DE2647235C2 - Distanzhalter für durch Schutzrohre hindurchgeführte Rohre - Google Patents
Distanzhalter für durch Schutzrohre hindurchgeführte RohreInfo
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Description
die bei kleinem Keilverstellweg bereits eine relativ große
Spannverstellung bewirken. Dadurch, daß die Flansche eine kleinere Höhe als die Gleitkufen haben, ist
sichergestellt, daß die Flansche mit ihren Spannkeilorganen nicht zur Anlage gegen das Schutzrohr gelangen
und damit keinem Auflagedruck ausgesetzt werden. Auch ein aus einer größeren Anzahl von Ringsegmenten
zusammengesetzter Distanzhalter läßt sich mittels der zusätzlichen Anfangsverbindungsorgane rasch zu
einem Ring zusammensetzen und anschließend durch stufenweises Eintreiben der Spannkeilorgane an allen
Verbindungsstellen gleichmäßig über den ganzen Umfang eines Rohres festspannen, wobei eine rasche und
auch sichere Verbindung der einzelnen Ringsegmente miteinander erreicht wird.
Die Ansatzstellen der Spannkeilorgane an den Flanschstellen der Ringsegmente können unterschiedlich
gestaltet sein. Beispielsweise können die Endflansche der Ringsegmente rinnenförmig ausgebildet sein
und einen freien Rinnenraum aufweisen, der von beiden Manschenden zu seiner Mitte hin ansteigen und zwei
entgegengesetzt gerichtete Keilflächen gleicher Steigung bilden, wobei dann pro Verbindungsstelle jeweils
zwei Spannklammern als Spannkeilorgane vorgesehen sind, die rinnenförmig aufgebogene Klammerschenkel
aufweisen, welche in die rinnenförmigen Endflansche der Ringsegmente eingreifen und zur Bildung von Gegcnkeilflächen
eine Neigung zur Längsachse der Spannklammern haben können, die der Steigung der Keiiflächcn
der Endflansche der Ringsegmente entspricht, und wobei die beiden Spannklammern von entgegengesetzten
Seiten auf die Endflansche der benachbarten Rlngscgmcnte
aufschiebbar sind. Die Endflansche der Ring-.scgmentc
können aber auch so gestaltet sein, daß der eine der Endflansche mindestens einen in die Ausnehmung
des anderen Endflansches passenden Vorsprung mit einer Durchgangsöffnung oder einer Außenfläche
aufweist, in bzw. an welcher ein gezahnter Kunststoff-Spannkeil angreifen kann. In besonderen Anwendungs-IaIlen,
beispielsweise in stärkeren Erschütterungen ausgesetzten Rohrverlegebereichen, kann zur zusätzlichen
Sicherung der Verbindungsstellen der Distanzhalter ein Sicherungsspannband vorgesehen werden, zu dessen
Anordnung die Spannkeilorgane auf ihrer Außenseite eine Einlcgcnut aufweisen können.
Die zusätzlichen Anfangsverb:ndungsorgane können
nichtmetallische Abscherstifte sein, die in miteinander fluchtende Radialbohrungen der Ringsegmente und der
Spannkeilorgane einsetzbar sind. Als zusätzliches Anfangsverbindungsorgan kann aber auch eine Verbindungsschnur
vorgesehen sein, für deren Aufnahme die Ringsejjmcnte in den Gleitkufen in von Ringspannseilanordnungen
her bekannter Weise in Umfangsrichtung miteinander fluchtende Durchgangsbohrungen aufweisen
können.
Erfindungsgemäß ausgebildete Distanzhalter haben den weiteren Vorteil, daß die einzelnen Ringsegmente
voll symmetrisch mit gleichen Endflanschen ausgebildet werden können und daß nur eine einzige Art von
Spannkeilorganen als Verbindungsorgane zwischen den einzelnen Ringsegmenten erförderlich sind. Dieser Vorteil
bleibt auch weitgehend dann erhalten, wenn die Ringsegmente an ihren beiden Enden in der vorstehend
erwähnten Weise unterschiedliche Flanschgestaltungen aufweisen, weil auch dann nur einheitliche Spannkeilorganc
erforderlich sind.
Nachfolgend werfen einige Ausführungsbeispiele erfindungsgemäß
ausgebildeter Distanzhalter anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines von einem Distanzhalter gemäß der Erfindung umgebenen
Rohres mit gelösten Spannklammern an einer Verbindungsstelle von zwei Ringsegmenten des Distanzhalters;
Fig.2 einen Querschnitt durch die benachbarten
Endflansche zweier Ringsegmente und einer aufgeschobenen Spannklammer:
ίο F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechenden Teilschnittdarstellung
im Bereich eines an der Verbindungsstelle eingesetzten Abscherstiftes;
Fig.4 eine perspektivische Darstellung des Endbereiches
eines Ringsegments;
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung der Verbindungsstelle zweier Ringsegmente einer zweiten Ausführungsform
des Distanzhalters;
F i g. 6 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle entlang der Linie VI-VI in F i g. 5;
F i g. 7 einen der F i g. 6 entsprechenden Schnitt durch eine Verbindungsstelle von Ri.^segmenten einer dritten
Ausführungsart des Distanzhalttrs.
F i g. 1 zeigt ein Rohr 10. beispielsweise ein Rohr einer
Ölleitung, das durch ein Schutzrohr hindurch verlegt
werden soll und zu diesem Zweck in Abständen mit Rhigkörpern 11 besetzt wird, die eine Distanzhalterung
gegenüber dem äußeren Schutzrohr bewirken. Gleichzeitig dienen die Ringkörper 11 beim Einbringen des
Rohres 10 in das nicht dargestellte Schutzrohr als Gleitkörper, wobei die rippenartigen Vorsprünge 12 des
Ringkörpers 11 als Gleitkufen wirken. Zum Einschieben
des Rohres 10 ist seine vordere Öffnung durch einen Deckel 13 verschlossen.
Nach dem Zusammensetzen der beiden Verbindungsflansche 51 und 56 in der aus F i g. 5 ersichtlichen Art
wird in den zwischen der Rückseite des Verbindungsflansches 56 und den Kopfteüen 54 und 55 befindlichen
Zwischenraum 59 in der aus F i g. 6 ersichtlichen Weise ein Spannkeil 60 eingetrieben, dessen Keilflächen 61 ein
Sägezahnprofil haben können.
In F i g. 5 ist mit gestrichelten Linien eine öffnung 61
im Vorsprung 53 angedeutet, durch welche ebenfalls ein nicht dargestellter Spannkeil — in diesem Falle seitlich
— eingetrieben werden könnte, um die feste Verbindung zwischen den beiden Ringsegr.ienten 59 und 50' zu
schaffen.
Das Schnittbild der F i g. 7 durch die Verbindungsstelle zwischen zwei Ringsegmenten 62 und 62' zeigt eine
weitere mögliche Verbindungsform. Bei diesem Ausführungsbeispiei weist der eine Verbindungsflansch 63 einen
oder mehrere flachstegartige Vorsprünge 64 auf. die auf ihrer Oberseite ein Sägezahnprofil 65 besitzen.
Die Vorsprünge 64 ragen durch passend bemessene burchgangsöffnungen 66 des anderen Verbindungsflansches
67. Ein Lösen der in die Durchgrngsöffnüngen 66 eingeschobenen Vorsprünge 64 w>rd mit Hilfe einer
oder mehreren Spannkeil 68 verhindert, die zwischen die Oberfläche des Ringsegmentes 62' und die Unterseite
des Vorspr nges 64 eingetrieben werden, so daß die gezahn»e Oberseite des Vorsprunges 64 mit dem oberen
hinteren Rand der Durchgangsöffnung 66 in Rasteingriff steht.
Der Ringkörper 11 ist aus einzelnen Ringsegmeriten, beispielsweise vier, fünf oder sechs Ringsegmenten, zusammengesetzt.
von dsnen in F i g. 1 zwei Ringsegmente 14 und 15 unterschiedlicher Größe dargestellt
sind. Die einzelnen Ringsegmente können aber auch alle die gleiche Größe haben. Die Ringsegmente 14,15. die
mit ihrer Innenseite zur dichten Anlage gegen das Rohr 10 kommen, werden an ihren Enden mit einem benachbarten Ringsegment verbunden. Zu diesem Zweck sind
die Ringsegmente 14, 15 an ihren Enden jeweils mit einem rinnenartigen Flansch 16 versehen, dessen freier
Rinnenrand von beiden Flanschenden her zur Mitte hin ansteigende Keilflächen 17 bildet. Über die beiden benachbarten Endflansche 16 der über den Umfang des
Rohres aufeinanderfolgenden beiden Ringsektoren 14 t'Tid 15 werden zwei Spannklammern 18 und 19 in einander entgegengesetzter Richtung aufgeschoben, wie in
F i g. 1 durch die beiden Pfeile 20 und 21 angedeutet ist.
Aus F i g. 1 ist außerdem ersichtlich, daß die als Gleitkufen wirkenden rippenartigen Vorsprünge 12 aller
Ringsegmente in ihrer Mitte jeweils mit einer Durch- is gangsbohrung 22 versehen sind. Alle Durchgangsbohrungen 22 der Vorsprünge 12 fluchten miteinander in
Umfangsrichtung des Ringkörpers 11. und durch diese Durchgangsbohrungen 22 ist eine Schnur is gezogen,
die eine Montagehilfe bei der Zusammensetzung des Ringkörpers 11 bildet, da sie alle Ringsegmente zusammenhält und am Abfallen vom Rohr 10 hindert. Weitere
Hilfen für die Montage des Ringkörpes auf dem Rohr 10 bilden radial gerichtete Durchgangsbohrungen 24 in
den Endflanschen 16 und Durchgangsbohrungen 25 in den Spannklammern 18 und 19. Beim Aufschieben der
vollständig aus Kunststoff gefertigten Spannklammern
18 und 19 auf die Endflansche 16 der Ringsegmente 14 und 15 gelangen Durchgangsbohrungen 25 der Spannklammern 18 und 19 in eine Fluchtstellung mit den
Durchgangsbohrungen 24. so daß aus F i g. 3 ersichtliche Abscherstifte 26 aus Holz durch die Bohrungen 24
eingeschoben werden können, die eine feste Anfangsverbindung der Spannklammern 18 und 19 mit den
Ringsegmenten und damit auch eine gegenseitige feste Anfangsverbindung der Spannklammern für die Vormontage schaffen. Bei der Endmontage des Ringkörpers
werden die Ringsegmente dann durch weiteres Auftreiben der Spannklammern auf die Endflansche der Ringsegmente unter Abscherung der hölzernen Scherstifte
26 gegen die Rohraußenseite verspannt.
Die F i g. 2 und 4 lassen erkennen, daß die Endflansche 16 auf ihrer Oberseite einen gezahnten Bereich 27
aufweisen, der mit entsprechend gezahnten Gegenflächen 28 auf der Innenseite der Spannklammern 18 und
19 zusammenwirkt Die Zahnung der Flächen 27 und 28
ist nach An einer an sich bekannten Rastzahnung so gewählt, daß diese Flächen das Aufschieben der Spannklammern 18 und 19 in Spannrichtung nicht stören, dagegen ein Rückstellen der Spannklammern in die Löse-
stellung verhindern. Als zusätzliche Sicherung kann um die beiden Spannklammern 18 und 19 einer Verbindungsstelle nach Beendigung der Montage des Ringkörpers 11 ein in F i g. 2 angedeutetes Sicherungs-Spannband 29 gelegt werden, das sich in eine zentrale Längs-
nut 30 der beiden Spannklammern 18 und 19 einlegen läßt.
Die F i g. 5 bis 7 zeigen Ringkörper, deren einzelne
Ringsegmente abweichend geformt sind.
F i g. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Verbindungssteilen zweier Ringsegmente 50 und 50'. Das
Ringsegment 50 weist an seinem einen Ende einen Verbindungsflansch 51 auf, der zwei in Umfangsrichtung
vorstehende Vorsprünge 52 und 53 aufweist, die an ihrem freien Ende jeweils einen rechtwinklig einwärts ab-
stehenden Kopfteil 54 und 55 aufweisen. Das anschließende Ringsegment 50' hat an seinem zugehörigen Anschlußende einen Verbindungsflansch 56, der zwei Aus
nehmungen 57 und 58 aufweist, in welche die Voisprimge 52 und 53 passen. Die Ausnehmungen sind r.itüiil
nach außen offen, so daß die Vorsprünge 52 und 53 von oben her, also radial einwärts gerichtet, in die Ausnehmungen 57 und 58 einschiebbar sind.
Claims (6)
1. Distanzhalter für durch Schutzrohre hindurchgeführte Rohre, bestehend aus einem Ringkörper,
der aus mehreren, aus Kunststoff gefertigten und miteinander fest verbindbaren, mit Gleitkufen bildenden
Vorsprüngen versehenen Ringsegmenten zusammengesetzt ist die an beiden Enden Flansche
mit öffnungen zum Hindurchführen von Verbindungsorganen aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (16; 43—45,- 63, 67) eine kleinere Höhe als die Gleitkufen (12; 42) haben
und an ihnen jeweils mindestens eine gezahnte Keilfläche (17) oder Anlagefläche für nichtmetallische
gezahnte Spannkeilorgane (18,19; 60; 64), welche die Verbindungsorgane zwischen den einzelnen Ringsegmenten
(14,15; 50; 62) bilden, vorgesehen ist, und daß
die Ringsegmente Ausnehmungen zur Aufnahme mindestens eines zusätzlichen Anfangsverbindungsorganes(23,2S)als
Montagehilfsmittelaufweisen.
2. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endflansche (16) der Ringsegmente (14, 15) rinnenförmig ausgebildet sind und
einen freien Rinnenrand aufweisen, der von beiden Flanschenden zu seiner Mitte hin ansteigt und zwei
entgegengsetzt gerichtete Kehflächen (17) gleicher Steigung bildet, und daß pro Verbindungsstelle jeweils
zwei Spannklammern (18,19) als Spannkeilorgane vorgesehen sind, die rinnenförmig aufgebogene
KIammerc.chenkel aufweisen, welche in die rinnenförmigen
Endflansche (16) der Ringsegmente (14,15) eingreifen und zar Bildu/ig von Gegenkeilflächen
eine Neigung zur Längsachse der Spannklammern haben, die der Steigung t ;r Keilflächen (17)
der Endflansche (16) der Ringsegmente (14,15) entspricht, wobei die beiden Spannklammern (18, 19)
von entgegengesetzten Seiten auf die Endflansche der benachbarten Ringsegmente aufschiebbar sind.
3. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Endflanschen (43/44;
51/56; 63/67) der Ringsegmente (40,50,62) der eine (44,56,67) mindestens eine Ausnehmung (47,58,66)
und der andere (43, 51, 63) mindestens einen, in die Ausnehmung des anderen Verbindungsflansches
passenden Vorsprung (45, 52/53, 64) mit Durchgangsöffnung (61) oder Außenfläche aufweist, in
bzw. an welcher ein gezahnter Kunststoff-Spannkeil (60,68) angreift.
4. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Anfangsverbindungsorgane
nichtmetallische Abscherstifte (26) sind, die in miteinander fluchtende Radialbohrungen
(24, 25) der Ringsegmente (14, 15) und der Spannkeilorgane (18,19) einsetzbar sind.
5. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliches Anfangsverbindungsorgan
eine Verbindungsschnur (23) vorgesehen ist. für deren Aufnahme die Ringsegmente (14,15) in an sich bekannter Weise in den
Gleitkufen (12, 42) in Umfangsrichtung miteinander fluchtende Durchgangsbohrungen (22) aufweisen.
6. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkeilorgane
(18,19) auf ihrer Außenseite eine Nut (30) zum Einlegen
eines Sicherungs-Spnnnbandcs (29) aufweisen.
Die Erfindung betrifft einen Distanzhalter für durch Schutzrohre hindurchgeführte Rohre, bestehend aus einem
Ringkörper, der aus mehreren, aus Kunststoff gefertigten und miteinander fest verbindbaren, mit Gleitkufen
bildenden Vorsprüngen versehenen Ringsegmenten zusammengesetzt ist, die an beiden Enden Flansche
mit Öffnungen zum Hindurchführen von Verbindungsorganen aufweisen.
Distanzhalter mit den eingangs genannten Nfsrkmalen
sind als aus Glasfaserkunststoff gefertigte Abstandshalter zum Einführen von Produktenrohren in Schutzrohre
bekannt Die bekannten Abstandshalter sind aus zwei Ringhälften zusammengesetzt, die mittels Metallschrauben
miteinander verbunden werden. Diese .Schraubbolzen kommen normalerweise weder mit dem
Schutzrohr noch mit dem durch es hindurchgeführten Rohr in Berührung. In Ausnahmefällen kann es jedoch
zum Bruch eines Distanzhalters kommen, zumal bei den bekannten Distanzhaltern die Flansche die gleiche Höhe
wie die Gleitkufen haben und daher besonders stark belastete Auflagestellen bilden können. Bei einem
Bruch besteht die Gefahr, daß durch die metallischen Schraubverbindungsbolzen eine den Kathodenschutz
störende elektrische Verbindungsbrücke zwischen Rohr und Schutzrohr entsteht, die unbedingt vermieden werden
muß.
SchraubverbinduE^organe haben den weiteren
Nachteil, daß ihre Anbringung zeitraubend ist, insbesondere,
wenn an jeder Ringsegmentverbindungsstelle eine oder mehrere Verbindungsschrauben vorgesehen
sind. Es ist zwar grundsätzlich bekannt, aus mehreren
Einzelteilen zusammengesetzten Distanzhalter mittels anderer Verbindungsorgane, beispielsweise mittels eines
gemeinsamen Spannseiles oder Spannbandes, gegeneinander zu verspannen, wobei nur eine einzige
Schraubspannstelle vorgesehen ist (US-PS 27 35 448, 27 35 449). Hier bleibt jedoch der Nachteil bestehen,
daß stabile Metallschrauborgane erforderlich sind. Auch ist es grundsätzlich bekannt, ?··ιί Rohre angcordnete,
in zwei Ringhälften unterteilte Manschetten mittels Keilschiebern miteinander zu verbinden und gegenseitig
zu verspannen (DE-GM 19 84 855). Die Anwendung solcher Keilverbindungsorgane bei Dislanzhallern
ist durch diese Manschetten verbindung jedoch nicht nahegelegt, da die bekannten Keilverbindungsstellen Vorsprünge
am Manscheitenumfang bilden und den auf die Distanzhalter von in Schutzrohre einzuziehende Rohre
einwirkenden Belastungen nicht gewachsen wären.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Distanzhalter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich ihre mehreren Segmente bei der Montage leicht zusammensetzen und unter Vermeidung metallischer Teile an keinem Auflagedruck ausgesetzten Stellen rasch und sicher miteinander verbinden lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Distanzhalter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich ihre mehreren Segmente bei der Montage leicht zusammensetzen und unter Vermeidung metallischer Teile an keinem Auflagedruck ausgesetzten Stellen rasch und sicher miteinander verbinden lassen.
Die gestellte Aufgabe wird mit einem Distanzhalter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Flansche eine kleinere Höhe als die Gleitkufen haben und an ihnen jeweils mindestens eine
gezahnte Keilfläche oder Anlagefläche für nichtmetallisehe gezahnte Spannkeilorgane, welche die Verbindungsorgane
zwischen den einzelnen Ringsegmenten bilden, vorgesehen ist, und daß die Ringsegmente Ausnehmungen
zur Aufnahme mindestens eines zusätzlichen Anfangsverbindungsorganes als Montagehilfsmittel
aufweisen.
Spannkeilorganc lassen sich auch aus Kunststoff ills
stabile Verbindungsorgane ausbilden, wobei die gezahnten Keilflächen größere Keilsteigungen erlauben,
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