DE2446926C2 - Schwebegas-Wärmetauscher - Google Patents
Schwebegas-WärmetauscherInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/2016—Arrangements of preheating devices for the charge
- F27B7/2025—Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schwebegas-Wärmetauscher,
enthaltend wenigstens eine aus mindestens zwei auDcren Zyklonen bestehenden Zyklonstufe .sowie
wenigstens einen zentralen Strömungsraum. in den die (iutaustragsleitungcn der beiden Zyklone mit einstellbaren,
rohrartig ausgebildeten linden einmünden.
Schwebegas-Wärmetauscher der genannten Art wrden für verschiedene Wärmebehandlungen sowie
/λ,■'· Teil auch /um Abkühlen von Gut. insbesondere
Feingut, eingesetzt, wobei zu behandelndes Gut und Behandlungsgase im Gegenstrom und/oder Gleichstrom
zueinander geführt werden können, wobei dann der gewünschte Wärmeaustausch zwischen Gut und
Gas stattfindet
Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, daß bei
Schwebegas-Wärmetauschern der genannten Art in den äußeren Zyklonen der Zyklonstufe bzw. Zyklonstufen
eine unterschiedliche Behandlung auftritt Dies ist vor allem in solchen Fällen äußerst ungünstig, in denen der
Schwebegas-Wärmetauscher beispielsweise als Vorwärmeinrichtung für Zementrohmehl verwendet wird,
das anschließend in einem Ofen (ζ. Β. Drehrohrofen) behandelt werden soll. In diesem Falle macht sich die
unterschiedliche Behandlung in den äußeren Zyklonen der Zyklonstufe in einer ungleichmäßigen Entsäuerung
des Zementrohmehles bemerkbar, was äußerst unerwünscht ist
Aus der GB-PS 12 14 375 ist nun bereits ein Schwebegas-Wärmetauscher bekannt bei dem in die
festinstallierten Gutaustragsleitungen der Zyklone Einstellklappen bzw. Steuerglieder /ur Regulierung der
Gutströme vorgesehen sind. Eine solche Einstellmöglichkeit für das in den zentralen Strömungsraum
einzutragende Gut hat sich als vollkommen unzureichend erwiesen.
Aus der US-PS 32 65 775 läßt sich ferner in der einen Ausführungsform ein Schwebegas-Wärmetauscher der
eingangs erwähnten Art entnehmen. In diesem Falle sind die Gutaustragsleitungen von zwei äußeren
Zyklonen starr mit dem zentralen Strömungsraum verbunden, während die Gutaustragsleitungen zweier
weiterer Zyklone in ihrer axialen Länge so eingestellt werden können, daß sie in verschiedenen Höhenlagen in
den zentralen Strömungsraum einmünden können. Es hat sich jedoch in der Praxis herausgestellt, daß sich
auch mit einer solchen Verstellbarkeit der Einmündungsenden von den Zyklon-Austragsleitungen keine
merklich gleichmäßigere Behandlung von Feingut in den äußeren Zyklonstufen eines S"hwebegas-Wärmetauschers
erzielen läßt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten
Ausführungen einen Schwebegas-Wärmetauscher der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem mit
verhältnismäßig einfachen konstruktiven Mitteln zumindest eine besonders gleichmäßige Aufteilung des in
den zentralen Strömungsraum eingebrachten Gutes auf die an diesen Teil des Strömungsraumes angeschlossenen
äußeren Zyklone erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einmündungsenden der Gutaustragsleitungen
gegenüber dem ortsfesten zentralen Strömungsraum schwenkbeweglich angeordnet S'nd.
Wie sich anhand von zahlreichen, der Erfindung zugrunde liegenden Versuchen gezeigt hat, sind die
Nachteile der bekannten Schwebegas-Wärmetauscher zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, daß die
äußeren Zyklone einer Zyklonstufe mit unterschiedlichen Materialmengen beaufschlagt werden. Durch die
erfindungsgemäüe Ausbildung der Einmündungsenden bei den Gutaustragsleitungen der äußeren Zyklone, d. h.
insbesondere durch deren schwenkbewegliche verstellbare Anordnung, wird nun mit einfachen konstruktiven
Mitteln die Möglichkeit geschaffen, diese fjnmündungsenclen
jeweils so einzustellen, daß d;is herabfallende f iut
derart in den ortsfesten zentralen Strömungsraum und somii den darin aufsteigenden Hchandluncseasstmm
gelangt, daß die 8;.· diesem Abschnitt des zentralen
Strömungsraumes angeschlossenen äußeren Zyklone besonders gleichmäßig beaufschlagt werden können.
Hierbei hat sich weiterhin gezeigt, daß nicht nur eine gleichmäßigere Verteilung, sondern auch eine äußerst
günstige Aufteilung des aufsteigenden Gasstromes auf die entsprechenden äußeren Zyklone erreicht werden
kann.
Wie bereits weiter oben erwähnt worden ist, läßt sich
dieser Schwebegas-Wärmetauscher für sehr verschiedene Wärmebehandlungen einsetzen. Besonders gut
geeignet ist dieser Schwebegas-Wärmetauscher in einer Ausführungsform als Vorwärmeinrichtung für in einem
nachgeordneten Ofen zu behandelndes Gut, wobei die Abgasleitung des Ofens unten an den zentralen
Strömungsraum angeschlossen ist, so daß die Ofenabgase zum Vorwärmen des Gutes verwendet werden.
Hierbei sind ferner mehrere Zyklonstufen etagenweise übereinander vorgesehen, deren Zyklone jeweils gleichmäßig
verteilt um den zentralen Strömungsraum angeordnet sind; außerdem enthält der zentrale
Strömungsraum wenigstens einen schachtartigen mittleren Wirbeiraum sowie ein an das untere Ende dieses
Wirbelraumes angeschlossenes oberes Abgasrohr und ein mit dem unteren Ende dieses Wirbelrau.iies über
eine Gutleitung verbundenes unteres Gasrohr. In besonders vorteilhafter Weise münden dabei dann
zumindest die Gutaustragsleitungen der untersten. Zyklonstufe mittels der schwenkbeweglichen Einmündungsenden
in den durch das untere Gasrohr gebildeten unteren Abschnitt des zentralen Strömungsraumes ein.
Hierdurch kann vor allem Zementrohmehl, das in einem der Vorwärmeinrichtung nachgeordneten Ofen zu
behandeln ist, in allen äußeren Zyklonen der untersten Zyklonstufe sehr gleichmäßig entsäuert werden.
Selbstverständlich können auch die Einmündungsenden von Zyklon-Gutaustragsleitungen der oberen
Zyklonstufen in der geschilderten Weise einstellbar sein. Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht eines Schwebegas- Wärmetauschers, der als Vorwärmeinrichtung
für Zementrohmehl ausgebildet und einem Drehrohrofen vorgeschaltet ist;
Fig.2 eine zum Teil geschnittene Ansicht einer
Einmündungsstelle einer Gutaustragsleitung in den zentralen Strömungsraum (gemäß Ausschnitt Il in
Fig.l).
Der in Fig. 1 veranschaulichte Schwebegas-Wärmetauscher
ist als Vorwärmeinrichtung 1 beispielsweise für vorzuwärmendes Zementrohmehl (Behandlungsgut)
ausgeführt, das anschließend in einem der Vorwärmeinrichtung nachgeordneten Drehrohrofen 2 in gewünschter
Weise behandelt werden soll.
Die veranschaulichte Vorwärmeinrichtung 1 enthält eine aus wenigstens zwei äußeren Zyklonen 3, 3'
bestehende unterste Zyklonstufe 4. eine aus den äußeren
Zyklonen 5, 5' bestehende mittlere Zyklonstufe 6 sowie eine aus den äußeren Zyklonen 7, τ bestehende obere
Zyklonstufe 8, wobei die Zyklonstufe 4, 6 und 8 etagenweise übereinander vorgesehen sind und wobei
die äußeren Zyklone dieser Zyklonstufen im wesentlichen
jeweils gleichmäßig verteilt um einen zentralen Strömungsraum 9 dieser Vorwärmeinrichuing I herum
angeordnet sind. Der zentrale Strömungsraum 9 umfaßt
wenigstens einen sch.ichtartigcn mittleren Wirbelraum
50. ein an das oben; Ende dieses Wirbclraumcs 10
angeschlossenes, gerades oberes Abgasrohr 11 sowie ein mit dem unteren Ende dieses Wirbelraumes 10 über
eine Gutleitung 12 in Verbindung stehendes unteres Gasrohr 13. Wie ferner deutlich aus Fig. 1 zu ersehen
ist, verzweigt sich das untere Gasrohr 13 zu der:
Zyklonen 3,3' der untersten Zyklonstufe 4, während sich das obere Abgasrohr 11 zu den Zyklonen 5, 5' der
mittleren Zyklonstufe verzweigt; die Zyklone 5, 5' sind in üblicher Weise über ihre Abgasleitungen 14,14' an die
Zyklone 7, T der obersten Zyklonstufe 8 angeschlossen, während die Abgasleitungen der obersten Zyklone 7, T
in eine gemeinsame Leitung 15 übergehen, die zu einem Ventilator 16 führt.
Unten an den zentralen Strömungsraum 9, genauer gesagt an seinen durch das untere Gasrohr 13
gebildeten unteren Abschnitt, ist die Abgasleitung 17 des Drehrohrofens 2 angeschlossen, so daß die
Ofenabgase (gestrichelte Pfeile 18) die Vorwärmeinrichtung 1 im wesentlichen von unten nach oben durch den
zentralen Strömungsraum 9 sowie die angeschlossenen Zyklonstufen 4,6,8 durchströmen kann.
In den zentralen Strömungsraum 9 münden in verschiedenen Höhenlagen die Gt uustragsleitungen
der äußeren Zyklone ein, und zwar ronden in das untere Gasrohr 13 die Gutaustragsleitungen 19, 19' der
Zyklone 3,3' (unterste Zyklonstufe 4), in Gaseintriite 46,
46' des Wirbelraumes 10 die Gutaustragsleitungen 20, 20' der fußeren Zyklone 5,5' (mittlere Zyklonstufe) und
etwa in den mittleren Teil des oberen Abgasrohres 11 die Gutaustragsleitungen 21,2Γ der äußeren Zyklone 7,
7' (oberste Zyklonstufe) ein. Die Aufgabe des Rohmehles
(ausgezogene Pfeile 22) erfolgt über eine Gutleitung 23, die sich zu den Abgasleitungen 14,14' hin verzweigt,
so daß das frisch aufgegebene Rohmehl zunächst in die Zyklone 7, T der obersten Zyklonstufe gelangt und dann
nach und nach die Zyklonstufen 8, 6 und 4 bzw. den zentralen Strömungsraum 9 von oben nach unten
entgegengesetzt zur Richtung der aufsteigenden Ofenabgase durchsetzt.
Die Einmündungsenden der Gutaustragsleitungen von den äußeren Zyklonen sind zumindest bei den
Gutaustragsleitungen 19, 19' von den untersten Zyklonen 3, 3' in das untere Gasrohr 13 einstellbar
ausgeführt; es können jedoch außerdem noch die Einmündungsenden der Gutaustragsleitungen 21, 2Γ
der obersten Zyklone 7, T in die obere Abgasleitung 11
einstellbar ausgeführt sein. Die konstruktive Ausbildung eines Einmündungsendes von einer Gutaustragsleitung
läßt sich aus F i g. 2 genauer ersehen; diese konstruktive Ausbildung ist für die verschiedenen Gutaustragsleitun-
"]0 gen im wesentlichen gleichartig und natürlich der
entsprechenden Anordnung angepaßt.
In Fig. 2 ist das Einmündungsende 30 der Gutaustragsleitung
19 vom untersten Zyklon 3 als Beispiel näher dargestellt.
" Wie iioh aus F i g. 2 ersehen läßt, ist die Gutaustragsleitung
19 und in gleicher Weise auch deren Einmündungsende 30 rohrartig ausgebildet, η diesem
Falle mit rundem oder kreisförmigem Querschnitt. Das Einmündungsende 30 ist mit dem übrigen Teil 31 der
Gutaustragsleitung 19 mit einem lösbaren Verstellflansch 32 verbuncen. An der Wand 33 des unteren
Gasrohres (vom zentralen Strömungsraum 9) ist eine Halterungskonsole 34 befestigt (z. B. angeschweißt), auf
dessen freies Ende das zugehörige Einmündjngsende 30 "' schwenkbeweglich abgestützt ist. Das Einmündungscnde
30 wirrt dabei von dem freien Ende 35 vollkommen odf-r nur gabelartig umfaßt. An der Konsole 34 sind
zumindest zwei Drucklageisdiraubcn 36 vorgesehen.
die an dem das Einmündungsende 30 umfassenden Teil 35 der Konsole 34 sich diametral zum I jnmündungsende
30 gegenüberliegen (in Fig. ? ist nur eine Drucklagerschraube
36 von zwei Schrauben zu sehen). Auf den Enden dieser einstellbaren Drucklagerschrauben 36
stützt sich jeweils ein Lagerbock 37 ab. der an der entsprechenden Außenseite am Rinmündungsende 30
befestigt ist. Zusätzlich oder wahlweise zu dieser Schwenklageriing (36, 37) lassen sich winklig % ersetzt
solche Lagerungen auf der Konsole 34 bzw. an dem " Einmündungsende 30 anbringen. Auf diese Weise läßt
sich das Einmündungsende 30 gegenüber dem ortsfesten unteren Gasrohr 13 des zentralen .Strömungsraumes 9
in gewünschter Weise verschwenken. Um dieses Verschwenken und somit ein Einstellen des Einmün- ΐΐ
dungsendes 30 gegenüber dem ortsfesten Gasrohr 13 vornehmen zu können, wird zuvor der Verstellflansch 32
entsprechend gelöst; nach durchgeführter Einstellung in der gewünschten Weise wird das Einmündungsende 30
über den Verstellflansch 32 wieder (in der neuen Lage) x'
festgestellt.
Eine zusätzliche Verstellung des Einmündungsendes 30 kann weiterhin dadurch erreicht werden, daß dieses
Einmündungsende 30 auf der Halterungskonsole 34 in Richtung auf das Gasrohr 13 sowie in Richtung von 2ί
diesem Gasrohr verstellbar gehaltert wird, so daß der durch den Doppelpfeil 38 angedeutete Abstand
zwischen dem Einmündungsende 30 und der Wand 33 des Gasrohres 13 verstellt werden kann.
In der Wand 33 des unteren Gasrohres 13 (vom Jo
Strömungsraum 9) ist ein Rohrstück 39 eingesetzt, das schräg nach oben-außen gerichtet ist und das von oben
her kommende untere Ende des zugehörigen Einmündungsstückes 30 mit Abstand umschließt, so daß sich
zwischen der Außenwand des Eininündungsendes 30 und der Innenwand des Rohrstückes 39 ein Zwischenraum
40 ergibt. Während dieser Zwischenraum 40 an seinem unteren Ende ebenfalls frei in das untere
Abgasrohr 13 ausmündet, ist er an seinem oberen Ende durch eine Dichtung 41 abgeschlossen. Diese ringförmi- 4fl
ge Dichtung ist am oberen Ende des fest eingesetzten Rohrstiickcs 39 angebracht und in I urin ein» ι
Stopfbuchse 41 ausgebildet.
In dem ringförmigen Zwischenraum 40 mündet in
dessen oberes Ende eine Blasleitung 42 aus. bei der es sich vorzugsweise um eine Preßluftlcitiing hatuleln
kann, die über ein Ventil 42«i an ein bereits vorhandenes
Preßluflncl/ angeschlossen werden kann. Die Blasleitung 42 umgibt vorzugsweise das Rührstück 39 in
Ringfomi und mündet mit mehreren Abzweigstückeri
42b derart schräg in dem Zwischenraum 40 aus, daß dieser Zwischenraum 40 bei Bedarf in Richtung auf den
zentralen Strömungsraum freigeblasen werden kann. Durch dieses Frriblasen kann das Verschwenken des
Einmündungsendu 30 in vorteilhafter Weise gesichert werden, da evtl. im Zwischenraum 40 abgelagerte
Gutteilchen auf diese Weise entfernt werden und das Schwenken des F.inmündungsstückes 30 in keiner Weise
behindern können.
Unterhalb jeder Einmündungsstelle, die durch die Mündungsöffnungen 44 der Einmündungsenden 30
einer Zyklonstufe in den zentralen Strömungsraum 9 definiert ist, befindet sich ein Aufprall-Verteilorgan 45
bzw. 45' (siehe auch Fig. 1), das fest in dem zentralen Strömungsraum eingebaut ist und vorzugsweise durch
eine in bekannter Weise diesen Strömungsraum durchquerende Brücke gebildet ist; es kann jedoch auch
ein anderweitig in passender Form ausgebildetes Organ vorgesehen sein, durch das sichergestellt ist. daß der von
einer Anstragsleitung (z. B. 19) kommende, verhältnismäßig
kompakte Rohmehlstrom zwecks Erzielung eines guten Wärmeüberganges gleichmäßig aufgelöst wird.
Für eine genaue Aufteilung sowohl des aufsteigenden Gasstromes einerseits als auch des herabfließenden
Rohmehlstromes andererseits wird das Einmündungsende 30 gegenüber dem ortsfesten zentralen Strömungsraum
und insbesondere gegenüber dem erwähnten Aufprallverteilorgan 45 bzw. 45' eingestellt. Bei
Versuchen hat sich gezeigt, daß es zweckmäßig ist, ein als Brücke ausgebildetes Aufprall-Verteilorgan gegenüber
herkömmlichen Ausführungsformen etwas breiter zu gestalten.
Hierzu 2 Biatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schwebegas-Wärmetauscher, enthaltend wenigstens eine aus mindestens zwei äußeren Zyklonen
bestehenden Zyklonstufe sowie wenigstens einen zentralen Strömungsraum, in den die Gutaustragsleitungen
der beiden Zyklone mit einstellbaren, rohrartig ausgebildeten Enden einmünden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmündungsenden
(30) der Gutaustragsleitungen (z. B. 19) jo gegenüber dem ortsfesten zentralen Strömungsraum (9) schwenkbeweglich angeordnet sind.
2. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem zentralen Strömungsraum (9) für jedes Einmündungsende (30)
der Gutaustragsleitungen (z. B. 19) eine Halterungskonsole (34) befestigt ist, auf der das zugehörige
Einmündungsende schwenkbeweglich abgestützt ist, und daß jedes Einmündungsende (30) mit dem
übrigen Teil (31) der Gutaustragsleitung (19) über
einen lösbaren Verstellflansch (32) verbunden ist.
3. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einmündungsende
(30) der Gutaustragsleitungen (z. B. 19) auf seiner Konsole (34) zusätzlich in Richtung vom und zum
zentralen Strömungsraum (9) verstellbar gehaitert ist.
4. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur schwenkbaren
Halterung der Einmündungsenden (30) der Gutaustragsleitungen (z. B. 19) an den Konsolen (34)
Drucklagei^chrauben (36) vorgesehen sind, auf
denen sich an den Einmündungsenden (30) angebrachte Lagerböcke p7) abst-czen.
5. Schwebegas- Wärmetauscher nach wenigstens einem der vorhergehenden .nsprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Wand (33) des zentralen Strömungsraumes (9 bzw. 13) für jede Gutaustragsleitung
(z. B. 19) ein nach außen vorstehendes Rohrstück (39) befestigt ist, das das untere Ende des
zugehörigen Einmündungsenden (30) unter Bildung eines Zwischenraumes (40) umgibt.
6. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des
fest eingesetzten Rohrstückes (39) eine Dichtung (41) aufweist, die die Außenwand des zugehörigen
Einmündungsendes (30) umschließt.
7. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung eine
Stopfbuchse (41) vorgesehen ist.
8. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ringförmigen
Zwischenraum (40) zwischen dem Rohrstück (39) und dem zugehörigen Einmündungsende (30) eine
Blasleitung (42) einmündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742446926 DE2446926C2 (de) | 1974-10-01 | 1974-10-01 | Schwebegas-Wärmetauscher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742446926 DE2446926C2 (de) | 1974-10-01 | 1974-10-01 | Schwebegas-Wärmetauscher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2446926A1 DE2446926A1 (de) | 1976-04-15 |
| DE2446926C2 true DE2446926C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=5927281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742446926 Expired DE2446926C2 (de) | 1974-10-01 | 1974-10-01 | Schwebegas-Wärmetauscher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2446926C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL136768C (de) * | 1962-02-27 | |||
| FR1378271A (fr) * | 1963-10-04 | 1964-11-13 | Forges Chantiers Mediterranee | Distributeur de grenaille |
| DE1558059A1 (de) * | 1967-04-04 | 1970-04-09 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Gegenstromwirbelschicht-Waermetauscher |
-
1974
- 1974-10-01 DE DE19742446926 patent/DE2446926C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2446926A1 (de) | 1976-04-15 |
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