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DE2646784C3 - Dauermagnetische Haftplatte - Google Patents

Dauermagnetische Haftplatte

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DE2646784C3
DE2646784C3 DE2646784A DE2646784A DE2646784C3 DE 2646784 C3 DE2646784 C3 DE 2646784C3 DE 2646784 A DE2646784 A DE 2646784A DE 2646784 A DE2646784 A DE 2646784A DE 2646784 C3 DE2646784 C3 DE 2646784C3
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Germany
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holes
magnetic
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adhesive plate
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Heinrich Dr.-Ing. 4714 Selm Spodig
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    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0231Magnetic circuits with PM for power or force generation
    • H01F7/0252PM holding devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
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Description

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Die Erfindung betrifft eine dauermagnetische Haftplatte, bestehend aus in einem ferromagnetischen Gehäuse eingesetzten einzelnen Dauermagneten und einer die Dauermagnete und das Gehäuse abdeckenden, als Haftfläche dienenden Deckplatte aus weichmagnetischem Material, die unmittelbar auf den Polflächen der Dauermagnete aufliegt und eine in Abhängigkeit von dem magnetischen Kraftlinienfluß der Dauermagnete derart bemessene Dicke hat, daß sie über die magnetische Sättigung hinaus ein magnetisches Streufeld aufweist. Auf diese Weise stellt die sich in einem teilweisen magnetischen Kurzschluß befindende Deckplatte auf der Gesamtpolfläche des Dauermagnetsystems eine unmittelbare magnetische Verbindung zum Werkstück dar, wobei ihr magnetisches Streufeld über das Werkstück magnetisch kurzgeschlossen, also in den bestehenden, teilweisen magnetischen Kurzschluß einbezogen wird.
Da der magnetische Kraftlinienfluß im magnetischen Kurzschluß eine optimale Größe erreicht, wird auf diese Weise eine sichere Gewähr für die Haftung geschaffen. Eine derartige dauermagnetische Haftplatte ist aus der DE-OS 16 14 579 bekannt. &s
Aus der DE-PS 8 97 681 ist eine permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider bekannt, bei der die für die Werkstückauflage vorgesehene Platte aus einzelnen Stäben aus magnetischen und nichtmagnetischen Werkstoffen besteht. Die Herstellung der Stäbe und ihr Zusammenbau erfordert einen unvertretbaren hohen Arbeitsaufwand für eine Haftvorrichtung.
Die US-PS 32 11 966 beinhaltet lediglich einen mit Löchern versehenen Dauermagnet in Plattenform. Durch die Löcher soll die Induktion und die Haftkraft des Dauermagneten gesteigert werden.
Schließlich ist aus der CH-PS 2 21 010 eine Dauermagnetanordnung bekannt, bei der sich mit Löchern versehene Polschuhe in einem Magnetfeld benachbarter Magnete befinden.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, bei einer dauermagnetischen Haftplatte der beschriebenen Gattung die Deckplatte hinsichtlich ihrer magnetischen Hafteigenschaften zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Deckplatte mit Löchern versehen. Die Löcher können bevorzugt von der einen zur anderen Seite der Deckplatte durchgebohrt sein und einen zylindrischen oder konischen Querschhitt haben. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Deckplatte besteht darin, die Löcher mit einem nichtmagnetischen Werkstoff auszufüllen.
Durch die Löcher, die vorzugsweise über die gesamte Haftfläch* der Deckplatte verteilt werden und eine Größe haben, die mit der Größe der Haftgegenstände abgestimmt ist, wird das neben dem magnetischen Kurzschluß bestehende magnetische Streufeld intensiver, und zwar dadurch, daß die magnetischen Kraftlinien ein Labyrinth von durch die Bohrungen gebildeten Stege durchfließen müssen und an den Lochrändern in konzentrierter Form austreten. Es bilden sich dadurch starke einzelne magnetische Streufelder, die im Gegensatz zu einer Deckplatte mit einer geschlossenen Oberfläche und einem von dieser Fläche ausgehenden Gesamtstreufeld sich schwerpunktmäßig über die ganze Haftfläche praktisch gleichmäßig verteilen.
Schließlich ergibt sich durch die gelochte weichmagnetische Deckplatte der Vorteil, daß sie einen ständigen Nebenschluß für die Dauermagnete darstellt, so daß diese nach Entfernen der festzuhaltenden Werkstücke weniger stark entmagnetisiert werden.
Die Deckplatte kann eine beliebige Dicke haben, d. h. sie kann dicker als die bekannten Kurzschlußplatten ausgelegt werden, da die Erhaltung und die Stärke des magnetischen Streufeldes durch die Anzahl der die Materialmasse der Deckplatte verringernden Löcher mehr oder weniger bestimmt wird. Bei einer dickeren aufgelegten Deckplatte besteht der Vorteil, daß der durch längeren Gebrauch auf der Oberfläche der Deckplatte auftretende Verschleiß durch Nacharbeiten, z. B. Abschleifen, behoben werden kann und eine Ersatzplatte nicht sofort benötigt wird.
Ausführungsbeispiele der dauermagnetischen Haftplatte nach der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht auf eine Haftplatte mit einer zum Einblick in das Gehäuse fortgelassenen Seitenwand,
Fig.2 bis 5 Teilschnitte durch die Deckplatte einer Haftplatte bei verschieden ausgebildeten Löchern,
F i g. 6 eine schematische Ansicht auf eine Haftplatte mit einer zum Einblick in das Gehäuse teilweise fortgelassenen Seitenwand und mit einer unterschiedlichen Verteilung der Löcher auf der Deckplatte und
F i g. 7 desgleichen eine schematische Ansicht mit einer weiter abgewandelten Verteilung der Löcher auf
der Deckplatte.
Die Haftplatte besteht in bekannter Weise aus einer weichmagnetischen Grundplatte 1 mit Hen darauf in wechselnder Polfolge angeordneten Dauermagneten 2 und der Deckplatte 3, ebenfalls aus weichmagnetischem Werkstoff, sowie den Seitenteilen 4, 5, 6, 7. Die Seitenteile 4 und 5, die das Magnetsystem seitlich abschließen, bestehen ebenfalls aus weichmagnetischem Werkstoff wie z. B. Eisen. Nach der Erfindung i&i die Deckplatte 3 mit auf ihrer ganzen Oberfläche verteilten Löchern 8 versehen, die von der Oberseite zur Unterseite durchgehend gebohrt oder auf eine andere Weise, z. B. durch Laserstrahl, eingebracht worden sind. Die magnetischen Kraftlinien durchfluten somit nur die Stege 9 zwischen den Bohrungen und treten dementsprechend verstärkt an den außenliegenden Rändern der Löcher 8 aus.
Entsprechend der Anzahl und der Verteilung der Löcher 8 in der Deckplatte 3 besteht auf ihrer Oberfläche ein starkes magnetisches Streufeld, das sich aus einer Vielzahl von Einzelstreufeldern zusammensetzt.
Die Löcher 8 können, wie in F i g. 2 gezeigt, einen zylindrischen oder auch nach Fig.3 einen konischen Querschnitt haben. Bei den Löchern 8 mit konischem Querschnitt kann die Verjüngung von der Oberseite der Deckplatte 3 zur Unterseite, vgl. F i g. 3, oder umgekehrt verlaufen, vgl. F i g. 4. Mit dem jeweiligen Querschnitt lassen sich die Stärken der Stege 9 zwischen den Löchern 8 unterschiedlich bestimmen und damit auch die jeweilige Verteilung der magnetischen Kraftlinien an der Oberfläche der Deckplatte 3. Unabhängig davon, welcher Querschnitt für die Löcher 8 gewählt wird, ist es zweckmäßig, sie mit einem nichtmagnetischen Werkstoff 10 auszufüllen, um damit wieder eine einheitliche Oberfläche auf der Deckplatte 3 herzustellen.
Die Löcher 8 können anstelle eines zylindrischen oder konischen Querschnittes auch einen davon abweichenden Querschnitt haben, z. B. einen dreieckigen, viereckigen oder sternförmigen. Praktisch ist für die Erzielung der erfindungsgemäßen Wirkung keine Vorbestimmung für die Ausbildung der Löcher gegeben. Je nach einer gleichmäßigen oder nicht gleichmäßigen Verteilung der Löcher 8 auf der Oberfläche der Deckplatte 3 können die Haftkräfte unterschiedlich sein. Bei einer dichten Anordnung der Löcher 8 wird die magnetische Sättigung der Deckplatte verringert und das Streufeld, ausgehend von den Stegen 9, zwischen den Löchern 8 vergrößert Umgekehrt wird das magnetische Streufeld verkleinert, wenn der Abstand der Löcher 8 vergrößert wird. Es kann auch gemäß F i g. 6 zweckmäßig sein, die Anzahl der Löcher 8 im Bereich oberhalb der Pole der Magnete 2 zu verringern bzw. in größeren Abständen auf der Deckplatte 3 anzuordnen, weil hier von den Polen der stärkste magnetische Kraftlinienfluß auf der Deckplatte 3 ausgeht und die konzentriert aus den Polen austretenden magnetischen Kraftlinien insoweit aufgenommen werden müssen, als es zur Bildung eines auf der ganzen Oberfläche der Deckplatte 3 wirksamen magnetischen Streufeldes notwendig ist Dabei kann auch die Ausführung nach Fig.7 gewählt werden, die vorsieht, die Löcher 8 lediglich im Bereich zwischen den Polen der Magnete 2 vorzusehen. Damit dürfte sich in diesem Bereich ein verstärkter magnetischer Kraftlinienaustritt einstellen und dementsprechend die magnetische Haftkraft verstärken lassen.
Bezogen auf die Dicke der Deckplatte 3 muß für eine optimale magnetische Haftkraft mit zunehmender Dicke der Abstand der Löcher 8 untereinander verkleinert und umgekehrt bei Verringerung der Dicke der Deckplatte 3 der Abstand der Löcher 8 vergrößert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Dauermagnetische Haftplatte, bestehend aus in einem ferromagnetischen Gehäuse eingesetzten einzelnen Dauermagneten und einer die Dauermagnete und das Gehäuse abdeckenden, als Haftfläche dienenden Deckplatte aus weichmagnetischem Material, die unmittelbar auf den Polflächen der Dauermagnete aufliegt und eine in Abhängigkeit von dem magnetischen Kraftlinienfluß der Dauermagnete derart bemessene Dicke hat, daß sie über die magnetische Sättigung hinaus ein magnetisches Streufeld aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte mit Löchern (8) versehen ist
2. Haftplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) von einer zur anderen Oberfläche der Deckplatte (3) durchgehend gebohrt sind.
3. Haftplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) zylindrisch sind.
4. Haftplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) konisch sind.
5. Haftplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) mit einem nichtmagnetischen Werkstoff (10) ausgefüllt sind.
6. Haftplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) auf der Oberfläche der Deckplatte (3) ungleichmäßig verteilt sind.
7. Haftplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Pole der Magnete (2) weniger Löcher (8) vorhanden sind als zwischen den Polen.
8. Haftplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) nur zwischen den Polen der Magnete (2) angeordnet sind.
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