DE2508162A1 - Wickelanordnung - Google Patents
WickelanordnungInfo
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- DE2508162A1 DE2508162A1 DE19752508162 DE2508162A DE2508162A1 DE 2508162 A1 DE2508162 A1 DE 2508162A1 DE 19752508162 DE19752508162 DE 19752508162 DE 2508162 A DE2508162 A DE 2508162A DE 2508162 A1 DE2508162 A1 DE 2508162A1
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Description
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24. Februar 1975
Kabushiki Kaisha Toyoda
Jidoshokki Seisakusho
1, Toyoda-cho 2-chome, Kariya-shi
Aichi-ken, Japan
Wickelanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickelanordnung zum gleichzeitigen
Aufwickeln einer Vielzahl von Fäden, bestehend aus einer gemeinsamen, eine Mehrzahl von Spulen oder auf diese
aufgewickelte Wickelpackungen drehenden Reibrolle und einer
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angrenzend an die Reibrolle angeordneten Querführungsanordnung,
insbesondere auf eine Anordnung, die in der Lage ist, gleichzeitig die Fadenführer einer solchen Wickelanordnung oder Spulvorrichtung
in einer Richtung quer zum Faden hin- und herzubewegen, wobei mindestens eine Spule und eine gemeinsame zylindrische
Nuttrommel vorgesehen ist. Die Uuttrommel weist mindestens
ein Paar endloser Ouerführungsnuten in schraubenförmiger Anordnung auf ihrer zylindrischen Oberfläche auf, wodurch jeder
Fadenführer in der Lage ist, längs der entsprechenden Nut der Nuttrommel zu gleiten und dabei gleichzeitig eine Verschiebebewegung
in axialer Richtung zur Mittelachse der gemeinsamen Nuttrommel durchzuführen.
Eine solche Vorrichtung zur gleichzeitigen Ouerführung von
Fadenführungen bei einer Spulvorrichtung wird im folgenden als Querführungsanordnung bezeichnet.
Es ist bekannt, dass bei üblichen Cuerführungsanordnungen auf dem Nuttrommelgehäuse ein Paar horizontale Ouerführungsschienen
montiert sind, die eine zylindrische Nuttrommel abdecken, die eine endlose, schraubenförmig ausgebildete Führungsnut auf ihrer
zylindrischen Oberfläche auf v/eist. Dabei wird die Querbewegung des Fadenführers, also die Bewegung etv/a in Längsrichtung zur
Reibtrommel von den oben erwähnten horizontalen Querführungsschienen in der Weise geführt, dass sich der Fadenführer reziprokartig
längs einer horizontalen Führungsnut, die zwischen den beiden Querführungsschienen gebildet ist, verschiebt; dabei
gleitet der Fadenführer gleichzeitig auch in der Führungsnut der Nuttrommel, wodurch der Fadenführer jeweils an den beiden
Enden seiner Querbewegung harten Schlageinwirkungen ausgesetzt
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ist, was zu einer beträchtlichen Materialbeanspruchung und einer hohen Abnutzung führt, so dass es häufig erforderlich ist,
den Fadenführer auszutauschen, wenn er abgenutzt ist.
Bei den üblichen bekannten Querführungcanordnungen mit Spulvorrichtung
ist es dann, wenn der Fadenführer ausgewechselt werden soll, unvermeidlich, dass zunächst die Querführungsschienen
von dem lluttrommelgehäuse entfernt werden müssen. Nachdem dann ein neuer Fadenführer eingesetzt worden ist, erfolgt
die sehr heikle und umständliche Justierung der relativen Positionen der Querführungsschienen in Parallelstellung zueinander
und in Längsrichtung zu der /vchse der Muttrommel, was
unbedingt erforderlich ist. Dementsprechend lässt sich ein solches Auswechseln des Fadenführers nur äusserst mühsam und
mit beträchtlichem handwerklichen Geschick durchführen.
Bei Wickelanordnungen oder Spulvorrichtungen, die eine Mehrzahl
von Fäden unter Verwendung einer Nuttrommel gleichzeitig aufwickeln, wird die Nuttrommel mit sehr hoher Geschwindigkeit
angetrieben, so dass die erwähnte Abnutzung der Fadenführer ein ernsthaftes Problem wird, eben wegen des sehr umständlichen
und mühsamen Austauschens dieser Fadenführer.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,eine Anordnung
zu schaffen, die gleichzeitig bei einer Spulvorrichtung eine Vielzahl von Fadenführern mit hoher Geschwindigkeit hin- und
herführt und gleichzeitig das Austauschen der Fadenführer in einfacher Weise ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von der eingangs
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•genannten Wickelanordnung und besteht erfindungsgemäss darin,
dass die Querfübrungsar.ordnung ein Nuttrommelgehäuse mit einer
in diese eingeformten und sich parallel zur Längsachse der Reibrolle erstreckenden horizontalen öffnung aufweist, dass an
den Öffnungsrandkanten parallel zur öffnung Cuerführungsschienen
befestigt sind, dass mindestens ein Paar Fadenführer gleitend in dem eine Führungsnut bildenden Raum zwischen den Querführungsschienen
angeordnet sind, dass in axialparalleler Zmordnung zur Öffnung des ttuttrommelgehüuses in diesem eine Nuttrommel
drehbar gelagert ist, dass die allen Fadenführern gemeinsame Nuttrommel mindestens ein Paar schraubenförmiger
endloser auf ihrer zylindrischen Oberfläche eingeformter Führungsnuten aufweist sowie eine ringförmig ausgebildete
Führungsnut, din in einer Zwischon^onition zwischen den beiden
angeordnet ist, Führungsnuten für die Fadenführer/ dass ein Paar Hilfsführungsnuten
vorgesehen sind, die innere Teilbereiche der Führungsnuten axial mit der mittleren ringförmigen Führungsnut verbinden
und dass eine der Führungsschienen einen ausgeschnittenen Bereich aufweist, der im mittleren Bereich der Führungsschiene
ausgerichtet auf die ringförmige Führungsnut angeordnet ist.
Bei der Erfindung ist daher die Nuttromniel mit mindestens
einem Paar schraubenförmiger und sicli überkreuzender Führungsnuten ausgestattet, die in symmetrischer Anordnung zueinander
auf der zylindrischen Oberfläche ausgebildet sind; des weiteren ist eine ringförmige mittlere Nut vorgesehen, die sich zwischen
den mindestens zwei Führungsnuten auf der Nuttrommel erstreckt. Dabei ist jede Führungsnut mit der ringförmig ausgebildeten
Nut an einer Stelle angrenzend an diese verbunden, so dass sich eine Möglichkeit des Übertritts des Fadenführers aus den jewei-
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ligen endlosen Fadenführernuten in die ringförmige Mittennut
ergibt und umgekehrt. Aus dieser mittleren Mut lässt sich dann der Fadenführer durch geeignete Gestaltung auch der Querführungsschienen
und gegebenenfalls v/eiterer Abdeckungen von Hand entnehmen,
so dass man aufgrund dieses besonderen Aufbaues zu einem äusserst leichten Auswechseln der Fadenführer kommt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren im einzelnen näher
erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 in schema ti scher Seitenansicht und teilweise im Schnitt
eine Querführungsanordnung mit Spulvorrichtung entsprechend vorliegender Erfindung,
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht, beispielsweise auf eine Abwicklung, auf die Führungsnuten in einer Nuttrommel und ist zum
besseren Verständnis des Ausgangspunkts vorliegender Erfindung dargestellt,
Fig. 3 zeigt in Abwicklung eine Nuttrommel in erfindungsgemässer
Ausbildung mit den Führungsnuten für die Fadenführer auf ihrer Oberfläche und
Fig. 4 zeigt in schematischer Draufsicht die Führungsschienen,
die auf einem Nuttrommelgehäuse montiert sind, welches die Nuttrommel umgibt.
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Zum besseren Verständnis der besonderen Merkmale vorliegender Erfindung sei zunächst der Ausgangspunkt der Erfindung genauer
erläutert.
In Fig. 1 ist eine übliche Wickelanordnung oder Spulvorrichtung mit Querführungsanordnung oder Traversieranordnung dargestellt,
wobei ein dem System zugeführter Faden 1 auf eine Spule 2 zur Bildung einer Wickelpackung 3 aufgewickelt wird; die Spule
und später die Wickelpackung steht dabei in Reibkontakt mit einer Reibrolle 4. Während des Wickelvorganges wird der Faden
1 in axialer Richtung zur Reibrolle 4 von einer Traversieranordnung 5 quergeführt. Die Querführungsanordnung oder Traversieranordnung
5 besteht aus einer zylindrischen Muttrommel 6, die drehbar im Rahmen der Wickelanordnung in axial-paralleler
Ausordnung zur Reibrolle 4 gelagert ist; des weiteren ist ein Nuttrommelgehäuse 7 vorgesehen, welches an einer auf die Reibrolle
4 gerichteten Position eine horizontale Öffnung aufweist; die Huttrommel 6 ist drehbar innerhalb des Nuttrommelgehäuses
7 angeordnet, an welchen noch zwei horizontale Querführungsschienen
8 und 9 an den horizontalen Randkanten der erwähnten öffnung befestigt sind, so dass sich eine horizontale Führungsausnehmung
oder Führungsnut zwischen den beiden Querführungsschienen 8 und 9 ergibt. In dieser horizontalen Führungsnut
gleitet ein Fadenführer 10, der darin gehalten ist. Die Führungsnut
selbst ist dann schliesslicli noch von zwei Deckplatten 11
und 12 abgedeckt, die an den Querführungsschienen 8 und 9 jeweils befestigt sind, so dass die horizontale Führungsnut gegen
Einwirkungen von Staub, Verschmutzungen und dergleichen geschützt ist. Die Huttrommel G weist eine endlose schraubenförmige oder
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spiralige Führungsnut 6a auf; in dieser Führungsnut 6a läuft gleitend eine Rolle 10a, die drehbar auf einem Zapfen 10b
montiert ist, der von dem Fadenführer 10 ausgeht. Daher lässt sich durch entsprechend schnelle Drehung der Nuttrommel 6 eine
schnelle Traversierbewegung oder Hin- und Herbewegung des Fadenführers
10 längs der weiter vorn schon erwähnten horizontalen Führungsnut erzielen.
Aufgrund dieser schnellen Hin- und Herbewegung nutzt sich der
Fadenführer 10 sehr schnell ab, wie weiter vorn schon erläutert. Es ist daher häufig erforderlich,den abgenutzten Fadenführer
10 gegen einen neuen Fadenführer auszutauschen. Allerdings ist der Aufbau der Ouerführungsanordnung ziemlich kompliziert, so
dass ein einfacher Austausch des Fadenführers 10 nicht möglich ist. Beispielsweise müssen üblicherweise die Ouerführungsschienen
8 und 9 vom Nuttrommelgehäuse 7 gelöst werden, wenn der abgenutzte Fadenführer 10 gegen einen neuen Fadenführer
ausgetauscht v/erden soll. Da der Raum zwischen der Reibrolle 4 und der Querführungsanordnung 5 nicht ausreichend gross ist,
um diesen Austauschvorgang des Fadenführers vornehmen zu können, war es erforderlich gewesen, die Querführungsanordnung 5 insgesamt
von der Wickelanordnung oder der Spulvorrichtung zu entfernen, bevor die Fadenführer überhaupt ausgetauscht v/erden
konnten. Um diesen, eine beträchtliche Mühe bereitenden Schwierigkeiten begegnen zu können, ist vorgeschlagen worden, eine
Hilfsführungsnut zu verwenden, die in die Wuttrommel auf beiden
axialen Seiten derselben eingeformt ist, und zwar in einer solchen Anordnung, dass die Hilfsführungsnut gegenüber der
endlosen schraubenförmigen Führungsnut 6a der Huttrommel 6 versetzt
ist. Ist es dann erforderlich den abgenutzten Fadenführer
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gegen einen frischen Fadenführer auszutauschen, dann wird der
abgenutzte Fadenführer zunächst durch Drehen der Nuttrommel aus der Querführungsnut 6a mit Hilfe der Hilfsführungsnut herausgenommen
und anschliessend wird über die Hilf^führungsnut der
Querführungsnut Ga ein frischer Fadenführer zugeführt. Ein
solches System ist bei üblichen Ouerfiihrungsanordnungen vorgeschlagen
worden.
Allerdings lässt sich dann, wenn die Ouerführungs-WJ-ckelanordnung
eine Vielzahl von Fäden gleichzeitig auf entsprechende Spulen aufwickelt, wobei entsprechend viele Fadenführer von einer gemeinsamen
Nuttrommel angetrieben sind und jeder Fadenführer in
seiner eigenen schraubenförmigen in die gemeinsame Nuttrommel eingeformten Führungsnut läuft, dieser oben erwähnte Vorgang
beim Wechseln jedes dieser Fadenführer nicht durchführen.
So wurde zunächst in einem ersten Entwicklungsstadium vorliegender
Erfindung vorgeschlagen, die oben erwähnte Hilfsführungsnut
nur für die Ouerf ührungsnut 6a zu verwenden, die ?.m einen axialen F.ndbereich der gemeinsamen Nuttrommel angeordnet ist
und wobei die beiden angrenzenden endlosen Querführungsnuten
durch eine verbindende Führungsnut verbunden werden sollten. Ein solches Anwendungsbeispiel einer gemeinsamen iJuttrommel 6
ist in Fig. 2 gezeigt. Die gemeinsame Iluttrommel 6 der Fig. 2
weist ein Paar endloser schraubenförmiger Führungsnuten A und L
auf, die identisch ausgebildet in die zylindrische Oberfläche der Nuttromnal 6 eingeformt sind.
Jede Führungsnut Λ (Π) ist mit einem ersten Teilbereich 13a (13b)
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und einem zweiten leilbereich 14a (14b) ausgestattet, v/ob ei die
ersten und zweiten Teilbereiche miteinander über einen gemeinsamen
Undbereich verbunden sind. Wenn der L'adenführer 10c (1Od)
längs des ernten Teilbereichs 13a (13b) gleitet, verschiebt
sich der Fadenf[ihrer 10c (10d) längs der Führungsschienen 8
und 9 in eine Richtung nach rechts in der darstellung der Fig. 2. Anderer seit s wird dor Fadenführer 1nc (1Od) Icings der Führungsschienen
B und 9 in die linke Richtung der Fig. 2 verschoben, wenn der Fadenführer 10c (10d) l'ing.i des zweiten Teilbereichs
14a (141^) der Führungsnuten läuft. ;)ie Verschieberichtung
des Fadenführers 10c (10d) ,"ndort sich an den Verbindungsteilen
des ersten Teilbereichs 13a (13b) und des zweiten Teilbereichs 14a (14b) jeweils. Von ernten Teilbereich 13b der
endlosen Führungsnut B erstreckt sich an dor Stelle 17 versetzt
dieser gegenüber oder in einen Winkel abzweigend eine Hilfsführungsnut 15, und zwar angrenzend zu dem axialen Endbereich
der nut trommel 6; die V7inkels teilung dieser Hilfsführungsnut
15 ist in der Weise geneigt, dass diese nahezu parallel zu dem zweiten Führungsnutteil der Fig. 2 verläuft.
Des weiteren ist der erste Führuiigsnutteil 13a der endlosen
Führungsnut Λ über eine Verbindungsführungsnut 1G mit dem
zweiten Teilbereich 14b der endlosen Führungsnut ß in einer solchen V/eise verbunden, dass die Verbindungsführungsnut 16
gegenüber den ersten Teilbereich 13a. im Bereich des Bezugszeichens 13a versetzt ist und als Abzweigung in einen Winkel
sich erstrecht; diese Abzweigung grenzt an den inneren Verbindungsbereich,
der den ersten Teilbereich 13a mit dem zweiten Teilbereich 14a der endlosen Führungsnut A verbindet. Die Verbindungsnut
1G krümmt sich dann in Richtung auf den zweiten
Teilbereich 14b der endlosen Führungsnut 13 und ist mit deren
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mittleren Teilbereich bei 18b verbunden. Dementsprechend ist die Neigung dor Verbindungsnut 16 mit Bezug auf die zentrale
Achse der gemeinsamen Nuttrommel 6 identisch zu der Neigung des ersten Teilbereichs 13a (13b). Der weiter oben schon erwähnte
gekrümmte Bereich der Verbindungsnut 1G ist in Fig. 2 mit
dem Bezugszeichen 16a versehen. Während der. Aufwickelvorganges
dreht sich die Nuttrommel 6 in der durch den Pfeil X gekennzeichneten
Richtung der Fig. 2. Die O.uorführungsbewegung oder Traversierbewcgung der Fadenführer 10c und 10d ergibt sich dann
in der axialen Richtung der Nuttrommel 6 aufgrund dieser Drehbewegung.
Ist es erforderlich,die abgenutzten Fadenführer 10c und 10d
durch frische Fadenführer zu ersetzen, dann wird die Nuttrommel 6 zunächst in die in Fig. 2 mit den Pfeil X gekennzeichneten
Richtung gedreht. Entsprechend dieser Drehbewegung der Nuttrommel
6 laufen die Fadenführer 1Oc und 1Od aus den zweiten Teilbereichen 14a und 14b der jeweiligen schraubenförmigen Führungsnuten Λ und B in die ersten Teilbereiche 13t. und 13b ein; sind
die Fadenführer 10c und 1Od dann bis zu den versetzten oder abzweigenden
Teilbereichen 18a und 17 der ersten Teilbereiche 13a und 13b verschoben, dann wird die Drehrichtung der Nuttrommel
6 geändert und diese nunmehr in dichtung des Pfeils Y gedreht. Dementsprechend verschiebt sich dor Fadenführer 1Od
dann längs der Hilfsnut 15 in Richtung auf das freie Ende dieser Nut, wodurch der Fadenführer 1Od von der ITuttrommel 6 freigegeben
wird.
Andererseits wird dor Fadenführer 10c zunächst bis zum Endbereich
des gekrümmten Teilbereiches 16a verschoben, dabei folgend
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der Drehbwegung der Ijuttrommel G in Y-Richtung; dann wird die
Nuttrommel G wieder in X-Richtung gedrrht. Daher verschiebt sich dann der Fadenführer 10c längs der Verbindungsnut 1G zum
mittleren Bereich 18b des zweiten Teurereie'ies 14b und dann
längs des zweiten Teilbereiches 14b wieder in d"en ersten Teilbereich
131) der endlosen Führungsnut D. Könnt dann der Fadenführer 10c an der Abzweigung 17 des ersten Teilbereiches 13b
an, dann wird die Drehrichtung der Nuttrorunel 6 wiederum in
Y-Richtung geändert, wodurch sich dann auch der Fadenführer 10c längs der Ililfsnut 15 verschiebt und von dieser freigegeben
v/ird. Anschliessend wird dann ein frischer Fadenführer in die Hilfsnut 15 eingeführt und die Kuttrommel G in X-Richtung verdreht,
wodurch dementsprechend dieser frische Fadenführer bis zum Abzweigpunkt 17 des ersten Teilbereiches 13b der endlosen
Führungsnut 13 gleitet. In dieser Stellung wird dann die Drehrichtung
der Muttroinmel 6 in die Y-Richtung geändert, so dass
sich der frische Fadenführer längs des ersten Teilbereiches 13b und des zv/eiten Teilbereiches 14b der endlosen Führungsnut
B verschiebt und bis zum mittleren Bereich 18b im zv/eiten Teilbereich 14b gelangt, an welchen die Verbindungsnut 16 angeschlossen
ist. An dieser Stelle kann der frische Fadenführer beispielsweise auch von Hand in die Verbindungsnut 16 gedrückt
werden. Es ist im übrigen ersichtlich, dass das Einbringen eines frischen Fadenführers durch die Hilfsnut 15 über die
verbindenden Anschlüsse zunächst der Hauptnut B und dann über die Verbindungsnut 16 in die andere Hauptnut A auch in anderer
entsprechender Weise vorgenommen v/erden kann. Befindet sich dann, wie bisher geschildert der Fadenführer schliesslich in
der Verbindungsnut 16, dann wird die Nuttrommel 6 in der
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Y-Richtung gedreht, so dass sich dor neue Fadenführer in
Richtung auf den gekrümmten Teil 16a bewegt. Erreicht der Fadenführer den Gipfelpunkt des gekrümmten Teils 16a, dann
dreht man die Nuttrommel 6 wieder in Gegenrichtung, also in der X-Richtung, so dass sich nunmehr der neue Fadenführer in
Richtung auf den Abzweiganschluss 18a des ersten Teilbereiches 13a der endlosen Führungsnut A verschiebt. Anschliessend wird
die Nuttromniel 6 wieder in der Y-Richtung verschoben, wodurch
dann das Einbringen eines neuen Fadenführers in die endlosen Führungsnut Λ beendet ist.
Anschliessend wird dann von Hand ein weiterer neuer Fadenführer in die Ililfsnut 15 eingesetzt und die Nuttrommel 6 in
X-Richtung verdreht, so dass sich dieser frische Fadenführer in Richtung auf den Abzweiganschluss 17 im ersten Teilbereich
13b verschiebt. An dieser Stelle dreht man dann die Nuttrommel 6 wieder in die Y-Richtung, wodurch das Einbringen eines
frischen Fadenführers auch in die endlose Führungsnut B vollendet
ist.
Wie weiter oben erwähnt, lässt sich der Auswechselvorgang des Fadenführers auf der in Fig. 2 dargestellten Nuttrommel durch
eine sehr komplexe Kombination von Drehbewegungen der Nuttrommel 6 erzielen. Darüber hinaus ist dann allerdings aufgrund
des Umstandes, dass die Nuttrommel 6 von einem zylindrischen Nuttrommelgehäuse 7 bedeckt ist, welches, wie schon erwähnt,
die Querführungsschienen 8 und 9 trägt, die jeweilige Feststellung der relativen Positionen diener Fadenführer 10c und
1Od mit Bezug auf die endlosen Führungsnuten A und B sehr schwierig, insbesondere wenn die Fadenführer die Abzweig- odp>r
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winkelig sich erstreckenden Positionen 17 und 13a sowie den
mittleren Positionsbereich 18b erreichen. Dementsprechend
lässt sich ein solches Aunwochsols^ston, bei welchem die
Fadenführer von einer sich als Abzweigung erstreckenden Hilfsnut 15 freigegeben werden, nicht in r>raktir:cher Weise auf
eine Querführungsanordnung anwenden, die gleichzeitig über
mehrere getrennte Fäulen eine Vielzahl von Fnden aufwickelt.
Der Schlüsselpunkt vorliegender Erfindung liegt daher darin, wie es möglicii ist, die der Darstellung der Fig. 2 noch eigenen
Nachteile zu überwinden. Im folgenden wird in detaillierter Ausbildung daher nunmehr ein spezielles Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemü^sen Ouerführungsanordnung genauer erläutert,
wobei besonderer Bezug genommen wird auf die Darstellungen der FLg. 3 und 4. Die erfindungsgemässo- puorführungs-
und Wickelanordnung ist in ihrem allgeneinen Aufbau ganz
ähnlich der in Fig. 1 dargestellten Anordnung mit Ausnahme der Konstruktion der Muttromrnel G, der Ouerführungsschiene S
und der horizontalen Abdeckung 11. Daher worden im folgenden sowohl 7vufbau als auch Funktion von pit den vorhergehenden
Ausführungen identischen kleinen ten, wie sie schon in Fig. 1
dargestellt sind, nicht mehr speziell erläutert; sie tragen im übrigen auch die gleichen üezugszeichen wie bei der Querführungs-
und Wickelanordnung der Fig. 1.
In Fig. 3 ist nun eine gemeinsame Nuttrommel 6 dargestellt,
die über ein Paar endloser, schraubenförmiger, sich in sich selbst überkrouzender Führungsnuten Λ und B verfügt, die als
Führungsnuten zur Erzeugung der Quer'oewegungen der beiden
Fadenführer 10 in axialer Längsrichtung zur gemeinsamen Nut-
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trommel 6 dienen. Um die erwähnten Fadenführer 10 genauer kennzeichnen
zu können, ist der Fadenführer für die Führungsnut A mit dem Bezugszeichen 10c und der Fadenführer für die Führungsnut
B mit dem Bezugszcichen 1Od versehen. In die zylindrische
Oberfläche der Nuttrommel 6 ist an einer Stelle schwischen den schraubenförmig verlaufenden sich kreuzenden endlosen Führungs-"nuten
A und B eine ringförmig ausgebildete Führungsnut 20 eingeformt. Dabei sind die Formen der schraubenförmig verlaufenden
endlosen Führungsnuten Λ und B symmetrisch ausgebildet mit Bezug auf die ringförmige Führungsnut 20. Die schraubenförmig
ausgebildete Führungsnut A besteht aus einer Kombination einer schraubenförmigen Führungsnut 21a und einer schraubenförmigen
Führungsnut 22a, die die Führungsnut 21a an Überkreuzungspunkten 23a schneidet oder passiert; in gleicher Weise umfasst die
schraubenförmige Führungsnut B die Kombination einer schraubenförmigen Führungsnut 21b und einer schraubenförmigen Führungsnut
22b, die die Führungsnut 21b an Überkreuzungspunkten 22b schneidet. Die Enden der Führungsnuten 21a und 22a sind jeweils
miteinander verbunden, auch die rinden der schraubenförmigen Führungsnuton 21b und 22b sind miteinander verbunden.
Des weiteren ist die schraubenförmige Führungsnut 21a über eine Hilfsnut 24a mit der ringförmigen Führungsnut 20 verbunden,
dabei verläuft die Ililfsnut als Abzweigung und versetzt von dem
inneren Teil der Führungsnut 21a; in gleicher Weise ist die Führungsnut 21b mit der ringförmigen Nut 20 über eine Hilfsführungsnut
24b verbunden, dio als Abzweigung gegenüber dem inneren Teilbereich der Führungsnut 22b versetzt angeordnet
ist und in einem Winkel zu dieser verläuft, wie dies insgesamt die Darstellung der Fig. 3 zeigt.
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Jede Rolle 10a der Fadenführer 10c und 1Od ii*t jeweils drehbar
in den Führungsnuten Λ und B gelagert und steht mit diesen in Wirkverbindung (siehe Fig. 2 und 3). Die ringförmige Führungsnut
22 v/eist eine Breite auf, die mehr als doppelt so breit ist wie der Durchmesser einer Rolle 10a, dabei ist die Breite der
Hilfsnuten 24a und 24b auch grosser als die den Fadenführern
10c und 1Od zugeordneten Rollen 10a.
Wird daher die Muttrommel 6 in der durch den Pfeil X in Fig. 3 dargestellten Richtung gedreht, dann gleiten die Fadenführer
10c und 1Od längs der schraubenförmig sich überkreuzenden endlosen
Führungsnuten Λ und B in den Richtungen, die durch die kleinen, mit durchgezogenen Linien gekennzeichneten Pfeile dargestellt
sind. Da die Fadenführer 10c und 1Od in ihren Bewegungen durch die Führungsschienen 8 und 9 begrenzt sind, verschieben
sich die Fadenführer 10c und 1Od bei Drehung der Nuttrommel und bei Gleiten in den Kuten 21a und 21b in der Zeichnungsebene
der Fig. 3 nach rechts. Gleiten andererseits die Fadenführer 10c und 1Od entlang der schraubenförmigen TJu.ten 22a und 22b,
dann verschieben sie sich nach links in der Zeichnungsebene der Fig. 3. Auf diese Weise erzeugt man die Traversierbewegung
dieser Fadenführer 10c und 1Od.
Ist es erforderlich, die abgenutzten Fadenführer 10c und 1Od
aus den endlosen Führungsnuten Λ und B zu entnehmen, dann wird die Nuttrommel 6 in einer Richtung entgegengesetzt zu ihrer
normalen Laufrichtung verdreht. Diese entgegengesetzte Richtung ist durch den Pfeil Y in Fig. 3 dargestellt.
Aufgrund dieser entgegengesetzten Verdrehung der Nuttrommel G
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in der Y-Riehtung v/erden die Fadenführer 10c und 1Od in die
Führungsnuten 21a und 22b gemäss den mit durchbrochenen Linien
dargestellten kleinen Pfeilen geführt und werden dann eingeführt jeweils in die llilfsnuten 2 4a und 2 4b, worauf sie dann
schliesslich in die ringförmig geformte Führungsnut 20 gelangen. Auf dieseia Wege lassen sich die Fadenführer 10c und 1Od
dann leicht aus der ringförmigen liut 20 entnehmen.
Es ist allerdings erforderlich, dass die ringförmige Nut 20
die Fadenführer 10c und 10d noch festhält, bis durch einen Bearbeitungsvorgang von Hand die Fadenführer 10c und 1Od aus
dieser Nut entnommen und von der Nuttrommel 6 entfernt v/erden
können. Um diesen Vorgang durchführen zu könnenrweist die
Querführungsschiene 8 und die Abdeckplatte 11 ausgeschnittene Bereiche 8a und 11a auf, die ausgerichtet sind auf die ringförmige
Führungsnut 20, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Diese offenen Bereiche der Ausschnitte Sa und 11b sind gross
genug, dass man aus ihnen die Fadenführer 10c und 1Od entnehmen kann.
Ist es daher erforderlich,die abgenutzten Fadanführer 10c und
1Od gegen neue auszuwechseln, dann wird zunächst der nicht dargestellte Antriebsmotor abgestoppt, so dass die Drehbewegung
der Nuttrommel 6 aufhört. Anschliessend wird die Nuttrommel 6 in einer zu ihrer normalen Drehrichtung entgegengesetzten
Richtung gedreht. Die Fadenführer 10c und 1Od gleiten dann längs der Führungsnuten A und B in die Richtungen, die jeweils
dargestellt sind durch die mit unterbrochenen Linienzügen dargestellten kleinen Pfeile der Fig. 3. Dadurch gelangen die
Fadenführer in die inneren Bereiche der jeweiligen Führungsnuten
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21a und 22b, aus denen sie dann schliesslich in die Hilfsführungsnuten
24a und 24b gelangen. Schliesslich gleiten die Fadenführer 10c und 10d bei weiterer Drehbewegung der Nuttrommel
6 in die ringförmig ausgebildete Führungsnut 20. Da, wie schon erwähnt, die O.uerf ührungnschiene 3 und die Abdeckung
11 mit ausgeschnittenen, auf die Führungsnut 20 ausgerichteten
Bereichen 3a und 11b versehen sind, können die Fadenführer 10c und 1Od dann von Hand durch diese ausgeschnittenen Bereiche
entnommen werden.
Anschliessend werden die Rollen 10a neuer Fadenführer in die ringförmig ausgebildete Nut 20 eingesetzt, und zwar durch die
schon erwähnten ausgeschnittenen Teile 3a und 11a; daraufhin
wird dann die Nuttrommel G in ihrer normalen Laufrichtung angetrieben,
wobei die neuen Fadenführer jeweils in die Richtung der Führungsnuten Λ und B gedrückt worden. Wenn die Einlassöffnung
der Hilfsnuten 24a und 24b dann den Fadenführern gegenüberliegt,
gleiten die Fadenführer in diese hinein und werden anschliessend in die Führungsnuten 21a und 22b überführt, bei
entsprechend weiterer Drehbev/egung der Muttrommel G.
Da das die Huttrommol 6 umgebende Muttromrnelgehöuse 7 in der
Lage ist, um die Achse der Huttrormcl gedroht zu werden, selbst
dann, wenn zwischen Reibrolle 4 und einem der Fadenführer 10c und 1Od ein Faden eingeklemmt ist, lässt sich dieser eingeklemmte
Faden leicht aus seiner schwierigen Position zwischen der Reibrolle 4 und den Fadenführern 1Oc (1Od) entfernen, so
dass sich auch die Lebensdauer und die Haltbarkeit der Fadenführer verlängern lässt.
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Da es nicht erforderlich ist, die Querführungsschienen 8 und 9
von dem Huttrommelgehäuse 7 zu entfernen, wenn dieser Wechselvorgang
der Fadenführer durchgeführt wird, gelingt es, die so wichtige parallele Anordnung der Ouerführungsschienen 8 und
9 grundsätzlich aufrechtzuerhalten, ohne dass es irgendwelcher mühseliger Einstellarbeiten bedarf, um diese wieder in ihren
parallelen Zustand zu bringen, wie dies unausweichlich bei
üblichen Ouerführungsanordnungen erforderlich ist.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil vorliegender Erfindung ist darin zu sehen, dass, da mindestens ein Paar schraubenförmiger
sich überkreuzender Führungsnuten Λ und B symmetrisch auf der zylindrischen Oberfläche der Muttromnel 6 mit Bezug auf die
ringförmig ausgebildete Hut 20 angeordnet sind, wodurch durch Drehen der Kuttrommel in entgegengesetzter Richtung aus ihrer
normalen Laufrichtung gleichzeitig die Fadenführer 10c und 1Od aus der ringförmig ausgebildeten Nut 20 aufgenommen werden
können, ein solcher Fadenführer-i-Jechselvorgang sehr leicht und
in beträchtlich kürzerer Zeit durchgeführt werden kann, verglichen
mit solchen üblichen Oiierführungsanordnungen, bei
denen die relative Position der Querführungsschienen an der
Nuttrommel feststeht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind selbstverständlich
innerhalb des erfindungsgernässen Hahmens liegende Modifikationen
und änderungen möglich, beispielsweise lassen sich die Formen der Führungsnuten Λ und B verändern, auch ist es
möglich, dem Nuttroinmelgehäuse 7 einen grösoeren Durchmesser
zu verleihen, so dass es in exzentrischer Position zur Mittelachse der IJu t trommel angeordnet werden kann, ohne dass sich
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dadurch Nachteile für die Erfindung ergeben. Bei dem bisher
beschriebenen Äusführungsbeispiel ist das eine horizontale
Öffnung für die Ouerführungsnut aufv/eisendo Huttrommelgehäuse
zylindrisch ausgebildet und konzentrisch zur Nuttroinmel selbst
angeordnet.
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Claims (4)
- A 41 098 ba - 1G324. Februar 1975 - %& 2508162PatentansprücheWickelanordnung zum gleichzeitigen Aufwickeln einer Vielzahl von Fäden, bestehend aus einer gemeinsamen, eine Mehrzahl von Spulen oder auf diese aufgewickelte Wickelpackungen drehenden Reibrolle und einer angrenzend an die Reibrolle angeordneten Querführungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Querführungsanordnung (5) ein Nuttrommelgehäuse (7) mit einer in diese eingeforraten und sich parallel zur Längsachse der Reibrolle (4) erstreckenden horizontalen Öffnung aufweist, dass an den Offnungsrandkanten parallel zur Öffnung Querführungsschienen (8,9) befestigt sind, dass mindestens ein Paar Fadenführer (10c, 1Od) gleitend in dem eine Führungsnut bildenden Raum zwischen den Querführungsschienen (8,9) angeordnet sind, dass in axialparalleler Anordnung zur Öffnung des Nuttrommelgehäuses (7) in diesem eine Nuttrommel (6) drehbar gelagert ist, dass die allen Fadenführern (10c, 10d) gemeinsame Nuttrommel (6) mindestens ein Paar schraubenförmiger endloser auf ihrer zylindrischen Oberfläche eingeformter Führungsnuten (A,B) aufweist sowie eine ringförmig ausgebildete Führungsnut (20), die in einer Zwischenposition zwischen den beiden Führungsnutenangeordnet ist (A,B) für die Fadenführer (10c, 1Od)/, dass ein Paar Ililfsführungsnuten (24a, 24b) vorgesehen sind, die innere Teilbereiche der Führungsnuten (A,B) axial mit der mittleren ringförmigen Führungsnut (20) verbinden und dass eine der Führungsschienen (8) einen ausgeschnit-508835/0330Λ 41 098 ba - 16324. Februar 1975 - £> -tenen Bereich (8a, 11a) aufweist, der im mittleren Bereich der Führungsschiene ausgerichtet auf die ringförmige Führungsnut (20) angeordnet ist.
- 2. Wickelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Querführungssehienen (3,9) jeweils parallel zu diesen eine Abdeckplatte (11,12) angeordnet ist und dass eine der Abdeckplatten (11) ebenfalls, ausgerichtet auf den Ausschnitt (3a) dieser Führungsschiene einen ausgeschnittenen Bereich (11a) aufv/eist.
- 3. Wickelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der endlosen Führungsnuten (A,B) auf der Nuttrommel (6) aus endlosen, schraubenförmigen, sich axial kreuzenden Führungsnuten (21a, 22a; 21b, 22b) besteht, die in die zylindrische Oberfläche eingearbeitet sind.
- 4. Wickelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmigen endlosen Führungsnuten (A,B) mit Bezug auf die ringförmige Führungsnut (20) axial symmetrische Formen aufweisen.50983 5/U93G
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- 1975-02-27 IT IT7567509A patent/IT1032582B/it active
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|---|---|---|---|
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