen kann, werden die Kugeln 6 aus der Klemmstellung verschoben. Dabei werden werde sie von dem konischen Abschnitt 4 gelöst, so daß die Stange 1 in dieser Lösestellung ohne weiteres nach links relativ zur Hülse 2 verschoben werden kann. Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen ist der Ringkörper 8 in Richtung der Außerbetriebsstellung durch eine Druckfeder 15 beaufschlagt, die sich an dem Ring 4 mit der konischen Innenfläche abstützt.
  • Anstelle des dargestellten, in Längsrichtung der Hülse verlaufenden Langloches 14 wird dieses zweckmäßigerweise schräg zur Längsachse verlaufend ausgebildet, wodurch sich eine 1 weitere Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen ergibt.
  • An den beiden Enden der Hülse 2 kann auf deren Innenumfang jeweils ein Abstreifring 16 vorgesehen werden, so daß der innerhalb der Hülse 2 liegende Abschnitt der Stange 1 vor Verschmutzung geschützt wird.
  • iNach einer Ausgestaltung der Erfindung kann eine Hülse 2 mit zwei in einem Abstand voneinander angeordneten, gegenläufig ikonischen Abschnitten 4 vorgesehen werden, so daß für eine Verschiebung der Stange 1 relativ zur Hülse sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung die Löseeinrichtung betätigt werden muß. Eine solche Ausführungsform kann beispielsweise durch eine Verdoppelung der in Fig. 1 dargestellten iAusführungsform ausgebildet werden, wobei der Verbindungsstift 12 zum Beispiel die Mitte dieser in zwei Richtungen ;wirkenden ArretierungvQrrichtung bildet-2Das schräg zur Längsachse verlaufende Langloch 14 kann dabei entsprechend verlängert sein, so daß durch Verdrehen der Muffe 13 beispielsweise nach rechts die rechte Arretiervorrichtung und durch Verdrehen der Muffe nach links die linke Arretiervorrichtung gelöst wird. Es ist aber auch möglich, zwei getrennte Löseeinrichtungen für die beiden entgegengesetzt wirkenden Arretierungsvorrichtungen vorzusehen. Dabei können die konischen Abschnitte 4 so einander gegenüberliegend angeordnet werden, daß zwischen den Klemmkörpern bzw. Kugeln 6 lediglich ein Federelement angeordnet ist und die Löseeinrichtungen in einem Abstand voneinander auf der Hülse angeordnet werden können, wobei die Verschieberichtung der beiden Löseeinrichtungen gegenläufig ist.
  • Es sind verschiedene weitere Abwandlungen der erfindungsgemäßen ;Vorrichtung möglich. So kann beispielsweise die Stange 1 auch einen Vierkant- oder Achtkantquerschnitt aufweisen, wobei als Klemunkörper Kugeln oder auch Rollen vorgesehen werden können.
  • Der Außenumfang der Hülse kann gleichfalls eine beliebige Form haben, beispielsweise kann die Hülse 2 auf dem Außenumfang rechteckig ausgebildet und mit einer Bohrung zur Auflnahme eines Ringkörpers mit konischer Innenfläche und einer entsprechenden runden Stange versehen sein. Je nach Verwendungszweck der Arretiervorrichtung kann die Hülse in verschiedener Weise ausgestaltet und angepaßt werden.
  • Als Klemmkörper werden vorzugsweise Wälzkörper vorgesehen, Ida diese licht beweglich sind. Es ist aber auch möglich, keilförmige Ringelemente, oder bei einem Polygonquerschnitt der Stange entsprechende gerade Keilelemente, vorzusehen, die aufgrund der größeren Reibungsfläche auf dem Stangenumfang eine verstärkte Klemmwirkung ergeben.
  • Die Verwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind sehr vielgestaltig. Im Falle einer Tragarmsicherung beispielsweise kann die Stange 1 an dem ausziehbaren Verlangerungsstück eines Tragarms befestigt und die Hülse 2 mit derii fest angeordneten Teil des Tragarms verbunden sein, so daß die Tragarmverlängerung ohne weiteres aus dem Führungsteil herausgezogen, aber nicht ohne Betätigen der Löseeinrichtung wieder zurückgeschoben werden kann.
  • Bei einerZwei-Säulen-Hebebühne beispielsweise, bei der die Hub schlitten der beiden Säulen über eine Kette oder ein Zugseil miteinander verbunden sind und der Hubschlitten an der zweiten Säule lediglich auf einer Fangstange geführt ist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung als Fangsicherung vorgesehen werden. Die anstelle einer Gewindespindel in der Hubsäule angeordnete Fangstange bildet dabei die in der Zeichnung wiedergegebene Stange 1, während die Hülse 2 im Hubschlitten fest angeordnet ist. Die Löseeinrichtung kann dabei beispielsweise über ein Solenoid in der Lösestellung gehalten werden, so daß während des normalen Betriebs der Hub schlitten ohne weiteres nach oben und un-ten verschoben werden kann, während bei Unterbrechung der Stromzuführung zu dem Solenoid die Löseeinrichtung durch Federkraft in die Außerbetriebsstellung gebracht und damit der Hubschlitten an der Fangstange festgeklemmt wird. Die Betätigungseinrichtung, die in der Zeichnung durch die Muffe 13 bzw. den-Ring 13 (Fig.3) und den Ringkörper 8 ausgebildet ist, kann dabei auch mechanisch von einer Kettenüberwachung betätigt werden.
  • Weiterhin kann die erfindungsgemäße Vorrichtung bei einer Hebebühne zum Betätigen einer Schaltstange vorgesehen werden, die vom Hubschlitten zu der Schalteinrichtung führt, die zum Schutz gegen Spritzwasser am oberen Ende der Hubsäule angeordnet ist. Die am oberen Ende der Hubsäule aufgehängte Schaltstange wird dabei durch die in der Zeichnung wiedergegebene Stange 1 gebildet, während die Hülse 2 am Hubschlitten befestigt ist. Im normalen Betrieb wird wiederum die Löseeinrichtung mechanisch oder elektrisch bzw. magnetisch in der Lösestellung gehalten, während bei Kettenriß, Erreichen eines Endanschlags oder dergleichen, die Löseeinrichtung freigegeben wird? so daß durch die Klemmverbindun - zwischen Hülse 2 und Stange 1 diese durch die Verschiebebewegung des Hubschlittens verstellt und damit beispielsweise der Motor abgeschaltet wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist jedoch nicht nur auf die tVerwendung an Hebebühnen beschränkt, sie kann bei den verlschiedensten Einrichtungen vorgesehen werden, bei denen in tder einen Richtung eine Relativverschiebung über eine längere Strecke möglich sein soll, während eine Verschiebung in der Gegenrichtung selbsttätig gesperrt werden muß. Die erfindungsgemäße Vorrichtung bildet damit einen axialen'Freilauf.
  • Bei der einfachsten Bauweise nach der Erfindung, wie sie die ,Fig. 2 zeigt,werden im Bereich des konischen Abschnitts 4 der ,HUlse 2 Klemmkörper 6, vorzugsweise Kugeln, vorgesehen. Um ein Herausfallen der Kugeln zu verhindern, ist beispielsweise ein mit wider Hülse verbundener Ring 17 vorgesehen. Bei einer:solchen Anordnung ist eine Verschiebung der in der Hülse angeordneten Stange 1 nur in einer Richtung möglich. Wird diese Bauweise beispielsweise in senkrechter Stellung mit sich nach oben erweiterndem konischen Abschnitt angeordnet, so bedarf es auch keiner Beaufschlagung der Klemmkörper durch eine Feder.
  • Nach einer anderen Ausgestaltung kann die Feder 9, welche die Klemmkörper in Richtung der Sperrstellung beaufschlagt, so stark ausgebildet werden, daß sowohl für das Verschieben in der einen als auch in der anderen Richtung die Betätigung der Löseeinrichtung erforderlich ist.
  • tDie in Fig. 1 wiedergegebene Bauweise ist für eine Handbedienung vorgesehen, wobei die Verlängerung 3 der Hülse 2 als Griff für die Betätigung der Löseeinrichtung verwendet werden kann. Nach einer anderen Ausgestaltung kann die Hülse lediglich als Bohrung in einem Bauteil beliebiger Ausgestaltung ausgebildet sein. Als Löseeinrichtung kann dabei auch ein am Bohrungsende angeordnetes Bauteil vorgesehen werden, das in einer oder mehreren Nuten längs des Stangenumfangs in die Hülse bzw. in die Bohrung zum Verschieben der Klemmkörper eingreift. Eine solche Ausgestaltung der Löseeinrichtung kann auch dann von Vorteil sein, wenn eine mechanische Betätigung vorgesehen ist, da hierdurch lediglich zwei nebeneinander auf einer Stange angeordnete Ringe gegeneinander verschoben werden müssen, wobei der eine Ring die Löseeinrichtung und der andere Ring die Hülse mit den Klemmkörpern bildet.
  • Der die Löseeinrichtung bildende Ring kann dabei mit einem Ansatz kleineren Außendurchmessers in eine entsprechend erweiterte Bohrung in den die Hülse bildenden Ring eingreifen, wie es die Fig. X schematisch zeigt, in der für gleiche bzw. entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet sind. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 3 kann beispielsweise die die Kugeln 6 beaufschlagende Druckfeder 9 so stark ausgebildet werden, daß zum Verschieben der Stange in jedem Falle die Löseeinrichtung betätigt werden muß.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Arretierungsvorrichtung mit einem Mechanismus verbunden, der bei einem bestimrnten Wer-t eine Beschleunigung auslöst. Ein solcher Mechanismus ist bei Sicherheitsgurten bekann-t und bedarf deshalb keiner weiteren Erläuterung. Nach der Erfindung kann die Löseeinrichtung in Form der Muffe 13 mit einem Sicherheitsgurt verbunden sein, wobei der bei einem bestimmten Beschleunigungsert auslösende Mechanismus an einer anderen Stelle angeordnet ist. Nach einer anderen Ausgestaltung kann dieser bei einem bestimmten Beschleunigungswert auslösende Mechanismus auch unmittelbar an der Arretierungsvorrichtung angebau-t sein.
  • Eine solche Ausgestaltung ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn die Arretierungsvorrichun mit einem zu überwachenden Teil mitläuft, beispielsweise mit dem flubwagen einer Hebebühne. Die Arretierungsvorrichttzg läuft dabei auf einer in d-e Hubsäule fest angeordneten Fangstange. Bricht die ilubmutter oder senkt sich der Hubwagen aus einem anderen Grunde schneller ab als zulässig, so wird über den bei einem bestimmten Beschleunigungswert auslösenden Mechanismus die Löseeinrichtung an der Arretierungsvorrichtung freigegeben, so daß der Hubwagen an der Fangstange festgeklemmt wird. Bei einer Anordnung, bei der die Arretierungsvorrichtung über einen Sicherhei-tsgurt mit einer beispielsweise am oberen Ende der Hubsäule angeordneten, bei einem bestimmten Beschleunigungswert auslösenden Vorrichtung verbunden ist, kann nach der Erfindung die Vorrichtung zugleich zur Sicherung des Hubwagens vorgesehen sein, indem der Sicherheitsgurt entsprechend stark ausgebildet wird.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Patentansprüche ¼ Arretierungsvorrichtung für ein verschiebbares Element, insbesondere für den verschiebbaren Tragarm einer Hebebühne, gekennzeichnet durch eine Stange (1), die in einer Hülse (2) verschiebbar ist, welche auf dem Innenumfang mit einem konischen Abschnitt (4) versehen ist, in dessen Bereich Klemmkörper (6) auf dem Umfang der Stange (1) angeordnet sind, die durch den Reibungswiderstand auf dem Stangenumfang beim Verschieben der Stange in einer vorgegebenen Richtung relativ zur Hülse an dem konischen Abschnitt (4) festklemmbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite des sich erweiternden konischen Abschnitts (4) eine Begrenzung (17) für die Verschiebung der Klemmkörper (6) relativ zu dem konischen Abschnitt in Richtung der Lösestellung vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkörper (6) in Richtung der Klemmstellung federbelastet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (8, 12, 13) zum Lösen der Klemmkörper (6) aus der Klemmstellung vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der Hülse (2) ein Ringkörper (8) relativ zur Hülse verschiebbar angeordnet ist, der von der Außenseite der Hülse betätigbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (8) über wenigstens einen Verbindungsstift (12) mit einem Ring oder einer Muffe (13) verbunden ist, die auf dem Außenumfang der Hülse (2) ve2rschiebbar ist.
  7. 17. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß daß der Verbindungsstift (12) zwischen dem Ringkörper (8) und der Muffe (13) in einem schräg zur Längsachse der Hülse verlaufenden Langloch (14) geführt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Löseeinrichtung (8, 12, 13) in Richtung der Außerbetriebsstellung federbelastet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (1) eine polygonale Querschnittsform hat und die Klemmkörper (6) als Wälzkörper ausgebildet sind.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (1) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und die Klemmkörper als Kugeln (6) ausgebildet sind.
    1. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Klemmkörpern (6) und der diese beaufschlagenden, die Stange (1) umgebenden Feder (9) ein Ring (7) angeordnet ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7) aus elastischem Material besteht.
    13. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) wenigstens an einem Ende auf dem Innenumfang mit einem Abstreifring (16) versehen ist.
    14. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) mit zwei gegenläufig konischen Abschnitten (4) auf dem Innenumfang versehen und zwischen diesen die Löseeinrichtung angeordnet ist.
    15. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) in Form einer Bohrung in einem Bauteil ausgebildet ist.
    16. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) bzw. das die Hülse bildende Element an einem Bauteil fest angeordnet oder als Betätigungselement für eine damit verbundene Einrichtung vorgesehen ist.
    17. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Löseeinrichtung (13) der der Arretierungsvorrichtung mit einem bei einem bestimmten Beschleunigungswert auslösenden Mechanismus verbunden ist.
DE19762653012 1976-11-22 1976-11-22 Arretierungsvorrichtung fuer ein verschiebbares element, insbesondere fuer den verschiebbaren tragarm einer hebebuehne Withdrawn DE2653012A1 (de)

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