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DE2550162C3 - Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE2550162C3
DE2550162C3 DE19752550162 DE2550162A DE2550162C3 DE 2550162 C3 DE2550162 C3 DE 2550162C3 DE 19752550162 DE19752550162 DE 19752550162 DE 2550162 A DE2550162 A DE 2550162A DE 2550162 C3 DE2550162 C3 DE 2550162C3
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DE
Germany
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bracket
display
housing
display device
membrane
Prior art date
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Expired
Application number
DE19752550162
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English (en)
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DE2550162B2 (de
DE2550162A1 (de
Inventor
Eduard Matveevitsch Genschpring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2550162A1 publication Critical patent/DE2550162A1/de
Publication of DE2550162B2 publication Critical patent/DE2550162B2/de
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Publication of DE2550162C3 publication Critical patent/DE2550162C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/02Air cleaners
    • F02M35/08Air cleaners with means for removing dust, particles or liquids from cleaners; with means for indicating clogging; with by-pass means; Regeneration of cleaners
    • F02M35/09Clogging indicators ; Diagnosis or testing of air cleaners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Anzeigevorrichtung wird vorwiegend für Brennkraftmaschinen von Kraftwagen, Schleppern und Landmaschinen verwendet.
Bei einer bekannten Anzeigevorrichtung dieser Gattung (vgl. US-PS 30 66 527) ist der Anzeigebügel an der Membran starr befestigt. Wenn der Unterdruck in der gasdichten Kammer den zulässigen Höchstwert erreicht, kann die von einer geeichten Feder auf die Membran ausgeübte Kraft diese nicht mehr in der Normalbetriebsstellung festhalten, so daß die Membran sich aufwärtsbewegt und dabei auch den Anzeigebügel verschiebt, wodurch in den Sichtfenstern des Gehäuses der Warnanstrich sichtbar wird. Um den Anzeigebügel in der Warnstellung festlegen zu können, sind im Innern des Gehäuses Ansätze bzw. Nasen ausgebildet, gegen die sich die Stirnfläche des Anzeigebügels abstützen kann. Um die Anzeigevorrichtung erneut in die Normalbetriebsstellung bringen zu können, ist im Gehäuse auch ein zentrierendes Element angeordnet, das sich mit einem Ende gegen die Basis des Anzeigebügels abstützt und mit seinem anderen Ende durch eine Gehäuse-Öffnung hinausragt.
Diese bekannte Anzeigevorrichtung steht zwar eine sichere Festlegung des Anzeigebügels in der Warnstellung nach Abstellen der Brennkraftmaschine vor, weist
dafür aber andere Nachteile auf;
Wegen relativ großer Abmessungen kommt es unter Einwirkung des Unterdrucks zu einer relativ großen Verschiebung der Membran und daher zusammen mit ihr auch des Anzeigebügels entlang der Gehäuseachse;
wegen der Befestigung des Anzeigebügels unmittelbar an der Membran wird die Masse der beweglichen Teile erhöht, was die Funktion der Anzeigevorrichtung bei Schwingungen und Rütteln beeinträchtigt; und
wegen der Verwendung einer Kontakteinrichtung zum Schließen des elektrischen Warnsignalstromkreises kommt es zu Kontaktschwierigkeiten, weil sich der Anzeigebügel nur sehr langsam und unter Schwingungen der Warnsignalstellune nähert.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, bei einer derartigen bekannten Anzeigevorrichtung (nach der US-PS 30 66 527) die Abmessungen bzw. den Raumbedarf zu verringern sowie die Betriebssicherheit und die Standzeit zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Lehre nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung sichert durch die um eine Achse verschwenkbare Ausbildung des Anzeigebügels sowie durch die Vereinfachung der Form der Membran eine hohe Ansprechstabilität der Anzeigevorrichtung bei gleichzeitig größerer Sicherheit und längerer Lebensdauer bzw. Standzeit. Dies ermöglicht auch, die Hauptabmessungen der Anzeigevorrichtung im Vergleich zu den bekannten Anzeigevorrichtungen um das 1,5 fache zu verringern.
Auf diese Weise ist die Anzeigevorrichtung besonders zur Überwachung von Luftfiltern für Brennkraftmaschinen von Kraftwagen, Schleppern und Landmaschinen geeignet
Demgegenüber ist lediglich noch bekannt geworden (vgl. US-PS 35 56 043) eine Anzeigeeinrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen, mit einem zylinderförmigen Gehäuse, dessen eine Stirnfläche von einem Boden mit einer zur Verbindung der Anzeigevorrichtung mit der Reinluftkammer des Luftfilters bestehenden öffnung gebildet ist, wobei im Gehäuse zumindest ein Sichtfenster ausgespart ist und innerhalb des Gehäuses ein Anzeigeelement und eine elastisch abgefederte Membran untergebracht sind, die am Umfang befestigt ist, zusammen mit dem Gehäuse eine mit der Reinluftkammer des Luftfilters verbundene gasdichte Kammer bildet und mit dem Anzeigeelement zusammenwirkt, sowie mit einer Vorrichtung zum Feststellen des Anzeigeelements relativ zum Gehäuse, wobei die Feststellvorrichtung beim Zusammenwirken mit der Membran und dem Anzeigeelement dieses gegenüber dem Sichtfenster der Normalbetriebsstellung der Anzeigevorrichtung festlegt, bei der im Sichtfenster der Warnanstrich des Anzeigeelemeiits fehlt, wobei das Anzeigeelement auf einer an der anderen Stirnfläche des Gehäuses auf der geometrischen Achse des Gehäuses angeordneten Drehachse gelagert ist und wobei am Anzeigeelement eine Signalauslösefeder angeordnet ist, um das Anzeigeelement in die Warnstellung zu drehen, bei der im Sichtfenster des Gehäuses der Warnanstrich sichtbar ist. Dabei ist das Anzeigeelement eine Anzeigescheibe, die mit einem außerhalb des Gehäuses liegenden Griff starr verbunden ist, ferner in der Normalbetriebsstellung von einem mittig an der elastischen Membran befestigten Anschlag sowie von Ansätzen bzw. Nasen festgehalten ist, die an
der Anzeigescheibe selbst ausgebildet sind und mil Nasen bzw, Ansitzen des Gehäuses der Anzeigevorrichtung zusammenwirken. Bei Einwirkung eines eine bestimmte Größe aufweisenden Unterdrucks auf die Membran verschiebt diese sich längs der Achse der Anzeigevorrichtung, wodurch sich die Anzeigescheibe gleichfalls in Achsrichtung verschiebt, so daß ihre Vorsprünge außer Eingriff mit den Vorsprüngen am Gehäuse kommen und die Anzeigescheibe sich durch Federwirkung um die Achse in die Warnstellung dreht
Nachteile bei dieser bekannten Anzeigevorrichtung sind insbesondere:
die beträchtlichen Abmessungen der beweglichen Elemente der Anzeigevorrichtung;
Reibung auf der Anzeigenscheibenachse bei Achsverschiebung der Anzeigenscheibe, was die Ansprechgenauigkeit verringert;
fehlende Abdichtung des Gehäuseraums, in dem sich die Anzeigescheibe befindet, was die Betriebssicherheit der gesamten Anzeigevorrichtung vermindert, und
Abdichtung der Anzeigenscheih wachse, was die Ansprechgenauigkeit beträchtlich verringert und auch die Abmessungen erhöht
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen nach der Erfindung (im Längsschnitt);
Fig. 2 eine Ausführungsvariante des Anzeigebügels nach der Erfindung;
Fig.3 einen Querschnitt III-III in Fig. 1 durch die Anzeigevorrichtung;
Fig.4 die zweidimensional Abwicklung eines Schnitts durch einen Ansatz an der Basis des Anzeigebügels und eine am Ende der Plattenfeder der Feststellvorrichtung ausgebildete Nase mit einer zur Ebene von Fi g. 3 senkrechten Zylinderfläche mit einem Halbmesser, der dem des Kreises gleich ist, auf dem die Ansätze angeordnet sind;
F i g. 5 einen Längsschnitt durch die Anzeigevorrichtung mit einer weiteren Ausführungsvariante der Feststellvorrichtung und der durchsichtigen Haube;
F i g. 6 einen Querschnitt Vl-VI in F i g. 5;
Fig. 7 die zweidimensionale Abwicklung eines Schnitts durch einen Ansatz an der Basis des Anzeigebügels und eine an einer am mittigen starren Teil der Membran befestigten Platte der Feststellvorrichtung ausgeführten Nase mit einer zur Ebene von Fig.6 senkrechten Zylinderfläche mit einem Halbmesser, der dem des Kreises gleich ist, auf dem die Ansätze angeci diet sind;
F i g. 8 einen Querschnitt VIII-VlIl in F i g. 5;
F i g. 9 einen Querschnitt IX-IX in F i g. 1;
Fig. 10 ein Prinzipschaltbild der Anordnung der Anzeigevorrichtung am Luftfilter.
Die Anzeigevorrichtung 1 für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen weist ein zylinderförmiges Gehäuse 2 auf, dessen eine Stirnfläche 3 mit dem Boden 4 mit einer öffnung 5 geschlossen ist, die zur Verbindung der Anzeigevorrichtung 1 mit einer Reinluftkammer 6 eines Luftfilters 7 über einen Stutzen 8 dient, der unmittelbar am Luftfilter 7 angeordnet ist. Der Boden ist mit Hilfe einer Schraubenmutter 9 am Gehäuse 2 angeordnet, wobei eine Variante der Anordnung des Bodens 4 durch
dessen Einpressen im Gehäuse 2 möglich ist.
An der Zylinderfläche 10 des Gehäuses 2 sind bei der zu beschreibenden Ausführungsvariante nahe der zweiten Stirnfläche 11 vier Sichtfenster 12 gleichmäßig auf dem Umfang verteilt ausgebildet, und innerhalb des r> Gehäuses 2 finden ein im Prinzip tassenförmiger Anzeigebügel 13 und ein federndes Element in Form einer Membran 14 Platz, die auf dem Umfang zwischen der ringförmigen Stirnfläche 15 des Bodens 4 und dem Bund 16 des Gehäuses 2 derart befestigt ist, daß sie im Gehäuse 2 eine gasdichte Kammer 17 bildet, die mit der Reinluftkammer 6 des Luftfilters 7 über den Stutzen 8 in Verbindung steht.
Bei der zu beschreibenden Ausführungsvariante weist die Membran 14 eine Ringrille 18 auf, die zur i'> Verringerung der Steifigkeit und zur Gewährleistung der Verschiebung des mittleren starren Teils 19 längs der Achse des Gehäuses dient, wobei eine Ausführungsvai lanic uci An/.cigcvui ι [ciitung i niii einem nachgiebigen, in Form einer Flachmembran ausgebildeten 2<> Element möglich ist.
In der gasdichten Kammer 17 ist eine geeichte Druckfeder 20 untergebracht, die sich mit einem Ende 21 gegen den Boden 4 und mit dem zweiten Ende 22 gegen den mittigen starren Teil 19 der Membran 14 -'"> abstützt.
An der äußeren Zylinderfläche 23 des Anzeigebügels 13 ist ein Warnanstrich in Form von roten Streifen 24 vorgesehen, die längs der Mantellinien des Zylinders aufgebracht sind und deren Breite kleiner ist als die der t" Zwischenräume 25 zwischen den Sichtfenstern 12.
Die Basis 26 des Anzeigebügels 13 ist zur Membran 14 gerichtet.
Die Anzeigevorrichtung 1 enthält ;iuch eine Feststellvorrichtung 27 zum Feststellen des Anzeigebügels 13 in ^ einer bestimmten Lage in bezug auf das Gehäuse 2. Die Feststellvorrichtung 27 ist zwischen der Basis 26 des Anzeigebügels 13 und der Membran 14 angeordnet und gewährleistet bei der Einwirkung des mittigen starren Teils 19 der Membran 14 die Fixierung des Anzeigebü- 4" gels 13 in der Normalbetriebsstellung, in der die warnenden roten Streifen 24 an der Zylinderflärhp mit den Zwischenräumen 25 zwischen den Sichtfenstern 12 des Gehäuses verdeckt, und somit nicht in den Sichtfenstern 12zu sehen,sind. 4>
Bei der zu beschreibenden Ausführungsvariante ist innerhalb des Anzeigebügels 13 eine Signalauslösefeder 28 in Form einer Schraubenfeder angeordnet, deren Enden 29 und 30 zum Zusammenwirken mit dem am Anzeigebügel 13 ausgebildeten Anlageteil 31 und mit v< dem am Gehäuft ausgebildeten Anschlagteil 32 derart abgebogen sind, daß sie beim Schwenken des Anzeigebügels 13 in die Normalbetriebsstellung verdreht wird, wobei eine Ausführungsvariante der Anzeigevorrichtung möglich ist. bei der anstelle der Schraubenfeder eine Spiral- bzw. eine Blattfeder verwendet werden kann.
Der Anzeigebügel 13 findet auf einer ruhenden Achse 33 Platz, deren eines Ende 34 an der Stirnfläche Il des Gehäuses 2 längs der geometrischen Achse des Gehäuses 2 befestigt ist. Bei der beschriebenen Ausführungsvariante wird die axiale Verschiebung des Anzeigebügels 13 mittels eines auf der Achse 33 befestigten aufgeschlitzten Anschlags 35 verhindert, wobei als die axiale Verschiebung des Anzeigebügels begrenzende Elemente auch Splint, Stift oder Schraubenmutter eingesetzt werden können.
Um die Gleichachsigkeit des Anzeigebügels 13 und der Membran 14 zu gewährleisten und eine Verkantung der Membran 14 zu beseitigen, ist bei der beschriebenen Ausführungsvariante eine mit einer Öffnung 37 versehene Hülse 36, in die das zweite Ende 38 der Achse 33 eintritt, in der Membran 14 eingeformt.
Um den Austritt des Endes 38 der Achse 33 aus der Öffnung 37 beim Überschreiten des zulässigen Unterdrucks in der Kammer 17 zu vermeiden, ist im Boden 4 ein Vorsprung 39 ausgeführt, der die Verschiebung der Membran 14 längs der Achse des Gehäuses 2 begrenzt.
Ein Teil des Gehäuses 2 ist mit einer durchsichtigen abnehmbaren Haube 40 abgedeckt, die zum Verhindern des Eindringens von Staub und Wasser in die Anzeigevorrichtung 1 durch die Sichtfenster 12 dient.
Bei der beschriebenen Ausführungsvariante ist der Anzeigebügel 13 mit einer ununterbrochenen Zylinderfläche ausgebildet. Es ist aber eine Ausführungsvariante der Zylinderfläche mit Schlitzen an jenem Teil der
t g. z/ iciiu, 11 i
Zur handlichen Einstellung des Anzeigebügels 13 (Fig. I) auf Normalbetriebsstellung ist bei der beschriebenen Ausführungsvariante an der Stirnfläche 41 des Anzeigebügels 13 ein Vorsprung 42 ausgeführt, der durch einen im Gehäuse 2 ausgebildeten Schlitz 43 hindurchtritt. Der Vorsprung 42 ist zum manuellen Schwenken des Anzeigebügels 13 von der Warnstellung in die Normalbetriebsstellung vorgesehen.
Zur Zusammenwirken des Anzeigebügels 13 und der Feststellvorrichtung 27 sind bei der beschriebenen Ausführungsvariante vier auf dem Umfang angeordnete Ansätze 44 auf der Basis 26 des Anzeigebügels 13 seitlich der Membran 14 ausgebildet. Führt man einen Schnitt durch die Basis 26 des Anzeigebügels 13 mit einer zur Ebene der Basis 26 senkrechten Zylinderfläche, wobei der Halbmesser der Schnittfläche dem des Kreises gleich ist, auf dem die Ansätze 44 angeordnet sind, so haben die durch diesen Schnitt gebildeten Figuren die Form von rechtwinkligen Dreiecken (Fig. 4), deren größere Kathete auf der Basis des Anzeigebügels 13 verläuft, wobei der Winkel zwischen dieser Kathete und der Hypothenuse der Normalbetriebsstellunedes Anzeisehüpels 13 zugekehrt ist.
Diese Ausführung erleichtert die Einstellung des Anzeigebügels 13 auf Normalbetriebsstellung und gewährleistet eine zuverlässige Sicherung des Anzeigebügels 13 in bezug auf das Gehäuse 2 (F i g. 1).
Bei der beschriebenen Ausführungsvariante ist die Feststellvorrichtung 27 als eine Plattenfedcr 45 (F i g. 3) in Form eines Ringes 46 mit zwei innerhalb desselben befindlichen Nasen 47 ausgeführt. Die Enden 48 der Nasen 47 sind senkrecht zur Ebene der Feu£r 45 abgebogen.zum Anzeigebügel 13 (Fig. 1)gerichtet und zum Zusammenwirken mit den Ansätzen 44 des Anzeigebügels 13 bestimmt.
Die Plattenfeder 45 ist zwischen dem Flansch 49 der Membran 14 und dem Bund 16 des Gehäuses 2 befestigt. Dies ermöglicht die Übertragung des durch die Signalauslösefeder 28 des Anzeigebügels 13 erzeugten Drehmoments auf die Membran 14 zu vermeiden und verbessert so die Arbeitsbedingungen der Membran 14.
Es ist eine weitere Ausführungsvariante der Anzeigevorrichtung 1 möglich, bei der die Feststellvorrichtung 27 in Form einer Platte 50 (F i g. 5) ausgeführt ist, die in den mittigen starren Teil 19 der Membran 14 von der Seite des Anzeigebügels 13 hereingeformt ist und vier Nasen 51 aufweist, die zum Zusammenwirken mit den Ansätzen 44 des Anzeigebügels 13 bestimmt sind. Die Nasen 51 (Fig.6) sind auf dem Umfang der Platte 50
angeordnet. Führt man einen Schnitt durch die Platte 50 mit einer zur Ebene der Platte 50 senkrechten Zylinderfläche, wobei der Halbmesser der Schnittfläche dem des Kreises gleich ist, auf dem die Nasen angeordnet sind, so weisen die durch diesen Schnitt gebildeten Figuren die Form von rechtwinkligen Dreiecken (F i g. 7) auf, deren größere Kathete sich auf der Platte 50 befindet, wobei der Winkel zwischen dieser Kathete und der Hypotenuse der Normalbetriebsstellung des Anzeigebügels 13 zugekehrt ist. Bei to dieser Ausführungsvariante werden dessen Überführung in die Normalbetriebsstellung erleichtert, Sicherheit der Feststellung und Ansprechgenauigkeit erhöht.
Mittig in der Platte 50 (Fig.5) ist eine Öffnung angebracht, in die das Ende 38 der Achse 33 frei eintritt, '5 was das Zentrieren der Membran 14 gewährleistet, deren Verkantungen bei der Verschiebung beseitigt und so die Ansprechstabilität und -genauigkeit der Anzeigevorrichtung 1 erhöht
Es sind Ausführungsvarianten der Anzeigevorrichtung 1 mit der Platte 50, die mittels Auswalzen oder Gewindeverbindung befestigt ist, sowie mit einer Platte möglich, die aus polymeren Materialien ausgeführt und mittels Aufschmelzen befestigt ist
Um den Anzeigebügel 13 nach dem Ansprechen der " Anzeigevorrichtung 1 und nach der Durchführung der Inspektion und technischen Behandlung des Luftfilters ohne Abnahme der durchsichtigen Haube 40 in die Normalbetriebsstellung überführen zu können, ist an der durchsichtigen Haube 40 ein Handgriff 52 angebracht. Die durchsichtige Haube 40 ist in bezug auf das Gehäuse mittels Aufpressen oder mit Leim befestigt. In der hier beschriebenen Ausführungsvariante besteht der Handgriff 52 aus einem polymeren Material. Am Handgriff 52 ist ein zylindrischer Nabenteil 53, an der Stirnfläche 54 der Haube 40 aber fluchtend mit dem Anzeigebügel 13 eine öffnung 55 ausgeführt, durch die der zylindrische Nabenteil 53 hindurchgeht. An dem Teil des zylindrischen Nabenteils 53, der sich zwischen der Stirnfläche 54 der durchsichtigen Haube 40 und der Stirnfläche 11 des Gehäuses 2 befindet, ist mittels Abschmelzens des Materials des Kauugrifies ein Bauteil 56 befestigt, das zum Drehen des Anzeigebügels 13 in die Normalbetriebsstellung bestimmt ist. Das Drehen des Anzeigebügels 13 erfolgt bei der Zusammenwirkung des Bauteils 56 mit dem Vorsprung 42 am Anzeigebügel 13.
Im Spalt zwischen dem Handgriff 52 und der Stirnfläche 54 der Haube ist ein Filzdichtring 57 untergebracht Im Innern des Handgriffes 52 (F i g. 8) und an der Stirnfläche 54 der Haube 40 sind Vorsprünge 58 bzw. 59 ausgebildet die den Drehwinkel des Handgriffes 52 zwischen den Lagen begrenzen, die der Normalbetriebs- und der Warnstellung des Anzeigebügels 13 entsprechen.
Zur Rückkehr des Handgriffs 52 in die Ausgangsstellung, die der Warnstellung des Anzeigebügels 13 entspricht ist eine Feder 60 zwischen dem Handgriff 52 und der Stirnfläche 54 der Haube 40 angeordnet
Bei der beschriebenen Variante ist die Feder 60 in Form eines aufgeschlitzten Ringes mit in Radialrichtung abgebogenen Enden ausgeführt Das eine Ende 61 der Feder 60 ist am Vorsprung 59 der Haube 40 und das zweite Ende 62 am Vorsprung 58 des Handgriffes 52 befestigt Beim Schwenken des Handgriffs 52 in eine Stellung, die der Normalbetriebssteüung des Anzeigebügels 13 entspricht, wird die Feder 60 verdreht und erzeugt am Handgriff 52 ein Drehmoment das den
Handgriff 52 zurückfallen läßt.
Zur Begrenzung des Drehwinkels des Anzeigebügels 13 zwischen Normalbetriebs- und Warnstellung, d. h. zur Beseitigung einer eventuellen Verlagerung der Signalstreifen 24 in bezug auf die Sichtfenster 12 und die Zwischenräume 25 zwischen diesen, dient bei der zu beschreibenden Ausführungsvariante ein Vorsprung 42, der mit den am Gehäuse 2 ausgebildeten Nasen zusammenwirkt, deren Funktionen radial gerichtete Wände 63 und 64 des Schlitzes 43 erfüllen (F i g. 9).
Um die elektrische Meldung des Verschmutzungsgrades des Luftfilters 7 zu ermöglichen, ist bei der zu beschreibenden Ausführungsvariante ein leitendes Element 65 am Anzeigebügel 13 angeordnet Das Klement 65 ist am Anzeigebügel 13 mittels Klebstoff befestigt, der es von dem Anzeigebügel 13 isoliert. Elektrische Leitungen 66 gehen durch eine in der öffnung 68 des Gehäuses 2 angeordnete Isolierstoffhülse 67 und enden mit zwei Kontakten 69. In Warnstellung des Anzeigebügels 13 werden die Kontakte 69 mit dem leitenden Element 65 geschlossen.
Der elektrische Stromkreis enthält auch eine Anzeigelampe 70 (F i g. 10) und eine Stromquelle 71.
Beliebige sonstige bekannte Ausfuhrungsvarianten des elektrischen Signalstromkreises sind möglich.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen ist wie folgt.
In der Normalbetriebsstellung der Anzeigevorrichtung 1 (F i g. 1), wenn kein Unterdruck in der gasdichten Kammer 17 ist d. h. bei nicht arbeitender Brennkraftmaschine, sowie bei arbeitender Brennkraftmaschine, wenn der Unterdruck nicht den höchstzulässigen Wert erreicht hat ist die Membran 14 unter dem Einfluß der geeichten Feder 20 in Richtung des Anzeigebügels 13 durchgebogen. Die abgebogenen Enden 48 der an die Membran 14 angedrückten Nasen 47 an der mit der Membran 14 starr verbundenen Plattenfeder 45, die die Feststellvorrichtung 27 darstellt stehen mit den Ansätzen 44 an der Basis des Anzeigebügels 13 ;,n Eingriff. Dabei ist der Anzeigebügel 13 mit dem riailUgl 111 JA \r i g. .Jf äül eine otCliüiig CingCätCiit, iü uCi* die warnenden roten Streifen 24 in den Sichtfenstern 12 des Gehäuses 2 fehlen. Die innerhalb des Anzeigebügels
13 befindliche Signalauslösefeder 28 wird bei der Einstellung des letzteren auf Normalbetriebsstellung verdreht und bleibt im verdrehten Zustand so lange, bis die Anzeigevorrichtung 1 anspricht
Beim Erreichen des Maximalwertes des Unterdrucks in der Reinluftkammer 6 des Luftfilters 7 und somit in der gasdichten Kammer 17 wird die Vorspannkraft der geeichten Feder 20 unzureichend, um die Membran 14 in der Normalbetriebsstellung festzuhalten. Unter dem Einfluß des Atmosphärendrucks biegt sich die Membran
14 in Richtung des Bodens 4 durch. Dabei biegen sich auch die Nasen 47 der Plattenfeder 45 ab, welche an den mittigen steifen Teil 19 der Membran 14 angedrückt sind. Die abgebogenen Enden 48 der Nasen 47 an der Plattenfeder 45 kommen mit den Ansätzen 44 am Anzeigebügel 13 außer Eingriff, so daß der Anzeigebügel 13 unter dem Einfluß des durch die Signalauslösefeder 28 erzeugten Drehmoments heftig in die Warnstellung umgeschwenkt wird. Der am Anzeigebügel 13 ausgeführte Vorsprung 42 (F i g. 9) stützt sich gegen die Stirnfläche 63 ab und begrenzt so den Drehwinkel des Anzeigebügels 13. Dabei sind die warnenden roten Streifen 24 am Anzeigebügel 13 durch die durchsichtige
Haube 40 in den Sichtfenstern 12 des Gehäuses 2 sichtbar.
Der Anzeigebügel 13 bleibt in Warnstellung so lange, bis er von neuem auf Normalbetriebsstellung eingestellt ist.
Zur Leuchtanzeige des Verschmutzungsgrades des Filtereinsatzes eines Luftfilters 7 ist eine Anzeigelampe (Fig. 10) am Instrumentenbrett eines Kraftwagens
oder Traktors (nicht dargestellt) angeordnet. Beim Erreichen des maximalen Unterdrucks in der gasdichten Kammer 17 dreht sich der Anzeigebügel 13 in die Warnstellung. Das am Anzeigebügel 13 angeordnete leitende Element 65 schließt die Kontakte 69 des elektrischen Signalstromkreises, der aus Stromquelle 71, Leitungen 66 und Anzeigelampe 70, die aufleuchtet, besteht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche;
1. Anzeige vorrichtung for den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen, mit einem zylinderförmigen Gehäuse, dessen eine Stirnfläche von einem Boden mit einer zur Verbindung der Anzeigevorrichtung mit der Reinluftkammer des Lüftfilters bestimmten öffnung gebildet ist, wobei an der Mantelfläche des Gehäuses in der unmittelbaren Nähe von der anderen Stirnfläche zumindest ein Sichtfenster ausgespart ist und innerhalb des Gehäuses ein im Prinzip tassenförmiger Anzeigebügel und eine elastische abgefederte Membran untergebracht sind, die am Umfang befestigt ist, zusammen mit dem Gehäuse eine mit der Reinluftkammer des Luftfilters verbundene gasdichte Kammer bildet und mit dem Anzeigebügel zusammenwirkt, dessen Basis zur Membran hin gerichtet und an dessen äußerer Seitenfläche ein Warnanstrich vorhanden ist, sowie mit einer Vorrichtung zum Feststellen des Anzeigebügels relativ zum Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (27) zwischen der Basis (26) des Anzeigebügels (13) und der Membran (14) angeordnet ist und beim Zusammenwirken mit der Membran und dem Anzeigebügel diesen gegenüber dem Sichtfenster
(12) in der Normalbetriebsstellung der Anzeigevorrichtung (1) festlegt, bei der im Sichtfenster der Warnanstrich des Anzeigebügels fehlt, daß der Anzeigebügel auf einer unbeweglichen, an der anderen Stirnfläche (11) des Gehäuses (2) auf der geometrischen Achse des Gehäuses angeordneten Drehachse gelagert ist, wobei ein Anschlag (35) die Verschiebung des Anzeigebügc-is in Axialrichtung auf die Membran zu verhindert, und daß innerhalb des Anzeigebügels eine Signalauslösefeder (28) angeordnet ist, um den Anzeigebügel in die Warnstellung zu drehen, bei der im Sichtfenster des Gehäuses der Warnanstrich sichtbar ist.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seitenfläche des Anzeigebügels (13) mindestens ein Vorsprung (42) ausgebildet ist, der durch einen in der anderen Stirnfläche (11) enthaltenen Schlitz (43) hindurchragt und mit dem der Anzeigebüge! (13) aus der Wam- in die Normalbetriebsstellung zurückgedreht werden kann.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (26) des Anzeigebügels (13) zur Membran (14) hin zumindest einen Ansatz (44) aufweist, der mit der Feststellvorrichtung (27) zusammenwirkt.
4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (27) als zwischen der Membran (14) und dem Anzeigebügel
(13) im Gehäuse (2) befestigte Plattenfeder (45) ausgebildet und mindestens mit einer Nase (47) versehen ist, die mit dem auf der Basis (26) des Anzeigebügels (13) ausgebildeten Ansatz (44) zusammenwirkt.
5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (27) in Form einer an der zum Anzeigebügel (13) hin zeigenden Seite der Membran (14) starr befestigten Platte (50) und zumindest mit einer Nase (51) ausgeführt ist, die zur Achse der Membran (14) exzentrisch ist und mit dem auf der Basis (26) des
ι ο
Anzeigebögeis (t3) ausgebildeten Ansatz (44) zusammenwirkt (Fig. 5),
6. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 —5, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Gehäuses (2), an dem die Sichtfenster (12) angebracht sind, mit einer durchsichtigen Haube (40) mit einem Handgriff (52) versehen ist, an deren Stirnfläche (54) eine mit dem Anzeigebügel (13) fluchtende öffnung (55) ausgeführt ist, durch die ein am Handgriff (52) ausgebildeter zylinderförmiger Nabenteil (53) hindurchtritt, an dessen zwischen den Stirnflächen (54 und 3) der durchsichtigen Haube (40) und des Gehäuses (2) befindlichen Teil ein Bauteil (56) befestigt ist, das beim Drehen des Handgriffs (52) den Anzeigebügel (13) in die Normalbetriebsstellung überführt
7. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Handgriff (52) und der durchsichtigen Haube (40) angeordnete Feder (60), die nach der Drehung des Anzeigebügels (13) in die Normalbetriebsstellung den Handgriff (52) in die Ausgangsstellung rückführt, die der Warnstellung des Anzeigebügels (13) entspricht
8. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1—7, dadurch gekennzeichnet daß der Anzeigebügel (13) mindestens mit einem Anlageteil (31) ausgeführt ist das. mit am Gehäuse (2) ausgebildeten Anschlagteilen (32) zusammenwirkt, um den Drehwinkel zwischen Normalbetriebs- und Warnstellung des Anzeigebügels (13) zu begrenzen.
9. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kommutieren eines elektrischen Signalstromkreises ein leitendes Element (65) am Anzeigebügel (13) angebracht ist
DE19752550162 1975-11-07 1975-11-07 Anzeigevorrichtung für den Verschmutzungsgrad des Filtereinsatzes eines Luftfilters für Brennkraftmaschinen Expired DE2550162C3 (de)

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