DE2427366A1 - Endodontotechnisches geraet fuer die zahnwurzelkanalspuelung und die gleichzeitige absaugung der aus diesen kanaelen abfliessenden fluessigkeit - Google Patents
Endodontotechnisches geraet fuer die zahnwurzelkanalspuelung und die gleichzeitige absaugung der aus diesen kanaelen abfliessenden fluessigkeitInfo
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Description
s. r. I. C. I. R. (Cooperativa Industriale Romagnola) rimola / Italien
DoLt. RIITANO Francesco Soverato (Catanzaro) / Italien
ENDODONTOTECHNISCfiES GERÄT FUR DIE ZAHNWURZELKANAL-SPULUNG
UND DIE GLEICHZEITIGE ABSAUGUNG DER AUS DIESEN KANÄLEN ABFLIESSENDEN FLÜSSIGKEIT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Zahnwurzelheilkunde,
das heisst jenes Gebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der
Behandlung der Zahnwurzel befasst, und bezieht sich insbesondere auf ein endaüontotechnisches Gerät für die Zahnwurzelkanalspülung
und die gleichzeitige Absaugung der aus diesen
Kanälen abfliessenden Flüssigkeit.
Um die besonderen Eigenschaften des Erfindungsgegenstandes
besser bewerten zu können,.wird folgendes vorausgesetzt:.
— in der Zahnwurzelbehandlung wird die Spülung heute allge—
mein als wertvolle Ergänzung zum mechanischen Ausbohren auch von Kanälen mit gesundem Zahnmark anerkannt, da der Grundsatz
der Unantastbarkeit des gesunden Zahnmarks durch das Prinzip
der grÖsstmöglichen Entfernung de3 nicht durchblutdcn '/
würzelbitidegewebea, entzündet oder nicht, abp^löiit worden
ist, vor allem im Hinblick auf eine möglichst dichte Vor-
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Schliessung der Zahnwurzelkanäle, welche den Erfolg der Behandlung·
gewährleistet.
Die Spülung weist folgende positive Aspekte auf:
— sie führt eine erste Auswaschung der Pulpahöhle aus, nach
welcher die Kinmündung des bzw. der zu bohrenden Zahnwurzel—
kanäle besser sichtbar ist;
— abwechselnd mit dem Bohren vorgenommen, dient die Spülung zum
Schmieren des Bohrgerätes und zerkleinert das im Zahnwurzelkanal enthaltene Material, wodurch beim Eindringen und beim Bohren
das Ausstoss :n von Material aus der Zahnwurzel verhindert wird, und entfernt die organischen Überreste sowie das ausgebohrte
Material}
— sie kann sogar für das "chemische Ausbohren" (zusätzlich
zum mechanischen Ausbohren) benutzt werden, wenn abwechslungsweise Lösungen mit Natrium-Hypochlorit und Wasserstoffperoxyd
derart verwendet werden, dass die beiden Flüssigkeiten miteinander reagieren, wobei Sauerstoff entsteht, der in seiner
schäumenden Form auch die mit dem mechanischen Bohrgerät nicht erreichbaren Stellen reinigen kann: der Schaum
nimmt den Verlauf mit dem geringsten Widerstand, das heisst folgt der Kanalmündung, und das gelöste Material wird nach
ausaen gestossen.
Sofern die Spülnadel sich immei· frei im Zahnwurzelkanal
bewegt, verhindert sie diese Beseitigung nicht. Das wird
durch eine Hin- und Herbewegung in Richtung ihrer LSngsachse :rzielt.
Ausser der Spülung ist eine gleichzeitige Absaugung zweckmassig,
um die abfliessende Flüssigkeit nach aussen zu befördern
und um zu verhindern, dass die Schleimheit «it
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übel schmeckenden. Lösungen in Berührung kommt, und dass der
Patient die Lösung mit dem ausgebohrten Material verschluckt.
Dank der Absaugung werden auch Watterollen und der Gebrauch
von absaugenden Geräten überflüssig, so dass die Arbeit des
Behandelnden und seines Assistenten erleichtert wird. Zu diesem Zweck sind verschiedene meistens als MWurzelkanal—
spritzen" bezeichnete Vorrichtungen geschaffen worden, welche das Spülen und Absaugen miteinander verbinden.
Diese Vorrichtungen erfüllen aber die oben genannten Ziele nicht, insbesondere weil der Spül— und der Absaugkanal ortsfest
in vorbestimmten Abständen voneinander angeordnet sind· Dadurch wird das Eindringen der Nadel im Wurzelkanal und die
oben genannte axiale Hin- und Herbewegung dejr Nadel beschränkt,
welche die einzige Garantie gegen eine eventuelle Verklcmmung der Nadel im Wurzelkanal darstellt» Ausserdem
können mit diesen Vorrichtungen nicht zwei verschiedene Lösungen rasch nacheinander eingebracht werden, so dass das
erwähnte "chemische Ausbohren" nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass diese Vorrichtungen
ziemlich sperrig sind, dass die Auisatzstücke nur schwierig
auszuwechseln und zu bedienen sind,und,dass diese Vorrichtungen
nur unter Schwierigkeiten für die Revision und die Reinigung auseinandergenommen werden können.
Das Gerät na!ch der vorliegenden Erfindung beseitigt alJ diese
Nachteile und ist- gekennzeichnet durch:
wenigstens zwei Kanäle im Innern seines Körpers für den Durchfluss
von wenigstens zwei Spülflüssigkeiten, wobei sieb iliose
Flüssigkeiten im Innern dieses Körpers nicht miteinander vermischen können; wenigstens einen dritten Kanal im Innern dos
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Körpers des Gerätes, welcher mit einer Absaugquelle verbunden ist und die von den vorher gespülten ¥urzelkanälen abfliessende
Flüssigkeit aufnimmt; einen am Korper des Gera—
tes anzubringenden Nadelaufnahmekopf mit wenigstens zwei getrennten Kammern im Innern, von denen die eine mit dem
Kanal für den Durchluss der Spülflüssigkeit und die andere mit dem an einer Absaugquelle angeschlossenen Kanal in Verbindung
steht, wobei an diesem Aufnahmekopf die Nadel für die Einbringung der Spüli-lüssigkeiten ins Innere der Zahnwurzelkanäle
starr befestigt werden kann; eine bewegliche koaxial zur Nadel angeordnete Saugdüse, welche in Richtung
der Wadelachse vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, so dass die Eihftihrtiefe der Nadel in die zu behandelnden
Wurzelkanäle ständig verändert werden kann, ohne dass sich die Saugdüse aus ihrer Stellung am Eingang der Pulpahohle
bewegt.
Die Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes werden anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungs—
form mit Bezug auf die anliegenden beispielsweisen Zeichnungen näher erläutert. Darin zeig**:
Fig, 1 l eine Seitenansicht in auseinandergenommenem Zustand
des Erfindungsgegenstandes, wobei einige Teile im Schnitt dargestellt sind, um andere
Teile besser hervorzuheben; Fig» 2 : eine seirtliehe Gesamtansicht des Erfindungsgegegenstandes,
wobei einige Teile im Schnitt dar— gestellt sind, urn andere Teile besser hervorzu-
• ■
heben;
Fig. 3 ϊ ßin Detail des Gerätes, insbesondere den in Fig»
Fig. 3 ϊ ßin Detail des Gerätes, insbesondere den in Fig»
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— JL _
2 mit A bezeichneten Aufnahmekopf, wobei einige Teile
im Schnitt dargestellt sind, um andere Teile besser he rvorzuheben·
Mit Bezug auf diese Figuren ist der als Griff dienende Körper
des Gerätes mit' 1 bezeichnet. In seinem Innern sind drei auf geeignete Art und Weise an den vorderen und hinteren Enden
des Körpers -1 befestigte Kanäle 2, 3 bzw. k vorhanden·
Am hinteren Ende des Köprpers 1 kann ein Anschlüsselement 5
eingerastet werden, welches die hinteren Enden der Kanäle Z9 3 und k enthält und mit .Kupplungen 6 für den Anschluss
dieser Kanäle an entsprechende mit einer in den Figuren nicht abgebildeten Schalt— und Steuereinheit in Verbindung stehende
Rohre 7· Mit dieser Schalt— und Steuereinheit werden die Spül— und Absaugvorgänge gesteuert, wie im folgenden noch
genauer beschrieben werden wird.
Eine auf den Körper 1 schraubbare Endmuffe 8 umschliesst
ein Anschlüsselement 5 und befestigt dasselbe und die Rohre
7 am Körper 1 des Gerätes.
Mit 9 ist der Aufnahmekopf des Gerätes nach der vorliegenden
Erfindung bezeichnet, welcher mit «Inem Schaft 9' versehen
ist, in dessem Innern drei Kanäle bzw. Bohrungen 10, 11, 12
vorhanden sind, in denen die vorderen Enden der Kanäle 2, 3, 4- eingerastet werden.
Der Aufnahmekopf 9 wird mit Hilfe eines Gewinderings 13 am
Körper 1 befestigt. Dieser Gewindering 13 wird auf den Körper 1 geschraubt und wirkt auf einen am Schaft 91 des Aufnahmekopfes
9 eingerasteten Ring Ik. Eine zwischen dem Vorderende
des Körpers 1 und dem Ring I^ angeordnete Dichtung sorgt für einen hermetischen Anschlus's des Aufnahmekopf es 9
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an den Körper 1.
Der Aufnahmekopf 9 weist im Innern eine erste teilweise ge—
schnitbene Kammer 16 auf, mit welcher die Kanäle 10 und in Verbindung stehen, sowie eine zweite mit dem Kanal 12
verbundene Kammer 17.
Mit 18 ist die Spülnadel des Gerätes bezeichnet, welche eine beliebige geeignete Länge aufweisen kann. Sie besteht im wesentlichen
aus einem biegsamen Röhrchen, vorzugsweise aus Stahl, welches am oberen Ende in ein Aufsatzstück 19 eingeschlossen
ist. Dieses Aufsatzstücfc 19 kann am Aufnahmekopf 9 befestigt werden, indem man es im Innern, der Kammer
16 einschraubt. Dabei entsteht durch die besondere Ausbildung
dieses Aufsatzstückes 19 eine doppelte Dichtung, so dass die Spülflüssigkeiten nicht seitlich aus diesem Auf—
satzstück 19 und damit aus dem Aufnahmekopf heraustreten bzw, in die Kammer 17 eindringen können. Das Aufsatzstück
19 zwingt also diese Flüssigkeiten, durch die Öffnung in der Nadel 18 auszufliessen.
Mit 20 ist eine bewegliche auf die Nadel 18 aufsteckbare Saugdüse bezeichnet, welche in Richtung der Nadelachse bewegt
werden kann und mit Hilfe eines Gewinderings 26 auf den Aufnahmekopf 9 geschraubt wird.
Der Körper der Saugdüse 20 ist im wesentlichen zylinder— fÖrmig ausgebildet und weist äusserlich zwei verschieden—
geformte Abschnitte auf. Der obere Abschnitt 201 entspricht
mehr oder weniger dem Querschnitt der oben erwähnten Kammer
17 und dient als Gleitführung der. Saugdüse im Innern dieser
Kammer, wie noch genauer beschrieben werden wird.
Diese beiden verschiedenen Abschnitte bilden einen Anschlag—
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ring 21, welcher zusammen mit einem im Innern des Gewinde— rings 26 erhaltenen Haltering 22 das Abziehen der Saugdüse
von diesem Gewindering verhindert, wenn derselbe am Aufnah-
mekopf 9 befestigt ist, *
Eine Schraubenfeder 23 hält die Saugdüse 20 mit ihrem Haltering
zusammen.
Am unteren Ende weist die Saugdüse 20 einen verjüngten kegel-
£ ^impfen Abschnitt 20a auf, der einen peripherischen Ring
20b mit mehreren Bohrungen 2k bildet, welche das Innere der
S augdüs enicammer 20 mit der Aus senumge bung verbinden.
Ausserdem weist die Saugdüse oberhalb zwei Spalten 25' auf,
deren Funktion aus der folgenden Beschreibung hervorgehen wird.
Mit Bezug auf die obigen Erläuterungen wird nun die Betriebsweise des Erfindungsgegenstandes beschrieben» wobei kurz
auf die gefassten Ziele zurückgekommen wird.
Eines dieser Ziele besteht in der Bereitstellung eines Gerätes, dessen Spül— und Saugkanal nicht statisch miteinander
verbunden sindr damit die Nadel ungehindert in den zu
behandelnden Wurzelkanal· eindringen und in diesem Kanal
vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, um ihre Stellung ständig überwachen und «in· eventuelle Verklemmung dieeer
Nadel im Kanal verhindern zu k6nnen. Dabei bleibt der Absaugkanal
eng am Eingang der PulpahBhle liegen, so dass die verwendeten ä~h die Oberfläche zurÜckflieesenden Lösungen
ständig abgesaugt werden und nicht mit der Schleimhaut in Berührung kommen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in
der Herstellung eines Gerätes, mit welchem wenigstens zwei
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verschiedene Spülflüssigkeiten rasch hintereinander, leicht und schnell in die zu behandelnden Wurzelkanäle geschickt
werden können, um im Innern· dieser Kanäle (zum Beispiel mit
Hilfe von Natriumhypochlor;Lt und Wasserstoffperoxyd) eine chemische Reaktion dieser Flüssigkeiten zu erzielen, damit
die beim mechanischen Ausbohren unerreichbaren Stellen durch den dabei entstehenden Schaum gereinigt werden»
Ein weiteres Ziel besteht darin, ein Gerät bereitzustellen, welches leicht in seine Bestandteile zerlegt werden kann,
um die Reinigung und Revision und insbesondere das Auswechseln der verschiedenen, aus hygienischen und praktischen
Gründen nur einmal zu verwendenden Nadeln zu erleichtern. Da die Saugdüse 20 gegenüber der Nadel 18 beweglich ist,
kann die Eindringungstiefe der Nadel in der Pulpahöhle
verändert werden, wobei die Saugdüse eng am.Eingang der
zu behandelnden Pulpahöhle liegen bleibt» Ausserdem kann die Nadel in Richtung ihrer Längsachse hin und herbewegt
werden, um die Wurzelkanäle an verschiedenen Stellen zu spülen.
Auch wenn die Saugdüse 20 ganz ins Innere des Aufnahmekopffes
9 oder besser ins Innere der Kammer 17 dee Aufnahmekopfes
9 zurückgezogen ist, wird die Absaugwirkung von den beiden Spalten 25 gewährleistet, durch welche in diesem Fall
die Verbindung zwischen der Saugdüse 20 und dem Absaugkanal 12 aufrechterhalten wird»
Durch die beiden Sptilkanäle 2 und 3 und darauf durch die
an ihnen angeschlossenen, mit der Kammer 16 des Aufnahme-
kopfes 9 in Verbindung stehenden Spülkanäle 10 und 11 sowie
durch die Nadel 18 können zwei verschiedene Spülflüssig-
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keiten ins Innere der zu behandelnden Pulpahöhle geleitet
werden« Dadurch erzielt man eine erste Reinigung mit einem Medikament und darauf eine zweite Reinigung mit der zweiten
Lösung oder die oben erwähnte Reinigung mit Hilfe einer chemischen
Reaktion der verwendeten Lösungen im Innern der betreffenden
Hohle,
Ausserdem sind geeignete Kontrollorgane vorgesehen, welche
an die JLn den anliegenden Zeichnungen nicht dargestellte Einheit für die Steuerung des erfindungsgemässen Gerätes
angeschlossen sind und die.Einführung der Spülflüssigkei—
ten unmittelbar nacheinander ermöglichent wobei die an -die Oberfläche zurückfliessenden Flüssigkeiten kontinuierlich
und gleichzeitig abgesaugt werden und sich nicht im Innern des Aufnahmekopfes 9 miteinander·vermischen können»"
Wie aus der obigen Beschreibung und den anliegenden Zeichnungen ersichtlich ist, kann das Gerät nach der vorliegenden
Erfindung sehr leicht in seine Bestandteile zerlegt und daher leicht gereinigt und revisioniert werden»
Insbesondere das Losschrauben des AufsatζStückes 19 vom
Aufnahmekopf 9 mit Hilfe eines entsprechenden Schlüssels
27 ermöglicht eine rasche Kontrolle des Aufnahmekopfes
und das rasche Auswechseln der Nadel 18, ohne dabei die
Saugdüse 20 oder andere Bestandteile entfernen zu müssen· Aus den obigen Erläuterungen geht klar hervor, dass das
erfindungsgemässe. Gerät alle gestellten Ziele erreicht
und sowohl einen einwandfreien Betrieb als auch eine sichere Bedienung gewährleistet.
Offensichtlich beschränkt sieh der Erfindungsgegenstand
nicht, nur auf die beschriebenen und abgebildeten Ausfüh-
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rungsformen, sondern es können verschiedene Änderungen vorgesehen
werden, ohne dadurch den Erfindungsbereich zu überschreiten.
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Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHEΊ
1/ Endodontotechnisches Gerät für die Zahnwurzelkanalspülung und das gleichzeitige Absaugen der aus diesen Kanälen zu— rückfliessenden Flüssigkeit, gekennzeichnet durch wenigstens zwei aus dem Innern des Körpers (l) dieses Gerätes herausgearbeitete Kanäle (2 und 3) für den Durchfluss von wenigstens zwei verschiedenen Spülflüssigkeiten, ohne dass sich dieselben miteinander vermischen können, wenigstens einen dritten aus dem Innern des Körpers (l) dieses Gerätes herausgearbeiteten und an eine Absaugquelle angeschlossenen Kanal (4) für die Aufnahme der aus den gespülten Wur—.' zelkanälen abfliessenden Flüssigkeit, einen Nade!aufnahmekopf (9)» welcher am Körper (l) dieses Gerätes befestigt werden kann und im Innern wenigstens zwei getrennte Kammern (l6 und 17) aufweist, von denen eine mit diesen Kanälen (2 und 3) für den Durchfluss der Spülflüssigkeit und die andere mit diesem an die Absaugquelle angeschlossenen Kanal (k) in Verbindung steht, wobei an diesem Aufnahmekopf (9) die Nadel (18) für^-die Einführung der Spülflüssigkeiten ins Innere der Zahnwurzelkanäle starr befestigt werden kann,-sowie durch eine bewegliche koaxial zur Nadel (l8) angeordnete Saugdüse (20)f welche in Richtung der Nadellängsachse vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, so dass die Einführtiefe der Nadel (l8) in den zu behandelnden Wurzelkanälen ständig verändert werden kann, ohne dass sich die Saugdüse (2θ) aus ihrer Stel— lung am Eingang der Pulpahöhle verschiebt, - 2. Endodontotechnisches Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet40988A/0325(iiiiT-fi ein Auf'i'itzstiick (l9)t '.veldi^s don Oberteil der Nadel umsch 1 .Less t und ins Innere der ersten mit den Spül kanälen (.° und l) in Verbindung stehenden Kammer (l(>) des AufnahmokopJes (')) eingeschraubt werden kann, wobei dieses Aufsatzstiirk (l9) als Dichtungselement zwischen dieser Kammer (l6) und der zweiten mit dem Absaugkanal verbundenen Kammer (17) des Aufnahmekopfes (9) vorgesehen ist.
- 3. lindodimtotechnisches Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein elastisches auf die Saugdüse (20) wirkendes Element (-3)» welches dieselbe in ihrer am weitesten aus dem Aufnahmekopf (9) herausragenden Stellung f.esthält und das Ein- und Austreten der am Eingang der zu behandelnden Pulpahöhle abstützenden Saugdüse (20) in bzw. aus dem Aufnahmekopf (9) ermöglicht, und zwar in Abhängigkeit der Eindringtieff der Nadel (lS) in diese Höhle.h, Endodontotechnisches Gerät nrich den vorhergehenden Ansprüchen, gpkcnn/f Lthri(»t tiurch einen Gewindering (26) für die Befestigung der Saugdüse (20) am Aufnahmekopf (9) des Gerätes, welcher im Innern einen Haltering (22) aufweist, der den Endanschlag für die Saugdüse (2o) in ihrer am weitesten aus dem Aufnahmekopf (9) herausrapcixlpn Stellung darstf 11t.BAD ORIGINAL
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