DE2548078C3 - Eine einer verfahrbaren Flämmvorrichtung zugeordnete Absaugung - Google Patents
Eine einer verfahrbaren Flämmvorrichtung zugeordnete AbsaugungInfo
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Description
Die Erfindung bet rill ι eine einer verfahrbaren
Fiämmvorrichlung /um Flämmen von Werkstücken
zugeordnete — in Flämmrichtung gesehen — vor dem Flämmbrenner angeordnete und mit der Vorrichtung
verfahrbare Absaugung zur Entfernung der während des Flämmens entstehenden Rauchgase, Staub oder dgl.
Beim Flammen von Werkstücken, wie z.B. Brammen, Blöcke etc. bilden sich gesundheiisschädliche Rauchgase,
wird Schmutz (Staub) aufgewirbelt und es entsteht ebenfalls Schlacke,
Zur Entfernung dieser Schadstoffe wurde bereits eine
Absaugung hierfür vorgeschlagen, mit der neben den Rauchgasen auch die Schlacke mit entfernt wird. Vgl.
hierzu die DE-PS 23 56 282.
Zum Stand der Technik ist weiterhin die US-PS 38 62 749 zu zählen, gemäß der vorgeschlagen wird, die
Flämmvorrichtung in einer eigenen Halle unterzubringen und diese Halle an einem Rauchgasabsaugsystem
anzuschließen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Berücksichtigung des Standes der Technik eine
Absaugung an einer verfahrbaren Flämmvorrichtung vorzusehen, mit der gewährleistet ist, daß auf der
gesamten Flämmstrecke, welche die Vorrichtung
ίο während des Flämmens abfährt, eine einwandfreie
Entfernung der durch das Flämmen entstehenden Rauchgase, Staub gewährleistet ist.
Zur Lösung der genannten Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß zur Absaugung eine
Absaughaube und neben dem Werkstück ein Flüssigkeit enthaltender, längsverlaufender Trog vorgesehen sind,
welcher eine in Längsrichtung des Troges angeordnete und in die Flüssigkeit eintauchende Zwischenwand
aufweist, welche den Trog in einen offenen Teil und eine geschlossene Kammer unterteilt, daß ferner eine erste
Absaugleilung sich von der Absaughaube unter der Zwischenwand hindurch in die Kammer des Troges
erstreckt und eine Absaugleitung von der Kammer ausgeht und über einen Filter ins Freie führt.
Ein Trog, wie er vorstehend genannt isr, ist bereits in einem anderen Bereich der Technik bekannt, nämlich
bei Koksöfenbatterien, wie dies die DE-OS 22 11 571
und das DE-Cibm 70 36 671 zeigen.
Zur Gewährleistung, daß die Einrichtung auch optimal arbeiten kann, wird gemäß der Erfindung
weiterhin vorgeschlagen, die Absaughaube an die Flammaschine anzukoppeln. Diese Koppelung kann
mechanisch erfolgen, z.B. durch eine starre Verbindung, so daß einmal lediglich ein Antrieb für das Verfahren
von Flammaschine und Absaughaube vorgesehen werden kann, andererseits jedoch stets ein gleicher
Abstand von Flämmbrenner und Absaughaube gegeben ist. Anstelle dieser mechanischen Koppelung ist es
genauso gut möglich, Flammaschine und verfahrbare Absaughaube über eine elektrische Welle miteinander
zu koppeln. In diesem Falle ist es leicht möglich, die Koppelung zu unterbrechen, so daß Flammaschine und
Absaughaube getrennt verfahren werden können.
Aus Platzgründen ist es weiterhin von Vorteil, wenn
VS Absaughaube und Flammaschine auf dem gleichen
Schienenweg verfahrbar sind. Dadurch ist es ohne Schwierigkeiten möglich, bereits im Betrieb befindliche
verfahrbare Flämmaschinen auch noch nachträglich mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Entfernung der
Rauchgase, Staub und dergleichen auszurüsten, da außer für die seitliche Anordnung des verhältnismäßig
schmalen Troges kein zusätzlicher Platz mehr benötigt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform ist
hs weiterhin vorgesehen, daß die Absaughaube von einem
Rahmen aufgenommen ist, der mittels Laufrollen auf den Schienen verfahrbar vorgesehen ist.
Um zu vermeiden, daß während des Betriebes von der
Absaughaube zuviel Falschluft mit aufgenommen wird, ist es weiterhin von Vorteil, wenn diese konisch geformt
ist, und daß deren kleinere Stirnseite zum Flämmbrenner hin geöffnet ist. Diese Stirnseitenöffnung ist so
dimensioniert, daß der fächerförmig sich ausbreitende Flämmstrahl völlig aufgenommen wird.
Bedingt durch die in Flämmstrahlrichtung immer
breiter werdende Absaughaube, entsteht ein größeres Raumangebot, so daß dadurch auch — bedingt durch
den Druckabfall — die Flämmstrahlgeschwindigkeit geringer v, ird.
Zur Drosselung dieser kinetischen Energie des Flämmstrahles wird erfindungsgemäß weiterhin vorgeschlagen,
daß im Innern der Absaughaube ein oder mehrere bis auf das Werkstück reichende Kettenvorhänge
angeordnet sind. Diese Kettenvorhänge dienen in erster Linie dazu, die beim Flämmen aufgewirbelten und
vorgeschleuderten (granulierten) Schlacketeilchen in ihrem Flugweg zu bremsen, so daß diese dann auf das
Werkstück zurückfallen und zusammen mit dem Flämmfluß auf der Werkstückoberfläche entlang bewegt
werden, bis sie am Werkstückende in einen Schlackebehälter oder dergleichen fallen.
Da in der Praxis oft zum ganzflächigen Flämmen eines Werkstückes ein einziger Flämmbrenner verwendet
wird, wird dieser nachdem er die erste Flämmbahn geflammt hat, un. deren Breite verschoben, um die
nächste Bahn zu flämmen. Um zu vermeiden, dili hierfür
eine Absaughaube Verwendung findet, deren dem Flämmbrenner zugewandte öffnung sich somit zwangsläufig
über die gesamte Werkstückbreite (oftmals bis zu 2500 mm) erstreckt, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,
daß die Absaughaube quer zur Flämmrichtung verfahrbar im Rahmen angeordnet ist. Auf diese Weise
ist es möglich, die Eintrittsöffnung der Absaughaube relativ klein zu halten, d.h. gerade groß genug, daß der
Flämmstrahl vollständig in das Haubeninnere eindringen kann. Dadurch wird weiterhin vermieden, daß in die
Absaughaube zuviel Falschluft eingesaugt wird.
Da die erste Leitung in den Trog eingetaucht und somit aus konstruktiven Gründen eine seitliche
Bewegung der Absaughaube (quer zur Flämmrichtung) nicht mitmachen kann, wird gemäß der Erfindung
weiterhin vorgeschlagen, daß die erste Leitung starr mit dem Rahmen sowie mit einer an der querverschiebbaren
Absaughaube befestigten Ausgangsleitung teleskopartig verbunden ist. Dadurch ist in vorteilhafter
Weise sichergestellt, daß in jeder Stellung der Absaughaube im Rahmen eine Verbindung mit dem
Trog gewährleistet ist.
Um möglichst wenig Staub- und Schlacketeilchen dem Filter zuzuleiten, wird gemäß der Erfindung
schließlich noch vorgeschlagen, daß an wenigstens einer der die Kammer des Troges begrenzenden Wand eine
Sprüheinrichtung angeordnet ist. Durch dieso Sprüheinrichtung werden die von den Rauchgasen mitgerissenen
Festteilchen (Staub, Schlacke) mit einem Wassernebpl gebunden und gelangen auf diese Weise dann in das
Wasserbad des Troges. Durch diese Vorreinigung der Rauchgase wird somit der kostenintensive Filter nicht
so sehr belastet und hat daher eine wesentlich größere Lebensdauer.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang
mit der Zeichnung zur weiteren Erläuterung. In der Zeichnung ist dargestellt, in
Fig.l eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Einrichtung in Verbindung mit einer verfahrbaren
Fiämmaschine,
F i g. 2 eine Seitenansicht von links aus F i g. 1 und
F i g. 3 eine Seitenansicht von rechts aus F i g. 2. In den Fig.l bis 3 ist in vereinfachter Weise
schematisch eine erfindungsgeiThiße Vorrichtung 10 zur
Entfernung von Rauchgasen, Staub und dergleichen von einem zu flammenden Werkstück 12 dargestellt. Die
Vorrichtung 10 sieht in Verbindung mit einer Fiämmaschine 14, die auf Schienen 16, 18 in einer Werkshalle 20
ίο längsverfahrbar angeordnet ist. Die Fiämmaschine 14
weist eine Führerkabine 22 auf von der aus ein über das zu flammende Werkstück ragender Ausleger 24
ausgeht. Dieser Ausleger kann, wie Fig.l zeigt. freitragend sein oder ebenfalls, insbesondere bei großer
Länge, eine Unlerstüt/ungseinrichtung in Form einer Laufrolle aufweisen, die auf einer Führungsschiene 26
verfährt.
Querverschieblich am Ausleger 24. d. h. rechtwinkelig
zur Bewegungsrichtung der Fiämmaschine 14 entlang des Schienenweges 16, 18 (26). ist ein Flämmbrenner 28
angeordnet, mit welchem das zu bearbeitende Werkstück selektiv oder gan/flächig geflammt wird.
Wie zuvor erwähnt und auch allgemein bekannt, entstehen beim Flämmen gesundheitsschädigende
Rauchgase, Staub wird aufgewirbelt und es bildet sich weiterhin eine erhebliche Menge an flüssiger I lammschlacke,
die auf Grund der kinetischen Energie des Flämmsauerstoffstrahls von der I lämmsteile aus. oft bis
zu zehn Meter weit in den Raum geblasen wird.
Vor allem die durch den Flämmprozeß entstehenden Rauchgase sowie der dabei aufgewirbelte Staub müssen
— da gesundheitsschädlich — vollständig zum Schutz der in der Werkshalle tätigen Arbeiter entfernt werden.
Zu diesem Zweck ist der verfahrbaren Fiämmaschine 14 die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 zugeordnet.
Wie am besten aus Fig. 1 zu entnehmen ist. besteht diese Vorrichtung im wesentlichen aus drei Bauteilen,
nämlich aus einer verfahrbaren Absaughaube }0, einem stationären Trog 12 sowie einer ebenfa^s stationären
Filteranlage 34.
Die Absaughaube JO ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, von einem stabilen Rahmen Jb aufgenommen,
der mittels Laufrollen 18 auf den Schienen 18, 26 verfahrbar angeordnet ist. In diesem Rahmen ist ein
Antriebsmotor 39 für die Laufrollen 38 vorgesehen, durch den der Rahmen entsprechend der Längsbewe
gung der Fiämmaschine gleichzeitig mit verfahren wird Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die
beiden Antriebsmotoren von Rahmen bzw. von der Fiämmaschine 14 gemeinsam geschaltet werden (/.. B.
elektrische Welle). Auf diese Weise ist sichergestellt daß Rahmen und Fiämmaschine stets mit gleicher
Geschwindigkeit, in gleicher Richtung im gleichen Abstand zueinander auf den Schienen 16, 18, 26
verfahren werden. An Stelle einer elektrischen ist auch eine mechanische Koppelung zwischen Fiämmaschine
und Rahmen möglich.
Wie aus Fig.l ersichtlich, verfährt der Rahmen zusammen mit der Absaughaube entlang den beiden
Schienen 18, 26. In der Praxis, d. h. im Hüttenbetrieb wird aber der verfahrbare Rahmen 36 stets auf die
Schienen aufgesetzt, die gleichzeitig zum Verfahren der Fiämmaschine dienen. Dies hat den Vorteil, daß bei
einem späteren Nachrüsten einer bereits vorhandenen
f>5 Fiämmaschine kein zusätzlicher Schienenweg erstellt
werden muß, was oft aus Plat/gründen auch gar nicht möglich ist.
Entsprechend der Länge des Auslegers 24 isl im
Arbeitsbereich der Flämmaschine oft genügend Platz
vorhanden, so daß neben dem ersten Werkstück 12 ein oder mehrere Werkstücke 12a aufgelegt werden
können. V.\\ dein benachbarten Werkstück (Block.
Bramme oder dergleichen) wird dann der Flämmhrcn- ς
ner 28 entlang des Auslegers 24 querverfahren und dann ebenfalls geflammt. Um auch in einem solchen Fall die
Rauchgase wirkungsvoll aus dem Flämmbereich absaugen zu können, ist erfindungsgemäü die Absaughaubc
30 gleichfalls qiicrverschicblich — bezogen auf die
Hämmriehtung F — im Rahmen 36 angeordnet. Zu
diesem Zweck sind an der Rahmencberseite zwei Qucrschicnen 40 vorgesehen, an denen die Absaughaube
mittels ihrer Laufrollen 42 verfahrbar eingehängt ist, vergleichsweise wie die Laufkatze eines Kranes. Über
einen Motor 44 wird die Absaughaube entlang der Schienen 40 innerhalb des Rahmens 36 verfahren.
Dieser Motor ist ebenfalls mit dem Querantrieb des Flammbrenners 28 steucrungsmäßig verbunden, so daß
sichergestellt ist. daß bei einer Querbewegung des !■"liimmbrenners 28 entlang dem Ausleger 24 die
Absaughaubc 30 in entsprechender Weise ebenfalls verstellt wird.
An Stelle des Motors 44 ist es auch möglich die Qitcrverstellung der Absaughaube 30 hydraulisch oder
pneumatisch vorzunehmen.
Wie vor allem aus Fig. 1 ersichtlich, hat die Absaughaube 30 eine konische Grundform, gemäß der
die eine, kleinere Stirnseite 46 zum Flämmbrenner 28 hin geöffnet ist. Die andere, breitere Stirnseite 48 der
Absaughaubc ist geschlossen und wirkt zusammen mit den beiden Seitenblechen 50 als Sammelraum für die an
— und abzusaugenden Rauchgase. Dieser untere Abschnitt der Absaughaubc welcher nicht nur /"m
Flämmbrenner hin, sondern auch auf der ecm Werkstück zugewandten Seite völlig offen ist, erstreckt
sich nach oben bis zu den Schienen 40. In diesem Dcckcnabschnitt ist seitlich eine Ausgangsleitung 52
ortsfest angeordnet, aus der die sich in der Absaughaube sammelnden Rauchgase abgesaugt werden.
Die Ausgangsleitung 52 dient zur Aufnahme einer ersten Leitung 54, die fest mit dem Rahmen 36
verbunden ist. Diese erste Leitung ist soweit in der Ausgangsleitung 52 vorgesehen, daß auch bei der
äußersten Stellung der innerhalb des Rahmens 36 4«; qucrverfahrbaren Absaughaube (in Fig. 2 links), die
Leitung 54 von der Ausgangsleitung 52 (im wesentlichen gasdicht) ummantelt ist. Zwischen den beiden Leitungen
52 und 54 besteht aiso eine teleskopartige Verbindung.
Wie bereits zuvor erwähnt, entsteht neben den Rauchgasen beim Flämmen in erheblichem Maß Flämmschlacke,
die unmittelbar hinter der Flämmzone mittels Wasserdüsen 56 granuliert wird und aufgrund der kinetischen
Energie des Flämmsauerstoffstrahles von diesem aus der Flämmzone weggetragen wird. Die Flammschlacke spritzt dabei im noch glühenden Zustand in die
Absaughaube und gelangt dabei in Kontakt mit einem sog. Kettenvorhang 58, der im Bereich der Seitenbleche
50 sowie des Stirnbleches 48 im Innern der Absaughaube angeordnet ist. Die Länge einer jeden Kette ist so bemessen, daß die mittleren Ketten (dem Stirnblech 48 zugeordnet) auf dem Werkstück schleifen, wogegen die
seitlichen Kelten (den Seitenblechen 50 zugeordnet) seitlich am Werkstück und über dieses hinaus nach unten
hängen. Die gegen diese Ketten geschleuderten Schlacketeilchen werden in ihrer Bewegung abgebremst
und fallen auf das Werkstück bzw. an diesem vorbei auf den Boden. Die sich also auf der Werkstückoberfläche
ansammelnden Schlacketeilchcn werden durch den
Flammsauerstoffstrahl weggeblasen und fallen am F.nde der Flämmbahn (Werkstückkante) ebenfalls auf den
Boden oder in einen bereitstehenden Schlackebehälter.
Wie zuvor bereits ausgeführt, wenden die sich im
Innern der Absaughaubc 30 sammelnden Rauchgase sowie mitaufgewirbelten Feststoffteilchen (Staub o.a.)
durch die an der Haube angeordnete Ausgangsleiiung 52 in du· erste Leitung 54 geleitet. Die Leitung 54 ragt
mil ihrem freien Ende in den Trog 32 hinein.
Der Trog 32 hat eine Lunge, die der der
Flammst recke entspricht und weist eine über diese gesamte Länge sich erstreckende Fintrittsöffnung 60
auf. Diese F.intrittsöffnung ist begrenzt durch eine
Mittclwand 62, die frei nach unten in den Trog hirieir.Pigt und nur an den Siii nciiden 64 sowie durch die
Deckenplatte 66, die ihrerseits mit einer Rückwand 68 verbunden ist, gehalten ist.
In diesem Trog ist, wie F i g. 2 zeigt, ein Wasserbad 70
vorgesehen, dessen Niveau stets so gehalten ist, daß das untere Ende der Mittelwand 62 unter Wasser ist. Auf
diese Weise wird eine Wasserdichtung nach Art eines Syphons erhalten, durch die eine von den Wänden 62,66
und 68 sowie den Wasserbadspiegel begrenzte Kammer 72 gebildet wird.
In diese Kammer mündet die U-förmig gebogene erste Leitung 54, deren Austrittsöffnung 74 stets
oberhalb des Wasserbades ist. wie dies auch aus Fig 2
ersichtlich.
An wenigstens einer der beiden Wände 62 und/oder 68 ist im Innern der Kammer 72 eine Wasserleitung 76
längsveiiegl. Diese Wasserleitung weist über ihre gesamte Länge verteilt, zahlreiche Bohrungen auf, aus
denen das unter Druck /ugeführte Leitungswassti
herausspritzt und dabei in der Kammer 72 einen Wassernebel bildet, durch den die in den Rauchgasen
vorhandenen Feststoffe, wie Staub und kleine Schlakkenteilchcn, gebunden und schließlich vom Wasserbad
aufgenommen werden. Auf diese Weise entsteht eine Vorreinigung der Rauchgase, die somit im wesentlichen
von den Festteilchen befreit werden.
Ein Teil des Spritzwassers gelangt zwangsläufig über die Austrittsöffnung 74 in die erste Leitung 54 und
sammelt sich am Rohrbogen 78 an. Um zu verhindern, daß dieses Wasser den Rohrbogen 78 vollständig sperrt.
ist an seinem unteren Ende eine Auslaßschraube 80 vorgesehen, über die in regelmäßigen Abständen und
zwar vorzugsweise gleichzeitig mit dem Wechsel des Wassers im Trog, das sich angesammelte Spritzwasser
abgelassen wird.
An dem einen Ende des Troges 32 ist in der Deckenplatte eine zweite Leitung 82 vorgesehen, durch
die das sich in der Kammer 72 ansammelnde und vorgereinigte Rauchgas abgesaugt wird und zwar
mittels eines ortsfesten Absauggebläses 84.
Dieses Absauggebläse, ein Ventilator, saugt also die beim Flämmen auf dem Werkstück entstehenden
Rauchgase nebst mitgerissenen Staub- und Schlackenteilchen über die Absaughaube 30, die Leitungen 52,54,
die Kammer 70 sowie die zweite Leitung 82 an und fördert sie weiter in einen nachgeschalteten Filter 86 der
Filteranlage 34. Durch diesen Filter, vorzugsweise ein Naßfilter, werden nicht nur die in den Rauchgasen
vorhandenen, restlichen Festteilchen herausgefilterl
(die Hauptmasse des Staubes und der Schlackenteilchen wurde ja bereits in der Kammer 72 durch die
Sprüheinrichtung 76 entfernt), sondern vor allem die gesundheitsgefährdenden gasförmigen Bestandteile der
Rauchgase werden entfernt, so daß schließlich aus dem
filter 86 ehe von allen Schadstoffen gereinigte und
somit um ν· cltfrcundliche Luft in die Umgebung
entweicht.
Durch die erfindungsgemäße, vorstehend beschriebene
Vorrichtung, können also die beim Flämmen entstehenden schädlichen Rauchgase sowie Staub und
kleinere .Schlacketeilchen, die von den abgesaugten Rauchgasen mitgerissen werden, praktisch vollkommen
aus der FUimmzone in der Werkhalle entfernt und über
ein Filtersystem (Sprühvorrichtung 76 sowie Filter 86) so gereinigt werden, daß die aus der Filteranlagc 34
cntweicher.de Luft keine gesundheitsschädigenden
Bestandteile mehr aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichrungen
Claims (9)
1. Einer verfahrbaren Flamm vorrichtung zum Flammen von Werkstücken zugeordnete, — in
Flämmrichtung gesehen — vor dem Flämmbrenner angeordnete und mit der Vorrichtung verfahrbare
Absaugung zur Entfernung der während des Flämmens entstehenden Rauchgase, Staub oder
dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zur Absaugung eine Absaughaube (30) und neben dem
Werkstück (12) ein Flüssigkeit (70) enthaltender längsverlaufender Trog (.12) vorgesehen sind, welcher
eine in Längsrichtung des Troges angeordnete und in die Flüssigkeil eintauchende Zwischenwand
(62) aufweist, welche den Trog (32) in einen offenen Teil (60) und eine geschlossene Kammer (72)
unterteilt, daß ferner eine erste Absaugleitung (52, 54) sich von der Absaugbaube (30) unter der
Zwischenwand (62) hindurch in die Kammer (72) des Troges (32) erstreckt und eine zweite Absaugleitung
(82), von der Kammer (72) ausgeht und über einen Filter (86) ins Freie führt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube (30) an die
Flammaschine (14) angekoppelt ist.
J. Vorrichtung nach Anspruch I und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Absaughaube (30) und
Flammaschine (14) auf dem gleichen Schienenweg (16,18) verfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube
(30) von einem Rahmen (36) aufgenommen ist, der mittels Laufrollen (38) auf den Schienen
(16,18) verfahrbar vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube
(30) konisch geformt ist, und daß deren kleinere Stirnseite (46) /um Flämmbrenner (28) hin
geöffnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern
der Absaughaube (50) ein oder mehrere bis auf das Werkstück (12) reichende Kettenvorhänge (58)
angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube
(30) quer zur Flämmrichtung verfahrbar im Rahmen (36) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Leitung (54) starr mit dem Rahmen (36) sowie mit einer an der querverschiebbaren Absaughaube (30)
befestigten Ausgangsleitiing (52) teleskopartig verbunden
ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens
einer der die Kammer (72) des Troges (32) begrenzenden Wand (62) eine Sprüheinrichtung (76)
angeordnet ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2548078A DE2548078C3 (de) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Eine einer verfahrbaren Flämmvorrichtung zugeordnete Absaugung |
| US05/733,993 US4114864A (en) | 1975-10-28 | 1976-10-20 | Device for removal of smoke gases, dust and the like |
| IT28670/76A IT1068896B (it) | 1975-10-28 | 1976-10-26 | Dispositivo per asportare gas di fumo,polvere e simile |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2548078A DE2548078C3 (de) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Eine einer verfahrbaren Flämmvorrichtung zugeordnete Absaugung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2548078A1 DE2548078A1 (de) | 1977-05-12 |
| DE2548078B2 DE2548078B2 (de) | 1977-09-08 |
| DE2548078C3 true DE2548078C3 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=5960217
Family Applications (1)
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