[go: up one dir, main page]

DE2554989A1 - Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Info

Publication number
DE2554989A1
DE2554989A1 DE19752554989 DE2554989A DE2554989A1 DE 2554989 A1 DE2554989 A1 DE 2554989A1 DE 19752554989 DE19752554989 DE 19752554989 DE 2554989 A DE2554989 A DE 2554989A DE 2554989 A1 DE2554989 A1 DE 2554989A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sintering furnace
preheater
cooler
exhaust
pelletizing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752554989
Other languages
English (en)
Inventor
Kunibert Dipl In Brachthaeuser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19752554989 priority Critical patent/DE2554989A1/de
Publication of DE2554989A1 publication Critical patent/DE2554989A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D13/00Apparatus for preheating charges; Arrangements for preheating charges
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sinterprodukten aus einem
  • feinkörnigen Gut, insbesondere von Zement und Vorrichtung zur Durchführuii: des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sinterprodukten aus einem feinkörnigen Gut, insbesondere von Zement, wobei das Gut in einem Vorwärmer vorerhitzt und anschließend in einem Ofen gesintert wird, bevor es einem Kühler zugeführt wird. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Die Weiterentwicklungen der bekannten Brennverfahren zur Herstellung von Sinterprodukten, insbesondere für die Herstellung von Zementklinker zielen im allgemeinen darauf, entweder die Betriebskosten für die Herstellung des Produktes und/oder die Investitionskosten für die Produktionsanlagen zu senken.
  • Die herkömmlichen Produktionsanlagen zur Herstellung von Zement bestehen im allgemeinen aus einem Zementrohmehl-Vorwärmer, einem Drehrohrofen und einem Kühler für den fertigen Zementklinker. Der Rohmehl-Vorwärmer und der Klinkerkühler sind ausgereifte Anlagenteile, die eine hohe Betriebssicherheit zeigen. Der Drehrohrofen dagegen weist mit zunehmender Durchsatzleistung und Baugröße erhebliche Probleme auf. Im Betrieb sind die mechanischen Belastungen des Ofens beispielsweise im Bereich der Itaufringe, die das Ofenrohr tragen, so erheblich, daß der Ofen sich verformt und teilweise ovale Rohrquerschnitte annimmt. Hierdurch wird die Ausmauerung des Ofens stark belastet, so daß die feuerfesten Steine aus dem Futtergewölbe sich lösen und zum gebil sogar ausbrechen. Als Folgen können Wartungs- und Reparaturzeiten von mehreren Wochen auftreten, die zu hohen Kostenbelastungen für die gesamte Produktionsanlage führen.
  • Bei den heute üblichen Produktionsanlagen für Zementklinker nach dem Trocken- oder Naßverfahren vollzieht sich die Klinkerkornbildung hinsichtlich der Korngröße und der zugehörenden Mengenanteile in voller Freiheit.
  • Der Xornaufbau des Klinker ist hierbei von zahlreichen variablen Einflüssen abhängig und daher zufällig. Als wichtige Einflußgrößen sind hierbei zu nennen, die chemische Zusammensetzung des Rohmehls, der Gas- und Gut-Temperaturverlauf, die Gaszusammensetzung, die Drehgeschwindigkeit und Füllung des Drehofens und schließlich die Form und Stärke des Ansatzes. Das in diesen Prozessen sich bildende weite Kornband des Elinkers hat andererseits im allgemeinen keinen nachteiligen Einfluß weder auf den Herstellungsprozeß selbst, noch auf die Eigenschaften des Zements. Die Betreiber dieser Anlagen variieren die betrieblichen Einflußgrößen auf die Klinkerkornbildung je nach den Bedürfnissen.
  • Aus der US-PS 3,452,968 ist zur Herstellung von Aluminium aus Aluminiushydroxid bekannt, das Rohmaterial einem Schwebegaswärmetauscher mit vier Zyklonstufen aufzugeben, wobei zwischen der dritten und vierten Stufe ein Röstofen angeordnet ist, in dem das Aluminium-Rohmaterial unter Zufuhr hoher Wärmeenergie erhitzt und getrocknet wird, während der wärmeverbrauchende Umwandlungsprozeß von y-Aluminium in a -Aluminium in einem dem Schwebegaswärmetauscher nachgeschalteten Wirbelbett erfolgt. Diese bekannte Produktionsanlage verlangt aber bei der Anwendung für die Zementherstellung ein zu verarbeitendes Gut, das in einem möglichst engen Kornband vorliegt.
  • Die bisherigen Versuche, die Verklinkerung oder die Sintem rung eines therisch vorbehandelten Zementrohmehls z. B in einem Schwebeprozeß oder in einem wirbelbett durchzuführen, scheiterten an der für diese Verfahren unzul--ssigen Bandbreite des Kornaufbaues des erzeugten Klinker, so daß die erheblichen Mängel, die ein Drehrohrofen als Brennofen aufweist, bisher in Kauf genommen wurden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung von Sinterprodukten insbesondere von Zement zur Verfügung zu stellen, mit dem es ermöglicht wird, die Zement-Herstellungskosten der bisherigen Produktionsanlagen weiter zu verringern und insbesondere die hohen Kosten für die Investition der Brennöfen und deren Wartung und Reparatur zu senken.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das den Vorwärmer verlassende feinkörnige Gut vor Eintritt in den Sinterofen agglomeriert, vorzugsweise pelletiert wird.
  • Durch diese Maßnahme kann das den Rohmehl-Vorwärmer verlassende heiße Rohmehl, bevor es in den Schwebeofen eintritt, in ein für diesen Ofen günstiges enges Kornband übergeführt werden, so daß die Vorzüge, die ein Sintern in der Schwebe oder im Wirbelbett oder auf festen Unterlagen z.B. Raten bieten kann, in vorteilhafter Weise mit den Vorzügen eines Rohmehl - Schwebegasvorwärmers z.B. eines Zyklon-Vorwärmers kombiniert werden. Durch die bevorzugte Pelletierung wird das heiße entsäuerte Rohmehl, das auch in dem Verfabrenszustand hinter dem Vorwärmer im wesentlichen noch feiner als 100 yu ist, auf eine sinterprozeßgerechte Korngröße mit besonders steiler Kennlinie gebracht, so daß weder Unter- noch Überkorn in nennenswerter Menge anfällt.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß dem feinkörnigen Gut vor oder während der Pelletierung Zuschlagsstoffe zugegeben werden, mit deren Hilfe die Pelletierfähigkeit beeinflußt wird. Durch die Maßnahme der Beeinflußung der Pelletierfahigkeit bzw. Pelletierwilligkeit des Rohmehls kann in vorteilhafter Weise die Pelletgröße auf die jeweiligen herrschenden Prozeßbedingungen genau eingestellt werden. Die Zuschlagstoffe können hierbei fest, flüssig oder gasförmig sein. Sie können auch chemisch aktiv oder neutral sein.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß als Zuschlagstoff Brennstoff zugegeben wird, Auf diese Weise können die für den Sinterprozeß erforderlichen Brennstoffmengen in fester oder auch flüssiger Form und besonders auch minderwertige Brennstoffe gemeinsam mit dem heißen Rohmehl zu prozeßgerechten Eellets verarbeitet werden. Zweckmäßig ist hierbei, daß dem feinkörnigen Gut mindestens soviel Brennstoff zugegeben wird, wie zur Pelletierfähigkeit des Gutes erforderlich ist, höchstens aber soviel Brennstoff wie für den Gesamtherstellungs prozeß benötigt wird, so daß die zuzugebende Brennstoffmenge sich einerseits nach der Pelletierfähigkeit des Rohmehls reiten kann und andererseits auf den erforderlichen gesamten Brennstoffverbrauch der Klinkererzeugungsanlage abgestellt werden kann. So ist es in vorteilhafter Weise möglich, dem Rohmehl auch unter Berücksichtigung einer gesonderten Brennstelle im Vorwärmer vor oder während der Pelletierung zwecks Beeinflussung des Pelletierfähigkeit soviel Brennstoff zuzuführen, wie in der Sinterstufe zum Fertigbrand des Klinker benötigt wird. Infolge der Gutbewegung während der Pelletierung werden die Brennstoffpartikel den Rohmehlteilchen in vorteilhafter Weise gleichmäßig angelagert, so daß die Voraussetzungen für einen gleichmäßig guten Klinkerbrand gegeben sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Brennstoff während der Pelletierung teilweise verbrannt wird. Auf diese Weise ist es möglich, den klinkerbildenden Brennprozeß bereits während der Pelletierung einzuleiten, so daß der Gesamtherstellungsprozeß auf die Art und das Verfahren des Sinterofens, auf die Art und Qualität der verwendeten Brennstoffe und auf die jeweilige Schaltung der Anlagenteile abgestellt werden kann. Erfindungsgemäß werden zur Verbrennung während der Pelletierung Abgase von Sinterofen und/oder Abluft vom Klinkerkühler verwendet, so daß es möglich ist, den ltuftfaktor während der Pelletierung jeweils darauf einzustellen, ob ein vorzeitiges Zünden und ein teilweises Verbrennen des Brennstoffs erzielt werden soll. Bei einer erfindungsgemäßen Verbrennung des Brennstoffs nur während der Sinterung ist es zweckmäßig, den Luftfaktor während der Pelletierung sehr niedrig, gegebenenfalls hin bis zum inerten Gaszustand, zu halten.
  • In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß dem Sinterofen eine Teilmenge der Abluft des Kühlers als Verbrennungsluft zugeführt wird und daß die andere Teilmenge der Kühlerabluft zur Vorwärmung des Gutes in den Vorwärmer geleitet wird. Auf diese Weise wird eine weitgehende Rekuperation der Klinkerwärme im Kühler ermöglicht, so daß der Zementklinker-Herstellungsprozeß wärmetechnisch sehr wirtschaftlich durchgefUhrt werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß eine Teilmenge der Abgase des Sinterofens aus dem Herstellungsprozeß an die Umgebung abgeführt und die Restmenge dem Vorwärmer zugeführt wird. Diese Maßnahme ist bei der Herstellung eines alkaliarmen Klinkers vorteilhaft. Bei der Verwendung von Sauerstoff bzw. sauerstoffangereicherter Tuft als Verbrennungsluft im Wirbelbett ist bei der direkten Abfuhr der das Wirbelbett verlassenden alkalihaltigen Abgase der entstehende Wärmeverlust besonders gering.
  • In bevorsugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die dem Sinterofen zugeführte vorzugsweise sauerstoffangereicherte Verbrennungsluft mittels der aus dem Sinterofen an die Umgebung abgeführten Abgase und/oder durch die Abluft des Kühlers indirekt aufgeheizt wird. Durch diese Maßnahme kann der Zement-Herstellungsprozeß wärmetechnisch sehr wirtschaftlich betrieben werden. Dies wird durch eine weitgehende Rekuperation der Klinkerwärme im Kühler ermöglicht. Bei dem Einsatz eines SchwebeoSens oder eines Wirbelbettes muß die Verbrennungsluft mit oder ohne beigefügten Brennstoffen mit einem Druck entsprechend dem Strömungswiderstand des Wirbelbettes zugeführt werden.
  • Hierzu ist der Einsatz von Gebläsen erforderlich. Eine direkte Gebläseförderung heißer Kühlerabluft mit einer Temperatur von 5000 bis 8000 C ist betriebstechnisch nicht wirtschaftlich durchführbar. Durch obengenannte Maßnahmen kann nunmehr die dem Sinterofen zugeführte Verbrennungsluft durch herkömmliche Geblase gefördert werden.
  • In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß Abluft des Kühlers und/oder Abgase des Sinterofens einer im Vorwärmer angeordneten Brennzone mit gesonderter Brennstoffzugabe zugeführt werden. Hierdurch wird erreicht, daß das heiße Rohmehl bereits im Vorwärmer weitgehend entsäuert werden kann, so daß in der Pelletierstufe gegebenenfalls nur soviel Brennstoff zugegeben wird, wie zur Sinterung im Sinterofen erforderlich ist.
  • Hierdurch werden die Investitionskosten für den Sinterofen zusätzlich herabgesetzt. Es ist auch zweckmäßig den Brennstoff während der Pelletierung zu verschwelen und die Schwelgase der gesonderten Brennzone des Vorwä;rmers zuzuführen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei zwei parallel geschalteten Vorwärmern die Abluft des Klinkerkühlers und die Abgase der Pelletierstufe in den einen Vorwärmer und die Abgase des Sinterofens in den zweiten Vorwärmer geführt werden. Durch die Maßnahme wird erreicht, das Wärmegleichgewicht zwischen den Wärmetauschern so auszusteuern, wie es für die gtimale Vorwärmung des aufgegebenen Rohmehls erforderlich ist. Zweckmäßig ist hierbei, daß in nur einem Vorwärmer die gesonderte Brennzone angeordnet ist und daß die Abluft der Kühlers und die Abluft der Pelletierstufe der Brennzone als Verbrennungsluft zugeführt werden.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in einem aus mehreren übereinander angeordneten Zyklonen bestehenden Vorwärmer, der einem Sinterofen vorgeschaltet ist, dem seinerseits ein Kühler für das fertig gesinterte Gut nachgeschaltet ist. Gemäß der Erfindung ist bei dieser Wärmebehandlungsvorrichtung vorgesehen, daß zwischen dem Vorwärmer und dem Sinterofen eine Pelletiereinrichtung angeordnet ist. Mit Hilfe dieser Pelletiereinrichtung kann das aus dem Vorwärmer austretende heiße entsäuerte Rohmehl auf eine sinterprozeßgerecht.
  • Korngröße mit steiler Kennlinie gebracht werden, so daß eine Sinterung in einem Sinterofen ermöglicht wird, der nach dem Prinzip der Schwebeöfen oder der Wirbelbetten oder nach dem Prinzip der Rostöfen arbeitet. Zweckmäßig ist hierbei, daß die Pelletiereinrichtung eine Pelletiertrommel aufweist, die als schnellaufende Trommel zwischen Rohmehlvorwärmer und den genannten Sinteröfen zwischengeschaltet ist. Beim Einsatz von Pelletiertellern können die Investitionskosten gegenüber der Pelletiertrommel noch weiter gesenkt werden.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Pelletiereinrichtung Zufuhreinrichtungen für Zuschlagstoffe und/oder Brennstoffe aufweist. Auf diese Weise kann die Pelletierfähigkeit des Zementrohmehis in einfacher Weise beeinflußt werden und außerdem je nach Bedarf die Brennstoffmenge zugesetzt werden, die für eine Sinterung des Rohmehls erforderlich ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Pelletiereinrichtung über Gasleitungen mit dem Sinterofen und dem Vorwärmer in Verbindung steht. Hierdurch ist es möglich, eine bestimmte Gasmenge durch die Pelletiereinrichtung zu führen, deren Geschwindigkeit so eingestellt wird, daß das Unterkorn aus der Pelletiereinrichtung zurück in den Vorwärmer getragen wird, in dessen unterster Zyklonstufe abgeschieden und damit einer nochmaligen Pelletierung unterzogen wird. Fallweise anfallendes überkorn kann dagegen innerhalb oder außerhalb der Pelletiereinrichtung zerkleinert und dann dem Sinterofen zugeführt werden. Hierdurch wird durch eine einfache Prozeßmaßnahme eine sinterprozeßgerechte Korngröße mit steiler Kennlinie erreicht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, in daß/der zwischen dem Klinkerkühler und dem untersten Zyklon des Vorwärmers angeordneten Abluftleitung ein indirekt arbeitender Wärmetauscher für die dem Sinterofen über ein Gebläse zugeführte vorzugsweise sauerstoffangereicherte Verbrennungsluft angeordnet ist. Hierdurch wird eine weitgehende Rekuperation der Klinkerwärme im Kühler ermöglicht, so daß die vom Gebläse geförderte Verbrennungsluft vor Eintritt in den Sinterofen optimal aufgeheizt wird.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Sinterofen über eine absperrbare Bypaßleitung abgasseitig mit der atmosphärischen Umgebung verbunden ist. Diese Maßnahme ermöglicht die Herstellung eines alkaliarmen Klinkers. Bei der Verwendung von Sauerstoff oder sauerstoffangereicherter Luft als Verbrennungsluft ist damit die Herstellung eines alkaliarmen Klinkern besonders wkrmewirtschaftlich möglich.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Abgasleitung des Sinterofens mit BrenustoffzuSuhrT einreichtungen versehen ist. Hierdurch wird eine - über den Querschnitt der Abgasleitung gesehen - gleichmäßige Verteilung von Brennstoff erreicht, der sich mit dem fein dispergierten Zementrohmehl vermischt und während der einsetzenden Verbrennung seinen Wärmeinhalt gleichmäßig auf die einzelnen Zementrohmehlpartikel abgibt, so daß bereits vor Eintritt des Rohmehls in die Pelletiereinrichtung eine hohe und gleichmäßige Kalzinierung des aufgegebenen Zeientrohmaterials erreicht wird.
  • In besonderer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß bei zwei parallel geschalteten Vorwärmern die Abgasleitung des Sinterofens mit dem untersten Zyklon des einen Vorwärmers und die Abluftleitung des Elinkerkühlers und/oder die Abgasleitung der Pelletiereinrichtung mit dem untersten Zyklon des anderen Vorwarmers verbunden ist. Dies stellt eine besonders zweckmäßige Maßnahme bei großen Anlagen dar.
  • Der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Zementherstellung wird anhand von Vorrichtungsbeispielen zur Durchführung dieses Verfahrens näher erläutert, dem weitere Merkmale und Vorteile zu entnehmen sind. Es zeigen in: Fig. 1 einen Nehrfach-Zyklonvorwärmer mit Pelletiereinrichtung, Sinterofen und Klinkerkühler; Fig. 2 einen Doppelmehrfach-Zyklonvorwärmer mit Pelletiereinrichtung, Sinterofen und Klinkerkühler.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 zeigt einen aus vier übereinander angeordneten Zyklonen 1, 2, 3, 4 bestehenden Vorwärmer 5, dem von einer Zuteilvorrichtung 6 das Zementrohmehl aufgegeben wird. Erfindungsgemäß ist dem untersten Zyklon 4 des Vorwärmers 5 eine Pelletiereinrichtung 7, vorzugsweise eine Pelletiertrommel nachgeordnet. Die Pelletiereinrichtung weist Zufuhrvorrichtungen 8 für Zuschlagstoffe und/oder Brennstoffe auf. Der Pelletiereinrichtung ist ein Sinterofen 9 vorzugsweise ein Schwebeofen oder ein Wirbelbett oder ein Rostofen nachgeschaltet, d. h. Brennöfen mit horizontalen oder geneigten Rostböden. Der Sinterofen weist eine Brennstoffzufuhreinrichtung 10 und eine Zuleitung 11 für Verbrennungsluft auf. Dem Sinterofen ist ein Klinkerkühler 12 für das im Ofen fertig gesinterte Gut nachgeschaltet. Die Pelletiereinrichtung 7, der Sinterofen und der Klinkerkühler stehen gasseitig über die Gasleitungen 13, 14 miteinander in Verbindung, während die Pelletiereinrichtung über die Gasleitung 16 mit dem Vorwärmer 5 verbunden ist. Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Pelletiereinrichtung gasseitig direkt mit dem Elinkerkühler zu verbinden.
  • Die Abluftleitung 15 des Klinkerkühlers und die Abgasleitung 16 der Pelletiereinrichtung münden in die von dem Sinterofen zu dem untersten Zyklon 4 des Vorwärmers 5 geführten Abgasleitung 17. In der Nähe, zweckmäßig aber oberhalb der Einmündung der Abluftleitung 15 bzw. der Abgasleitung 16 ist in der Abgasleitung 17 des Sinterofens oberhalb der Rohmehlleitung 18 aus dem nächst höheren Zyklon 3 des Vorwärmers 5 eine zusätzliche Einrichtung 9 für die Zufuhr von Brennstoff angeordnet. Dem Sinterofen 9 wird die zur Verbrennung erforderliche vorzugsweise sauerstoffangereicherte Luft durch ein Gebläse 20 zugeführt Das Gebläse steht mit einem indirekten Wärmetauscher 21 in Verbindung. Der Sinterofen 9 der dargestellten Ausführungsart weist weiterhin eine Bypaßleitung 22 zur Abfuhr der alkalireichen Abgase auf.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zeigt einen Dopplwärmetauscher mit Pelletiereinrichtung 23, Sinterofen 24 und Klinkerkühler 25, wobei die aus den übereinander angeordneten Zyklonen 26, 27, 28, 29 bestehenden Vorwärmer 30, 31 parallel zueinander geschaltet sind. Bei dieser Vorrichtung steht die Abgasleitung 32 des Sinterofens 24 mit dem untersten Zyklon 29 des Vorwärmers 30 in Verbindung, während die Abluftleitung 33 des Klinkerkühlers 25 unddie Abgasleitung 34 der Pelletiereinrichtung mit dem untersten Zyklon des Vorwärmers 31 in Verbindung steht. Die Rohmehlleitung 35 des Zyklons 28 des Vorwärmers 31 und die Rohmehlleitung 43 des Zyklons 29 des Vorwärmers 30 münden in die Abluftleitung 73 des Klinkerkühlers. In der Nähe und oberhalb der Einmündungsstelle ist eine zusätzliche Einrichtung 37 zur gesonderten Zufuhr von Brennstoff angeordnet.
  • An de r der Pelletiereinrichtung 23 sind Zufuhreinrichtungen 36 für Zuschlagst-offe vorzugsweise Brennstoffe angeordnet.
  • Der Sinterofen 24 ist mit einer gesonderten Brennstoffzufuhreinrichtung 38 versehen.
  • Verfahrensmäßig ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von Sinterprodukten insbesondere von Zement der folgende Ablauf: Bei der gemäß Fig. 1 dargestellten Produktionsanlage wird das Zementrohmehl (durchgezogene Pfeile) dem Vorwärmer 5 durch die Zuteilvorrichtung 6 zugegeben und durchsetzt im stufenweisen Gegenstrom zu den aufsteigenden Heißgasen (durchbrochene Pfeile) den aus den Zyklonen 1 bis 4 bestehenden Vorwärmer. Das in dem Zyklon 3 abgeschiedene und bereits hocherhitzte Rohmehl gelangt in die von dem Sinterofen 9 zu dem untersten Zyklon 4 des Vorwärmers führende Abgasleitung 17 und wird durch Verbrennung der oberhalb der Einmündung der Rohmehlleitung 18 über die Brennstoffzufuhr-Einrichtung 19 zugesetzten Brennstoffe einer weitgehenden Entsäuerung unterzogen. Es ist im Rahmen der Erfindung Jedoch auch möglich statt der mittels gesonderter Brennstoffzufuhr-Einrichtungen 19 zugesetzten Brennstoffe, die in die Pelletiereinrichtung eingeführten Brenntoffe zu verschwelen und die Schwelgase zwecks Verbrennung der Brennzone des Vorwärmers zuzuleiten und die Entsäuerung des Rohmehle durchzuführen.
  • Das heiße entsäuerte Rohmehl wird in dem untersten Zyklon 4 des Vorwärmers 5 abgeschieden und gelangt in die Pelletiereinrichtung 7 vorzugsweise in eine Pelletiertrommel. Es sind jedoch auch andere Bauarten von Pelletiereinrichtungen denkbar. Dieser Pelletiereinrichtung werden bei 8 Zuschlagstoffe beigegeben, die die Pelletierfähigkeit unterstützen. Diese Zuschlagstoffe können auch ganz oder teilweise Brennstoffe sein, so daß bereits während der Pelletierung in der Pelletiereinrichtung ein Teil der Brennstoffe verbrannt werden und die Sinterung vorbereitet werden kann, bevor die Zsentpellets in den Sinterofen vorzugsweise in einen Schwebeofen oder Wirbelbettofen oder Rostofen geleitet und dort fertiggebrannt werden. Das gesinterte Gut wird dem glinkerkuhler 12 zugeführt, in welchem dem Zementklinker mit Hilfe von Luft die Prozeßwärme entzogen wird.
  • Ein Teilstrom der heißen Abgase des Sinterofens 9 wird bei der dargestellten Anlage durch die Pelletiereinrichtung 8 Silber die Gasleitung 14 geleitet, so daß das Unterkorn aus der Pelletiereinrichtung abgezogen und durch die Gasleitung 16 in den untersten Zyklon 4 des Vorwärmers 5 getragen wird, in welchem es mit dem Rohmehl abgeschieden und der Pelletiereinrichtung 7 zur nochmaligen Pelletierung zugeführt wird.
  • Das Überkorn kann durch eine nicht näher dargestellte Absugaeinrichtung einer Zerkleinerung unterzogen werden und dann dem Sinterofen zugeführt werden. Auf diese Weise wird ein sehr enge gornband und eine sinterprozeßgerechte Korngröße im Sinterofen erreicht. Dem Sinterofen werden die zur Sinterung erforderlichen Brennstoffe über die Brennstoffzufuhrsinrichtung 10 zugeführt. Die für die Verbrennung der Brennstoffe erforderliche Verbrennungsluft wird durch die Gebläse 20 gefördert und durch den Wärmetauscher 21 indirekt aufgeheizt. Die indirekte Aufheizung erfolgt mit Hilfe der aus dem Klinkerkühler 12 in den Vorwärmer 5 durch die Abluftleitung 17 eingeführten heißen tEhlerablutt.
  • Zur Herstellung eines alkaliarmen Zements kann eine Teilmenge der alkaliangereicherten Abgase des Sinterofens über die Bypaßleitung 22 und über einen nicht näher dargestellten Entstauber aus der Anlage heraus und an die atmosphärische Umgebung abgeführt werden.
  • Der verfahrensmäßige Prozeßablauf der Anlage gemäß Fig. 2 mit Doppelmehrfach-Zyklonvorwärmer 30, 31, Pelletiereinrichtung 23, Sinterofen 24 und Klinkerkühler 25 entspricht im wesentlichen dem Prozeßablauf gemäß der Produktionsanlage nach Fig. 1. Bei dieser Anlage werden jedoch die heißen Abgase des Sinterofens 24 in den Vorwärmer 30 und die heiße Kühlerabluft zusammen mit den Abgasen der Pelletiereinrichtnng 23 in den Vorwärmer 31 geleitet, wobei in der zum untersten Zyklon 29 des Vorwärmers 31 führenden Abluftleitung 33 des Klinkerkühlers 25 das heiße Zementrohmehl in einer gesonderten Brennzone erwärmt und zumiilest teilweise entsäuert wird.
  • Es liegt auch im Ralunen der Erfindung als Sinteröfen Sinterroste oder Sinterdrehöfen der Pelletiereinrichtung nachzuschalten, denen dann die Abluft des Klinkerkiihlers als sekundäre Verbrennungsluft in herkömmlicher Weise durch die Klinker bzw. Pelletierschicht zugeführt wird.
  • - Patentanspruchc - L e e r s e i t e

Claims (22)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Sinterprodukten aus einem feinkörnigen Gut, insbesondere von Zement, wobei das Gut in einem Vorwärmer vorerhitzt und anschließend in einem Ofen gesintert wird, bevor es einem Kühler zugeführt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das den Vorwärmer verlassende feinkörnige Gut vor Eintritt in den Sinterofen agglomeriert, vorzugsweise pelletiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem feinkörnigen Gut vor oder während der Pelletierung Zuschlagstoffe zugegeben werden, mit deren Hilfe die Pelletierfähigkeit beeinflußt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zuschlagstoff Brennstoff zugegeben wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem feinkörnigen Gut mindestens soviel Brennstoff zugegeben wird, wie zur Pelletierfähigkeit des Gutes erforderlich ist, höchstens aber soviel Brennstoff, wie für den Gesamtherstellungsprozeß benötigt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff während der Pelletierung teilweise verbrannt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbrennung während der Eelletierung Abgase vom Sinterofen und/oder Abluft vom Klinkerkühler verwendet werden.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vor oder während der Pelletierung zugegebene Brennstoff nur während der Sinterung verbrannt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Teilmenge der Abgase des Sinterofens aus dem Herstellungsprozeß an die Umgebung abgeführt und die Restmenge dem Vorwärmer zugeführt wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sinterofen zugeführte vorzugsweise sauerstoffangereicherte Verbrennungsluft mittels der aus dem Sinterofen an die Umgebung abgeführten Abgase und/oder durch die Abluft des Kühlers indirekt aufgeheizt wird.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abluft des kühlers und/ oder Abgase des Sinterofens einer im Vorwärmer angeordneten Brennzone mit gesonderter Brennstoffzugabe zugeführt werden.
  11. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sinterofen eine Teilmenge der Abluft des Kühlers als Verbrennungsluft zugeführt wird und daß eine andere Teilmenge der Eühlerabluft zur Vorwärmung des Gutes in den Vorwärmer geleitet wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff in der Pelletierstufe verschwelt wird und die Schweldgase zwecks Verbrennung der gesonderten Brennzone des Vorwärmers zugeführt werden.
  13. 13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei parallel geschalteten Vorwärmern die Abluft des Klinkerkühlers und die Abgase der Pelletierstufe in den einen Vorwärmer und die Abgase des Sinterofens in den zweiten Vorwärmer geführt werden.
  14. 14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in nur einem Vorwärmer die gesonderte Brennzone angeordnet ist und daß die Abluft des zählers und die Abgase der Pelletisierstufe der Brennzone zugeführt werden.
  15. 15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise aus mehreren übereinander angeordneten Zyklonen bestehenden Vorwärmer, der einem Sinterofen vorgeschaltet ist, dem seinerseits ein Kühler für das fertig gesinterte Gut nachgeschaltet ist, wobei zwischen dem Vorwärmer (5, 30, 31) und dem Sinterofen (9, 24) eine Pelletiereinrichtung (7, 23) angeordnet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sinterofen (9, 24) nach dem Prinzip der Schwebeöfen oder der Wirbelbetten oder nach dem Prinzip der Rostöfen ausgebildet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Pelletiereinrichtung (7, 23) Zufuhrvorrichtungen (8, 36) für Zusilagstoffe und/oder Brennstoffe aufweist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Pelletiereinrichtung (7, 23) über Gasleitungen (14, 16, 34, 39) mit dem Sinterofen (9, 24) und dem Vorwärmer (5, 31) in Verbindung steht.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Sinterofen (9, 24) über eine absperrbare Bypaßleitung (22, 40) abgasseitig mit der atmosphärischen Umgebung verbunden ist.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen dem Klinkerkühler (12, 25) und dem untersten Zyklon (4, 29) des Vorwärmers (5, 31) angeordneten Abluftleitung (15, 33) ein indirekt arbeitender Wärmetauscher (21, 41) für die dem Sinterofen über ein Gebläse (20, 42) zugeführte, vorzugsweise mit Sauerstoff angereicherte Verbrennungsluft angeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasleitung (17) des Sinterofens (9) mit Brennstoff zufuhreinrichtungen (19) versehen ist.
  22. 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei parallel geschalteten Vorwärmern (30, 31) die Abgasleitung (32) des Sinterofens (24) mit dem untersten Zyklon des einen Vorwärmers (30) und die Abluftleitung (33) des Klinkerkühlers (25) und/ oder die Abgasleitung (34) der Pelletiereinrichtung (23) mit dem untersten Zyklon des anderen Vorwärmers (31) verbunden ist.
DE19752554989 1975-12-06 1975-12-06 Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Pending DE2554989A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752554989 DE2554989A1 (de) 1975-12-06 1975-12-06 Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752554989 DE2554989A1 (de) 1975-12-06 1975-12-06 Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2554989A1 true DE2554989A1 (de) 1977-06-16

Family

ID=5963702

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752554989 Pending DE2554989A1 (de) 1975-12-06 1975-12-06 Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2554989A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0133535A3 (de) * 1983-08-12 1987-01-07 Krupp Polysius Ag Verfahren und Anlage zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Gut
DE3633588A1 (de) * 1986-10-02 1988-04-14 Krupp Polysius Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung von zementklinker

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0133535A3 (de) * 1983-08-12 1987-01-07 Krupp Polysius Ag Verfahren und Anlage zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Gut
DE3633588A1 (de) * 1986-10-02 1988-04-14 Krupp Polysius Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung von zementklinker

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3788314B1 (de) Oxyfuel-klinkerherstellung mit spezieller sauerstoffzugasung
EP2872596B1 (de) Verfahren zur behandlung von biomasse in einer anlage zur herstellung von zement und dazu korrespondierende anlage
DE2633006A1 (de) Verfahren zur entfernung von stickoxiden
DE2712238A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mehrstufigen erbrennen von zementklinker
DE2736607C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Gut mit heißen Gasen
DE3407052C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von ungebrannten Pellets
EP0716052B1 (de) Anlage mit einer besonderen Kühlereinrichtung zum Herstellen von Schüttgut
DE2344094A1 (de) Verfahren zur wirbelschichtkalcinierung von zementrohmehl
DE2558506A1 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von staubfoermigem gut, insbesondere zum brennen von zement in mehreren stufen
DE2816276C3 (de) Verbessertes mehrstufiges Verfahren zur Calcinierung von Grün-Koks der aus dem Delayed-Coking-Verfahren stammt, und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE2815461A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur thermischen behandlung von feinkoernigem gut mit heissen gasen
DE3236652A1 (de) Verfahren und anlage zum brennen von feinkoernigem gut, insbesondere zementrohmehl
DE2230933A1 (de) Verfahren und anlage zur kalzinierung von phosphatsauren erzen oder aehnlichen mineralien
DE2931475C2 (de) Mehrstufiges Verfahren zur Calcinierung von Grünkoks, der aus dem Delayed-Coking-Verfahren stammt und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE2736579C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von Zementrohmehl mit heißen Gasen
DE2751876A1 (de) Verfahren und einrichtung zum brennen von feinkoernigem bis staubfoermigem gut, insbesondere von zementrohmehl
DE2554989A1 (de) Verfahren zur herstellung von sinterprodukten aus einem feinkoernigen gut, insbesondere von zement und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
WO2001044522A1 (de) Verfahren und anlage zur reduktion von feinerzen in einem mehrstufigen schwebegasstrom mit zyklonabscheider
DE2517552A1 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von feinkoernigem gut, insbesondere zum brennen von zement
DE1696509B1 (de) Verfahren zum Herstellen von Brennstoffbriketts
DE3404943A1 (de) Verfahren und anlage zum brennen von sinterfaehigem gut wie zementklinker aus kalkstein, dolomit oder aehnliche rohstoffe enthaltenden mineralien
DE3036957C2 (de)
LU101611B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Zementklinker mit einem mechanischen Wirbelbettreaktor
DE69704700T2 (de) Anlage zur herstellung von zementklinker
LU101612B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Zementklinker

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee