DE2415224C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Steuern der Kühlleistung von Schmalseitenwänden bei Plattenkokillen beim Stranggießen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Steuern der Kühlleistung von Schmalseitenwänden bei Plattenkokillen beim StranggießenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Kühlleistung von Schmalseitenwänden bei Plattenkokillen
beim Stranggießen, wobei die Schmalseitenwände zwischen Breitseitenwänden festgeklemmt werden, vor
Gießbeginn der Formhohlraum zwischen den Schmalseitenwänden mit einem in Stranglaufrichtung konvergierenden,
der Stahlqualität und der Strangbreite angepaßten Gießkonus versehen wird und eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Beim Stranggießen von Stahl wird auf allen Seiten des Stranges innerhalb der Kokille eine möglichst gleichmäßige
Wärmeabfuhr angestrebt, öamit der Strang beim Verlassen der Kokille allseitig eine möglichst gleichmäßige
Krustendicke aufweis,..
Durch formatbedingte unterschiedliche Schwingungswerte der Strangkruste auf den Schmal- und
Breitseiten ist beim Gießen von Brammen das Anliegen der Strangoberfläche an den Schmal- und Breitseitenwänden
der Kokille ungleich. Zusätzlich wird das Anliegen der Strangkruste an den Kokillenwänden auch
durch Ausbauchen, insbesondere der Breitseiten, beeinflußt Es ist üblich, die Schmalseiten des Formhohlraumes
mit einem in Richtung des Kokillenausganges konvergierenden Gießkonus zu versehen und die
Breitseiten des Formhohlraumes parallel oder mit ^ einem gegenüber den Schmalseiten unterschiedlichen
Gießkonus auszuführen.
Es ist eine verstellbare Piattenkokille bekannt, die mit
der Verstellung der Schmalseitenwände auf unterschiedliche
Strangbreiten gleichzeitig den Gießkonus des Formhohlraumes zwischen diesen Wänden nach
einem in Abhängigkeit der Strangbreite vorbestimmten Schwindungswert verändert Der eingestellte Gießkonus
ist aber nur für einen kleinen Bereich der Gießgeschwindigkeit und der Gießtemperatur optimal, ,5
d. h. das Anliegen der erstarrenden Kruste und damit die abgeführte Wärmemenge kann nur bei diesen Werten
optimal sein. Bei Veränderung der GieEgeschwindigkeit und/oder der Gießtemperatur verändert sich auch die
Schrumpfung und ergibt dadurch eine ungleiche Kühlung und Erstarrung der Strangkruste. Solche
Unregelmäßigkeiten führen zu Rissen und erhöhen die Durchbruchsgefahr und den Kokillenverschleiß.
Es ist auch eine verstellbare Plattenkokille bekannt, die beim Einstellen der Querwände auf unterschiedliche
Strangbreiten eine selbsttätige Einstellung der gewünschten Neigung dieser Querwände gegenüber einer
in die Kokille einlegbaien Formateinstell-Lehre ermöglicht.
Die Querwände sind an quer zu den Längswänden angeordneten Jochen schwenkbar befestigt und zwisehen
den Querwänden und starren Trägern sind Federn angeordnet. Diese für eine vorbestimmte
Gießgeschwindigkeit und Gießtemperatur einstellbare Kokille ergibt bei sich ändernden Gießparametern
keine gleichmäßige und optimale Kühlung.
Es ist weiter eine Plattenkokille bekannt, die quer zur Stranglaufricntung in zwei Teile unterteilt ist, wobei der
obere Teil keinen Gießkonus aufweist und die Wände des unteren Teiles federnd an die Strangoberfläche
gedrückt werden. Zwischen den im unteren Teil angeordneten einander benachbarten Wänden sind
Spalte vorgesehen, die eine freie Bewegung der Wände ohne gegeseitige Behinderung ermöglichen. Die auf
diese Wände wirkende Federkraft muß einerseits der durch den ierrostatischen Druck erzeugten Kraft
standhalten und andererseits darf die Federkraft die noch dünne Strangkruste nicht deformieren. Diese
Vorrichtung ist zum Gießen mit wechselnden Gießparametern, wie der Gießgeschwindigkeit und der Gießtemperatur
etc, ungeeignet, weil die Federkraft auf unterschiedliche Krustendicken bzw. Krustenfestigkeiten
nicht anpaßbar ist. Im weiteren verschleißen solche durch Federn angepreßte Wände sehr rasch. Zusätzlich
können solche Schmalseitenwände nicht zwischen den Breitseiten festgeklemmt werden, so daß im Bereich des
Badspiegels eine Anwendung dieser Vorrichtung ausgeschlossen ist.
Auch ist eine Vorrichtung zum Verstellen des Formates einer Plattenkokille außerhalb des Gießbetriebes
bekannt, bei der zuerst die Schmalseitenwände der Kokille ohne Veränderung des Gießkonus verschoben
und entsprechend dem gewünschten Strangformat fixiert und anschließend der Gießkonus auf das
gewünschte Maß einstellbar ist. Bei dieser Vorrichtung ist eine gleichmäßige Kühlung bei sich ändernden
Gießparametern während des Gießens nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine
optimale und gleichmäßige Kühlung innerhalb der Kokille bei sich ändernden Gießparametern, speziell der
Gießgeschwindigkeit und der Gießtemperatur, ergeben. Im weiteren soll bei Hochleistungsstranggießanlagen
ein Gießen mit großen Gießgeschwindigkeitsunterschieden bei verbesserter Strangqualität und verminderter
Durchbruchgefahr ermöglicht werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß vor Gießbeginn der
Gießkonus zusätzlich auf einen der vorgesehenen Gießgeschwindigkeit und/oder Gießtemperatur entsprechenden
Sollwert adjustiert und bei Abweichung von der Gießgeschwindigkeit und/oder der Gießtemperatur
während des Gießbetriebes der Gießkonus nach vorbestimmten, diesen wechselnden Gießparametern
entsprechenden Sollwerten verändert wird.
Bei Anwendung dieses Verfahrens ist es möglich, optimale Kühlungsverhältnisse in Plattenkokillen auf
der Schmalseite des Stranges, auch bei stark variierenden Gießgeschwindigkeiten, Gießtemperaturen etc. zu
erzeugen. Dadurch besteht bei Brammenstranggießanlagen für große Gießgeschwindigkeiten, beispielsweise
etwa 2 m pro min. die Möglichkeit, während des gleichen Gusses auch in einem Geschwindigkeitsbereich
unter 1 m pro min mit vorbestimmter Kühlleistung zu fahren und Stränge mit optimaler Qualität und ohne
erhöhtes Durchbruchsrisiko zu gießen. Die Gründe für das Gießen mit unterschiedlichen Gießgeschwindigkeiten
in solchen Anlagen sind vielfältig. Als Beispiele seien erwähnt: langsames Angießen, Störungen im Metallzufluß
zwischen Zwischengefäß und der Kokille bzw. Pfanne und Zwischengefäß, Anpassung der Gießzeit an
den Konverterzyklus, reduzierte Gießgeschwindigkeit beim Gußende etc.
Die Anpassung des Gießkonus während oder kurz nach der Veränderung der Gießgeschwindigkeit, der
Gießtemperatur oder anderer die Erstarrung beeinflussender Gießparameter kann nach verschiedenen Verfahren
durchgeführt werden. Es ist beispielsweise möglich einen optimalen Sollwert der Konizität
zwischen den Schmalseitenwänden in Abhängigkeit der Gießgeschwindigkeit und/oder der Gießtemperatur
durch empirische Versuche zu bestimmen. Ein solcher optimaler Sollwert wird in der Regel in bezug auf eine
gleichmäßige Erstarrung der Strangkruste gesucht. Dabei kann der Gießkonus auf vorbestimmte, der
veränderten Gießgeschwindigkeit und/oder der veränderten Gießtemperatur entsprechende Sollwerte angepaßt
werden. Sollwerte für den Gießkonus »K« werden in der Stranggießpraxis in °/o pro m angegeben.
Fs ist weiter möglich einen gewünschten Sollkühlleistungswert der Schmalseitenwände als Basiswert für die
Konuseinstellung zu verwenden. Sowohl die Gießtem peratur als auch die Gießgeschwindigkeit sind Gießpa
rameter, die die Kühlleistung der Kokillenwändi beeinflussen. Gemäß einem weiteren Kennzeichen de
Erfindung kann die Kühlleistung der Schmalseitenwän de laufend gemessen, diese Meßwerte mit denjenigei
der Ist-Gießgeschwindigkeit und/oder der Ist-Gießtem
peratur entsprechenden Sollkühlleistungswert vergli chen und bei Abweichung zwischen dem Soll- un
Ist-Kühlleistungswert der Gießkonus bis zum Erreiche der Sollkühlleistung angepaßt werden. Neben de
Gießgeschwindigkeit und der Gießtemperatur wird di Kühlleistung der Schmalseitenwände durch die Strc
mung im flüssigen Gießkopf, die Art und Menge de Gießpulverschlacke und durch unregelmäßige Abkül
StrangeS erzeu8te Biegekomponente beein-
20
Eine weitere vorteilhafte Methode zur Anpassung des GieBkonus bei Veränderung eines die Kühlleistung der
Schmalse.tenwand beeinflussenden Gießparämeters kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden wenn
die spezifische Kühlleistung der Schmal- und der Breitseitenwände laufend gemessen, die Meßwerte der
Schmal- und Breitseitenwände gegenseitig verglichen und das spezifische Ist-Kühlleistungsverhältnis zwi
sehen diesen Wänden mit dem vorbestimmten spezifischen
Soll-Kuhüe.stungsverhältnis diskriminiert und bei
Abweichung zwischen dem spezifischen Soll- und Ist-Kuhlleistungsverhältnis der Gießkonus bis zum
Erreichen des spezifischen Soll- Kühlleistungsverhält nisses angepaßt wird Nach dieser Methode wird die
Wärmeabfuhr im Strang bzw. das Wachstum der
Strangschale in Abhängigkeit der Summe der dafür maßgebenden Gießparameter gesteuert. Gleichzeitig
werden dabei alle Gießparameter und auch ä f
unkontrollierbaren Einflußfaktoren, wie Ausdehnungen mnerhalb der Kokille oder durch die SekundäSlun"
erzeugten Biegemomente im Strang etc. berücksichtigt
Der Soll-Konus kann bei gegebenen Gießparametern wahrend des Gießbetriebes vorteilhaft eruiert werden
wenn die Kühlleistung der Schmalseitenwände laufend gemessen, bei Veränderung des Gießkonus K die
Abweichung der Kühlleistung Δ Q (Kcal/cm? - see)
nach der Abweichung des Konus Δ K (%/m) differen-
TnL-ün aUS der SO erhaltenen Kurve der dem
Sollkuh le.stungswert zugehörige Sollkonus bestimmt *"* '".der Ri*el 'iegen die Werte für S
Sollkuhlleistung bzw. den Sollkonus bei einer differen
zierten Kurve yf . die einen steigenden und einen
anschließenden horizontalen Ast aufweist im Über gangsbereich zwischen dem steigenden' und derr"
horizontalen Ast m
Damit die Kraft zum Verstellen des Gießkonus des Formhohlraumes zwischen den Schmalseitenwänden Aa
wahrend eines laufenden Gusses minimal gewählt werden kann und bei unterschiedlichen Gießgeschwindigkeiten
maßhaltige Brammen produzierbar sind sowie gleichzeitig keine Verstellung der unmittelbar der
Kokille nachfolgenden Strangführung notwendig ist. kann, nach einem Kennzeichen der Erfindung beim
Anpassen des Gießkonus das dem Nennmaß des Stranges entsprechende Maß des Formhohlraumes am
Kokillenausgang zwischen den Schmalseiten beibehal ten werden. Die Kokille wird dabei in der ReEel so
ausgerüstet, daß die der Platte für die Konusverstellung zugeordnete, schwenkbare Verbindung durch eine
parallel zu den Schmalseitenwänden verlaufende Achse bestimmt ist, die nahe einer durch den Kokillenausgang
gebildeten Ebene liegt. 6 g
Die Kraft zum Verstellen des GieBkonus während des GieBbetnebes kann relativ klein gehalten und ein
Zerkratzen der Kupferplatten der Breitseitenwände kann vermindert werden, wenn, nach einem zusätzli- ist an ,
:hen Merkmal der Erfindung, die Kraft zum Festklem- 6ο SeE*
Tien der Schmalseitenwände während der Verstellunp 7 · ,
«f etwa den zweifachen Wert der duS den "^"
errostatischen Druck wirkenden Gegenkraft reduziert ind nach der Verstellung wieder auf den Wert vor der
herstellung erhöht wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnet ich dadurch, daß zwischen dem Tragrahmen und der
.chmalseitenwand eine mit dieser schwenkbar verbun-
30
35
dene Platte angeordnet ist und daß alternativ die eine der beiden Verstelleinrichtungen am Tragrahmen und
an der Platte sowie die andere Verstelleinrichtung an der Platte und an der Schmalseitenwand befestigt sind,
Die Klemmkraft der Breitseitenwände kann während der Anpassung des Gießkonus an unterschiedliche
Gießparameter unverändert verbleiben und gleichzeitig ein Verschleiß der Kupferplatten der Breitseiten
vermieden werden, wenn, nach einem Merkmal der ι Erfindung, die Konusverstelleinrichtung an der Platte
und an der Schmalseitenwand und die Einrichtung zum Verstellen des Formhohlraumes an unterschiedliche
Strangabmessungen an der Platte und am Tragrahmen befestigt sind, wobei die mit der Schmalseitenwand
durch die Achse verbundene Platte zwischen den Breitseitenwänden einklemmbar und das die Formhohlraumbreite
bestimmende Maß der Platte gegenüber der Schmalseitenwand bis 2 mm größer ist.
Eine weitere vorteilhafte Kokillenkonstruktion zeichnet
sich dadurch aus, daß die Konusverstellcinrichtung an der Platte und am Tragrahmen, die Einrichtung zum
Versiellen des Formhohlraumes an unterschiedliche
Strangabmessungen an der Platte und an der Schmalseitenwand befestigt sind und daß die Platte zusammen mit
der Schmalseitenwand um die am Tragrahmen angeordnete Achse schwenkbar sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung der Figuren von
Beispielen zu entnehmen.
Dabei zeigen
F ι g. 1 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt auf einen
Teil einer Plattenkokille,
F ι g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der F i g. 1.
r ι g. 3 eine Draufsicht auf ein anderes Beispiel einer
teilweise dargestellten Plattenkokille,
£ ι g- 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der l· ι ε. 3.
r 'g- 5 eine schematisch dargestellte Plattenkokille
mit einer Steuereinrichtung und
kp^H1'6r>ein o Diagramni der Kühlleistung in Abhängigen
des Gießkonus.
Stlnd.en Fig" ' Und 2 ist mit f eine Plattenkokille zum
Stahlstranggießen bezeichnet. Eine feststehende 2 und
eine bewegliche Breitseitenwand 2' sowie Schmalseitenwanae
3 begrenzen den Formhohlraum 4. Eine schmalseitenwand 3 besteht aus einer dem Formhohlraum
4 zugewandten Kupferplatte 7 und einer Stutzplatte 8. Die Wände 2, 2', 3 sind in einem um die
ivoiaile verlaufenden Tragrahmen 5 abgestützt. Durch
Nrafl von Kolbenzylindereinheiten 6 werden die
en 3 zwischen den Breitseiten 2, 2' festge
Boten ist
tretenen des Formhohlraumes 4 an unter- -ne Strangabmessungen ist an der Schmalseitenan
einer Platte 17 eine Einrichtung befestigt 'er Spindel 11 und einem mit dieser Spindel 11
!wirkenden Verstellgetriebe 12 besteht. Die ι« mit der Schmalseitenwand durch einen
gelenkig verbunden. Das Verstellgetriebe 12 Hatte 17 befestigt die ihrerseits mit einem
mit dem Tragrahmen 5 verbunden ist Schwenkplatte 17 und der Schmalseiteneinsetzbare
Stutzlehren
65
des Gießkonus w ährend des Gießbe-Platte 17 und am Tragrahmen 5 eine
ichtung angeordnet Eine Spindel 21 Verstellgetriebe 22 zusammen, das am
5 befestigt ist. Beim Bewegen der Spindel
21 wird die Platte 17 zusammen mit der Schmalseitenwand 3 um eine quer zur Stranglaufrichtung 24 und
parallel zu den Schmalseitenwänden 3 verlaufende Achse 25 verschwenkt. Die Achse 25 ist nahe der durch
den Kokillenausgang gebildeten Ebene 27 und das Verstellgetriebe 22 in Stranglaufrichtung 24 gesehen
vor dieser Achse 25 angeordnet. Durch diese Anordnung der Achse 25 kann erreicht werden, daß beim
Verstellen des Gießkonus während dem Gießbetrieb mittels dem Verstellgetriebe 22 das dem Nennmaß des
Stranges zugeordnete Maß 28 des Formhohlraumes 4 am Kokillenausgang zwischen den Schmalseiten praktisch
beibehalten werden kann. Die Verstellgetriebe 12 und 22 sind mit nicht dargestellten elektrischen
Antrieben versehen. Andere Verstelleinrichtungen, beispielsweise hydraulische, können Anwendung finden.
In den F i g. 3 und 4 ist eine andere Lösung dargestellt.
Der Kokillenaufbau in bezug auf den Tragramen 5, den darin abgestützten Breitseitenwänden 2, 2' und den
Kolbenzylindereinheiten 6 ist gleich wie für die F i g. 1 und 2 beschrieben.
Zum Verstellen des Formhohlraumes in bezug auf die Strangbreite ist eine Spindel 32 einerseits mit einer
Platte 31 und andererseits mit dem Tragrahmen 5 verbunden. Diese Spindel 32 kann mittels eines
Verstellgetriebes 33 angetrieben werden. Das Verstellgetriebe 33 ist am Tragrahmen 5 befestigt. Zwischen der
Platte 31 und dem Tragrahmen 5 sind die formatabhängigen Einstell- und Stülzlehren 20 eingehängt. Mit der
Platte 31 ist ein Verstellgetriebe 35 verbunden, das mit einer Spindel 36 zusammenwirkt und zum Verstellen der
Konizität des Formhohlraumes zwischen den Schmalseitenwänden dient. Dabei wird die Schmalseitenwand 3
um eine Achse 37 verschwenkt. Die Mittellinie der Achse 37 liegt auf der Kokillenausgangsebene 27. Die
Achse 37 verbindet die Schmalseitenwand 3 gelenkig mit der zwischen der Schmalseiten wand 3 und dem
Tragrahmen 5 angeordneten Platte 31. Das die Formhohlraumbreite bestimmende Maß 38 der Klemmwände
31 ist gegenüber der Schmalseitenwand 3 bis 7 mm größer. Die durch die Kolbenzylindereinheit 6
erzeugte Klemmkraft wird damit im Kaltzustand der Kokille vollständig durch die Platte 31 aufgenommen.
Durch die Erwärmung der Kupferplatte 7 während des Gießbetriebes schließt sich, speziell im Badspiegelbereich,
der im Kaltzustand der Kokille vorhandene Spalt 39. Zur Vermeidung des Eindringens von Stahlspritzern
beim Angießen in den Spalt 39 kann die Stoßfuge mittels Klebebändern abgedeckt werden. Ein Verschwenken
der Schmalseitenwände 3 während des Gießbetriebes ist bei dieser Lösung mit geringen Kräften und ohne
Veränderung der Anpreßkraft der Kolbenzylindereinheiten 6 möglich.
In F i g. 5 ist mit 50 eine Plattenkokille für Brammen
bezeichnet die sich, wie bereits beschrieben, im wesentlichen aus den beiden Breitseitenwänden 2, 2'
und aus den beiden Schmalseitenwänden 3 zusammengesetzt Die Kokill^nwände besitzen Kühlkammern
63-70, die bestimmte Kühlbereiche umfassen. Der Einfachheit halber sind die Kühlkammern in Stranglaufrichtung
nicht unterteilt. Wenn es erwünscht ist, kann die Kühlleistung durch Unterteilen der Kühlkammern
quer zur Stranglaufnchtung differenziert gemessen und ausgewertet werden. Jeder Kühlkammer 63 — 70 sind
Wasserzu- und -abflußleitungen 72 zugeordnet An die Wasserzu· und -abflußleitungen 72 der Breitseiten 2, 2'
sind Meßglieder 59 /ur Bestimmung der abgeführten Wärmemengen bzw. der Kühlleistung angeschlossen. In
den Meßgliedern 59 wird gleichzeitig ein Durchschnittswert der Kühlleistung der Kühlkammern 63,64 bzw. 65,
66 gebildet, welcher einem Durchschnittsbildner 55 zugeleitet wird. Die Kühlleistung der beiden Kühlkammern
67,68 bzw. 69,70 der Schmalseitenwände 3 wird in Meßgliedern 5Γ bzw. 51 gemessen und als Durchschnittswert
52, 52' Differenzwertbildnern 53, 54 bzw. 53', 54' zugeführt. Den Differenzwertbildnern 53, 53'
wird ferner ein Ausgangssignal 74 des Durchschnittswertbildners 55 eingegeben. Die Differenzwertbildner
53, 53' erzeugen Differenzwertsignale 56, 56', die der Differenz zwischen der Kühlleistung der entsprechenden
Schmalseite und den Breitseiten entspricht Diese Signale 56,56' werden einem Rechner 58 zugeführt. Die
Diffcrenzwertbildner 54, 54' erzeugen Differenzwertsignale 57, 57', resultierend aus den Ist-Kühlleistungen
der Schmalseiten und einem Signal 73 für die vorbestimmte, der Ist-Gießgeschwindigkeit und/oder
der Ist-Gießtemperatur zugeordneten Soll-Kühlleistung der Schmalseiten. Der Rechner 58 kann wahlweise
mechanische Stellglieder 60,60' für die Verstellung der Konizität der Schmalseiten entweder nach dem Signal
56 oder nach dem Signal 57 steuern. Werden die Stellglieder 60, 60' nach den Signalen 56, 56' gesteuert,
so wird die Kühlleistung der Schmalseitenwände durch Veränderung des Gießkonus laufend einem vorbestimmten
Kühlleistungsverhältnis zwischen den Schmal- und Breitseitenwänden angepaßt. Dadurch ist ein
gleichmäßiges Kühlleistungsverhältnis zwischen den Schmal- und Breitseiten der Kokille erreichbar. Bei
diesem Verfahren ist es möglich, daß ein Differenzwert 57, 57' gegenüber einem vorbestimmten der Gießgeschwindigkeit
etc. angepaßten Soll-Kühlleistungswert der Schmalseiten entsteht. Werden die Stellglieder 60,
3S 60' nach den Signalen 57, 57' gesteuert, so wird
unabhängig von der Kühlleistung der Breitseiten die Kühlleistung der Schmalseitenwändc laufend gemessen
und der Gießkonus entsprechend einem vorbestimmten Soll-Kühlleistungswert eingestellt. Die jedem Format
zugeordneten Kühlflächen der Schmal- und Breitseiten sind im Rechner 58 eingegeben, so daß die spezifische
Kühlleistung in Kcal pro cm· see laufend nachgerechnet
werden kann.
Der Rechner kann das mechanische Stellglied auch nach beliebig kombinierbarem Programm der beiden
Differenzwertsignale 56 und 57 steuern.
Die beschriebenen Vorrichtungen zum Anpassen des Gießkonus der Sehmalseiiemvände während des Gießbetriebes
an unterschiedliche Gießparameter funktionieren wie folgt: Mit einer Hochleistungssvranggießmaschine
soll beispielsweise eine Sequenz von mehreren Güssen gegossen werden. Das Strangformat ist
2000 χ 250 mm, die Soll-Stranggießgeschwindigkeit 2 m/min und die Maximalstranggießgeschwindigkeit
2,5/min. Vor Gießbeginn wird der in Gießrichtung ■ konvergierende Gießkonus des Formhohlraumes zwischen
den Schmalseitenwänden entsprechend der Anfahrgeschwindigkeit von 1 m/min der Strangbreite
und der Stahlqualität auf 0,9% pro m eingestellt. Der erwähnte Gießkonus »K« in % pro m wird nach der
folgenden Formel berechnet:
%K pro m =
IB
Bw
Bw
100
Dabei bedeutet Δ B die Differenz in mm der oberen und der unteren Breite des konischen Formhtlraumes 4,
Bu das Maß in mm der kleineren Breite des
709 608 317
Formhohlraumes 4 und L die Höhe in m des Formhohlraumes 4. Nach Entkupplung des Anfahrstranges
soll während des laufenden Gusses der Gießkonus auf ein der Sollstranggießgeschwindigkeit von 2 m/min
zugehörigen Maß verstellt werden. Zu diesem Zweck wird vor dem Verstellen die auf die Breitseiten wände 2'
wirkende Klemmkraft bis auf etwa den 2fachen Wert der auf die Breitseitenwände durch den ferrostatischen
Druck wirkenden Gegenkraft reduziert. Die Konizität der Schmalseitenwände wird nun gleichzeitig während
der Erhöhung der Gießgeschwindigkeit auf 2 m/min auf einen Gießkonus von 0,5% pro m verändert. Nach dem
Verstellen wird die Klemmkraft wieder auf einen mindestens 5fachen Wert der auf die Breitseitenwände
wirkenden Gegenkraft erhöht
Bei Verwendung einer Kokille gemäß den F i g. 3 und 4 ist eine Reduzierung der Klemmkraft während der
Verstellung des Gießkonus nicht notwendig.
Bei Kokillen, die mit Einrichtungen zum Messen der Kühlleistung in den Schmalseitenwänden ausgerüstet
sind, können nach der Anpassung des Gießkonus an die veränderte Gießgeschwindigkeit die Ist-Kühlleistungswerte
der beiden Schmalseiten mir. dem der veränderten Gießgeschwindigkeit vorbestimmten Sollkühlleistungswert
verglichen werden. Stimmen die Ist- und Sollwerte nicht überein, so wird mit dem erhaltenen Abweichungssignal der Gießkonus auf einer oder auf beiden
Schmalseiten verstellt.
Weitere Verstellungen des Gießkonus sind beispielsweise
notwendig, wenn aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise infolge eines Stopfenläufers, während
einer bestimmten Zeit mit der maximalen Gießgeschwindigkeit von 2,5 m/min gegossen werden muß. Vor
dem Gießende wird die Gießgeschwindigkeit stufenweise auf etwa 0,8—Im/min unter Anpassung des
Gießkonus auf einen Wert von 0,8 — 0,9% pro m reduziert.
Wird der Gießkonus einer veränderten Gießiemperatür
angepaßt, so geschieht dies auf die gleiche Art unc Weise wie bei einer Veränderung der Gießgeschwindigkeit.
Eine höhere Gießtemperatur verzögert die Erstarrung der Strangkruste in der Kokille ähnlich wie
eine höhere Gießgeschwindigkeit. Die Kühlleistung der Schmalseitenwände wird dabei vergrößert. Die Anpassung
des Gießkonus erfordert somit bei Erhöhung der Gießtemperatur eine Verkleinerung bzw. bei Erniedrigung
der Gießtemperatur eine Vergrößerung der
ίο Konizität.
Der optimale Gießkonus K (Sollwert) des Gießkonus während des Gießbetriebes kann in Abhängigkeit aller
einwirkenden Gießparameter, wie Gießgeschwindigkeit, Gießtemperatur, Strangformat, Stahlqualität, Art
der Gießpulverschlacke etc., wie folgt bestimmt werden: Wird in einem Diagramm, wie in F i g. 6 gezeigt, auf der
Vertikalen die Kühlleistung Q (Kcal/cm2 ■ see) und auf
der Horizontalen der Konus K (in % pro m) aufgetragen, so steigt im Abschnitt 80 mit zunehmendem
Konus K die Kühlleistungskurve 85 vom Konus = Null zu höheren Kühlleistungswerten an und
biegt dann im Abschnitt 81 in eine annähernd horizontale Kurve. Der optimale Konus K (gute
Kühlleistung und relativ wenig Verschleiß) liegt in der
Regel in der Übergangskurve im AbschniU 81 vom steigenden zum horizontalen Kurvenast im Abschnitt
82. Die gezeichnete Kurve 85 ist nur für ein Beispie! gültig, weil je nach Art der Kokille und der
Gießparameter die dargestellte Kurve abweichen kann.
Durch Differenzierung der Abweichungen ^-Q- ist der
gesuchte Kurvenbereich während des Gießbetriebes rasch zu ermitteln. Mit einem an der Stranggießanlage
angeschlossenen Rechner kann die optimale Kühlleistung in Abhängigkeit des Konus auch automatisch
unter Berücksichtigung aller auf die KühlHstung
einwirkenden Gießparameter bestimmt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Verfahren zum Steuern der Kühlleistung von Schmalseitenwänden bei Plattenkokillen beim
Stranggießen, wobei die Schmalseitenwände zwischen Breitseitenwänden festgeklemmt werden, vor
Gießbeginn der Formhohlraum zwischen den Schmalseitenwänden mit einem in Stranglaufrichtung
konvergierenden, der Stahlqualität und der Strangbreite angepaßten Gießkonus versehen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß vor Gießbeginn der Gießkonus zusätzlich auf einen der
vorgesehenen Gießgeschwindigkeit und/oder Gießtemperatur entsprechenden Sollwert adjustiert und ,5
bei Abweichung von der Gießgeschwindigkeit und/oder der Gießtemperatur während des Gießbetriebes
der Gießkonus nach vorbestimmten, diesen wechselnden Gießparametern entsprechenden Sollwerten verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlleistung der Schmalseitenwände laufend gemessen, diese Meßwerte mit demjenigen
der Ist-Gießgeschwindigkeit und/oder Ist-Gießtemperatur entsprechenden Sollkühlleistungswert
verglichen und bei Abweichung zwischen dem SoIl- und Ist-Kühlleistungswert der Gießkonus bis zum
Erreichen der Soll-Kühlleistung verändert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Kühlleistung der ^0
Schmal- und Breitseitenwände laufend gemessen, diese Meßwerte der Schmal- und Breitseitenwände
gegenseitig verglichen und das spezifische Ist-Kühlleistungsverhältnis
zwischen diesen Wänden mit dem vorbestimmten spezifischen Soll-Kühlleistungs- ^
verhältnis diskriminiert und bei Abweichung zwischen dem spezifischen Soll- und Ist-Kühlleistungsverhähnis
der Gießkonus bis zum Erreichen des spezifischen Soll-Kühlleistungsverhältnisses verändert
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlleistung der
Schmalseitenwände laufend gemessen, bei Veränderung des Gießkonus K die Abweichung der
Kühlleistung Δ Q (Kcal/cm2 · see) nach der Abweichung
des Konus Δ K (%/m) differenziert und aus der so erhaltenen Kurve der dem Sollkühlleistungswert
zugehörige Sollkonus bestimmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer differenzierten Kurve
Δ Q/Δ K, die einen steigenden und einen anschließenden
horizontalen Ast aufweist, die Werte tür Sollkühlleistung und den Sollkonus aus dem
Übergangsbereich zwischen steigendem und horizontalem Ast gewählt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anpassen des
Gießkonus das dem Nennmaß des Stranges entsprechende Maß des Formholraumes am Kokillenausgang
zwischen den Schmalseiten beibehalten wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft zum
Festklemmen der Schmalseitenwände während der Verstellung auf etwa den zweifachen Wert der durch
den ferrostatischen Druck wirkenden Gegenkraft reduziert und nach der Verstellung wieder auf den
Wert vor der Verstellung erhöht wird.
8. Plattenkokille zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7. wobei die
zwischen den Breitseitenwänden festklemmbaren Schmalseitenwände mit Einrichtungen zum Verstellen
des Formhohlraumes an unterschiedliche Strangabmessüngen und mit Einrichtungen zum Verstellen
des Gießkonus versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tragrahmen (5) und der
Schmalseitenwand (3) eine mit dieser schwenkbar verbundenen Platte (17,31) angeordnet ist und daß
alternativ die eine der beiden Verstelleinrichtungen (21,22 bzw. 32,33) am Tragrahmen (5) und der Platte
(17bzw. 31) sowie die andere Verstelleinrichtung (11, 12 bzw. 35, 36) an der Platte (17 bzw. 31) und der
Schmalseitenwand (3) befestigt sind.
9. Plattenkokille nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der Platte (17, 31) für die
Konusverstellung zugeordnete schwenkbare Verbindung durch eine parallel zu den Schmalseitenwänden
(3) verlaufende Achse (25, 37) bestimmt ist, die nahe einer durch den Kokillenausgang gebildeten
Ebene (27) liegt.
10. Plat'enkokille nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konusverstelleinrichtung (35, 36) an der Platte (31) und an der Schmalseitenwand
(3) und die Einrichtung (32,33) zum Verstellen des Formhohiraumes (4) an unterschiedliche Strangabmessungen
an der Platte (31) und am Tragrahmen (5) befestigt sind, wobei die mit der Schmalseitenwand
(3) durch die Achse (37) verbundene Platte (31) zwischen den Breitseitenwänden (2,2') einklemmbar
und das die Formhohlraumbreite bestimmende Maß (38) der Platte (31) gegenüber der Schmalseitenwand
(3) bis 2 mm größer ist.
11. Plattenkokille nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konusverstelleinrichtung (21,22) an der Platte (17) und am Tragrahmen (5), die
Einrichtung (11, 12) zum Verstellen des Formhohlraumes (4) an unterschiedliche Strangabmessungen
an der Platte (17) und an der SchmaJseitenwand (3) befestigt sind und daß die Platte (17) zusammen mit
der Schmalseitenwand (3) um die am Tragrahmen (5) angeordi.ete Achse (25) schwenkbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH459973 | 1973-03-30 | ||
| CH459973A CH558687A (de) | 1973-03-30 | 1973-03-30 | Verfahren zum steuern der kuehlleistung von schmalseitenwaenden bei plattenkokillen beim stranggiessen und plattenkokille zur durchfuehrung des verfahrens. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2415224A1 DE2415224A1 (de) | 1974-10-10 |
| DE2415224B2 DE2415224B2 (de) | 1976-07-15 |
| DE2415224C3 true DE2415224C3 (de) | 1977-02-24 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4413667A (en) | 1981-03-11 | 1983-11-08 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Supervising the inclination of mold sides |
| DE19529931C1 (de) * | 1995-08-02 | 1997-04-03 | Mannesmann Ag | Plattenkokille zur Erzeugung von Strängen aus Stahl |
| DE19722877A1 (de) * | 1997-05-31 | 1998-12-03 | Schloemann Siemag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Regeln von Temperatur und Menge von Kühlwasser für wasserkühlbare Kokillenwände einer Stranggießkokille |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4413667A (en) | 1981-03-11 | 1983-11-08 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Supervising the inclination of mold sides |
| DE19529931C1 (de) * | 1995-08-02 | 1997-04-03 | Mannesmann Ag | Plattenkokille zur Erzeugung von Strängen aus Stahl |
| DE19722877A1 (de) * | 1997-05-31 | 1998-12-03 | Schloemann Siemag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Regeln von Temperatur und Menge von Kühlwasser für wasserkühlbare Kokillenwände einer Stranggießkokille |
| DE19722877C2 (de) * | 1997-05-31 | 1999-09-09 | Schloemann Siemag Ag | Flüssigkeitsgekühlte Stranggießkokille |
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