DE2401255A1 - Dispergiereinrichtung fuer streuwindsichter - Google Patents
Dispergiereinrichtung fuer streuwindsichterInfo
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Description
Diapergier einrichtung für Streuwindsichter 2401255
Die Erfindung "betrifft eine Dispergiereinrichtung für Streuwindsichter
aller Bauarten, die anstelle der gegenwärtig üblichen mechanischen Dispergiereinrichtungen einsetzbar ist·
Die in Betracht kommenden Streuwindsiohterarten werden auch
als Kreiselsichter, Schleadersichter und Umlaufsichter bezeichnet.
Ebenfalls einsetzbar ist die Dispergiereinrichtung auch im Zyklon-Umluftsiehter.
Unter den bekannten Dispergiereinrichtungen für Streuwindsichter hat der ebene Streuteller die größte Verbreitung·
Seine Wirkungsweise ist folgende:
Das zu sichtende Haufwerk wird über Leiteinrichtungen dem Streuteller in nicht allzu großem Abstand von dessen Rotationsachse
aufgegeben. Der rotierende Streuteller schleudert das Haufwerk in die kreisringförmige Trennzone des Sichters·
Entscheidend für diesen Vorgang ist eine gleichmäßige Beaufschlagung
der gesamten Srennzone, d. h·, die vom Streuteller abgeschleuderten Masseströme müssen an dessen gesamtem Umfang
gleich groß sein. Alle Seuchen sollen möglichst mit gleicher Geschwindigkeit den Streuteller verlassen. Weiterhin
sollen die Bindekräfte des zunächst mehr oder weniger kompakten Haufwerkes durch mechanische Beanspruchung überwunden
werden, so daß die Teilchen einzeln in das Strömungs-ίβΐά
des Sichtraumes eintreten.
Streuwindsichter sind anstelle dea ebenen Streutellers
noch die nachfolgenden Dispergiereinrichtungen bekannt geworden t
Ebener Streuteller mit Rippen,
Kaoh oben gewölbter Streuteller (Diepergier-
echüssel),
Nach unten gewölbter Streuteller,
Diepergierglocke,
Bingapalt-Dispergiereinricht ung,
Doppelstreuteller·
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TTm beispielsweise mit dem ebenen Streuteller das zu sichtende
Haufwerk gleichmäßig über den gesamten umfang des Innenkreises
der kreisringförmigen Trennzone zu verteilen, muß der Haufwerkstrom
bereits rotationssymmetrisch auf diese Dispergiereinrichtung auftreffen· Weiterhin muß gewährleistet sein, daß
die Massebelegung der zu beaufschlagenden Rotationsfläche auf
allen Flächeneinheiten gleich groß ist. Diese Forderung ist unter technischen Bedingungen mit den bekannten Mitteln nicht
erreichbar, so daß der ebene Streuteller nicht rotationssymmetrisch beaufschlagt wird, sondern nur auf einem bzw. mehreren
exzentrisch zur Rotationsachse liegenden Plächenabschnitten. Da der ebene Streuteller selbst aber nicht in der Lage
ist, derartige Ungleichmäßigkeiten in der Beaufschlagung auszugleichen,
kann er auch nicht das zu sichtende Haufwerk gleichmäßig über den gesamten Umfang des Innenkreises der
Trennzone verteilen. Diese Unzulänglichkeit beeinflußt das verfahrenstechnische Ergebnis des Sichters in nachteiliger
Weise.
Die weiteren bekannten Dispergiereinriehtungen zielen fast immer auf eine von der Materialzuführung unabhängige Verteilung
des zu sichtenden Haufwerkes hin. Diese Einrichtungen sollen aus verfahrenstechnischer Sicht die gestellten Anforderungen
an ein Dispergierorgan für Streuwindsichter besser als der ebene Streuteller erfüllen. Sie sind aber zum feil
komplizierter als dieser und besonders gegen Verschleiß anfällig. Die verfahrenstechnischen Ergebnisse der Sichter konnten
damit nur unbedeutend verbessert werden.
Weitere Nachteile aller bekannten mechanischen Dispergiereinriehtungen
sind die teilweise nur unvollständige Auflösung des Kornverbandes und die unterschiedliche Eintrittsgeschwindigkeit
der Teilchen in den Sichtraum. Auch diese Nachteile üben einen ungünstigen Einfluß auf das verfahrenstechnische
Ergebnis des Sichters aus,
Zweck der Erfindung ist es, die verfahrenstechni3chen Ergebnisse
der Streuwindsichter zu. verbessern. Insbesondere sollen der spezifische Sichterdurchsatz und die Trennschärfe des
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Sichters gesteigert werden· Außerdem wird eine treiinscharfe
Klassierung auch in etwas feineren Kornbereichen als "bisher
üblich angestrebt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß mit Hilfe der unten "beschriebenen Eispergiereinrichtung für Streuwindsichter
die Dispergierung des zu sichtenden Haufwerks verbessert wird und dadurch in der gesamten Trennzone des Sichters an jeder Stelle
gleiche Bedingungen von selten der Materialzuführung für den Sichtvorgang geschaffen .werden. Das zu klassierende Haufwerk
ist dazu weitestgehend gleichmäßig über den Gesamten Umfang des"
Innenkreises in die kreisringförmige Trennzone des Sichters zu
schleudern. Die Partikel massen unabhängig von ihren geometrischen
Abmessungen, Kornform und Stoffeigenschaften mit gleicher
Geschwindigkeit und einzeln in die Trennzone eintreten. Diese Geschwindigkeit darf nur von der Umfangsgeschwindigkeit der Dispergiereinrichtung
abhängen. Der Kornverband des Haufwerkes muß bei Eintritt in die Trennzone völlig aufgehoben sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung gelöst, die als Dispergierturbine bezeichnet wird. Diese besteht
aus einem G-rundteller, auf dem radial in einem bestimmten Kinkel
zur Radialen gerade, gekrümmte oder geknickte Leitschaufeln angeordnet sind. Diese leitschaufeln reichen bis zum Tellerrand,
und deren auf die Radiale projizierte Länge kann bis zu 0,5 Radien
des Grundtellers betragen, so daß auf dem G-rundteller eine leitschaufelfreie Innenfläche entsteht. Der mit Leitschaufeln
ausgerüstete Grundteller ist mit einem Deckel abgedeckt. Dieser Deckel ist mit den Leitschaufeln verbunden und reicht vom Tellerrand
bis zu einem inneren Kragen, der nach oben steht. Auf dem Deckel ist der Gegenflügelteller montiert, der die gesamte
Pläche bis zum Kragen abschließt. Die Dispergierturbine mit dem Gegenflügelteller und den Ge^enflügeln ist auf einem Tragteller
befestigt. Dieser ist mit der Königswelle des Sichters fest verbunden.
Die Habe des Tragtellers hat die Form eines Kegelstumpfee^
und deren Basisfläche liegt in der Ebene des Grundtellers. Wenn für die Haufwerkszuführung das Mantelrohr als Leiteinrichtung
angeordnet wird, muß an diesem eine Jalousie angebracht sein.
- 4 409842/0278
Die Erfindung kann auch so ausgeführt werden, daß unterhalb
der Dispergiereinriohtung ein pneumatischer Senkrechtförderer
angesetzt ist, Bei dieser Anordnung wird der Tragteller so mit der Königs-welle -verbanden, daß die kegeistumpfförmige
Habe nach unten zeigt. Der G-rundteller der Dispergierturbine
befindet sieb, cten, unä anstelle das E^agens ist ein
nach unten stehendes Labyfinth angeordnet, in ias der pneumatische
Senkrechtförderer mü&det* Bei -äiaser Ausführung
entfällt äer G-egenflügeltellar, 3is Q-egenfliigsl werden direkt
am Granate Her "befestigt.
Das Haufwerk soll aafgsloslisrt and annähsrna rotationssymmetrisch
auf die Dispergiert&rbiiie aaftreffen, so daß eine
kreisringf öraige Fläche 'oeaaf schlagt wird. Die hier nunme&r
Torzags'jseiss in radialer BiGlitmig strösende Iiixft und der nur
imvollBtändig iiergestellts Ssiiimgssciil&S Tertsilen das
Haufwerk reiter, so d&3 ao sinea I3eatiiamte5i Eadius sine
gleichmäßige Kassebelegong je ZTläohaneinheit erreicht ists
Bas sich reiter in radialer Eichtung bewegende laufwerk gelangt
nun in den Bereich der Leitschaufeln, wird von diesen
erfaßt und mit zwangsläufig festgelegter G-esciiwindigkeit abgeschleudert·
Durch die Rotation der Mspergierturbine wird die zur Verteilung
und Auflockerung des Haufwerks benötigte Luftströmung erzeugt. Bin mitrotierender Deckel, der den Bereich
der Leitschaufeln und einen Seil der leitschaufelfreien
Innenfläche des Grundtellers abdeckt, verstärkt die Luftströmung
und leitet sie in die festgelegten Strömungebahnen·
Die Zuführung des Haufwerkes erfolgt wie üblich von oben mit
den bekannten Leiteinrichtungen· Allerdings muß das Haufwerk in einer bestimmten Höhe in vertikaler Richtung frei auf
die Dispergierturbine fallen. Aber auch für eine Meterialzuführung
mit pneumatischem Senkrechtförderer iet die beschriebene
Dispergierturbine einsetzbar.
Wird als Leiteinrichtung das Mantelrohr angeorinet, so ist bereits in diesem mit der .Auflockerung des Haufwerkes zu
beginnen. Dazu ist am zylindrischen Teil der Leiteinrichtung eine Jalousie angebracht, die staubbeladene Sichtluft mit
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hoher Geschwindigkeit tangential in das Mantelrohr eintreten läßt.·
Mit der beschriebenen Einrichtung wird die Dispergierung des zu sichtenden Haufwerkes wesentlich verbessert, was sich
günstig auf die Arbeitsergebnisse der Streuwindsichter auswirkt. Insbesondere werden der spezifische Durchsatz, die
spezifische Peingutleiatung, das Pertiggutausbringen und die
Trennschärfe des Sichters erhöht. Beispielsweise können dadurch in der ZementIndustrie die spezifischen Aufwendungen
für die Kahlprozesse in TJmlaufmahlanlagen gesenkt und die Qualität der Srzeugnisse verbessert werden.
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden·
In der dazugehörigen Zeichnung zeigenι
Fig. 1i Vorderansicht und Draufsicht bei Haufwerkszuführung
durch den freien Pail,
Pig· 2s Vorderansicht bei Haufwerkszuführung mit pneumatischem
Senkrechtförderer·
Gemäß Pig. 1 entspricht der Grundaufbau der Dispergierturbine etwa dem eines einflutigen Radiallüfterrades. Sie besteht
aus Grundteller 1, Deckel 2, Leitschaufeln 3» Kragen 4
und dem Tragteller 5 mit der Habe 6. Das darüber befindliche Mantelrohr 9 ist mit einer Jalousie 7 ausgerüstet, die eine
tangentiale Lüfteinleitung in den zylindrischen Seil des Mantelrohres
ermöglicht.
Mit der Disp@rgierturbine fest verbunden ist in Pig. 1 der
Gegenflügeltaller 8, Auf diesem werden die Gegenflügel 12
befestigt.
Die Wirkungsweise ist folgendes Durch die Rotation der Dispergierturbine
wird im Betriebszustand staubbeladene Luft aus dem Siohtraum angesaugt, die durch die Jalousie 7 in
das Mantelrohr 9 und dann weiter in den Kragen 4 eintritt. Bin Seilstrom gelangt auch direkt in den Kragen 4 der Dispedgierturbine.
Die Dispergierturbine beschleunigt den Luft-
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strom und Taläst ihn annähernd tangential in. den Sichtraum,
wodurch die Rotation der Siohtluft gefördert -wird. Der Dispergierluftkreis
ist geschlossen.
Das im Kantelrohr 9 freifallende Haufwerk wird durch die
tangential eintretende Luftströmung aufgelockert und der freie Fall durch einen Drall Überlagert. Das Haufwerk fällt
durch den Eragen 4 der Disjbergi er turbine, in dem die hier
v/irkende luftströmung eine weitere Auflockerung bewirkt, auf
den leitschaufelfreien Seil des G-rundteliers 1, Hier wird
das Haufwerk durch Luftströmung und Rotationskräfte gleichmäßig verteilt. Ist dieser Zustand erreicht, gelangt das
Haufwerk in den Bereich der Leitschaufel» 3» die es zwangsläufig
beschleunigen und in die Srennzone des Sichters abschleudern·
Gemäß Pig. 2 erfolgt die Haufwerksuführung mit einem pneumatischen
Senkrechtförderer 11, Die Dispergierturbine ist
sonst nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Sie hat auch die gleiche Wirkungsweise, I-Iur wird hier als Disp er gier luft
das Strömungsmittel des Senkrechtförderers verwendet. Diese Anordnung hat keinen geschlossenen Dispergierluftkreis.
Das Haufwerk tritt von unten in gut aufgelockertem Zustand in die Dispergiertürbine ein. Die Abdichtung zwischen dem
pneumatischen Senkrechtförderer 11 und der rotierenden Dispergierturbine
erfolgt durch ein Labyrinth 10, das aus mehreren ringförmigen Kammern besteht, die durch enge Spalte miteinander
verbunden sind. Die Gegenflügel 12 sind direkt auf
den hier obenliegenden G-rundteller angeschraubt und der
Gegenflügelteller entfällt.
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Claims (1)
- Dispergiereinriehtung für Streuwindsichter, d a d a r c h gekennzeichnet, daß auf einem Grundteller (1) mit dem Radius H. radial oder in einem bestimmten Winkel zur Kadialen leitschaufeln (3) angeordnet sind., diese gerade, gekrümmt oder geknickt ausgeführt sind, "bis sum Tellerrand reicheni ihre auf- die Baälale pjfGgizierte länge Ms etwa Q95 H "beträgt, der mit leitschaufel» (3) ausgerüstete G-rundteller (1) mit ©iaem Deckel (2) abgedeckt und dieser an öen Le itschaufeln (3) 'befestigt ist, dar Seckel (2) vom Sellarrand bis zu. einem Kragen (4) reicht and der .Grtindteller (1) auf einem Tragteller .(5) montiert ist, dessen ITabe (6) die form eines Kegelstumpfes hat und deren Bas is fläche in der Ebene des G-rundtellers (1) liegt9 in den Kragen (4) ©i»· mit einer Jalousie (7) versehenes Mantelrohr (9) mündet oder ein pneumatischer Senkrechtförderer (11) unterhalb des G-rundtellers (1) angesetzt ist und sich ai2|äer Ansatzstelle ein Labyrinth (10) befindet and die Gegenflügel (12) direkt an den Grundteller (1) befestig! sind. -..409842/0276
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