DE2523709C3 - Anlage zur Erzeugung von Grünmalz aus geweichter Gerste und/oder zur Bevorratung und kontinuierlichen Abgabe von Grunmalz - Google Patents
Anlage zur Erzeugung von Grünmalz aus geweichter Gerste und/oder zur Bevorratung und kontinuierlichen Abgabe von GrunmalzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Erzeugung von Grünmalz aus geweichter Gerste und/oder zur kontinuierlichen
Abgabe von Grünmalz, mit einem von oben mit der geweichten Gerste oder dem Grünmalz zu
füllenden Behälter.
Für die Bierherstellung wird Malz benötigt. Malz wird
aus Gerste gewonnen. Dazu wird die Gerste zunächst mit Wasser geweicht und zum Keimen gebracht. Durch
das Keimen werden die für die Bierherstellung notwendigen Fermente gebildet. Die gekeimte Gerste
wird Grünmalz genannt.
Bisher wird Grünmalz dadurch erzeugt, daß man geweichte Gerste in Keimkästen ansetzt. Ober einer
Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Keimkästen sind auf einem Schienensystem Wendewagen mit
nach unten ragenden Wendeschnecken verfahrbar angeordnet, welche das Keimgut umwälzen. Die
Keimkästen sind unten luftdurchlässig.
Da der Keimungsprozeß exotherm verläuft, ist es notwendig, die Wärme abzuführen. Dies erfolgt dadurch, daß von unten in die Keimkästen gekühlte Luft eingeführt wird. Nach der Bildung des Grünmalzes werden die Keimkästen ausgeleert, danach wird das
Da der Keimungsprozeß exotherm verläuft, ist es notwendig, die Wärme abzuführen. Dies erfolgt dadurch, daß von unten in die Keimkästen gekühlte Luft eingeführt wird. Nach der Bildung des Grünmalzes werden die Keimkästen ausgeleert, danach wird das
ίο Grünmalz in einem Darrsystem getrocknet
Die zuvor beschriebene Herstellung von Grünmalz erfolgt diskontinuierlich. Die Anlage erfordert durch die
nebeneinanderstehenden Kästen relativ viel Platz. Die Kästen können nur bis zu einer bestimmten Höhe mit
geweichter Gerste gefüllt werden, da ansonsten der von den oberen Schichten auf die unteren Schichten
ausgeübte Druck zu hoch ist
Bekannt ist ferner eiae Anlage zur Erzeugung von Grünmalz (britische Patentschrift 6 61 183) bei der
Keimkästen in einem turmartigen Aufbau übereinander angeordnet sind. Die Keimkästen sind schräg gestellt
und weisen seitliche Klappen auf. In zeitlichen Abständen werden die Klappen geöffnet, so daß das
Keimgut in den nächsttieferen Kasten rutschen kann.
weisen die Keimkästen einen perforierten Boden auf.
aufwendig ist und diskontinuierlich arbeitet
die aus einem siloartigen Turm besteht. Der Turm ist in
mehrere übereinanderliegende Kammern geteilt
Der Boden jeder Kammer ist von zwei Klappen gebildet Die Klappen werden in regelmäßigen Abständen
nach unten geklappt, so daß das Keimgut in die jeweils darunterliegende Kammer fallen kann. Die
Klappen sind zur Belüftung perforiert. An zwei gegenüberliegenden Seiten des Turmes sind Lüftungsschächte
angeordnet, die mit den Kammern in Verbindung stehen. Bei dieser Aufgabe ist ebenfalls von
Schließlich ist noch eine Anlage bekannt (US-PS 37 30 846) welche ebenfalls aus mehreren in einem
siloartigen Turm übereinander angeordnete Keimkammern besteht Der Boden der Keimkammern ist
wannenförmig ausgebildet. Jede Wanne kann um eine zentrale Achse geschwenkt werden, so daß das Keimgut
in die nächstliegende Kammer fallen kann. Die Kühlung erfolgt auch hier mit Luft Die Böden der Wannen sind
dazu perforiert ausgebildet. Auch diese Anlage arbeitet jedoch diskontinuierlich.
Neben dem diskontinuierlichen und daher unökonomischen Betrieb ist allen bekannten Anlagen außerdem
der Nachteil gemeinsam, daß sie zu Verschmutzungen neigen. Die Gerste selbst enthält Schmutzpartikeln.
Hinzu kommt der Staub, der mit der Kühlluft in die Anlage gelangt Durch Bakterienwirkung bildet sich an
der geweichten Gerste ein eiweißhaltiger Schleim, der sich mit dem Schmutz vermischt. Da das Keimgut durch
den diskontinuierlichen Betrieb längere Zeit in der gleichen Lage verweilt, kann sich der Schleim an
bestimmten Teilen der Anlage festsetzen. Es ist daher erforderlich, daß die Anlage wiederholt gereinigt wird,
wodurch der Betrieb erneut unterbrochen werden muß.
(>■> technisch wenig aufwendige Anlage zur Erzeugung von
Grünmalz aus geweichter Gerste zu schaffen, welche kontinuierlich und demnach wirtschaftlicher arbeitet
und keiner Reinigung bedarf.
Die Aufgabe wird bei der eingangs genannten Anlage mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1
gelöst Die Patentansprüche 2 bis 5 nennen Ausgestaltungen der Erfindung.
Die erfindungsgemäße Anlage arbeitet kontinuierlich.
Die geweichte Gerste wird oben in den Behälter eingegeben, der Abgabevorrichtung am Boden des
Behälters kann kontinuierlich Grünmalz entnommen werden. Die Durchlaufdauer des Keimgutes hängt von
der Höhe des Behälters ab und kann beispielsweise-drei
bis vier Tage betragen.
Die übereinander angeordneten Roste verleihen dem Behälter eine gute statische Stabilität, auch dann, wenn
er relativ hoch ist Die Rohre nehmen dabei einen Teil is
des Flächendruckes des über ihnen lagernden Keimgutes auf, so daß infolge der Mehrzahl der übereinander
angeordneten Roste sichergestellt ist daß auch die untersten Schichten des Keimgutes in dem Behälter
nicht über den zulässigen Druck hinaus belastet werden.
Durch den Winkelversatz der Rohre wird gewährleistet daß das langsam nach unten sinkende Keimgut in
der notwendigen Weise gelockert und gewendet wird.
Die Rohre der Roste haben dabei einen solchen Abstand, daß die keimenden Gerstenkörner zwischen
benachbarten Rohren Brücken nach Art eines Gewölbes bilden, welche ein schnelles Hindurchfließen des
Keimgutes durch die Roste verhindern.
Schließlich wird dadurch, daß durch die Roste Kühlmittel geleitet werden kann, noch eine optimale
Kühlung der exotherm keimenden Gerste ermöglicht, wodurch die Zufuhr von Kühlluft entfallen kann. Das
wiederum hat den Vorteil, daß die Einführung von Schmutzpartikeln verhindert werden kann, die die von
außen angesaugte Kühlluft normalerweise mit sich führt. Durch den kontinuierlichen Durchlauf des
Keimgutes durch die Anlage wird im übrigen dafür gesorgt daß der Innenraum des Behälters und die Roste
infolge der reibenden und polierenden Wirkung der keimenden Gerstenkörner stets in hohem Grad sauber
gehalten werden.
Die erfindungsgemäße Anlage ergnet sich jedoch nicht nur zur Erzeugung von Grünmalz aus geweichter
Gerste. Selbstverständlich ist es ebenso möglich, oben in den Behälter bereits gekeimte Gerste, also Grünmalz,
einzufüllen. Ferner dient sie zur kontinuierlichen Abgabe an ein an die Anlage angeschlossenes am besten
ebenfalls kontinuierlich arbeitendes Darrsystem. Die oben angeführten Vorteile der Erfindungsmerkmale
gelten hier in gleichem Maße.
Selbstverständlich kann der Behälter aus mehreren übereinander angeordneten Kästen bestehen, von
denen jeder mindestens ein Rost aufweist. Die Verwendung von separaten Kästen ermöglicht es, die
Höhe des Behälters den gegebenen Verhältnissen wahlweise anzupassen.
Der Versatzwinkel zwischen den Rohren benachbarter Roste beträgt 90°. Die so gebildeten Längs- und
Querroste sorgen für eine optimale Lockerung und Wendung des Keimgutes. e>o
Die Rohre können an sich beliebige Querschnittsform haben. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, Rohre zu
verwenden, die außen einen quadratischen Querschnitt haben und so angeordnet sind, daß ihre vier Kanten
nach oben, unten und zu beiden Seiten weisen. b'>
Die Rohre können vorteilhaft in die Wand des betreffenden Kastens eingeschweißt sein, an der
Außenseite des Kastens Kanalelemente befestigt sein, über welche die Innenräume der Rohre miteinander
sowie mit dem Kühlmittel-Versorgungssystem verbunden
sind.
Ein praktisch erprobte Ausführungsform hat ergeben, daß die Rohre zweckmäßigerweise einen Außendurchmesser
von 180 mm haben und daß die Roste einen Abstand von 370 mm haben. Es sind erforderlichenfalls
selbstverständlich auch beliebige andere Abmessungen möglich.
Eine andere Weiterbildung kann darin bestehen, daß die Abgabevorrichtung aus einem bewegten Rost oder
Sieb besteht Der Rost oder das Sieb kann aus im wesentlichen parallel und horizontal verlaufenden, nach
oben dachförmig zugespitzen balkenförmigen Verteilerelementen bestehen, welche untereinander einen
Abstand zum Hindurchtreten des Grünmalzes haben. Die Enden der Verteilerelemente können auf quer zu
ihnen verlaufenden Führungsschienen verlaufen.
Die Verteilerelemente selbst werden zweckmäßigerweise mit einem Exzentermechanismus verbunden,
mittels welchem sie gemeinsam periodisch hin- und herbewegbar sind.
Selbstverständlich kann der Behälter mit einer Vorrichtung zum Zuführen von Luft und/oder zum
Absaugen von Kohlendioxyd versehen sein. Diese Vorrichtung kann beispielsweise mit einer Pumpe
verbunden sein.
Über dem Behälter kann selbstverständlich eine Zuführvorrichtung für die geweichte Gerste oder das
Grünmalz vorgesehen sein, welche mit einer dachartigen Konstruktion abgedeckt ist. Mit einer solchen
Zuführvorrichtung ist auch eine kontinuierliche Zuführung des Keimgutes möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgende anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine schematisch dargestellte Anlage nach der vorliegenden Erfindung;
Fig.2 einen Schnitt 11-11 durch die Anlage gemäß
Fig. 1;
Fig.3 eine vergrößerte Einzelheit III aus Fig.2 in
perspektivischer Darstellung.
Die in F i g. 1 dargestellte Anlage besteht aus einem
Behälter 1, welcher seinerseits aus mehreren übereinander angeordneten Kästen 2 aufgebaut ist. Das obere
Ende des vollständig dargestellten Kastens 2 ist mit 3 und das untere Ende mit 4 bezeichnet. Die gesamte
Anlage ruht auf einem Fundament 5.
Jeder Kasten enthält mehrere Längsroste 6a und Querroste 6b. Jeder Rost besteht aus parallelen Rohren
7. Die Rohre 7 sind über Zuführungsleitungen 8 und Abführungsleitungen 9 mit einem nicht dargestellten
Kühlmittel-Versorgungssystem verbunden. Als Kühlmittel ist Wasser verwendet Die Rohre 7 jedes Rostes
6a, 6b sind untereinander durch an der Außenwand des betreffenden Kastens 2 vorgesehene Kanalelemente 10
miteinander verbunden. Die Kanalelemente 10 der Längsroste 6a sind durch Verbindungsleitungen 11
miteinander verbunden. Die Kanalelemente 10 der Querroste 6b sind durch Verbindungsleitungen 12
miteinander verbunden.
In F i g. 3 ist dargestellt wie die Kanalelemente 10 aufgebaut sind. Sie bestehen aus U-förmigen Schienen,
die durch Schraubenbolzen 18 gegen Gummidichtungen 19 an der Außenwand des betreffenden Kastens 2
gedrückt werden. Man erkennt in Fig. 3, daß der Innenraum des Rohres 7 mit dem Innenraum des
Kanalelementes 10 in Verbindung steht.
Abgabevorrichtung 23. Diese besteht aus baikenförmigen Verteilerelementen 13, welche oben eine dachförmige
Anschrägung aufweisen. Die baikenförmigen Verteilerelemente 13 erstrecken sich horizontal und
parallel zueinander und haben untereinander einen Abstand 29, durch den das Grünmalz nach unten
heraustreten kann. Die Enden der baikenförmigen Verteilerelemente 13 laufen auf Führungsschienen 14.
Wie man insbesondere der Fig. 2 entnehmen kann, sind die baikenförmigen Verteilerelemente 13 an ihren
Enden gemeinsam an zwei Stangen 15 befestigt. Jede Stange 15 ist exzentrisch an einer Exzenterscheibe 17
angelenkt. Die beiden Exzenterscheiben 17 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 20, welche in Lagern 21
gelagert ist. Die Welle 20 ist über ein Getriebe 24 mit einem Motor 16 verbunden. Wenn der Motor 16 die
Welle 20 dreht, so werden die Verteilerelemente 13 durch den Exzentermechanismus periodisch hin- und
herbewegt.
Am oberen Ende des Behälters 1 befindet sich eine Zuführvorrichtung 26 für die geweichte Gerste oder das
Grünmalz 27. Die Zuführvorrichtung 26 ist von einer dachförmigen Konstruktion 25 überdeckt.
Der Behälter ist ferner mit einer Vorrichtung zum
ίο Zuführen von Frischluft und/oder Absaugen von
Kohlendioxyd versehen. Diese Vorrichtung ist nur schematisch in Form eines perforierten Rohres 22
angedeutet, welches sich in das Innere des Behälters 1 erstreckt und an seiner Außenseite mit einer Pumpe 28
versehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anlage zur Erzeugung von Grünmalz aus geweichter Gerste und/oder zur kontinuierlichen
Abgabe von Grünmalz, mit einem von oben mit der geweichten Gerste oder dem Grünmalz zu füllenden
Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) mit Abstand übereinander und im
wesentlichen horizontal angeordnete Roste (6a, Sb) aus parallelen Rohren (7) aufweist, daß die Rohre (7)
benachbarter Roste (6a, 6b) gegeneinander winkelversetzt sind, daß die Rohre (7) der Roste (6a, 6OJmIt
einem Kühlmittel-Versorgungssystem verbunden sind, daß am Boden des Behälters eine Abgabevorrichtung
(23) vorgesehen ist und daß die Rohre (7) der Roste (6a, 6b) einen die geweichten oder
gekeimten Gerstenkörner zwischen benachbarten Rohren (7) Brücken nach Art eines Gewölbes bilden
lassenden Abstand aufweisen.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (7) der Roste (6a, 6b) außen einen
quadratischen Querschnitt haben und ihre vier Kanten nach oben, unten und zu beiden Seiten
weisend angeordnet sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (7) in die Wand des
Kastens (2) eingeschweißt sind und daß an der Außenseite des Kastens (2) Kanalelemente (10)
befestigt sind, über welche die Innenräume der Rohre (7) miteinander sowie mit dem Kühlmittel-Versorgungssystem
verbunden sind.
4. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre
(7) einen Außendurchmesser von 40 mm und einen Abstand von 180 mm haben, und daß die Roste (6a,
66^ einen Abstand von 370 mm haben.
5. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abgabevorrichtung (23) aus
einem bewegten Rost oder Sieb besteht, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus im wesentlichen parallel
und horizontal verlaufenden nach oben dachförmig zugespitzten balkenförmigen Verteilerelementen
(13) besteht, welche untereinander einen Abstand (29) zum Hindurchtreten des Grünmalzes haben, daß
die Enden der Verteilerelemente (13) auf quer zu ihnen verlaufenden Führungsschienen (14) laufend
gestaltet sind, und daß die Verteilerelemente (13) mit einem Exzentermechanismus (29,16,17) verbunden
sind mittels welchem sie gemeinsam periodisch hin- und herbewegbar sind.
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