DE2403366A1 - Verfahren zur herstellung von magnetischen metallpartikeln - Google Patents
Verfahren zur herstellung von magnetischen metallpartikelnInfo
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Description
It 2725
SONY CORPORATION
Tokyo / Japan
Verfahren zur Herstellung von magnetischen Metallpartikeln
Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zur Herstellung
von magnetischen Metallpartikeln, die mit einer Schutzschicht überzogen sind, und insbesondere ein Verfahren
zur Herstellung von magnetischen Metallpartikeln, die mit einer Schutzschicht überzogen sind, die sich
durch einen verbesserten Oxidationswiderstand und ein verbessertes Dispersionspulver auszeichnet.
Es ist bekannt, daß magnetische Metallpulver wie z.B.
Kobalt, Kobalt-Nickel-Legierungen, Eisen-Kobalt-Legierungen, Eisen-Nickel-Legierungen, Eisen-Nickel-Kobalt-Legierungen
und dergleichen magnetische Pulver bessere magnetische Eigenschaften im Vergleich zu magnetischen Oxydpulvern
wie Eisenoxid oder Kobaltdioxjrd haben. Magnetische Metallpulver
wurden jedoch bisher in der Praxis zur Herstellung eines Magnetbandes nicht verwendet» Einerder
Gründe hierfür liegt darin v daß der Oxidationswiderstand
magnetischer Metallpulver in der Atmosphäre gering ist« Wenn z.B. magnetische Metallpulver in der Atmosphäre
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gelassen werden, verschlechtern sich ihre magnetischen Eigenschaften
allmählich, wenn sie oxidieren, und durch einen externen thermischen Schock und/oder einen mechanischen
Schock, eine elektrostatische Entladung usw«, tritt eine spontane
Verbrennung darin auf. Da im allgemeinen Pulver, die als Magnetpulver verwendet werden, pro Gewichtseinheit in
der Oberfläche zunehmen, nimmt auch die Berührungsoberfläche solcher Pulver mit Luft und damit auch ihre Reaktivität
zu. Wenn daher Magnetpulver, die durch Reduktion erhalten werden, in ihrem reduziertem Zustand aus einem
Ofen genommen und mit Luft in Berührung gebracht werden, tritt eine sehr schnelle Oxidation zusammen mit einer
spontanen Verbrennung auf und damit verbrennen die magnetischen Metallpulver. Um dies zu vermeiden, ist es bekannt,
magnetische Metallpulver dadurch aus einem Ofen zu entnehmen, daß das Pulver in ein organisches Lösungsmittel getaucht
wird, das dann der Atmosphäre ausgesetzt wird, und daß danach das organische Lösungsmittel allmählich verdampft
wird, um die magnetischen Metallpulver mit Luft langsam in Berührung zu bringen und allmählich eine Oxydschicht
auf der Oberfläche der magnetischen Metallpulver zu bilden.
Bei dem bekannten Verfahren erfolgt die Erzeugung von Hitze durch Oxidation allmählich. Die so erzeugte Hitze wird durch
Verdampfung des organischen Lösungsmittels absorbiert bzw. das organische Lösungsmittel wird bis zur Verdampfung erhitzt,
um während dieser Reaktion eine spontane Verbrennung zu vermeiden.
Die bekannten organischen Lösungsmittel werden se gewählt,
daß sie einen Siedepunkt von etwa 10° bis zu einigen IQO0C
haben und daß sie gegenüber den magnetischen Metallpulver!* im wesentlichen inert sind. Solche Lösungsmittel sind z.E«
Benzen,Toluen, Xylen, Hexan, Cyclohexan usw.
409830/082 E
Die durch das bekannte Verfahren gebildete Oxydschicht ist relativ hart und verhindert das Fortschreiten einer Oxidationreaktion
in die magnetischen Metallpulver bis zu einem gewissen Grad, jedoch haben solche oxidierten magnetischen
Metallpulver eine relativ kurze Lebensdauer. Dies bedeutet, daß die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Metallpulver,
die mit einer Oxydschicht überzogen sind, sich verschlechtern und nicht beibehalten werden kennen.
Ein anderer Grund dafür, daß die magnetischen Metallpulver, die durch das obige bekannte Verfahren hergestellt werden,
zur Herstellung von Magnetbändern praktisch nicht verwendet werden, ist die niedrige Dispersionseigenschaft der
magnetischen Metallpulver, wenn sie auf ein Band aufgeschichtet werden. Dies bedeutet, daß die bekannten magnetischen
Metallpulver nur schwer in einem Bindemittel dispergiert werden können. Diese geringe Dispersionseigenschaft
kann dadurch hervorgerufen werden, daß das magnetische Moment 13- des magnetischen Metallpulvers 150 bis 200 E0M0S0Zg
bei Eisenoxydpulver und 80 bis 90 E.M.E./g bei Chromdioxydpulver beträgt. Da die gegenseitige Wechselwirkung zwischen
2 den Partikeln magnetischer Metallpulver durch (m)(m")/r
(wobei m und m1 die magnetisierte Menge der Partikel und r
den Abstand zwischen den Partikeln darstellen) ausgedrückt wird, ist die gegenseitige Wechselwirkung zwischen den Partikeln
bekannter magnetischer Metallpulver um das -vier- bis neunfache größer als diejenige der magnetischen Oxydpulver,
so daß die bekannten magnetischen Metallpartikel in einem Bindemittel leicht koagulieren und damit in dem Bindemittel
schwer zu dispergieren sind.
Wenn im allgemeinen ein oberflächenaktives Mittel mit einer
langen Molekularkette bei den bekannten magnetischen Metallpartikeln verwendet wird, kann ein erheblicher Dispersionsgrad erreicht werden. Ein oberflächenaktives Mittel wie
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Lecithin, das in einem ira Handel erhältlichen Magnetband
verwendet wird, zersetzt sich jedoch, wenn es mit einem
magnetischen Metallkörper in Berührung kommt und kann daher die Dispersion nicht unterstützen=,
Ein weiteres Dispersionsverfahren für magnetische Oxydpulver,
das vorgeschlagen wurde, ist die Verwendung einer Wasserlösung mit einem Gemisch eines alkalischen Metallsalzes
und einer hochfettigen Säure, die mit magnetischen Oxydpulvern gemischt wird, um auf der Oberfläche der Partikel
der magnetischen Oxydpulver einen monomolekularen Film des Radikais der hochfettigen Säure zu bilden. Wenn
dieses Verfahren auf magnetische Metallpulver angewandt wird, werden seine Dispersionseigenschaften und sein Oxidationswiderstand
ausreichend groß, es ist jedoch ein Trocknungsprozeß infolge der Behandlung in Wasser notwendig,
Wenn der Trocknungsprozeß durch Erhitzung durchgeführt wird, besteht die Gefahr, daß eine spontane Verbrennung
auftreten kann, während, wenn der Trocknungsprozeß durch Ventilation durchgeführt wird, die magnetischen
Metallpartikel durch Wasser und Sauerstoff oxidieren, was zu einer Verschlechterung der magnetischen Eigenschaften
führt, so daß das Material nicht als magnetisches Material verwendet werden kann.
Es ist bekannt, daß eine spontane Verbrennung oft auftritt, selbst wenn die obigen Dehydrierungs- und/oder Trocknungsprozesse im Vakuum durchgeführt werden. Daher können die bekannten
magnetischen Metallpartikel praktisch nicht verwendet wenden.
Durch die Erfindung soll ein Verfahren zur Herstellung feiner magnetischer Metallpartikel mit einer Schutzschicht
geschaffen werden, die einen hohen Oxidationswiderstand haben und die in einem organischen Lösungsmittel leicht
dispergiert werden können.
409830/0925
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis beispielsweise erläuter. Es zeigt:
Figur 1 ein Diagramm, aus dem die Änderungen des magnetischen Moments von magnetischen Metallpartikeln
in Abhängigkeit von der Zeit hervorgehen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und dem
bekannten Verfahren hergestellt werden,
Figur 2 ein Diagramm, aus dem der Einfluß auf das Verhältnis der rechteckigen Hysterese eines Magnetbandes
hervorgeht, wenn der Anteil des Salzes einer hochfettigen Säure während der Behandlung
nach dem Verfahren gemäß der Erfindung geändert wird, und
Figur 3 ein Diagramm, aus dem der Einfluß der Länge der Kohlenstoffkette in Salzen hochfettiger Säuren
auf das Verhältnis der rechteckigen Hysterese eines Magnetbandes hervorgeht.
Gemäß der Erfindung wird auf der Oberfläche von magnetischen Metallpartikeln durch Mischen eines Pulvers eines Salzes
einer hochfettigen Säure mit einem magnetischen Metallpulver in einem organischen Lösungsmittel eine Schicht
des Radikals der hochfettigen Säure gebildet. Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten magnetischen
Metallpartikel«,
Im allgemeinen haben Salze einer hochfettigen Säure eine
hohe Lösbarkeit in Wasser, insbesondere in heißem Wasser e
jedoch eine sehr niedrige oder nahezu keine Lösbarkeit in einem organischen Lösungsmittel. Es wurde jedoch festgestellt,
daß eine chemische Verbindung durch mechanisches Mischen eines Pulvers eines Salzes einer höherfettigen
Säure mit einem magnetischen Metallpulver in einem organischen Lösungsmittel erreicht wird, so daß die magnetischen
Metallpartikel mit einer Schicht des Radikals der höherfettigen Säure überzogen werden. Es kann vorausgesetzt werden,
daß das Radikal der höherfettigen Säure eine chemische Verbindung mit den magnetischen Metallpartikeln bildet. Die
Art einer solchen unerwarteten mechano-chemischen Reaktion zwischen Metallpartikeln und Salzpartikeln einer höherfettigen
Säure, die durch mechanische Berührung oder durch mechanisches Aufeinandertreffen hervorgerufen wird, ist bisher
nicht bekannt. Es ist bekannt, daß für diese Reaktion ein Zeitintervall erforderlich ist, das von der Berührungsfrequenz
beider Partikel abhängt. Da im allgemeinen ein magnetisches Metallpulver aus nadeiförmigen Partikeln besteht,
die eine Länge von etwa 0,02 bis 0,5 Mikron haben (und eine Breite von 3 bis 20 Mikron), ist es erwünscht, daß die Größe
bzw. der Durchmesser der Fettsalzpartikel klein ist, z.B. kleiner als etwa 500 Mikron, so daß eine Zunahme der Berührungsfrequenz
zwischen den magnetischen Metalipartikeln und den Fettsalzpartikeln erreicht wird. In der Praxis beträgt
das für die oben beschriebene Reaktion erforderliche Zeitintervall mehr als 20 Stunden. Im folgenden wird die
obige Behandlung manchmal als"Fettsäuresalzbehandlung in einem organischen Lösungsmittel" bezeichnet.
Bei der Durchführung der Erfindung verwendbare organische Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie
Benzen, Toluen und Xylen, die keine chemische Reaktivität
mit magnetischen Metallpartikeln haben und/oder durch die Berührung mit solchen Metallpartikeln nicht zersetzt werden f
ringförmige Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexan usw. und Kohlenstoffe
mit gerader Kette wie n-Eexan usw. Dagegen sind
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Ketone wie Aceton und dergleichen, Ester wie Essigsäureäthylester
und dergleichen, Alkohol und dergleichen, halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Trichloräthylen und dergleichen
keine zur Durchführung der Erfindung verwendbaren Lösungsmittel, da die Gefahr besteht, daß diese Lösungsmittel
sich durch die katalytische Wirkung der magnetischen Metallpulver zersetzen.
Nachdem die Fettsäuresalzbehandlung in einem organischen Lösungsmittel beendet ist, ist, da die Verdampfung und
Trocknung ohne Zunahme der Temperatur des organischen Lösungsmittels durchgeführt werden muß, ein organisches
Lösungsmittel mit einem hohen Siedepunkt vom praktischen Standpunkt aus unerwünscht, da die Trocknungsperiode für
solch ein organisches Lösungsmittel ziemlich lang ist» Ein organisches Lösungsmittel mit einem Siedepunkt im Bereich
von 50 bis 160°C ist daher vorzuziehen„
Ein alkalisches Metallsalz wie Natrium, Kalium, Ammonium
oder dergleichen, kombiniert xnit einer geradkettigen Cß~
C26-Fettsäure ist als Salz einer höherfettigen Säure zum
Überziehen des magnetischen Metallpulvers gemäß der Erfindung geeignet. Vorzugsweise werden geradkettige c-iri'~C26~"
Fettsäuren verwendet. Fettsäuren mit weniger als sechs Kohlenstoffatomen haben eine kurze Kohlenstoffkette und
die Länge zwischen deren Salzpartikeln kann nicht groß sein, so daß kein geeigneter Dispersionseffekt erreicht werden
kann, und Fettsäuren mit mehr als 26 Kohlenstoffatomen kommen in natürlicher Form nicht vor und deren synthetische
Herstellung ist teuer, so daß sie ungeeignet sind. Außerdem haben nahezu alle höherfettigen Säuren, die auf natürliche
Weise erzeugt werden, eine gerade Kohlenstoffatomanzahl
und höherfettige Säuren mit einer ungeraden Kohlenstoffatomanzahl in dem Bereich von 26 werden synthetisch erzeugt.
Wie zu erwarten ist, sind synthetische Fettsäuren seltener
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und teurer als natürlich auftretende Fettsäuren, so daß die synthetischen Fettsäuren, obwohl sie geeignet sind, vom
wirtschaftlichen Standpunkt aus nicht in Betracht kommen.
Höherfettige Säuren, die auf natürliche Weise erzeugt werden, sind ein Gemisch aus einigen verschiedenen Arten mit
verschiedenen Mengen an Kohlenstoffatomen, ein solches Gemisch höherfettiger Säuren kann jedoch bei der Durchführung
der Erfindung ohne Hinderungsgründe angewandt werden.
Außerdem sind selbst höherfettige Säuren mit einer oder mehreren Doppelverbindungen (C-C = C ...) oder mit
einer oder mehreren Seitenketten wie eine Hydroxylgruppe (-OH) in der geraden Cg-C2,-Hauptkette bei der Durchführung
der Erfindung ebenfalls verwendbar und der Dispersionsund Stabilisierungseffekt wird nicht geändert.
Fig. 1 zeigt ein Diagramm, aus dem die Änderung des magnetischen Moments von magnetischen Metallpartikeln in Abhängiakeit
von der Zeit hervorgeht, wenn die magnetischen Metallpartikel in der Atmosphäre gelassen werden. In dem Diagramm
der Fig. 1 stellt die Abszisse die Zeit T in Tagen der Verweilzeit der magnetischen Metallpartikel in der Atmosphäre
und die Ordinate das magnetische Moment S" der magnetischen
Metallpartikel in E.M.E./g dar.
Die Kurve I in Fig. 1 zeigt die Eigenschaften der magnetischen Metallpartikel, die der Fettsäuresalzbehandlung in
einem organischen Lösungsmittel gemäß der Erfindung unterworfen werden. Die Kurve II in Fig. 1 zeigt die Eigenschaften
der magnetischen Metallpartikel, die einem Fettsäuresalz in Wasser unterworfen werden, wie dies aus dem Stand
der Technik bekannt ist, und die Kurve III in Fig. 1 zeigt die Eigenschaften der magnetischen Metallpartikel, die nur
einer Oxidationsbehandlung in Toluen unterworfen werden.
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_ Q —
Wie sich aus dem Diagramm der Fig. 1 ergibt, haben die magnetischen
Metallpartikel gemäß der Erfindung verbesserte Antioxidationseigenschaften. Durch diese Eigenschaft wird ein
Hauptnachteil des Standes der Technik vermieden. Die magnetischen Metallpartikel mit den durch die Kurve II gezeigten
Eigenschaften unterliegen mit dem Zeitablauf keiner Änderung, haben jedoch ein zu geringes magnetisches Moment
und können nicht als Magnetmaterial verwendet werden. Die magnetischen Metallpartikel, die bei dieser Untersuchung
verwendet wurden, waren nadeiförmige Eisen-Kobalt-Legierungspulver, die durch ein später beschriebenes Verfahren hergestellt
und später als Probe I bezeichnet werden. Alle Partikel der Probe I haben die gleichen magnetischen Eigenschaften,
bevor sie behandelt werden, die nicht notwendigerweise erwähnt werden.
Fig. 2 zeigt ein Diagramm, aus dem die Tatsache hervorgeht, daß die Dispersionseigenschaft von magnetischen Metallpulvern,
die gemäß der Erfindung behandelt werden, besser ist. Die Abszisse stellt die Menge M (in Gewichtsprozent)
einer höherfettigen Säure wie Natriumölsäure, die dem magnetischen
Metallpulver während der Fettsäuresalzbehandlung in einem organischen Lösungsmittel zugesetzt wird, und die
Ordinate stellt das prozentuale Rechteckverhältnis R eines
Magnetbandes dar, auf das das magnetische Metallpulver gemäß der Erfindung tatsächlich aufgeschichtet wird. Das
magnetische Metallpulver, das bei dieser Untersuchung verwendet wurde, war die Probe I? die später beschrieben wird
und das Rechteckverhältnis R betrug 53 %„
Wie Fig. 2 zeigt,, überschreitet, wenn die Zusatzmengen von
Fettsäuresalz ein Gewichtsprozent überschreiten, das Rechteckverhältnis
R 70 % Q was vom praktischen Standpunkt aus notwendig ist. Dies bedeutet, daß der Zusatz einer Menge
M höher als ein Gewichtsprozent praktisch notwendig ist«, Die Tatsache, daß das Rechteckverhältnis R verbessert wirdp
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— IQ —
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zeigt, daß infolge der Verbesserung der Dispersionsexgenschaft die Orientierung durch das Magnetfeld verbessert
wird.
Beim Zusatz von Fettsäuresalzmengen größer als 6 '% v/erden
die mechanischer. Eigenschaften des Magnetbandes, insbesondere
das Abreißen der magnetischen Metallpartikel vor. dem Magnetbandgrundmaterial merklich erhöht, und damit ist es
wahrscheinlich, daß ein Riß oder dergleichen auf der Oberfläche des Magnetbandes gebildet wird. Obwohl ein magnetisches
Metallpulver, das mit mehr als 6 % Fettsäuresalz behandelt wird, in den magnetischen Eigenschaften besser
ist, ist es daher nur schwer in der Praxis verwendbar. Es kann angenommen werden, daß, wenn die Fettsäuresalzmenge
6 % überschreitet, Radikale der höherfettigen Säure im Übermaß um den monomolekularen Film aus Radikalen der höherfettigen
Säure haften, der das magnetische Metallpulver bedeckt.
Bei der obigen Untersuchung wurde Natriumölsäure als Salz
einer höherfettigen Säure verwendet. Die geeignetste Menge eines allgemeinen Salzes einer höherfettigen Säure, das
einem magnetischen Metallpulver zuzusetzen ist, wird ausgedrückt durch bis {%), wobei das Molekulargewicht
eines gewählten Salzes einer höherfettigen Säure X und 304,45 das Molekulargewicht von Natriumölsäure
ist.
Fig. 3 zeigt ein Diagramm, aus dem das Rechteckverhältnis R (längs der Ordinate) eines Magnetbandes hervorgeht, auf
dem das magnetische Metallpulver, das der Behandlung des
Fettsäuresalzes in einem organischen Lösungsmittelunterworfen.
wird,imVeihältnisziirÄi2ahl N von Kohlenstoffatomen (längs der
Abszisse) in dem Fettsäuresalz hervorgeht.
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Wie sich aus dem Diagramm der Fig. 3 ergibt„ nimmt das
Rechteckverhältnis R zu, wenn die Anzahl N von Kohlen-
stoffatomen 6 überschreitet und das Rechteckverhältnis R
überschreitet 75 %, wenn die Anzahl N von Kohlenstoffatomen
10 überschreitet. Wenn jedoch die Anzahl N von Kohlenstoffatomen 14 überschreitet, bleibt das Rechteckverhältnis R
im wesentlichen konstant und bleibt zwischen 75 und 76 %.
Wie oben erwähnt wurde, ist es, um die Dispersionseigenschaft von magnetischen Metallpulvern zu verbessern, vorzuziehen,
die Oberfläche der magnetischen Metallpulver mit einem Fettsäureradikal fest überzogen zu haben, das eine
Kohlenstoffkettenlänge hat, die größer als ein vorbestimmter Wert ist, der größer als 6 und vorzugsweise größer als 10
ist.
Wie oben beschrieben wurde, kommt jedoch eine höherfettige Säure mit mehr als 26 Kohlenstoffatomen oder einer ungeraden
Anzahl von Kohlenstoffatomen in der Natur nicht oder nahezu nicht vor, und synthetisch erzeugte Fettsäuren sind
teuer, so daß sie vom praktischen Standpunkt aus nicht so wertvoll sind.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, besteht ein Hauptmerkmal der Erfindung in der Tatsache, daß kein Wasser
beim überziehen von magnetischen Metallpulver mit Radikalen einer höherfettigen Säure verwendet wird. Daher kann es
möglich sein, daß anstelle der Verwendung eines Salzes einer höherfettigen Säure die höherfettige Säure selbst in einem
organischen Lösungsmittel solvatisiert wird und den überzug aus Fettsäureradikalen auf dem Magnetpulver bildet. Es kann
aus dem später beschriebenen Beispiel 8 vorausgesetzt werden, daß ein überzug aus Radikalen einer höherfettigen Säure
wenigstens teilweise zum überziehen des Magnetpulvers verwendbar ist. Die magnetischen Metallpulver werden jedoch
während dieser Behandlung korodiert, so daß die Koerzitiv-
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kraft H hiervon, wenn sie zur Bildung eines Magnetbandes aufgeschichtet werden, verringert und die Dispersionseigenschaft
verschlechtert wird. Somit nimmt das Rechteckverhältnis nicht zu und damit sind solche Pulver in der Praxis
schwer zu verwenden.
Da außerdem ein übliches Bindemittel, das im allgemeinen zur Herstellung eines Magnetbandes verwendet wird, kein
Wasser enthält, ist es möglich, die magnetischen Metallpulver und ein Salz einer höherfettigen Säure mit einem
üblichen Bindemittel zu mischen und die zuvor beschriebene Reaktion durchzuführen, um die Oberfläche der magnetischen
Metallpulver mit Fettsäureradikalen zu überziehen. Die Dispersionseigenschaft des magnetischen Metallpulvers, das
durch dieses Verfahren erhalten wird, wird jedoch nicht verbessert, wie sich aus dem Beispiel 7 ergibt, das später
beschrieben wird, und es kann oft eine spontane Verbrennung während des oben beschriebenen MischVorgangs auftreten, so
daß auch dieses Verfahren praktisch nicht anwendbar ist.
Das Bindemittel, das verwendet wird, um magnetische Metallpulver, die erfindungsgemäß behandelt wurden (d.h. einer
Fettsäuresalzbehandlung in einem organischen Lösungsmittel unterzogen wurden) als Film auf ein Magnetband aufzubringen,
weist allgemein ein Lösungsmittel auf, das gegenüber den magnetischen Metallpulvern inert ist, wenn sie der obigen
Behandlung unterworfen werden.
Unter Berücksichtigung der vorangegangenen allgemeinen Diskussion werden nun eine Reihe von detaillierten Beispielen
erläutert, die zeigen, wie die Erfindung durchgeführt werden kann. Das magnetische Metallpulver, das bei den Beispielen
verwendet wird, ist ein Pulver aus einer Eisen-Kobalt-Legierung (80 % Fe und 20 % Co in Atomgewicht), das
in der folgenden Weise hergestellt wurde:
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Verfahren zur Herstellung eines Pulvers aus einer Eisen-Kobalt-Legierung als Ausgangsmaterial
1566 g eines nadeiförmigen Goethitpulvers, z.B. of-FeOOH
(mit einem Molekulargewicht von etwa 89), das Partikel mit einer Länge von 0,3 bis 0,4 Mikron und ein Nadelverhältnis
von 7 bis 8 hatte, wurde in 40 Liter Wasser dispergiert, um einen Brei zu bilden. 1047 g Kobaltchloridhexahvdrat
(CoCl-.öH-O) wurden dem Brei zugesetzt und das Gemisch
wurde umgerührt, bis das Hexahydrat gleichmäßig aufgelöst
war. Danach wurde der sich ergebende Brei stark umgerührt und mit 2,4 Liter 7rnormalem Ammoniakwasser gemischt, so
daß der sich ergebende Brei einen pH-Wert von 9,8 hatte.
Das erhaltene Breigemisch wurde dann Filter-, Wasserwasch-, Trocknungs- und Pulverisierungsvorgängen unterworfen. Danach
wurden 1950 g Goethitpulver mit einem Colloid aus Kobalthydroxyd Co(OH)_ auf der Oberfläche der Pulverpartikel
erhalten. Das modifizierte Goethitpulver wurde dann einer Erhitzungsbehandlung in einer Atmosphäre von 700 C
zwei Stunden lang unterworfen und danach erhielt man 1800 g nadeiförmiges Oxyd des Fe-Co-Systems.
Das nadeiförmige Oxyd des Fe-Co-Systems wurde dann einem Reduktionsprozeß in einem Ofen bei 42O°C sieben Stunden
lang ausgesetzt, wobei Wasserstoff in einer Menge von 50 Litern pro Minute zugeführt wurde, um ein riadeiförmiges
Legierungspulver zu erzeugen. Das so erhaltene nadeiförmige Legierungspulver wurde in dem Ofen auf Raumtemperatur
abgekühlt, völlig in 7 Liter Toluen eingetaucht 0 während
es noch im Ofen war und danach aus dem Ofen in die Atmosphäre entfernt. Das Toluen wurde über einen Zeitraum von 72 Stunden
allmählich verdampft, so daß eine dünne Oxydschicht auf der
Oberfläche der Nadellegierungspulverpartikel gebildet wurde« Die Menge des erhaltenen Legierungspulvers nach der Trocknung
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betrug 1300 g. Das so erhaltene Fe-Co-Legierungspulver hatte
die folgenden magnetischen Eigenschaften: Seine Koerzitivkraft H betrug 1000 Oe (bei einer Dichte von 0,8), sein
Rechteckverhältnis R betrug 53 % und sein magnetisches
Moment ^ betrug 180 E.M.E./g. Das obige Legierungspulver
wird im folgenden als "Probe I" und/oder als nicht behandelte Legierungspartikel bezeichnet.
1300 g der Probe I und 39 g öIsäurenatrium (C -H33COONa)
wurden in einem zylindrischen Behälter aus rostfreiem Stahl mit einem Innenvolumen von 10 1 zusammen mit 1500 g Toluen
gefüllt. Danach wurde der Behälter auf einerKugelmühle angeordnet
und gedreht,um eine mechanische Mischung zu erreichen. Das Gemisch in dem Behälter wurde nach Beginn der Drehung
des Behälters 48 Stunden lang im Koagulationszustand gehalten, zeigt danach jedoch Fließfähigkeit. Nach etwa 120
Stunden wurde das Gemisch in dem Behälter ein vollkommener Brei. Es wird angenommen, daß die chemische Verbindung zwischen
ölsäureeisen und ölsäurekobalt auf der Oberfläche der nicht behandelten Legierungspartikel gebildet wird und
damit die Legierungspartikel hydrophob gemacht und somit in dem Toluen gut dispergiert werden. Die magnetischen Legierungspartikel,
die der obigen Oberflächenbehandlung unterworfen worden waren, wurden dann in einem Zentrifugaltrockner
behandelt, um das Toluen daraus zu entfernen und wurden danach mit 2 kg neuem Toluen gespült und als halbfeuchter
Kuchen wiedergewonnen, der dann 24 Stunden lang einer Trocknungsbehandlung
in Luft unterworfen wurde. Die Menge der Legierungspartikel nach der Trocknung betrug 1335 g; diese
Partikel werden im folgenden als "die magnetischen Legierungspartikel nach Oberflächenbehandlung" bezeichnet.
Die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Legierungspartikel nach Oberflächenbehandlung waren wie folgt;
409830/092E
H = 950 Oe (Dichte 1,60)
c
c
R = 55 %
s
s
^ = 174 E.M.E./g
Die magnetischen Legierungspartikel nach Oberflächenbehandlung hatten eine sehr hohe Hydrophobieeigenschaft und es
wurde festgestellt, daß die Dichte als Pulver im Vergleich zu derjenigen von nicht behandelten Legierungspartikeln
um einen Faktor von etwa 2 höher war.
Wenn die magnetischen Legierungspartikel nach Oberflächenbehandlung
in Atmosphäre belassen wurden,trat mit dem Zeitablauf
nahezu keine Änderung ein. Die magnetischen Legierungspartikel nach Oberflächenbehandlung werden im folgenden
als "Probe II" bezeichnet.
Wenn ein anderes organisches Lösungsmittel anstelle von Toluen wie Benzen, Xylen, Cyclohexan, Hexan oder dergleichen,
das keine Reaktivität mit nicht behandelten magnetischen Legierungspartikeln hat, verwendet wurde, wurden die gleichen
magnetischen Eigenschaften erhalten.
Wenn außerdem ein anderes Alkalimetall anstelle von Natrium zur Bildung eines ölsäuresalzes wie Kaliumsalz oder ein
Ammoniumsalz verwendet wurde, wurden ebenfalls die gleichen Ergebnisse erhalten.
Es wurde ein Gemisch aus den folgenden Materialien hergestellt:
Probe II 1335 g
VGGH (ein von der Union Carbide
Corp. erhältliches Vinylchloridvinylacetatcopolymer) 150 g
Corp. erhältliches Vinylchloridvinylacetatcopolymer) 150 g
Estane 5703 (ein von B.F.Goodrich
Co. erhältlicher linearer
Polyurethangummi) 150 g
Polyurethangummi) 150 g
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Schmiermittel
Cyclohexanon (Lösungsmittel)
30 g 2500 g
Die obigen Materialien wurden 72 Stunden lang in einer Kugelmühle gemischt und danach auf einen Polyesterharzfilm gegeben.
Das Gemisch auf dem Polyesterharzfilm wurde einer Orientierungsbehandlung in Längsrichtung in einem Magnetfeld
von 1650 Oe ausgesetzt und dann getrocknet. Die beschichtete Oberfläche wurde nach dem Trocknungsprozeß einer
Kalentrierbehandlung unterworfen und die erhaltene Dicke der Schicht betrug 3,G Mikron. Die magnetischen Eigenschaften
des so erzeugten Magnetbandes waren wie folgt:
900 Oe
16 %
16 %
3500 Gauss 4600 Gauss
Wie sich aus den obigen magnetischen Eigenschaften ersehen läßt, hat das Magnetband nach diesem Beispiel ein sehr hohes
Rechteckverhältnis und eine sehr hohe Restmagnetflußdichte und hat daher bessere elektromagnetische Umwandlungseigenschaften
als Magnetband für eine Aufzeichnung mit hoher Dichte ,wie z.B. als ein Audio- und Video-Tonband.
Ein Verfahren, das im wesentlichen demjenigen des Beispiels II gleich ist, wurde angewandt, d.h. die Fettsäuresalzbehandlung
in organischem Lösungsmittel wurde durchgeführt, jedoch mit der Ausnahme, daß die zugesetzte ölsäurenatriummenge
zwischen 6,5 g und 130 g geändert wurde. Die magnetischen Eigenschaften der erhaltenen magnetischen Legierungspartikel nach der obigen Oberflächenbehandlung waren wie
folgt:
409830/0925
2403368
Ölsäurenatrium- Gewicht des R cj
zusatzmenge nicht be- c ,<,? ,„ M% , >
(in g) handelten (%) (%) (E.M.E./g)
magnetischen
Legierungspulvers
(in %)
Legierungspulvers
(in %)
| 6,5 | 0,5 | 9 70 | 53 | 179 |
| 13 | 1,0 | 9 70 | 54 | 178 |
| 26 | 2,0 | 960 | 54 | 176 |
| 39 | 3,0 | 950 | 55 | 174 |
| 52 | 4,0 | 950 | 55 | 172 |
| 65 | . 5,0 | 940 | 55 | 171 |
| 78 | 6,0 | 940 | 55 | 169 |
| 104 | 8,0 | 940 | 55 | 165 |
| 130 | 10,0 | 940 | 55 | 162 |
Wenn die magnetischen Partikel auf ein Band in der gleichen Weise wie bei dem Beispiel IT aufgeschichtet wurden, hatten
die erhaltenen Magnetbänder das in Fig. 2 gezeigte Rechteckverhältnis.
Eine ähnliche Behandlung wie bei dem Beispiel I wurde mit den folgenden Salzen normalfettiger Säuren anstelle des
bei dem Beispiel I verwendeten Salzes einer höherfettigen Säure durchgeführt. Hierbei wurde die der Probe I zugesetzte
Salzmenge zu 3,0 Gewichtsprozent gewählt.
Anzahl der Molekular-
Kohlenstoff- formel
atome im
Fettsäure- . ■
radikal Bezeichnung
4 Buttersäurenatriumsalz CH3(CH3)2C00Na
6 Capronsäurenatriumsalz CH3(CH2)^COONa
409830/0925
24Ü3366
Anzahl der Kohlenstoffatome im Fettsäureradikal
Molekularformel
Bezeichnuna
10
12 14 16 18 20
22 24
26
CapryIs äurenatriums alζ
Caprinsäurenatriumsalz
Laurinsäurenatriumsalz Myristinsäurenatriumsalζ
Palmitinsäurenatriumsalz Stearinsäurenatriumsalz Arachinsäurenatriumsalζ
Behensäurenatriumsalz
Lignocerinsäurenatriums al ζ
Cerotinsäurenatriumsalζ
CH-(CHn)-COONa
CH3(CH2)gCOONa
C00Na
CH3(CH2)lO
CH3(CH2)
CH3(CH2)l4C00Na
CH,, (CHn).,.COON a
ο 2. Io
CH3(CH9)l8COONa
COOMa
CH3 (CH2J22COOMa
CH3 (CH2) ,J
Die magnetischen Eigenschaften der so erhaltenen magnetischen Legierungspartikel waren wie folgt: H lag in dem Bereich von
940 bis 950 Oe, R in dem Bereich von 54 bis 55 % und <T in
dem Bereich von 173 bis 175 E.M.E./g. Die magnetischen Legierungspartikel
wurden auf ein Grundmaterial eines Magnetbandes in der gleichen Weise aufgeschichtet, wie bei dem Beispiel
II beschrieben wurde. Das Rechteckverhältnis "R der Magnetbänder war das gleiche wie das in Fig. 3 gezeigte.
Unter Verwendung der folgenden Salze höherfettiger Säuren wurden Untersuchungen durchgeführt, um zu bestimmen, ob die
Wirkung der Erfindung auch bei Salzer, höherfettiger Säuren
erreichbar ist, die eine Seitenkette wie eine Hydroxylgruppe oder eine ungesättigte Doppelbindung in ihrer Kohlenstoffkette
hatten. Das angewandte Behandlungsverfahren war gleich
dem bei dem Beispiel I beschriebenen.
409830/0825
| Anzahl der Kohlenstoff atome |
Anzahl der Doppel bindungen |
Seiten kette |
| 18 | O | — |
| 18 | 1 | - |
| 18 | 2 | - |
| 18 | 3 | - |
| 18 | 1 | - -OH |
Bezeichnung
Stearinsäurenatriumsalz Ölsäurenatriumsalz
Linoliinsäurenatriumsalz Linolens äuren atriums alζ
Linoliinsäurenatriumsalz Linolens äuren atriums alζ
Ricinoleinsäurenatriumsalz
Die magnetischen Eigenschaften der erhaltenen magnetischen Legierungspartikel, die der Oberflächenbehandlung unterworfen
wurden, waren wie folgt:
H = 940 bis 950 Oe c
R = 54 bis 55 % s
^-s = 173 bis 175 E.M.E./g
Wie die obigen Ergebnisse zeigen, ergibt sich kein großer
Unterschied zwischen den magnetischen Eigenschaften der
magnetischen Legierungspartikel bezüglich der magnetischen Legierungspartikel, die mit gesättigten, geradkettigen
Fettsäuresalzen behandelt wurden.
Unterschied zwischen den magnetischen Eigenschaften der
magnetischen Legierungspartikel bezüglich der magnetischen Legierungspartikel, die mit gesättigten, geradkettigen
Fettsäuresalzen behandelt wurden.
Die magnetischen Eigenschaften eines Magnetbandes, das mit
den obigen magnetischen Legierungspartikeln durch ein Verfahren ähnlich dem des Beispiels II beschichtet wurde, lagen
in dem folgenden Bereich:
Hc = 890 bis 900 Oe
Rs =75 bis 76 %
Br = 3400 bis 3500 Gauss
Bm = 4400 bis 4500 Gauss
409830/0925
Die obigen Ergebnisse sind von denjenigen des Beispiels II nicht sehr verschieden und das Magnetband zeigt bessere
elektromagnetische Uitiwandlungseigens chaf ten als Audiooder Video-Band.
Wie oben gezeigt wurde, sollte.die Kohlenstoffkette eines
geradkettigen Fettsäuresalzes, das bei der Fettsäuresalzbehandlung
in einem organischen Lösungsmittel verwendet wird, eine bestimmte Länge (wenigstens Cc und vorzugsweise
größer als C J haben, da sich dann das Fettsäuresalz in seinen Dispersions- und/oder Stabilisierungswirkungen nicht
ändert, selbst wenn eine oder mehrere Doppelverbindungen (-CH=CH-) oder Seitenketten wie eine Hydroxylgruppe (-0H)
in der Kohlenstoffkette auftreten.
1300 g eines nicht behandelten magnetischen Legierungspulvers (Probe I) und 39 g ölsäurenatrium wurden in 10 1 Wasser gemischt
und 5 Stunden lang gut umgerührt, um einen monomolekularen ölsäureradikalfilm auf der Oberfläche der magnetischen
Legierungspartikel zu bilden. Die erhaltenen magnetischen Partikel wurden einer Zentrifugaltrocknung unterworfen
und ein Kuchen aus den so erhaltenen halbtrockenen Partikeln wurde durch Luft bei Raumtemperatur 120 Stunden lang getrocknet.
Die Menge der getrockneten magnetischen Partikel betrug 1350 g und zeigte eine hohe Hydrophobieeigenschaft.
Die nadeiförmigen Legierungspartikel hatten nach der obigen Oberflächenbehandlung die folgenden magnetischen Eigenschaften:
H betrug 930 Oe, R betrug 54 % und <s- betrug
CS S
142 E.M.E./g; diese Ergebnisse sind denjenigen nahezu gleich, die bei der Durchführung der Erfindung erhalten
werden.
Bei dem Magnetband jedoch, das mit den obigen magnetischen Legierungspartikeln nach einem Verfahren erhalten wurde,
409830/0925
- Äff -
das demjenigen des Beispiels II gleich ist, betrug R 75 %,
was höher als bei einem Band, das mit magnetischen Partikeln gemäß der Erfindung behandelt wurde, jedoch betrug H 880 Oe
und B 2850 Gauss, was niedriger ist. Es ist daher ersichtlich, daß das Magnetband dieses Beispiels als Audioband oder
als Videoband in der Praxis nicht verwendbar ist, da es keinen großen Ausgangssignalpegel liefern kann.
Nicht behandeltes magnetisches
Legierungspulver (Probe I) 1300 g
4VGGH 150 g
+Estane 5703 150 g
Schmiermittel 30 g
Cyclohexanon 2500 g
öIsäurenatrium 39 g
in Beispiel II angegeben
Die obigen Materialien wurden in einer Kugelmühle 72 Stunden lang gemischt und danach auf ein Grundmaterial durch ein
Verfahren gleich dem des Beispiels II zur Bildung eines Magnetbandes aufgeschichtet. Die magnetischen Eigenschaften
des sich ergebenden Magnetbandes waren wie folgt: Hc betrug 870 Oe, R3 59 %, Br 2600 Gauss und Bm 4400 Gauss.
Es ist ersichtlich, daß die Legierungspartikel nach dem Beschichten mit Radikalen höherfettiger Säuren mit einem Bindemittel
gemischt werden müssen, um den gewünschten Dispersionseffekt zu erhalten.
Unbehandeltes magnetisches
Legierungspulver (Probe I) 1.300 g
ölsäure 39 g
Toluen Λ Λ A ^ 1700 q
409830/0925
- vr-
Die obigen Materialien wurden 120 Stunden lang gemischt und dann wurde das Toluen ausgefiltert. Die erhaltenen Partikel
hatten eine dunkelbraune Farbe und folgende magnetische Eigenschaften: H betrug 940 Oe, R 55 %, <ST 172 E.M.E./g;
O 5 5
die Partikel hatten eine vergleichsweise große Hydrophobieeigenschaft.
Die Menge der schließlich erhaltenen Partikel betrug 1330 g und die Partikel wurden auf ein Grundmaterial
aufgeschichtet, um durch ein Verfahren gleich dem des Beispiels II ein Magnetband zu bilden. Die magnetischen Eigenschaften
des so hergestellten Magnetbandes waren wie folgt:
H = 890 Oe
c
c
R = 66 %
s
s
B = ·3000 Gauss
B = 4600 Gauss
m
m
Es ist daher ersichtlich, daß das obige Magnetband infolge der geringen Dispersionseigenschaft der Partikel ein niedriges
Rechteckverhältnis hat und es in der Praxis nur schwer verwendbar ist.
ünbehandeltes magnetisches
Legierungspulver (Probe I) 1300 g
Lecithin (Dispersionmittel) 39 g
Toluen (Lösungsmittel) 2000 g
Die obigen Materialien wurden 120 Stunden lang gemischt. Die behandelten magnetischen Partikel gaben Gestank ab, was anzeigte,
daß das Lecithin zersetzt worden war. Die Menge schließlich erhaltener Partikel betrug 1330 g und die magnetischen
Eigenschaften hiervon waren wie folgt: H betrug 940 Oe, R 54 %. und er 171 E.M.E./g. Das Magnetband
5 5
mit diesen magnetischen Partikeln darauf (hergestellt nach dem Verfahren gleich demjenigen des Beispiels II) hatte
409830/0925
ein R von 61 %, was zeigt, daß keine Dispersionswirkung
erhalten wurde. Die magnetischen Eigenschaften dieses Bandes waren wie folgt:
H = 89 Oe c
B = 2750 Gauss
B = 4500 Gauss, m
409830/0925
Claims (11)
- Ansprüche.TlJ Verfahren zur Herstellung magnetischer Metallpartikel, die mit einer Schutzschicht überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein magnetisches Metallpulver und ein Salz einer höherfettigen Säure hergestellt werden, und daß das magnetische Metallpulver und das Pulver des Salzes der höherfettigen Säure in einem organischen Lösungsmittel gemischt werden, um eine monomolekulare Schicht des Radikals der höherfettigen Säure auf jedem Partikel des magnetischen Metallpulvers zu bilden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffkette des Salzes der höherfettigen Säure wenigstens sechs Kohlenstoffatome enthält.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Kohlenstoffatome in der Kohlenstoffkette des Salzes der höherfettigen Säure im Bereich von 10 bis 26 liegt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser eines PartikeIs des Salzpulvers der höherfettigen Säure kleiner als 500 Mikron ist.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel aus der aromatischen Kohlenwasserstoff, ringförmigen Kohlenwasserstoff und geradkettigen Kohlenwasserstoff enthaltenden Gruppe ausgewählt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel einen Siedepunkt im Bereich von 50 bis 160°C hat.409830/0925
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Metallpulver aus einem Material besteht, das aus der Kobalt, eine Kobalt-Nickel-Legierung, eine Eisen-Kobalt-Legierung, eine Eisen-Nickel-Legierung und eine Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung umfassenden Gruppe ausgewählt wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz der höherfettigen Säure ein Alkalimetallnatriumoleat ist.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffkette in dem Salz der höherfettigen Säure wenigstens· eine ungesättigte Doppelbindung aufweist.
- 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffkette in .dem Salz der höherfettigen Säure wenigstens eine Seitenkette aufweist.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkette eine Hydroxylgruppe umfaßt.409830/0925Leerseite
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