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DE2524095A1 - Vorrichtung zum steuern des leistungsregelgliedes des verbrennungsmotors eines kraftfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum steuern des leistungsregelgliedes des verbrennungsmotors eines kraftfahrzeuges

Info

Publication number
DE2524095A1
DE2524095A1 DE19752524095 DE2524095A DE2524095A1 DE 2524095 A1 DE2524095 A1 DE 2524095A1 DE 19752524095 DE19752524095 DE 19752524095 DE 2524095 A DE2524095 A DE 2524095A DE 2524095 A1 DE2524095 A1 DE 2524095A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
accelerator pedal
hand
slider
power control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752524095
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr Ing Goes
Erwin Ing Grad Pape
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19752524095 priority Critical patent/DE2524095A1/de
Publication of DE2524095A1 publication Critical patent/DE2524095A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/30Controlling members actuated by foot
    • G05G1/46Means, e.g. links, for connecting the pedal to the controlled unit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
    • B60K26/02Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles of initiating means or elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D11/00Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
    • F02D11/02Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by hand, foot, or like operator controlled initiation means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern des Leistungsregeigliedes des Verbrennungsotors eines Kraftfahrzeuges Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern des Leistungsregelgliedes des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges, unter Verwendung einer Handgasvorrichtung, über die das Leistungsregelglied zwischen einer Leerlauf- und einer Vollatstellung von Hand fest einstellbar ist, und einer mindestens einen Druckpunkt für das fußbetät igte Gaspedal vorgebenden Federvorrichtung.
  • In Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsnotoren wird zusätzlich zu dem volFuß betätigten Gaspedal oft noch eine Handgasvorrichtungeingebaut, um auch von Hand aus die Gas- bzw. Kraftstoffzufuhr zum Motor einstellen zu können. Eine solche Handgasvorrichtung erweist sich insbesondere bei Fahrten auf solchen Straßen als nützlich, auf denen die Geschwindigkeit des Fahrzeuges über weite Strecken hin nur geringfügig geändert zu werden braucht. In diesem Falle wird die Handgasvorflchtung Je nach gewünschter Geschwindigkeit in eine bestinte Stellung gebracht und dort arretiert, so daß der Fuß vom Gaspedal heruntergenommen werden kann. Dabei sind diese Handgasvorrichtungen in der Regel so ausgebildet, daß bei Betätigen des Kupplungs-und /oder Bremßpedals das Leistungsregelglied sowie das Gaspedal selbsttätig auf die Leerlauf stellung zurückgehen. In einer bekannten Handgasvorrichtungdieser Art (DT-PS 1 072 107) sind zu diesem Zwecke ein in einer ortsfesten Schieberführung von Hand axial bewegbarer und abgebremster Schieber sowie ein mit dem Leistungsregelglied des Motors verbundenes Gleitstück vorgesehen.
  • Das Gleitstück ist in einer parallel zur Schieberffihrung liegenden anderen FLihrung der Eandgassorrichtungbeweglich und weist eine Aussparung auf, in welche beim Kuppeln der Handgasvorrichtungder bewegliche Sperrzapfen einer am Schieber befestigten Elektromagnet-Vorrichtung eingreift. 3eimBetätigen eines Fußhebels, z. B. des Brems- oder des Kupplungspedals, wird der Sperrzapfen der Elektromagnet-Vorrichtung aus der Aussparung des Gleitstückes herauagezogen, so daß die Kopplung zwischen der Handhabe für das Handgas und dem Leistungsregelglied des Motors gelöst wird. Das Leistungsregelglied des Motors geht dann genau wie das Gaspedal selbsttätig auf Leerlaufstellung zurück. Nach dem Loslassen des zuvor erwähnten Fußhebels schließt sich die Handgaskupplung dann wieder, wenn das Gaspedal wieder soweit durchgetreten wird, daß die Stellung des Gaspedals der vorherigen Eandgas-Einstellungentspricht. Der Handstellhebel der Handgasvorrichtungbraucht also nicht nach Jedem Betätigen des Kupplungs-oder Bremspedals wieder neu eingestellt zu werden0 In Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsiotorenwerden häufig auch Vorkehrungen getroffen, un den über das Gaspedal gesteuerten Motor in einem möglichst wirtschaftlichen Arbeitsbereich su betreiben, d. h. eine möglichst günstige Drosselklappenöffnung einzustellen.
  • Das geschieht unter anderem dadurch (D GM 1 637 525), daß vor der Einstellung einer die Kraftstoffmenge über eine Sparstellung erhöhenden Regel stufe des Leistungsregelgliedesein deutlich spürbarer Druckpuflkt überwunden werden muB. Dazu ist entweder im Bereich des Gaspedals bzw. der Gaspedalwelle oder im Bereich des Vergasergestänges bzw. der Vergaserwelle eine Federvorrichtung angeordnet, gegen welche das Gaspedal bzw. das Vergasergestänge nach Zurücklegung eines bestimmten Betätigungsweges anschlägt, so daß die weitere Pedalbetätigungnur gegen die Federkraft dieser Federvorrichtung erfolgen kann. Dieser Druckpunkt, gegebenenfalls auch mehrere, ist durch die Lage der Federvorrichtung bzw. der Federvorrichtungen fest vorgegeben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art in der Weise weiter zu verbessern, daß der erforderliche Aufwand herabgesetzt und insbesondere eine größere Anzahl von Druckpunkten für das Gaspedal vorgesehen wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgesaß dadurch gelöst, daß die den Druckpunkt des Gaspedals bestinende Vorrichtung in der Handgasvorrichtung angeordnet und mit deren Hilfe beliebig einstellbar ist. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß für die Erzeugung des Druckpunktes weder zusätzlicher Bauraum am Gaspedal oder Gasgestänge noch eine Spezialausbildung dieser Glieder erforderlich ist. Darüber hinaus kann der Druckpunkt in einfacher Weise wahrend der Fahrt von Hand den Erfordernissen angepaßt werden.
  • In einer bevorzugten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind ein in einer ortsfesten Schieberführnng gelagerter, durch ein und stellhebel nur gegen die Wirkung einer Federvorrichtung aus seiner Leerlauf-Grundstellung axial zwischen der Leerlauf- und der Vollagteinstellung verschiebbarer Schieber und ein mit den Leistungsregelglied über ein Zug- und Druckkräfte übertragendes Gestänge verbundenes Gleitstück, welches koaxial zum Schieber gelagert und gegen diesen verschiebbar ist, vorgesehen, wobei eine am Schieber befestigte Elektronagnet-Vorrichtung mit einem bei Betätigen des Kupplungs- und/oder Bremspedals lösbaren ßperrzapfen in eine Aussparung des Gleitetückes -dieses mit den Schieber koppelnd- greift und das Gleitstück an einem an Schieber befindlichen Anschlag zur Anlage kommt, wenndie durch die Betätigung des Gaspedals eingestellte Stellung des Leistungaregelgliedes positiv, d. h. zur größen Leistung hin, von dem durch die Stellung des Handstellhebels an sich vorgewählten Wert abweicht.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Schieber als Hohlzylinder oder prismatischer Hohlkörper ausgebildet und das Gleitstück im Innern des Schiebers gelagert. Dadurch ergibt sich eine besonders kompakte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Anhand eines Anaführungsbeispieles werden die Erfindung und vorteilhafte lusgestaltuggender Erfindung erläutert.
  • In der Zeichnung teigen in schesatigeher Darstellung Figur 1 eine Ubersichtsdarstellung, Figur 2 die Einzelheiten der Handgasvorrichtung und Figur 3 einen elektrischen Schaltplan zum Betätigen der in der Handgasvorrichtung befindlichen Elektromagnet-Vorrichtung.
  • Figur 1 zeigt einen Verbrennungsmotor1, dessen nur schematisch dargestellten Leistungsregelglied 2 entweder durch ein übliches Gaspedal 3 oder eine Handgasvorrichtung 4 verstellt werden kann. Zu diesem Zwecke ist das Gaspedal 3 in üblicher Weise über ein Übertragungsglied 7, b>ispielsweise einen Bowdenzug, mit einem Betätigungshebel 8 des Leistungsregelgliedes verbunden. An diesem Hebel 8 greift auch das Gestänge 6 einer Handgasvorrichtung 4 an, deren Einstellung durch einen vorzugsweise an Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges befindlichen Hand stellhebel 5 bestinit wird. Das Gestänge 6 ist starr ausgebildet und kann sowohl Zug- als auch DruckkrEfteübertragen. BeiLeistungsregelglied 2 handelt es sich vorzugsweiseum eine übliche Vergaservorrichtung, deren Drosselklappen-Stellungdurch den Betätigungshebel 8 veratellt wird. Sonstige für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig übliche Einzelheiten, wie Rückzugfedern am Leistungsregelglied oder am Gaspedal,sind nicht weiter dargestellt. Die Einzelheiten der Handgasvorrichtung sind in Figur 2 erkennbar. In einer zweiteilig ausgeführten Schieberführung 10, die im Ausführungsbeispiel über nicht näher bezifferte Schrauben an einem ortsfesten Gehäuse befestigt ist, ist ein als Hohlzylinder ausgebildeter Schieber 9 gelagert, der axial in der Schieberführung 10 verschoben werden kann, und zwar zwischen einer Leerlaufeinstellung, welche im iusführungsbeispiel dargestellt ist, und einer Vollasteinstellung, bei der er mittels eines vom Eandstellhebel 5 betätigten Seilzuges 23 an die linke Wand der Handgasvorrichtung4 gezogen ist. Einzelheiten des Handstellhebels sind nicht weiter dargestellt. Er kann beliebig ausgestaltet sein, beispielsweise als Zughebel oder als Drehhebel, wobei die letzte Ausführung den Vorteil hätte, daß die Verstellung der Handgasvorrichtung durch eine entsprechende Ausbildung eines auf den Drehhebel angeordneten Gewindes sehr feinfühlig eingestellt werden kann, wobei dieses Gewinde gleichzeitig auch als Bremse zur Beibehaltung des eingestellten Wertes wirken kann. Der Schieber 9 kann nur gegen die Wirkung einer Federvorrichtung 13, die mit ihrem einen Ende am Schieber 9 und mit ihrem anderen Ende an der Schieberführung 10 angreift, verschoben werden. Im Ausführungebeispiel ist sie als Zugfeder ausgebildet. Sie könnte genauso gut auch als Druckfeder ausgebildet sein, müßte dann jedoch zwischen dem linken Teil der Schieberführung 10 und den nicht weiter bezifferten Arm des Schiebers 9 angeordnet werden. Ii Innern des Schiebers 9 ist koaxial ein Gleitstück 11 gelagert, welches axial verschoben werden kann. Es ist über ein Gestänge 6, welches sowohl Zug- als auch Druckkrafte übertragen kann, mit dem Hebel 8 des Leistungsregelgliedes 2 verbunden. Das Gleitstück 11 ist mit einer Aussparung 12 versehen, in welche der Sperrzapfen 15 einer am Schieber 9 befestigten Elektromagnet-Vorrichtung 14 eingreift. Dadurch wird das Gleitstück 11 mit dem Schieber 9 gekoppelt, so daß es einer Verschiebung des Schiebers 9 zwangsweise folgen muß. Bei einer durch den Eandstellhebel 5 bewirkten Verschiebung des Schiebers 9 nach links, d. h. auf seine Vollasteinstellung zu, legt sich der Sperrzapfen 15 mit seiner leicht abgeschrägten Stirnfläche an die entsprechend abgeschrägte Seitenkante der Aussparung 12 des Gleitstückes 11 an, so daß das Gleitstück und damit auch das mit diesem verbundene Gestänge 6 ebenfalls nach links verschoben werden. Der Sperrzapfen 15 kann allerdings nur dann in die Aussparung 12 des Gleitstückes 11 eingreifen, wenn die Elektromagnet-Vorrichtung 14 erregt ist. Dann ist der Stößel 25 des Elektromagneten in die Elektromagnet-Vorrichtung hineingezogen und nimmt die im Ausführungsbeispiel gezeigte Stellung ein. Bei nicht erregter Blektromagnet-Vorrichtungwird der Stößel unter der Wirkung einer nicht weiter bezifferten Federvorrichtung nach rechts gezogen, wobei der Sperrzapfen 15 um seinen Dreh- und Lagerpunkt geschwenkt wird und dadurch außer Eingriff mit dem Gleitstück 11 kommt.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgendes Im normalenFahrbetriéb, bei den auf die Inbetriebmahme der Handgasvorrichtung verzichtet wird und somit eine Kopplung zwischen Schieber 9 und Gleitstück 11 nicht vorliegt, wird das Leistungsregelglied 2 des Verbrennungsmotors 1 iß blicher Weise durch Betätigen des Gaspedals 3 verstellt. Soll dagegen die Handgasvorrichtung4 in Betrieb genommen werden, weil z. B. eine längere Strecke mit nahezu konstanter Fahrgeschwindigkeit zurückgelegt werden kann, dann wird von Hand ein in der Schaltanordnung gemäß Figur 3 mit 19 bezifferter Schalter geschlossen, wodurch ein Arbeitsstromrelais 17 an Spannung gelegt und somit erregt wird. Der Kontakt 17.1 des Arbeitastronrelais 17 wird dadurch geschlossen, wodurch der Erregerstronkreis der Elektromagnet-Vorrichtung 14 geschqossenwird. rerElektroiagnet zieht dadurch an und der Stößel 25 wird in die in Figur 2 gezeigte Lage gezogen. Bei der in Figur 2 vorliegenden räumlichen Zuordnung zwischen Schieber 9 und Gleitstück 11 wird dadurch der Sperrzapfen 15 in die aussparung 12 des Gleitstückes geschoben, wodurch die Kupplung zwischen Schieber und Gleitstück erreicht ist. Nun kann mit dem Handstellhebel 5 am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges Jeder gewünschte Drosselklappenwinkel im Leistungaregelglied 2 eingestellt werden, indem der Schieber 9 und damit auch das Gleitstück 11 mit dem daran befestigten Gestänge 6 mittels des Seilzuges 23 nach links gezogen werden. Der so eingestellte Drosselklappenwinkel des Leistungsregelgliedes bleibt konstant solange die Stellung des Handstellhebels 5 und die Kopplung zwischen Schieber 9 und Gleitstück 11 beibehalten wird. Die Fahrgeechwindigkeit des Kraftfahrzeuges wird sich somit entsprechend den eingestellten konstanten Drosselklappenwinkel und dem Jeweils herrschenden Fahrwiderstand einstellen. Das Gaspedal braucht während dieses Betriebszustandes normalerweise nicht betätigt zu werden. Sollte es aber aus irgendwelchen Gründen, beispielaweise im Falle einer plötzlich.auftretenden Gefahr, notwendig sein, über die durch die Eandgasvorrichtung 14 vorgegebene Fahrgeschwindigkeit hinauszugehen, dann ist dies ohne weiteres durch eine entsprechende Betätigung des Gaspedals 3 möglich.
  • Beim Betätigen des Gaspedals 3 wird das am Betätigungshebel 8 angreifende Gestänge 6 sowie das mit ihm verbundene Gleitstück 11 und der Schieber 9 in diesem Falle einfach entgegen der Wirkung der Federvorrichtung 13 nach links verschoben. Wird das Gaspedal 3 anschließend wieder losgelassen, dann wird der Schieber 9 durch die Federvorrichtung 13 wieder in seine durch den Handstellhebel 5 bestimate Lage gesogen, so daß der ursprünglich eingestellte Drosselklappenwinkel wieder hergestellt wird. Muß in einem anderen Falle dagegen das Brems- oder das Kupplungspedal betätigt werden, so wird die Blektromagnet-Vorrichtung 14 über eine entsprechende elektrische Schaltung stromlos gemacht.
  • Dabei wird der Sperrzapfen 15 aus der aussparung 12 des Gleitstückes 11 herausgezogen und die Kopplung zwischen Gleitstück und Schieber gelöst. Die Drosselklappe des Leistungsregelgliedes 2 geht dann unter der Wirkung einer nicht weiter dargestellten Federvorrichtung in ihre Leerlaufstellung zurück. Die entsprechende elektrische Schaltung ist in Figur 3 schematisch angedeutet. Xan erkennt, daß in den Erregerstromkreis der Elektromagnet-Vorrichtung 14 ein normalerweise geschlossener Schalter 18.1 eines Ruh.stroirelais 18 eingeschaltet ist und daß dieses Ruhestro ¢*lais über mehrere elektrisch parallel geschaltet und normalerweise geöffnete Schalter 20, 21 und 22 an einer Spannungsquelle angeschlosFen ist. Der Schalter 20 steht beispielsweise mit dem Bremspedal und der Schalter 21 mit dem Kupplutgapedsl in Verbindung. Der Schalter 22 kann mit einem entsprechenden Drehzahlgeber gekoppelt sein. Beim Betätigen der Bremse, der Kupplung oder bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl wird der zugehörige Schalter 20, 21 oder 22 geschlossen, so daß der Erregerstromkreis des Ruhestromrelais 18 geschlossen wird. Der Relaiskontakt 18.1 wird dabei geöffnet, so daß die Erregung der Elektromagnet-Vorrichtung 14 in gewünschter Weise unterbrochen wird. Wird nach der durch die Brers-oder Eupplungsbetatigung erfolgten Entkopplung zwischen Schieber 9 und Gleitstück 11 anschließend wieder das Gaspedal 3 betätigt, eo klinkt der Sperrzapfen 15 der Elektromagnet-Vorrichtung wieder in die aussparung 12 des Gleitstückes 11 ein, wenn die durch die Betätigung des Gaspedals eingestellte Stellung des Leistungsregelgliedes 2 wieder der durch die Stellung des Handstellhebels an sich vorgegebenen Stellung entspricht. Der zuvor am Handstellhebel 5 eingestellte Drosseiklappenwinkel wird also durch einfaches Betätigen des Gaspedals wieder gefunden. Da der Schieber 9 nach dem Einklinken des Sperrzapfens 15 in die Aussparung 12 beim weiteren Betätigen des Gaspedals 3 gegen die Wirkung der Federvorrichtung 13 in der Schieberführung 10 verschoben wird, macht sich dies als spürbarerKraftanßtieg (I)ruckpunkt, Stufe) am Gaspedal 3 bemerkbar.
  • Durch den erfindungsgemäßen Einsatz der Federvorrichtung 13 zwischen Schieber 9 und Schieberführung 10 ist es auch möglich, die Bauelemente der Handgasvorrichtung4 gleichzeitig als Vorrichtung zur Vorgabe eines Druckpunktes für das Gaspedal 3 zu verwenden. Zu diesem Zweck ist im Schieber 9 ein Anschlag 16 vorgesehen, gegen den sich das Gleitstück 11 auch dann anlegen kann, wenn der Sperrzapfen 15 nicht in die Aussparung 12 eingreift. Beim Betätigen des Gaspedals 3 stößt das Gleitstück 11 gegen den Anschlag 16, so daß bei weiterer Gaspedal betätigung dann der federbelastete Schieber 9 in seiner Schieberführung 10 verschoben wird, was -wie zuvor erwähnt- als spürbarer Kraftanstieg am Gaspedal empfunden wird. Die Lage dieses Druckpunktes ist durch die räumliche Lage des Anschlages 16, d. h. des Schiebere 9 bestimmt, so daß irDruckpunkt in einfacher Weise mit Hilfe des Handstellhebels 5 verstellt werden Dann. Ii unteren Bereich der Figur 2 ist als Beispiel eine entsprechende Verstellung des Druckpunkteg gestrichelt dargestellt. Mittels des Handstellhebels 5 ist der Schieber und damit auch der Anschlag gegen die Wirkung der Federvorrichtung 13 nach links verschoben worden. In diesen Fahrbereich soll die eigentliche Handgasvorrichtung nicht in Betrieb sein. Deshalb ist die Elektromagnet-Vorrichtung 14 nicht erregt, so daß der Sperrzapfen über den nach rechts gezogenen Stößel 25 in die mit 15' bezifferte gestrichelte Lage geschwenkt ist. Die räumliche Lage des Gleitstückes 11 ist zunächst beibehalten worden. Nan erkennt, daß das Gleitstück 11 bei messer räumlichen Lage des mit 9' bezifferten Schiebers um die Strecke a nach links verschoben werden kann, ehe das Gleitstück am mit 16' bezifferten Anschlag zur Anlage kommt. Das bedeutet, daß das Leistungsregelglied 2 zunächst in üblicher Weise mittels des Gaspedals 3 verstellt werden kann. Entsprechend der über das Übertragungsglied 7 bewirkten Auslenkung des Betätigungshebels 8 wird sich dabei das Gestänge 6 und das damit verbundene GleSatück 11 nach links verschieben.
  • Man erkennt, daß das Gleitstück 11 bei einer bestimmten Gaspedal-Stellung am mit 16' bezeichneten Anschlag zur Anlage komsen wird. Bei weiterer Betätigung des Gaspedals muß das Gleitstück 11 den Schieber entgegen der Wirkung der Federvorrichtung 13 nach links drücken. Der Fahrzeugführerverspürt einen deutlichen Kraftanstieg am Gaspedal.

Claims (3)

ANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Steuern des Leistungsregelgliedesdes Verbrennung-otors eines Kraftfahrzeuges, unter Verwendung einer Handgassorrichtung,übar die das Leistungaregelglied zwischen einer Leerlauf- und einer Vollaststellung von Hand fest einstellbar ist, und einer nindestenseinen Druckpunkt für das fußbetätigte Gaspedal vorgebenden Federvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die den Druckpunkt des Gaspedals (3) bestimmendeVorrichtung in der Handgasvorrichtung (4) angeordnet und mit deren Hilfe beliebig einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer ortsfesten Schieberführung (10) gelagerter, durch einen Handateilhebel (5) nur gegen die Wirkung einer Federvorrichtung (13) aus seiner Leerlauf-Grundstellung axial zwischen der Leerlauf- und der Vollaateinstellung verschiebbarer Schieber (9) und ein mit dem Leistungsregelglied (2) über ein Zug- und Druckäräfteübertragendes Gestänge (6) verbundenes Gleitstück (11), welches koaxial zum Schieber (9) gelagert und gegen diesen verschiebbar ist, vorgesehen sind, wobei eine an Schieber (9) befestigte Elektromaanet-Yorrichtung (14) mit einem bei Betätigen des Eupplungs-und/oder Bremspedals lösbaren Sperrzapfen (15) ineine Aussparung (12) da Gleitstücks (11) -dieses mit dem Schieber (9) koppelnd- greift und das Gleitstück (11) an einem am Schieber (9) befindlichen Anschlag (16) zur Anlage kost, wenn die durch die Betätigung des Gaspedals (3) eingestellte Stellung des Leistungsregelgliedes (2) positiv, d. h. zur größeren Leistung hin, von dem durch die Stellung des Handstellhebels (5) an sich vorgewählten Wert abweicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (9) als Hohlzylinder oder prismatischer Hohlkörper ausgebildet und das Gleitstück (11) im Innern des Schiebers gelagert ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002859A1 (en) * 1981-02-17 1982-09-02 Albert Van Dillen Device for retaining a power control-member of a vehicle engine in a selected position

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1982002859A1 (en) * 1981-02-17 1982-09-02 Albert Van Dillen Device for retaining a power control-member of a vehicle engine in a selected position

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