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DE2501493A1 - Bleichender gegenstand - Google Patents

Bleichender gegenstand

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Publication number
DE2501493A1
DE2501493A1 DE19752501493 DE2501493A DE2501493A1 DE 2501493 A1 DE2501493 A1 DE 2501493A1 DE 19752501493 DE19752501493 DE 19752501493 DE 2501493 A DE2501493 A DE 2501493A DE 2501493 A1 DE2501493 A1 DE 2501493A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bleach
bleaching
container
water
laundry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752501493
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Louvaine Diehl
Malcolm Bramel Lucas
James Francis Mckenna
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Publication of DE2501493A1 publication Critical patent/DE2501493A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/04Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties combined with or containing other objects
    • C11D17/041Compositions releasably affixed on a substrate or incorporated into a dispensing means
    • C11D17/047Arrangements specially adapted for dry cleaning or laundry dryer related applications
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/02Floating bodies of detergents or of soaps
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/39Organic or inorganic per-compounds
    • C11D3/3902Organic or inorganic per-compounds combined with specific additives
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F58/00Domestic laundry dryers
    • D06F58/20General details of domestic laundry dryers 
    • D06F58/203Laundry conditioning arrangements

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
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Description

2501493 dr. jUR. c-iH.-Cf&vL walter BEIl ' A 5. Jan. 1075
ALFRED Μ.ϊ-.··-·^:?
DR. JUA.':;·■■■· · '· ■■ !!.-
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FRANKFiI::i A.»l MAIH-HOCHSf
Unsere Nr. 19 664
The Procter & Gamble Company Cincinnati, Ohio, V.St.A.
Bleichender Gegenstand
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gegenstand, der zum Bleichen von Geweben in eine,m automatischen Wäschetrockner vorgesehen ist. Insbesondere handelt es sich um einen porösen Behälter, der ein festes,, im wesentlichen trockenes Bleieh-
Sauerstoffmittel aus aktiven verbindungen in freisetzbarer Form enthält. Der Gegenstand gibt das Bleichmittel in gesteuerter Weise frei und eignet sich besonders zur Verwendung in einem automatischen Wäschetrockner.
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Verfahren und Mittel zum .Behandeln von Geweben, die erwünschte funktioneile und ästhetische Wirkungen auf das Gewebe haben sollen, werden konventionellerweise in der .Waschmaschine angewandt. So werden Gewebeschichten und Weichmacher, Bleichmittel und Aufheller und dergleichen Üblicherweise zu solchen Mitteln formuliert, die entweder in der wässrigen Waschflüssigkeit oder in einem wässrigen Spülbad eingesetzt werden können. In jüngster Zeit erwies sich, daß die Behandlung der Gewebe in einem automatischen Wäschetrockner geeignet ist, den Geweben· erwünschte Eigenschaften zu erteilen. So wird es zum Beispiel üblich, Gewebe im automatischen Wäschetrockner und nicht im Spülgang des Waschzyklus weichzumachen.
Die üblichste Methode zum Bleichen von Geweben zwecks Entfernung von blecken, insbesondere in Haushaltwaschmaschinen, besteht im Zusatz eines oxidierenden Bleichmittels, direkt zur Waschflüssigkeit«, Meist werden flüssige Hypochloritlösungen verwendet, jedoch wurde auch das Bleichen mit festen Persauer— Stoffverbindungen üblich.' Derartige Bleichmittel' eignen sich zum Zusatz zur Waschflüssigkeit zusammen mit"dem Detergenz, und sie üben die erwünschte Bleichwirkung gleichzeitig während des Waschens der Wäsche aus.
Aus der DAS (Patentanmeldung der Anmelderin vom heutigen Tage, unsere Nummeri9653 ) sind bestimmte feste, in den Wäschetrockner einzuführende Bleichmittel bekannt, die trokkenen Bleichmitteln, die in der Waschflüssigkeit verwendet werden sollen, überlegen sind. Bei' der Verwendung sollen die dem Trockner zuzusetzenden Bleichmittel rasch und gleichmäßig auf den zu trocknenden feuchten Geweben verteilt werden, damit eine sichere, gleichmäßige und wirksame Bleichwirkung sichergestellt wird. Ein bequemes Verteilungsmittel, das gleichmäßige Verteilung erzielt, wäre daher wünschenswert.
SO 9831/0785
Aus der US-PS 3701 202 ist ein Verteiler zur Verwendung in automatischen Wäschetrocknern bekannt, wobei vorgeschlagen wird, Gewebe mittels eines solchen Verteilers weichzumachen, zu bleichen oder anderweitig im Trockner zu behandeln. Es handelt sich hier um Verteiler bezw. Spender, die an der Trommel des Trockners montiert werden sollen, wobei kein.Zusammenhang zum erfindungsgemäßen Gegenstand noch zu .dem in diesen verwendeten Mitteln besteht; vergleiche auch die US-PS 3 180 037. ' ·
Die vorliegende Erfindung betrifft die Bereitstellung eines Gegenstands, mit dem Gewebe im Trockner gebleicht werden können, wobei dieser Gegenstand in kontrollierter Weise ein Bleichmittel abgibt, welches insbesondere zur Verwendung in Gegenwart der begrenzten Wassermengen geeignet ist, die als Reaktionsmedium in einem automatischen Wäschetrockner vorhanden sind.
Die Erfindung betrifft einen insbesondere zum Bleichen von Geweben in einem automatischen Wasehetrockner vorgesehenen Gegenstand, der gekennzeichnet ist durch (a) einen wasserunlöslichen, geschlossenen, flexiblen Behälter, wobei mindestens eine Wand des Behälters aus einem Material mit einer Vielzahl von Passagen von der Innen- zur Außenfläche bestehtjUnd (b) eine· wirksamen Menge eines teilchenförmigen, wasserlöslichen Wäschebleichmittels, wobei diesesBleichmittel sich in abgetjbarer Form im Behälterinneren befindet. . .
Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsform besteht der Gegenstand aus einer geschlossenen, offenporigen Polyurethantasche, welche ein körniges Bleichmittel enthält, das mittels der Bewegung des Trockners durch die Wände der Tasche abgegeben wird.
509831/078
Der erfindungsgemäße bleichende Gegenstand bestellt somit aus einem Behälter mit porösem Teil in mindestens einer seiner Wände, wobei der Behälter geschlossen ist und ein Bleichmittel umschließt.
Der Behälter
Der erfindungsgemäße Gegenstand besteht aus einem wasserunlöslichen, geschlossenen Behälter, in dem sich ein Bleichmittel befindet= Der Behälter weist mindestens eine Öffnung in seinen Wänden auf, durch die das Bleichmittel freigegeben wird. Sofern der Behälter in einem automatischen Wasehetrockner verr wendet wird, besteht er aus wärmebeständigem Material oder einem Material, das bei der Arbeitstemperatur des Trockners wärmebeständig wird. Ferner ist das Behältermaterial beständig gegen Oxidation durch das Bleichmittel, und zwar sowohl bei Normaltemperatur wie bei der Arbeitstemperatur des Wäschetrockners. Da der Gegenstand in Kontakt mit feuchter Wäsche zu verwenden ist, wird er aus wasserunlsölichem Material hergestellt. Der Behälter kann aus lockerem Baumwollgewebe, Polyestergewebe oder dergleichen gebildet werden. Die lockere Gewebestruktur wird entsprechend der gewünschten Bleichmittelabgabe gewählt.
aus/ "
Bevorzugte Behälter werden aus Z'ellen aufgebautem Schaumstoff mit zahlreichen Passagen von der Innenfläche zur Außenfläche hergestellt. Derartige Schaumstoffe sind als offenporige oder offenzellige Schäume bekannt; sie besitzen einen großen Anteil an miteinander verbundenen Zellen, durch die Passagen oder "Poren" entstehen. Offenporige Schäume unterscheiden sieh von aus Zellen aufgebauten Schäumen mit gesohlossenen Poren, in welchen die einzelnen Zellen praktisch voneinander isoliert sind.
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Offenporige Schäume können aus Polystyrol, Polyurethan, Polyäthylen, Polyvinylchlorid, Celluloseacetat, Phenol-rormaldehyd und anderen geschäumten Polymermaterialien wie zellförmigem Kautschuk hergestellt werden. Zahlreiche dieser Schaumstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung sind in Standardwerten beschrieben, siehe zum Beispiel die Encyclopedia of Polymer Science and Technology, InterscieneePublishers, John Wiley & Sons, Inc. (1965)«
Erfindungsgemäß bevorzugte Materialien sind die gut bekannten, offenporigen Polyurethanschäume. Die offenporigen Polyurethane sind beständig gegen Hitze, Oxidation und Wasser und können in zahlreichen Porengrößen hergestellt- werden. Die Herstellung vieler, in jüngerer Zeit entwickelter Schäume wird, in Cellular Plastics Recent Developments (1970.}, Johnson, Noyes. Data Corporation und in der oben erwähnten Encyclopedia of Polymer Science and Technology beschrieben. Im allgemeinen* werden Urethanschäume durch Polymerisation von Diisocyanaten und Hydroxyl-terminierten Polyäthern oder Polyestern hergestellt. Das Aufschäumen erfolgt durch Zusatz von Wasser und fakultativen Schäumungsmitteln, und die Reaktion zwischen dem Isocyanat und Wasser führt zur Freisetzung von Kohlendioxid, welches das Polymer aufschäumt.
Die erfindungsgemäßen Schaumstoffbehälter erlauben eine kontrollierte Freigabe des teilchenförmigen Bleichmittels während der Trocknung. Die kontrollierte Freigabe sichert gleichmäßige und bemessene Abgabe des Bleichmittels an die Ober·»· ' flächen aller Gewebe im Trockner. Während des Trocknungsvor-. -gangs gelangt das Bleichmittel durch die vielen Passagen in den Behälterwänden. Dieser Vorgang wird durch die Trommelbewegung des Trockners erleichtert=
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Man benötigt Wasser, um ein Reaktionsmedium für das Bleichmittel bereitzustellen, und die Porosität des Behälters wird so gewählt, daß das Bleichmittel praktisch vollständig vom Behälter freigegeben ist, ehe sämtliches Wasser aus den G©we~ ben verdunstet ist. Ferner wird das Bleichmittel vorzugsweise rasch, jedoch gleichmäßig abgegeben, und zwar während der frühen Stadien des Trocknungsvorgangs, in denen auf den Geweben ausreichend Wasser zum Lösen des Bleichmittels vorhanden ist. V/ird das Bleichmittel zu spätem Zeitpunkt des·Trocknungsvorgangs auf die praktisch '.trockenen Gewebe abgegeben, so geht es entweder mit der Abluft aus dem Trockner verloren, oder es kann als unerwünschter Staub auf den trockenen Wäschestücken zurückbleiben.
Die bevorzugten Behälter setzen das teilchenförmige Bleichmittel während des ersten Quartals des Trocknungsvorgangs·, wenn die Wäschestücke noch sehr feucht sind, frei. In üblichen Haushalttrocknern fällt diese Periode in die ersten 10 bis 15 Minuten des Trocknungsgangs. .
Das Bleichmittel
Als Bleichmittel kommen zahlreiche feste, wasserlösliche bleichende Materialien infrage, die bekanntermaßen sicher und zur Entfernung von Flecken aus Geweben wirksam sind. Die festen Persauerstoff-Bleichmittel werden gegenüber Chlorbleichmitteln bevorzugt,da Sauerstoffperverbindungen Textilfarbstoffe weniger wahrscheinlich angreifen. Als Bleichmittel können auch Mischungen aus bleichenden Verbindungen und bleichender Verbindung/Aktivator verwendet werden.
Die erfindungsgemäß geeigneten Persauerstoff-Bleichmittel umfassen die üblichen anorganischen Perverbindungen wie Alkalimetall- und Ammoniumperborate, -percarbonate, -monopersulfate
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und -monoperphosphateo Es ist bekannt, daß diese anorganischen Perverbindungen in verschiedenen Hydraten vorliegen, wobei der Hydratationsgrad für die Durchführung * der vorliegenden Erfindung keine Bedeutung besitzt. Beispiele solcher Perverbindungen sind das Natrium- und Kaliumperborat, Natrium- und Kaliumpercarbonat und Komplexe Persalze wie KHSO. »KpSO .""· 2KSO1- (Handelsbezeichnung "Oxone")«· Die wasserlöslichen. Perborate werden, insbesondere in Kombination mit einem Aktivator, erfindungsgemäß besonders bevorzugt auf Grund von Bleichwirkung, Sicherheit für das Gewebe und ihrer Verfügbarkeit.
Auch feste, wasserlösliche organische Peroxisäuren oder deren wasserlösliche Salze, zumJBeispiel Alkalimetallsalze, der allgemeinen J?o rmel
EO-O-G-E-YH
worin R einen substituierten oder unsmbstituierten Alkylen- oder Arylenrest und X den Rest
-G-O-O-, -S-O oder 0-C-0-0-
oder einen beliebigen anderen Rest, der in wässriger Lösung
darstellt.
eine ■ anionische Gruppe bildet, sind brauchbar« Diese organischen Peroxisäuren und ihre Verwendung in Kombination mit Aktivatoren als gut wasserlösliche, micellare Bleichmittel sind in der US-PS 3 749 673 beschrieben.
Auch die Gemische aus organischen Peroxisäuren und Persulfat» die in der US-PS 3 773 673 beschrieben werden, sind gut wasserlöslich und erfindungsgemäß brauchbar.
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Die vorstehend beschriebenen bleichenden Persauerstoff-Verbindungen und Gemische davon können allein zum Bleichen der Gewebe verwendet werden. Mit Erfolg werden jedoch verschiedene Aktivatoren eingesetzt, um das Bleichverhalten zu verbessern. Die Verwendung solcher Aktivatoren wird insbesondere zusammenmit den anorganischen Persauerstoff-Bleichmitteln bevorzugt. Ohne sich auf eine Theorie festzulegen, wird angenommen, daß der Bedarf an diesen Aktivatoren sich aus der relativ kurzen Zeit ergibt, die zum wirksamen Bleichen im automatischen Watschet rockner zur Verfügung steht. Die in einem automatischen Wäschetrockner brauchbaren Bleichmittel sind so ausgebildet, daß sie wirken, solange ausreichend V/asser auf den Geweben vorhanden ist, das ein Reaktionsmedium darstellt, in dem die Bleichreaktion ablaufen kanne Daher sind jegliche Mittel, durch die das Bleichmittel in der begrenzten verfügbaren Wassermenge schneller löslich und reaktionsfähig gemacht wird, in Bleichmitteln zur Verwendung in Wäschetrocknern von Vorteil.
Anorganische Persauerstoff-Bleichverbindungen können zusammen mit verschiedenen festen Aktivatoren erfindungsgemäß verwendet werden. Geeignete Aktivatoren für zahlreiche anorganische Bleichverbindungen sind laut der US-PS 3 130 165 bekannt. Zu diesen Aktivatoren gehören insbesondere verschiedene Ester von Phenolen oder substituierten Phenolen mit CC-chlorierten niederen aliphatischen Garbonsäuren wie Chloressigsäure oder (X -Chlorpropionsäure, wobei diese Ester keine Estergruppen einer anderen Säure außer der o(-chlorierten niederen aliphatischen Carbonsäure besitzen.
Die Alkalimetallperborate, insbesondere Natriumperborat und Ammoniumperborat stellen in Kombination mit einem Aktivator eine bevorzugte, sichere und wirksame Klasse von Bleiehver-
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"* 9 250H93
bindungen dar. Zahlreiche Aktivatoren für Perborat-Bleichverbindungen sind bekannt, zum Beispiel Aeylphosphonsäureester, · N,Nr —Diarylsulfamide, Carbonsäureanhydride, N-Acylamide, N-acylierte Heterocyclen, Acylhydroxylamine und ähnliche Verbindungen, die Peroxyverbindungen leicht acylieren
Zu den Perborat-Aktivatoren gehören Tetraacetyl-methylendiamin, Acetylester des Natriumphenolsulfonats, Chloracetylsalicylsäure, 1-Phenyl-3-acetyl-hydantoin, Tetraacetyläthylendiamin, Of -D-GIucosepentaacetat, p-Phenylendiacetat, Tris-(acetyl)-cyanursäure, N-Methyl-N-benzqyl-p-toluolsulfonamid, Benzoylchlorid, und N-Benzoylimidazole Weitere Perborat-Aktivatoren sind in den US-PSS 3 177 148 und 3 779 931 aufgeführt«
Ein besonders bevorzugter Perborat-Aktivätor ist das 1*3»4»6— iCetraacetyl-glycouriljdas als 11IAGU" abgekürzt wird. Diese Verbindung kann nach Henkel-Referate 1973 (8), 28-33 hergestellt werden.
Weitere erfindungsgemäß geeignete, feste, wasserlösliche Bleichmittel können auch durch Vermischen von anorganischen und organischen Bleichverbindungen hergestellt werden ο Beispiele solcher gemischten Bleichmittel sind Natriumperborat +p-Methoxyperbenzoesäure und dergleichen«. Diese gemischten Bleichmittel können gegebenenfalls aktiviert werden, zum Beispiel mit "TAGU". .
Das aktivierte Bleichmittel kann den Aktivator in katalytischen Mengen oder in nahezu stöchiometrischem Mengenverhältnis von Bleichmittel zu Aktivator enthalten. Wie bereits erwähnt, scheinen zahlreiche Perborat-Aktivatoren über eine Acylierungsreaktion und daher nicht katalytisch im eigentlichen Sinn zu wirken. In diesen Fällen muß selbstverständlich
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ausreichend Aktivator verwendet v/erden, damit die stöchiome— trisohen Bedrüfnisse der Bleichreaktion befriedigt werden.
Ein bevorzugtes Bleichmittel besteht aus Natriumperborat und "TAGU" im Gewichtsverhältnis Perborat:TAGU von etwa 1:3 bis etwa 30:1. Ein besonders bevorzugtes Bleichmittel enthält etwa 1 bis etwa 10 Gewichtsteile Natriumperborat und etwa 2 bis etwa 1 Gewichtsteil "TAGU".
Das Bleichmittel kann gegebenenfalls geringere Mengen ( das heißt 0,1 bis etwa 15 Gew.$) verschiedener weiterer Bestandteile enthalten, die die Wäsche zusätzlich konditionieren. Zu diesen fakultativen Bestandteilen gehören Duftstoffe, Antistatika, Räucherstoffe, Bactericide, Fungicide, "ßotische Aufheller und dergleichen. Spezielle Beispielepür erfindungs gemäß brauchbare, typische feste, wasserlösliche Additive sind aus jedem neueren Jahrbuch der American Association of Textile Chemists and Golorists zu entnehmen. Die zusätzlichen Bestandteile sind aus solchen Verbindungen auszuwählen, die bekanntlich mit den Bleichmitteln und Aktivatoren verträglich sind, oder die mit Wasserlöslichen Überzügen wie festen Seifen oder dergleichen beschichtet werden können, wodurch sie verträglich gemacht werden. .
Brauchbare fakultative Bestandteile sind Cg-CpQ-Amine, Imidazoline und quaternäre Ammoniumsalze, die zum Weichmachen von Geweben und als Antistatika bekannt sind. Als spezielle Beispiele seien die gemischten Talgalkyl-amine, Ditalgalkyldimethylammoniumchlorid und dergleichen genannt.
Die als Korrosionsinhibitoren bekannten wasserlöslichen ä kate können mit Vorteil in den vorliegenden Mitteln in Mengen von etwa 5 Gew.^o eingesetzt werden.
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Die wasserlöslichen, festen optischen Aufheller, insbesondere Bis-(styrylsulfonat)biphenyl, werden in den erfindungsgemäßen Mitteln mit Erfolg eingesetzt, um einen zusätzlichen aufhellenden Effekt auf dem gebleichten Gewebe zu erzielen.
Selbstverständlich sind die vorstehenden fakultativen Bestandteile in fester teilchenförmiger -Form vorzusehen, die gleichzeitig mit dem Bleichmittel aUf das feuchte Gewebe abgegeben' wird, so daß die angestrebten, - zusätzlichen Vorteile eintreten.
Der erfindungsgemäße Gegenstand wird hergestellt, indem man einen Behälter der vorstehend beschriebenen Art ausbildet und darin eine wirksame Menge des Bleichmittels einschließt. Unter einer "wirksamen Menge" des Bleichmittels wird eine Menge verstanden, die ausreicht, um .Flecken von einer durchschnittlichen Gewebemenge in einem automatischen Wäschetrockner zu entfernen. Selbstverständlich hängt die jeweilige Menge an Bleichmittel von der Wäschemenge, dem Ausmaß der zu entfernenden .Flecken und dem jeweiligen Bleichmittel ab. Pur eine durchschnittliche Menge von 2,27 bis 3,63 kg mittelmäßig bis stark verschmutztet·Wäsche werden etwa 10 bis etwa 50 und vorzugsweise 20 bis 30 g eines der vorstehenden Bleichmittel benötigt, um gute Fleckentfernung zu erzielen.
Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Gegenstandes wird die Geschwindigkeit der Abgabe des Bleichmittels aus dem Behälter vorzugsweise optimierto Die Abgabegeschwindigkeit sollte nicht so schnell sein, daß das Bleichmittel ungleichmäßig auf dem Gewebe abgelagert wird«, Andererseits sollte die Abgabegeschwindigkeit aus dem Behälter nicht zu langsam -sein, da sämtliches oder im V/esen sämtliches Bleichmittel vorzugsweise dann auf das Gewebe verteilt wird, wenn es noch feucht ist. Die Abgabegeschwindigkeit hängt von der Porosität des
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Behälters und der Teilchengröße des Bleichmittels ab. Selbstverständlich muß der mittlere Durchmesser des Bleichmittels etwaskleiner sein als der mittlere Porendurchmesser der Porenöffnungen des Behälters. Das Bleichmittel wird erfindungsgemäß in form eines feinen Pulvers oder Staubes eingesetzt, das sich rasch in der begrenzten, auf dem feuchten Gewebe zur-Verfügung stehenden Wassermenge löst. Bleichmittel mit einem mittleren Teilchendurchmesser unterhalb etwa 200 Mikron und vorzugsweise von etwa 25.bis etwa 175 Mikron werden in Wasser schnell gelöst und werden daher bevorzugt. Dementsprechend ergeben Behälter mit einem etwas größeren Porendurchmesser, derum etwa 5 bis !Oft größer ist als der Teilchendurchmesser, eine kontrollierte und gleichmäßige Abgabe«,
Die zur Herstellung der bevorzugten Behälter verwendeten Polyurethanschäume können anhand ihres mittleren Porendurchmessers definiert werden, und Polyurethanschäume mit genau gesteuerten Porendurchmessern äind im Handel erhältlich. Diese Materialien sind jedoch recht teuer im Vergleich zu üblichen offenporigen Polyurethanen mit gemischten"Porendurchmessern. Die'üblichen offenporigen Polyurethane werden häufiger mittels ihrer Dichte (g/cm ) definiert. Die Dichtenjder Polyurethanschäume sind fast nur von der Größe der Hohlräume abhängig, und diese Hohlräume sind von einigermaßen regelmäßiger Größe. Indem man die Dichte des Polyurethanschaums angibt, wird damit auch die Porengröße definiert. Erfindungsgemäß geeignet sind offenporige Polyurethanschäume mit einer Dichte von etwa 0,012 bis 0,024 g/cm5.
Außer der Dichte des Polyurethanschaums und der Teilchengröße des Bleichmittels beeinflußt die Dicke des Polyurethanschaums die Abgabegeschwindigkeit. Wie bereits erwähnt, sollldas Bleichmittel vorzugsweise innerhalb der ersten 10 bis 15 Minuten des Trocknungsgangs im wesentlichen vollständig an das
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Gewebe abgegeben worden seine Polyurethanschäume mit einer Dichte von etwa 0,012 bis 0,024 g/cm und einer Dicke von etwa 2,5 bis 12,7 mm führen in Kombination,mit Bleichmitteln der vorstehend beschriebenen Teilchengrößen zu dieser bevorzugten Abgabegeschwindigkeit.
Der Behälter kann in verschiedenen Größen und Formen ausgebildet werden, und seine spezielle Form ist für die Ausführung der Erfindung nicht kritisch. Beispielsweise kann der Behälter so ausgebildet sein, daß nur eine vi/and oder nur ein !Ceil einer Wand eine poröse Öffnung besitzt, durch die das Bleichmittel abgegeben wird. Vorzugsweise besteht der gesamte Behälter aus einem porösen Material, durch welches das Bleichmittel nach außen austritt. -
In der einfachsten und bevorzugten Form wird der Behälter als Beutel ausgebildet. Bevorzugte Behälter bestehen aus einem Beutel aus offenporigem Polyurethanschaum, welcher das Bleichmittel enthalte Der BeuteHJwird hergestellt, indem man das Polyurethan-Flächengebilde beutelartig zusammenlegt und die Kanten verschweißt, beispielsweise durch Wärmeeinwirkung, wobei eine Öffnung längs einer Kante belassenwird. Dann wird das Bleichmittel in den Beutel eingefüllt, worauf die Öffnung versiegelt wird. Der resultierende Beutel gibt das Bleichmittel bei Bewegung, zum Beispiel bei der irommelwirkung des Wäsche-" trockneis durch die porösen Vväride ab.
Ein besonders bevorzugter Gegenstand besteht aus (a) einem wasserunlöslichen, geschlossenen, flexiblen Beutel, dessen Wände aus offenporigem Polyurethanschaum mit einer Dichte τοη etwa 0,017 bis etwa 0,021 g/cm und einer Dicke von etwa 0,38 bis etwa 0,89 cm bestehen, und (b) einer bleichend wirksamen Menge eines teilchenförmigen V/äschebleichmittels, das im wesentlichen aus Natriumperborat und 1,3>4,6-Tetraacetyl-
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glycoluril besteht, wobei das Bleichmittel einen mittleren Seilchendurchmesser unterhalb etwa 150 Mikron besitzt.
Der erfindungsgemäße Gegenstand wird in folgender Weise benutzt: Feuchte Wäsche, die gewöhnlich Wasser in etwa 1- bis 1,5-facher Menge- des Eigengewichts enthält, wird in die Trommel eines automatischen Wäschetrockners eingelegt» Diese feuchte Wäsche ist üblicherweise durch Waschen, Spülen und Schleudern in einer Standard-Waschmaschine erhalten worden. ■ Der bleichende Gegenstand wird'den Trockner gelegt, der dann in üblichem/eise zum Trocknen der Wäsche betrieben wird, ge~ wohnlich bei einer Temperatur von etwa 50 bis etwa 8O0G und während etwa 5 bis etwa 50 Minuten, je nach Wäschemenge und Typ. Die Bewegung der sich hin und her drehenden Trocknertrommel vermischt den bleichenden Gegenstand mit der wasche, wobei das Bleichmittel gleichmäßig an die Gewebeoberflächen abgegeben wird.
Beispiel I Bleichmittel:
Bestandteil
Natriumperborat 66,67 TAGU+ 33,33
So vorstehende Definition.»
Das Natriumperborat wird durch ein Sieb mit 1^9 Mikron lichter Maschenweite gesiebt und die gröberen Teilchen, die nicht -durch das Sieb hindurchfallen, werden verworfen.
Das Bleichmittel wird hergestellt, indem man 18,67 g des gesiebten Perborats und 9,33 g "TAGU" vermischt. Das resultierende Bleichmittel besitzt eine mittlere Teilchengröße unterhalb etwa 150 Mikron.
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Das so hergestellte Bleichmittel wird in eine. Polyurethan (Dichte 0,019 g/onr )-Tasche eingefüllt, die aus einem Stück offenporigem Polyurethan von 17,8 χ 12,7 cm hergestellt worden war. Die Dicke des Polyurethanschaums betrug 0,63 cm. Dieser bleichende Gegenstand wurde im Trockner eingesetzt und mit handelsüblichen Bleichmitteln verglichen, welche während des Waschvorgangs zur Verwendung kommen.
Das Testverfahren zur Bewertung des Bleichverfahrens unter Verwendung des Gegenstands von Beispiel I war wie folgt ausgestaltet: 2,27 kg Protteetücher wurden zusammen mit 8 gleichen (12,7 x 12,7.cm) Baumwolltuchproben, welche in standardisierter Weise mit Tee, Kaffee und brauner Bratensoße verschmutzt waren, in eine Kenmore-Waschmaschine Modell -110 eingefüllt. Die verfleckten Proben wurden mit den .Frotteetüchern vor dem Waschen vermischt, um die Behandlungsart zu simulieren, die bei einem Standard-'w'aschverfahren mit einzelner schwer verschmutzter Wäsche vorliegt. Beim Testverfahren wurden 4 Proben mit Tee, 2 mit Kaffee und 2 mit brauner Bratensoße beschmutzt. Die Waschmaschine wurde nach der Vorschrift des Herstellers betrieben mit 6494 1 Waechwasser von 6,7 Härte bei einer Temperatur von etwa 51 »5 Cim "Wasch- gang. Zum Vaschen wurden 70 g eines handelsüblichen, Gerüststoffe und anionisches Detergenz enthaltenden Waschmitteig verwendet. Es wurden vier Waschgänge, die mit A bis D bezeichnet wurden, durchgeführt.
Im Versuch A wurde ein Chlorbleichmittel beim Spülen über einen Bleichmittelspender in der vom Hersteller empfohlenen Weise zugesetzt. Das handelsübliche Bleichmittel wurde in einer Konzentration von 200 ppm verfügbarem Chlor angewandt..
Im Versuch B wurden 103 g eines handelsüblichen Natriumperborat-Bleichmittels nach der Empfehlung des Waschmaschinenher-
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stellers zur Waschlauge zugegeben. Die Bleichmittelmenge war so berechnet, daß 55 ppm verfügbarer Sauerstoff in der Waschlauge vorlagen.
Bei den Versuchen C und D wurde nur gewaschen, gespült und geschleudert, ohne Zusatz von Bleichmittel«
Die Wäschebündel der Versuche A, B und G wurden in einem üblichen Wäschetrockner nach der Empfehlung des Herstellers getrocknet.
Die geschleuderte und feuchte Wäsche aus Versuch D wurde zusammen mit dem Gegenstand gemäß Beispiel I in einen handelsüblichen Wäschetrockner eingefüllt. Dann wurde nach der Empfehlung des Herstellers getrocknet.
Die verschmutzten Proben wurden von den Frotteetüchern abgesondert und der Ufeiße-orad wurde ermittelt unter Anwendung eines Hunter-Farb- und Farbdifferenzmessers, in Kombination mit einer Roland, Robinson-Ablesevorrichtüng (Modell AS/026), und die so erhaltenen L, a und b-Werte wurden in die Weiße-Gleichung eingesetzt, die analog der Ueiße-Gleichung gemäß i1» Diehl, "A Single Number Expression for Whiteness Evaluation of Washed Fabrics", Proceedings of the IV International Congress on Surface Active Substances, Brüssel, September. 1964, Bd. Ill, Abt. C abgeleitet worden war. Diese Weiße-Gleichung
1/2 W = 100 - ί (100-L)2 +1,44
ist insbesondere auf moderne Gewebe mit fluorescierenden Weißmachern abgestellt.
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Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle I zusammengestellt» Je höher die Mahlen in der Tabelle, desto wirksamer war die Bleichung. Zwei Einheiten auf 4er Piehl-Skale erwiesen sich vom durchschnittlichen Betrachter als visuell erkennbar«
Tabelle I braune
Bratensoße
Tee 3 Verschmutzungen
Mittelwert
Kaffee 6,9 18,9 11,6.
Versuch A 9,0 1,4 2,9 2,6
Versuch B 3,5 O 0 0
Versuch C
(Vergleich)
0 2,5 9,7 7,0
Versuch D
(Bleichen im
Trockner)
8,6
Wie aus Tabelle I, Versuch D ersichtlich, liefert das erfindungsgemäße Bleichmittel eine wirksamere Fleckentfernung als ein handelsübliches Perborat-Bleichmittel, das in wässriger Waschlauge angewandt wird. Auch ist das erfindungsgemäße Bleichmittel günstig im Vergleich mit einem handelsüblichen Bleichmittel, welches im wässrigen Medium zur Verwendung kommt.
Beispiel II Bleichmittel:
Bestandteil Gew. ^
Natriumperborat ' 65 TAGU · 32,5
Bis-(styrylsu^fonat)- 0,7 biphenyl
Parfüm 1,7
Optischer Aufheller
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Das Natriumperborat (als Tetrahydrat) wird durch ein Sieb mit 149 Mikron lichter Maschenweite gesiebt und die zu großen Teilchen werden verworfen. "TaGU", Natriumperborat, optischer Aufheller und Parfüm werden trocken vermischt und durch ein Sieb mit 149 Mikron lichter Maschenweite gesiebt, -wobei man ein Bleichmittel mit einem mittleren Teilchendurchmesser unterhalb etwa 150 Mikron erhält.
363 kg feuchter Wäsche mit einem Wassergehalt von etwa 5» 44 kg, die mit verschiedenen Essensflecken verfleckt war, wurde bei Raumtemperatur in einen automatischen Wäschetrockner gelegte Die 'Wäsche wurde gleichmäßig am Boden der Trockentrommel ausgebreitet. 25 g des Bleichmittels von Beispiel II werden in einen Beutel eingefüllt, welcher aus offenporigem Polyurethanschaum mit einer Dichte von 0,019 g/cm und Wanddicke von 0,63 cm hergestellt worden war. Der Beutel wurde mit einem Kunststoff-Clip verschlossen und auf die feuchte Wäsche aufgelegt. Dann wurde der "Trockner mit einer mittleren Temperatur von 600G 60 Minuten betrieben. Während dieser Zeit sikkert das Bleichmittel in gleichmäßiger,Weise auf die gesamte Gewebeoberfläche. Die wasch© wird dann aus dem Trockner entnommen und es zeigt sich, daß die blecken gleichmäßig gebleicht worden waren.
Wird das Bleichmittel gemäß Beispiel II durch eine äquivalente Menge Ammoniumperborat und "TAGU" im Gewichtsverhältnis 1:1, eines 1:1;1-Gemischs aus Natriumperborat, TAGU und p-Methoxyperbenzoesäure, eines 1:1:1—Gemischs aus Natriumperborat, Oxone und TAGU oder chloriertem Trinatriumphosphat ersetzts so werden äquivalente Bleichwirkungen festgestellt«
Im Verfahren von Beispiel II wird der Beutel aus Polyurethanschaum durch einen Baumwollbeutel ersetzt, der so gewoben ist, daß längs einer Seite des Beutels Öffnungen von 200 Mikron
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entstehen. Das Bleichmittel wird gleichmäßig an die Wasche abgegeben und man erhält eine gleichmäßige und wirksame Bleichung.
Im vorstehenden Verfahren wird das Bleichmittel durch äquivalente Perborat/TAGU-Bleichmittel mit Teilchendurchmessern von 50, 100 und 175 Mikron ersetzt, wobei gleichmäßige und wirksame Bleichung sichergestellt wird»
Wie aus vorstehender Beschreibung ersichtlich, führen die erfindungsgemäßen Gegenstände zu einer gleichmäßigen und kontrollierten Abgabe der kleinen Teilchen des Wäsehebleichmittels. In der automatischen Viaschmaschine gewaschene'und ge- · schleuderte Wäsche hält 25 bis 300 Gew.$ V/asser, bezogen auf das Gewebegewicht, zurück, in welchem sich die kleinen Bleich— mittelteilchen rasch lösen. Die resultierende Bleichmittelkonzentration auf der Gewebeoberfläche, das heißt an der Stelle der Verschmutzung, ist sehr hoch. .Für die erfindungsgemäß vorgesehenen Persauerstoff-Bleichmittel ergeben sich Werte von etwa 300 bis etwa 5000 ppm verfügbarem Sauerstoff pro g Gewebe, undSdiese. hohe Bleichmittelkonzentration kann zählreiche Wäscheflecken wirksam entfernen.
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Claims (1)

  1. Pat e η t a η s prüc he
    n^) Insbesondere zum Bleichenycr.n wäsche in einem automatischen V/äschetrockner vorgesehener bleichender Gegenstand, gekennzeichnet durch
    (a) einen wasserunlöslichen, geschlossenen, flexiblen Behälter, von welchem mindestens eine ^arid aus einem Material mit einer Vielzahl von Passagen von der Innenzur Außenfläche besteht, und
    (b) eine/ wirksame Menge eines teilchenförmigen, wasserlöslichen Wäschebleichmittels,
    wobei dieses Bleichmittel sich in abgeb-barer Form im Behälterinnern befindet»
    2» Gegenstand nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine Wand aus einem offenporigen Polyurethanschaum mit einer Dichte von etwa 0,012 bis 0,024 g/cm .
    3. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem offenporigen Polyurethanschaum-Beutel mit einer Dichte τοη etwa 0,017 bis 0,021 g/cm und einer Schaumdicke von etwa 2,5 bis 12,7 ßim besteht.
    4. Gegenstand nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß das Bleichmittel einen mittleren Teilchendurchmesser von etwa 25 bis etwa 200 Mikron aufweist.
    5. Gegenstand nach,Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bleichmittel aus einer festen Persauerstoff-Verbindung und einem Aktivator dafür besteht»
    6. Gegenstand nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, daß die Bleichverbindung aus einem Alkalimetallperborat oder Ammoniumperborat bestehtc
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    ~21 250 H 93
    7. Gegenstand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Aktivator aus 1, 3» 4, b-l'etraacetyl-glycouril bestehto
    8c Gegenstand nach ünspruch 1, gekennzeichnet durch
    (a) einen wasserunlöslichen, geschlossenen flexiblen Beutel, dessen Wände aus offenporigem Polyurethanschaum mit einer Dichte von etwa 0,017 bis 0,021 g/cm und einer Dicke von etwa 0,38 bis 0,89 cm bestehen, und
    (b) eine bleichende.- Menge eines teilchenförmigen Wäschebleichmittels aus Natriumperborat und 1,3>4»6—Tetraacetyl-glycouril, wobei das Bleichmittel einen mittleren Teilchendurchmesser unterhalb etwa 150 Mikron besitzt. -
    9ο Gegenstand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch etwa 20 bis etwa 30 g Bleichmittel im Beutel.
    10„ Gegenstand nach Anspruch. 9, gekennzeichnet durch eine wirksame Menge eines teilchenförmigen optischen Auftiellers, der in zur Abgabe geeigneter Weise im.Behälter enthalten ist.
    Pur: The Procter & Gamble Company Cincinnati, Ohio, V.St.A.
    Dr.H. Rechtsanwalt
    509831/0785
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