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DE2422593A1 - Impulsgesteuertes schieberventil - Google Patents

Impulsgesteuertes schieberventil

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Publication number
DE2422593A1
DE2422593A1 DE2422593A DE2422593A DE2422593A1 DE 2422593 A1 DE2422593 A1 DE 2422593A1 DE 2422593 A DE2422593 A DE 2422593A DE 2422593 A DE2422593 A DE 2422593A DE 2422593 A1 DE2422593 A1 DE 2422593A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
control
pressure
spool
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2422593A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Klocke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuhnke GmbH
Original Assignee
Kuhnke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kuhnke GmbH filed Critical Kuhnke GmbH
Priority to DE2422593A priority Critical patent/DE2422593A1/de
Publication of DE2422593A1 publication Critical patent/DE2422593A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members
    • F16K11/07Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides
    • F16K11/0704Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides comprising locking elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/122Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston
    • F16K31/1225Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston with a plurality of pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Impulsgesteuertes Schieberventil Die erfindung betrifft ein impulsgesteuertes Schieberventil mit einem in der Ventilgehäusebohrung durch Umsteuerimpulse wechselseitig und axial zwischen zwei Schaltstellungen verstellbaren Steuerschieber und mit einer Halteeinrichtung zur zeitweiligen Fixierung des Steuerschiebers in seiner augenblicklichen Schaltstellung.
  • Da die relativ leichtgängigen Steuerschieber solcher Schieberventile ödurch impulsförmige Betätigungssignale in Form von Druckimpulsen an- und umgesteuert weden, besteht naturgemäß die Gelahr, daß nach dem Löscnen des jeweiligen Umsteuerimpulses auf den in einer der möglichen Schaltstellungen befindlichen Steuerschieber äußere Einflüsse In Forn von Erschütterungen, Stößen, Schwingungen und dgl. einwirken können, die als unkontrollierte Signale den Steuerschieber in eine indifferente lage und eine ungewollte Verstellbewegung bringen, wodurch es neben einer Beeinträchutigung der eigentlichen Funktion des Ventills zu Sach- und Personenschäde: kommen kann. Nan ist deshalb schon dazu übergegangen, den Steuerschieber in erinen Schaltstellungen auf elektrischem bzw. magnetischem oder mechanischem Wege zu fixieren.
  • Bei einer magnetischen Fixierung ergeben sich allerdings Nachteile dadurch, daß diese lnur bei durch magnetische Kraftlinien beeinflußbaren Bauteilen eingesetzt werden kann.
  • So wäre eine solche Fixierung an Schieberventilen, die werkstoffmäßig beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung bestehen, nur mit zusätzlichem Aufwand zu realisieren, indem das Bauteil, das durch die magnetischen Kraftlinien in der verlangten Stellung festgelegt werden soll, mit einer zus-4tzlichen magnetischen Brücke zu, wersehen ist, die aus magnetisch leitendem Werkstoff bestehen ömuß. Dieses bedeutet in den meisten Fällen eine gleichzeitige baulische Vergrößerung und ist bezüglich der Anschläge der bewegten Massen auf den Permanentmagneten auch relativ störanfällig.
  • Mechanische Fixierung können so aufgebaut sein, daß in Radialbohrungen des Steuerschiebers fendernd nach außen vorgespannte Stifte vorgesehen werden, die von innen gegen die Bohrung des den Steuerschieber aufnehmender Ventilgehäuses anliegen und bei axialer Verstellung des Schiebers eine die Verstellbewegung hemmende Reibkraft erzeugen.Eine andere Möglichkeit zur mechanischen Fixierung besteht darin, den Steuerschieber in seinen Schaltstellungen durch mechanische Schnappef mit metallischen Federn festzulegen, ie bei Eintreten des Steuerschiebers in eine Schaltendstellung wirlrsam werden und Ihn durch Pelb- und Haltekräfte an einer ungewollten Verstellbewegung hIndern.
  • Allerdings hat sich gezeigt, das die bekannten mechanischen Halte- und Hemmeinrichtungen ienem mechanischem Veschleiß und aufgrund schlecht im voraus bestimmbarer Reibkräfte von Fall zu Fall unterschiedlichen Umsteuerempfindlichkeiten unterliegen. Außerdem zeigt sich, daß der zu treibende Bauaufwand kostenmäßig ungünstig ist und eine entsprechende Baugröße bedingt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Schieberventils mit einer Halte- und Hemmeinrichtung zur Fixierung und Hemmung des Steuerschiebers in seinen Endstellungen, bei dem bohne Anwendung von verschleißunterliegenden Bauteilen eine sichere Fixierung des Steuerschiebers in den Schaltstellungen gegeben ist, und zwar trotz einer gleichzeitig erreichbaren Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit hinsichtlich des anzuwendenden lindestansprechdrucks für die Umsteuervorgänge. Weiterhin wird angestrebt, daß die Haltekraft zur Fixierung des Steuerschieber n der jeweils eingenommenen Schaltstellung mit steigendem Betriebsdruck aus Sicherheitsgründen in einem proportionalen Verhältnis zunimmt.
  • ;ur lösung dieser Aufgabe wird das eingangs erwähnte Schiebers ventil erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der Steuerschieber in seiner jeweiligen Schaltstellung mit einem Heltedruckmitte beaufschlagbar ist, das den Steuerschieber in/der Schaltstellung fixiert. Dabei ist die vcm Haltedruckmittel in den Schaltstellunger auf den Steuerschieber ausgeübte Haltedruclckraft kleiner als die entgegengesetzt auf den Steuerschieber wirkende Druckkraft eines nachfolgenden Umsteuerimpulses.
  • Das Haltedruckmittel wird nach Aufhebung des vorausgegangenen, den Steuerschieber in eine der Schaltstellungen bringenden Umsteuerimpulses wirksam, so daß der Steuerschieber durch einennachfolgenden, entgegengesetzt wirkenden Umsteuerimpuls und unter aufhebung des Haltedruckmittels in die andere Schaltstellung gebracht werden kann. Zweckomäßigerweise wird das Haltedruckmittel am Druckmittelnetzanschluß des Ventilgehäuses abgezweigt, während die wechselseitige Zufuhr des Haltedruckmittels zu den j jeweils wirksamen Steuerschieberflächen mittels am Schieberumfang ausgebildeter Steuerstege und Steuerschlitze in Abhängigkeit von der axialen Verstellung des Schiebers geregelt wird.
  • Bei einem Schieberventil, bei dem auf beiden Seiten des Steuerschiebers Druckkammern ausgebildet sind, kommuniziert jeweils eine der Druckkammern bei einer Schaltstellung über eine erste, mit dem Druckmittelnetzanschluß in Verbindung stehenden Drosselstelle und ist im übrigen über eine zweite Drosselstelle an Atmosphäre anschließbar, wobei die ersten und zweiten Drosselstellen für jede Kammer so aufeinander abgestimmt sind, daß sich in der jeweils gedrosselt an den Druckmittelnetzanschluß angeschlossenen Kammer der gewünschte Haltedruck aufbaut, der den Steuerschieber in der eInen, dieser Steuerschieberstellung - zugeordneten Schaltstellung fixiert und niedriger als der Druck am Druckmittelnetzanschluß is-t.
  • Diese erfindungsgemäße lösung läßt ohne wesentliche Änderungen am eigentlichen Schieberventilaufbau eine Bauweise zu, die eine Fixierung und Hemmung des Steuerschiebers in seinen Schaltstellungen ohne Verwendung von verschleißunterliegenden Bauteilen ermöglicht, und zwar beispielsweise durch Anwendung eines pneumatischen oder auch hydraulischen Helterdruckmittels, das dem üblichen und in jedem Fall für die Betätigung des Ventils erforderlichen Druckmittelnetz entnommen wird. Wenn die Wirkung des Halterdruckmittels unmlttelbar mit oder auc kurz nach dem Einsetzen des in entgegengesetzter Richtung wlrrenden Umsteuerimpulses aufgehoben wird, kann die Höhe des Umsteuerimpulses relativ klein gehalten werden, da er nur den üblichen geringen und bei der Schieberstellung auftretenden Reibungwiderstand durch Mittelung eines kurzen Kraftimpulses zu überwinden hat, ohne zusätlich mechanische Reibungswiederstände überwinden zu müssen, die bei den erwähnten mechanischen Halteeinrichtungen auftreten. hierdurch bleibt eie besonders hohe Ansprechempfindlichkeit des Schieberventils gewährleistet.
  • Da außerdem das Haltedruckmittel unmittelbar dem Druckmittelnetzanschluß entnommen wird, fällt und steigt zwangsweise auch die auf den Steuerschieber einwirkende Haltekraft propcrtlcna mit dem betriebsdruck, wodurch sich eine aus Sicherheitsgründen erforderliche zuverlässige Steuerschieberfixierung ergibt.
  • In der anliegenden Zeichnung sind einige praktische Ausführun beispiele für die Erfindung dargestellt. Es zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt durch ein Schieberventil nach der Erfindung, Figur 2 einen der Figur 1 entsprechenden Schnitt durch ein Schieberventil, lbei dem eine externe Zuordnung der zweiten Drosselstellen vorliegt, Figur 3 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform für ein Schieberveintil und Figur 4 ein Schematisches Schaltbild für ein Schieberventil nach der Erfindung.
  • Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es sic um ein 5/2-Wegenventil, also ein Ventil mit fünf gesteuerten Anschlüssen und mit zwei möglichen Schaltstellungen. Dieses Ventil wird den nachstehenden Ausfühnungen entsprechend pneumatlsch betätigt und gesteuert. Vorausgeschlc£t sei allerdings, daß auch andere Ventilarten und im übrigen auch eine hydraulische Ventilbetätigung und-steuerung sowie andere Druckmittelarten nicht ausgeschlossen werden.
  • Das In Figur 1 gezeigte Ventil besteht aus dem Gehäuse und den beiden am Gehäuse befestigten Endplatten 2 und in der zylinderlschen Genäusebohrung 4 liegt axial verstellbar der Steuerschieber 5, in dem zwei Druckkammern 6, 7 ausgebildet sind.
  • Das Schieberventil, das beispielsweise zur Steuerung der Bewegung eines pneumatischen Antriebs mit beidseitig beaufschlagbarem Kolben dienen kann, hat einen Druckluftnetzanschluß P, zwei Entlüftungsanschlüsse R und S sowie zwei Arbeitleitungsanschlüsse A und B, die in üblicher Weise in Form von Bohrungen im Ventilgehäuse 1 liegen und die in Abhängigkeit von der Stellung des Schiebers 5 in bekannter Weise wechselseitig verbunden werden. Bei der Schaltstellung nach Figur 1 ist somit beispielsweise der Arbeitsanschluß B über die Steuerschieberausnehmung 5a am Schieberumfang mit den Anschluß P verbunden, während die an A anzuschließende Arbeitsleitung über die Schieberausnehmung 5b und den Anschluß R entlüftet werden kann. Eine andere Anschlußkombination ergibt sich sinngemäß, wenn der Schieber 5 in die zweite Schaltstellung umgesleuert ist.
  • In den beiden Endplatten 2 und3 sind Anschlußbohrungerr 8 und 9 vorgesehen, die mit den in Figur 4 gezeigten Steuerleitungen 10 und 11 zu verbinden sind. Diese führen zu 3/2-Wegesteuerventilen 12 und 13, welche wiederum mit der Druckmittelquelle und der Geräteeinheit 14 über die leItungen 15 bzw. 16 verbunden sind. Die Leitung17 ist an den Anschluß P des in Figur 4 allgemein mit V bezeichneten Schieberventils angeschlossen.
  • Durch Öffen des Ventils 12 kann der Steuerschieber aus der gezeigten ersten Schaltstellung gemäß Figur 1 nach rechts in die zweite mögliche Schaltstellung umgesteuert werden, und zwar aufgrund eines über die Leitung 10 und den Anschluß 8 in die Kainmer 6 gelangenden Umsteuerimpulses. Entsprechend kommt der Schieber in die erste Schaltstellung wieder zurück, wenn durch Betätigung des Ventils 13 ein Umsteuerimpuls über die leitung 11 und den Anschluß 9 in die Schieberkammer 7 gelangt.
  • Das Haltedruckm ttel, das den Steuerschieber 5 in seiner jeweiligen Schalt- und Endstellung fixiert, wird am Druckmittelnetzanschluß P abgezweigt und kann über die in der Wand des Steuerschiebers 5 ausgebildeten ersten Drosselstellen 18 bzw. 19 in die Kammern 6 bzw. 7 gelangen, die wiederum über beide Drosselstellen 20.21 in den Endplatten 2, 3 mit den Anschlüssen 8 und 9 und damit bei entsprechender Stellung der Ventile 12 und 13 mit Atmosphäre verbindbar sind. Aus der Darstellung ergibt sich von selbst, daß d-Le wechselseitige Zufuhr des Haltedruckmittels zu den jeweils wirksamen Steuerschieberflächen mit Hilfe der am Steuerschieberumfang ausgebildeten Steuerstege und Steuerschlitze in Abhängigkeit von der axialen Verstellung des Steuerschiebers geregelt werden kann.
  • Bei der in Figur 1 gezeigten Ventilstellung steht die rechte Kammer 7 gedrosselt mit der aus dem Netzanschluß P kommenden Druckluft in Verbindung, derart, daß sich der in der Kammer 7 aufbauende Haltedruck aufgrund einer entsprechenden Abstimmung der Drosselstellen 19 und 21 zueinander niedriger ist als der Betriebsdruck am Anschluß P. Auf jeden Fall ist gewährleistet, daß der den Schieber 5 nach links (Figur 1) drackende Haltedruck eine ausreichende Druckkraft ausübt, un den Steuerschieber 5 sicher in der gezeigten Schaltstellung zu fixieren.
  • Wenn dann über den Anschluß 8 ein Umsteuerimpuls kommt, wird der Steuerschieber 5 aus der gezeigten Stellung nach rechts in die andere Schaltstellung bewegt, da die vom Haltedruchmittel in den Schaltstellungen auf den Steuerschieber aus---eübte Haltedruckkraft kleiner als die entgegengesetzt auf den Steuerschleber wirkende Druckkraft eines nachfolgenden U: steuerdruckimpulses ist. Bei diesem Vorgang lwird unmittelbar nach kurzer Schieberverstellung die Drosselstelle 19 durch den am Schieberumfang ausgebildeteten mittlern Steuersteg abgesperrt, während anschließend nach weiterer Verstellbewegung unter gleichzeitiger Entlüftung der Kammer 7 die Drosselstelle 18 zwecks Herstellung einer Verbindung zwischen der Kammer 6 und dem Anschluß 3 freigegeben wird, so daß sich in der Kammer 6 der gewünschte Haltedruck zur Fixieren des Steuerschlebers 5 in der zweiten Steuerstellung aufbauen kann.
  • Die in kden Figuren 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiele stimmen prinzipell mit dem Schieberventil nach Figur 1 überein, so daß deren einender entsprechende Bauteile zur Vereinfachung mit den gleichen Bezugszeichen versehen sinc.
  • UnterschIedlIch ist beim Ventil gemäß Figur 2 im Vergleich zum vorher beschriebenen Ventil nur das Merkmal, daß die zweiten Drosselstellen nicht intern, sondern extern dem Ventil zugeordnet sind, indem nämlich die Dosserstellen 20 und 21 in die Anschlußstücke 22 und 23 für die Verbindungsschläuche 10 und 11 integriert sind.
  • Das Schieberventil gemäß Figur 3 ist im Unterschied zu den kbeiden anderen Aufürungsbeispielen nur insoweit anders gestaltet, als die ersten Drossel stellen zur Herstellung der Verbindungen des Netzanschlusses P mit den Kammern 6 und nich als durch die Steuerschieberwand verlaufende Bohrungen ausgebildet sind, sondern vielmehr als Kanäle in den End--platten 2, 3 und im Ventilgehäuse 1.
  • Es ist zu erkennen, daß ide rechte Stuerschieberkammer 7 (Figur 3) über den Kanal 24 in der Endplatte 3, den aus 25 im Ventilgehäuse, den Anschliß B und Umfangsausnehmen 26 am Steuerschieber mit P verbunden ist, so daß sich Kammer 7 der Haltedruck mit den schon vorher erläuterten Wlnkungen aufbauen und den Steuerschieber in de dargestellten Scha-ltstellung fixieren wird. Dabei kann die erste Drosselstelle durch eine gesonderte Drossel 27 gebildet werden, die in eine Ausnehmung der Endplatte 3 eingelassen ist.
  • Nach dem Umsteuern des Schiebers 5 in die andere Schaltstellung wird durch die stirnseitige Endfläche des Schiebers der in die Kammer 7 mündende Kanal 24 abgedeckt und die Kammer 6 mit dem Anschluß P verbunden, und zwar über die Kanäle 28 und 29 mit der zwischengeschaiteten ersten Drosselstelle ,0, über den Anschluß A und schließlich über die Umfangsausnehmung 31 des Steuerschiebers, die sich in diesem Betriebszustand in Überdeckung mit dem Anschluß P befindet. In der Kammer 6 wird auf diese Weise wieder der erforderliche Halterdruck aufgebaut, der den Steuerschieber in der zweiten möglichen Schaltstellung sicher fixiert.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Impulsgesteuertes Schieberventil mit einem In der Ventilgenäusebohrung durch Umsteuerimpulse wechselseitig und axial zwischen zwei Schaltstellungen verstellbaren Steuerschieber und mit eier Halteeinrichtung zur zeitweiligen Fixierung es Steuerschiebers in seiner augenblicklichen Schaltstellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber nach löschen des vorausgegangenen Umsteuerimpulses in seinen jeweiligen Schaltstellungen mit einem Haltedrucknittel beaufschlagbar ist, das den Steuerschieber in der Schaltstellung fixiert.
    2. Schieberventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Haltedruckmittel in den Schaltstellungen auf den Steuerschleber ausgeübte Haltedruckkraft kleiner als die entgegengesetzt auf den Steuerschieber wirkende Druckkraft eines nachfolgenden Umsteuerdruckimpulses ist.
    , Schieberventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltedruckmittel nach Aufhebung des vorausgegangenen, den Steuerschieber in eine der Schaltstellungen bringenden Umsteuerimpulses wirksam wird und da.
    der Steuerschieber durch den nachfolgenden, entgegengesetzt wirkenden Umsteuerimpuls und unter Aufehebung des Haltedruckmittels in die andere Schaltstellung gebracht wird.
    Schieberventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch geken zeichnet, daß das Halterdruckmittel am Druckmittelnetizanschluß des Ventilgehäuses abgezweigt wird und daß seine wechselseitige Zufuhr zu den jeweils wirksamen Steuerschieberflächen mittels am Schieberumfang ausgebildeter Steuerstege und Steuerschlitze bzw.-ausnehmungen in Abhängigkeit von der axialen Verstellung des Steuerschiebers regelbar ist.
    5. Schieberventil, bei dem auf beiden Seiten des Steuerschiebers Druckkammern ausgebildet slnd, nach den Ansprüchen 1 bs , dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ene der Druckkammern bei einer Schaltstellung über eine erste, mit dem Druckmittelnetzanschluß in.Verbindung stehende Drosselstelle komuniziert und im übrigen über eine zweite Drosselstellung an Atmosphäre anschließbar ist, wobei die ers-ten und zweiten Drosselstellen in bezug auf jede Kammer so aufeinander abgestimmt sind, da. sich in der gerade gedrosselt an den Druckmlttelnetzanschluß angeschlossenen Kammer der erforderliche Halterdruck aufbaut, der den Steuerschieber in der einen, dieser Schieberstillung zugeordneten Schaltstellung fixiert und im übrigen stets niedriger als der Betriebsdruck am Druckmmittelnetzanschluß ist.
    6. Schieberventll nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß der zweiten Drosselstellen an Atmosphre über gesonderte Steuerventile erfolgt.
    7. Steuerventil nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzei9chnet, daß ein gasförmigen oder flüssiges Halterdruckmitte zur Anwendung kommt.
    L e e r s e i t e
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