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DE2649899A1 - Am gabelbaum eines windsurfers loesbar anzubringende hilfsvorrichtung - Google Patents

Am gabelbaum eines windsurfers loesbar anzubringende hilfsvorrichtung

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Publication number
DE2649899A1
DE2649899A1 DE19762649899 DE2649899A DE2649899A1 DE 2649899 A1 DE2649899 A1 DE 2649899A1 DE 19762649899 DE19762649899 DE 19762649899 DE 2649899 A DE2649899 A DE 2649899A DE 2649899 A1 DE2649899 A1 DE 2649899A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
belt
pawl
surfer
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762649899
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Mayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DE19762649899 priority Critical patent/DE2649899A1/de
Publication of DE2649899A1 publication Critical patent/DE2649899A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/50Accessories, e.g. repair kits or kite launching aids
    • B63H8/54Arrangements for connecting the user or the harness to the wishbone, e.g. trapeze lines or handgrips

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Am Gabelbaum eines Windsurfers lösbai--
  • anzubringende Hilfsvorrichtung.
  • Die Erfindung betrifft eine am Gabelbaum eines Windsurfers lösbar anzubringende Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer Zugverbindung zwischen dem Körper des Surfers und dem Gabelbaum.
  • Bei einem Windsurfer ist der Mastfuß über ein Kreuzgelenk mit dem Surfboard verbunden. Ein aus zwei gekrümmten Hälften bestehender Gabelbaum ist in einem Abstand vom Kreuzgelenk mit dem Mast verbunden. Zwischen den beiden Hälften des Gabelbaumes erstreckt sich das Segel, dessen hinteres Ende mit den Enden des Gabelbaumes durch eine Trimmschot verbunden ist, die das Segel gespannt hält. Der Gabelbaum dient eum Führen und Halten des Segels und auch zum Halten des Mastes, da bei einem Windsurfer Jegliche abspannung des Mastes durch Wanten oder Stage fehlt. Der Gabelbaum wird in der Regel mit zwei Hnnden gehalten, wobei ein wesentlicher Teil des auf das Segel wirkenden Winddruckes über die Arme des Surfers auf seinen Körper übertragen werden muß. Diese ständige Belastung ist insbesondere bei stärkerem Wind sehr anstrengend und ermiidend. Aus diesem Grund behelfen sich verschiedene Surfer damit, daß sie einen Gurt um den Oberkörper legen und diesen Gurt über einen weiteren Gurt oder ein kurzes Seilstück mit dem Gabelbaum verbinden.
  • Uber diese aus Gurt und Seilstück bestehende Zugverbindung können Kräfte von dem Gpbelbauin auf den Körper des Surfer uebertragen werden, sofern das Seilstiick die richtige Linse aufweist, die der jeweiligen Körperhaltung des Surfers gegeniiber dem Gabelbaum entspricht. Diese Körperhaltung hängt ab von der Windstärke und dem Kurs des Bootes gegenüber der Windrichtung. Die bisherigen Hilfsvorrichtungen haben den i,echteil, dal3 die Lange des Seilstückes während der Fahrt nicht oder nur schwer zu verändern ist und daß beim Wenden oder sonstigen Manöver, z. B. Hintern, die Verbindung zwischen Seilstück und Gabelbaum oder Gurt erst umständlich gelöst werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine am Gabelbaum eines Windsurfers lösbar anzubringende Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer Zugverbindung zwischen dem Körper des Surfers und dem Gabelbaum zu schaffen, die in einfacher Weise der jeweils erforderlichon Körperhaltung des Surfers gegenüber dem Gabelbaum während der Fahrt beliebig anpaßbar ist, wobei außerdem die Zugverbindung zwischen dem Körper des Surfers und dem Gabelbaum bei Segelmanövern rasch lösbar ist.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch äe einen am vorderen Ende jeder Gabelbaumhälfte befestigbaren Gurt, je ein am hinteren Teil der Gabelbaumhälfte befestigbares Gehäuse mit einer unter Federkraft stehenden Aufwickeltrommel fiir den Gurt, eine am oder im Gehäuse angeordneten federbelasteten Rastklinke, die mit einem mit der Aufwickeltrommel verbundenen Klinkenrad zusammenwirkt und ein an der Klinke angreifendes Betätigungsseil.
  • Die neue Hilfsvorrichtung ermöglicht es in sehr einfacher Weise eine Zugverbindung zwischen dem Körper des Surfers und dem Gabelbaum herzustellen und der å jeweiligen Körperhaltung des Surfers gegeniiber dem Gabelbaum anzupassen.
  • Durch Ziehen am Betätigungsseil wird die Klinke aus dem Klinkenrad ausgerastet und die Aufwickeltrommel kann sich nunmehr frei drehen. Falls sich der Körperabstand des Windsurfers von dem Gabelbaum verringert, so wird der Gurt unter Wirkung der Feder selbsttätig aufgerollt, bis er wieder mit Spannung am Rücken des Surfers anliegt. Nach Loslassen des Betätigungsseiles ist dann die Aufwickeltrommel wieder fest verriegelt und die am Gabelbaum wirkenden Kräfte werden nunmehr durch den am Rücken des Surfers anliegenden Gurt übertragen. Da der Gurt einerseits am vorderen Ende jeder Gabelbaumhälfte und das Gehäuse am hinteren Teil jeder Gabelbaumhälfte befestigt ist, besteht für den Surfer außerdem noch die Möglichkeit in Längsrichtung des Gabelbaums seine Körperstellung zu verändern. Erfordert die Segelführung einen weiteren Körperabstand des Surfers von dem Gabelbaum, so kann er durch erneuten Zug an dem Betätigungsseil die Klinke wieder lösen und sich einfach gegen den Gurt lehnen. Dieser rollt sich dann von der Aufwickeltrommel entgegen der Federkraft ab, bis die gewünschte Stellung erreicht ist und die Klinke nach Loslassen des Betätigungsseiles wieder einrastet. Beim Wenden und sonstigen Segelmanövern kann der Surfer leicht unter dem verhältnismäßig langen Gurt herausschlüpfen und wird-durch den Gurt dann in keiner Weise mehr behindert.
  • Zweckmäßig ist am freien Ende des Betätigungsseiles ein Karabiner oder dgl. vorgesehen, mit dem das freie Seilende in der Nähe des Mastes an der Gabelbaumhälfte festlegbar ist. Auf diese Weise kann das Betätigungsseil stets in der ähe des Gabelbaumes gespannt gehalten werden und ist jederzeit leicht erreichbar.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles in folgendem näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Windsurfer mit der neuen Hilfsvorrichtung; Fig. 2 eine Ansicht des Gehäuses mit der Aufwickeltrommel in Richtung II der Fig. 1 etwa in natürlicher Größe; Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 4; Fig. 4 einen Lsngsschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
  • In der Zeichnung ist mit 1 das Surfboard bezeichnet, mit dem der Fuß des Mastes 2 iiber ein nicht dargestellten Kreuzgelenk verbunden ist. An dem Mast 2 ist der Gabelbaum 3 befestigt, der aus den beiden Gabelbaumhälften 4 und 4' besteht. Beide Hälften sind im Bereich des Mastes und an ihren hinteren Enden 4a bzw. 4'a miteinander verbunden.
  • Zwischen dem Mast 2 und den hinteren Enden 4a, 4'a des Gabelbaumes ist das Segel 5 angeordnet und wird über die Trimmachot 6 gespannt gehalten.
  • An jeder der Gabelbaumhälften 4, 4? ist im hinteren Teil der Gabelbaumhälfte, vorzugsweise im hinteren Drittel ein Gehäuse 7 lösbar befestigt. Dieses Gehäuse 7 bildet Teil einer Hilfsvorrichtung, die an jeder Gabelbaumhälfte 4, 4' angebracht ist. Da die auf beiden Seiten angebrachten Hilfsvorrichtungen im Prinzip identisch sind, wird nur eine dieser Hilfsvorrichtungen näher erläutert. An der Rückseite des Gehäuses 7 ist eine rohrschellenartige, lösbare Befestigungsvorrichtung vorgesehen, mit der das Gehäuse 7 an der jeweiligen Gabelbaumhälfte befestigbar ist. Diese Befestigungsvorrichtung weist einen Bolzen 8 auf, der von dem einen Ende eines Bügels 9 unterfaßt wird.
  • In das andere Ende des Bügels 9 greift ein Schraubbolzen 10 ein, Durch Drehung der mit einem Handgriff 11a versehenen Mutter 11 kann die Gabelbaumhälfte 4 zwischen der Rückseite des Gehäuses 7 und dem Bügel 9 festgeklemmt werden.
  • In dem Gehäuse 7 ist auf der achse 12 die Aufwickeltrommel 13 drehbar gelagert. Die eine Trommelscheibe 13a ist vorteilhaft hohl ausgebildet und in dem. Hohlraum 14 ist eine Spiral-Bandfeder 15 angeordnet. Das eine Ende 15a dieser Spiral-Bandfeder ist an der Trommel 13a festgelegt und das andere Ende 15b an der Wachse 12. Die andere Trommeischeibe 13b ist als Klinkenrad ausgebildet und weist die Rasten 16 auf. Am bzw. im Gehäuse 7 ist ferner eine Sperrklinke 17 schwenkbar gelagert. Die Sperrklinke 17 wird durch eine Blattfeder 18 in Sperrstellung, d. h. in Richtung auf das Xlinkenraß 13b belastet. In Sperrstellung greift der Ansatz 19 der Klinke in eine der Rasten 16 des Klinkenrades ein.
  • hm freien Ende der schwenkbaren Sperrklinke 17 ist ein Betätigungsseil 20 befestigt. Dieses BetätiguLlgsseil 20 ist vorzugsweise in der Nähe des vorderen Endes 4b der Gabelbaumhälfte 4 mittels eines nicht dargestellten Karabiners oder dgl. an der Stelle 21 lösbar befestigt, so daß das Betätigungsseil in der Nähe der Gabelhälfte 4 gespannt gehalten wird.
  • Die Sperrklinke 17 ist zweckmäßig so ausgebildet, daß sie in beiden Drehrichtungen der Aufwickeltrommel sperrend wirkt.
  • Mit der Aufwickeltrommel 13 ist das eine Ende eines Gurtes 22 verbunden, wobei dieser Gurt durch die Federbelastung der Aufwickeltrommel 13 mehr oder weniger auf dieser aufgewickelt ist. Das freie Ende 22a des Gurtes 22 ist am vorderen Ende 4b der Gabelbaumhälfte 4 mittels nicht dargestellter Einrichtungen befestigbar.
  • Wie man aus Fig. 1 ersehen kann bildet der Gurt 22 eine Schlinge, deren eines Ende in der Nähe des vorderen Gabelbaumendes befestigt ist und deren anderes Ende in dem Gehäuse 7 festgelegt ist. Innerhalb dieser Gurtschlinge steht der Surfer S, wobei er sich mit seinem Riicken an dem Gurt 22 abstiitzen kann. Da der Gurt 22 im Gehäuse verriegelt ist, werden die am Gabelbaum angreifenden Kräfte über.den Gurt auf den Körper des Surfers S übertragen und seine Arme entlastet. Verringert nun der Surfer S den Abstand seines Körpers von der Gabelbaumhälfte 4, so wird der Gurt lose werden. Durch Zug an dem Betätigungsseil 20 kann jedoch die Sperrklinke 17 ausgerastet werden und die Aufwickeltrommel 13 wickelt nunmehr unter der Kraft ihrer Spiral-Bandfeder 15 so lange auf, bis das weitere Aufwickeln durch den Körper des Surfers S aufgehalten wird. Läßt dieser daraufhin den Seilzug 20 wieder los, so rastet die Sperrklinke 17 mit ihrem Ansatz 19 in die nächste Raste 16 des E1inkenrades 13b ein und die Aufwickeltrommel 13 ist damit wieder fest verriegelt. Bei geringerem Körperabstand können nunmehr wieder die Kräfte vom Gabelbaum auf den Surfer über den Gurt 22 übertragen werden. Soll der Abstand des Körpers vom- Gabelbaum vergrößert werden, so braucht der Surfer nur erneut am Betätigungsseil 20 zu ziehen und kann dann nach Lösen der ufwickeltrommel die Gurtschlinge beliebig vergrößern, wobei der Gurt immer in Anlage am Rücken des Surfers verbleibt. Hat der Surfer seine gezçinschte Stellung erreicht, so läßt er das Betätigungsseil wieder los und die Länge der Gurtschlinge ist damit wieder erneut festgelegt.
  • Da der Gurt einerseits am vorderen Ende des Gabelbaumes befestigt und andererseits am hinteren Teil, vorzugsweise im hinteren Drittel des Gabelbaumes festgelegt ist, hat der Surfer auch die Möglichkeit ohne weiteres seine Stellung in Längsrichtung des Gabelbaumes zu verändern. Will er wenden, so braucht er den Gurt 22 nur iiber den Kopf zu streifen und ist dann völlig frei.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Am Gabelbaum eines Windsurfers lösbar anzubringende Hilfsvorrichtung zur Herstellung einer Zugverbindung zwischen dem Körper des Surfers und dem Gabelbaum, g e k e n n z e i c h n e , durch je einen an vorderen Ende (4b, 4'b) jeder Gabelbauinhälfte (4, 4') befestigbaren Gurt (22), je ein am hinteren Teil der Gabelbaumhälfte befestigbares Gehäuse (7) mit einer unter Federkraft (15) stehenden Aufwickeltrommel (13) fiir den Gurt (22), eine am oder im Gehäuse (7) angeordneten, federbelasteten Sperrklinke (17), die mit einem mit der Aufwickeltrommel (13) verbundenen Klinkenrad (13b) zusammenwirkt' und ein an der Sperrklinke (17) angreifendes Betätigungsseil (20).
  2. 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß am freien Ende des Betätigungsseiles (20) ein Karabiner oder dgl. vorgesehen ist, mit dem das freie Seilende in der Nähe des Mastes (2) an der Gabelbaumhälfte (4, 4') festlegbar ist.
  3. 3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperrklinke (17) in beiden Drehrichtungen der Aufwickeltrommel (13) sperrend wirkt.
  4. 4. HilSsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kJ e n n -z e i c h n e t , daß an der Rückseite des Gehäuses (7) eine rohrschellenartige, lösbare Befestiungsvorr'ichtung (8 - 11) zur lösbaren Befestigung des Gehäuses an den Gabelbaumhälften (4, 4') vorgesehen ist.
  5. 5. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die eine Trommeischeibe (13a) an ihrer Außenseite zur Aufnahme einer Spiral-Bandfeder (15) hohl ausgebildet ist.
  6. 6. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Gehäuse (7) im hinteren Drittel der Gabelbaumhälfte (4, 4') an dieser befestigt ist.
DE19762649899 1976-10-29 1976-10-29 Am gabelbaum eines windsurfers loesbar anzubringende hilfsvorrichtung Pending DE2649899A1 (de)

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