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DE2436391B1 - Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen

Info

Publication number
DE2436391B1
DE2436391B1 DE2436391A DE2436391A DE2436391B1 DE 2436391 B1 DE2436391 B1 DE 2436391B1 DE 2436391 A DE2436391 A DE 2436391A DE 2436391 A DE2436391 A DE 2436391A DE 2436391 B1 DE2436391 B1 DE 2436391B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
figures
parts
movement
moved
movements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2436391A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2436391A1 (de
DE2436391C2 (de
Inventor
Wolfgang 6601 Buebingen Kraus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to AT482475A priority patent/AT344507B/de
Priority to CH964875A priority patent/CH583919A5/xx
Publication of DE2436391A1 publication Critical patent/DE2436391A1/de
Publication of DE2436391B1 publication Critical patent/DE2436391B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2436391C2 publication Critical patent/DE2436391C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Processing Or Creating Images (AREA)

Description

  • Durch all diese zusätzlichen Maßnahmen werden noch vielfältigere Bewegungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, besonders in Detailbereichen erzielt, und die Figuren gewinnen durch die verschiedenen Bewegungsebenen an Plastizität.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen unter Verwendung von Figuren aus elastischem und plastischem Material, denen durch Steuerungsmittel kontinuierliche Bewegungen erteilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren an ihrer Oberfläche ganz oder teilweise aus solchem plastischen Material bestehen, das große Oberflächenreibung besitzt, und daß als Steuermittel für die kontinuierlichen Bewegungen durchsichtige Scheiben aus Glas oder Kunstglas verwendet werden, die von vorne auf die zu bewegende Front der Figur aufgesetzt oder aufgelegt werden und entsprechend den gewünschten Bewegungen, insbesondere Minenspiel relativ zur Figur bewegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheiben im Bereich der Figur eine oder mehrere Ausnehmungen aufweisen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Ausnehmungen der Scheibe Partien der Figur herausragen, die durch eine der Grundsteuerscheibe vorgelagerte, sich gegen die herausragenden Partien legende zweite Scheibe bewegungsmäßig erfaßt werden.
  4. 4. Verfahren nach obigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der zu bewegenden Figur oder zusätzliche Figuren oder deren Teile an einer oder mehreren, hintereinander angeordneten Scheiben befestigt sind.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu bewegende Figuren Ausnehmungen aufweisen, in denen auf einer oder mehreren dahinterliegenden Scheiben auf diesen befestigte Figurenpartien erscheinen.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen, bei dem Figuren aus elastischem und plastischem Material verwendet werden, denen durch Steuerungsmittel kontinuierliche Bewegungsabläufe erteilt werden.
    Bei den bekannten Verfahren dieser Art bestehen die Steuerungsmittel entweder aus Mechaniken mit Hebeln, Stangen u. dgl. oder aus der Hand des Animators, die in die Figur hineingeführt ist, wobei durch die Bewegung der Finger dieser Hand die Verformungen der Figur herbeigeführt werden.
    Diese Verfahren, bei denen die Fortsetzungsglieder der im Innern der Figuren angreifenden Steuerungsmittel unten oder seitlich aus den Figuren herausgeführt werden müssen, haben einmal den Nachteil, daß die Fortsetzungsglieder der Steuerungsmittel, z. B. die Betätigungsstangen oder der Arm des Animators, um möglichst wenig sichtbar zu sein, zur Verwendung eines dunkeln Hintergrundes zwingen, oder aber die Figur darf nicht ganz gezeigt werden, was die Gestaltungs- und Kompositionsmöglichkeiten sehr einengt.
    Aber auch bei dunklem, ja sogar bei schwarzem Hintergrund und farblicher Angleichung der Fortsetzungsglieder der Steuerungsmittel treten diese - wenn die ganze Figur gezeigt wird - immer noch störend in Erscheinung.
    Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen besteht darin, daß sich mit diesen differenzierte Gesten und eine eigentliche Gesichtsmimik nicht verwirklichen lassen.
    Das gilt besonders für die mit mechanischen Mitteln arbeitenden Verfahren. Aber auch bei Verwendung der Hand als Steuerungsmittel der Bewegungen der Figuren beschränken sich die Bewegungsmöglichkeiten, selbst bei außergewöhnlicher Fingerakrobatik meist auf die Bewegung des Mundes und die Veränderung der Kopfhaltung der Figur.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem sich differenzierte Gesten und ein Minenspiel verwirklichen lassen, die mit denjenigen beim Zeichentrickfilm erreichbaren vergleichbar sind, ohne daß der große Aufwand und die hohen Kosten wie bei der Zeichentrickfilmherstellung aufgewendet werden müssen, und das sich auch für die Direktübertragung im Fernsehen eignet.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Figuren an ihrer Oberfläche ganz oder teilweise aus solchem plastischen Material bestehen, das große Oberflächenreibung besitzt, und daß als Steuermittel für die kontinuierlichen Bewegungen durchsichtige Scheiben aus Glas oder Kunstglas verwendet werden, die von vorne auf die zu bewegende Front der Figur aufgesetzt oder aufgelegt werden und entsprechend den gewünschten Bewegungen, insbesondere Minenspiel relativ zur Figur bewegt werden.
    Das erfindungsgemäße Verfahren hat noch den Vorteil, daß der Animator die für ein gutes Gelingen der Bewegungsabläufe unentbehrliche Selbstbeobachtung in bequemer Körperhaltung von außerhalb des Szenenraumes unmittelbar durchführen kann, während bisher der Animator innerhalb des Szenenraumes in unbequemer Körperhaltung sich hinter Bühnenattrappen verbergen und sein Bewegungsspiel über einen Fernsehmonitor verfolgen muß.
    Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch für Projektionen mittels Episkop für plastische Darstellungen. Dadurch lassen sich die Einsatzmöglichkeiten bestimmter Figuren in einfacher Weise erproben und einem größeren Personenkreis in Großformat vorstellen.
    Die Erfindung sieht vor, daß die Steuerscheiben im Bereich der Figur ein oder mehrere Ausnehmungen aufweisen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß Partien der Figuren, wie z. B. Nase oder Mund an den durch die Bewegung der Scheibe hervorgerufenen Bewegungen der Figur nicht teilnehmen.
    Die Erfindung sieht ferner vor, daß aus den Ausnehmungen der Scheibe Partien der Figur herausragen, die durch eine der Grundsteuerscheibe vorgelagerte, sich gegen die herausragenden Partien legende zweite Scheibe bewegungsmäßig erfaßt werden.
    Es liegt im Bereich der Erfindung, daß Teile der zu bewegenden Figur oder zusätzliche Figuren oder deren Teile an einer oder mehreren hintereinander angeordneten Scheiben befestigt sind. Eine weitere Vervollkommnung der Erfindung besteht darin, daß zu bewegende Figuren Ausnehmungen aufweisen, in denen auf einer oder mehreren dahinterliegenden Scheiben auf diesen befestigte Figurenpartien erscheinen.
DE2436391A 1974-07-29 1974-07-29 Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen Granted DE2436391B1 (de)

Priority Applications (3)

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DE2436391A DE2436391B1 (de) 1974-07-29 1974-07-29 Verfahren zur Herstellung von Trickfilmen oder ähnlichen Aufnahmen oder für Direktübertragungen im Fernsehen
AT482475A AT344507B (de) 1974-07-29 1975-06-24 Anordnung zur herstellung von trickfilmen oder aehnlichen aufnahmen oder fuer direktuebertragungen im fernsehen
CH964875A CH583919A5 (de) 1974-07-29 1975-07-23

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2436391A1 DE2436391A1 (de) 1975-12-11
DE2436391B1 true DE2436391B1 (de) 1975-12-11
DE2436391C2 DE2436391C2 (de) 1976-07-22

Family

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19627045C2 (de) * 1996-07-05 1998-05-28 Erf Verlag Gmbh Verfahren zum Erzeugen von Bewegungsabläufen in Trickfilmen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
CH583919A5 (de) 1977-01-14
DE2436391A1 (de) 1975-12-11
AT344507B (de) 1978-07-25
ATA482475A (de) 1977-11-15

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