DE2412812C2 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
- Publication number
- DE2412812C2 DE2412812C2 DE2412812A DE2412812A DE2412812C2 DE 2412812 C2 DE2412812 C2 DE 2412812C2 DE 2412812 A DE2412812 A DE 2412812A DE 2412812 A DE2412812 A DE 2412812A DE 2412812 C2 DE2412812 C2 DE 2412812C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- bearing
- contact arm
- leg
- electrical switch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 9
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/02—Details
- H01H13/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H5/00—Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
- H01H5/04—Energy stored by deformation of elastic members
- H01H5/045—Energy stored by deformation of elastic members making use of cooperating spring loaded wedging or camming parts between operating member and contact structure
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
- Contacts (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit wenigstens einem Festkontakt und einem
damit zusammenwirkenden, an einem eine Kontaktbrücke bildenden Kontaktarm angebrachten bewegbaren
Kontakt sowie einem verschiebbaren Betätigungsorgan, wobei der kipp- oder schwenkbar gelagerte Kontaktarm
zwei winklig zueinander stehende Anlageflächen aufweist, von denen eine erste mittels eines quer
zur Betätigungsrichtung federbelasteten, am Betätigungsorgan gehaltenen Belastungsglieds in der Umschaltstellung
des Schalters in Schließ-Schwenkrichtung beaufschlagt ist, während in der Ausgangsstellung bei
geöffneten Kontakten das Belastungsglied an der zweiten Auflagefläche aufliegt, wobei ferner das Belastungsglied beim Betätigen des Schalters gegen die in seinen
Bewegungsbereich ragende erste Auflagefläche und beim Zurückschalten gegen die nunmehr in seinem Bewegungsbereich
befindliche zweite Auflagefläche verschoben wird.
Elektrische Schalter dieser Art sind bekannt (DE-OS 29 823); dort ist jedoch die Montage der schaltenden
Teile, insbesondere des Kontaktarms und des Belastungsglieds mit Feder verhältnismäßig aufwendig. Dies
hängt insbesondere mit der doppelten, d. h. indirekten und direkten Abstützung des federbelasteten Kontaktarms
am Schubglied zusammen. Vor allen Dingen aufgrund der direkten Abstützung am inneren Ende des
Schubglieds und wegen der geringen Zwischenräume zwischen dem Belastungsglied und dem Kontaktarm im
Bereich der ersten Auflagefläche, ist eine hohe Fertigungsgenauigkeit,
d.h. die Einhaltung enger Toleranzen, erforderlich. Dies führt nicht nur zu hohen Herstellungskosten,
sondern birgt auch die Gefahr in sich, daß Teile wegen Toleranzabweichungen nicht brauchbar
sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schalter der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß seine Montage einfacher wird und zumindest sein Betätigungsorgan mit weiteren Toleranzen gefertigt
werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebenen Mittel gelöst.
Dadurch stützt sich vorteilhafterweise der Kontaktarm
nicht mehr direkt am Betätigungsorgan ab, sondern lediglich noch indirekt über das Belastungsglied und die
Druckfeder. Durch die Zweipunktabstützung des Kontakiarms in der Ausgangsstellung des Schalters und die
Krafteinleitung zwischen diesen beiden Abstützpunkten, ist nicht nur eine absolut kippsichere, sondern auch
erschütterungsfeste Ausgangslage des Schaltmechanismus gewährleistet. Außerdem findet ein punktgenaues
Umschalten sowohl in Schließ- als auch in Öffnungsrichtung der Kontakte statt.
Das Belastungsgüed ist vorzugsweise als federbelastete
Kugel ausgebildet Dies ermöglicht ein zügiges, genaues Schalten.
Eine Weiterbildung des Schalters mit einem winkelförmigen
Kontaktarm, an dessen kontakttragendem Winkelschenkel sich die erste, und an dessen kontaktfreiem
Winkelschenkel sich die zweite Auflagefläche befinden, ist gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 3
ausgebildet. Beim Verschieben des federbelasteten Betätigungsorgans kann man bei paralleler Lage des kontaktfreien
Kontaktarmschenkels zur Verschieberichtung eine bis zum Beginn des Umschaltens konstante
Federspannung erreichen. Beim Umschalten wird die Kugel gegen die Kraft ihrer Belastungsfeder angehoben,
wodurch sich letztere spannt. Wenn in der Umschaltlage der kontaktiragende Kontaktarmschenkel
nicht genau parallel zur Verschieberichtung des Betätigungsorgans liegt, so kann man durch Weiterbewegung
des Betätigungsorgans noch eine Zunahme der Federkraft erreichen.
Demgemäß sieht eine weitere Ausgestaltung des elektrischen Schalters vor, daß das Betätigungsorgan in
der Umschaltlage entlang des abgewinkelten oder abgebogenen Teils des kontakttragenden Winkelschenkels
verschiebbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des beschriebenen elektrischen Schalters besteht darin, ihn
entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 5 auszubilden. Weil das Lagerelement dabei der
zweiten Auflagefläche insbesondere deren mittlerem Bereich zugeordnet ist, erreicht man hier die kippsichere
Stellung des Kontaktarms in der Ausgangslage durch ein Übergreifen C1BS Lagerbereichs mit dem entsprechend
lang, also flächig ausgebildeten Teil des Belastungsglieds. Der so ausgebildete elektrische Schalter
zeichnet sich nicht nur durch eine einfache Konstruktion, sondern auch durch eine problemlose Montage
aus. Außerdem verlangt er keine engen Toleranzen, so daß die Ausschußquote innerhalb einer Serie, soweit sie
durch Nichteinhalten von Toleranzen bedingt ist, außer-5 ordentlich gering ausfällt bzw. Ausschuß vermieden
werden kann.
Zur einfachen und preiswerten Fertigung ist es zweckmäßig, wenn das Lagerelement durch eine Ausbuchtung
oder einen Ansatz des kontaktfreien Winkelschenkeis gebildet ist. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform
sieht vor, daß zwischen derr. freien Ende des kontaktfreien Winkelschenkels und dem Kipp- oder
Schwenklager des Kontaktarms eine Kontaktarmverschiebesicherung angebracht ist, die insbesondere aus
einer mit dem Kontaktarm verbundenen, in einen Schlitz des Schalters eingreifenden Zunge oder dgl. besteht
Zweckmäßigerweise ist die Zunge einstückig mit dem Kontaktarm gefertigt, & h. durch Stanzen und Umbiegen
hergestellt.
Weitere Vorteile ergeben sich br" einem Schalter mit schwenkbarem, am verschiebbare« Betätigungsorgan
gelagerten Belastungsgüed, an dessen flachem Schenkel das eine Ende der Belastungsfeder abgestützt ist, deren
anderes Ende am Betätigungsorgan gehalten ist, dadurch,
daß der flache Schenke! den einen Winkelschenkel eines Winkels bildet und die Ecke dieses Winkels
beim Schalten gegen die erste Auflagefläche bewegt wird. Eine hohe Schaltgenauigkeit innerhalb einer
Schalterserie erhält man bei möglichst geringem Radius dieser Ecke.
Die Ecke des Belastungsglieds ist vorteilhafterweise gegen eine als Auflaufglied wirkende Erhöhung oder
Ausbuchtung des kontakttragenden Winkelschenkels verschiebbar, wobei das Belastungsgüed in der Umschaltlage
mit seinem flachen Schenkel auf der Ausbuchtung federbelastet aufliegt Dies eröffnet die Möglichkeit,
noch eine Überlaufstrecke vorzusehen, was bei Verwendung des Schalters als Maschinenscha'-ter vorteilhaft
ist.
Es ist auch vorteilhaft, wenn ein elektrischer Schalter d.-r beschriebenen Art, dessen Belastungsgüed mittels
eines hakenartigen Endes schwenkbar an einem Lagerzapfen des Betätigungsorgans gelagert ist, dadurch weitergebildet
wird, daß zur verschiebbaren Lagerung des Belastungsglieds das hakenartige Ende zwei Anschläge
bildet, deren Abstand größer ist als die Dicke des Lagerzapfens. Hierdurch erreicht man ein selbsttätiges Umschalten
nach Überschreitung der labilen Lage sogar für den Fall, daß das Belastungsgüed nicht mehr weiter verschoben
wird. Dies gilt sowohl für das Hin- als auch das Rückschalten. Im Hinblick auf die Ergonomie bedeutet
dies einen spürbaren Druckpunkt beim Umschalten — im nalle der Ausführungsbeispiele also beim Schließen
der Kontakte —, während der Druckpunkt beim Zurückstellen der angelenkten Teile entfälli.
Das Betätigungsorgan ist in zweckmäßiger und bekannter Weise gegen die Kraft wenigstens einer Rückstellfeder
eindrückbar, so daß der Schaltmechanismiis nach dem Wegfall der Betätigungskraft automatisch in
die Ausgangslage zurückkehrt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ergibt sich dadurch, daß mindestens einer der beiden Kontaktarmschenkel
mit einer Regel- oder Steuervorrichtung verbunden und insbesondere länger als der andere ist.
Man kann diesen Schenkel beispielsweise als Gleitwiderstand ausbilden, der beim Verschieben vom Betätigungsorgan
abgegriffen wird, so daß vor dem eigentlichen Schaltvorgang eine stetige und falls gewünscht
auch eine :n Stufen verlaufende Steuerung oder Regelung eines bestimmten Vorganges vorgenommen werden
kann. Die Regelung oder Steuerung und der Schalter sind dabei elektrisch getrennte Einheiten.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Schema des beschriebenen elektrischen Schalters gemäß einer ersten Ausführungsvariante in
der Ausgangslage,
F i g. 2 denselben Schalter in der labilen Stellung,
F i g. 3 ebenfalls anhand eines Schemas die Umschaltlage einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 4 einen vertikalen Längsmittelschnitt durch ein im Detail gezeigtes weiteres Ausführungsbeispiel.
Der Kontaktarm 1 besitzt zwei winklig zueinander angeordnete, beim Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und
2 senkrecht zueinander stehende Auflageflächen 2 und 3. Er kann beispielsweise aus einem flachen gebogenen
Blechstreifen bestehen. Hierbei kann die Winkelecke als eine Art Lagerschneide verwendet werden. Es ist auch
möglich, senkrecht zur Bildebene gerichtete, in einem nicht gezeigten Gehäuse gelagerte Lagerzapfen zu verwenden.
Das Kipp- oder Schwenklager des Kontaktarms 1 ist in den F i g. 1 bis 3 allgemein mit 4 bezeichnet.
Das Betätigungsorgan 13 ist symbolisch durch eine federbelastete Kugel 5 dargestellt. Es kann sich auch um
ein balliges, federbelastetes Ende eines Bauteils handeln. Die Belastungsfeder der Kugel od. dgl. ist mit 6 bezeichnet.
In der in F i g. 1 gezeichneten Ausgangslage liegt das
Betätigungsorgan, respektive die Kugel 5 im Abstand vom Lager 4, am kontaktfreien Winkelschenkel 7 auf.
Das freie Ende, also der in F i g. 1 rechts von der Kugel 5 gelegene Teil des kontaktfreien Winkelschenkels, liegt
auf einer symbolisch gezeichneten, gehäusefesten Stütze 8 auf. Es kann sich dabei auch um eine Abstützung
an einer Gehäuseinnenwandung handeln. Verschiebt
man das Betätigungsorgan, insbesondere zusammen mit seiner Belastungsfeder 6 in Richtung des
Pfeils 9, so gelangt die Kugel 5 schließlich an die erste Auflagefläche 3 des kontakttragenden Winkelschenkels
10. Der bewegbare Kontakt ist an dessen freiem Ende angeordnet und mit 11 bezeichnet. Er arbeitet mit dem
Festkontakt 12 zusammen. Schiebt man das Betätigungsorgan 13 ns.ch dem Auftreffen auf der Auflagefläche
3 im Sinne des Pfeils 9 weiter, so erfolgt eine Verschwenkung des Kontaktarmes 1 im Sinne des Pfeils 14.
In F i g. 2 ist eine labile Zwischenstellung erreicht. Nach einer 90°-Schwenkung trifft der bewegbare Kontakt 11
am Festkontakt 12 auf. Damit ist der Stromkreis geschlossen, in welchem sich der Schalter befindet Ein
zweiter Anschluß des Schalters kann beispielsweise über das Kipplager 4 erfolgen. Die Kontakte werden
durch die Kraft der Feder 6 zusammengepreßt Bei der Oberführung von der in F i g. 1 gezeichneten Ausgangslage
in die labile Zwischenstellung der F i g. 2 wird die Kugel 5 angehoben und die Feder 6 gespannt Die Zunahme
der Federspannung richtet sich nach dem Winkel der beiden Auflageflächen 2 und 3 sowie der Größe der
Kugel 5 bzw. des balligen Endes des Betätigungsorgans, in der Schaltlage entspannt sich die Feder wieder.
Da an sich eine erhöhte Federspannung bei der Kontaktgabe erwünscht ist, hat man beim zweiten Ausführungsbeispiel
gemäß F i g. 3 den kontakttragenden Winkelschenkei 10 nach außen abgewinkelt oder abgebogen.
Hierdurch entfällt einerseits die labile Zwischenstellung und andererseits erreicht man bereits nach einer
45°-Verschwenkung die Umschaltlage. Letztere ergibt sich gleichzeitig bei einem verkürzten Verschiebeweg
des Betätigungsorgans. Schließlich erreicht man bereits in der gezeichneten Verschiebestellung des Betätigungsorgans
eine erhöhte Anpreßkraft. Diese kann noch gesteigert werden, wenn man das Betätigungsorgan
in Richtung des Pfeils 9 weiterschiebt. Es muß zunächst entlang dem dem Lager zugeordneten Teil des
kontakttragenden Winkelschenkels verschoben werden, was aufgrund von dessen Schräglage eine weitere Spannung
der Feder 6 bewirkt. Eine weitergehende Bewegung entlang dem abgewinkelten Teil des kontakttragenden
Winkelschenkels bringt keine zusätzliche Steigerung der Kontakt-Anpreßkraft. Dieser Weg kann als
Überlauf ausgenutzt werden. Das ist vor allen Dingen bei maschinellen Schaltvorgängen wesentlich.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung des elektrischen Schalters sind die beiden Schenkel, welche in der
Zeichnung etwa gleich lang dargestellt sind, von unterschiedlicher Länge. Den längeren Schenkel kann man
als Teil einer Regel- oder Steuervorrichtung nutzen. Beispielsweise ist denkbar, daran einen Verschiebewiderstand
amzubringen, von welchem das Betätigungsorgan je nach Verschiebestellung ein unterschiedlich großes
Stück abgreift. Der Abgriff könnte auch berührungslos erfolgen und/oder in Stufen vor sich gehen. Im
letzteren Falle könnte man beispielsweise mehrere berührungslos zu schaltende Hilfsschalter entlang dem
Schenkel anbringen und mit Hilfe des Betätigungsorgans einzeln ein- und ausschalten. Hieraus ersieht man,
daß das Betätigungsorgan nicht notwendigerweise auf dem kontaktfreien Kontaktarmschenkel aufliegen muß.
Schließlich wird ja der Schaltvorgang erst dann eingeleitet, wenn das Betätigungsorgan 13 an der Auflagefläche
3 auftrifft. Es war auch möglich, den winkelförmigen Kontaktarm mit einem Schnappmechanismus zu versehen,
der eine oder auch zwei stabile Schaltlagen bewirltüiiuic
Das in F i g. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt detaillierter, wie ein derartiger Schalter ausgeführt werden
kann, ohne daß diese Zeichnung alle Einzelheiten wiedergibt. Dieser Schalter kann ein- und mehrpolig
ausgebildet sein und zwei oder mehrere derartiger Systeme hintereinander besitzen. Schließlich ist es denkbar,
zu jedem Schaltsystem ein spiegelbildlich angeordnetes vorzusehen, wobei die Linie 4 eine Symmetrielinie
sein kann.
Der kontakttragende Winkelschenkel 10 bildet mit dem kontaktfreien Winkelschenkel 7 einen Winkel von
weit mehr als 90°. Das Kipp- oder Schwenklager 4 befindet sich nicht an der Knickstelle 15 des Kontakt^rms,
sondern rechts davon. Das Lagerelement 16 wird durch eine sickenartige Ausbuchtung des kontaktfreien Winkelschenkels
7 und die ebene Stützfläche der Anschlußklemme 17 gebildet Eine etwa an derselben Stelle ausgestanzte,
insbesondere mittige Zunge 18 wurde nach unten herausgebogen und sie greift in einen Schlitz 19
des Schalters ein. Der Schlitz 19 wird teilweise durch die rechte Seitenwandung der Anschlußklemme 17 gebildet
Unmittelbar hinter der Knickstelle 15 ist der kontakttragende
Winkelschenkel 10 mit einer nach oben gerichteten Ausbuchtung 20 versehen. Ihre nach rechts weisende
Flanke bildet eine Auflauffläche für das Belastungsglied 21, d. h. sie entspricht der ersten Auflagefläehe
3 in Fig. i. Der mit dem bewegbaren Kontakt 11 zusammenwirkende Festkontakt 12 ist an einer zweiten
Anschlußklemme 22 angebracht
Das Belastungsglied 21 ist schwenkbar am Betäti-
Das Belastungsglied 21 ist schwenkbar am Betäti-
gungsorgan 23 gelagert, das in Richtung des Pfeils 24 gegen die Kraft wenigstens einer Rückstellfeder 25 eindrückbar
ist. Es besteht aus einem Blechstreifen, der zweimal gegenläufig abgebogen wurde. Zur Bildung eines
hakenförmigen Lagerglieds wurde außerdem das linke freie Ende 26 nochmals nach unten umgebogen. Es
übergreif·, einen sich senkrecht zur Bildebene erstrekkenden L?gerzapfen 27 der Taste 23. Der flache Schenkel
28 des Belastungsglieds 21 verläuft parallel zum kontaktfreien Kontaktarmschenkel 7 und liegt aufgrund der
Kraft der Druckfeder 29 flach daran an. Da er sich in Längsrichtung über das Kipplager 4 hinweg erstreckt,
erreicht man eine stabile Lage des Kontaktarms 1.
Beim Alisführungsbeispiel der Fig.4 ist ein gewisser
Vorlauf vorgesehen, d. h. das Belastungsglied läuft erst nach einem kurzen Verschiebeweg in Richtung des
Pfeils 24 an der rechten Flanke der Ausbuchtung 20 auf. Bei weiterem Eindrücken des Betätigungsorgans 23
wird der Kontaktarm 1 in Richtung des Pfeils 30 verschwenkt, während das Belastungsglied 21 eine Ver-Schwenkung
im Sinne des Pfeils 31 durchführt, und zwar um den Lagerzapfen 27 gegen die Kraft der Druckfeder
29. Bei noch tieferem Eindrücken des Betätigungsorgans 23 bewegt sich der Schenkel 28 entlang der Kuppe
bzw. Stirnlinie der Ausbuchtung 20. Mit dem links der Ausbuchtung gelegenen Teil des kontakttragenden
Winkelschenkels kommt das Belastungsglied 21 nicht in Berührung. Die Feder 29 erreicht ihre maximale Spannung,
wenn der flache Schenkel 28 auf der Ausbuchtung 20 aufliegt. Das Betätigungsorgan 23 kann in der eingedrückten
Lage, also bei geschlossenen Kontakten, in üblicher Weise verriegelt werden. Läßt man diese Verriegelung
oder bei unverriegelter Ausführung das Betätigungsorgan 23 los, so kehren alle bewegten Teile automatisch
in ihre Ausgangslage zurück. Die Rückschwenkung des Kontaktarmes kann dabei entweder durch das
freie Ende 32 des Schenkeis 28 eingeleitet werden, indem dieses Ende auf die zugekehrte zweite Auflagefläche
2 des Winkelschenkels 7 aufläuft, oder aber dadurch, daß der Schenkel 28 des Belastungsglieds 21 nach dem
Verlassen der Ausbuchtung 20 mehr oder weniger schlagartig auf der gesamten Länge des kontaktfreien
Winkelschenkels 7 auftrifft. Die Ecke am inneren Ende des flachen Schenkels 28 ist mit 33 bezeichnet.
Das hakenförmige, als Lagerelement ausgebildete Teil des Belastungsglieds 21 ist so ausgebildet, daß Letzteres
in Richtung des Pfeils 24 sowie in Gegenrichtung am Betätigungsorgan 23 verschoben werden kann, wobei
sich der Lagerzapfen 27 am Anschlag 34 oder 35 des hakenartigen Endes 26 anlegen kann, wobei diese beiden
Anschläge durch Innenflächen dieses Endes gebildet sind. Beim Verstellen des Betätigungsorgans 23 im
Sinne des Pfeils 24 liegt der Zapfen 27 am Anschlag 34 und bei gegenläufiger Verstellbewegung am Anschlag
35 an. Im letzteren Falle kann sich das Betätigungsorgan nach Erreichen der labilen Stellung des Kontaktarmes 1
selbst bei stillstehendem Betätigungsorgan 23 entgegen dem Pfeil 24 weiterbewegen und dabei die Umschaltung
bewirken. Beim Umschalten, also Schließen der Kontakte, bleibt der Druckpunkt dieser Ausführungsform dem-Hch
fühlbar, während er beim Rückstellen in der Regel entfällt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
65
Claims (12)
1. Elektrischer Schalter mit wenigstens einem Festkontakt und einem damit zusammenwirkenden,
an einem eine Kontaktbrücke bildenden Kontaktarm angebrachten, bewegbaren Kontakt, sowie einem
verschiebbaren Betätigungsorgan, wobei der kipp- oder schwenkbar gelagerte Kontaktarm zwei
winklig zueinander stehende Anlageflächen aufweist, von denen eine erste mittels eines quer zur
Betätigungsrichtung federbelasteten, am Betätigungsorgan gehaltenen Belastungsglieds (5) in der
Umschaltstellung des Schalters in Schließ-Schwenkrichtung
beaufschlagt ist, während in der Ausgangsstellung bei geöffneten Kontakten (11,12) das Belastungsglied
(5) an der zweiten Auflagefläche (2) aufliegt, wobei ferner das Belastungsglied (5) beim Betätigen
des Schalters gegen die in seinen Bewegungsbereicii
ragende erste Auflagefläche (3) und beim Zurückschalten gegen die nunmehr in seinem
Bewegungsbereich befindliche zweite Auflagefläche (2) verschoben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß sich zur kippsicheren Abstützung des Kontaktarms (1) in der Ausgangsstellung des Schalters
das Belastungsglied (5; 21) im Abstand vom Kipp- oder Schwenklager (4) an der zweiten Auflagefläche
(2) abstützt, und der Kontaktarm (1) im Bereich seines freien Schenkelendes an einer gehäusefesten
Stütze (8; 19) abgestützt ist
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bebutungsglied (5) als federbelastete
Kugel ausgebildet ist.
3. Elektrischer Schalter nac: Anspruch 1 oder 2 mit einem winkelförmigen Kontaktarm, an dessen
kontakttragendem Winkelschenkel (10) sich die erste (3) und an dessen kontaktfreiem Winkelschenkel
(7) sich die zweite Auflagefläche (2) befinden, dadurch gekennzeichnet, daß der kontakttragende
Winkelschenkel (10) des Kontaktarms (1) im Abstand vom Kipp- oder Schwenklager (4) nach außen
abgewinkelt oder abgebogen ist und sich der abgo bogene Teil bei geschlossenen Kontakten (U, 12)
etwa parallel zur Verschieberichtung (9) des Betätigungsorgans (13) erstreckt.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (13, 22)
in der Umschaltlage des Schalters entlang des abgewinkelten oder abgebogenen Teils des kontakttragenden
Winkelschenkels (10) verschiebbar ist.
5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Belastungsglied (21) als federbelastetes
Schwenkglied ausgebildet ist, welches sich in der Ausgangsstellung mit einem flachen
Schenkel (28) an der zweiten Auflagefläche (2) des Kontaktarms (1) abstützt und sich gegenüberliegend
von der zweiten Auflagefläche ein Lagerelement (16) des Kipp- oder Schwenklagers (4) befindet, und
daß das Lagerelement (16) etwa mittig zur zweiten Auflagefläche (2) angeordnet ist, wobei zur kippsicheren
Abstützung des Kontaktarms (1) das Belastungsglied (21) beidseits des Lagerelements auf der
zweiten Auflagefläche (2) aufliegt.
6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerelement (16) durch
eine Ausbuchtung oder einen Ansatz des kontaktfreien Winkelschenkels (7) gebildet ist.
7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem freien Ende des kontaktfreien Winkelschenkels (7) und
dem Kipp- oder Schwenklager (4) des Kontaktarms (1) eine Kontaktarmverschiebesicherung angebracht
ist, diese insbesondere aus einer mit dem Kontaktarm (1) verbundenen, in einen Schlitz (19)
des Schalters eingreifenden Zunge (18) od. dgl. besteht
8. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 5 bis 7 mit schwenkbarem, am verschiebbaren
Betätigungsorgan gelagerten Belastungsglied (21), an dessen flachem Schenkel (28) das eine Ende der
Belastungsfeder abgestützt ist, deren anderes Ende am Betätigungsorgan (1) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet
daß der flache Schenkel (28) den einen Winkelschenkel eines Winkels bildet und die Ecke
(33) dieses Winkels beim Schalten gegen die erste Auflagefläche (3) bewegt wird.
9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecke (33) des Belastungsglieds (21) gegen eine als Auflaufglied wirkende Erhöhung
oder Ausbuchtung (20) des kontakttragenden Winkelschenkels (10) verschiebbar ist und das
Belastungsglied in der Umschaltlage mit seinem flachen Schenkel (28) auf der Ausbuchtung (20) federbelastet
aufliegt
10. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche
5 bis 9, dessen Belastungsglied (21) mittels eines hakenartigen Endes (26) schwenkbar an einem Lagerzapfen
(27) des Betätigungsorgans gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur verschiebbaren
Lagerung des Belastungsglieds das hakenartige Ende (26) zwei Anschläge (34,35) bildet, deren Abstand
größer ist als die Dicke des Lagerzapfens (27).
11. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche
i bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (23) gegen die Kraft wenigstens einer
Rückstellfeder (25) eindrückbar ist
12. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der beiden Kontaktarmschenkel (7, 10) mit einer Regel- oder Steuervorrichtung verbunden
und insbesondere langer als der andere ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2412812A DE2412812C2 (de) | 1974-03-16 | 1974-03-16 | Elektrischer Schalter |
| US05/558,860 US3999024A (en) | 1974-03-16 | 1975-03-17 | Electrical switch construction |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2412812A DE2412812C2 (de) | 1974-03-16 | 1974-03-16 | Elektrischer Schalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2412812A1 DE2412812A1 (de) | 1976-02-19 |
| DE2412812C2 true DE2412812C2 (de) | 1985-10-24 |
Family
ID=5910329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2412812A Expired DE2412812C2 (de) | 1974-03-16 | 1974-03-16 | Elektrischer Schalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3999024A (de) |
| DE (1) | DE2412812C2 (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2526485C2 (de) * | 1975-06-13 | 1982-10-07 | J.& J. Marquardt, 7201 Rietheim-Weilheim | Elektrischer Schalter |
| US4123634A (en) * | 1977-04-20 | 1978-10-31 | Cutler-Hammer, Inc. | Snap-action switch with contact wiping action |
| JPS5411485A (en) * | 1977-06-28 | 1979-01-27 | Alps Electric Co Ltd | Method of attaching coil spring to switch |
| DE2838934C2 (de) * | 1978-09-07 | 1986-07-31 | J. & J. Marquardt, 7201 Rietheim-Weilheim | Elektrischer Schalter |
| US4383149A (en) * | 1982-06-07 | 1983-05-10 | Eaton Corporation | Push-button switch with improved rocking contactor switch mechanism |
| US4816629A (en) * | 1986-11-10 | 1989-03-28 | Indak Manufacturing Corp. | Snap-action electrical switch for automotive air control units |
| US5566819A (en) * | 1993-11-09 | 1996-10-22 | Mcgill Manufacturing Company, Inc. | Push button switch with over center bridge |
| US5380966A (en) * | 1994-03-29 | 1995-01-10 | Liu; Hung-Chang | Housing for accommodating an alarm conducting clipper |
| DE4437020A1 (de) * | 1994-10-17 | 1996-04-18 | Marquardt Gmbh | Elektrischer Schalter |
| JP3854789B2 (ja) * | 2000-08-11 | 2006-12-06 | アルプス電気株式会社 | スイッチ装置 |
| DE10250262A1 (de) * | 2001-11-02 | 2003-05-15 | Marquardt Gmbh | Elektrischer Schalter |
| EP2929986B1 (de) | 2014-03-28 | 2017-09-13 | Black & Decker Inc. | Vorspannelement für einen vorwärts-/rückwärtsaktuator eines elektrowerkzeugs |
| US10541588B2 (en) | 2017-05-24 | 2020-01-21 | Black & Decker Inc. | Electronic power module for a power tool having an integrated heat sink |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2027538A (en) * | 1934-05-14 | 1936-01-14 | Cutler Hammer Inc | Electric switch |
| US2469336A (en) * | 1944-11-08 | 1949-05-03 | Everard F Kohl | Switch or like apparatus |
| GB623514A (en) * | 1947-05-08 | 1949-05-18 | Rotax Ltd | Improvements relating to electric tumbler switches |
| US2795667A (en) * | 1952-09-12 | 1957-06-11 | Honeywell Regulator Co | Toggle switches |
| FR1557136A (de) * | 1967-12-19 | 1969-02-14 | ||
| US3646291A (en) * | 1970-08-05 | 1972-02-29 | Leviton Manufacturing Co | Tease-proof electric switch |
| US3735060A (en) * | 1970-12-28 | 1973-05-22 | Tokai Rika Co Ltd | Linearly movable actuator for slide-pivot contact assembly in switch devices |
| GB1365073A (en) * | 1971-03-20 | 1974-08-29 | Lucas Industries Ltd | Electric switches |
-
1974
- 1974-03-16 DE DE2412812A patent/DE2412812C2/de not_active Expired
-
1975
- 1975-03-17 US US05/558,860 patent/US3999024A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2412812A1 (de) | 1976-02-19 |
| US3999024A (en) | 1976-12-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2412812C2 (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE102009043105A1 (de) | Elektrisches Überlastrelais mit einer Kontaktbrücke | |
| DE3425473A1 (de) | Mehrfachschalter mit drehbarem schaltglied | |
| DE3405654A1 (de) | Betaetigungsvorrichtung fuer schalteinrichtungen | |
| DE2815888C2 (de) | Druckabhängiger Schalter | |
| EP0301413B1 (de) | Elektrischer Schalter, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| EP0109544A2 (de) | Verriegelungsvorrichtung für einen Einschub | |
| DE3906786C2 (de) | ||
| DE6905921U (de) | Druckknopfschalteranordnung | |
| DE2121421C3 (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE3532740A1 (de) | Verschiebbares elektrisches bauteil, insbesondere fuer schiebeschalter | |
| DE2705330C2 (de) | Elektrischer Schalter, insbesondere Motorschutzschalter | |
| DE1298604B (de) | Druckgesteuerte Schalteinrichtung | |
| DE2024892C3 (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE69711990T2 (de) | Schalter mit zwei beweglichen Kontakten wie Umschalter oder Schalter für Rolladen | |
| DE2827854C2 (de) | Elektrischer Wippenschalter | |
| EP0053194B1 (de) | Kontaktvorrichtung | |
| DE1127433B (de) | Elektrischer Kippschalter | |
| DE3335732A1 (de) | Einrichtung zur rueckstellung des kontakttraegers eines elektromagnetischen schaltgeraetes, insbesondere eines schuetzes | |
| DE3441366C2 (de) | ||
| DE2837739B2 (de) | Druckschalter mit einstellbarem Schaltpunkt | |
| DE3220189C2 (de) | Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination | |
| DE2804831C2 (de) | Elektrischer Schnappschalter | |
| DE3544025C2 (de) | Elektrischer Steuerschalter | |
| DE2152483A1 (de) | Sprungschaltwerk |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |