DE2426722A1 - Eckverbinder fuer brettfoermige bauteile - Google Patents
Eckverbinder fuer brettfoermige bauteileInfo
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Description
- Eckverbinder für brettförmige Bauteile Die Erfindung bezieht sich auf einen Eckverbinder für brettförmige Bauteile, wie Holzbretter, unmantelte Spanplatten, Hohlkammerprofile aus Kunststoff mit einer Nute für das Einsetzen eines Eastenbodens für die Herstellung von Kästen, Schubladen u.dgl..
- Insbesondere für die Herstellung von Schubladen für die Möbelindustrie, aber auch brei der Herstellung anderer Kästen sind verschiedene Bauarten bekannt. Eine Bauart besteht beispielsweise darin, daß im Strang mit PVC-Folien ummantelte, lange Spanplatten-Bretter in den erforderlichen Abständen mit einem Gehruagsschnitt versehen werden. Dieser Gehrungsschnitt läßt die auf der Außenseite liegende Folie unberührt, so daß alle vier Seitenbretter einer Schublade oder eines Kastens wie eine Kette zusammenhängen und unter Verbiegung bzw. Knickung der an den Gehrungsschnitten unbeschädigten Folien an der Außenseite, im rechten Winkel zusammengeklappt werden können. Dabei ist es jedoch erforderlich, daß an den Gehrungsschnitten eine Verleimung stattfindet, da die hierbei verwendeten Folien aus PVU nicht die ausreichende Dauerfestigkeit haben, um einen sicheren Zusammenhalt zu gewährleisten. Man hat daher an der Stoßstelle der beiden brettförmigen Bauteile schon besondere Formgebungen, beispielsweise in Form von ineinandergreifenden Lamellen oder dübelähnliche Einsätze eingeklebt oder eingeschweißt bzw. miteinander verklebt, um die Festigkeit in den Ecken zu verbessern.
- Bei einer anderen Bauart zur Verbindung der brettförmigen Bauteile werden besondere Eckverbinder verwendet, die mit Zapfen oder Dübeln versehen sind zltm Befestigen der brettförmigen Bauteile. Diese Dübelverbindungen, insbesondere die Zapfenverbindungen, waren jedoch auch zusätzlich noch zu sichern durch Einleimen, Schweißen o.dgl..
- Allgemein bestand der Nachteil dieser bisher bekannten, verschiedenen Bauarten bei Eckverbindungen von brettförmigen Bauteilen zu Schubladen, Kästen o.dgl. darin, daß beim Hersteller oder beim Verwender eine zusätzliche und aufwendige Arbeit erforderlich wurde, die zwar bei großen Stückzahlen von Vorrichtungen übernommen werden konnte. Dann waren Jedoch zusätzliche besondere Vorrichtungen erforderlich. Wurden die Arbeiten des Zusammensetzens der Kästen beim Hersteller durchgeführt, ergab sich ein außerordentlich hoher Aufwand an Lagert raum und Transportraum, denn die fertigen Kästen konnten nicht ineinandergeschachtelt werden, um toten Raum einzusparen. Dabei ist zu beachten, daß insbesondere bei der Herstellung von Schubladen, die brettförmigen Bauteile mit einer Innennute versehen sind zum Einsetzen eines Kastenbodens. Spätestens beim Befestigen des vierten, den Rahmen schließenden Brettes mußte der Kastenboden in diese Nute eingeschoben werden, damit er auch auf allen vier Seiten sicher gehaltert und getragen wurde. Durch dieses Einsetzen des Kastenbodens war es im allgemeinen nicht möglich, die einen Rahmen bildenden brettförmigen Bauteile vollständig in einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung zusammenzusetzen.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorbeschriebenen Nachteile bisher bekannter Eckverbindungen für brettförmige Bauteile bei der Herstellung von Kästen, Schubladen uodgl zu vermeiden, Nach dieser Aufgabenstellung soll eine Eckverbindung für die genannten Zwecke geschaffen werden, durch die es ermöglicht wird, die für die Ausbildung eines Kastens erforderlichen brettförmigen Bauteile in einer Kette zusammenhängend zusammenzufügen, so daß sie unter geringstmöglicher Raumbeanspruchung gelagert und transportiert werden können und beim Verwender oder vor der Verwendung auf einfache Weise von ungelernten Hilfskräften oder auch in Vorrichtungen zusammenzusetzen sind, ohne daß dafür zusätzliche Maßnahmen und Aufwendungen, wie Verleimen oder Verschweißen1 erforderlich sind.
- Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei genügender Festigkeit einer scharnierartigen Verbindung zwischen den brettförmigen Bauteilen eine zusätzliche Verleimung an den Ecken nicht erforderlich ist. Nach der Erfindung ist ein Eckverbinder für brettförmige Bauteile, wie Rolzbretter, ummantelte Spanplatten, Hohlkammerprofile aus Kunststoff mit einer Nute für das Einsetzen eines Kastenbodens für die Herstellung von Kästen, Schubladen u.dgl. gekennzeichnet durch ein aus Kunststoff bestehendes Folienscharnier mit Befestigungsmitteln auf der Stoßfläche der brettförmigen Bauteile. Die beiden Hälfen des Folienscharniers können als flache Flanschen in der Form der StoB-fläche der brettförmigen Bauteile ausgebildet sein, auf denen sie zu befestigen sind. Dabei sind die beiden Hälften des Folienscharniers mit flachen 1£ängsnuten versehen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, wie Heftklammern o.dgl.. Die beiden Hälften des Folienscharniers sind vorzugsweise an im Gehrungsschnitt ausgebildete Stoßflächen der brettförmigen Bauteile angepaßt.
- Nach einer anderen Ausfuhrucsform sind die beiden Hälften des Folienscharniers als prismatische Körper ausgebildet, mit Je dem Grundriß eines rechtwinkligen Dreiecks und an einer Seite der Basis zusammenhängend, bei rechtwinklig ausgebildeten Stoßflächen der brettförmigen Bauteile. Dabei sind die beiden Hälften des Folienscharniers an ihren Auflageflächen auf die Stoßflächen der brettförmigen Bauteile mit angeformten Verbindungsdübeln oder -Zapfen versehen. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung sind in den beiden, bei Eckausbildung aufeinanderliegenden Flächen der beiden Hälften des Folienscharniers längsweise durchgehende Nuten ausgebildet zum Einsetzen einer Halteleiste. Die Nuten und die Halteleiste können vorteilhaft auch mit ineinandergreifenden Ausformungen versehen sein. Vorteilhaft besteht das Folienscharnier aus Polypropylen.
- Bei Einsatz eines Eckverbinders nach der Neuerung ist der Aufwand an Material in Form von hochwertigem Kunststoff verhältnismäßig gering, es wird Jedoch erreicht, daß anderweitig wesentlich höherer Aufwand vermieden wird, und zwar Aufwand an Material für zusätzliche Verbindungsmittel, wie insbesondere Beim oder Einsatzstücke. Besonders spürbar ist jedoch die Ersparnis an Aufwand für Lager und Transport sowie insbesondere die Einsparung an Zussmmensetzarbeit bzw. Montage vor der Verwendung, für die bisher Fachkräfte bzw. angelernte Kräfte und Vorrichtungen erforderlich waren.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand von iauSfuhrung;sbei mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine zusammenhängende Kette von vier brettförmigen Bauteilen, Fig. 2 perspektivische Ansicht der Montage eines Kastens, Fig. 3 Draufsicht auf einen Eckverbinder in gestreckter Stellung, Fig. 4 Draufsicht auf einen Eckverbinder in zusaininengeklappter Stellung, Fig. 5 Seitenansicht eines Eckverbinders nach Fig. 3, Fig. 5 perspektivische Darstellung eines Eckverbinders nach Bigo 3, Fig. 7 Draufsicht auf eine andere Ausführungsform eines Eckverbinders in gestreckter Stellung, Fig. 8 Eckverbinder nach Fig. 7 in zusammengeklappter Winkelstellung, Fig. 9 perspektivische Ansicht eines Eckverbinders nach Fig. 7, Fig.1O Weiterbildung eines Eckverbinders nach den Figuren 3 bis 6, Fig.11 Weiterbildung eines Eckverbinders nach den Figuren 7 bis 9.
- Nach der Fig. 1 sind vier brettförmige Bauteile 1, die über ihrer unteren Längskante mit einer durchlaufenden Nut 2 zum Einsetzen eines Kastenbodens versehen sind, an ihren Stoßstellen mit scharnierartigen Eckverbindern 3 miteinander zu einer Kette verbunden. Die Erfindung geht u.a. von der Erkenntnis aus, daß diese Kette von brettförmigen Bauteilen nach Einsetzen eines Kastenbodens in die Nut 2 und gewissermaßen Umwickeln des Kastenbodens 4 mit den brettförmigen Bauteilen und festem Verbinden der freien Enden 5 und 6 einerseits eine schnelle und leichte Montage ermöglicht, andererseits einen derart festen Zusammenhalt gibt, daß eine zusätzliche Verbindung an den Ecken, beispielsweise mit eingesetzten Zusatzteilen, insbesondere eine Verleimung, nicht erforderlich ist. Voraussetzung ist dabei, daß die scharnierartigen Verbindungen 3 zwischen den einzelnen brettförmigen Bauteilen 1 eine hohe Dauerfestigkeit aufweist, auch nach mehrmaligem ICnicken, Eine solche scharnierartige Verbindung ist ein Eckverbinder entsprechend den Figuren 3 bis 6. Dieser Eckverbinder ist als Folienscharnier ausgebildet und besteht aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen, das eine ausreichende Biegsamkeit und Elastizität aufweist bei hervorragender Zähigkeit. Die beiden brettförmigen Bauteile 1 sind an ihren Stoßflächen auf Gehrung geschnitten, doh. sie sind mit Schnittflächen 7 in einem Winkel von 450 versehen. Auf diese Stoßflächen 7 ist das eigentliche Folienscharnier aufgesetzt. Das Scharnier besteht aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen 8, die plattenförmig ausgebildet sind und die Form der Stoßflächen 7 haben. An einer Seite hängen diese beiden Teile über die Scharnierstelle 9 zusammen, es ist dies ein dünner Materialsteg, der sich linienförmig über die gesamte Länge der aneinanderstoßenden Kanten der beiden Scharnierteile erstreckt. Die Verbindung der beiden Hälften 8 des Folienscharniers, die als flache Flanschen ausgebildet sind, mit den brettförmigen Bauteilen 1 kann beliebig sein.
- In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Hälften 8 mit flachen Längsnuten 10 versehen, in die Befestigungsmittel eingesetzt sind, beispielsweise in Form von Heftklammern 11, die singeschossen werden. Selbstverständlich können auch andere Befestigungsmittel, wie Nagel, Schraubnägel o.dgl. verwendet werden. Es ist erkennbar, daß die hier beschriebene und dargestellte Form eines Folienscharniers auch als endlos estrudiertes, leistenförmiges'Profil herzustellen ist, von dem dann Jeweils die benötigten Längen entsprechend der Höhe der brsttförmigen Bauteile 1 abgetrennt werden0 Dadurch ergibt sich ein äußerst rationelles Herstellungsverfahren, es ist sogar möglich, vor dem Trennen die Verbindung mit den brettförmigen Bauteilen herzustellen auf einer Vorrichtung, in der die brettförmigen Bauteile 1 dicht an dicht nebeneinander durchgefördert werden.
- Die Trennung des Scharniers erfolgt dann erst nach der Befestigung an den brettförmigen Bauteilen.
- Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend den Figuren 7 bis 9 besteht ein Eckverbinder in Form eines Folienscharniers aus zwei prismatischen Teilen 12, deren Grundriß ein rechtwinkliges Dreieck bildet. Die beiden Hälften 12 hängen an der einen Seite ihrer Basisflächen 13 über einen dünnem Materialsteg 9 zusammen, der sich über die gesamte Länge des Folienscharniers erstreckt und einsvgwnügende Biegsamkeit gewährleistet, so daß die beiden Basisflächen gegeneinandergelegt werden können. Die beiden Scharnierhälften 12 bilden dann ein Quadrat mit den Ba3istlächen als Diagonale entsprechend der Fig.8. Bei dieser Ausführungsform eines Eckverbinders sind an den einander gegenüberliegenden Außenflächen 14, Zapfen 15 in Form von Dübeln angeformt zum Einsetzen in entsprechend ausgebildete Löcher oder Einformungen in den brettförmigen Bauteilen 1.
- Die brettförmigen Bauteile 1 lassen sich mit diesem Eckverbinder entsprechend der Fig. 7 zu einer fest zusammenhängenden Kette verbinden und dann unmittelbar vor der Verwendung, entsprechend der Fig. 8, an den Verbindungsstellen im Winkel zueinander verschwenken, wobei sie um eineEike des in die Nut 2 eingesetzten Bodens gelegt werden. Die noch offenen Enden 5 und 6 werden durch Einsetzen der freien Zapfen oder Dübel 15 in die vorbereiteten Löcher an der gegenüberliegenden Seite geschlossen (s.Sig. 2).
- Bei entsprechender Ausbildung der Dübel 15, beispielsweise mit Wide rhakenanf ormungen oder anderen unlösbar ine inande rrastenden Anformungen mit Gegenrastungen in den Ausnehmungen der brettförmigen Bauteile, ist es auch hier nicht erforderlich, eine Verleimung vorzunehmen. Die um den Boden 4 gleichsam herumgewickelten und fest miteinander verbundenen brettförmigen Bauteile sind fest miteinander verbunden und durch das Einsetzen des Bodens 4 in die Nut 2 ist der gesamte Kasten bzw. ist die Schublade formbeständig.
- In den Figuren 6 und 10 ist weiterhin auch noch dargestellt, daß ein Eckverbinder nach dem an erster Stelle beschriebenen Ausführngsbeispiel mit an seiner Außenseite angeformten Befestigungsmitteln versehen ist. In dem hier dargestellten Fall bestehen diese Befestigungamittel aus einem sogenannten Harpunensteg (19), der rechtwinklig von der Außenfläche der beiden Hälften des Folienscharniers abragend, mit widerhakenförmigen Ausbildungen versehen ist. Entsprechend der Darstellung in Fig. 6 beginnt dieser Harpunensteg 19 erst im Abstand von den beiden Enden des Eckverbinders, so daß die Befestigung in einer in die brettförmigen Bauteile 1 eingebrachten tiefen Nut praktisch unsichtbar von außen ist, und insbesondere die äußeren Schmalflächen der brettförmigen Bauteile im Anschluß an den Eckverbinder auch optisch nicht gestört sind.
- Um bei besonderen Anwendungsfällen der Eckverbindung eine zusätzliche Festigkeit zu geben, können entsprechend den Fig. 10 und 11 die beiden Hälften 8 des Folienscharniers nach den Fig.
- 3 bis 6 oder die beiden Hälften 12 des Folienscharniers nach den Fig. 7 bis 9 an ihren in der Winkelstellung gegeneinanderliegenden Flächen mit einer Nut versehen sein, in die eine Halteleiste 16 einzusetzen ist. Vorzugsweise ist die Nut längsweise durchgehend,und die Halteleiste 16 kann nach dem Einschwenken in die Winkelstellung entsprechend der Fig. 4 eingeschoben werden. Entsprechend dem Ausführnngsbeispiel nach der Fig. 11 ist die Nut mit zusätzlichen inneren Einformungen versehen , und die Halteleiste 17 hat entsprechende Ansätze 18, die in diese Einformungen eingreifen. Es wird damit ein äußerst sicherer und formschlüssiger Zusammenhalt erreicht. Im übrigen ist noch auf die besondere Form des Eckverbinders nach Fig. 11 hinzuweisen, die eine Abwandlung des Eckverbinders nach den Fig. 7 bis 9 darstellt. Durch diese besondere Form wird eine abgerundete Ecke erzielt.
Claims (1)
- PatentansprücheEckverbinder für brettförmige Bauteile, wie Holzbretter, ummantelte Spanplatten, Hohlkammerprofile aus Kunststoff mit einer Nute für das Einsetzen eines Kastenbosdens für die Herstellung von Kästen, Schubladen u.dgl., gekennzeichnet durch ein aus Kunststoff bestehendes Folienscharnier (8, 9) bzw. (12, 9) mit Befestigungsmitteln auf der Stoßfläche (7) der brettförmigen Bauteile ( 2.) Eckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Folienscharniers als flache Flanschen (8) in der Form der Stoßfläche (7) der brettförmigen Bauteile (1) ausgebildet sind, auf denen sie zu befestigen sind.3s) Eckverbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Folienscharniers mit flachen Längsnuten (10) versehen sind zur Aufnahme von Befestigungsmitteln (11), wie Heftklammern o.dgl.0 4o) Eckverbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Folienscharniers an im Gehrungsschnitt ausgebildete Stoßflächen der brettförmigen Bauteile (1) angepaßt sind.5.) Eckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Folienscharniers als prismatische Körper (12) ausgebildet sind, mit je dem Grundriß eines rechtwinkligen Dreiecks:und an einer Seite der Basis (13) zusammenhängen (9), bei rechtwinklig ausgebildeten Stoßflächen der brettförmigen Bauteile (1).6.) Eckverbinder nach Anspruch 1 und 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften (12) des Folienscharniers an ihren Auflageflächen (14) auf die Stoßflächen der brettförmigen Bauteile mit angeformten Verbindungsdübeln (15) oder -Zapfen versehen sind.7.) Eckverbinder nach Anspruch 1 und 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden, bei Eckausbildung aufeinanderliegenden Flächen der beiden Hälften (8) oder (12) des Folienscharniers längsweise durchgehende Nuten ausgebildet sind zum Einsetzen einer Halteleiste (16).80) Eckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten und die Halte leiste (16) mit ineinandergreifenden Ausformungen (17) versehen sind0 90) Eckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienscharnier aus Polypropylen besteht0
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