DE2429046C3 - Blutdruckmesser mit Ablaßventil - Google Patents
Blutdruckmesser mit AblaßventilInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Blutdruckmesser mit einer aufpumpbaren Manschette und mit einem
Ablaßventil /um Verringern des Überdruckes in der Manschette, das in einem Ventilgehäuse einen Ventilsitz
und einen damit zusammenwirkenden Ventilkörper aufweist, der von einer Schließfeder gegen den w)
Ventilsitz: gedrückt wird und der mittels eines Betätigungsgliedes, beispielsweise in Form einer Wipptaste,
entgegen der Kraft der Schließfeder vom Ventilsitz abhebbar ist.
Bei einem aus der I)Ii-OS 21 18 295 bekannten M
Dliitdruckmcsscr dieser Art ist es möglich, das
Ablaßventil mit einem einzigen ringer, beispielsweise mit dem Daumen. /11 betätigen, so dall mit derselben
Hand, mit der die im allgemeinen unmittelbar an das Ventil anschließende Handpumpe bedient wird, das
Ablaßventil bequem und feinfühlig gesteuert werden kann, um den Überdruck in der Manschette in dem
gewünschten Maß und mit der gewünschten Geschwindigkeit zu erniedrigen. Zu diesem Zweck braucht die
Pumpe nicht aus der Hand gelegt zu werden. Sie dient vielmehr sogar als Handgriff für das relativ kleine
Ventilgehäuse.
Bei der üblichen Blutdruckmessung zur Bestimmung des Systolendrucks und des Diastolendrucks ist der
Meßvorgang als solcher im allgemeinen bereits dann beendet, wenn der Diastolendruck festgestellt worden
ist. Dabei steht die Manschette aber immer noch unter einem nicht unbeträchtlichen Überdruck, der bis auf
Null erniedrigt werden muß, um die Manschette im drucklosen und damit spannungslosen Zustand von der
Extremität wieder abnehmen zu können, an der die Blutdruckmessung vo-genommen worden ist. Das kann
aber nur dadurch erreicht werden, daß der unter der Wirkung der SchlicBfeiler stehende Ventilkörper des
Ablaßventils so lange in seiner Öffnungsstellung festgehalten wird, bis die unter Überdruck stehende Luft
aus der Manschette entwichen ist. Da der Überdruck aber nach einer Exponentialkurve abnimmt, dauert das
Entweichen der Luft gerade im unteren Überdruckbereich verhältnismäßig lange. Um die Bedienungsperson
des Blutdruckmessers hierbei zu entlasten, ist nach einem nicht zum Stand der technik gehörenden
Vorschlag eine auf das Betäiigungsglied des Ventilkör pers einwirkende Sperreinrichtung vorgesehen worden,
die den Ventilkörper in seiner Öffnungsstellung festhält, bis die Sperreinrichtung wieder gelöst wird. Dadurch ist
zwar die Bedienungsperson entlastet, die nun beispielsweise die Blutdruckmeßwerte aufzeichnen kann. Dieje
nige Person, an der die Blutdruckmessung vorgenommen worden ist, muß aber immer noch mit angelegter
Manschette abwarten, bis diese völlig drucklos geworden ist, um abgenommen werden zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blutdruckinesser der eingangs genannten Art dahinge
hend zu verbessern, daß nach Beendigung des Meßvorgai'ges der in der Manschette noch herrschende
Überdruck möglichst schnell beseitigt werden kann.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Veniilkörper mit einem Bypass zu seiner
Dichtungsfläche versehen ist, der sich von der drucklosen Seite des Ventilkörpers aus in Richtung auf
die druckbeaufschlagte Seite bis zu einer Stelle seiner Dichtungsfläche erstreckt, die bei normalem öffnungshub
des Veniilkörpers noch im Bereich der drosselnden Wirkung des Ventilsitzes gelegen ist.
Durch diese Ausbildung des Ventilkörpers wird erreicht, daß während des Meßvorganges selbst durch
das Betätigen des Ventils innerhalb seines normalen Öffnungshubes der in der Manschette herrschende
Überdruck wie bisher feinfühlig verringert werden kann, und daß nach Abschluß des eigentlichen
Meßvorganges durch das Betätigen des Ventils über seinen normalen Öffnungshub hinaus die Bypass-Querschnittsfläche
zu der normalen Drosselquerschnittsfläche hinzugeschaltet und damit die gesamte Austrittsquerschnimfliiche
so stark vergrößert werden kann, daß der restliche Überdruck sehr schnell abgebaut wird.
Selbstverständlich kann ein solcher Blutdruckmesser "i't der bereits erwähnten .Sperreinrichtung für das
'.K'iätigiingsglicd des Ablaßventils zusatzlich ausgerüstet
sein. Die Bedienungsperson braucht dann den
Blutdruckmesser nicht einmal mehr fur die kurze Zeit in
der Hand zu halten, bis der Überdruck in der Manschette auf Null zurückgegangen ist. Sie kann die
Pumpe mit dem daran anschließenden Ablaßventil unmittelbar nach dem Zuschalten des Bypi.ss aus der
Hand legen und sich sofort der Meßperson zuwenden und dieser die in dieser kurzen Zwischenzeit völlig
drucklos gewordene Manschette schnellstens abnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen im
einzelnen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen ausschnittweise dargestellten Blutdruckmesser
gemäß der Erfindung mit teilweise aufgeschnittenem Ablaßventil; r>
Fi g. 2a und 2b einen Aufriß bzw. eine Draufsicht auf
ein erstes Ausführungsbeispiel eines Ventilkörpers für das Ablaßventil des Blutdruckmessers nach Fig. 1;
Fig. 3a und 3b einen teilweise geschnitten dargestellten
Aufriß bzw. einen Querschnitt nach der L.flie A-A in
Fig. Ja eines zweiten Ausführungsbeispieles eines Ventilkörpers:
Fig.4a und 4b einen teilweise geschnittenen Aufriß
bzw. einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig.4a
eines dritten Ausführungsbeispieles eines Ventilkörpers. _>r>
Von dem gesamten Blutdruckmesser sind in F i g. 1 die Meßmanschette und das Manometer überhaupt
nicht dargestellt und der Gummiball 1 der Pumpe und der Druckschlauch 2 zur Manschette und /um
Manometer hin nur angedeutet. in
Das Ablaßventil 3 weist ein Ventilgehäuse 4 auf, das als Kunststoffspritzteil von etwa quaderfönniger
Gestalt ausgebildet ist. An jeder der beiden Stirnseiten ist je ein Anschlußstutzen angeformt. Auf den in F i g. 1
rechts gelegenen Anschlußstutzen 5 ist das schlauchför- v,
niig auslaufende Ende des Gumniiballs 1 der Pumpe aufgeschoben. Auf den in F i g. 1 links gelegenen
Anschlußstutzen 6 ist das Finde des Druckschlauchcs 2 aufgeschoben, der das Ablaßventil 3 und den Gummiball
I mit der nicht dargestellten Blutdruckmeßmanschette und dem zugehörigen Manometer verbindet.
Das Ventilgehäuse 4 weist im Inneren eine durchgehende l.ängsbohrung 7 auf, die auch durch die beiden
Anschlußstutzen 5 und 6 hindurchgeht und so eine Verbindung zwischen dem Gummiball 1 der Pumpe und
dem Druckschlauch 2 herstellt. Der in Fig. I rechts gelegene, durch den Anschlußstutzen 5 für den
Gummiball 1 sich erstreckende Abschnitt der l.ängsbohrung 7 weist eine Aufweitung 8 auf, in der ein
Rückschlagventil 9 untergebracht ist. Dieses wird von w einem mit einer Durchgangsbohrung versehenen
Schraubstut/cn ti gehalten, der am Ende der Aufweitung
in ein dort angebrachtes Gewinde eingeschraubt ist. Im Bereich des nicht aufgeweiteten Abschnittes der
l.ängsbohrung 7 im Ventilgehäuse 4 ist eine Qiierbohrung
12 vorhanden, deren Achse die Achse der l.ängsbohrung 7 unter einem Winkel von etwa 75"
schneidet. Die Querbohrung 12 ist eine Durchgangsbohrung,
die an einem Ende durch eine nach innen eingezogene konische Schulter 13 /u einem kurzen t>o
Bohrungsabschnitt 14 mit kleinerem Innendurchmesser verengt ist. In diese Querbohrung 12 ist ein metallener
Ventileinsat/. 15 gasdicht eingesetzt, der die Querbohrung 12 des Vcntilgchäuses 4 in nahezu ihrer ganzen
Länge ausfüllt. Im Bereich des Bohriingsabschnittes 14 tr>
mit geringerem Innendurchmesser ist der Ventileinsatz
15 in der entsprechenden Weise abgesetzt. Lt weist eine
die (.'!(reinliche Querhohnm^ des Ablaßventils J
bildende Axialbohrung 16 auf, die an dem Ende, an dem der Ventileinsatz außen abgesetzt ist, durch eine
zylindrische Schulter 17 zu einem Bohrungsabschnitt 18
mit geringerem Innendurchmesser verengt ist. Dieser Bohrungsabschnitt weist eine vom freien Ende her bis
nahe an die zylindrische Schuller 17 reichende zylindrische Ausweitung 19 auf. in den ein Ventilsiuring
21 aus Kunststoff fest eingesetzt ist. Dieser Ring v/eist ■als Ventilsitz eine konische Innenbohrung auf, deren
Kegelwinkel etwa beträgt. Die axiale Bohrung 16 ist an dem vom verengten Abschnitt 18 abgekehrten Ende mit
einem Innengewinde verschen, in das eine Verschlußschraube
22 gasdicht eingeschraubt ist. Diese Schraube ist auf der vom Schraubenkopf abgekenrten Seite mit
einer axial ausgerichteten zylindrischen Ausnehmung 23 versehen, in die das eine Ende einer als .Schraubendruckfeder
ausgebildeten Ventilschließfeder 24 eingesetzt und damit geführt ist. Das andere Ende der Schließfeder
24 greift an einem Ventilkörper 25 an, der in den Ventilsitzring 21 hineinragt und unter der Wirkung der
Schließfeder 24 gasdicht daran angedrückt wird.
Der Ventilkörper 25 ist als langgestreckter schlanker
Konus ausgebildet. An dem Ende mit dem größeren Durchmesser weist er einen zylindrischen Fortsatz 26
geringeren Durchmessers auf, wodurch am Veniilkörper 25 eine zylindrische Schulter 27 gebildet wird. Der
zylindrische Fortsatz 26 dient als Führung und die Schulter 27 als Anlagefläche für das zweite Ende der
Schließfeder 24.
Der konische Venlilkörper 25 ist mit einem Bypass zu
seiner Dichtungsfläche versehen, der sich von der aus dem Ventilsitzring 21 nach außen aus dem Ventileinsatz
15 hcrausragenden Seite des Ventiikörpers aus in Richtung auf die druckbeaufschlagte Seite im Inneren
des Ventileinsatzes 15 hin bis zu einer Stelle seiner Dichtungsfläche erstreckt, die bei normalem Öffnungshub des Ventilkörpers 25 noch im Bereich der
drosselnden Wirkung des Ventilsitzes in dem Ring 21 gelegen ist. Infolge dieser Anordnung des Bypass bleibt
er im Rahmen des normalen Öffnungshubes des Ventilkörpers 25 praktisch außer Wirkung, so daß bei
einem Meßvorgang zur Bestimmung der Blutdruckineßwerte die in der Meßmanschette und in der Längsbohrung
7 sowie der Querbohrung 16 vorhandene, unter Überdruck stehende Luft lediglich durch den Drosselquerschnitt
ausströmen kann, der zwischen dem Ventilsitz im Ring 21 und dem davon feinfühlig dosiert
abgehobenen Ventilkörper 25 geöffnet wird. Wenn der Ventilkörper 25 über den normalen Öffnungshub hinaus
entgegen der Kraft der Schließfeder 24 weiter in das Innere des Ventileinsatzes 15 hineingedrückt wird und
damit von seinem Ventilsitz im Ring 21 weiter abgehoben wird, tritt das nach der druckbeaufschlagten
Seile hin gelegene Ende des Bypass aus dem Bereich der drosselnden Wirkung des Ventilsitzes aus, so daß sein
Diirchlaßquerschnitt zu dem normalen Drosselquerschnitt
hinzugeschaltet und damit der Gesamtdurchlaßquerschnitt stark vergrößert wird. Das hat zur Folge,
daß die in der Manschette und in den angeschlossenen Leitungen vorhandene Druckluft sehr schnell durch das
Ablaßventil 3 hindurch ins Freie entweicht. In den Fig. 2 bis 4 sind drei Ausfühnmgsfornien für einen
solchen Bypass dargestellt, die im folgenden näher beschrieben werden.
Bei:n ersten Ausführungsbeispiel nach F i g. 2a und 2b
wird der Bypass durch einen Schill/ 28 gebildet, der in einer Axialcbene des Ventilkörpers 25 gelegen ist.
Beim zweiten Aiisfühmngsbeispiel nach F i g. 3a und
3b wird der Bypass durch drei Ausnehmungen 29 gebildet, die auf dem Kcgelmanlelumfang gleichmäßig
verteilt angeordnet sind und beispielsweise in die Dichtungsflächc des Vcntilkorpers 25 cingefräst oder
eingeschliffen worden sind.
Beim dritten Ausführungsbeispiel nach I" ig. 4a und 4b ist der Bypass durch ein axiales Sackloch 31 und
durch eine daran anschließende querverlaufcndc Durchgangsbohrung 32 gebildet. In der Nähe des lindes des
Venlilkörpers 25 mit dem kleineren Konusdurchmesser, das sich bei jedem Betriebszustand außerhalb des
Ventileinsatzes 25 und damit im überdruckfreien Raum befindet, ist eine weitere mit dem axialen Sackloch 31 in
Verbindung siehende querverlaufcnde Durchgangsbohrung 33 vorhanden. Durch diese zweite Querbohrung
steht das axiale Sackloch 31 auch dann mit dem überdruckfreien Raum unbehindert in Verbindung,
wenn der Venlilkörper 25 durch eine auf seine abgerundete Stirnseite mit dem kleineren Konusdurchmesser
ausgeübte Kraft, sei es unmittelbar mittels eines Fingers oder mittelbar unter Zwischenschaltung eines
Betätigungsglicdcs, von seinem Ventilsitz abgehoben wird.
Das aus dem Ventileinsatz 15 herausragende linde des Ventilkörpers 25 könnte zwar unmittelbar durch
Fingerdruck betätigt werden. Diese Betätigung wird aber dadurch erleichtert, daß eine Betätigungstaste 34
so am Ventilgehäuse 4 bewegbar angeordnet ist, daß die aus dem Ventileinsatz 15 herausragende Stirnseile des
Ventilkörpers 25 in der Bewegungsbahn eines Teils dieser Betätigungstaste gelegen ist. Sie ist als Wipptaste
ausgebildet, die um eine im rechten Winkel zur Längsbohrung 7 ausgerichtete Schwenkachse 35 am
Ventilgehäuse 4 schwenkbar gelagert ist. Sie hat einen U-förmigen Querschnitt. Die lichte Weite zwischen
ihren beiden Schenkeln ist mindestens gleich der Dicke des Ventügehäuses 4. gemessen senkrecht zur Zeichnungsebene.
Ihre Schwenkachse ist mit einem gewissen Abstand zum Stegteil als Verbindungsstab zwischen den
beiden Tastenwangen ausgebildet. Diese Schwenkachse 35 sitzt in einer eine Art zweischaliges Schwenklager
darstellenden Ausnehmung am Ventilgehäuse 4, deren be'de Lagerschalen durch einen Schlitz 36 voneinander
getrennt sind. Infolge dieses Schlitzes können die beiden Lagerschalen relativ zueinander federnd nachgeben, so
daß bei der Montage der Wipptaste ihre Schwenkachse zwischen die beiden Lagerschalen hineingedrückt
werden kann, zwischen denen sie dann federnd einrastet. Dadurch, daß die Schwenkachse 35 in der
Nähe des einen lindes der Wipptaste 34 angeordnet ist und die Längsachse des Ventiikörpers 25 in einem
gewissen Abstand von der Schwenkachse 25 durch den Stegteil der Wipptaste hindurchgeht, derer mit einer
Riffelung versehene Außenfläche sich von diesem geometrischen Durchstoßpunkt aus noch weiter von der
Schwenkachse 25 wegerstreckt, wird außer einer F.rleichierung der Betätigung des Ventilkörpers 25
zugleich eine Übersetzung der Bewegungen der Wipplaste 34 einerseits und des Ventilkörpers 25
andererseits erreicht. Das kommt der feinfühlig dosierbaren Betätigung des Vcntükörpers 25 zugute.
Auf der von der Betätigungstaste 34 verdeckten
κι Schmalseite des Ventügehäuses 4 ist in der Bewegungsbahn des Stegteils der Betätigungstaste 34 eine weitere
Gegenfeder 37 in Form einer Schraubendruckfcder angeordnet. Sie sitz in einem etwa parallel zur
Querbohrung 12 ausgerichteten Sackloch 38, an dessen
!5 Grund sie durch eine Aufweitung ihrer letzten Windung
festgeklemmt ist. Die Länge der Gegenfeder und die Tiefe des Sackloches sind so aufeinander abgestimmt,
daß der Stegteil der Betätigungstaste 34 gerade bei demjenigen Betätigungsweg auf das freie F.nde der
Gegenfeder 37 auftrifft, bei dem der von der Betätigungstaste 34 betätigte Ventilkörper 35 gerade
seinen größten normalen Öffnungshub zurückgelegt hat. Von diesem Punkt des Betätigungsweges der Taste
34 an erhöht sich die erforderliche Betätigungskraft, so
" daß daran der Übergang vom normalen Öffnungshub zum Schnellentlüftungshub für die Bedienungsperson
fühlbar wird. Noch deutlicher läßt sich dieser Übergang erfühlen, wenn die Gegenfeder durch zusätzliche
Vorkehrungen beim Auftreffen der Betätigungstaste bereits unter einer gewissen Vorspannung steht, so daß
an dieser Stelle deren Betätigungsweges die Betätigungskraft sprunghaft zunimmt.
Dm die durch den Bypass am Ventilkörper bereits erreichte lirleichterung der Bedienung des Blutdruckmessers
am finde eines Meßvorganges noch zusätzlich zu unterstützen, ist am Ventilgehäuse 4 ein Rastkörper
39 angebracht, der in die Bewegungsbahn des von der Schwenkachse 25 abgekehrten Randes der Wipptaste
an einer Stelle geringfügig hineinragt, bei deren
■to Erreichen die Wipplaste den Ventilkörper 25 über seine
normale Öffnungsstellung hinaus für eine Schnellentlüftung weiter in den Ventileinsatz 15 hineingedrückt hat.
Der Rastkörper 39 ist als Endwulst eines zumindest annähernd parallel zur Bewegungsbahn des Wipptastenrandes
ausgerichteten zungenförmigen Fortsatzes des Ventügehäuses 4 ausgebildet, der aufgrund dieser
Ausbildung und Anordnung durch den Wipplastenrand aus dessen Bewegungsbahn federnd herausbewegt wird,
in die er anschließend zurückfedert, so daß er die Wipptaste in dieser verschwenkten Stellung solange
festhält, bis sie durch eine auf ihre Außenseile jenseits der Schwenkachse ausgeübte Kraft wieder freigegeben
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Blutdruckmesser mit einer aufblasbaren Manschette und einem Ablaßventil zum Verringern des
Überdruckes in der Manschette, das in einem > Ventilgehäuse einen Ventilsitz und einen damit
zusammenwirkenden Ventilkörper aufweist, der von einer Schließfeder gegen den Ventilsitz gedrückt
wird und der mittels einer Taste entgegen der Kraft der Schließfeder vom Ventilsitz abhebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper
(25) mit einem Bypass (28; 29; 31, 52) zu seiner Dichtungsfläche versehen ist, der sich von der
drucklosen Seite des Ventilkörpers aus in Richtung auf die druckbeaufschlagte Seite bis zu einer Stelle r>
seiner Dichtungsfläche erstreckt, die bei normalem Öffnungshub des Ventilkörpers noch im Bereich der
drosselnden Wirkung des Ventilsitzes (21) gelegen ist.
2. Blutdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch ><
> gekennzeichnet, daß der Bypass durch einen Schlitz (28) gebildet wird, der vorzugsweise in einer
Axialebene des Ventilkörpers (25) gelegen ist.
3. Blutdruckmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Bypass durch eine Ausneh- 2i
mung (29) in der Dichtungsfläche des Ventilkörpers (25) gebildet wird.
4. Blutdruckmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Ausnehmungen
(29) vorhanden sind, die vorzugsweise mit Mi gleichen Abständen zwischen einander benachbarten
Ausnehmungen angeordnet sind.
5. Bluldruckmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Bypnss durch ein axiales
Sackloch (31) und durch mindestens eine daran is
anschließende Querbohrung (32) gebildet wird.
6. Blutdruckmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der drucklosen Seile des
Veniilkörpers (25) eine weiten* mit dem axialen Sackloch (31) in Verbindung stehende Querbohrung
(33) vorhanden ist.
7. Blutdruckmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn
des Ventilkörpers (25) oder seines Befestigungsgliedes (34) eine, vorzugsweise unter
Vorspannung stehende, weitere Gegenfeder (37) an einer Stelle angeordnet ist, an der sie bei dem
größten normalen Öffnungshub des Ventilkörpers von diesem bzw. von dem Betätigungsglied erreicht
wird.
Priority Applications (6)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3414707A1 (de) * | 1984-04-18 | 1985-10-24 | Blasius 7455 Jungingen Speidel | Elektrische schaltvorrichtung fuer ein ablassventil eines blutdruckmessgeraetes |
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| DE3637271C1 (de) * | 1986-11-03 | 1988-03-31 | Blasius Speidel | Ablassventil fuer Blutdruckmessgeraete |
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-
1974
- 1974-06-18 DE DE19742429046 patent/DE2429046C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4243201A (en) | 1976-11-11 | 1981-01-06 | Blasius Speidel | Deflation valve for blood pressure measuring device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2429046B2 (de) | 1979-03-15 |
| DE2429046A1 (de) | 1976-01-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SPEIDEL + KELLER GMBH + CO KG, 7455 JUNGINGEN, DE |