DE2503815A1 - Indazolderivate, verfahren zu ihrer herstellung und arzneimittel - Google Patents
Indazolderivate, verfahren zu ihrer herstellung und arzneimittelInfo
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- DE2503815A1 DE2503815A1 DE19752503815 DE2503815A DE2503815A1 DE 2503815 A1 DE2503815 A1 DE 2503815A1 DE 19752503815 DE19752503815 DE 19752503815 DE 2503815 A DE2503815 A DE 2503815A DE 2503815 A1 DE2503815 A1 DE 2503815A1
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D231/00—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
- C07D231/54—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
- C07D231/56—Benzopyrazoles; Hydrogenated benzopyrazoles
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- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
Description
11 Indazolderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel
M
Priorität: 31. Januar 1974, Japan, Nr. 12 184/74
18. Mai. . 1974, Japan, Nr. 55 000/74
3. Juni -1974, Japan, Nr. 61 853/74
12. November 1974, Japan, Nr. 129 521/7-4
26. November 1974, Japan, Nr. 135 184/74
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten
Gegenstand.
In öen allgemeinen Formeln I, IV und VI können die Reste R und
IV gleich oder verschieden sein, oder R und R' können zusr.-vnon
mit dem Stickstoffatom, an das sxe gebunden sind,, einen gegebenenfalls
substituierten heterocyclischen Ring bilden. Als Substituenten des heterocyclischen Ringes kommen vorzugsweise die
Methyl- und Phenylgruppe in Frage. Als Halogenatome X werden Fluor-, Chlor- und Bromatome bevorzugt. Die niederen Alkylreste
X, R und R1 enthalten vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome.
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ORIGINAL INSPECTED
Spezielle Beispiele für diese Reste sind die Methyl-, Äthyl-, Propyl- und n-Hitylgruppe. Die niederen Alkenylreste enthalten
2 bis 4 Kohlenstoffatome. Bevorzugt wird die Allylgruppe. Spezielle
Beispiele für den heterocyclischen Ring sind die Morpholino-, Piperidino-, Piperazino-, Pyrrolidino-,
1,2,3,6-Tetrahydropyridine- und Phthalimidogruppe.
Im Verfahren (a) wird die Verbindung der allgemeinen Formel II mit der Verbindung der allgemeinen Formel III vorzugsweise in
einem organischen Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, Toluol, Methanol oder Äthanol, bei Temperaturen von Raumtemperatur oder
darüber und während eines Zeitraumes von 10 bis 90 Minuten umgesetzt. Vorzugsweise wird die Verbindung der allgemeinen Formel
III in mindestens äquimolarer Menge zur Verbindung der allgemeinen
Formel II eingesetzt. Vorzugsweise wird die Umsetzung auch in Gegenwart eines Kondensationsmittels, beispielsweise
einer mindestens äquimolaren Menge Natriumhydrid, Natriumäthylat, Natriumamid oder Natriumhydroxid, durchgeführt. Wenn
die Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel III in Form beispielsweise
des Hydrochlorids vorliegt, wird das Salz durch Umsetzen mit einer stärkeren Base, beispielsweise Natriumhydroxid,
in das freie Arain überführt, das in einem Lösungsmittel, wie Toluol, gelöst wird.
Bei Verwendung eines quartären Ammoniumsalzes, wie Triäthylbenzylammoniumchlorid,
als Katalysator, kann die Umsetzung in Wasser als Lösungsmittel durchgeführt werden.
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Im Verfahren (b) wird die Reduktion bei Temperaturen von Raumtemperatur
oder darüber, vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur des Reaktionsgemisches während eines Zeitraumes von 10
bis 60 Minuten durchgeführt. Die Verbindung der allgemeinen
Formel IV wird in einem Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran oder Diäthyläther, gelöst, und die Lösung wird mit der mindestens
äquimolaren Menge eines Reduktionsmittels, wie Lithiumaluminiumhydrid,
versetzt.
Im Verfahren (c) wird die Verbindung der allgemeinen Formel V
mit dem Amin der allgemeinen Formel VI in einem Lösungsmittel, beispielsweise Methanol oder Äthanol, bei Raumtemperatur oder
höheren Temperaturen, vorzugsweise bei der Rückflußtemperatür
des Reaktionsgemisches, während eines Zeitraumes von 1 bis 5 Stunden umgesetzt. Vorzugsweise wird das Amin der allgemeinen
Formel VI in mindestens äquimolarer Menge zur Verbindung
der allgemeinen. Formel V eingesetzt. Die Umsetzung kann in Gegenwart
eines Katalysators, wie Natrium- oder Kaliumhydroxid, durchgeführt werden. Wenn die Verbindung der allgemeinen Formel
I über die Verbindung der allgemeinen Formel II und die
Verbindung der allgemeinen Formel V hergestellt wird, kann die Umsetzung in einem Eintopfverfahren durch Zusatz von Formaldehyd
und dem Amin zur Verbindung der allgemeinen Formel II und Umsetzung unter den vorstehend angegebenen Bedingungen durchgeführt
werden.
Im Verfahren (d) wird die Verbindung der allgemeinen Formel VII in einem organischen Lösungsmittel, wie Äthanol,- gelöst
und mit mindestens der äquimolaren Menge Hydrazin, vorzugsweise
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Hydrazinhydrat, bei Raumtemperatur oder darüber, vorzugsweisebei der RUckflußtemperatur des Reaktionsgemisches,während eines
Zeitraumes von 1 bis 4 Stunden umgesetzt.
Zur Isolierung der entstandenen Verbindung der allgemeinen Formel I wird das Reaktionsgemisch in Eiswasser gegossen. Sodann
wird das wäßrige Gemisch mit einem- organischen Lösungsmittel, wie Benzol oder Chloroform, extrahiert. Der Extrakt wird mit
Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Die Verbindung der allgemeinen Formel I fällt im allgemeinen als Öl an. Durch
Umsetzen des Produkts mit einer anorganischen oder organischen Säure, wie Salzsäure, Schwefelsäure, Oxalsäure, Malonsäure oder
Bernsteinsäure, wird das kristalline Salz erhalten.
'Die verfahrensgeraäß eingesetzten Verbindungen der allgemeinen
\entsprechenden / Formel II können durch Diazotieren des / 2-Aminobenzophenons,
Ringschluß des Diazoniumsalzes mit Natriumsulfit und Behandlung des Produkts mit Zinn(ll)-chlorid nach dem in Ber. dtsch.
Chem. Ges., Bd. 29 (1896), S. 1255 beschriebenen Verfahren hergestellt
werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel IV sind neue Verbindungen,
die beispielsweise nach folgendem Reaktionsschema hergestellt
werden können:
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HN
R'-
- COOR
[IV]
X, R, Rf und R-* haben die vorstehend angegebene Bedeutung,
X" ist ein Halogenatom und R4 ist ein niederer Alkylrest.
Die verfahrensgemäß eingesetzten Verbindungen der allgemeinen
Formel V werden durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel II mit Formaldehyd erhalten. Das Zwischenprodukt
kann unmittelbar mit dem Amin der allgemeinen Formel VI weiter umgesetzt werden. . '
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind wertvolle Arzneistoffe,
die als Tranquilizer, Antidepressiva, Antiphlagistika und Kreislaufmittel eingesetzt werden können. Nachstehend
werden die Ergebnisse pharmakologischer Versuche mitgeteilt.
4 bis 5 Wochen alten männlichen Mäusen des ddY-Stammes mit einem
Körpergewicht von 23 bis 25. g werden 5 mg/kg Reserpin intraperitoneal injiziert. Nach 3 Stunden wird die Körportea-
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peratur rektal gemessen. Entsprechend der bestimmten Temperatur werden die Mäuse in Gruppen von jeweils 6 Mäusen unterteilt,
so daß die mittlere Körpertemperatur jeder Gruppe möglichst einheitlich ist. 4 Stunden nach der Injektion des Reserpins
werden den Mäusen oral 100 mg/kg der zu untersuchenden Verbindung verabfolgt. Die Körpertemperatur wird 1 Stunde nand
3 Stunden nach der Verabfolgung der zu untersuchenden Verbindungen rektal bestimmt. Die Wirkung der Testverbindungen auf
die Körpertemperatur wird mit der Wirkung einer Vergleichsverbindung, nämlich Imipramin, verglichen und das Verhältnis nach
folgender Gleichung berechnet. Die Werte sind in Tabelle I angegeben.
T =
Temperaturdifferenz der mit der Testverbindung behandelten Gruppe und einer Kontrollgruppe
(mit einem Träger behandelt)
Temperaturdifferenz der mit Imipramin behandelten Gruppe und einer Kontrollgruppe
(mit einem Träger behandelt)
Verbindung von Beispiel 3 Verbindung von Beispiel 7 Verbindung von Beispiel 8
Verbindung von Beispiel 9 Verbindung von Beispiel 10 Verbindung von Beispiel 16 Verbindung von Beispiel 29
Imipramin
Desipramin
Desipramin
0,7 1,0 0,7 0,7 1,0 0,5 1,0
1,0 1,0
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Barbiturat-Potenzi erung 2503815
Gruppen von jeweils 5 männlichen Mäusen des ddY-Stammes
(4 bis 5 Wochen alt, Körpergewicht 23 bis 28 g) werden oral. 100 mg/kg der zu untersuchenden Verbindung verabfolgt. 30 Minuten
später wird den Mäusen 100 mg/kg Hexobarbital intraperitoneal injiziert. Die Dauer des Verlustes des Aufrichtereflexes
wird bestimmt und das Barbiturat-Potenzierungsverhältnis mit einer Kontrollgruppe berechnet. Die Werte sind in Tabelle Il
angegeben. Als Vergleichsverbindungen werden Imipramin, Desipramin und Diazepam verwendet.
Testverbindung
Verbindung von Beispiel 1 Verbindung von Beispiel 2 . Verbindung von Beispiel. 3 Verbindung von Beispiel 4 Verbindung von Beispiel 6 Verbindung von Beispiel 7 Verbindung von Beispiel 8 Verbindung von Beispiel 10 Verbindung von Beispiel 11 Verbindung von Beispiel 12 Verbindung von Beispiel 14 Verbindung von Beispiel 15 Verbindung von Beispiel 17 Verbindung von Beispiel 19 Verbindung von Beispiel 20 Verbindung von Beispiel 23 Verbindung von Beispiel 25 Verbindung von Beispiel 29 Verbindung von Beispiel 34 Imipramin
Desipramin
Diazepam (5 mg/kg oral)
Verbindung von Beispiel 1 Verbindung von Beispiel 2 . Verbindung von Beispiel. 3 Verbindung von Beispiel 4 Verbindung von Beispiel 6 Verbindung von Beispiel 7 Verbindung von Beispiel 8 Verbindung von Beispiel 10 Verbindung von Beispiel 11 Verbindung von Beispiel 12 Verbindung von Beispiel 14 Verbindung von Beispiel 15 Verbindung von Beispiel 17 Verbindung von Beispiel 19 Verbindung von Beispiel 20 Verbindung von Beispiel 23 Verbindung von Beispiel 25 Verbindung von Beispiel 29 Verbindung von Beispiel 34 Imipramin
Desipramin
Diazepam (5 mg/kg oral)
Barbiturat-Potenzierung 3,0 1,5
1,5 1,2 2,9 1,9
1,0 1,3 1,0 1,7 1,4 1,0 1,2
1,6
1,3 1,1 1,7 2,5 1,3
1,5 ■2,3
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Akute und subakute Toxizität
Zur Bestimmung der akuten und subakuten Toxizität werden Mäuse vom ddY-Stamm und Ratten vom Wistar-Imamichi-Stamm verwendet. Die Verbindungen werden während 30 Tagen oral verabfolgt. In Tabelle III sind die Ergebnisse zusammengefaßt.
Zur Bestimmung der akuten und subakuten Toxizität werden Mäuse vom ddY-Stamm und Ratten vom Wistar-Imamichi-Stamm verwendet. Die Verbindungen werden während 30 Tagen oral verabfolgt. In Tabelle III sind die Ergebnisse zusammengefaßt.
| Testverbin^--^ dung ^\^^ |
LD50 (mg/kg p.o.) | Subakute Toxizität |
| Verbindung von Beispiel 10 |
Maus Ratte | Ratte |
| Imipramin | £ 580 3000,- ο 660 5000 + |
keine Todesfälle bei einer Dosis von 100.mg/kg; keine anormalen Symptome bei ' dieser Dosis. |
| 350 900 | keine Todesfälle bei 50 mg/kg; bei dieser Dosis wird die normale zunähme des Körperge wichts unterdrückt; die Werte für Hämoglo bin und Bluturinstick stoff sind vermindert. Teile der Leber zeigen ein mattes Aussehen. |
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
Eine Lösung von 4,32 g Dimethylaminoäthylchlorid-hydrochlorid in 20 ml Wasser wird mit Natronlauge alkalisch gemacht. Sodann
wird die Lösung mit 30 ml Toluol gründlich durchgeschüttelt und der Toluolextrakt über Natriumsulfat getrocknet. Gesondert
v/erden 3,88 g 3-Phonylindazol in 60 ml Dimethylformamid ge-
löst und mit 1,15 g 50prozenti"gem i\latriumhydrid versetzt.
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Hierauf wird die ToluollÖsung des Amins eingetropft. Das Gemisch
wird 75 Minuten auf 700C erhitzt und gerührt, sodann in
Eiswasser eingegossen und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt
wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird mit einer Lösung
von Chlorwasserstoff in Diäthyläther versetzt. Das entstandene Hydrochlorid wird abfiltriert und aus einem Gemisch
von Äthanol und Diäthyläther umkristallisiert. Ausbeute 2,0 g
i-Dimethylaminoäthyl-3-phenylindazol-hydrochlorid vom F. 163
bis 1650C
Gemäß Beispiel 1 werden 4,57 g 3-Phenyl-5-chlorindazol mit
4,32 g Dimethylaminoäthylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute
3,5 g i-DimethylaminQäthyl-S-phenyl^-chlorindazolhydrochlorid
vom F. 200 bis 2010C.
Beispiel 3
Gemäß Beispiel 1 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
4,32 g Dimethylaminoäthylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute 4,0 g i-Dimethylaminoäthyl-S-phenyl-S-methylindazolhydrochlorid
vom F..191 bis 192°C.
Gemäß Beispiel 1 werden 4,57 g 3-Phenyl-5-chlorindazol mit
5,16 g Diäthylaminoäthylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute 5,1 g i-Diäthylaminoäthyl^i-phenyl^-chlorindazol-hydrochlorid
vom F. 185 bis 186°C. '
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Gemäß Beispiel 1 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
5,16 g Diäthylaminoäthylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute
4,0 g i-Diäthylaminoäthyl^-phenyl-S-methylindazol-hydro-■
Chlorid vom F. 131 Ms 133°C.
Beispiel . 6
Gemäß Beispiel 1 werden 3>88 g 3-Phenylindazol mit 5,16 g
Diäthylaminoäthylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute 2,0 g i-Diäthylaminoäthyl-3-phenylindazol-hydrochlorid vom
F. 114 bis 118°e.
Gemäß Beispiel 1 werden 3,88 g 3-Phenylindazol mit 4,74 g Dimethylaminopropylchlorid-hydrochlorid
umgesetzt. Ausbeute 3,5 g 1-Dimethylaininopropyl-3-phenylindazol-hydrochlorid vom
F. 140 bis 143°C.
Beispiel 8
Gemäß Beispiel 1 werden 4,57 g 3-Phenyl~5-chlorindazol mit 4,74 g Dimethylaminopropylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute
4,74 g i-Dimethylaminopropyl-S-phenyl-S-chlorindazolhydrochlorid
vom F. 158 bis 160°C.
Beispiel 9
Gemäß Beispiel 1 werden 4,10 g 3-Phenyl-5-bromindazol mit
3,56 g Dimethylaminopropylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute 4,0 g i-Dimethylaminopropyl-^-phenyl^-bromindazol-
hydrochlorid vom F. 149 bis 1500C.
L
L
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Beispiel 10
Gemäß Beispiel 1 v/erden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
4,74 g Dimethylaminopropylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Das
entstandene Öl wird unter vermindertem Druck destilliert. Ausbeute 3,5 g i-Dimethylaminopropyl-3-phenyl-5-methylindazol
vom Kp. 185°C/0,5 Torr.
Das erhaltene Öl wird mit Oxalsäure umgesetzt. Ausbeute 3»4g
des Oxalats vom F. 184 bis 1850C
Durch Umsetzen mit Chlorwasserstoff wird das Hydrochlorid vom-F.
139 bis 1400C erhalten.
Beispiel 11
Gemäß Beispiel 1 werden 3,88 g 3-Phenylindazol mit 5,94 g
Piperidinopropylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute 5,3 g
i-Piperidinopropyl-3-phenylindazol-hydrochlorid vom F. 201 bis
2020C.
Beispiel 12 .
Gemäß Beispiel 1 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
6 g Piperidinopropylchlorid-hydrochlorid umgesetzt. Ausbeute
5,0 g 1-Piperidinopropyl-3-phenyl-5~methylindazol- hydrochlorid vom F. 222 bis 223°C.
Eine Lösung von 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol in 70 ml Dimethylformamid wird mit 1,15 g 50prozentigem watriumhydrid ver-
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setzt und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Danach wird die entstandene Lösung tropfenweise mit einer Lösung von 3,59 g
Diäthylaminopropylchlorid in 30 ml Toluol versetzt. Das Gemisch wird 1 Stunde bei 70°C gerührt, sodann in Eiswasser eingegossen
und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.
Der Rückstand wird mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in Diäthyläther versetzt. Ausbeute 4,5 g 1-Diäthylaminopropyl-3-phenyl-5-methylindazol-hydrochlorid
vom F. 127 bis 1290C
Gemäß Beispiel 13 werden 4,57 g 3-Phenyl-5-chlorindazol mit 3,59 g Morpholinoäthylchlorid umgesetzt. Ausbeute 3,7 g
1-Morpholinoäthyl-3-phenyl-5-chlorindazol-hydrochlorid vom
F. 226 bis 229°C.
Gemäß Beispiel 13 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit 3,93 g 1-MorpholinopropylChlorid umgesetzt. Ausbeute 4,1 g
1 -Mor-pholinopropyl^-phenyl-S-methylindazol-hydrochlorid vom
F. 180 bis 182°C.
Beispiel 16
Gemäß Beispiel 13 werden 3,88 g 3-Phenylindazol mit 4,24 g
N-Methylpiperazinopropylchlorid umgesetzt. Ausbeute 6,8 g
1-N-Methylpiperazinopropyl-3-phenylindazol-hydrochlorid vom
F. 222 bis 224°C.
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Beispiel 17
Gemäß Beispiel 13 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
4,24 g N-Methylpiperazinopropylchlorid umgesetzt. Ausbeute
4,0 g i-N-Methylpiperazinopropyl-S-phenyl-S-methylindazolhydroChlorid
vom F. 226 Ms 2280C.
Beispiel 18
Gemäß Beispiel 13 werden 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit
4,17 g Diallylaminopropylchlorid umgesetzt. Ausbeute 4,3 g 1-Diallylaminopropyl^-phenyl-S-methylindazol-hydrochlorid vom
F. 81 bis 82°C.
(a) Ein Gemisch von 2,29 g 3-Phenyl-5-chlorindazol, 0,35 g
Paraformaldehyd, 1,91 g Morpholin und 1 ml 1 η Natronlauge
wird in 40 ml Äthanol gelöst und l stunde unter Rückfluß erhitzt.
Danach wird das Reaktionsgemisch eingedampft, der Rückstand in Chloroform gelöst, die Chloroformlösung mit Wasser
gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird durch Säulenchromatographie an neutralem Aluminiumoxid gereinigt. Ausbeute 1,7 g 1-Morpholinomethyl-3-phenyl-5-chlorindazol,
das nach Umkristallisation aus Methanol bei 155 bis 1560C schmilzt. .
(b) Ein Gemisch von 9,16 g 3-Phenyl-5-chlorindazol, 1,5 g
Paraformaldehyd und 1 ml 5prozentiger Natronlauge wird in 40 ml
Äthanol gelöst und 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches werden die entstandenen Kristal-
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le abfiltriert. Ausbeute 8,0 g 1-Hydroxymethyl-3-phenyl-5-chlorindazol
vom F. 144 bis 1460C.
Das erhaltene Produkt wird mit Morpholin gemäß (a) umgesetzt.
Man erhält die gleiche Verbindung.
Gemäß Beispiel 19 werden 3,13 g 3-Phenyl-5-methylindazol mit 0,53 g Paraformaldehyd und 2,1 g Pyrrolidin umgesetzte Das erhaltene
ölige Produkt wird mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in Diäthyläther zum 1-Pyrrolidinomethyl-3-phenyl-5-methylindazol-hydroChlorid
umgesetzt. Ausbeute 3,8 g Produkt, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und
Diäthyläther bei 161 bis 1620C schmilzt.
(a) Gemäß'Beispiel 19 werden 2,91 g 3-Phenylindazol mit
0,50 g Paraformaldehyd und 4,87 g N-Phenylpiperazin umgesetzt.
Nach Umkristallisation aus Äthanol werden 4,3 g 1-N-Phenylpiperazinomethyl-3-phenylindazol vom F. 109 bis
110°C erhalten.
(b) 9,71 g 3-Phenylindazol, 2,25 g Paraformaldehyd und 1 ml
5prozentige Natronlauge werden in 40 ml Äthanol gelöst, und das Gemisch wird 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach dem
Abkühlen des Reaktionsgemisches werden die entstandenen Kristalle abfiltriert. Ausbeute 8,7 g i-Hydroxymethyl-3-phenylindäzol,
das nach Umkristallisation aus Ligroin bei 103 bis 1050C schmilzt.
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Das erhaltene i-Hydroxymethyl-3-phenylindazol wird gemäß Beispiel 19a roit N-Phenylpiperazin umgesetzt. Es wird die gleiche
Verbindung wie in Beispiel 21 (a) erhalten.
(a) Gemäß Beispiel 19 werden 2,08 g S-Phenyl-S-methylindäzol
mit 0,35 g Paraformaldehyd und 4,0 g 2-(4t-Chlorphenyl)-1,2,3,6-tetrahydro-4-methylpyridin
umgesetzt. Ausbeute 2,8 g 1_/2'-(4»-Chlorphenyl)-1l,2',3',o'-tetrahydro^'-methyl/-pyridinomethyl-3-phenyl-5-methylindazol
vom F. 130 IdIs 1310C.
(b) Gemäß Beispiel 19 werden 13,7 g 3-Phenyl-5-methylindazol
mit 2,4 g Paraformaldehyd umgesetzt. Ausbeute 13*1 g
i-Hydroxymethyl^-phenyl^-methylindazol vom F. 109 "bis 1110C.
Diese Verbindung und 2- (4'-Chlorphenyl)-1,2,3,6-tetrahydro-4-metnylpyridin
werden gemäß Beispiel 19a umgesetzt. Es wird die gleiche Verbindung wie in Beispiel 22 (a) erhalten.
2 g i-Hydroxymethyl-3-phenylindazol,· 0,84 g Morpholin und
1 ml 5prozentige Natronlauge werden in 30 ml Äthanol gelöst, und das Gemisch wir.d 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Danach
wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft
und der ölige Rückstand mit einer Lösung von Chlorwasserstoff
, in Diäthyläther zum i-Morpholinomethyl-3-phenylindazol umgesetzt.
Nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Diäthyläther schmilzt die Verbindung bei 166 bis 167°C
unter Zersetzung.
L ' . ■ -i
509832/1031 . '
Beispiel 24
Eine Lösung von 4,17 g 3-Phenyl-5-methylindazol in 70 ml Dimethylformamid wird mit 0,96 g 50prozentigem Natriumhydrid
versetzt und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Danach wird das Gemisch mit einer Lösung von 4,47 g Phthalimidopropylchlorid
in 50 ml Dimethylformamid versetzt und 6 Stunden auf 950C erhitzt und gerührt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch
in Eiswasser eingegossen und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Ausbeute 4,9 g 1-Phthalimidopropyl-3-phenyl-5-methylindazol,
das nach Umkristallisation aus Methanol bei 131 bis 1320C
schmilzt.
Beispiel 25
Gemäß Beispiel 24 werden 9,2 g 3-Phenyl-5-chlorindazol mit
2,3 g 50prozentigem Natriumhydrid und 9,0 g Phthalimidopropylchlorid umgesetzt. Ausbeute 10,4 g 1-Phthalimidopropyl-3-phenyl-5-chlorindazol,
das nach Umkristallisation aus Methanol bei 121 bis 1220C schmilzt.
Gemäß Beispiel 24 werden 7,76 g 3-Phenylindazol, 2,3 g 50prozentiges
Natriumhydrid und 9,0 g Phthalimidopropylchlorid umgesetzt. Ausbeute 8,0 g i-Phthalimidopropyl-3-phenylindazol,
das nach Umkristallisation aus Methanol bei 129 bis 1300C
schmilzt.
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Beispiel 27
Eine Lösung von 50 g i-N-Monomethylcarbamoyläthyl-3-phenylindazol
(F. 111 Ms 1120C) in 40 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran
wird unter Eiskühlung mit 1,5g Lithiumaluminiumhydrid
versetzt und 20 Minuten unter Rückfluß erhitzt und gerührt.
Danach wird das Reaktionsgemisch mit wasserhaltigem Äther und
Natronlauge versetzt. Die organische Lösung wird abgetrennt und mit lOprozentiger Salzsäure ausgeschüttelt. Der salzsaure
Extrakt wird mit Natronlauge alkalisch gemacht, mit Benzol extrahiert, und der Benzolextrakt wird mit Wasser gewaschen,
über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft.
Ausbeute 1,2 g i-N-Monomethylaminopropyl-3-phenylindazol
als Öl. Das Öl wird mit .Oxalsäure in das Oxalat überführt, das aus Methanol umkristallisiert wird. F. 197 bis
1980C (Zersetzung).
Gemäß Beispiel 27 werden 5,0 g I-N-Monomethylcarbamoyläthyl-3-phenyl-5-chlorindazol
(F. 123 bis 125°C) mit 1,5 g Lithium-' aluminiumhydrid reduziert. Nach dem Aufarbeiten und der Salzbildung mit Oxalsäure werden 2,0 g 1-N-Monomethylaminopropyl-3-phenyl-5-chlorindazol-oxalat
erhalten, das nach Umkristallisation aus Äthanol bei 203 bis 2040C «nter Zersetzung schmilzt.
Beispiel 29
Gemäß Beispiel 27 werden 5,0g i-N-Monomethylcarbamoyläthyl-3-phenyl-5-methylindazol
(F. 128 bis 130°C) mit 1,5 g Lithiumaluminiumhydrid reduziert. Nach dem Aufarbeiten des Reaktions-
509832/1031 .. ■ '
produkte und der Salzbildung mit Chlorwasserstoff werden 1,8g
i-N-Monomethylaminopropyl-^-phenyl-S-methylindazol-hydrochlorid
erhalten, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Diäthyläther bei 148 bis 1490C schmilzt.
Beispiel 30
4,0 g öliges i-N-Phenylpiperazinocarbonyläthyl-^-phenyl-S-methylindazol
(hergestellt durch Umsetzen von 1-Hydroxycarbonyläthyl-3-phenyl-5-methylindazol
zunächst mit Chlorameisensäureäthylester und anschließend mit N-Phenylpxperazin) werden
mit 1,2 g Lithiumaluminiumhydrid gemäß Beispiel 27 reduziert. Nach dem Aufarbeiten des Reaktionsgemisches unter Salzbildung
mit Chlorwasserstoff säure v/erden 6,1 g 1-N-Phenylpiperazinopropyl-3-phenyl-5-methylindazol-hydroChlorid
erhalten, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Diäthyläther
bei 195 bis 2000C schmilzt.
,Beispiel 31
Gemäß Beispiel 27 werden 5,0 g Ι-Ν,Ν-Dimethylcarbamoyläthyl-3-phenyl-5-methylindazol
(F. 99 bis 1000C.) mit 1,5 g Lithiumaluminiumhydrid reduziert. Nach dem Aufarbeiten unter Salzbildung
mit Oxalsäure werden 1,9 g 1-N,N-Dimethylaminopropyl-3-phenyl-5-methylindazol-oxalat
erhalten, das nach Umkristallisation aus Äthanol bei 184 bis 1850C schmilzt.
B e i s ρ i e 1 32
Gemäß Beispiel 27 werden 5,0 g 1-Carbamoyläthyl-3-phenyl-5-chlorindazol
(F. 156 bis 157°C) mit 1,5g Lithiumaluminiumhy-
L " " J
509832/1031
2503315
drid reduziert. Nach dem Aufarbeiten unter Salzbildung mit Chlorv/asserstoff säure werden 2,0 g 1-Arainopropyl-3-phenyl-5-chlorindazol-hydrochlorid
erhalten, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Diäthyläther "bei I63
Ms 164°C schmilzt.
Beispiel 33
Ein Gemisch von 8,3 g 1-Phthalimidopropyl-3-phenyl-5-chlorindazol
und 2,0 g Hydrazinhydrat in 150 ml Äthanol wird 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Danach wird das Reaktionsgemisch
unter vermindertem Druck eingedampft, der Rückstand mit 150 ml Benzol und 200 ml lOprozentiger Natronlauge versetzt
und 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Hierauf wird die orga nische Lösung abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleiben 5,5 g 1-Aminopropyl~3-phenyl-5-chlorindazol
als Öl. Das Produkt wird mit einer Lösung von Chlorv/asserstoff in Diäthyläther in das Hydrochlorid überführt. Nach Ümkristallisation
aus einem Gemisch von Äthanol und Diäthyläther schmilzt das Hydrochlorid bei I63 bis 1640C.
Beispiel 34
Gemäß Beispiel 33 werden 5,0 g 1-Phthalimidopropyl-3-phenyl-5-methylindazol
mit 1,5g Hydrazinhydrat umgesetzt.■Ausbeute 3,1 g i-Aminopropyl^-phenyl^-methylindazol als Öl. Das in
üblicher Weise hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei 161 bis
1630C
509832/103 1
Gemäß Beispiel 33 werden 6,0 g i-Phthalimidopropyl-3-phenylindazol
mit 2,0 g Hydrazinhydrat umgesetzt. Ausbeute 3,8 g i-Aminopropyl-3-phenylindazol als Öl.
IR-Absorptionsspektrum: 3370, 3.050, 2930, 2870, 1615, 1605,
IR-Absorptionsspektrum: 3370, 3.050, 2930, 2870, 1615, 1605,
1495, 1150, 778, 750, 695 cm"*1 NMR-Spektrum: 6(CDCl3)
1,57 (-ITO2, 2H)
2,06 (-C-CH2-C-, 2H, Quintett)
2,73 (-CH2NH2, 2H, Triplett)
4,52(N , 2H, Triplett)
CH2-CH2-7,0-8,1 (aromatisches Proton, 9H)
Beispiel 36
30 ml Äthanol werden mit 2,12 g 3-Phenyl-5-fluorindazol,
0,33 g Paraformaldehyd, 1 g Piperidin und 1 ml 1 η Natronlauge
versetzt und 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt- Danach wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft, der
Rückstand in Benzol gelöst, die Benzollösung mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert. Ausbeute 1,9 g i-Piperidinomethyl-^-phenyl-S-fluorindazol
vom F. 82 bis 84°C.
5 ml 50prozentige Natronlauge werden mit 4,57 g 3-Phenyl-5- . chlorindazol, 3,6 g Piperidinoäthylchlorid und 0,5 g Tri-
509832/103 1
2503315
äthylbenzylammoniumchlorid versetzt und 1 Stunde auf 7O°C erhitzt und gerührt. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch
mit Benzol extrahiert, der Benzolextrakt mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird mit einer Lösung von Chlorwasserstoff
in Äthanol versetzt. Die entstandenen Kristalle werden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert. Ausbeute 4,3 g
1~Piperidinoäthyl-3-phenyl-5-chlorindazol-hydrochlorid vom F. 230 bis 235°C.
Gemäß Beispiel 27 v/erden 3,5 g 1-N-Mono-n-butylcarbamoyläthyl-3~phenylindazol
mit 1,0 g Lithiumaluminiumhydrid redu*
ziert. Nach dem Aufarbeiten werden 0,3 g 1-n-Butylaminopropyl-3-phenylindazol
als Öl erhalten. Die freie Base wird mit Oxalsäure in das Oxalat überführt, das nach Umkristallisation
aus Methanol bei 181 bis 1830C schmilzt.
Gemäß Beispiel 27 werden 3,5 g 1-N-Monoallylcarbamoyläthyl-S-phenylindazol
mit 1,0 g Lithiumaluminiumhydrid reduziert. Nach dem Aufarbeiten werden 0,9 g i-Monoallylaminopropyl-3-phenylindazol
als Öl erhalten. Die freie Base wird mit Oxalsäure in das Oxalat überführt, das nach Umkristallisation
aus Methanol bei 2030C schmilzt.
509832/1031
Claims (40)
1/ Indazol-Derivate der allgemeinen Formel I
ι (CH0) -N
in der X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niederen
Alkylrest und R und R1 ein Wasserstoffatom, einen niederen
Alkyl- oder Alkenylrest bedeuten, oder R und R'1 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ring bilden und η
den Wert 1, 2 oder 3· hat, und ihre Salze mit Säuren.
2. 1-Dimethylaminoäthyl-3-phenylindazol.
3· 1 -Dimethylaminoäthyl^-phenyl^-chlorindazol <
4. 1 -Dimethylaminoäthyl^-phenyl^-methylindazol.
5. 1-Diäthylaminoäthyl^-phenyl-^-chlorindazol,
6. 1-Diäthylaminoäthyl^-phenyl-S-methylindazol.
7. 1-Diäthylaminoäthyl-3-phenylindazol.
8. * i-Dimethylaminopropyl-3-phenylindazol.
9. i-Dimethylaminopropyl^-phenyl^-chlorindazol.
10. 1 -Dimethylaminopropyl^-phenyl^-bromindazol.
509832/1031
:
" 23 - 25Ό5315 ;
11. 1-Dimethylaminopropyl-3-phenyl-5-πιethylindazol.
12. i-Piperidinopropyl-3-phenylindazol. ·
13. 1-Piperidinopropyl-3-phenyl-5-methyl:Lndazor.
14. 1-Diäthylaminopropyl-3-phenyl-5~methylindazol.
15. 1-Morpholinopropyl~3-phenyl-5-chlorindazol..
16. i-Morpholinopropyl-S-plienyl-S-niethylindazoli
17. 1-N-Methylpiperazinopropyl~3-phenylindazol.
18. 1-N-Methylpiperazinopropyl-3-pllenyl-5-methylIndazol.
19. i-Diallylaminopropyl-S-phenyl-^-methylindazol.
20. i-Morpholinoraethyl-^-phenyl-S-chlorindazol.
21. 1-Pyrrolidinomethyl-3~phenyl-5-niethylindazol.
22. i-N-Phenylpiperazinomethyl-3-plienylIndazol.
23. 1-/2 ?-(4"-Chlorphenyl)-1',2«,3',6'-tetrahydro-4·-raethyl/-pyridinomethyl-3-phenyl-5-methylindazol.
24. i-Morpholinomethyl-3-phenylindazOl.
25· i-Phthalimldopropyl-S-phenyl-S-methylindazol.
26. i-Phthalimidopropyl^-phenyl-S-chlorindazol.
27. i-Phthalimidopropyl-3-phenylindazol.
28. i-N-Monomethylaminopropyl-3-phenylindazol.,
L J
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2SC3815
29. 1-N-Monomethylaminopropyl^-phenyl-S-chlorindazol.
30. 1-N-Monomethylaminopropyl-^-phenyl^-methylindazol.
31. i-N-Phenylpiperazinopropyl^-phenyl-S-methylindazol.
32. i-Aminopropyl^-phenyl-i^-chlorindazol.
33 · 1 -Aminopropyl-3-plienyl-5~rnethylinds.zol.
34. i-Aniinopropyl-3-phenylindazol.
35. 1-PJ.peridinomethyl-3-phenyl-5-fluorindazol.
36. 1-Piperidinoäthyl-3-pllenyl-5-chlorindazol.
37. 1-Mono-n-butylaminopropyl-3-phenylindazol.
38. 1-Monoallylaminopropyl-3-phenylindazol.
39. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter ΐ/eise
(a) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der weder R noch R1 ein ¥asserstoffatom bedeuten,
ein 3-Phenyliridazol der allgemeinen Formel II
in der X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen
niederen Alkylrest bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
509832/103 1
X'(CH9) - N
in der X' ein Halogenatom darstellt und R^ und Rp einen
niederen Alkyl- oder Alkenylrest bedeuten oder R^ und Rp
zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gegebenenfalls substituierten .heterocyclischen Ring
bilden und η den Viert 1, 2 oder 3 hat, umsetzt oder
(b) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der η den Wert 2 oder 3 hat, eine Verbindung der allgemeinen
Formel IV
β \=y (IV)
R3CON"""" )
in der R5 eine Methylen- oder Äthylengruppe darstellt,, und
X, R und R1 die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben,
reduziert oder
(c) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I,
in der η den Wert 1 hat, eine Verbindung der allgemeinen
Formel V
X.
(V)
CH2OH
in der X die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, mit
einem Amin der allgemeinen Formel VI .
HN k (VI)
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- 2β - 250331 5
in der R und Rf die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben,
umsetzt, oder
(d) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R und R1 ein Wasserstoffatom bedeuten, eine Verbindung
der allgemeinen Formel VII
(VII)
in der X und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, mit Hydrazin umsetzt und gegebenenf8.11s die gemäß (a) bis
(d) erhaltene Verbindung mit einer Säure in ein Salz überführt.
(d) erhaltene Verbindung mit einer Säure in ein Salz überführt.
40. Arzneimittel, enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch ■>
und übliche Trägerstoffe und/oder Verdünnungsmittel und/oder
Hilfsstoffe.
Hilfsstoffe.
509832/1031
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