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DE2448193A1 - Verfahren und vorrichtung zum giessen von nichteisenmetallen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum giessen von nichteisenmetallen

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Publication number
DE2448193A1
DE2448193A1 DE19742448193 DE2448193A DE2448193A1 DE 2448193 A1 DE2448193 A1 DE 2448193A1 DE 19742448193 DE19742448193 DE 19742448193 DE 2448193 A DE2448193 A DE 2448193A DE 2448193 A1 DE2448193 A1 DE 2448193A1
Authority
DE
Germany
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bars
stack
conveyor
ingots
tilting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742448193
Other languages
English (en)
Other versions
DE2448193C3 (de
DE2448193B2 (de
Inventor
Toshinori Hirata
Takahiro Kikkawa
Waichi Miyaji
Hidetoshi Otsu
Mikiya Tanigawa
Koichi Tokunaga
Yasuhiro Yamazaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mesco Inc
Hachinohe Smelting Co Ltd
Mitsui Kinzoku Co Ltd
Original Assignee
Hachinohe Smelting Co Ltd
Mitsui Mining and Smelting Co Ltd
Mitsui Kinzoku Engineering Service Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hachinohe Smelting Co Ltd, Mitsui Mining and Smelting Co Ltd, Mitsui Kinzoku Engineering Service Co Ltd filed Critical Hachinohe Smelting Co Ltd
Priority to DE19742448193 priority Critical patent/DE2448193C3/de
Priority claimed from DE19742448193 external-priority patent/DE2448193C3/de
Publication of DE2448193A1 publication Critical patent/DE2448193A1/de
Publication of DE2448193B2 publication Critical patent/DE2448193B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2448193C3 publication Critical patent/DE2448193C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D5/00Machines or plants for pig or like casting
    • B22D5/04Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D39/00Equipment for supplying molten metal in rations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D5/00Machines or plants for pig or like casting
    • B22D5/005Devices for stacking pigs; Pigforms to be stacked

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Nichtsenmetallen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichbing Zum kontinuierlichen und automatischen Gießen von Nichtseinmetallen, wobei das Verfahren mit dem Gießen von Zink- oder anderen Nichteinsenmetallen-Blöcken oder Barren beginnt und mit dem Verspannen von Barrebstapeln endet.
  • Bei einem Verfahren, bei dem Zink oder ein anderes Nichteisenmetall zu Blöcken oder Barren gegossen wird und die Barren fii.r den Versand zum Abnehmer verspannt werden, war es bisher üblich, die Verfahrensschritte einzeln durchzuführen, anstatt sie in einem kontinuierlichen Arbeitsgang durchzuführen. Beispielsweise wird hierbei in einer Gießmaschine Metall geschmolzen und in Kokillen zu Barren vergossen. Die dabei hergestellten Blöcke oder Barren werden gestapelt und durch eine T.fägevorrichtung gewogen. Schließlich wird der Blockstapel unter Verwendung einer handbetätigten Spannvorrichtung mittels eines Stahlbands verspannt. Dabei konnten nur die Verfahrensschritte des Giessens der Blöcke oder Barren und des Zusammensetzens derselben zu einem Stapel automatisch und kontinuierl.ich durchgeführt werden. Schwierigkeiten ergaben sich dagegen, wenn die genann-te Reihe von Verfahrens schritten vom Anfang bis zum Ende automatisch und kontinuierlich durchgeführt werden sollte. Den bere.nnten Verfahren und Vorrichtungen haften zahler die Nachteile an, daß sie mehr flaum als erforderlich benötigen, einen niedrigen Arbeitswirkungsgrad besitzen und einen großen Aufwand an menschlicher Arbeitskraft erfordern.
  • Andererseits ist es beim Gießen von Barren oder Blöcken aus Nichteisenmetallen wesentlich, daß diese Gußstücke keinen Schaum bzw. keine Schlacke (Lui<er bzw. Einschlusse) enthalten und daß sich an ihrer Oberfläche keine Risse bilden. Wenn Nichteisenmetalle, insbesondere Blei, Zink, Aluminium o.dgl. NE-Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt, der Luft ausgesetzt werden, können sich Lunker bilden und können Luftblasen zur Oberfläche der durch Vergießen dieser Metalle hergestellten Blöcke oder Barren (im folgenden einfach als Barren bezeichnet) aufsteigen. -Es ist daher erforderlich, die Lunker oder Schaumblasen an der Oberfläche der Barren zu vermeiden und ihnen ein fehlerfreies Aussehen zu verleihen, während das Volumen der einzelnen Barren konstant gehalten wird. Die Notwendigkeit der Erfüllung dieser Erfordernisse trägt zu der Schwierigkeit der automatischen und kontinuierlichen Durchführung der genannten Verfahrensschritte bei.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, mit denen die geschilderten Nachteile des Stands der Technik ausgeräumt werden können und welche die Herstellung von Nichteisenmetall-Barren hoher Qualität ermöglichen, die den Vorschriften und Abnehmerbedingungen entsprechen.
  • Der in der folgenden Beschreibung benutzte Ausdruck "Barrenstapel't bezieht sich auf einen Stapel aus Barren (oder FXnuppeln) oder Blöcken, die- in mehreren lotrecht iEbereinander gestapelten Schichten von Barren angeordnet sind.
  • Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer automatischen Gießvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene, schematische Aufsicht auf die Barren-Stapeleinrichtung, Fig 3 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 2, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Illäge- und der Spanneinrichtung in ihrer Lagenbeziehung zum Austragförderer, Fig. 5, 6 und 7 Detaildarstellungen der Scbrnelzen-Gießeinrichtung, Fig. 8a eine Vorderansicht einer automatischen Schaum-oder Schlacke-Abstreicheinrichtung.
  • Fig. b eine Seitenansicht der Einrichtung gemäß Fig. 8a, Fig. Sc eine Ansicht der wesentlichen Teile der Abstreicheinrichtung, Fig. 9 eine Vorderansicht einer Hämmer- oder Schlageinrichtung, Fig. 10, 11 und 12 Ansichten einer Barren-Stapeleinrichtun zur Bildung eines Barrenstapels, Fig. 13 zwei verschiedene Anordnungsschemata, in denen die einzelnen Schichten eines Barrenstanels abwechselnd angeordnet werden, irn. 14, 15 und IS Ansichten der Täfreeinric.ltung und Fig. 17 und 18 Ansichten einer Spanneinrichtung.
  • Im folgenden ist die Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform in Anwendung auf das Gießen von metallischen Zinkbarren beschrieben.
  • In Fig. 1 ist eine automatische Giet)vorrichtung mit einem Kettenförderer 5, einer Vielzahl von am Kettenförderer 5 in zwei Längsreihen auf ihm angeordneten Kokillen 6, die in jeder Reihe jeweils auf gleiche Abstände voneinander verteilt sind, einer am Kopfende des Kettenförderers 5 angeordneten Vorrichtung a zum Vergießen Jeweils eines vorbestimmten Volumens der Metallschmelze, einer automatischen Schaum- oder Schlacke-Abstreicheinrichtung b zur Entfernung von Schaum oder Schlacke von der Oberfläche der in jede Kokille 6 eingegossenen Metallschmelze, einer %a^rangskühleinrichtung c zur Schnellkühlung des Metalls in fader Kokille 6 und einer am Ende des Kettenförderers 5 angeordneten Hämmer- oder Schlageinrichtung d zum Austreiben der gekühlten Netallbarren aus den Kokillen 6 dargestellt.
  • Die einander benachbarten Kokillen 6 beider Reihen sind in Querrichtung des Kettenförderers 5 relativ zur Schlageinrichtung d nebeneinander angeordnet.
  • In den Fig. 2 und 3 ist eine Barrenstapeleinrichtung dargestellt, welche die aus der automatischen Gießvorrichtung ausgetragenen Barren in zwei jeweils abwechselnd verschiedenen Nustern unter Bildung vor Barrenstapeln zu stapeln vermag. Bei der dargestellten ausführungsform weist diese Einrichtung einen Stapeltisch 23, der lotrecht bewerbar und gleichzeitig über einen vorbestimmten Winkelbereich drehbar ist, eine Einrichtung zur Überführung der auf dem Stapeltisch 23 befindlichen Barrer zu einem Tisch 450, nachdem sie im verbestimmten Muster angeodnet wurden, sowie eine Verschiebe- und Stapeleinrichtung 440 auf, welche jeden vom Tisch 450 zugeführten Barrensatz in eine vorbestimmte Stellung auf einen Austragförderer verlagert un auf diese Weise mehrere Barrenlagern auf dem Förderer stapelt.
  • Fig. 4 veranschaulicht den Austrasförderer 460, eine Wägeeinrichtung e zum jegen der durch den Austragförderer zugeführten Barrenstapel und eine Spanneinrichtung für zum Verspannen der Barrenstapel. Die verschiedenen Verfahrensschritte, welche die Barren durchlau,.en, sowie die Konstruktion der Einrichtungen zur Durchführung der aufeinandefolgenden Verfahrensschritte sind im folgenden näher erläutert.
  • Die hergestellte Metallschmelze d.h. bei der dargestellten Ausführungsform eine Zinkschmelze mit einer Temperatur von etwa 500°C wird in die am Kettenförderer 5 angebrachten Kokillen 6 durch die Vorrichtung a zum Vergießen vorbestimmter Schmelzenvolumina eingegossen, deren Konstruktion in den Fig. 5 bis 7 näher dargestellt ist. Die dargestellte Gießvorrichtung a weist einen Rahmen 102, einen Kettenförderer-Rahmen 102' und ein von letzterem getragenes Kettenrad 105 zur Führung der endlosen Fördererketten 104 des Kettenförderers 5 auf den Schienen 103 auf. Obgleich nur ein Kettenrad 105 dargestellt ist, ist ein anderas, gleichartiges Kettenrad am anderen Ende des Kettenförderers 5 vorgesehen. Die Kokillen 6 sind zwischen den beiden Fördererkstten 104 angeordnet. Die vorstehend umri s ene Kokillenfördereinrichtung stellt keinen Teil ? er Erfindung der und ist für den Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet, welches die Erfindung betrifft, offensichtlich, so daß auf eine gerauere Beschreibung dieser Einrichtung verzichtet wird. Das Wesentliche dieser Gießvorrichtung besteht darin, daS jeweils zrei Kokillen nacheinander unter der Gießvorrichtung a angeordnet werden.
  • Die Gießvorrichtung a weist einen ersten oder mittleren Kippteil 111 zum Abstreichen und Rückführen auf, der in am Rahmen 10;2 befestigten oberen Schwenklagern 110 uui eine Querachse herum bewegbar gelagert ist. Der erste Kippteil 111 ist an seinem Vorderende mit einer Überlauföffnung 112 und am Boden seines hinteren Endabschnitts mit einer Auslaßöffnung 113 versehen, und er ist über einen Arm 114 durch einen am Rahmen 102 befestigten Zylinder 115 zwischen einer in ausgezogenen Linien eingezeichneten Zinkschmelze-Austragstellung und einer strichpunktiert eingezeichneten Zinkschmelze-Überlaufstellung die durch die Anlage des Arms 114 an einem Anschlag 116 festgelegt wird, bewegbar.
  • Die Metall- oder Zinkschmelze wird dem ersten Kippteil 111 kontinuierlich iAber eine Zufuhrrinne 117 zugeführt. Die Beschickung der Rinne 117 mit Zinkschmelze erfolgt aus einem Zinkschmelzenbehälter 119 mittels einer üblichen Schmelzenpumpe 118.
  • Weiterhin ist eine erste Rücklaufrinne 120 vorgesehen, die mit der Überlauföffnung 11 ^ des ersten Ki.nrzteils 111 in Übereinstimmung bringbar ist, wenn sich letzterer in der tJberlaufstellung befinrlet. Die Überlaufrinne 120 ninimt Zinkschmelze und Schaum oder Schlacke über die Überlauföffnung 11?vom Kippteil 111 auf und führt dieses Gut zum Behälter 119 zurück.
  • Am Rahmen 102 sind außerdem untere Schwenklager 121 angebracht, in denen ein zum Gießen dienender zweiter Kinteil 122 schwenkbar gelagert irt, weicher an seinem Vorderende mit einer Überlauföffnung 123 und an seinem hinteren Ende mit zwei nach unten weisenden Auslauföffnungen 124 versehen ist. Der- hintere 7ndabschnitt des zweiten Finx)teils 122 ist gegabelt, wobei die Auslauföffnungen 124 jeweils am Ende eines der beiden Arme der Y-förmigen Konstruktion ausgebildet und so angeordnet sind, daß sie jeweils mit einer Zinkschmelze-Einfüllöffnung einer der beiden Kokillen, die nebeneinander auf dem Kettenförderer 5 angeordnet sind-, in Übereinstimmung bringbar sind. er zweite Kippteil 122 ist durch einen Zylinder 126 über einen Arm 125 zwischen einer in ausgezogenen Linien eingezeichneten Vertilungs- oder Zinkschmelze-Auslaufstellung und einer gestrichelt eingezeichneten überlaufstellung verlagerbar, in welcher die Zinkschmelze zum Behälter 119 zurückgeführt wird. Die Uberlau:Ustellung des zweiten Kippteils 122 wird dadurch bestimmt, daß der Arm 125 mit einem Anschlag 127 in Berührung gelangt.
  • Außerdem ist eine untere, zweite Rückführrinne 128 vorgesehen, welche die Zinkschmelze zum Behälter 119 zurückführt, wenn sich der zweite kippteil 122 in seiner Überlaufstellung befindet.
  • Im folgenden ist die Arbeitsweise der Gießvorrichtung a beschrieben. er zweite Kippteil 122 befindet sich anfänglich in seiner strichpunktiert eingezeichneten Liberlaufstellung, während der erste Kippteil 111 anfänglich in der ausgezogen eingezeichneten Austragstellung steht. Da die Zinkschmelze aus dem Schmelzenbehälter 119 durch die Pumpe 118 kontinuierlicb über die Zufuhrrinne 117 dem ersten Kippteil 111 zugeführt wird, fließt die Zinkschmelze über ci-e im ersten Kippteil 111 vorgesehene Auslaßöffnung 117' in cen zweiten Kippteil 122. Die auf diese Weise in den in seiner Überlaufstellung befindlichen zweiten Kippteil 122 eingefüllte Zinkschmelze bleibt daher in einem vorbestimmten Volumen in einem Bodenabschnitt des Kinnteils 122 zurück, während der Rest über die zweite bzw. untere Rücklaufrinne 128 zum Schmelzenbehälter 119 zurückgeführt wird. Die im Bodenabschnitt des zweiten Kippteils zurückgehaltene vorbestimmte Menge der Zinkschmelze enthält daher praktisch keinen Schaum bzw. keine Schlacke auf ihrer Oberfläche, da dieser Schaum bzw. diese Schlacke beim Rücklauf des Schmelzenüberschusses zum Behälter 119 zu 9 weggespült wird.
  • Sobald zwei Kokillen 5 auf die beiden Auslaßöffnungen 124 des zweiten Kippteils 122 ausgerichtet sind, wird der Gieß-oder Kippzylinder 115 entweder von Hand oder automatisch betätigt, um den ersten Kippteil 111 in seine strichpunktiert eingezeichnete tb£erlaufstellung zu verlagern, so daß die dem Kippteil 111 über die Zufuhrrinne 117 kontinuierlich vom Behälter 119 her zugeführte Zinkschmelze über die Überlauföffnung 112 und die erste Rückführrinne 120 zum Behalter 119 zurückgeleitet wird. Hierdurch wird die Zufuhr von Zinkschmelze zum zweiten Kippteil 122 unterbrochen.
  • 4n;?ererseits wird der Zylinder 126 zur Verlagerung des zweiten Kippteils 122 in seine Austragstellung (in ausgezogenen Linien eingezeichnet) betätigt, nachdem der erste Kippteil 111 aw beschriebene Weise in seine Überlaufstellung verbracht wurde. Infolgedessen wird schnell und zwangshäufig eine vorbestimmte Zinkmenge in jede Kokille 6 eingefüllt, welche mir den Austrag- oder Auslauföffnungen 124 des zweiten Kippteils 122 in i Übereinstimmung gebracht wurde.
  • Nach dem Gießvorgang wird der zweite Kippteil 122 in seine Überlaufstellung zurückgeführt. Hierauf wird der erste Kippteil 111 in seine Austragstellung zurückgebracht. Dabei fließt Zinkschmelze über die Zufuhrrinne 117 zum ersten Kippteil 111 und von diesem zum zweiten Kippteil 122, um von diesem über die zweite Rücklaufrinne 128 zum Behälter 119 zurückzufließen, während ein vorbestimmtes Volumen der Zinkschmelze im Unterteil des zweiten Kippteils 122 verbleibt. Die Zinkschmelze steht somit für das Vergießen in die beiden nachfolgenden Kokillen 6 bereit, wenn diese mit den beiden Auslauföffnungen 124 in Übereinstimmung gebracht werden. Der vorstehend beschriebene Gießzyklus kann automatisch wiederholt werden, indem die Arbeitsweise der Zylinder 115 und 12in, der Gießvorrichtung a in der Weise gesteuert wird, daß sie jeweils dann betätigt werden, wenn zwei Kokillen 6 auf die beiden Auslauföffnungen 124 im zweiten Kippteil 122 ausgerichtet sind. Infolgedessen kann eine vorbestimmte Zinkschmelzenmenge schnell und zwangsläufig in jede Kokille 6 eingefüllt werden.
  • Die beiden mit der Zinkschmelze befüllten Kokillen 6 werden dann durch den Kettenförderer 5 zur Schaum- oder Schlacke-Abstreicheinrichtung b gemäß den Fig. 8a bis 8c überführt. Diese Einrichtung weist einen waagerecht bewegbaren Rahmen 201, einen relativ zu letzterem bewegbaren Rahmen 202, zwei am Gleitrahmen 202 befestigte Schlacke-Abstreichplatten 203, die über einen vorbestimmten Winkelbereich verschwenkbar sind, einen am bewegbaren Rahmen 201 befestigten und an jeder Seite mit je einem schrägen Schlitz bzw. Langloch 206 versehenen Abstreichplatten-Führungsrahmen 204, zwei am Gleitrahmen 202 befestigte Kurvenplatten 205 und zwei weitere Schaum-Abstreichplatten 207 auf, die mit den Kurvenplatten 205 und den schrägen Sc1litzen 206, die jeweils eine Zapfen 23r aufnehmen, zusammenwirken.
  • Tenn zwei durch die Gießvorrichtung a mit Zinkschmelze befüllte Kokillen 6 in eine vorbestimmte Position gefördert werden, wird ein nicht dargestellter Grenzschalter betätigt, der seinerseits einen Abstreichplatten-Hubzylinder 210 betätigt, un dabei eine Zahnstange 219 zu verschiebe-K. Dabei wirr? ein mit der Zahnstange 219 kämmendes Ritzel 215 über einen vorbestimmten Winkelbereich verdreht, wobei sich eine Kurbel 216 ebenfalls über einen vorbestimmten Winkelbereich verdreht. Bei der Drehung der Kurbel 216 wird der bewegbare Rahmen 201 über Pleuel- oder Verbindungsstangen 217 aus der in Fig. 8a strichpunktiert eingezeichneten Stellung in die ausgezogen eingezeichnete Stellung verschoben. Hierbei werdei/die Abstreichplatten 203 und 207 in Pfeilrichtung in die in den betreffenden Kokillen 6 enthaltene Zinkschmelze hineinbewegt.
  • Danach wird ein Schaum- od.er Schlacke-Abstreichzylinder 220 bet.tigtS so daß der Gleitrahmen 209 relativ zum bewegbaren Rahmen 201 in Bewegungsrichtung der Kokillen 6 mit einer Geschwindigkeit verschoben wird welche die Bewegungsgeschwindigkeit der Kokillen 6 übersteigt. Dabei gleiten die Abstreichplatten 203 über die Oberfläche der in den Kokillen 6 enthaltenen Zinkschmelze hinweg, um den Schlackeschaum von der Oberfläche der Zinkschmelze abzustreifen bzw.
  • abzuziehen. Eine bewegbare Rolle 210 an jeder Führungsplatte 209 für die Abstreichplatten 207 wird durch eine Feder 211 in Andruckberührung mit einer der Kurvenplatten 205 gehalten. Bei der Verschiebung der mit dem Gleitrahmen 202 verbundenen Kurvenplatten 205 werden somit die bewegbaren Rollen 210 nach unten verlagert, so daß die Abstreichplatten 207 tief in die Zinkschmelze eintauchen und sich gleichzeitig etwas entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenken, während sich die Zapfen 236 in den schrägen Schlitzen 206 im Führungsrahmen 204 verschieben.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird bei der Bewegung der Kokille 6 die Abstreichplatte 203 für die eine Kokille 6 mit der Abstreichplatte 207 für die gleiche Kokille 6 in Berührung gebracht, wobei sich die Abstreichplatte 203 längs der schräggestellten Äbstreichplatte 207 etwas entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und sich netzes von der oberfläche der Zinkschmelze abhebt. Bei dieser Bewegung schöpft die Abstreichplatte 203 den Schraum bzw. die Schlacke ab und quetscht gleichzeitig die von ihr zusammen mit dem Schaum bzw. der Schlacke ausgeschöpfte Zinkschmelze aus, so daß letztere in die betreffende Kokille zurück gelangt. Nachdem die Abstreickplatten 203 und 207 den 'schaum bzw. die Schlacke zusammengedrückt haben, wobei die von ihnen erfaßte Zinkschmelze gleichzeitig infolge der Quetschwirkung der Abstreichplatten 203 und 207, die sich gegeneinander bewegen, während sich die Platte 207 verschwenkt, in die Kokillen zurückgeführt wurde, wird der Abstreichplatten-Hybzylinder 218 betätigt, so daß er die Abstreichplatten 203 und 207 in gegenseitiger Berührung über eine Schaumausdrückeinrichtung 212 anhebt. Sodann wird der Abstreichzylinder 220 betätigt, um die Abstreichplatten 203 allein in ihre Ausgangsstellungen zurückzuführen. Dabei gelangen die Abstreichplatten 203 und 207 aus ihrer gegenseitigen Andruckberührung heraus, so daß der Schaum bzw. die Schlacke freigegeben wird undauf die Schlacke-Ausdrückeinrichtung 212 herabfällt.
  • Nach der Schraum- oder Schlachkeabnahme durch die Abstreicheinrichtung b werden die Kokillen 6 zu einer Zwangskühleinrichtung c überführt, die gemäß Fig. 1 eine Anzahl von Düsen 9 aufweist, welche längs der Bewegungsbahn der Kokillen 6 auf gleiche Abstände voneinander verteilt sind und Kühlwasser gegen die Barren richten. Bei der Abkühlung der Kokillen 6 durch das aus den Düsen 3 austretende Hühlwasser erstarrt die Zinkschmelze in den Kokillen zu Barren. Der bei dieser Kühlung entstehende Dampf wird von Hauben 10 (Fig. 1) aufgefangen und nach außen abgeführt.
  • sodann werden ale Kokillen B zu der an Ende des Kettenförderers 5 angeordneten Hämmer- oder Schlageinrichtung d (Fig. 1) überführt. Wie speziell aus ig. 9 hervorgeht, weist d.ie Schlageinrichtung d mehrere Hammer- oder Schlagiflile 301 und 302 au, die an ihrer Basis jeweils mittels eines Lagerzapfens 309 schwenkbar mit einer Halterung 310 verbunden sind und die an ihrem Endabsohnitt jeweils einen Hammer bzw. ein Schlagstück 304 tragen. An einem am Ende des Kettenförderers 5 angeordneten Kettenrad ist eine sich diesem mitdrehende drehbare Scheibe 303 befestigt, die an ihrem Umfang auf Zanfen 311 und 307 eine Anzahl von Arm-Schwenkrollen 05 bzw. 306 trägt, welche die Schlagarme 301 bzw. 302 in eine vorbestimmte Stellung anzuheben vermögen. W-ahrend die Kettenräder den Kettenförderer 5 in Umlaufbewegung versetzen, dreht sich auch die an dem am Ende des Kettenförderers 5 vorgesehenen Kettenrad befestigte und sich gemeinsam mit ihm drehende drehbare Scheibe 303, wobei die Schwenkrollen 305 und 306 die Schlagrame 301 bzw. 302 aufwärts verlagern. Sobald die Schlagrame 301 und 302 in die vorbestimmten Positionen angehoben worden sind, kommen sie von den Schwenkrollen frei und fallen zu verschiedenen Zeitpunkten auf die unter ihnen befindlichen Kokillen 6 herab, so daß sie gegen letztere anschlagen. Hierdurch werden die Barren zwangsweise aus den Kokillen 6 ausgeworfen, so daW jeweils zwei Barren auf einen .,tapeltisch 23 der Barrebstapeleinrichtung (Fig. 2) zu liegen kommen; Vorzugsweise besteht ein Barrenstapel aus zwölf Lagen oder Schichten von Barren, die lotrecht übereinander gestapelt sind und bei dene die einander benachbarten Lagen aus Barren bestehen, welche abwechselnd in zwei verschiedenen mustern A oder B gemäß Fig. 13 angeordnet sind. Die aus zwei Barrenlagen bestehenden Barrenstapel werden dann gewogen und zum Versand fest verspannt. Die die unterste schicht jedes Barrenstapels bildenden Barren sind dabei mit eins-tückig angegossenen Füßen versehen, welche den Transport und das Verpacken erleichtern.
  • Die hauptsächlich in den Fig. 3, 10, 11, 12 und 13 dargestellte Barrenstapeleinrichtung besteht aus einem Stapeltisch 23, auf dem die aus den Kokillen 6 ausgetragenen Barren 415 angeordnet werden, einem ersten Hydraulikzylinder 401 zur waagerechten Verschiebung zweier auf dem Utapeltisch 23 ruhender Barren 415, einem zweiten Hydraulikzylinder 402 zur weiteren waagerechten Verschiebung der vom ersten Zylinder 401 verschobenen und in einem vorbestimmten Muster angeordneten Barren 415, einem die Barren lotrecht verschiebenden Zylinder 404 zur Anordnung eines Satzes von vier Barren 415 in dem vorbestimmten Muster B (Fig. 13), einer Dreheinrichtung 410 zur Umkehrung der lotrechten Position der vier mit Füßen versehenen Barren zur Bildung der untersten Lage eines Barrenstapels, so daß eine Lage aus vier Barren mit Füßen gebildet wird, die in einem anderen vorbestimmten Muster A (Fig. 13) angeordnet sind, einer mit der Dreheinrichtung 410 zusammenwirkenden hydraulischen Drehzylindereinrichtung 405 und einer Verschiebe- und Stapeleinrichtung 440 (Fig. 2), welche einen ßatz von vier Barren, die in einem der genannten, vorbestimmten thster angeordnet sind, auf einem Austragförderer in einer vorbestimmten Position abzusetzen und diesen Vorgang zu wiederholen vermag, bis der genannte Barrenstanel gebildet ist.
  • Der Stapeltisch 23 ist einem nicht dargestellten Zylinder betrieblic>., d h h. wirkungsmaßig zugeordnet und aufwärts und abwärts bewegbar. In der obersten Stellung nimmt der Stappeltisch 23 zwei 3arren 415 (Fig. 11) auf, nachdem diese aus den nebeneinander befindlichen Kokillen 6 ausgeworfen erden (verl. Fi. 10). In der untersten Stellung schließt der Stapeltisch 23 bündig mit einem Rahmen 414 ab, wodurch ein Durchgang für die Barren 415 gebildet wird. TwSie erwähnt, kann der Stapeltisch 23 durch nicht dargestellte, bekannte Einrichtungen über 900 gedreht werden. Der Rahmen 414 ist am einen Ende mit einem Bet-t 450 zur Bildung eines Satzes von Barren im Anordnungsmuster A oder B verbunden, und der die Barren lotrecht verschiebende Hydraulikzylinder 404 ist zwischen das Bett 450 und den Rahmen 414 eingefügt, um die Barren mit Hilfe von zwei Rollen 408 aufwärts und abwärts zu verlagern.
  • Am einen Ende des zweiten Hydraulikzylinders 402 ist ein Glied 409 (Fig. 11) befestigt, welches mit einem Satz von vier im Muster A oder B auf dem Bett 450 angeordneten Barren in Berührung bringbar ist und diese zur Verschiebe-und Stapeleinrichtung 440 zu bewegen vermag. Die genannte Dreheinrichtung 410 ist zwischen das Bett 450 und die Einrichtung 440 eingefügt, und sie kann durch einen sie verdrehenden Hydraulikzylinder 405 über Lagerböcke 411, eine Zahnstange 412 und ein Ritzel 413 über 1800 gedreht werden.
  • Gemäß Fig. 3 weist die Verschiebe- und Stapeleinrichtung 440 ein Stapelgehäuse 506 zur Aufnahme eines Satzes von vier im Muster A oder B angeordneten Barren, eine an der Unterseite des Stapelgehäuses 506 angeordnete Ziehplatte 503 ?ur unmittelbaren Unterstützung des Satzes der vier Barren, welche durch einen in Stapelgehäuse 506 angeordneten Zylinder 507 waagerecht verschiebbar ist, und einen Zylinder 504 zur Aufwärts- und Abwärtsverlagerung des Stapelgehäuses 506 auf. Die Einrichtung 440 wird von Schienen 510 getragen, so daß sie bei Betätigung eines Zylinders 509 zum Austragförderer 460 (Fig. 4) verfahrbar ist, welcher eine Wäge-und Spannstraße bildet.
  • Im folgenden ist die Arbeitsweise der vorstehend erläuterten Barren-Stapeleinrichtung beschrieben. Zunächst werden zwei mit Füßen versehene Barren 415 aus den beiden nebeneinander am Kettenförderer 5 angebrachten Kokillen ausgetragen q auf den in seiner obersten Stellung (Fig. 19) befindlichen Stapeltisch 23 aufgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Füße der Barren nach oben gerichtet, d.h. die Barren sind konfüber angeordnet. Sodann wird der Stapeltisch 23 durch den zugeordnete-- Zylinder in die tiefste Stellung abgefahren, worauf der erste Hydraulikzylinder 401 betätigt wird, um die Barren 415 über einen Hub B (Fig. 11) zu verschieben. /m Ende dieser Verschiebung werden die auf dem Stapeltisch 23 voneinander entfernten Barren 415 durch einen sich verengenden Endabschnitt des Rahmens 414 in gegenseitige Berührung gebracht. Dieser Vorgang wird zweimal durchgeführt, so daß ein Satz von vier mit Füßen versehenen Barren im Muster A gebildet wird.
  • Hierauf werden zwei Barren 415 ohne Füße auf den Stapeltisch 23 aufgelegt (vergl. Fig. 10 und 11). Der Stapeltisch 23 wird dann abgesenkt und gleichzeitig um 90° gedreht, so daß die beiden auf ihm liegenden Barren 415 die Positionen der Barren B1 und B4 des Musters B (Fig. 13) einehmen. Wenn der Stapeltisch 23 in seiner untersten Stellung anhält, wird der erste hydraulikzylinder 401 betätigt, um die beiden Barren 415 über den Hub B zu verschieben. Bei der Vorwärtsverschiebung der beiden Barren wird der vorhergehende Satz der vier im Muster A angeordneten Barren auf dem Bett 450 w-eitergeschoben. Danach wird der die Darren lotrecht verlagernde Zylinder 404 betätigt, um nur den dem Barren B4 entsprechenden Barren 415 der beiden in den Positionen 31 und B4 des Musters B befindlichen Barren aufwärts zu verlagern (Fig. io).
  • Anschließend .Teruen zwei weitere, aus den E'okillen 6 ausgeworferne barren 415 auf den Stapelltisch 23 aufgesetzt, der sich o?,rne Verdrehung nach unten verlagert. 3er erste Hydraulikzylinder 401 wird betätigt, um die beiden Barren 415 über einen Hub A zu verschieben, so daß sie in die Positionen entresprechend den Barren B2 und B3 des Musters B gelagen. Hierauf folgt eine Abwärtsbewegung des die Barren lotrecht verlagernden Zylinders 404, wodurch der auf dieser Einrichtung befindliche Barren in die Position des Earrens 34 des Musters B gebracht wird. Auf diese zweite wird ein Satz von vier Barren gebildet, die nach dem Muster oder schema 3 angeordnet sind. Die vorgenannten Arbeitsgänge der Bildung Je eines Barrensatzes im Muster Ä und eines Barrensatzes im Muster 3 werden hierauf einander abwechselnd $wiederholt.
  • Die vier mit Füßen versehenen, im Muster A angeordneten und auf dem Bett 450 aufliegenden Barren werden durch den zweiten Hydraulikzylinder 402 über einen Hub D verschoben und dabei in die Dreheinrichtung 410 eingebracht, die durch den Hydraulikzylinder 405 über 180° gedraht wird. Die lotrechte Position der mit Füßen versehenen Barren wird in der Dereinrichtung S10 umgekehrt, so da3 die Barren in eine llormallage zu liegen lroanmen, in welcher ihre Füße abwärts weisen. Während sich die Dreh einrichtun, 410 dreht, werden die 3arren durch in dieser Einrichtung vorgesehene Glieder 417 (Fig. 12) festgehalten, welche die obere Stellung gemä3 Fig. 12 einnehmen, wen?l das Umdrehen der mit Für3en versehenen Barren abgeschlossen ist.
  • Sodann verschiebt der zweite Hydraulikzylinder 402 die vier mit nach unten weisenden Füßen versehenen Barren über einen Ilub C auf die Ziehplatte 508 im Stapelgehäuse 50C (vergl. Fig. 7). Dies w-ira von einer Betätigung des Zylinders 504 für die Verschiebe- und Stapeleinrichtung 440 zur Aufwärtsverlagerung des Stapelgehäuses 506 gefolgt. Danach wird durch Betätigung des Zylinders 509 die Verschiebe- und Stapeleinrichtung 440 auf den Schienen 510 in eine Position verschoben, die sich am einen Ende des die Wäge und Spannstraße bildenden Aus-tragtörderers 460 befindet.
  • Der Zylinder 504 wird dann erneut bestätigt, um das Stapelgehäuse 506 nach unten zu verlagern. enn das Stapelgehälse 505 eine vorbestimmte Höhe über einer im Förderer vorgesehenen Platte für das Stapeln erreicht, kommt ein nicht dargestellter, im Stapelgehäuse vorgesehener Grenzschalter mit der Platte in Berührung, so daß der Zylinder 504 deaktiviert und der Zylinder 507 betätigt wird. Die Ziehplatte 503 gleitet daraufhin auswärts, wobei der eine Barrensatz aus dem Stapelgehäuse in eine vorbestimmte Stellung auf dem Förderer 460 verlagert wird.
  • Der nachste, auJf dem Bett 450 im Muster B angeornete Satz von Barren wird durch den zweiten Hydraulikzylinder 402 über den Hub C bewegt und auf die gleiche Weise, wie vorstehend beschrieben, in das Stapelgehäuse 506 eingebracht.
  • Da die Barren dieses Satzes keine Füße und daher eine geringere Höhe als die mit Füßen versehenen Barren besitzen, bewegen sie sich durch die Dreheinrichtung 410, ohne mit den Gliedern 417 in dieser Einrichtung in Berührung zu gelangen.
  • Die Verschiebe- und Stapeleinrichtung 410 arbeitet hierauf in der gleichen Weise wie vorher. Wenn der Grenzschalter mit der Fläche des vorhergehenden, mit Füßen versehenen Barrensatzes in Berührung kommt, wird er betätigt, so daß der nachfolgende Satz der im Muster B angeordneten Darren auf die im muster A angeordneten, mit Füßen versehenen Barren aufgesetzt wird. Die vorgenannten Arbeitsgänge werden wiederholt, bis ein Barrenstapel aus zwölf Sätzen oder lagen von Barren gebildet ist, die jeweils abwechselnd im Muster A und 3 angeordnet sind. Der Barrenstapel wird dann durch den Förderer 460 (Fig. 4) zur Wägevorrichtung e überführt.
  • Die Wägeeinrichtung e zum Wiegen des auf dem Austragförderer 460 befindlichen Barrenstapels 601 ist in den Fig. 14 bis 16 genauer veranschaulicht. Sie weist einen portalartigen Rahmen 605 auf, welcher den Förderer 460 umschließt.
  • An der Oberseite des Rahmens 605 ist ein Wägemechanismus 606 bekannter Bauart angeordnet.
  • Der Wägemechanismus 606 weist in an sich bekannter weise eine Basis- oder Grundplatte 607 auf, in deren Mittelteil auf der Oberfläche ein Hubzylinder 608 montiert ist, in welchem ein mit einer Kolbenstange 609 verbundener Kolben geführt ist (vergl. Fig. 15). Die Kolbenstange 609 erstreckt sich dabei durch eine in der Grundplatte 607 ausgebildete -Bohrung 610, und sie durchsetzt weiterhin eine Mittenbohrung 611 im Wägemechanismus 606.
  • Die mit dem Hubzylinder 608 verbundene Kolbenstange 609 ist an ihrem unteren Ende in der Mitte eines Querarms 612 angebracht, der an seinen beiden Enden Führungsstangenträger 613 haltert, in denen wiederum Führungsstangen 614 geführt sind.
  • Jede Führungsstange 614 dient zur verschiebbaren Halterung von Greifarmen bzw. Greifern 615 (Fig. 16), die einander zugewandt und mit der Kolbenstangenseite bzw. der Kopfseite eines Greiferzylinders 616 verbunden sind. Beim Xin- und Ausfahren des Greiferzylinders 616 bewegen sich die Greifer 61 somit neuer über den Austragförderer 460 aufeinander zu bzw. auseinander, so daß sie mit dem Barrenstanel 601 in und außer Eingriff bringbar sind.
  • Am Vorder- und Hinterende jedes Führungsstangenträgers 613 ist eine lotrechte Gleitstange 618 angeordnet. Diese Gleitstangen 618 durchsetzen in der Wägeeinrichtung 606 vorgesehene Bohrungen 619 und sind in Gleitbohrungen bzw. -büchsen 520 in der Grundplatte 607 eingesetzt.
  • Brenn der Barrenstanel 601 Im Betrieb durch den Austragförderer 460 in eine Wägeposition gebracht wird, in welcher er von den Greifen 615 erfaßt werden kann, stellt ein an sich bekannter End- oder Grenzschalter -die Bewegung des Barrenstapels in diese Position fest, worauf- die Bewegung des Austragförderers 460 unterbrochen wird. hierauf wird der Greifzylinder 616 teleskopartig eingefahren, um die Greifer 615 gegeneinander zu verschieben, so daß sie an der Interseite des Barrenstapels 601 angreifen. Sodann wird der Subzylinder 604 zum Nochfahren der Kolbenstange 609 betätigt. Dabei werden die Führungsstangenträger 613 unter der Führung durch die lotrechten Gleitstangen 618 hochgezogen, so daß die Greifer 615 angehoben werden. Hierbei kommt der Barrenstapel 601 außer Berührung mit einer Tragstange oder -leiste 603 auf dem Austragförderer 460, so daß der Wägemechanismus 606 das Gewicht des Barrenstapels 601 feststellen kann.
  • Nach dem Wiegen des Barrenstapels 601 wird der Hubzylinder 608 wieder betätigt, um die Kolbenstange 609 und mithin die Greifen 615 nach unten zu bewegen, so daß der Barrenstapel 601 auf die Tragleiste 603 am Austragförderer 460 zu liegen kommt. Schließlich wird der Greifzylinder 616 aufgefahren, um die Greifen 615 auseinander zu bewegen. Danach kann der eben gewogene Barrenstapel 601 durch den Austragförderer abgeführt werden, worauf der nächste Barrenstapel 601 gewogen werden kann. Das durch die Wägeeinrichtung bestimmte Gewicht jedes Barrenstapels wird durch bekannte, nicht dargestellte Einrichtungen in Form eines Signals einer Ausdruckvorrichtung zugeführt, um es auf einem Registrieblatt auszudrucken.
  • Nach dem Wiegen des Barrenstapels 601 durch die Wägeeinrichtung e wird der Grenzschalter zur erneuten Betätigung des Austragförderers 460 wieder betatigt, um den gewogenen Barrenstapel zu der in Fig. 4 dargestellten und in den Fig. 17 und 13 naher veranschaulichten Spanneinrichtung f zu Iberführen Die ,Spamleinricntung f weist vier Pfosten oder Säulen 701 auf, die an ihren unteren Enden durch einen an mehreren Sockeln 702 befestigten unteren Rahmen 703 getragen werden.
  • Die isulen 701 sind an ihren oberen Enden durch einen oberen Rahmen 704 fest miteinander verbunden. Bei der dargestellten Ausführungsform verläuft der Austragförderer 460 zwischen den beiden einander benachbarten Säulen 701. Der Austragförderer 460, der von bekannter Dauart sein kann, weist eine Tragplatte 603 auf, auf welcher die mit Füßen versehenen, die unterste Lage des zu verspannenden Barrenstapels 601 bildenden Barren 707 ruhen.
  • Die am oberen Trum 709 des Austragförderers 400 befestlrte Tragplatte 603 liegt auf den Oberseiten von Traggliedern 710 auf 4 und gleitet bei der Bewegung des oberen Trums 709 auf diesen oberseiten der Tragglieder 710, die ibrerseits am unteren Rahmen 703 montiert sind.
  • Gemaß den Fig. 17 und 18 ist am oberen Rahmen 704 eine Hydrauluk-Presse 711 mit einer Arbeitskolbenstange 712 montiert, welche sich lotrecht nacli unten erstreckt unri.
  • an deren unterem Winde ein Pressenrahmen 713 angebracht ist. Letzterer ist verschiebbar auf die Säulen 701 aufgesetzt, so daß er bei seiner lotrechten Bewegung durch diese Säulen geftihrt wird. An der Unterseite des Pressenrahmens 713 ist ein Pressenglied 714 montiert, das mit der Oberseite des zu verspannenden Barrenstapels 601 in Andruckberührung bringbar ist.
  • Am unteren Rahmen 703 ist ein Gleitbahn-Tragglied 716 montiert, das eine in Querrichtung über dem Austragförderer L60 angeordnete vorrichtungsfeste Gleitbahn 717 trägt.
  • Letztere besitzt praktisch die Form eines umgedrehten "U", und mit der vom Tragglied 716 abgewandten Seite der festen Gleitbahn 717 ist ein noch näher zu erläuternder Spannkopf verbunden.
  • Am unteren Rahmen 703 sind außerdem zwei querverlaufende -Seitenrahmen 720 montiert, die jeweils ein Gleitbett 721 tragen. Auf jedem Gleitbett 721 ist ein Hydraulikzylinder 722 gelagert, an dessen E.olbenstange jeweils ein eine bewegbare Gleitbahn 721 tragender Gleitbahnträger 724 befestigt ist. ~}Die Gleitbahnträger 72/ sind dabei auf den betreffenden Gleitbetten 721 verschiebbar. Bei der Betätigung der Hydraulikzylinder 722 sind die beiden bewegbaren Gleitbalinen 723 somit zwischen einer in ausgezogenen Linien eingezeichneten Stellung, in welcher sie unter die mit Füßen versehenen, die unterste Lage des zu vers?annend.en Barrenstanels 601 bildenden Barren 707 eingreifen und dabei im Zusammenwirken mit der festen Gleitbahn 717 eine sich gemaß Fig0 17 vollständig um den Barrenstapel 601 herum ersten kende Führung bilden, und einer in strichpunktierten Linien eingezeichneten Bereitschaftsstellung bewegbar, in welcher die bewegbaren Gleitbahnen 723 auf beiden Seiten des Austragförderers 460 zurückgezogen sind, so daß der Barrenstapel 601 bei der Bewegung des Austragförderers 460 ungehindert bewegbar ist.
  • Der erwähnte Spannkopf 725 ist an einem der Gleitbetten 721 montiert und kann durch einen Hydraulikzylinder 726 zwischen einer Position, in welcher er auf die durch die feste Gleitbahn 717 und die bewegbare Gleitbahn 723 (Fig.
  • 17) gebildete Führung ausgerichtet ist, und einer Position verschoben werden, in welcher er mit der einen Seite des Barrenstapels 601 in Berührung gelangt. Der Hydraulikzylinder 726 ist dabei an einem zweckmäßigen, vorrichtungsfesten Teil 727 der Maschine befestigt.
  • Ein Stahlband 729 zum festen Verspannen des Barrenstapels 601 wird von einem Spender 728 zum Spannkopf 725 geliefert, wobei sein Vorderende durch die bewegbare Gleitbahn 723 und die feste Gleitbahn 717 zuführt wird, bevor es zum Spannkopf 725 zurückläuft.
  • Obgleich nicht dargestellt, können längs des Austragförderers zwei Sätze von bewegbaren und vorrichtungsfesten Gleitbahnen 723 bzw. 717 vorgesehen sein, damit der Barrenstapel 601 gemäß Fig. 18 an verschiedenen stellen verspannt werden kann. Außerdem kann ein weiterer Hydraulikzylinder zum Verschieben des Satzes der Spannelemente vorgesehen sein, damit dieser Satz in cier Weise verschoben werden kann, daß der Spannelemen-tellsatz, welcher die Verspannung an den Stellen 732 und 733 bewirkt, eine Verspannung auch an anderen Stellen 734 und 735 durchführt.
  • Gemäß Fig. 18 ist am Pressenrahmen 713 eine rrage- oder Stempelvorrichtung 730 angeordnet, welche auf den Barrenstapel 601 Informationen bezüglich des Gewichts und dgl.
  • des Stapels aufstempelt. Zur Verhinderung eines Zusammenfallens des Parrenstaoels 601 unter dem beim wufstempeln oder Prägen ausgeübten Druck ist an der von der Präge-oder Stempelvorrichtung 730 abgewandten Seite des Dressenrahmens 713 eine Stützeinrichtung 731 vorgesehen, die bei der Betätigung der Stempelvorrichtung 730 gleichzeitig einen Gegendruck auf den Barrenstapel ausübt. Die Prege-oder Stempelvorrichtung 730 und die Stützeinrichtung 731 können in an sich bekannter Weise hydraulisch betätigbar sein.
  • brenn der 3-arrenstapel 601 mit der untersten Lage der mit Füßen versehenen Barren 707, die auf der Tragplatte 603 des Austragförderers 460 aufliegen, zur Spanneinrichtung überführt wird und in einer vorbestimmten Stellung zum Stillstand kommt, befindet sich die Tragplatte 603 auf den Traggliedern 710. Daraufhin wird die hydraulische Presse 711 betätigt, um den Pressenratnen 713 nach unten zu fahren und über das Pressenglied 714 von oben her eine große Kraft auf die Oberseite des Barrenstapels 601 auszuüben. Hierdurch werden alle Barrenlagen des Barrenstapels (01 in innige Berührung miteinander gebracht, so daß keine Lockerung der Barren nach den Verspannen des stapels auftritt. ei der dargestellten Ausführungsform betrugt der durch die Presse 711 ausgeii'ote Druck beispielsweise 150 doch doch kann dieser Druck selbstverständlich in Abhängigkeit von unterschiedlich großen Gußrippen oder -graten, von bchwankunren des werkstoffs des zum Verspannen benutzten Stahlbands und c. s Zustands des zu behandelndn Metalls variiert werden.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird Zink verarbeitet. Die durch den Austragförderer ,60 zur Spannvorrichtung geförderten Zinkbarren besitzen dabei eine Temperatur im Bereich von 200-250° C. Durch Druckausübung auf den Barrenstapel mittels der hydraulischen Presse 711 wird der Abstand zwischen den einzelnen Barrenlagen des Stapels infolge der Verformung von Rippen oder Graten und der Beseitigung von Wölbungen der Baren auf ein Mindestamß verkleinert. Außerdem können dadurch Oberflächenunregelmäßigkeiten der Barren aufgehoben werden, während auch der einfluß der thermischen Kontraktion kompensiert werden kann. Da sich die Barren auf erhöhter Temperatur befinden, treten auf ihren Oberflächen keine für das unbewaffnete Auge sichtbaren Risse auf. Wenn sich die Barren dagegen auf Normaltemperatur befinden, können durch die Druckausübung Risse hervorgerufen werden. Falls die Rißbildung keine weiteren Schwiergikeitnaufwirft, kann der 3arrenstapel auch dann verpreßt und verspannt werden, wenn die Barren Normaltemperatur besitzen.
  • Nach dem Verpressen des Barrenstapels 601 wird die bewegbare Gleitbahn 723 durch den Zylinder 722 aus ihrer Bereitschaftsposition nach innen verschoben, so daß sie die Führung für das Stahlband bildet Der Sapnnkopf 725 führt dabei das Stahlband 729 rings der durch die Gleitbahnen rVil und 723 (Fig. 17) gebildeten Führung zu und nimmt das Vor derende des Stahlbands auf, das nach (iem Jurchlauf durch die Führung zum S-?annkopz 725 zurückkehrt Sodann wird der Hydraulikzylinder 726 betat:igt, um den Spannkopf 725 in die Stellung zu verbringen, in we welcher c I er an der einen Seite des barrenstapels 601 anliegt. In dieser Stellung spannt der Spannkopf 723 das aus den Gleitbahnen 711 und 723 herausgezogene Stahlband 729, wodurch der Barrenstapel 604 fest verspannt und zusammengebunden wird, Nach dem Henimziehen des Stahlbands 729 um den Barrenstapel 601 wird das Stahlband 729 abetrennt, worauf der Spannkopf-725 in die Positions gemäß Fig. 17 zurückgeführt wird. Wennwie dargestellt - nur eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, kann der Spannkopf durch einen anderen, nicht dargestellten Hydraulikzylinder bekannter Konstruktions in Längsrichtung des Austragförderers 460 verschoben werden, um den Spannvorgang an drei weiteren Stellen zu wiederholen und den Barrebstapel 601 gemäß Fig. 18 er die Breite des Austragförderers 460 hinweg zu verspanen, Wach dem Verspannen können das Gewicht, die Gütebezeichnungen und andere Hinweise mittels der Präge- oder Stempelvorrichtung 730 auf den Barrenstapel 601 aufgedruckt oder in ihn eingeprägt werden. Hierauf wird der Austragförderer 460 wieder in Betrieb gesetzt, so daß er den verspannten und markierten Barrenstapel 601 zur nächsten Arbeitsstation überführt, an welcher er zu einem Gabelstapler oder einer anderen Einrichtung zur Beförderung zum Bestimmungsort verbracht wi-rd.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist somit ersichtlich, daß das Verfahren und cie Vorrichtung gemäß der Erfindung die Verarbeitunr von gesc1molzenem lvetall in einer Reihe von Verfallrersschritten ermöglichen, die mit dem Gießen der barren beginnen und mit dem Verspannen des Parrenstapels enden und. die automatisch und kontinuierlich durchführbar sind. '.rfindungsgemaß wi rd mithin der Arbe-itswirkungs grad bei einer Reihe von Verlahrensschritten wesentlich verbessert, bei denen eine Iletallschmelze in Kokillen zu Barren gegossen wird und die Earren zu einem Barrenstanel zusammengesetzt werden.
  • ZusammenIassend wird mit der Erfindung also ein Verfahren zum Gießen von Barren aus einer Nichteisennietallschmelze geschaffen, bei dem schaum oder Schlacke von der Oberfläche der Metallschmelze in jeder Kokille abgestreift wird, die Kokillen für das Ausformen der Barren gekühlt werden, die aus den Kokillen ausgeworfenen Barren zu Barrenstapeln zusammengesetzt werden, die jeweils aus- mehreren Barrenlagen bestehen, welche in zwei abwechselnd verschiedenen Schemata oder rIustern lotrecht gestapelt sind, die Barrenstapel gewogen werden und di-e gewogenen Barrenstapel mit Hilfe von Stahlbändern fest verspannt werden. Außerdem wird mit der Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens geschaffen, di.e sich auszeichnet durch eine automatische Gießvorrichtung zum automatischen Singießen einer i\iichteisenmetallschmelze in Kokillen zur Herstellung von Barren, eine Schaum- oder Schlackeabstreicheinrichtung zum Abstreifen von Schaum oder Schlacke von der Oberfläche der Metallschmelze in jeder Kokille, eine Kokillen-Kühleinrichtung zum Ausformen der Barren aus den Kokillen durch Abkühlung der Barren, eine einen Barrenstapel formende Einrichtung, um auf einem Förderer einen Barrenstapel zu bilden, eine Wägeeinrichtung zum Wiegen der Barrenstapel und eine Spanneinrichtung zum Verspannen der durch die Wägeeinrichtung gewogenen Barrenstapel.

Claims (12)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verfahren zum kontinuierlichen und automatischen Gießen von Nichteinsenmetall in Kokillen zur Herstellung von Blöcken oder Barren und schließlich zur Herstellung von verspannten Barrenstapeln, dadurch gekennzeichnet zunächst ein vorbestimmtes Volumen Metallschmelze durch eine mit konstantem Volumen arbeisende Gießvorrichtung in an einem Kattenförderer angebracte Kokillen vorgessen wird, daß Barren hargestellt werden, indem die Kokillen durch den Kettenförderer zuerst zu einer Schraum-oder Schlacke-Abstreicheinrichtung überführt werden, um den zur Oberfläche hochsteigenden Schaum bzw. Schlacke von der Schmelze abzustreifen, und die Mobillen sodann zu einer Kühl einrichtung zum Abkühlen der Barren efördert werden, daß danach die Barren aus den Kokillen ausgestoßen und auf einem anderen Förderer zu einen Barrenstapel geformt werden,d er aus mehreren lotrecht übereinander gestapelten Barrenlagen besteht, wobei die Barren einander benachbarten Lagen in zwei unterschiedhohen mustern angeordnet sind, daß hierauf der Barrenstapel nach seinen Beförderung durch den zweiten Förderer zu einen Wägeposition in einer Wägeeinrichtung gewogen wird und daß schließlich der Barrenstapel durch eine Spanneinrichtung verspannt bzw. zusammengebunden wird, nachdem er durch den zweiten Förderer nach dem Wiegen in eine Spannposition verbracht wurde,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleißen eines vorbestimmten Volumens der Metallschmalze im Zusammenwirken zwischen einem ersten Kippteil, der verschwenkbar ist und eine Überlaufposition zur Rückführung von Metallschmalze in einen Schmelzenbehälter sowie eine Austragposition besitzt, in welcher die Metallschmelze aus ihn ausgetragen wird, und eine dem ersten Kippteil betrieblich zugeordneten zweiten Kippteil erfolgt, wobei der erste Kippteil Schaum bzw. Schlacke und Metallschmelze über eine Überlauföffnung zum Schmelzenbehälter zurückführt, während die Metallschmelze aus dem zweiten Kippteil in die Kokillen vorgessen wird und wobei sich der erste Kippteil in die Position verlagert in welcher er Metallschmalze in den zweiton Kippteil einschüttet. wenn sich letzterer in seiner Oberlaufposition befindet, so daß in J Kokille tir. konstantes, pr c4: tisch von Schraum oder Schlacke freies Volumen an Metallschmalze eingefüllt werden kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach dem Einfüllen der Schmalze in die Kokille auf der Schmelzenoberfläche bildende Schraum oder Schlacke mittels zweier in die Schmalze in jeder Kokille einführbarere Abstreichplatten abgestreift wird, von denen die eine relativ zur Kokille bewegbar und die andere schwenkbar ist, wobei die beiden Abstreichplatten voneinander entfernt angeordnet und beim Abstreichvorgang aufeinander zu bewegbar sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Austragen der Barren aus den Kokillen zwangsläufig durch einen auf jede Kokills ausgeübten Schlag erfolgt, der durch eine am ersten Förderer angeordnete, gegen die Unterseite jeder Kokille schlagende Hämmer- oder Schlageinrichtung ausgeübt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verspannen des Barrenstapels durchgeführt wird, nachdem durch eine hydraulische Presseneinrichtung ein Druck auf den Barrenstapel ausgeübt werden ist.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine automatische Gießvorrichtung zum Gießen von Metallschmalze in Kokillen zur kontaktierlichen Herstellung von Barren, eine Barren-Stapeleinrichtung zur Stapelung der aus der automatischen Gießvorrichtung ausgetragenen Barren zur Bildung eines auf einem Förderer angerohretan Barrenstapels, bestehend aus mehreren Lagen von Barren, die lotrecht übereinander gestapelt sind, eine Wägeeonrochtung zum Wiegen des durch den Förderer zugeführten Barrenstapels und eine Spanneinrichtung zum Verspannen des gewogenen Barrenstapels.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Gießvorrichtung mehrere an einem Kettenförderer angeordnete Kokillensätze eine Gießeinrichtung zum Einschütten eines konstanten Volumens an Metallschmelze in jede Kokille, eine Schraum- oder Schlacke-Abstreicheinrichtung zum Abstreichen des Schraums oder der Schlacke von der Oberfläche der in jede Kokille eingefüllten Metallschmalze eine Kühleinrichtung zur Zwangskühlung der Metallschmaze in den Kokillen zur Bildung von Barren und einv Hämmer- oder Schlageinrichtung zum Lösen der Barren von den Kokillen aufweist, wobei alle diese Einrichtungen den Kettenförderer betrieblich zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießvorrichtung einen ersten Kippteil mit einer Austrag- oder Auslaßöffnung am einen Ende und einer Überlaufbffnung am anderen Ende, der lotrecht zwischen eir-sr Austragstellung und einer Überlaufstellung verschwankbar ist, einen zweiten, unter der Auslaßöffnung des ernten Kippteils angeordneten Kippteil, der letrecht zwischen einer Einfüll- oder Auslaufstellung und einer Überlaufstellung verschwenkbar ist und welcher am einen Ende mit mehreren Auslauföffnungen und am anderen Ende mit einer Überlauföffnung versehen ist, eine Zufuhreinrichtung zur kontinuierlichen Zufuhr von Metallschmelze zum ersten Gieß-Kippteil von einem Metallschmelzenbehälter aus, eine Betätigungseinrichtung zum Verschwenken der beiden Kuppteile zwischen ihren beiden Stellungen und eine Rückführeinrichtung zur Aufnahme der üben die Überlauföffnungen der beiden Kippteile abfließenden Metallschmelze, wenn sich diese Kippteile in ihren Überlaufstellungen befinden, und zur Rückführung der Metallschmelze zum Schmelzenbehälter aufweist, wobei sich der erste Kippteil in der Austragstellung befindet, wenn der zweite Kippteil in die Überlaufstellung verschwenkt ist, und der erste Kippteil in die Überlaufstellung verschwenkt wird, bevor der zweite Kippteil in die Auslaufstellung verschwenkt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaum- oder Schlacke-Abstreicheinrichtung einen waagerecht bewegbaren Rahmen, einen relativ zu letzterem verschiebbaren Gleitrahmen, zwei mit dem Gleitrahmen verbundene Abstreichplatten, die jeweils über einen vorbestimmten Winkelbereich hinweg verschwenkbar sind einen Abstreichplatten-Führungs rahmen, der am bewegbaren Rahmen befestigt und mit mehreren schrägen Schlitzen zur Aufnahme jeweils eines Stifts oder Zapfens versehen ist, mehrere am Gleitrahmen angebrachte Kurvenplatten und zwei weitere Abstreichplatten aufweist, die jeweils mit einer der erstgenannten Abstreichplatten und einem der im Führungsrahmen ausgebildeten und den Zapfen aufnehmenden Schlitze zusammenwirken und über einen vorbestimmten Winkelbereich verschwenkbar sind, wobei jeweils eine der beiden zuerst genannten Abstreichplatten mit einer der beiden zweitgenannten Abstreichplatten in Berührung bringbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Barren-Stapeleinrichtung einen Stapeltisch, der eine Anzahl von aus den Kokillen ausgetragenen Barren aufzunehmen vermag und welcher sich sowohl aufwärts und abwärts zu bewegen als auch üben einen vorbestimmten Winkelbereich zu drahen vermag, eine Einrichtung zur Verlagerung der barren von Stapeltisch zu einen Bett nach der Ausrichtung der Barren in einem vorbestimmten Muster oder Schema und eine Verschiebe- und Stapeleinrichtung zur Überführung eines Barrensatzes vom Bett in eine vorbestimmte Position und zur Stapelung der Barren aufweist, um einer vorbestimmten Position auf dem Förderer einen Barrenstapel zu bilden, der aus mehreren lotrecht übereinander gestapelten Barreblagen besteht, bei welchen die Barren einender benachbarten Lagen in zwei jeweils abwechselnd verschiadenen Mustern angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wägeeinrichtung zum Wiegen des Barrenstapels einen Rahmen, durch welchen der Förderer verläuft, einen am Rahmen montierten Wägemechanismus, eine Greifereinrichtung, die mit dem auf dem Förderer befindlichen Barrenstapel zum Erfassen desselben in Berührung bringbar ist, und eine Hubeinrichtung aufweist, welche die Greifereinrichtung und den von ihr erfaßten Barrenstapel vom Förderer abzuheben vermag.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung zum Verspannen des Barrenstapels ein Tragglied zur Unterstützung des Barrenstapels, eine dem Tragglied mit Abstand gegenüberliegende Presseneinrichtung, die auf den auf dem Tragglied ruhenden Barrenstapel einen Druck auszuüben vermag, eine den Barrenstapel umsclilieMende Gleitbahneinrichtung zur Führung eines Stahlbands zum Verspannen des Barrenstapels und einen Spannkopf aufweist, welcher das Stahlband zum Verspannen und Verbinden des Barrenstapels festzuz ehen vermag.
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CN103395613A (zh) * 2013-05-10 2013-11-20 中联重科股份有限公司 施工升降机的驱动体的装配输送线
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