DE2452098C3 - Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten WerkstückenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstücken mit um eine außerhalb des Zuförderers befindliche Achse ein- und aus diesen heraus-
schwenkbaren Sperrelementen, von denen mindestens drei die Ecken eines gleichseitigen Vielecks bilden und
auf einem Kreisbogen in Förderrichtung durch den Zuförderer hindurchschwenkbar sind.
Es ist eine Vorrichtung dieser Art für die Vereinzelt lung von Flaschen in einer Flaschenreinigungsanlage
bekannt (DE-PS 10 23 723), bei welcher die Sperrelemente um eine gemeinsame, seitlich neben dem
Zuförderer befindliche senkrechte Achse drehbar sind. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung der genann
ten Art für die Vereinzelung von Holzbrettern (US-PS
30 19 882) greifen die um eine unter der Förderebene
befindliche horizontale Achse drehbaren Sperreiemente
von unten her durch die Förderebene hindurch.
insbesondere für Verkettungsanlagen, die beispielsweise in automatischen Fertigungsanlagen verwendet
werden und dort zur Magazinierung und Pufferung der zu bearbeitenden Werkstücke dienen, ist zu beachten,
daß ein Verklemmen von Werkstücken insbesondere im
Bereich der Vereinzelungsvorrichtung nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Sofern man sich nicht
der Gefahr aussetzen will, daß im Falle eines solchen Verklemmens längere Ausfallzeiten durch Aufsuchen
und Beheben des Fehlers auftreten, ist dafür Sorge zu
J5 tragen, daß eine eventuelle Verklemmung der Werkstücke selbsttätig ohne äußeren Eingriff gelöst werden
kann. Solche Vorkehrungen sind bei den vorbekannten Vorrichtungen nicht getroffen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
eine Vereinzelungsvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die im störungsfreien Betrieb ein weitgehend ruckfreies Nachrücken der gepufferten
Werkstücke gewährleistet und in der eine eventuelle Verklemmung der Werkstücke selbsttätig gelöst wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine die Sperrelemente sowie eine der Anzahl der
Sperrelemente entsprechende Anzahl, die Ecken eines gleichseitigen Vielecks bildender Kurbelzapfen tragende Drehscheibe und eine parallel zu der Scheibenebene
geradlinig hin- und herschiebbare Antriebsplatte vorgesehen sind, und daß die Antriebsplatte eine im
wesentlichen V-förmige, an den freien zur Drehscheibe weisenden Enden eine Eintrittsöffnung bzw. eine
Austrittsöffnung aufweisende Führungsbahn zur nach
einanderfolgenden Aufnahme der einzelnen Kurbelzap
fen aufweist
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung für die Drehscheibe spricht auf ein Verklemmen der zu
vereinzelnden Werkstücke an und löst gegebenenfalls ein Rückwärtsschwenken der Sperrelemente aus. Im
störungsfreien Betrieb werden die Sperrelemente fortlaufend nacheinander in Förderrichtung durch den
Zuförderer hindurchgeschwenkt, wodurch ein weitgehend ruckfreies Nachrücken der Werkstücke gewährlei-
« stet ist.
Die Führungsbahn ist zweckmäßig durch je eine bezüglich der V-Form äußere und innere senkrechte
Flanke begrenzt, deren Abstand voneinander geringfü-
gig größer als der Durchmesser der Kurbelzapfen ist.
Um eine fortlaufende Umdrehung der Drehscheibe sicherzustellen, sollten die Ein- und Austrittsöffnung der
Führungsbahn einen dem Abstand zwischen zwei benachbarten Kurbelzapfen entsprechenden Abstand
voneinander aufweisen. Eine weitere Verbesserung in dieser Hinsicht ergibt sich dadurch, daß die äußere
Flanke im Bereich der Austrittsöffnung eine nach dem Bahnäußeren weisende Führungsfläche und im Bereich
der Eintrittsöilnung eine nach dem Bahninneren weisende Führungsfläche für die Kurbelzapfen aufweist
Um auch im Totpunkt der Schwenkbewegung der Kurbeizapfen ein sicheres Weiterdrehen der Drehscheibe
in der gewünschten Richtung zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung weiter vorgeschlagen, daß die
äußere Bahnflanke im Übergangsbereich zwischen den beiden Zweigen der V-förmigen Führungsbahn eine die
Kurbelzapfen im Totpunkt in ihrer Schwenkbewegung aufnehmende Rast bildet und daß der der Rast in
Verschieberichtung gegenüberliegende innere Bahnflankenabschnitt gegenüber der zur V^rschieberichtung
senkrechten Ebene in Richtung zum austrittsseitigen Zweig geneigt ist. Dabei weist die äußere Bahnflanke
des eintrittsseitigen Zweigs zweckmäßig einen zur Rast
hin bezüglich der Verschieberichtung steiler werdenden Verlauf auf.
Die beim Antrieb der Vereinzelungsvorrichtung un i beim Vereinzelungsvorgang selbst auftretenden Reibungskräfte
lassen sich wesentlich erniedrigen, wenn die Kurbelzapfen und/oder die Sperrelemente als Rollzapfen
ausgebildet sind.
Die lineare Verschiebung der Antriebsplatte wird vorteilhafterweise mittels eines pneumatisch oder
hydraulisch betätigbaren Hubzylinders vorgenommen.
Die erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung wird bevorzugt in einer Verkettungsanlage einer
automatischen Fertigungsanlage verwendet und dient dort zur Magazinierung bzw. Pufferung der zu
bearbeitenden Werkstücke vor den einzelnen Fertigungsmaschinen, zur dosierten Werkstückzufuhr zu den
Maschinen sowie zur Abfuhr der Werkstücke und Weitergabe an die nachfolgenden Maschinen. Sie eignet
sich besonders für Schwerkraftförderer, in denen die potentielle Energie der auf eine bestimmte Höhe
angehobenen Werkstücke ausgenutzt wird, um die « Werkstücke in geneigten Rollenförderrinnen, Gleitförderrinnen
oder Schienenhängebahnen fortzubewegen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung in sehemalischer
Weise dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Draufsicht auf die Vereinzelungsvorrichtung;
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der F i g. 1;
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 der F i g. 2; Fi g. 4 eine Draufsicht auf die Drehscheibe;
Fig.5 eine Ansicht der Unterseite der Antriebsplatte;
F i g. 6a — 6d eine Draufsicht auf die Vereinzelungsvorrichtung
in verschiedenen Bewegungszuständen der t>o Vorrichtungsteile.
Die in den Zeichnungen dargestellte Vereinzelungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer auf der
Unterseite vier Sperrelemente 11 und auf der Oberseite
vier Kurbelzapfen 12 tragenden Drehscheibe 1 und h>
einer längs einer Führungsschiene 4 verschiebbaren, mit den Kurbelzapfen 12 zusammenwirkenden Antriebsplatte
2. Die als Rollzaplen ausgebildeten Sperrelemente 11 und Kurbelzapfen 12 sind so auf der Drehscheibe 1
angeordnet, daß sie die Ecken jeweils eines Quadrats bilden, durch dessen Mittelpunkt die Drehachse 13 der
Drehscheibe 1 verläuft Die Drehscheibe 1 ist in einem an der Führungsschiene 4 angeordneten Kugellager 41
um die vertikale Drehachse 13 drehbar gelagert Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch wird die Vorrichtung
so neben einer Förderrinne 6 einer Verkettungsanlage angeordnet, daß die Sperrelemente 11 beim Drehen der
Drehscheibe 1 in Richtung des Pfeiles 14 nacheinander in die Förderrinne 6 einschwenken, diese auf einem
Kreisbogen durchlaufen und aus dieser an anderer Stelle wieder herausschwenken. Normalerweise wird
die Drehrichtung so gewählt, daß die Förderrinne 6 von den Sperrelementen 11 in Förderrichtung durchlaufen
wird. Im Falle einer Schwerkraftförderung entspricht die Förderrichtung der Richtung des Gefälles der
Förderrinne 6. Die in der Förderrinne 6 ankommenden Werkstücke 7 stoßen gegen das jeweils in die
Förderrinne 6 eingeschwenkte Sperrelement 11 an und folgen diesem beim Verschwenken aufgrund der
Schwerkraft Bevor ein Sperrelemeru It wieder aus der
Förderrinne 6 austritt und den Durchtritt für das anliegende Werkstück 7 freigibt, schwenkt das nächste
Sperrelement 11 in die Förderrinne 6 ein und versperrt somit d«;n Durchtritt für die nachfolgenden Werkstücke
7. Auf diese Weise wird bei jeder Vierteldrehung der Drehscheibe 1 nur ein Werkstück 7 freigegeben.
Der Drehantrieb der Drehscheibe 1 erfolgt über die Kurbelzapfen 12 mit Hilfe der Antriebsplatte 2, die
ihrerseits mittels der Kolbenstange 51 eines pneumatisch betätigbaren Hubzylinders 5 entlang der Führungsschiene
4 hin- und herverschiebbar ist Die Antriebsplatte 2 weist zu diesem Zweck eine im
wesentlicher V-förmige Führungsbahn 21 auf, deren beide Zweige 211, 212 mit der Verschieberichtung je
einen nach entgegengesetzten Seiten weisenden spitzen Winkel bilden. Die freien, zur Drehscheibe 1 gerichteten
Enden der Führungsbahn 21 sind unter Bildung einer Eintrittsöffnung 23 bzw. einer Austrittsöffnung 24 für
die Kurbelzapfen 12 offen. Die als Nut ausgebildete Führungsbahn 21 ist seitlich durch vertikale Flanken 25,
26 begrenzt, die einen dem Kurbelzapfendurchmesser entsprechenden Abstand voneinander aufweisen. Die
äußere Flanke 25 bildet im Bereich der Eintrittsöffnung 23 eine in Richtung auf das Bahninnere weisende
Führungsfläche 251, während sie im Bereich der Austrittsöffnung 24 eine nach dem Bahnäußeren
weisende Führungsfläche 252 bildet Die Führungsflächen 251, 252 gewährleisten ein sicheres Einschleusen
der Kurbelzapfen 12 in die Führungsbahn 21 einerseits und ein entsprechend sicheres Ausschleusen aus der
Führungsbahn 21 anderrerseits. Im Übergangsbereich 213 ζ .νlichen den beiden Zweigen 211,212 ist die äußere
Flanke 25 so abgerundet, daß sie als Rast 253 für die an dieser Stelle im Totpunkt ihrer Drehbewegung befindlichen
Kurbelzapfen 12 dient. Die Rast 253 ist dabei leicht unsymmetrisch auf der Seite des austrittsseitigen
Zweiges 212 angeordnet und steht über einen gegenüber der Verschieberichtung 22 etwas steileren
äußeren Flankenabschnitt 234 mit dem eintrittsseitigen Zweig 211 in Verbindung. In Verschieberichtung 22
unmittelbar gegenüber der Rast 253 weist die innere Flanke 26 einen nach dem austrittsseitigen Zweig 212
geneigten Abschnitt 261 auf, der gewährleistet, daß der über den eintrittsseitigen Zweig 211 bis zur Rast 253
gelangende Kurbelzapfen 12 beim weiteren Bewegungsablauf sicher zum austrittsseitigen Zweig 212
gelenkt wird.
An ihrer Stirnseite weist die Antriebsplatte 2 eine randoffene Aussparung 27 auf, durch die die Achswelle
15 der Drehscheibe hindurchtritt.
Der Bewegungsablauf der einzelnen Vorrichtungsteile im Verlauf des Vereinzelungsvorganges ist aus den
Fig.6a bis 6d ersichtlich, in denen 4 verschiedene Bewegungszuslände dargestellt sind.
In F i g. 6a ist der Zustand gezeigt, in welchem sich die
Antriebsplatte 2 in ihrer einen, gegenüber der Drehscheibe 1 zurückgezogenen Endstellung befindet,
und in der die Drehscheibe 1 eine solche Drehlage aufweist, daß sich je ein Kurbelzapfen 12', 12" im
Bereich der Eintrittsöffnung 23 und in der Austrittsöffnung 24 befindet, und nur ein Sperrelement ii' in die
Förderrinne 6 eingreift, um den Durchtritt für das Werkstück T in Förderrichtung zu versperren. Wird
von dieser Stellung aus die Antriebsplatte 2 in Richtung der Verschieberichtung 22 zur Drehscheibe 1 hin
verschoben, so wird der Kurbelzapfen 12' über die Führungsfläche 252 aus der Führungsbahn 21 herausgelenkt.
Der bereits in dem verbreiterten Bereich des eintrittsseitigen Zweiges 211 befindliche Kurbelzapfen
12" wird im Verlauf der Verschiebung unter gleichzeitiger Drehung der Drehscheibe 1 in Richtung des Pfeiles
14 entlang der äußeren Flanke 25 nach dem Bahninneren verschoben. Mit der Drehscheibe 1
schwenkt das Sperrelement 11' unter gleichzeitigem Nachrücken der Werkstückreihe T, 7", T" in Förderrichtung
61 durch die Förderrinne 6.
In dem in Fig.6b gezeigten Bewegungszustand wird
das nächste Sperrelement 11" in die Förderrinne 6 eingeführt und versperrt den Durchtritt für die
nachfolgende Werkstückreihe 7", T".
In der in Fig.6c dargestellten Stellung befindet sich
die Antriebsplatte 2 in ihrer anderer, am weitesten in Richtung Drehscheibe 1 verschobenen Endlage und
nimmt den im Totpunkt seiner Drehbewegung befindlichen Kurbelzapfen 12" in der Rast 253 der äußeren
Flanke 25 der Führungsbahn 21 auf. Das Sperrelement 11' ist hier weiter unter Nachrücken der Werkstückreihe
T, 7", T" in Richtung auf seine Ausschwenkstelle gedreht, versperrt jedoch dem vordersten Werkstück T
der Reihe immer noch den freien Durchtritt. Das nachfolgende Sperrelement II" wurde inzwischen
etwas weiter in die Förderrinne 6 eingeschwenkt.
Von der in F i g. 6c gezeigten Endstellung aus wird im weiteren Bewegungsablauf die Antriebsplatte 2 wieder
zurückgezogen. Dabei trifft zunächst der geneigte Abschnitt 261 der inneren Flanke 26 gegen den
Kurbelzapfen 12" und lenkt diesen im weiteren Verlauf der Bewegung zum austrittsseitigen Zweig 212 der
Führungsbahn 21. Während dieses Bewegungsabschnittes liegt der Kurbelzapfen 12" gegen die innere Flanke
26 an und wird unter Weiterdrehen der Drehscheibe 1 in Richtung des Pfeiles 14 immer weiter zur Austrittsöffnung
24 hin verschoben.
In der in Fig. 6d gezeigten Zwischenstellung tritt das
In der in Fig. 6d gezeigten Zwischenstellung tritt das
is Sperrelement 11' gerade aus der Förderrinne 6 aus und
gibt den Durchtritt für das vorderste Werkstück T frei. Die übrige Werkstückreihe 7", T"... wird durch das
weiterhin in der Förderinne β befindliche Sperrelement 11" am Durchtritt gehindert. Im weiteren Bewegungsablauf
gelangt der Kurbelzapfen 12" (12') in der zurückpezogenen Endstellung der Antriebsplatte 2
schließlich in den Bereich der Austrittsöffnung 24, während der nachfolgende Kurbelzapfen 12'" (12") in
den Bereich der Eintrittsöffnung 23 gedreht ist (vgl.
Fig.6a). Von hier an wiederholt sich der oben beschriebene Bewegungsablauf.
Soll'e es im Verlauf des Vereinzelungivorganges etwa in der Stellung der F i g. 6b zu einem Verklemmen
der Werkstücke T, 7" untereinander oder mit den
jo Sperrelementen 11' bzw. 11" kommen, das ein
Weiterverschieben der Antriebsplatte 2 in der vorgeschriebenen Richtung unmöglich macht, so verharrt der
Kurbelzapfen 12" in der betreffenden Lage innerhalb der Führungsbahn 21 und wird beim anschließenden
3·> Arbeitstakt, bei dem die Antriebsplatte 2 wieder
zurückgezogen wird, in dem eintrittsseitigen Zweig 211
unter gleichzeitigem Zurückdrehen der Drehscheibe 1 und Rückwärtsverschieben der Werkstückreihe T, 7",
T"... zur Eintrittsöffnung 23 zurückgeführt. Dadurch wird die Verklemmung gelöst, so daß der begonnene
Vereinzelungsvorgang wiederholt werden kann. Auf diese Weise lassen sich in den allermeisten Fällen
Werkstückverklemmungen im Bereich des Vereinzelers selbsttätig ohne äußeren Eingriff beheben.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstükken mit um eine außerhalb des Zuförderers
befindliche Achse ein- und aus diesem herausschwenkbaren Sperrelementen, von denen mindestens drei die Ecken eines gleichseitigen Vielecks
bilden und auf einem Kreisbogen in Förderrichtung durch den Zuförderer hindurchschwenkbar sind,
gekennzeichnet durch eine die Sperrelemente (11) sowie eine der Anzahl der Sperrelemente
entsprechende Anzahl die Ecken eines gleichseitigen Vielecks bildender Kurbelzapfen (12) tragende
Drehscheibe (1) und eine parallel zu der Scheibenebene geradlinig hin- und herverschiebbare Antriebsplatte (2), die eine im wesentlichen V-förmig,
an den freien zur Drehscheibe weisenden Enden eine Eintrittsöffnung (23) bzw. eine Austrittsöffnung (24)
aufweisende Führungsbahn (21) zur nacheinanderfoigenden Aufnahme der einzelnen Kurbelzapfen
aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und die Austrittsöffnung (23,
24) der Führungsbahn (21) einen dem Abstand zwischen zwei benachbarten Kurbelzapfen (12)
entsprechenden Abstand voneinander aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (21) durch je
eine bezüglich der V-Form äußere und innere senkrechte Flanke (25, 26) begrenzt ist, deren
Abstand geringfügig größer als der Durchmesser der Kurbelzapfen (12) is·.
4. Vorrichtung nach einem d'-r Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Flanke (25)
im Übergangsbereich zwischen den beiden Zweigen (211, 212) der V-förmigen Führungsbahn (21) eine
die Kurbelzapfen (12) im Totpunkt ihrer Schwenkbewegung aufnehmende Rast (2S3) bildet und daß
der der Rast in Verschieberichtung gegenüberliegende innere Bahnflankenabschnitt (261) gegenüber
der zur Verschieberichtung senkrechten Ebene iri Richtung zum austrittsseitigen Zweig (212) geneigt
ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Flanke (25)
des eintrittseitigen Zweigs (211) einen zur Rast (253) hin bezüglich der Verschieberichtung (22) steiler
werdenden Verlauf aufweist (Abschnitt 254).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Flanke (25)
im Bereich der Austrittsöffnung (24) eine nach dem Bahnäußeren weisende Führungsfläche (252) für die
Kurbelzapfen (12) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Flanke (25)
im Bereich der Eintrittsöffnung (23) eine nach dem Bahninneren weisende Führungsfläche (251) für die
Kurbelzapfen (12) bildet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelzapfen (12) als Rollzapfen ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrelemente (11)
als Rollzapfen ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsplatte (2) mittels eines pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren
Hubzylinders (5) verschiebbar ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742452098 DE2452098C3 (de) | 1974-11-02 | 1974-11-02 | Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstücken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742452098 DE2452098C3 (de) | 1974-11-02 | 1974-11-02 | Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstücken |
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|---|---|
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| DE2452098C3 true DE2452098C3 (de) | 1979-01-18 |
Family
ID=5929893
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742452098 Expired DE2452098C3 (de) | 1974-11-02 | 1974-11-02 | Vorrichtung zum Vereinzeln von auf einem Zuförderer hintereinander gepufferten Werkstücken |
Country Status (1)
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Families Citing this family (4)
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| DE29501193U1 (de) * | 1995-01-26 | 1995-03-16 | Farbfoto Schnellservice Siegfried Kübe (V-DIA) GmbH, 69123 Heidelberg | Zufuhrstation zur kontrollierten Abgabe von runden Verpackungseinheiten, insbesondere Versandröhren |
| CN112222919B (zh) * | 2020-09-30 | 2022-04-29 | 张家港市盛嘉建筑新材料科技有限公司 | 一种板材加工用切断装置及切断方法 |
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1974
- 1974-11-02 DE DE19742452098 patent/DE2452098C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2452098B2 (de) | 1978-05-03 |
| DE2452098A1 (de) | 1976-05-06 |
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