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DE2644211B2 - Composit-Festtreibstoff - Google Patents

Composit-Festtreibstoff

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Publication number
DE2644211B2
DE2644211B2 DE2644211A DE2644211A DE2644211B2 DE 2644211 B2 DE2644211 B2 DE 2644211B2 DE 2644211 A DE2644211 A DE 2644211A DE 2644211 A DE2644211 A DE 2644211A DE 2644211 B2 DE2644211 B2 DE 2644211B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composite solid
solid propellant
nitrate
binder
bar
Prior art date
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DE2644211A
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English (en)
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DE2644211A1 (de
Inventor
Alois Harrer
Ruediger Dipl.-Chem. Dr. Strecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayern Chemie Gesellschaft fuer Flugchemische Antriebe mbH
Original Assignee
Bayern Chemie Gesellschaft fuer Flugchemische Antriebe mbH
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Publication date
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Priority to GB39526/77A priority patent/GB1593313A/en
Priority to IT69144/77A priority patent/IT1093051B/it
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Ceased legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B29/00Compositions containing an inorganic oxygen-halogen salt, e.g. chlorate, perchlorate
    • C06B29/22Compositions containing an inorganic oxygen-halogen salt, e.g. chlorate, perchlorate the salt being ammonium perchlorate

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Composit-Festtreibstoff mit stabilem Abbrand aus Ammoniumperchlorat, polymerem Binder, Härter, Weichmacher und Abbrandmoderatoren.
Festtreibstoffe als Energielieferant werden mit weiterer Entwicklung der Raketentechnologie immer wichtiger. Ein bedeutender Nachteil der bekannten Composit-Treibstoffe auf Basis von Ammoniumperchlorat sind die bei der Verbrennung entstehende Salzsäure bzw. Chlorwasserstoffgase. Diese Verbrennungsprodukte führen nicht nur zu korrosiven Erscheinungen an Metallteilen, die im Bereich der Abgase liegen, wie z. B. Werfer, Fahrzeuge, sondern führen auch zu physiologischen Belastungen und Schädigungen von Bedienungspersonal und Personen, die in die vom Wind fortbewegten Abgaswolken geraten. Die Einsatzmöglichkeiten von Composit-Festtreibstoffen ließen sich wesentlich erweitern, wenn eine Reduzierung der Salzsäure- bzw. Chlorwasserstoff-Emission im Abgas erreicht werden könnte.
Die Auswahl eines Treibstoffs wird von Leistungs-, Sicherheits-, Lebensdauer- und Kostenfaktoren bestimmt. Die Leistungsfaktoren umfassen Impuls, Dichte-, Wärmeausdehnungseigenschaften, mechanische Eigenschaften, Verbrennungsgeschwindigkeit und Erosionsfähigkeit. Bei den Sicherheitsfaktoren sind sowohl Herstellungs- und Verarbeitungsgesichtspunkte als auch Handhabungs- und Beschußsicherheit des fertigen Geräts zu berücksichtigen. Wird ein Gerät in großen Stückzahlen produziert, wie z. B. bei Artillerieraketen, bekommen Materialkosten eine besondere Bedeutung. Die bislang vorgeschlagenen Treibstofftypen können eo einen oder mehrere der obengenannten Faktoren nicht zufriedenstellend erfüllen.
Daher ist es ein Ziel der Erfindung, einen Composit-Festtreibstoff zu schaffen, dessen Abgase im wesentlichen frei von korrosiven und toxischen Substanzen sind. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Treibstoff unter Berücksichtigung der obengenannten Faktoren, wie hohe Leistung, Sicherheit, Lebensdauer und niedrige Kosten, zu schaffen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß als weiteres Oxydationssalz mindestens ein Alkali- und/oder Erdalkalinitrat anwesend ist und der Binder aus telomeren Polybutadienen oder Copolymeren von Butadien und Acrylnitril mit funktionellen Gruppen besteht.
Beispiele für das weitere Oxydationssalz sind Lithium-, Natrium- und Kaliumnitrat Als polymere Binder werden solche mit funktionellen Gruppen bevorzugt die entweder endständig oder statistisch entlang der Kette verteilt sein können. Typische Beispiele sind carboxylterminierte Polybutadiene, hydroxylterminierte Polybutadiene oder Copolyme·. e von Butadien/Acrylsäure (PBAA) sowie Terpolymere von Butadien/Acrylsäure/ Acrylnitril (PBAN).
Von besonderer Bedeutung für die Verbrennungsprodukte der Composit-Treibstoffe mit gemischten Oxydatoren ist das Mischungsverhältnis. Zur Vermeidung von korrosiven und toxischen Abgasen werden daher die Oxydatoren im nahezu stöchiometrischen Verhältnis eingesetzt d. h. bei Verwendung von 1 Mol Ammoniumperchlorat muß mindestens 1 Mol Alkalinitrat beigemischt werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt das Verhältnis der Äquivalentgewichte Perchlorat zu Nitrat 1 :1 bis 1 :1,2, vorzugsweise 1 :1 bis 1 :1,05. Die Oxydatoren können gemahlen und/oder ungemahlen eingesetzt werden.
Besteht die funktionelle Gruppe des Binders aus einer Carboxylgruppe, so können diese Polymere mit den verschiedenen Aziridinen, Epoxiden oder Aminen gehärtet werden. Polymere mit Hydroxylgruppen werden mit aromatischen oder aliphatischen Di- oder Polyisocyanaten ausgehärtet. Je nach Reaktivität des verwendeten Isocyanats werden Härtungsbeschleuniger bzw. Härtungsinhibitoren zugegeben.
Das Bindersystem kann naturgemäß auch durch Komponenten modifiziert werden, die nicht direkt am Härtungsprozeß beteiligt sind, wie aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe und Ester mit Weichmacherfunktion, Prozeßhilfen, Antioxydationsmittel usw.
In weiterer Ausbildung der Erfindung enthält der Treibstoff zur Leistungssteigerung ein oder mehrere Leichtmetalle und/oder deren Legierungen in feinverteilter Form in Mengen von 0 bis 25 Gew.-°/o, vorzugsweise 16 bis 20 Gew.-%. Geeignete Leichtmetalle sind z. B. Aluminium, Magnesium, Beryllium. Statt der Leichtmetalle oder zusätzlich kann auch ein Halbmetall, wie z. B. Bor, verwendet werden.
Das oder die Leichtmetalle bzw. deren Legierungen weisen eine Korngröße von 5 bis 30 μπι, vorzugsweise 5 bis 15 μίτι, auf.
Die Treibstoffzusammensetzung besitzt folgende Rahmenrezeptur:
60 bis 90% Oxidatorgemisch,
0 bis 25% Metallzusatz,
10 bis 20% Binder,
0 bis 5% Abbrandmoderatoren.
Zur Überprüfung des vorgeschlagenen Konzeptes wurden thermodynamische Berechnungen mit Hilfe des NASA-Programms durchgeführt. Berechnet wurden zwei Rezepturen, die sich vor allem im Molverhältnis Ammoniumperchlorat zu Natriumnitrat unterscheiden. Bei der ersten Rezeptur wurde mit einem Molverhältnis NH4CIO4ZNaNO3=I :1 gerechnet; aus Tabelle I läßt sich entnehmen, daß die HCl-Bildung nur noch 1,44 Gew.-% bei einer Entspannung von 69/1 bar bzw. 0,964
Gew.-% HC! bei einer Entspannung von 130/1 bar beträgt
Tabelle I
Thermodynamische Berechnungen bei einem Nr^CKVNaNCb-Molverhältnis von 1 :1
AJAd
Ivak Up
bar
bar
K
K
m/s
m/s
m/s
69,083
1,000
3398
2191
36,648
1,161
10,769
1395,4
2504,5
2286,7
130,000
1,000
3442
2023
36,853
1,1629
17,549
1399,0
2606,5
2418,2
IO
Hauptverbrennungsprodukte in Molfraktionen
Al2O3 (in festem Zustand) 0,09437 0,09464
CO 0,28765 0,28691
CO3 0,01196 0,01355
HCl 0,00571 0,00268
H2 0,34393 0,34818
H2O 0,06287 0,06161
N2 0,09449 0,09473
NaCl 0,08395 0,08530
Hauptverbrennungsprodukte in Molfraktionen
Al2O3 (in festem Zustand) 0,10893 0,10929
CO 0,34053 0,34042
CO2 0,01527 0,01657
HCl 0,01298 0,00868
H2 0,24514 0,25005
H2O 0,05688 0,05605
N2 0,10799 0,10833
NaCl 0,09220 0,09701
15
20
25
30
Tabelle H zeigt die thermodynamischen Berechnungen einer Treibstoffrezeptur mit einem Molverhältnis NH4CIO/NaNO3 von 1 :1,05, man erkannt, daß die HCl-Konzentration in den Abgasen noch weiter gesenkt werden konnte.
Tabelle II
Thermodynamische Berechnungen bei einem NH4ClO4/NaNO3-Molverhältnis von 1 :1,05
45
50
55
Ρκ bar 69,083 130,000
P' bar 1,000 1,000
Tk K 3203 3237
T8 K 1965 1792
M 31,331 31,440
y 1,1759 1,1823
10,347 16,740
C* m/s 1457,2 1460,3
hak m/s 2608,5 2709,5
Isp m/s 2389,7 2521,2
Begriffserläuterungen zu den Tabellen I und II
Pk Brennkammerdruck (K= Kammer)
Pa Druck nach Entspannung (a = Ausgang)
Tk Flammentemperatur in der Brennkammer
T8 Flammentemperatur nach Entspannung
SJ Mittleres Molekulargewicht der Verbrennungsprodukte
γ Verhältnis der spez. Wärme bei p=const, bzw.
b0
Cp/CV
Flächenverhältnis von Düsenquerschnitt zum engsten Düsenhaisquerschnitt
(a = Ausgang, D= Düsenhaisquerschnitt) c* Charakteristische Geschwindigkeit
Ivak spez. Impuls im Vakuum
Isp spez. Impuls bei Entspannung auf I bar Zur weiteren Verdeutlichung der ERfindung dienen die folgenden Ausführungsbeispiele.
Beispiel 1
29,387% NaNO3
40,613% Ammoniumperchlorat 16,000% Aluminium-Magnesium (10 :90) 9,018% carboxylterminiertes Polybutadien 4,508% Dioctylsebacat
0,474% Epoxid/Aziridin-Härter
Die Komponenten werden bei 700C zu einer gießbarer· Masse gemischt, die nach 10 Tagen bei 800C zu einer gummielastischen Masse ausgehärtet ist. Die Brenngeschwindigkeit bei 200C und 120 bar beträgt 7,0 mm/s.
Beispiel 2
27,875% Natriumnitrat
38,525% Ammoniumperchlorat 18,000% Aluminium
9,944% carboxylterminiertes Polybutadien 3,508% Isodecylpelargonat
0,548% Epoxid/Aziridin-Härter 1,600% Abbrandmoderator
Die Verarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1, und man erhält einen gummielastischen Composit-Treibstoff mit einer Brenngeschwindigkeit bei 200C und 120 bar von 10,8 mm/s. Der Druckexponent über den Druckbereich von 70 bis 250 bar beträgt 0,36.
Beispiel 3
27,708% Natriumnitrat
38,292% Ammoniumperchlorat 20,000% Magnesium
9,018% carboxylterminiertes Polybutadien 4,508% Dioctylsebacat
0,474% Epoxid/Aziridin-Härter
Die Abbrandgeschwindigkeit des Treibstoffs beträgt 7,0 mm/s bei 20° C und 120 bar.
Beispiel 4
28,422% Natriumnitrat
39,278% Ammoniumperchlorat 18,000% Aluminium
7,961% hydroxylterminiertes Polybutadien 4,402% Weichmacher
1,637% Diisocyanat
0,300% Kupferchromit
Die Komponenten werden in geeigneten Mischern bei 400C gemischt und ergeben eine gießbare Masse, die nach 12 Tagen bei 500C zu einer gummielastischen Masse ausgehärtet ist. Die Brenngeschwindigkeit bei 20° C und 120 bar beträgt 9,0 mm/s.
Beispiel 5
28,664% Natriumnitrat
37,736% Ammoniumperchlorat
18,000% Aluminium
8,874% hydroxylterminiertes Polybutadien
3,503% Weichmacher
1,723% Diisocyanat
1,500% Abbrandmoderator
Die Verarbeitung des Treibstoffs erfolgt wie in Beispiel 4. Die Abbrandgeschwindigkeit bei 20° C und 120 bar beträgt 10,5 mm/s und der Druckexponent 0,37.
Beispiel 6
27,301% Calciumnitrat
39,099% Ammoniumperchlorat
18,000% Aluminium
8,874% hydroxylterminiertes Polybutadien
3,503% Weichmacher
1,723% Diisocyanat
1,500% Abbrandmoderator
Zur Verdeutlichung der Qualität und Handhabungssicherheit der vorgeschlagenen Treibstoffe werden in Tabelle III ihre mechanischen Eigenschaften und in Tabelle IV ihre Sicherheitswerte wiedergegeben.
Tabelle III
Mechanische Eigenschaften von CTPB- bzw. HTPB-Festtreibstoffen
2) -40X (σ/ε)« (σ/ε)β +20° C (ole)R (ο/ε)β + 50X (σ/ε)« (Olf)B Dichte
E0 2,26/67 2,35/51 Eo 0,70/82 0,74/65 Eo 0,54/87 0.55/72 g/cm3
CTPB-FTS 4) 13,9 1,86 1,28 1,798
(gem. Beispiel 1,47/80 1.67/50 0,54/67 0,57/61 0,45/64 0,46/58
HTPB-FTS 5,59 1,37 1,08 1,800
(gem. Beispiel
Erläuterung:
CTPB = Carboxylterminiertes Polybutadien.
HTPB = Hydroxylterminiertes Polybutadien.
FTS = Raketenfesttreibstoff.
Eo = Elastizitätsmodul in N/mm2 bei 0% Dehnung.
ο = Zugfestigkeit R bei Bruch in N/mm2.
ε = Dehnung B bei maximaler Zugfestigkeit in %
Tabelle IV
Sicherheitskennwerte von CTPB- bzw. HTPB-Festtreibstoffen (an je dreimaligen Versuchen)
Reibempfindlichkeit 4 kg 6 kg
8 kg Schlagempfindlichkeit
24.5 J 29.4 J 36.8 J
39.2
49,0 ]
CTPB-FTS
(gem. Beispiel 2)
HTPB-FTS
(gem. Beispiel 4)
Vergleichs-FTS*) keine
Reaktion
keine Reaktion keine Reaktion
Knistern
Knistern keine Reaktion Knistern keine Reaktion
keine Explo-
Reaktion sion
Explosion
Explosion
·) Bestehend aus 66,4% Ammoniumperchlorat, 9,9% carboxylterminiertem Polybutadien, 18.0% Aluminium. 3,5% Weichmacher, 0,5% Härter und 1,6% Abbrandmoderator.
Die mechanischen Eigenschaften in Tabelle III stellen Werte für Treibstoffe, wie sie in den Beispielen beschrieben sind, dar; sie können selbstverständlich in weiten Bereichen, entsprechend den jeweiligen Anforderungen, variiert werden.
Die der Erfindung zugrunde liegenden Composit-Treibstoffe wurden in Motoren verschiedener Größe abgebrannt. Neben dem Nachweis eines stabilen Abbrands und der Erosionsfähigkeit des Treibstoffs konnte mit verschiedenen analytischen Methoden, wie Infrarotspektroskopie (I R), kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR) und naßchemische Analyse, keine Salzsäure bzw. Chlorwasserstoffgas gefunden werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Composit-Festtreibstoff mit stabilem Abbrand aus Ammoniumperchlorat, polymeren! Binder, Härter, Weichmacher und Abbrandmoderatoren, dadurch gekennzeichnet, daß als weiteres Oxydationssalz mindestens ein Alkali- und/oder Erdalkalinitrat anwesend ist und der Binder aus telomeren Polybutadienen oder Copolymeren von Butadien und Acrylnitril und funktionellen Gruppen besteht.
2. Composit-Festtreibstoff gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Äquivalentgewichte Perchlorat zu Nitrat 1:1 bis 1 :1,2, vorzugsweise 1:1 bis 1 :1,05, beträgt.
3. Composit-Festtreibstoff gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Leichtmetalle und/oder deren Legierungen in feinverteilter Form in Mengen von 0 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise von 16 bis 20 Gew.-%, anwesend sind.
4. Composit-Festtreibstoff gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Leichtmetalle und/oder deren Legierungen eine Korngröße von 5 bis 30 μπι, vorzugsweise 5 bis 15 μπι, aufweisen.
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