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DE2557362C3 - Verfahren zum Abschlacken von Metallschmelzen - Google Patents

Verfahren zum Abschlacken von Metallschmelzen

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Publication number
DE2557362C3
DE2557362C3 DE19752557362 DE2557362A DE2557362C3 DE 2557362 C3 DE2557362 C3 DE 2557362C3 DE 19752557362 DE19752557362 DE 19752557362 DE 2557362 A DE2557362 A DE 2557362A DE 2557362 C3 DE2557362 C3 DE 2557362C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slag
vessel
dross
metal bath
bath
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752557362
Other languages
English (en)
Other versions
DE2557362A1 (de
DE2557362B2 (de
Inventor
Peter Dipl.-Ing. Hausen
Klaus-Dieter Ing.(Grad.) Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG Hoesch Krupp
Original Assignee
Hoesch Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Werke AG filed Critical Hoesch Werke AG
Priority to DE19752557362 priority Critical patent/DE2557362C3/de
Priority to AT0688076A priority patent/AT363502B/de
Priority to GB39768/76A priority patent/GB1512501A/en
Priority to BR7606647A priority patent/BR7606647A/pt
Priority to US05/729,941 priority patent/US4072505A/en
Priority to IT51661/76A priority patent/IT1076818B/it
Priority to LU75967A priority patent/LU75967A1/xx
Priority to SE7611208A priority patent/SE422242B/xx
Priority to FR7630359A priority patent/FR2327322A1/fr
Priority to CA263,075A priority patent/CA1076814A/en
Priority to JP12084776A priority patent/JPS5284105A/ja
Publication of DE2557362A1 publication Critical patent/DE2557362A1/de
Publication of DE2557362B2 publication Critical patent/DE2557362B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2557362C3 publication Critical patent/DE2557362C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/15Tapping equipment; Equipment for removing or retaining slag
    • F27D3/1545Equipment for removing or retaining slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00Refining of pig-iron; Cast iron

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

73-78% SiO2.10-14% Al2O3, 3-6% K2O und 2-5% Na2O-
5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlackenpulver in dem Bereich zwischen Schlacke und Krätzer auf das Metallbad aufgegeben wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabe des Schlackenpulvers während des Abziehens der Schlacke mit Hilfe des Krätzers fortgesetzt wird.
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung der Schlacke, insbesondere von Behandlungsschlacke, von in metallurgischen Gefäßen wie Tiegeln und Pfannen befindlichen Metallbädern, insbesondere Eisenbädern, unter Verwendung eines Krätzers, mit dem die Schlacke bei leicht angekipptem Gefäß über den abgesenkten Randbereich abgezogen wird, wobei zunächst eine von der angehobenen Seite des Gefäßes ausgehende schlackenfreie Zone auf der Badoberfläche mit Hilfe eines im Wandbereich der angehobenen Seite des Gefäßes in das Metallbad eingeleiteten neutralen Gases erzeugt wird und die bereits teilweise zur gegenüberliegenden Seite hin verlagerte Schlacke sodann mit Hilfe des die Schlacke hintergreifenden Krätzers abgezogen wird, nach DE-PS 25 45 262.
Durch das dabei an der angehobenen Seite des
Gefäßes im Abstand von der Badoberfläche durch die Wandung des Gefäßes in das Metallbad eingeleitete, zur Badoberfläche aufsteigende Gas, wird eine Badbewegung hervorgerufen, die die im angehobenen Bereich s des Gefäßes befindliche Schlacke, und zwar auch die unmittelbar an der Gefäßwandung befindliche Schlacke in Richtung auf die abgesenkte Seite des Gefäßes hin verlagert, die so leichter und umfassender vom Krätzer hintergriffen und praktisch vollständig abgezogen werden kann.
Die Einleitung des Gases durch die in die Gefäßwandung eingelassenen Spülsteine ist jedoch nicht in allen Fällen vertretbar, etwa bei Schmelzaggregaten, wie Elektroöfen, die an sich in entsprechender Weise abgeschlackt werden können.
Der Erfindung liegt insbesondere das Bedürfnis zugrunde, das Abschlackverfahren so auszugestalten, daß es sich auch in solchen Fällen realisieren läßt, in denen der Einbau von Spülsteinen in die Gefäßwandung nicht angebracht oder nicht möglich ist
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren der eingangs umrissenen Art gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Gas durch mindestens eine im Wandbereich der angehobenen Seite des Gefäßes in das Metallbad abgesenkte Tauchlanze in das Metallbad eingeleitet wird.
Damit wird das Verfahren auch für Schmelzaggregate wie Elektroöfen anwendbar. In entsprechender Weise können aber auch in normalen Pfannen befindliche
Schmelzen behandelt werden.
Zweckmäßigerweise wird die Einleitung des Gases in das Metallbad während des Abziehens der Schlacke mit Hilfe des Krätzers fortgesetzt Als Spülgas kann praktisch jedes gegenüber der zu behandelnden Schmelze neutrale Gas verwendet werden, als kostengünstig empfiehlt sich die Verwendung von Stickstoff, jedenfalls bei Roheisenschmelzen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird insbesondere beim Abziehen solcher Schlacken, die keine zusammenhängende Masse bilden oder sich beim Abziehen zerteilen, nach Bildung der schlackenfreien Zone bei der Temperatur des Metallbades eine zusammenhängende zähflüssige Schlacke bildendes synthetisches Schlackenpulver auf die blanke Badober fläche aufgegeben, die in aufgeschmolzenem Zustand einerseits die bereits schlackenfreie Badoberfläche gegen die in Richtung auf die Gießschnauze verlagerte Prozeßschlacke abschirmt und andererseits von sie hintergreifendem Krätzerblatt mitgenommen die noch zu entfernende Schlacke vor sich herschiebt
Der Aufgabe des synthetischen Schlackenpulvers kann das Abziehen insbesondere größerer Schlackenschollen mit Hilfe eines Krätzers vorausgehen. Zweckmäßigerweise wird die Aufgabe synthetischen Schlackenpulvers mit der Betätigung des Krätzers dergestalt kombiniert, daß das Schlackenpulver bei in Richtung auf die Rückwand des Gefäßes verlagertem Krätzer zwischen Krätzerblatt und bereits in Richtung auf die Gießschnauze verlagerte Prozeßschlacke auf die blanke Oberfläche des Metallbades aufgegeben wird.
Die Aufgabe des synthetischen Schlackenpulvers kann bei sich wiederholendem Abschlackhub des Krätzers fortgesetzt werden. Bei dem so ausgestalteten Verfahren kommt es zu einer praktisch vollständigen Entfernung der Schlacke. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die wesentlich kürzere Abschlackzeit Darüber hinaus sind mit dem Verfahren erheblich geringere Eisenverluste verbunden.
FOr die synthetische Schlacke für die Behandlung von Roheisenschmelzen hat sich Schlackenpulver folgender Zusammensetzung als am besten geeignet erwiesen.
SiO2 73—78%, vorzugsweise mindestens 75% AIjO3 JO-14%, vorzugsweise mindestens 11 %
K2O 3-6%
Na2O 2-5%
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles weitergehend erläutert
Eine 160-t-Roheisenpfanne, deren Inhalt einer Pfannenentschwefelung unterzogen wurde, wurde erfindungsgemäß abgeschlackt.
Dazu wird die Pfanne in den Abschlackstand überführt und angekippt. Sodann wurde im Wandbe- is reich der angehobenen Seite der Pfanne eine an eine Stickstoffleitung angeschlossene Tauchlanze in das Metallbad abgesenkt, durch die ca. 4501 Stickstoff/Minute bei einem Druck von ca. 4 kg/cm2 in das Roheisenbad eingeleitet wurden.
Das aufsteigende Gas erzeugte, ausgehend von der Rückwand der Pfar.ne, unter Verlagerung der Entschwefelungsschlacke in Richtung auf die Gießschnauze eine blanke Badoberfläche.
Nach dem Ziehen der Tauchlan2e wurde sodann das Blatt des nunmehr in Tätigkeit gesetzten maschinell betätigten Krätzers über die Entschwefelungsschlackehinweg gegen die Pfannenrückwand verfahren und über eine dem Krätzer zugeordnete Zuleitung synthetisches Schlackenpulver mit 77% SiO2, J 1,2% AI2O3,4,6% K2O und 3% NaO, Rest Verunreinigungen, auf die blanke Oberfläche des Roheisens zwischen Entschwefelungsschlacke und Krätzerblatt aufgetragen, das sofort unter Bildung einer zähen zusammenhängenden Masse aufschmolz. Diese von dem auf die Badoberflache abgesenkten Krätzerblatt hintergriffene, sich über die gesamte Breite der Pfanne erstreckende Masse schob die abzuziehende Entschwefelungsschlacke bei anschließendem Abschlackhub des Krätzers in Richtung auf die Gießschnauze vor sich her. Der Abschlackhub des Krätzers wurde mehrmals unter jeweils vorausgehender Auftragung zusätzlichen Schlackenpulvers auf die Badoberfläche wiederholt, bis die Entschwefelungsschlacke vollständig vom Roheisenbad entfernt war.
Für das Abschlacken wurde ein Zeitraum von 6 Minuten benötigt Die Eisenverluste beliefen sich auf ca. It
Für ein vergleichbares, sich lediglich eines Krätzers bedienendes Abschlacken wird ein Zeitraum von ca. 20 Minuten benötigt Die Eisenverluste belaufen sich dabei auf bis zu 7 t

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Verfahren zur Entfernung der Schlacke, insbesondere von Behandlungsschlacke, von in metallurgischen Gefäßen wie Tiegeln und Pfannen befindlichen Metallbädern, insbesondere Eisenbädern, unter Verwendung eines Krätzers, mit dem die Schlacke bei leicht angekipptem Gefäß über den abgesenkten Randbereich abgezogen wird, wobei zunächst eine von der angehobenen Seite des Gefäßes ausgehende schlackenfreie Zone auf der Badoberfläche mit Hilfe eines im Wandbereich der angehobenen Seite des Gefäßes in das Metallbad eingeleiteten neutralen Gases erzeugt wird und die bereits teilweise zur gegenüberliegenden Seite hin verlagerte Schlacke sodann mit Hilfe des die Schlacke hintergreifenden Krätzers abgezogen wird, nach DE-PS 25 45 262, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch mindestens eine im Wandbereich der angehobenen Seite des GefäBes in das Metallbad abgesenkte Tauchlanze in das Metallbad eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung des Gases in das Metallbad während des Abziehens der Schlacke mit Hilfe des Krätzers fortgesetzt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Bildung der schlackenfreien Zone bei der Temperatur des Metallbades eine zusammenhängende zähflüssige Schlacke bildendes synthetisches Schlackenpulver auf die Badoberfläche aufgegeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Schlackenpulvers bestehend aus
DE19752557362 1975-10-09 1975-12-19 Verfahren zum Abschlacken von Metallschmelzen Expired DE2557362C3 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752557362 DE2557362C3 (de) 1975-12-19 1975-12-19 Verfahren zum Abschlacken von Metallschmelzen
AT0688076A AT363502B (de) 1975-10-09 1976-09-16 Verfahren zum abschlacken von metallschmelzen
GB39768/76A GB1512501A (en) 1975-10-09 1976-09-24 Slag removal methods
BR7606647A BR7606647A (pt) 1975-10-09 1976-10-05 Processo para remocao da escoria em particular de escoria de tratamento de banhos metalicos
US05/729,941 US4072505A (en) 1975-10-09 1976-10-06 Method of slagging molten metal
LU75967A LU75967A1 (de) 1975-10-09 1976-10-08
IT51661/76A IT1076818B (it) 1975-10-09 1976-10-08 Procedimento per descorificare colate metalliche
SE7611208A SE422242B (sv) 1975-10-09 1976-10-08 Sett att avlegsna stagg fran metallsmeltor
FR7630359A FR2327322A1 (fr) 1975-10-09 1976-10-08 Procede en vue de decrasser des masses de metaux en fusion
CA263,075A CA1076814A (en) 1975-10-09 1976-10-08 Method of slagging molten metal
JP12084776A JPS5284105A (en) 1975-10-09 1976-10-09 Method of removing slag from molten metals

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752557362 DE2557362C3 (de) 1975-12-19 1975-12-19 Verfahren zum Abschlacken von Metallschmelzen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2557362A1 DE2557362A1 (de) 1977-07-07
DE2557362B2 DE2557362B2 (de) 1977-12-08
DE2557362C3 true DE2557362C3 (de) 1978-08-03

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742170C1 (de) * 1987-12-12 1989-03-16 Thyssen Stahl Ag Verfahren und Vorrichtung zum Abschlacken von in metallurgischen Gefaessen befindlichen Metallschmelzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3742170C1 (de) * 1987-12-12 1989-03-16 Thyssen Stahl Ag Verfahren und Vorrichtung zum Abschlacken von in metallurgischen Gefaessen befindlichen Metallschmelzen

Also Published As

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DE2557362A1 (de) 1977-07-07
DE2557362B2 (de) 1977-12-08

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Legal Events

Date Code Title Description
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ESTEL HOESCH WERKE AG, 4600 DORTMUND, DE

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Owner name: HOESCH WERKE AG, 4600 DORTMUND, DE

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Owner name: HOESCH AG, 4600 DORTMUND, DE

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Owner name: FRIED. KRUPP AG HOESCH-KRUPP, 4300 ESSEN UND 4600