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DE2433375B2 - Verfahren und einrichtung zur schlamm-entwaesserung - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur schlamm-entwaesserung

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Publication number
DE2433375B2
DE2433375B2 DE19742433375 DE2433375A DE2433375B2 DE 2433375 B2 DE2433375 B2 DE 2433375B2 DE 19742433375 DE19742433375 DE 19742433375 DE 2433375 A DE2433375 A DE 2433375A DE 2433375 B2 DE2433375 B2 DE 2433375B2
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DE
Germany
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sludge
dewatering
centrifuge
equipment
subjected
Prior art date
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DE19742433375
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English (en)
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DE2433375A1 (de
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Anmelder Gleich
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Priority to GB29276/75A priority patent/GB1507942A/en
Priority to NL7508348A priority patent/NL7508348A/xx
Priority to FR7521858A priority patent/FR2277617A1/fr
Publication of DE2433375A1 publication Critical patent/DE2433375A1/de
Publication of DE2433375B2 publication Critical patent/DE2433375B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/38Treatment of water, waste water, or sewage by centrifugal separation
    • C02F1/385Treatment of water, waste water, or sewage by centrifugal separation by centrifuging suspensions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Schlammentwässerung, wobei der Schlamm einer Zentrifugal-Entwässerung unterzogen wird und einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist bekannt, daß die in großen Mengen anfallenden kommunalen und industriellen Feststoff-Flüssigkeits-Gemische, insbesondere der in kommunalen und industriellen Abwasserbehandlungsanlagen anfallende Schlamm, in geeigneter Weise gelagert und/oder aufbereitet werden muß. Die kommunalen und industriellen Abwasser weisen in der Regel einen sehr hohen Flüssigkeitsgehalt und einen entsprechsnd geringen Feststoffgehalt auf. Aufgrund des Umweltschutzes und der gei ingen Deponierungsmöglichkeiten müssen daher diese in großen Mengen anfallenden Schlämme einer entsprechenden weiteren Behandlung bzw. Entwässerung unterzogen werden. Hierfür sind bereits verschiedene Methoden und Apparaturen bekanntgeworden. So ist es aus der Literaturstelle Verfahrenstechnik 4. Jg. 1970, Nr. 6, bereits bekannt, Filter, Pressen, mehrere Arten von Zentrifugen, Separatoren und Kläreindicker einzeln oder in Verbindung miteinander für die Schlammentwässerung einzusetzen. Auch in den Literaturstellen Aufbereitungstechnik Nr. 3 und Nr. 5, Jg. 1974 und Nr. 9, Jg. 1973, sind verschiedene Filterzentrifugen und Bandpressen für die Schlammentwässerung beschrieben und dargestellt. Alle diese bekannten Methoden und Entwässerungsapparaturen in unterschiedlicher Schaltanordnung zur Entwässerung von Schlämmen haben jedoch den Nachteil, daß sie bei einem verhältnismäßig hohen Energie- und Kostenaufwand nur verhältnismäßig geringe Durchsatzleistungen ermöglichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren zu schaffen, das unter Vermeidung der oben angeführten Nachteile eine einfache und besonders wirtschaftliche Schlamm-Entwässerung ermöglicht. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schlamm im Anschluß einer an sich bekannten Zentrifugal-Entwässerung einer Preß- und/oder Walk-Entwässerung unterworfen wird. Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen kann das jeweils bei der Zentrifugal-Entwässerung anfallende Feststoff-FKissigkeitsgemisch bei verhältnismäßig geringem Energie- und Kostenaufwand sehr vorteilhaft so weit entwässert werden, daß die hierbei anfallenden Endprodukte entweder direkt deponiert oder einer sonstigen weiteren Behandlung zugeführt werden können. Darüber hinaus wird durch diese erfindungsgemäßen Verfahrensschritte gegenüber den bisher bekannten Schlamm-Entwässerungsverfahren eine wesentlich höhere Durchsatzleistung erzielt.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der
ίο Erfindung ist ferner eine Einrichtung vorgesehen, die aus einer Bandpresse besteht, die der Vollmantel-Schnecken-Zentrifuge unmittelbar nachgeschaltet ist. Mit Hilfe dieser Aggregate, die vorteilhaft bei geringem Platzbedarf in sehr kurzer Zeit aufgebaut und in Betrieb genommen werden können, kann die Schlamm-Entwässerung bei gutem Entwässerungseffekt und hoher Durchsatzleistung in besonders einfacher und wirtschaftlicher Weise durchgeführt werden. Auch zeichnen sich diese Entwässerungsaggregate durch ihre geräuscharme und geruchfreie Betriebsweise aus.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung laufen der Zentrifugen-Mantel und die Schnecke der Vollmantel-Schnecken-Zentrifuge mit Differenzdrehzahlen von weniger als drei Umdrehungen pro Minute um. Dies
bringt den besonderen Vorteil mit sich, daß durch entsprechende Einstellung der Differenzdrehzahl zwischen Zentrifugenmantel und Schnecke auch das Volumen des Zentrifugenaastrages hinsichtlich der Trockensubstanz auf ein Optimum einreguliert werden kann, und zwar ohne Erhöhung der üblichen Flockungsmittelmenge. Mit Hilfe dieser verhältnismäßig geringen Differenzdrehzahl zwischen Zentrifugenmantel und Schnecke wird, wie die Praxis gezeigt hat, ein sehr hoher Entwässerungseffekt erreicht. Dies führt weiterhin sehr vorteilhaft zu einer so weitgehenden Volumenverminderung des Zentrifugenaustrages, daß der Zentrifugenaustrag den anschließenden Preß- und/oder Walkprozeß auf einer Bandpresse ohne Schwierigkeiten auf einen Feststoffgehalt von 35% erhöht und daher leicht deponiert oder weiterverarbeitet werden kann.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Entwässerung von Faulschlamm wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die in einem Betrieb anfallende Faulschlämme von 700 m3 pro Tag mit einem Feststoffgehalt von 3% wurde zur Vorentwässerung einer Schnecken-Vollmantel-Zentrifuge aufgegeben. In dieser Vollmantel-Schneckenzentrifuge, deren Zentrifugenmantel und Schnecke mit Differenzdrehzahlgeschwindigkeiten von weniger als drei Umdrehungen pro Minute angetrieben wurden, konnte eine Feststoffanreicherung von 21% im Zentrifugenaustrag erreicht werden. Hierdurch wurde das Schlammvolumen auf 100 m3 pro Tag reduziert. Dieser Zentrifugenaustrag wurde, da er hinsichtlich des Feststoffgehaltes noch nicht den Vorschriften entspricht und auch noch nicht deponiert werden kann, zur Nachentwässerung unmittelbar einer Bandpresse, wie sie zum Pressen von Obst oder Keltern von Weintrauben verwendet wird, zugeführt und darin durch Pressung und/oder Walkung auf einen Feststoffgehalt von 36% erhöht. Das hierbei anfallende Schlammrestvolumen betrug nur noch 58 m3 pro Tag und konnte sehr leicht transportiert und deponiert werden.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, konnte durch das Verfahren gemäß der Erfindung eine im Betrieb anfallende Faulschlammenge von 700 nv auf 58 m3 pro Tag. also auf' Λ 2 reduziert werden. Dieses AusführungsbeisTjiel veranschaulicht besonders deutlich die hohe,
volumenmäßige Durchsatzleistung und Reduzierung der Schlämme pro Zeiteinheit bei einem hohen Entwässerungseffekt, also Vorteile, die durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen gegenüber den bisher bekannten Schlammentwässerungsverfahren und Einrichtungen erzielt werdea

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Schiamm-Entwässerung, wobei der Schlamm einer Zentrifugal-Entwässerung unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm anschließend einer Preß- und/oder Walk-Entwässerung unterworfen wird.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Vollmantel-Schneckenzentrifuge, gekennzeichnet durch eine Bandpresse, die der Vollmantel-Schnecken-Zentrifuge unmittelbar nachgeschaltet ist
3. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung einer Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrifugenmantel und die Schnecke der Vollmantel-Schnecken-Zentrifuge mit Differenzdrehzahlen von weniger als drei Umdrehungen pro Minute umlaufen.
4. Anwendung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3 zur Entwässerung von Faulschlamm.
DE19742433375 1974-07-11 1974-07-11 Verfahren und einrichtung zur schlamm-entwaesserung Ceased DE2433375B2 (de)

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DD187228A DD119777A5 (de) 1974-07-11 1975-07-10
SE7507944A SE7507944L (sv) 1974-07-11 1975-07-10 Sett for behandling av en blandning av fasta emnen och vetskor
GB29276/75A GB1507942A (en) 1974-07-11 1975-07-11 Method for the treatment of solids/liquid mixture
NL7508348A NL7508348A (nl) 1974-07-11 1975-07-11 Werkwijze voor het geschikt maken van een vaste stof-vloeistofmengsel.
FR7521858A FR2277617A1 (fr) 1974-07-11 1975-07-11 Procede de preparation d'un melange de matiere solide et de liquide

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DE2433375A1 DE2433375A1 (de) 1976-01-22
DE2433375B2 true DE2433375B2 (de) 1976-08-05

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DD (1) DD119777A5 (de)
DE (1) DE2433375B2 (de)
FR (1) FR2277617A1 (de)
GB (1) GB1507942A (de)
NL (1) NL7508348A (de)
SE (1) SE7507944L (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4040960A (en) * 1976-07-26 1977-08-09 Lrs Research Limited Catch basin processing apparatus
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Also Published As

Publication number Publication date
SE7507944L (sv) 1976-01-12
FR2277617A1 (fr) 1976-02-06
DD119777A5 (de) 1976-05-12
NL7508348A (nl) 1976-01-13
DE2433375A1 (de) 1976-01-22
FR2277617B1 (de) 1978-12-08
GB1507942A (en) 1978-04-19

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