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DE2527860C3 - Teilkreismarkise - Google Patents

Teilkreismarkise

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Publication number
DE2527860C3
DE2527860C3 DE19752527860 DE2527860A DE2527860C3 DE 2527860 C3 DE2527860 C3 DE 2527860C3 DE 19752527860 DE19752527860 DE 19752527860 DE 2527860 A DE2527860 A DE 2527860A DE 2527860 C3 DE2527860 C3 DE 2527860C3
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DE
Germany
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awning
gear
gear according
main shaft
lever
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DE19752527860
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English (en)
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DE2527860B2 (de
DE2527860A1 (de
Inventor
Hannes 7750 Konstanz Bunzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stromeyer Ingenieurbau 7750 Konstanz De GmbH
Original Assignee
L Stromeyer and Co GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by L Stromeyer and Co GmbH filed Critical L Stromeyer and Co GmbH
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Publication of DE2527860A1 publication Critical patent/DE2527860A1/de
Publication of DE2527860B2 publication Critical patent/DE2527860B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2527860C3 publication Critical patent/DE2527860C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/04Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins with material fixed on sections of a collapsible frame especially Florentine blinds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Awnings And Sunshades (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Teilkreismarkise mit an einem ortsfesten Bauteil, beispielsweise einer Wand, angebrachtem Lagerteil für sich radial erstreckende, in
der Einbaulage in einer horizontalen Spannebene mittels einer Betätigungsvorrichtung schwenkbare Stäbe mit Bespannung.
Derartige Markisen sind durch die US-PS 32 98 422 bekannt An einer im Querschnitt U-förmigen Halterung lagern schwenkbar Tragstäbe, von denen einer der beiden äußeren mit seinem von der Halterung abgewandten Ende an der Wand festliegt, während der andere äußere Tragstab zum fächerartigen Spannen bzw. Zusammenfalten dient. Dieser Tragstab wird durch eine Feder ständig in Schließrichtung belastet und in der gespannten Stellung mit Hilfe einer auslösbaren Klinkeneinrichtung gehalten. Zum Betätigen dient eine mit Hilfe von zwei Seilsträngen betätigbare Vorrichtung. Nachteilig ist hierbei, daß die Neigung der Stäbe zur Lotrechten und die Neigung der Spannebene zur Horizontalen nicht einstellbar ist. Außerdem benötigt die Betätigungsvorrichtung einen erheblichen Einbauraum.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilkreismarkise der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Neigung der Bespannung dem jeweiligen Sonnenstand ohne weiteres angepaßt werden kann, die also variabel einsetzbar und einfach zu handhaben ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß im Lagerteil ein die Stäbe verstellendes und in der gespannten Stellung der Markise in ihrer gespreizten Lage haltendes Getriebe angeordnet ist, das zwischen dem eine quer zur Spannebene gerichtete, als Hauptrolle dienende Achse (Hauptwelle) um welche die Stäbe in der Spannebene schwenkbar sind, aufweisenden Schwenklager und dem ortsfesten Bauteil ein Getriebeteil mit einer in der Spannebene liegenden, zum Bauteil gerichteten Drehachse für ein etwa wandparalleles Drehen des Schwenklagers und ein Getriebeteil mit einer parallel zum Bauteil verlaufenden Neigungsachse zum Einstellen der Stabneigung aufweist. Dabei kann bei dem Getriebe für diese Markise das Schwenklager das Stellgetriebe für die Stäbe aufweisen -to und in einem Getriebesockel in der Neigungsachse schwenkbar angeordnet sein, der drehbar auf einem in der Drehachse liegenden Bolzen des Tragteils gelagert ist und die Getriebeteile zum wandparallelen Drehen und zum Einstellen der Stabneigung trägt.
Eine derart ausgeführte Markise kann sowohl in der Spannebene, also parallel oder nahezu parallel zum beschatteten Boden, zirkulär gefaltet bzw. aufgespannt als auch in geraffter oder aufgespannter Lage mit ihrem freien Rand zur Waagerechten geneigt oder insgesamt um ihren Haltepunkt bzw. die Drehachse gedreht werden. Darüber hinaus lassen sich nun sämtliche Befestigungsslellen für die Markise selbst und für die Betätigungsvorrichtung an einer Stelle zusammenfassen, so daß mit Hilfe der Teilgetriebe die Neigung des aufgespannten Bespannungstuchs in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen veränderbar ist. Die aufgespannte Markise ist mithin jederzeit in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen dem jeweiligen Sonnenstand entsprechend einzustellen.
Vorteilhaft kann im Schwenklager des Getriebes eine in seiner Achse angeordnete, betätigbare Hauptwelle für das Stellgetriebe und im Getriebsockel eine parallel zur Hauptwelle verlaufende, betätigbare Nebenwelle vorgesehen sein, die wahlweise mit dem einen oder dem anderen Getriebeteil kuppelbar ist. Hierzu hat es sich als günstig erwiesen, die Hauptwelle über ein Untersetzungsgetriebe mit wenigstens einem um jene Hauptwelle schwenkbaren Halte;irm in Verbindung zu halten, der eine Spreizeinrichtung zum Betätigen der Stäbe trägt.
Bevorzugtermaßen weist nun die Spreizeinrichtung einen zweiteiligen Kniehebel auf. an dem zumindest die beiden Tragrohre als Außenstäbe für die Bespannung angeschlossen sowie durch den Kniehebel in der Spannebene ortsveränderlich und/oder gegeneinander schwenkbar sind.
Jener Kniehebel ist mit den freien Enden seiner beiden Hebelarme mit Querbolzen jener Tragrohre undrehbar verbunden und ein Führungsbolzen an einem Hebelarm ist in einem Schlitz im anderen Hebelarm verschiebbar. Wird nun dieser Hebelarm verlagert, so drehen sich davon in Abhängigkeit die Tragrohre mit ihren Querbolzen; die Betätigung des Kniehebels veranlaßt das öffnen bzw. Schließen des von den Tragrohren und dem Markisentuch gebildeten Fächers.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die getriebewärts in schaufelähnliche Enden der Stäbe eingreifenden Querbolzen in jenem Haltearm drehbar angeordnet, auf dem ein Ritzel des Untersetzungsgetriebes gelagert ist, das mit einer am Schwenklager fest angeordneten Zahnscheibe kämmt; das Ritzel führt den Haltearm bei Drehung der Hauptwelle an einem Führungssteg entlang, dessen Länge bevorzugtermaßen den Spannweg der Markise zu bestimmen hilft.
Zur Beeinflussung des von den Hebelarmen jenes Kniehebels eingeschlossenen Winkels ist ein feststehendes Kulissenstück vorgesehen, an welchem ein Hebelarm, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer reibungsmindernden Fahrrolle, während der Bewegung des Haltearms entlanggleitet und verstellt wird. Zur Erleichterung der Betätigung des Kniehebels kann wenigstens ein Hebelarm im Grundriß dreieckig ausgebildet sein, wobei eine Ecke gegebenenfalls mit der Rolle an dem Kulissenstück anliegt, während die beiden anderen Ecken die Verbindungsbolzen zum jeweiligen Tragrohr bzw. zum anderen Hebelarm aufnehmen.
Dank dieser Ausgestaltung überfährt der Gelenkteil bzw. das Eck des Kniehebels bei Überführung aus einer seitlichen Raff- oder Ruhelage der Tragrohre in deren Spreiz- oder Spannlage die Verbindungsgerade zwischen den ihn haltenden Querbolzen in eine Raststellung.
Jenes Kulissenstück weist einen zur Hauptwelle hin gekrümmten, den Beginn der Fahrbewegung bestimmenden ersten Kurvenbereich sowie einen daran anschließenden, zur Hauptwelle koaxial verlaufenden Kurvenbereich auf, an welchem entlang der Kniehebel in die Spreiz- oder Spannlage überführt und dort fixiert wird.
Neben der beschriebenen Horizontalbewegung der Markise kann mittels der erfindungsgemäßen Hauptwelle auch die Raststellung bestimmt, d. h. das den weitesten Weg gefahrene Tragrohr fixiert werden. Hierzu ist die Hauptwelle zweigeteilt und ein einen Kupplungsring tragendes Wellenende axial verschiebbar. Durch das Verschieben des Wellenendes wird über einen Hebel ein stehendes Rastorgan in Abhängigkeit von der Schubrichtung in bzw. außer Eingriff mit einer bei Drehung der Hauptwelle bewegten Gegenraste geb. acht. Dabei hängt es von den jeweiligen Gegebenheiten und Erfordernissen ab, ob lediglich eine die Endstellung der gespannten Markise bestimmende Raste vorgesehen ist oder deren mehrere; in letzterem Falle kann die Spannung des Markisentuchs in Grenzen geändert werden.
Der Handhabungssicherheit dient, daß der Hebel des Rastorgans entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers von der Gegenraste lösbar ist, daß also eine durch einen kurzen Zug oder Druck an der Hauptwelle ausgeklinkte Raste nach erneuter Freigabe der Hauptwelle selbsttätig in die Raststellung zurückfindet.
Um das Schwenklager und mit ihm die Tragrohre bzw. Stäbe vertikal verschwenken zu können, ist das von der Hauptwelle zumindest teilweise durchsetzte Schwenklager starr mit einer abragenden Lasche oder einem ähnlichen Element verbunden und dieses in einer zur Spannebene etwa senkrechten Ebene neigbar.
Das freie Ende der Lasche ist an eine Mitnehmermutter oder ein entsprechendes Teil einer der Hauptwelle etwa paralleler! Spinde! angelenkt; bevorzugt greifen seitliche Warzen der Mitnehmermutter in Langlöcher der Laschen mit Spiel ein, um die sich während des Bewegungsvorgangs ändernden Abstandsverhältnisse zu kompensieren. Zweckmäßig sind in horizontaler Lage der Lasche die Tragrohre bodenwärts geneigt. In horizontaler Lage der Tragrohre liegt dann das freie Ende der Lasche tiefer.
Ein an dieser Spindel sitzendes Zahnrad, gegebenenfalls ein entsprechendes Organ, wirkt mit einem Zahnrad an einer Seitenwelle des Getriebes zusammen. Diese zweite Getriebewelle ist axial verschiebbar und ihr Zahnrad kann von dem Zahnrad der Spindel abgehoben und mit dem Zahnrad einer zweiten Spindel in Eingriff gebracht werden, die ebenfalls im Wechsel durch die Seitenwelle angetrieben werden kann.
Diese zweite Spindel führt einen sie umgebenden mutterartigen Stützteil, der mit Spiel fest an die Halterung der Markise angreift. Dank der letztgenannten Spindel kann das mit der Halterung durch einen einzigen Bolzen verbundene Getriebe um diesen Bolzen verschwenkt werden.
Ein das Getriebe umgebendes Gehäuse kann aus zwei Schalen bestehen, die beispielsweise durch seitliche Platten verbunden sind. Die Rückwand dieses mit dem Getriebe bewegbaren Gehäuses bildet zweckmäßig ein vom Gehäuse getrenntes Bauteil des Lagerteils, das an der Wand befestigt ist.
Dank dieser Maßgabe kann das Gehäuse zusammen mit dem Getriebe gedreht werden. Die zum Schalenboden geneigten Randstreifen der beiden Schalen begrenzen eine Schlitzöffnung als Bewegungsbahn für die Tragrohre bzw. die Stäbe.
Weitere Vorteile der Erfindung, soweit sie Gegenstand der Patentansprüche ist, ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von AusführungsbeispieF i g. 1 die teilweise dargestellte Draufsicht auf eine fächerartige aufgespannte Markise,
F i g. 2 eine schematisierte Seitenansicht der Markise nach F i g. 1,
F i g. 3 ein vergrößertes Detail der Markise nach F i g. 1 und 2 in einer Schrägansicht,
F i g. 4 ein vergrößertes Teil der Markise in Draufsicht.
F i g. 5 einen teilweise entsprechend der Linie V-V in F i g. 4 geschnittenen Seitenriß des Teils nach F i g. 4,
F i g. 6 die teilweise entsprechend Linie VI-VI in Fig. 4 geschnittene Frontansicht mit stellenweise aufgebrochenem Gehäuse des Teils nach F i g. 4,
F i g. 7 die Draufsicht auf eine Gruppe von Markisen und
ι ι g- ο eine aXOnGmCtriSCnC jiCiZZC ΖϋΓΠ u
ablauf.
Von dem mit einer vertikalen Wand U verbundenen taschenähnlichen Gehäuse 1 einer Markise R ragen zwei Tragrohre 2 mit einer freien Länge a von beispielsweise 2 in ab, zwischen denen sechs Stäbe 3 mit einem gegenüber dem Durchmesser c der Tragrohre 2 kleinerem Durchmesser c/(F i g. 4) angeordnet sind. Die Stäbe 3 bilden zusammen mit den Tragrohren 2 das Spanngerüst für ein daran festgelegtes und gemäß Fig. 1 in einem Winkel b von etwa 120° aufgespanntes
in textiles Markisentuch 4. Dieses endet an den freien Rohr- bzw. Stabenden 5 in einer hängenden Schürze.
Das Gehäuse 1 (F i g. 3) weist an einer wandparallelen Rückwand 6 zwei mit ihren Innenräumen 7 zueinander gekehrte Schalen 8U und 8/, auf, deren zum jeweiligen
!? Sch.alenboden 9 geneigte Randstreifen 10 eine Schlitz-Öffnung 11 mit der Höhe h als Bewegungsbahn für die Tragrohre 2 und die Stäbe 3 bilden. Wandwärts findet sich an beiden Schlitzenden jeweils eine beide Schalen 8 verbindende Platte 12.
Im Gehäuse 1 ist ein getriebe C zur Betätigung der Tragrohre 2 und der Stäbe 3 vorgesehen, dessen etwa im Gehäusezentrum angeordnete Hauptwelle 20 unterhalb des Gehäuses 1 in einem Kupplungsring 19 zum Einhängen des Endhakens 21 einer nicht weiter dargestellten Betätigungsstange endet.
Die Hauptwelle 20 ruht in einem Schwenklager 22 an einem gabelartigen Getriebesockel 23 und ist über diesen mit der wandparallelen und an der Wand U mittels Schrauben 24 verankerten Rückwand 6 durch einen Bolzen 25 verbunden. An diesem Bolzen 25 ist der Getriebesockel 23 von Scheiben 26 gehalten und um diesen wandparallel begrenzt schwenkbar.
Auf dem oberen Ende 27 der Hauptwelle 20 sitzt ein Zahnrad 28, das mit einer um einen Wellenstumpf 29
υ drehbaren Zahnscheibe 30 kämmt. Ein auf den Wellenstumpf 29 aufgeschrumpften Ritzel 31 greift in die Zahnkurve 32 eines festen Führungssteges 33 ein.
Auf der Hauptwelle 20 lagert unterhalb der Zahnscheibe 30, um diese drehbar, ein Haltearm 35 für etwa wellenparallele Querbolzen 36 der Tragrohre 2 und der Stäbe 3, die mit gegabelten blattartigcn Endteilen 37 jeweils zwei der Querbolzen 36 umfassen.
An den Querbolzen 36U und 36» (Fig.4) oder entsprechenden Achsorganen für die Tragrohre 2 sind
-is die äußeren Enden eines Kniehebels 38 undrehbar festgelegt, dessen einer Hebelarm 39 andernends einen Schlitz 41 für den Eingriff des Führungsbolzens 42 des zweiten Hebelarmes 40 aufweist Der Hebelarm 40 hat einen etwa dreieckigen Grundriß. Der Querbolzen 36„
ν, ist an einer spitzwinkligen Ecke Führungsbolzen 42 an einer stumpfen Ecke und eine seitlich vorstehende Rolle 43 an der dritten etwa rechtwinkligen Ecke vorgesehen.
Bei Drehung der Hauptwelle 20 in Pfeilrichtung b\
werden die Tragrohre 2 samt den Stäben 3 vom
is Haltearm 35 über die Zahnscheibe 30 in Pfeilrichtung fe verschwenkt, wobei die Querbolzen 36 einen Schwenkkreis 44 mit Radius /um die Hauptwelle 20 beschreiben; der Abstand e zwischen den äußeren Querbolzen 36„ und 36* bleibt dabei konstant Da die Rolle 43 des
wi Kniehebeis 38 während der Schwenkbewegung an einem im Grundriß nierenähnlichen Kulissenstück 45 mit einem wellenwärts exzentrisch gekrümmten ersten Kurvenbereich 46 und einem anschließenden, von einer Teilkreiskurve mit Radius /gebildeten Kurvenbereich
(··> 47 abrollt vermindert sich der von der Verbindungsgeraden 36m und der äußeren Querbolzen 36„ und 36», einerseits sowie der Verbindungsgeraden 42™ des Querbolzens 36U mit den Führungsbolzen 42 seines
Hebelsarmes 40 gebildete Winkel w. Dieser mißt in der Ausgangsstellung etwa 30°. Bei der Drehbewegung fluchten die beiden Verbindungsgeraden 36m und 42m miteinander kurzzeitig und der Kniehebel 38 wird in eine Zwischenlage gemäß Kontur 38P und dann in eine Endlage gemäß Kontur 38, übergeführt, in welcher die beiden Tragrohre 2 den Winkel b von 120° einschließen.
Insbesondere Fig.5 läßt erkennen, daß die Hauptwelle 20 im Bereich ihrer unteren Lagerbüchse 49 geteilt und das untere Wellen teil 20p durch einen Langlöcher 50 ι ο des oberen Wellenteils 20, durchsetzenden Querstift begrenzt anhebbar ist. Wandert das untere Wellenteil 20p aufwärts, so nimmt es einen an der Stelle 52 wippenartig gelagerten Hebel 35 mit. Eine an diesem Hebel 35 am Ende 52,. vertikal angelenkte Raste 54 greift dabei in eine bei der beschriebenen Getriebebetätigung mitbewegte Gegenraste 55 ein und wird in dieser Stellung durch eine Schraubenfeder 56 gehalten. Diese umgibt einen Stift 57, der beim entriegelnden Anheben der Raste 54 als Anschlag Verwendung findet.
Während mittels der Hauptwelle 20 der im wesentlichen horizontale Bewegungsablauf gesteuert und die fächerartig aufgespannte Markise R verriegelt bzw. freigegeben wird, erlaubt eine neben der Hauptwelle 20 vorgesehene Nebenwelle 60 ein wandparalleles Schwenken des Getriebes G sowie ein etwa vertikales Neigen der Markise R in Pfeilrichtung X.
Die Nebenwelle 60 (Fig.6) ruht in Lagern 61 des Schwenklagers 22. Ein an einer oberen Wellenschulter 62 vorgesehenes Triebrad 63 kämmt mit einem gezahnten Rad 64 an einer zur Nebenwelle 60 parallelen Spindel 65, v-enn die Nebenwelle60 sich in der in Fig. 6 dargestellten Stellung befindet.
Auf der Spindel 65 ist ein U-förmiges Stützteil 66 beweglich angeordnet, dessen U-Schenkel 67 einen an der Rückwand 6 ortsfesten Bolzen 68 umgreifen. Wird nun beispielsweise der Kupplungsring 19aund damit das Triebrad 63 in Richtung k gedreht, so bewegt die Spindel 65 das Stützteil 66 in vertikaler Richtung und dreht dabei das Getriebe G gemäß Pfeil m um dessen Haltebolzen 25.
Eine die Nebenwelle 60 umfassende und sich gegen einen Kragen 87 an ihr und eine Widerlagerfläche 71 stützende Schraubenfeder 88 drückt die obere Wellenschulter 62 gegen einen Querholm 69 des Schwenklagers 22. Ein vertikaler Zug am Kupplungsring 19a bringt die Nebenwelle 60 abwärts und deren untere Wellenschulter 70 zur Anlage an eine feste Widerlagerfläche 71. Da die Länge π des dab« von der unteren Wellenschulter 70 beschriebenen Weges etwa dem vertikalen mittleren Abstand q zwischen dem senkbaren Triebrad 63 und einem ihm benachbarten Zahnrad 72 entspricht, greifen Triebrad 63 und Zahnrad 72 nach dem vertikalen Absenken der Seitenwelle 60 ineinander.
Das Zahnrad 72 sitzt auf einer eine Mitnehmermutter 73 durchgreifenden weiteren Spindel 74. Seitliche Vorsprünge 75 der Mitnehmermutter 73 greifen in Langlöcher 76 einer mit der quer zur Hauptwelle 20 gerichteten Neigungsachse 78 des Schwenklagers 22 starr verbundenen Lasche 77 ein.
Jene Neigungsachse 78 des Schwenklagers 22 verbindet dieses drehbar mit dem Getriebesockel 23. In Horizontallage der Tragrohre 2 schließen deren verlängerte Mittelachsen mit der dazu geneigten Lasche 77 einen spitzen Winkel g von 15° ein (F i g. 5).
Beim Drehen der abgesenkten Nebenwelle 60 in Pfeilrichtung k wird die Mitnehmermutter 73 der Spindel 74 angehoben und mit ihr das daran angelenkte Ende der Lasche 77. Letztere wird um die Achse 78 nach oben geschwenkt, was gleichzeitig zu einem Abwärtsschwenken der Tragrohre 2 und der Stäbe 3 führt. Entsprechend wird bei Drehung in Gegenrichtung die Lasche 77 nach unten geschwenkt; gleichzeitig werden die freien Enden der Tragrohre 2 und der Stäbe 3 angehoben.
Die derart ausgestaltete Markise kann dank ihres Getriebes ohne Aufwand an Kraft und Hilfsmitteln sowohl aus einer wandnahen Ruhelage horizontal aufgespannt als auch wandparallel verschwenkt und in verschiedenen Winkeln zum Boden geneigt werden.
Eine optisch besonders wirksame und technisch reizvolle Anordnung von zwei mit einem Spannwinkel b von etwa 120° nebeneinander aufgespannten Markisen R und einer über diesen vorgesehenen dritten Markise R\ mit einem Spannwinkel 64 von etwa 170° zeigt F i g. 7. Ober den drei Gehäusen 1 der Markisen R, R] findet sich eine schmale Schutzrinne 80.
Zur Verdeutlichung des Bewegungsablaufes bei Betätigung der Markise R sind in F i g. 8 einander etwa lotrecht zugeordnete Hauptbewegungsebenen eingeführt:
a) die im wesentlichen horizontale Spannebene Ei,
b) die quer zur Spannrichtung b verlaufende Schwenkebene £2 und
c) die wandparallele Drehebene £3.
Übersichtshalber wurde in F i g. 8 vernachlässigt, daß bei Drehung des Getriebes G in oder gegen Pfeilrichtung m Spannebene £Ί und Schwenkebene £2 zwar zueinander senkrecht bleiben, jedoch um ihre Schnittgerade Fgedreht sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Teiikreismarkise mit an einem ortsfesten Bauteil, beispielsweise einer Wand, angebrachtem Lagerteil für sich radial erstreckende, in der Einbaulage in einer horizontalen Spannebene mittels einer Betätigungsvorrichtung schwenkbare Stäbe mit Bespannung, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerteil ein die Stäbe (3, Tragrohre 2) verstellendes und in der gespannten Stellung der Markise (R) in ihrer gespreizten Lage haltendes Getriebe (G) angeordnet ist, das zwischen dem eine quer zur Spannebene gerichtete Achse (Hauptwelle 20), um welche die Stäbe (3, Tragrohre 2) in der Spannebene schwenkbar sind, aufweisenden Schwenklager (22) und dem οι tsfesten Bauteil (U) eih Getriebeteil mit einer in der Spannebene (ΈΊ) liegenden, zum Bauteil (U) gerichteten Drehachse (F) für ein etwa, wandparalleles Drehen des Schwenklagers (22) und ein Getriebeteil mit einer parallel zum Bauteil (U) verlaufenden Neigungsachse (78) zum Einstellen der Stabneigung aufweist.
2. Getriebe der Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (22) das ·>5 Stellgetriebe für die Stäbe (3, Tragrohre 2) aufweist und in einem Getriebesockel (23) in der Neigungsachse (78) schwenkbar angeordnet ist, der drehbar auf einem in der Drehachse liegenden Bolzen (25) des Tragteils gelagert ist und der die Getriebeteile ^o zum wandparallelen Drehen und zum Einstellen der Stabneigung trägt.
3. Markisengetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Schwenklager (22) eine in seiner Achse angeordnete, betätigbare Hauptwelle (20) für das Stellgetriebe und im Getriebesockel (23) eine parallel zur Hauptwelle verlaufende, betätigbare Nebenwelle (60) vorgesehen ist, die wahlweise mit dem einen oder dem anderen Getriebeteil kuppelbar ist. «o
4. Markisengetriebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (20) über ein Untersetzungsgetriebe (Zahnräder 28, 30, 31) mit einem um die Hauptwelle (20) schwenkbaren Haltearm (35) in Verbindung steht, der eine Spreizeinrichtung zum Betätigen der Stäbe (3, Tragrohre 2) trägt.
5. Markisengetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizeinrichtung einen zweiteiligen Kniehebel (38) aufweist, an dem so zumindest die beiden Außenstäbe (Tragrohre 2) angeschlossen sind.
6. Markisengetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebelarm (39) des Kniehebels (38) einen Schlitz (41) und der andere Hebelarm (40) einen in diesen Schlitz (41) schiebbar eingreifenden Führungsbolzen (42) aufweist, und daß die beiden äußeren Stäbe (Tragrohre 2) über Querbolzen (36u, 36 v) mit den Hebelarmen (30, 40) umdrehbar verbunden sind.
7. Markisengetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbolzen (36u, 36i^ im Haltearm (35) drehbar angeordnet sind, auf dem ein Ritzel (31) des Untersetzungsgetriebes gelagert ist, das mit einer am Schwenklager (22) fest angeordne- f>5 ten Zahnscheibe (30) kämmt.
8. Markisengetriebe nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebelarm
(40) des Kniehebels (38) unmittelbar oder über eine Rolle (43) an einem fest angeordneten Kulissenstück (45) an Kurvenbereichen (46, 47) zum Stellen der Stäbe (Tragrohr 2) gleitend anliegt.
9. Markisengetriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der anliegende Hebelarm (40) im Grundriß dreieckig ist.
10. Markisengetriebe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kulissenstück (45) einen von der Hauptwelle (20) wegweisenden ersten Kurvenbereich (46) und einen daran anschließenden, zur Hauptwelle koaxial verlaufenden Kurvenbereich (47) aufweist.
11. Markisengetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (20) zweiteilig ausgebildet und ein mit einem Kupplungsring (19) versehenes Wellenende (20p,} axial verschieblich ist.
12. Markisengetriebe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Wellenende (2Op) ein am Haltearm (35) rippenartig etwa senkrecht zur Spannebene (e 1) bewegbar gelagerter zweiarmiger Hebel (53) angelenkt ist, dessen freier Hebelarm eine Raste (54) aufweist, die mit einer am Schwenklager (22) angeordneten Gegenraste (55) zusammenwirkt.
13. Markisengetriebe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (33) durch einen Kraftspeicher (Schraubenfeder 56) in Eingriffsrichtung belastet ist.
14. Markisengetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebeteil zum Einstellen der Stabneigung eine vertikale Spindel (74) mit einer Mitnehmermutter (73) aufweist, an der eine mit dem Schwenklager (22) verbundene Lasche (77) angelenkt ist.
15. Markisengetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebeteil zum wandparallelen Drehen eine vertikale Spindel (65) aufweist, die von einem undrehbar gehaltenen mutterartigen Stützteil (66) umgeben ist, der einen am Lagerteil fest angebrachten Stift (68) od. dgl. mit Spiel zumindest teilweise umgreift.
16. Markisengetriebe nach einem der Ansprüche 2, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenwelle (60) ein Triebrad (63) trägt, das durch Längsverschieben der Nebenwelle (60) entweder mit einem Zahnrad (64) auf der einen Spindel (65) oder mit einem Zahnrad (72) auf der anderen Spindel (74) in Eingriff bringbar ist.
17. Markisengetriebe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenwelle (60) durch eine sie umgebende Schraubenfeder (88) derart belastet ist, daß sie sich in der Stellung befindet, in der ihr Triebrad (63) mit dem Zahnrad (64) der Spindel (65) zum wandparallelen Drehen kämmt.
18. Markisengetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens teilweise von einem mit ihm bewegbaren Gehäuse (1) umgeben ist, als dessen Rückwand (6) ein von den das Gehäuse bildenden Schalen (8„, %h) getrenntes Bauteil des Lagerteils dient
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