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DE2412660A1 - Zuteiler fuer pulver- oder kornfoermiges gut - Google Patents

Zuteiler fuer pulver- oder kornfoermiges gut

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Publication number
DE2412660A1
DE2412660A1 DE19742412660 DE2412660A DE2412660A1 DE 2412660 A1 DE2412660 A1 DE 2412660A1 DE 19742412660 DE19742412660 DE 19742412660 DE 2412660 A DE2412660 A DE 2412660A DE 2412660 A1 DE2412660 A1 DE 2412660A1
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DE
Germany
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plate
cells
sides
cell
dispenser according
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Application number
DE19742412660
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English (en)
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DE2412660B2 (de
DE2412660C3 (de
Inventor
Auguste Herriau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERRIAU CAMBRAI SA
Original Assignee
HERRIAU CAMBRAI SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7311634A external-priority patent/FR2223274B1/fr
Priority claimed from FR7401261A external-priority patent/FR2257511B2/fr
Application filed by HERRIAU CAMBRAI SA filed Critical HERRIAU CAMBRAI SA
Publication of DE2412660A1 publication Critical patent/DE2412660A1/de
Publication of DE2412660B2 publication Critical patent/DE2412660B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2412660C3 publication Critical patent/DE2412660C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/48Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
    • B65G65/4881Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially horizontal axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/14Fertiliser distributors with means for lifting out the fertiliser
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/14Seeders with spoon or bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Zuteiler für pulver- oder kornförmiges Gut Die Erfindung bezieht sich auf einen Zuteiler für pulver- oder kornförmiges Gut, insbesondere für Mikrogranulat, wie es in der Landwirtschaft verwendet wird.
  • Die bekannten Zuteiler beruhen im Prinzip auf dem Transpot des Produktes aus einem abgeschlossenen Behälter, wo es aufbewahrt wird, zu einem Verteiler, z. B. einer Schüttrinne, über eine kalibrierte und einseitig geschlossene Vertiefung, beispielsweise über einen zylindrischen Drehkern, der an der Peripherie Vertiefungen besitzt, wobei sich dieser Kern in einem zylindrischen Gehäuse dreht, das mit einem oberhalb gelegenen Vorratstrichter und einem unterhalb gelegenen Verteiler in Verbindung steht.
  • Bei einem derartigen Zuteiler wird das Produkt durch die darüber befindliche Masse am Boden des Trichters angehäuft und in der Vertiefung angehäuft, einmal unter der Wirkung des Druckes von oben, andererseits unter der Wirkung des Schubes der mechanischen Vorrichtungen, die oft notwendig sind, um das Rutschen des Produktes in den Trichter zu gewährleisten.
  • Das in Pulver- oder Körnchenform vorliegende Produkt, das in einer Vertiefung des zylindrischen Kerns angehäuft ist, kann zusammenbacken, wodurch seine mechanischen und physikalischen Eigenschaften verändert werden, und es kann sogar in der Vertiefung hängenbleiben und nicht in die Verteilerrinne fallen. Außerdem besteht ein erheblicher Nachteil dieses Verteilertyps bei der Verwendung für Mikrogranulat darin, daß die Körnchen zerrieben werden. Sie gelangen zwar in die Vertiefungen des zylindrischen Kerns, aber manche von ihnen geraten über die Randfläche des Kerns hinaus und werden zerrieben, wenn sie unter der Dichtkante, die-den Teil stromabwärts von der öffnung des Trichters begrenzt, hindurchtreten.
  • Dadurch, daß die Körnchen zerrieben werden, wird eine größere Kraft erforderlich, um den Zuteiler in Betrieb zu setzen.
  • Die Erfindung hat das Ziel, die oben aufgeführten Nachteile zu überwinden, und sie bezieht sich auf enen Zuteiler, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er mindestens einen Teller mit horizontaler Achse besitzt, der auf mindestens einer seiner Seiten am Ende Zellen besitzt, die in Beziehung zur Achse geneigt sind und eine Vertiefung aufweisen, die unterhalb des Tiefpunkts ihrer Ausmiindung auf dieser Seite am Ende zumindest in den Stellungen der Zelle gelegen ist, die dem oberen aufsteigenden Viertel der Kreisbahn der Zelle entsprechen, wobei die Fläche(n) am Ende partiell eine Mulde begrenzen, in die das zu dosierende Produkt hineingelangt und einen Schüttkegel bildet, der partiell durch mindestens den oberen Teil des unteren aufsteigenden Vierteis der Kreisbahn der Zelle begrenzt wird.
  • Bei dieser Vorrichtung gelangt das pulverförmige Produkt leichtgängig in die Zelles die gefüllt wird, dann wird es durch Rutschen daraus entleert, wenn die Zelle aus dem Schüttkegel austritt, wobei die Menge des Produktes, die am oberen Punkt der Bahn zurückbleibt, von dem Volumen der Vertiefung und von der Scho ttneigung des Produktes abhängt.
  • Nach dem Durchgang des oberen Punktes wird das definierte Volumen des Produktes, das so in die Zelle dosiert ist, jenseits der vertikalen Ebene, die durch die Achse geht, entleert, wobei diese vertikale Ebene die Trennungsgrenze zwischen der Beschickung und der Austeilung bildet. Auf diese Weise kann das Produkt, insbesondere das Granulat, weder zermahlen noch zerrieben werden.
  • Nach einer Ausführungsform werden die Zellen durch zylindrische Bohrungen gebildet, deren Achse gegen die Achse des Tellers und nach hinten bezüglich der Drehrichtung des Tellers gerichtet ist.
  • Nach einer ersten Variante der Aus führungs form sind die Zellen auf den beiden Seiten des Tellers winkelförmig versetzt, so daß eine öffnung auf der einen Seite zwischen zwei öffnungen auf der anderen Seite liegt, was gestattet, eine gleichmäßigere Zuteilung zu erreichen. Bei zwölf Zellen auf jeder Seite des Tellers beginnt eine Zelle auf einer Seite mit der Zuteilung durch Ausschütten der kleinen, darin enthaltenen Menge, bevor die vorhergehende, auf der anderen Seite des Tellers gelegene Zelle völlig entleert ist.
  • Nach einer zweiten Variante der Ausführungsform befinden sich die Achsen der Zellen auf den beiden Seiten des Tellers in der gleichen Ebene und stehen am Boden in Verbindung.
  • Diese Vorrichtung hat in der Praxis und a contrario zur Theorie eine fast vollkommene Konstanz des zugemessenen Volumens gewährleistet, ungeachtet der Querneigung, die der Zuteiler einnehmen kann.
  • Nach einer Ausführungsform sind mehrere Teller auf der gleichen Welle angebracht, wobei die Seiten von zwei aufeinanderfolgenden Tellern durch einen Abstandsring getrennt sind, wenn mindestens eine dieser Seiten Zellen besitzt. Nach einer Variante der Ausführungsform sind die Abstandsringe feststehend angebracht und bilden einen Teil der festen Wand der Mulde, mit der sie formschlüssig sind.
  • Die Winkel, die die Achse der Zellen mit der Oberfläche des Tellers bildet, sind variabel und betragen zwischen 300 und 600 bezüglich der Radialebene, wenn der Winkel bezüglich der Drehrichtung nach hinten gerichtet ist, und zwischen 100 und 300 bezüglich der senkrechten, der Achse parallelen Ebene, wenn der Winkel gegen die Achse gerichtet ist. Diese Winkel haben vorzugsweise Werte von 450 und 250.
  • Um eine Veränderung der zugeteilten Menge bei der Vorrichtung mit mehreren Tellern zu erreichen, sind kippbare Klappen in der Mulde vorgesehen, die zumindest gegen den Teil der Seite am Ende des Tellers gelegt werden können, der den Schüttkegel begrenzt.
  • Die Merkmale der Erfindung sind besser zu verstehen anhand der detaillierten Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen, die im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt des erfindungsgemäßen Zuteilers; Fig. 2 ist ein Querschnitt II-II von Fig. 1; Fig. 3 ist ein Querschnitt III-III von Fig. 2; Fig. 4 ist eine Draufsicht einer Variante des erfindungsgemäßen Zuteilers; Fig. 5 ist eine Endansicht einer Turbine des Zuteilers gemäß einer ersten Ausführungsform; Fig. 6 ist ein Querschnitt VI-VI von Fig. 5; Fig. 7 ist ein Querschnitt VII-VII von Fig. 6 und Fig. 8 ist ein Querschnitt durch eine Ebene parallel zur Achse einer Turbine gemäß einer zweiten Aus führungs form.
  • Die Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3 besitzt einen Trichter 1, an dessen Basis der eigentliche Zuteiler montiert ist. Dieser besitzt ein Gehäuse mit einem Trichterteil 2 von prismatischer Form, wobei eine der Seiten dieses Trichterteiles nahe am Rand eine Aussparung besitzt, die durch einen oberen Rand 3 begrenzt wird. Diese Aussparung führt in eine Kammer 4, deren Seitenwände vertikal sind, während der Boden der Kammer teilweise durc»bine Wand 5 gebildet wird, die die Seite des Trichterteiles 2 verlängert, die keine Aussparung aufweist. Das Material, das sich in dem Trichter befindet, kann so unter dem Rand 3 durchtreten und auf der Wand 5 einen Schüttkegel bilden. Die Rammerbesitzt auf der dieser Wand 5 gegenüberliegenden Seite eine Verteilerrinne 6.
  • In den Seitenwänden der Kammer 4 sind Lager 7 montiert, in denen durch Ringe 8 eine Vierkantwelle 9 drehbar angebracht ist, die Zapfen 10 besitzt, durch die sie mit den Antriebsmitteln verbunden ist. Auf der Welle 9 befinden sich vier Scheiben, die die Teller 11 bilden, welche weiter unten im einzelnen beschrieben werden, wobei es sich um zwei mittlere und zwei seitliche Teller handelt und diese Teller mit zylindrischen Lagerflächen 12 formschlüssig sind. Auf zweien dieser Lagerflächen 12, die sich gegenüberliegen, ist eine Buchse 13 vorgesehen, die ein Element trägt, dails Radialwand 14 ausgebildet ist und dessen Kante sich mit der Randfläche der Teller 11 in einer Ebene befindet. Diese Radialwände sind mit einer federnden Zunge 16 formschlüssig, die über den Rand der Teller 11 schleift und die auch mit der Bodenwand 5 formschlüssig ist, um den Boden des Teiles der Kammer 4 dicht zu machen, der zwischen der Welle 9 und dem Trichter liegt.
  • Der Schüttkegel, der sich auf dem Boden 5 bildet, wird also auch durch die Zunge 16, die radialen Wände 14, einen Teil der Buchsen 13 und einen Teil der Teller 11 begrenzt.
  • Die Teller 11 tragen auf der zu den Buchsen 13 gerichteten Seite Vertiefungen, die durch zylindrische Bohrungen 17 gebildet werden. Die öffnung dieser Bohrungen liegt auf einem Kreis 18 in der Nähe der Peripherie der Buchse 13. Die Achse jeder Bohrung 17 ist geneigt, wie in Fig. 1 dargestellt, und genauer - wenn man die dargestellte Ausführungsform und die Bohrung 17a betrachtet, die sich in der horizontalen Mittelebene befindet - ist die Achse jeder Bohrung 17 um 300 nach unten und um 100 gegen die Achse geneigt. Wenn der Schüttkegel durch eine Ebene 19 (Fig. 1) begrenzt wird, wird die Zelle, die sich in Stellung 17a befindet, vollständig mit Granulat gefüllt. Wenn sie den Schüttkegel verlassen hat, -leert sich die Zelle fortschreitend, aber langsam, indem sie die Stellungen wie z. B. 17b durchläuft, wobei das Produkt in den oberhalb gelegenen Teil der Kammer 4 zurückfällt.
  • In der oberen Stellung 17c wird die Menge des Granulats durch die Form der Zelle und die Neigung des Schiittkegels bestimmt, und diese Menge wird dann in den folgenden Stellungen wie z. B.
  • 17d unterhalb der Ebene, die durch die Achse geht, entleert und fällt in den Trichter 6. Wenn der Zuteiler schräg ist, werden die Zellen, deren Öffnungen nach stromaufwärts gerichtet sind, stärker gefüllt als diejenigen, deren Öffnung stromabwärts gerichtet ist, aber es findet ein Ausgleich zwischen zwei sich gegenüber befindlichen Tellern statt, so daß die zugeteilten Mengen konstant sind.
  • Wenn der Zuteiler mehrere Teller besitzt, ist es möglich, die Dosis zu verändern, indem man einen oder mehrere dieser Teller 11 außer Betrieb setzt. Zu diesem Zweck besitzt die gezeigte Ausführungsform Platten 20, die drehbar in der Kammer 4 um eine Achse 21 angebracht sind,die oberhalb der Wand 5 liegt. Diese Platten 20 sind mit Achsen 22 oder Rohrachsen 23 formschlüssig, die seitlich vom Gehäuse des Zuteilers ausgehen und die mit Hebeln 24 formschlüssig sind.
  • Diese Platten können entweder in die Stellung 20a gebracht werden, in der sie unwirksam sind, oder sie werden die Stellung 20b gebracht, in der sie auf der Fläche der Teller 11 aufliegen, wodurch der betreffende Teller außer Betrieb gesetzt wird.
  • In den Fig. 4 bis 8 tragen identische Bauteile die gleichen Bezeichnungen wie in den Fig. 1 bis 3. Das Gehäuse 2 des Zuteilers besteht aus einem Formstück, das einerseits eine Mulde 4 bildet, in die das zu verteilende pulverförmige oder granulierte Produkt eingeführt wird, und andererseits die Verteilerrinnen 6 für das Granulat enthält, von denen zwei vorhanden sind. Diese beiden Rinnen, die jeweils in eine Verteileröffnung 6' einmünden, sind durch eine Längswand 25 voneinander getrennt, die ein Lager 26 enthält, das auf beiden Seiten einen zylindrischen Rand 27 aufweist. Das Lager 26 liegt koaxial zur Welle 9 des Zuteilers. In zylindrischen Ausnehmungen, die sich in den beiden Seitenteilen des Gehäuses 2 unQkoaxial zur Welle 9 befinden, sind zwei Lager 28 vorgesehen, die eine Axialbohrung 29 für die Nabe einer Turbine aufweisen und die sich in das Innere des Gehäuses mit zwei zylindrischen Rändern 30 fortsetzen, die den oben erwähnten zylindrischen Rändern 27 gegenüberliegen.
  • Diese Ränder 27 und 30 besitzen zwischen ihren Endflächen den notwendigen Raum für die Unterbringung des Zellenrades, wovon später noch die Rede seiwwird.
  • Die Zufuhrkammer oder Mulde 4 ist von jeder der Verteilerrinnen 6 durch eine Querwand 31 getrennt, die, in senkrechter Ebene durch die Achse der Welle 9 gehend, so geformt ist, daß sie die Peripherie des Lagers 26, den Rand des Tellers des Zellenrades, die später beschrieben werden soll, und die Peripherie des zylindrischen Randes 30, die mit dem Lager 28 verbunden ist, berührt. Jedes Zellenrad besitzt eine Nabe, die zwei seitliche Ansätze aufweist, von denen der eine 32 mit der Bohrung 29 des Lagerteiles 28 zusammenwirkt und der andere kürzere 33 mit der Lagerfläche 26 in Verbindung steht. Dichtungen 34 sind zwischen der Peripherie der Nabenteile 32 und 33 und der Innenfläche einer überdimensionierten Senkung in den zylindrischen Ummantelungen 27 und 30 vorgesehen. Die Nabe besitzt längs der Achse ein Vierkantloch, um die Vierkantwelle 9 zum Antrieb aufzunehmen. Die Nabe ist mit einem Teller 35 formschlüssig, in dem die Zellen 36 vorgesehen sind.
  • Die Drehrichtung der Welle 9 und der Zellenräder ist so, daß die Zellen 36 im Innern der Kammer 4 aufsteigen, wo sie sich mit dem zu verteilenden Material füllen, dann über die Welle 9 hinausgelangen, um wieder in die Verteilerrinne 10 hinabzusinken, wo die Zellen ihr Material entleeren.
  • In den Fig. 5 bis 8, die besondere Ausführungsformen des Zellenrades zeigen, finden sich die gleichen Bauteile, nämlich die Nabenansätze 32, 33, die mit dem Rad 35 mit seinen Zellen 36 ftrmschlüssigsind. In den.Fig. 5 bis 7 sind die Zellen auf der gleichen Seite des Rades untereinander 0 um 30 getrennt und sie wechseln sich mit den Zellen 36' ab, die auf der anderen Seite des Rades liegen. Wie in Fig. 6 dargestellt, ist die Achse jeder Zelle um 45o zur Radialebene geneigt, die durc»den Mittelpunkt der öffnung der Zelle auf einer Seite des Rades geht, und, wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Achse der Zelle um 250 zur Ebene geneigt, die senkrecht zur Radialebene und parallel zur Achse steht. Das heißt, daß sich die Achsen am Schnitt zweier Ebenen treffen, wobei die eine einen Flächenwinkel von 450 mit der Radialebene bildet, die durch den Mittelpunkt der Öffnung der Zelle geht, während die andere einen Flächenwinkel von 250 bezüglich der Tangentialebene an der Außenfläche des Zellenrades am Ende des Halbmessers bildet, der durch den Mittelpunkt der Öffnung geht, wobei diese letzte Ebene durch den Mittelpunkt der öffnung der Zelle geht. Wie in Fig. 6 dargestellt, ist die Länge der Zellen so gewählt, daß sie nicht in die Zellen auf der anderen Seite des Tellers einmünden.
  • In der Ausführungsform der Fig. 9 dagegen gehen die Zellen von den beiden Seiten des Tellers aus, ihre Öffnungen fallen zusammen, und ihre Achsen sind in einer Ebene angeordnet, so daß die Zellen sich wieder schneiden und eine Gesamtzelle in V-Form bilden, wie aus Fig. 8 deutlich zu ersehen ist.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsformen können zahlreiche Modifikationen erfahren, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Zuteiler für pulver- oder kornförmiges Gut, insbesondere für Mikrogranulat, wie es in der Landwirtschaft verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens auf einer Seite Zellen (17) besitzt, die in Beziehung zur Achse geneigt sind und eine Tiefe aufweisen, die unterhalb des tiefsten Punktes ihrer Ausmündung auf dieser Seite am Ende zumindest in den Stellungen der Zelle gelegen ist, die dem oberen aufsteigenden Viertel der Kreisbahn der Zelle entsprechen, wobei die Flächen am Ende eine Mulde begrenzen, in die das zu dosierende Produkt hineingelangt und einen Schüttkegel bilddt, der partiell durch mindestens den oberen Teil des von unten aufsteigenden Teiles der Kreisbahn des Tellers begrenzt ist.
  2. 2. Zuteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (17) zylindrische Bohrungen sind, deren Achsen gegen die Achse des Tellers (11) und nach hinten bezüglich der Drehrichtung des Tellers gerichtet sind.
  3. 3. Zuteiler nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Zellen (17) auf beiden Seiten des Tellers vorgesehen sind, wobei der Teller (11) in der Mulde angebracht ist, in der das zu dosierende Produkt einen Schüttkegel bildet, so daß die beiden Seiten des Tellers mit dem zu dosierenden Produkt in Kontakt stehen.
  4. 4. Zuteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (36) auf den beiden Seiten des Tellers winkelförmig versetzt sind, so daß eine Öffnung auf der einen Seite zwischen zwei Öffnungen auf der anderen Seite liegt.
  5. 5. Zuteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Achsen der Zellen (37) auf den beiden Seiten des Tellers (35) in der gleichen Ebene befinden und am Boden in Verbindung stehen.
  6. 6. Zuteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Teller auf der gleichen Welle angebracht sind, wobei die Seiten von zwei aufeinanderfolgenden Tellern durch eine Abstandsbuchse (13) getrennt sind, wenn mindestens eine dieser Seiten Zellen trägt.
  7. 7. Zuteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsringe feststehend angebracht sind und einen Teil der festen Wand der Mulde bilden, mit der sie formschlüssig sind;
  8. 8. Zuteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Zellen (17, 37) mit dem Schnitt der beiden Ebenen zusammenfällt, die durch den Mittelpunkt der Öffnung der Zelle gehen, wobei die eine einen Flächenwinkel von 300 bis 600,.vorzugsweise 450, mit der Radialebene bildet, während die andere einen Flächenwinkel von 100 bis 300, vorzugsweise 250, mit der Tangentialebene an der Außenfläche der Turbine am Ende des Halbmessers 5 bildet, der durch den Mittelpunkt der Öffnung der Zelle geht.
  9. 9. Zuteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß kippbare Platten (20) in der Mulde vorgesehen sind, die zumindest gegen den Teil der Seite am Ende des Tellers gelegt werden können, der den Schüttkegel begrenzt.
DE19742412660 1973-03-30 1974-03-16 Zuteilvorrichtung für pulver- oder kornförmiges Gut Expired DE2412660C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7311634A FR2223274B1 (de) 1973-03-30 1973-03-30
FR7401261A FR2257511B2 (de) 1974-01-15 1974-01-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2412660A1 true DE2412660A1 (de) 1974-10-17
DE2412660B2 DE2412660B2 (de) 1979-05-31
DE2412660C3 DE2412660C3 (de) 1980-01-10

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE2412660C3 (de)
SU (1) SU510127A3 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990015768A1 (de) * 1989-06-14 1990-12-27 Spido Technik Gmbh Entwicklung Dosiervorrichtung für körniges oder pulverförmiges schüttgut
DE102009000308A1 (de) * 2009-01-20 2010-07-22 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Dosiereinrichtung
CN116267150A (zh) * 2023-03-27 2023-06-23 河北省农林科学院农业资源环境研究所 一种玉米种植有机肥深度还田设备及方法
WO2025050156A3 (de) * 2023-09-06 2025-05-08 4Next Generation Gmbh Austragvorrichtung für schüttgut

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Also Published As

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DE2412660B2 (de) 1979-05-31
SU510127A3 (ru) 1976-04-05
DE2412660C3 (de) 1980-01-10

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