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DE2548661C2 - Wasserventil zum Tränken von Tieren - Google Patents

Wasserventil zum Tränken von Tieren

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Publication number
DE2548661C2
DE2548661C2 DE2548661A DE2548661A DE2548661C2 DE 2548661 C2 DE2548661 C2 DE 2548661C2 DE 2548661 A DE2548661 A DE 2548661A DE 2548661 A DE2548661 A DE 2548661A DE 2548661 C2 DE2548661 C2 DE 2548661C2
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DE
Germany
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valve
water
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animal
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DE2548661A
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DE2548661A1 (de
Inventor
Jarl Rune Uppsala Olde
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/06Automatic devices actuated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Wasserventil zum Tränken von Tieren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Es gibt viele Wasserventile zum Tränken von Tieren, die im Laufe der Jahre entwickelt wurden und die sowohl Vor- als auch Nachteile aufweisen. Keines dieser Ventile weist jedoch die Eigenschaften auf, die sich bei der modernen rationellen Tierpflege heutzutage als notwendig erwiesen haben.
Das grundlegende Problem liegt dabei darin, daß das Ventil leicht durch das trinkende Tier zu betätigen sein muß und das Verspritzen beim Trinken minimal sein soll, wobei das Wasserventil außerdem widerstandskräftig gegen rein mechanische Beanspruchungen sein soll.
Der eigentliche Ventilmechanismus muß also zuverlässig sein, so daß er mit Sicherheit die Wasserzufuhr bei Betätigung schließt und öffnet, und sein Auslösungsmechanismus soll leicht und in einer für das Tier natürlichen Weise zu betätigen sein. Er darf nicht dadurch ausgelöst werden, daß das Tier sich an dem Ventil reibt, aber das Ventil soll eine solche Behandlung ohne schädliche Folgen aushalten können.
Weiterhin muß der Auslösungsmechanismus so weit von dem Wasserauslaß des Ventils angebracht sein, daß das Tier nicht von der Seite über das Ventil beißen kann und trotzdem einen Teil des Wassers bei Betätigung des Auslösungsmechanismus in den Mund bekommt, da dies einer der hauptsächlichen Anlässe zum Verspritzten ist.
Man hat früher in großem Umfang Wassertröge verwandt, um Tiere mit Trinkwasser zu versehen. Infolge der zahlreichen Nachteile, wie großes Verspritzen und beschwerliche Reinhaltung der Tröge, ist man mehr und mehr dazu übergegangen, Tieren das Trinkwasser durch Ventile zuzuführen, die das Tier ,selbst beim Trinken betätigt und wo das Wasser frisch direkt aus der Trinkwasserleitung stammt, wodurch ein Teil der Nachteile der Tröge vermieden wird.
Ein schwer lösliches Problem im Zusammenhang mit Wasserventilen war jedoch das Verspritzen von Wasser auf Grund der Tatsache, da3 es nicht geglückt ist, die beste Kombination von Ventilauslöser und Ventilform zu finden. Allgemein hat man angenommen, daß der Auslösemechanismus so nahe dem Auslaß wie möglich sitzen sollte, um von dem trinkenden Tier betätigt werden zu können. Eine solche Anbringung hat in vielen
ίο Fällen zur Folge gehabt, daß das Ventil dadurch geöffnet wurde, daß sich das Tier an dem Ventil gerieben und dieses dadurch betätigt hat, so daß Wasser auf den Boden floß, was man gerade vermeiden will. Diese Gefahr besteht auch bei einem Ventil, das in der BE-PS 7 62 074 beschrieben ist.
Man war auch der Meinung, daß das Ventil nicht zu tief in das Maul des trinkenden Tieres hineinragen sollte, und auch dies war eine beitragende Ursache dafür, daß man den Auslösemechanismus nahe der Mündung des
jo Ventils angebracht hat. Die Folge ist gewesen, daß das Tier beim Trinken nicht mehr das Maul richtig über dem Ventil geschlossen hat und daß daher ein Teil des Wassers außerhalb des Maules des Tieres auf den Boden geflossen ist.
Entgegen allen Erwartungen und im Gegensatz zu früheren Ausführungsformen hat es sich jedoch gezeigt, daß ein Tier gern aus Ventilen trinkt, die sich weit in sein Mau' hineinerstrecken und wo die einzige Möglichkeit zur Betätigung des Auslösemechanismus voraussetzt,
jo daß der Auslaß des Ventils sich tief innen im Maul befindet Dies widerspricht allen Erwartungen.
In dem DE-GM 69 24 245 ist bereits ein gattungsgemäßes Wasserventil zum Tränken von Tieren beschrieben, bei dem das trinkende Tier das Auslaßende des
j5 rohrförmigen Körpers tief in das Maul einführen muß, um den Betätigungsteil zu erreichen. Als Betätigungsteil dient dort ein Hebel, der auf die Mantelfläche des rohrförmigen Körpers aufgesetzt ist und durch eine Öffnung in den rohrförmigen Körper hinein reicht, um eine nicht näher beschriebene Ventileinrichtung zu betätigen. Bekannte Ventileinrichtungen für diese Zwecke sind jedoch verhältnismäßig schwierig anzubringen und störungsanfällig. Insbesondere ist bei Verwendung eines auf dem rohrförmigen Körper sitzenden Schwenkhebels eine verhältnismäßig große öffnung im rohrförmigen Körper erforderlich, um diese Schwenkbewegung zu ermöglichen. Dies bringt jedoch andererseits die Gefahr einer Leckage mit sich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Wasserventil der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die oben beschriebenen Nachteile älterer Ventile nicht aufweist, welches leicht anzubringen ist und zuverlässig arbeitet und bei dem der Betätigungsteil in einer engen Öffnung des rohrförmigen Körpers geführt werden kann, so daß die Gefahr einer Leckage vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.
bo Bei dem erfindungsgemäßen Wasserventil dient also als Betätigungsteil ein Knopf, der in einer geraden Bahn in Radialrichtung zum rohrförmigen Körper geführt wird, so daß er von dem Loch in der Mantelfläche des Rohrs mit sehr geringem Spielraum umschlossen wird.
h5 Auf diese Weise vermeidet man Leckage durch diesen Zwischenraum.
Die Erfindung wird im folgenden näher im Anschluß an die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Wasserventil gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer Darstellung gesehen von hinten und unten;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt, teilweise in Draufsicht durch das Ventil gemäß F i g. 1 mit dem Ventilmechanismus in Verschlußlage;
F i g. 3 ist ein Längsschnitt, teilweise in Draufsicht entsprechend der F i g. 2, jedoch mit dem Ventil in geöffneter Lage.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform der Erfindung besteht aus einem im wesentlichen rohrförmigen Körper 1, dessen eines Ende dazu bestimmt ist, an eine Wasserleitung angeschlossen zu werden, und dessen anderes Ende den Wasserauslaß bildet. In dem rohrförmigen Körper liegl ein Ventilmechanismus mit einem von außen betätigbaren Auslösungsknopf 2.
Das Ende des rohrförmigen Körpers 1, das zum Anschluß an die Wasserleitung bestimmt ;st, besteht aus einem besonderen Stück 3, dessen freies Ende mit einem Außengewinde 4 versehen ist. In der Richtung weg von dem freien Ende ist weiterhin ein Teil des besonderen Stückes 3 als eine Mutter 5 zum Verschrauben des rohrförmigen Körpers 1 an der Wasserleitung oder dergleichen ausgebildet, und außerdem weist das besondere Stück 3 einen Teil 6 auf, der kreisförmig zylindrische Form hat und auf dem ein Rohr 7 mit Preßsitz aufgesetzt ist.
Das besondere Stück 3 ist mit einer durchgehenden Bohrung 8 mit variierendem Durchmesser versehen. In dieser Bohrung sitzt von dem freien Ende des besonderen Stückes 3 an gerechnet ein Filter 9, das durch einen Sperring 10 in seiner Lage festgehalten wird, eine eingeschraubte Drosselscheibe 11 mit einem kleinen Drosselloch 12 sowie ein Ventilmechanismus.
Der Ventilmechanismus besteht aus einer Feder 13. deren eines Ende gegen die Drosselscheibe 11 anliegt, während das andere Ende gegen eine Ventilscheibe 14 anliegt, die gegen einen Ventilsitz gepreßt wird, der aus einem O-Ring 15 besteht, der seinerseits gegen einen Absatz 16 an einer Stelle anliegt, wo der Durchmesser der durchgehenden Bohrung 8 abnimmt. Von der Ventilscheibe 14 streckt sich ein Ventilschaft 17 durch den letzten Teil der Bohrung 8, deren Durchmesser dort nur etwas größer als der Durchmesser des Ventilschaftes 17 ist.
Der Ventilschaft 17 streckt sich ein Stück in das Rohr 7 hinein, wo der eigentliche Auslö^ungs- oder Betätigungsmechanismus für das Ventil sitzt. Dieser Auslösungsmechanismus besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen Knopf 2, dessen eines Ende sich durch ein radielles Loch 21 in dem Rohr 7 nach außen erstreckt und dessen anderes Ende ein axiales Loch 20 hat, das sich von dem Ende fast bi^ zu dem gegenüberliegenden, herausragenden Ende erstreckt. ; Ein mit dem Loch 21 konzentrisches Loch ist diametral gegenüber diesem angeordnet, und in dieses ist ein Führungsstift 22 eingesetzt, der sich weiterhin in das axiale Loch 20 in dem Knopf 2 hinein erstreckt. Der Knopf 2 kann sich hin und her auf dem Führungsstift 22 r bewegen. Das Loch 21 umschließt den Knopf 2 nur mit geringem Spielraum.
Der Knopf 2 im in der Umfangsflachc mil einem zusätzliche η Loch 2 5 versehen, in tl.is das freie linde des Ventilsehiifles 17 eingeschoben ist. l-.inerseits unter 0er ■ l.mu irkiitif: der leder 13 und andererseits tier Einwirkung des Wasserdruckes gegen die Ventilscheibe 14 wird das Ventil geschlossen gehalten, und in dieser Lage wird durch die genannten Kräfte der Ventilschaft in das in der L'mfangsfläche des Knopfes 2 vorgesehene j Loch 23 hineinragend gehalten. Der Knopf 2 wird dadurch in einer gewissen vorbestimmten Lage festgehalten, indem sein freies Ende etwas über die Umfangsfläche des Rohres 7 herausraet und das innere Ende des Knopfes 2 sich auf einsm gewissen Abstand ι von der inneren Umkreisfläche des Rohres 7 befindet. Das freie Ende des Ventilschaftes 17 liegt mit geringem Spiel in dem Loch 23.
Das Rohr 7 ist an seinem äußeren Ende etwas zusammengedrückt, so daß es eine weiche übergehende , Form von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt an dem Knopf zu einem ovalen Querschnitt an dem freien Ende erhält. Durch diese Ausführung ist das Rohr 7 besser zur Einführung in das Maul des trinkenden Tieres angepaßt.
Das erfindungsgeniaße Wasserventil arbeitet in folgender Weise:
Wenn das Tier trinken will, nimmt es das Rohr 7 ins Maul und preßt mit Hilfe der Zähne oder Lippen den Knopf 2 herunter. Das Ventil nimmt dann die in F i g. 3 gezeigte Lage ein und eine Wasserströmungsbahn öffnet sich von dem Einlaß bei dem Filter 9 durch die Bohrung 8, vorbei an der Ventilscheibe 14 und weiterhin durch das Rohr 7 bis zu dessen Mündung. Dadurch daß der Abstand zwischen dem Knopf 2 und dem freien Ende des Rohres 7 hinreichend groß ist, kann das Tier nicht den Knopf 2 erreichen, ohne daß es das Rohr 7 richtig ins Maul genommen hat, wenn es zu trinken wünscht. Natürlich kann ein Tier von der Seite so über das Wasserventil beißen, daß das ganze Wasser auf den Boden läuft, aber dies ist nur eine theoretische Möglichkeit, da Tiere keinerlei Anlaß haben, das Wasserventil zu anderen Zwecken als zum Trinken zu betätigen, was bedeutet, daß keinerlei Gefahr vorliegt, daß das Tier den Knopf heruntergedrückt hält und das Wasser ohne Grund auslaufen läßt.
Durch die weich abgerundete, abgeplattete Form des Rohres 7 erhält man ein äußerst angenehmes Wasserventil, das die Tiere gerne anwenden.
Ein erfindungsgemäßes Wasserventil kann in vielen verschiedenen Formen ausgeführt sein, ohne daß man den Erfindungsgedanken verläßt. Es kann beispielsweise in einem Stück gegossen oder tiefgezogen werden und kann natürlich auch mit verschiedenen Fassungen am Anschlußende hergestellt werden und verschiedene Querschnittformen des Rohres 7 aufweisen. Wichtig ist in erster Linie, daß der Auslösemechanismus so weit von der Mündung entfernt sitzt, daß ein Tier zum Trinken das Rohr 7 richtig ins Maul nehmen mui3, wodurch man Verspritzen und unnötigen Wasserverbrauch vermeidet. Auch der Ventilmechanismus kann auf verschiedene Weise ausgeführt sein, wie dies für den Fachmann auf diesem Gebiet klar sein dürfte. Der im Ausführungsbeispiel verwandte Ventilmechanisrnus hat die Vorteile, daß er leicht anzubringen ist und zuverlässig arbeitet. Dadurch, daß der Knopf 2 die ganze Zeit in einer geraden Bahn hin und her geführt wird, kann das Loch 21 in dem Rohr 7 mit sehr geringem Spielraum den Kilo,,I 2 umschließen. Hierdurch vermeidet man Leckage durch diesen Zwischenraum, was wünschenswert ist.
Hierzu 1 Hl;;tt Zeichnuneen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wasserventil zum Tränken von Tieren, bestehend aus einem im wesentlichen rohrförmigen Körper (1), dessen eines Ende (4) zum Anschluß an eine Wasserleitung bestimmt ist und dessen anderes Ende (6) einen Auslaß für Wasser bildet, sowie aus einem von der Außenseite des rohrförmigen Körpers (1) betätigbaren Ventilmechanismus zum öffnen oder Absperren des Wasserstromes durch das Wasserventil, dessen Betätigungsteil (2) sich durch die Mantelfläche des rohrförmigen Körpers (I) in einem solchen Abstand von dem Auslaßende des rohrförmigen Körpers nach außen erstreckt, daß ein trinkendes Tier das Auslaßende des rohrförmigen Körpers tief in das Maul einführer, muß, um den Betätigungsteil zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsteil aus einem Knopf (2) besteht, der mit einer Axialbohrung (20) auf einem Fiihrungsstift (22) radial zum rohrtörmigen Körper (1) verschiebbar gelagert ist und daß ein Ventilschaft (17) eines im rohrförmigen Körper (1) angeordneten Tellerventils (14) sich mit seinem freien Ende in ein zur Bewegungsbahn des Knopfes (2) senkrechtes Loch (23) erstreckt, derart, daß bei Verschiebung des Knopfes (2) die Ventilscheibe (14) schräg gestellt und eine Strömungsbahn für Wasser durch das Ventil gebildet wird.
DE2548661A 1974-11-25 1975-10-30 Wasserventil zum Tränken von Tieren Expired DE2548661C2 (de)

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DK (1) DK527175A (de)
FI (1) FI55431C (de)
FR (1) FR2291699A1 (de)
GB (1) GB1525630A (de)
IT (1) IT1049645B (de)
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NO (1) NO146302C (de)
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