DE2442791B2 - Vorrichtung zur verriegelung und verbindung von zwei metallischen platten - Google Patents
Vorrichtung zur verriegelung und verbindung von zwei metallischen plattenInfo
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Description
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- gebrachte Plattenelement wieder zurückkippt, die
zeichnet, daß die Vorsprünge (10) in die die Verbindung auch ohne gezielte Einwirkung von außen
Erhebung (7) tragende Platte (4) eingearbeitet sind wieder gelöst wird.
und sich in Richtung auf die der Erhebung (7) Eine weitere Vorrichtung zur Verriegelung und
gegenüberliegenden Plattenseite erstrecken. 50 Verbindung von Teilelementen, nämlich von Trägern, ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, aus der DT-PS 1 93 900 bekannt. Bei dieser Verriegedadurch
gekennzeichnet, daß die die Erhebung (7) lungsvorrichtung weisen die Träger T-förmige Austragende
Platte (4) eine gewisse Elastizität und schnitte auf, während in mit diesen zu verbindenden
Verformungsfähigkeit aufweist. Längsstreben umgekehrte T-förmige Ausschnitte vor-
55 gesehen sind. Die Verbindung wird mit I-förmigen
Verbindungsschlüsseln vorgenommen, wobei jedoch
ebenfalls nach dem Verbinden nur ein loser Zusammenhalt gewährleistet ist, der eine Relativverschiebung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verriege- sämtlicher Elemente zueinander ohne weiteres ermög-
lung und Verbindung von zwei metallischen Platten. 60 licht. Auch hier wäre eine zusätzliche kraftschlüssige
beispielsweise eines Regalträgers mit einer Fachbrettla- Verbindung durch Reibungsschluß nur dann möglich,
gerung, miteinander, wobei jede Platte eine rechteckför- wenn man die Materialdicken der zu verbindenden
mige Aussparung aufweist, in deren mittleren Bereich Flächenelemente in den Bereich des Zwischenraums
eine kreisförmige Ausnehmung mit einem die schmalen oder der Einschnitte des Schlüssels bringt. Dies ist
Rechteckseiten übersteigenden Durchmesser angeord- 65 jedoch deshalb nicht möglich, weil dann bei auch nur
net ist und die Aussparung mit der Ausnehmung der ganz geringen Materialdickenschwankungen das Sy-
einen Platte in deren planer Fläche liegt, unter stern entweder nicht mehr zusammengesetzt werden
Verwendune eines flachen, aufrecht mit zumindest kann oder die Teile auch dann nur wieder lose
jneinänderhängen.
Bei einer weiteren Verbindungsvorrichtung, die aus ^em britischen Patent 15 005/1912 bekanntgeworden
ist. wird ein horizontaler Profilstab mit einem gewellten Blech verbunden. Zu diesem Zweck befindet sich in dem
Blech ein vertikaler Schlitz und in dc-rn Profilstab eine
öffnung mit einer rechteckförmigen Ausnehmung und einer darin befindlichen runden Aussparung. Zur
Vornahme einer Verbindung wird ein durch die aufeinancbr ausgerichteten Langlöcher zu steckender
flacher Schlüsselteil mit zwei Köpfen nach der Montage plastisch, also für immer formändernd verdreht,
wodurch beide Bauteile bleibend fest verbunden werden. Ein Lösen ist nur durch eine erneute plastische
Verformung möglich, so daß sich eine wiederholte Montage wegen der auftretenden Materialschwächung
von selbst verbietet.
Bekannt ist weiterhin aus der britischen Patentschrift f ( 54 684 ein Verbindungssystem, welches so ausgebildet
ist, daß eine mit Rippen versehene Platte mit einer flachen Platte verbunden werden kann. Als Schlüssel
wird eine schraubenähnliche Anordnung mit zwei unteren Flügeln verwendet. Zur Herstellung der
Verbindung sind insgesamt fünf Teile erforderlich, wobei zunächst ein mit einem schlüssellochähnlichen
Schlitz versehenes Rundteil durch elastische Deformation über eine Rippe am Schaft des schraubenähnlichen
Elementes geschoben wird, wodurch sich eines der zu verbindenden Elemente zwischen Schraubenkopf und
Rundteil festhalten läßt. Zur weiteren Befestigung ist dann eine kompliziert aufgebaute und über eine gewisse
Elastizität verfügende Büchse vorgesehen, die mit zwei Haken in eine entsprechende Öffnung an einem der zu
verbindenden Plattenteile zum Einschnappen gebracht werden kann. Anschließend wird dann nach Einsetzen
des Schraubenschaftes und Durchschieben der an ihm befestigten Flügel die Schraube um 90° gedreht, so daß
sich eine Verriegelung ergibt. Diese bekannte Vorrichtung ist äußerst kompliziert aufgebaut und kann nur von
ausgesprochenen Fachleuten montiert werden, da neben der großen Anzahl der zu verbindenden
Einzelteile entsprechende Montagewerkzeuge benötigt werden.
Schließlich läßt sich aus der US-PS 17 72 835 eine Verriegelungsanordnung als bekannt entnehmen, die
die Befestigung von flächigen Teilen, beispielsweise Nummernschildern, an einem über seine Länge mit
Längsschlitzen versehenen Träger ermöglicht. Damit auch in der Verriegelungsposition eine unter einer
elastischen Druckeinwirkung stehende und darüber hinaus formschlüssige Verriegelung möglich ist, ist ein
elliptisches, stark gebogenes elastisches Federteil vorgesehen, welches über einen mittleren Schlitz
verfügt, der von einem breiteren Schulterbereich des die Verriegelung vornehmenden Schlüssels erfaßt wird. Für
den Zusammenbau muß dann die Feder zusammen mit dem Schlüssel gedreht werden, bis die Enden der Feder
in dem Längsschlitz des Trägerteils zum Einrasten gebracht sind. Die Feder benötigt infolge ihrer
beträchtlichen Krümmung einen erhöhten Raumbedarf gerade im Verbindungsbereich der beiden zu verbindenden
Elemente und dürfte im übrigen nur eine geringe statische Haltekraft aufbringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Verriegelungsvorrichtung zur Verbindung
von zwei metallischen Plattenelementen in der Weise zu verbessern, daß die zum Einführen des Schlüssels von
Ηρπ Plattenelementen zunächst eingenommene Relativposition
zueinander auch beim Übergang in die Verriegelungsposition nicht mehr geändert zu werden
braucht und daß neben der formschlüssigen Verbindung auch eine eindeutige, durch Reibungsschluß wirkende
Vrahschlüssige Verbindung erzielt wird, ohne dafJ mehr
Verbindungselemente benötigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von der eingangs genannten Vorrichtung und besteht
erfindungsgemäß darin, daß der Schlüssel ah das Teil,
das verdreht wird, vorgesehen ist und daß sich die Aussparung in der anderen Platte in einer kugelkappenförmigen
Erhebung befindet, die zwei Anstiegsrampen aufweist, entlang welchen ansteigend die Ränder der
Einschnitte des Schlüssels bei Drehung des Schlüssels zur Verbindung der beiden Platten gleiten.
Zur Herstellung einer form- und kraftschlüssigen Verriegelung und Verbindung von zwei metallischen
Platten benötigt die Erfindung daher neben den beiden Platten nur noch ein einziges zusätzliches Verbindungselement,
nämlich den Schlüssel, wobei je nach dem Elastizitätsgrad des verwendeten Plattenmaterials nach
Verriegelung auch ein beträchtlicher Reibungsdruck zwischen den beiden Platten herrscht, der jedoch beim
Verriegelungsvorgang nicht schlagartig aufgebracht werdeil muß, sondern sich wegen der durch die Rampen
gebildeten Hebelwirkung über einen längeren Zeitraum gesehen aufbauen läßt. Beide miteinander zu verbindenden
Platten sind dann absolut spielfrei gegeneinander verriegelt, lassen sich jedoch ohne Schwierigkeiten und
ohne Materialzerstörung leicht wieder voneinander lösen.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Durchmesser der Erhebung im wesentlichen gleich
der Länge der rechteckförmigen Aussparung. Hierdurch erzielt man eine ausreichend große Fläche für die
Ausbildung der Anstiegsrampen, bleibt jedoch für die Verriegelungsvorrichtung innerhalb der räumlichen
Abmessungen, die durch die Aussparung ohnehin vorgegeben ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin,
daß die Aussparung einer der Platten etwas langer als die Aussparung der anderen Platte ist, die an ihren
Endbereichen zwei nach außen abgebogene und in die Endbereiche der längeren Aussparung eindringende
Vorsprünge aufweist, wobei die kürzeren Querseiten des rechteckförmigen Schlüssels geringfügig kurzer sind
als die Länge der kürzeren Aussparung. Hierdurch erzielt man auch eine formschlüssige Blockierung gegen
eine relative Verdrehung der beiden miteinander verbundenen Platten, so daß die von der Vorrichtung
aufgebrachte formschlüssige Haltekraft ganz der spielfreien Verbindung zugute kommen kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 4 und 5 und in diesen
niedergelegt.
Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren im einzelnen näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 die beiden miteinander verbundenen Platten in einer Aufsicht,
F i g. 2 eine der F i g. 1 analoge Darstellung, jedoch in einer Ansicht von hinten,
F i g. 3 zeigt eine Aufsicht auf den zur Verbindung der beiden Platten verwendeten Schlüssel, und
F i g. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der
Fig.l.
Der Darstellung auf den Zeichnungen kann entnommen werden, daß eine Basisplatte oder erste Platte 1
von einer länglichen Aussparung 2 durchbrochen ist, die
eine allgemein rechteckförmige Form aufweist, die jedoch in ihrem mittlerem Bereich als kreisförmige
Ausnehmung mit einem die Länge der kurzen Seiten der rechteckförmigen Aussparung 2 überschreitendem
Durchmesser ausgebildet ist. Des weiteren ist eine zweite Platte oder Deckplatte 4, die mit der Platte 1. wie
in Fig.4 gezeigt, zusammengesetzt und verbunden werden soll, ebenfalls von einer Aussparung 5
durchbrochen, die im wesentlichen identisch zur Aussparung 2 der Platte 1 ist und gleichfalls eine
kreisförmige Ausnehmung 6 aufweist; im Gegensatz zur Aussparung 2 mit Ausnehmung 3, die einfach aus der
planen Oberfläche der Platte 1 herausgearbeitet sind, ist die Aussparung 5 mit Ausnehmung 6 aus einem
hervorstehenden, ausgebuchteten oder tiefgezogenen Teil 7, der im folgenden kurz als Erhebung 7 der Platte 4
bezeichnet werden soll, herausgeschnitten, diese Erhebung
ist kugelkappenförmig nach An einer sphärischen Kalotte ausgebildet bzw. weist eine solche Form auf und
verfügt über einen Durchmesser, der im wesentlichen gleich ist der Länge der langen Kantenseiten der
rechteckförmigen Aussparung 2 und 5. Bevorzugt ist diese Erhebung in der Weise realisiert, daß Rampen 8
und 9 gebildet sind, die einen regelmäßigen Übergang von auf der Höhe der Aussparung 5 liegenden Endteilen
8a und 9.7 zu den erhabendsten Punkten 86 und 96 der Erhebung 7 bilden. Diese erhabendsten Punkte sind um
etwa 90° zur Längsachse der Aussparung 5 versetzt. Mit anderen Worten entspricht die Aussparung 5 mit
Ausnehmung 6 im wesentlichen der Aussparung 2 mit Ausnehmung 3 mit der Ausnahme, daß nicht alle Teile
eines um die Aussparung 5 mit Ausnehmung 6 geschlagenen kreisförmigen Bereiches in der Ebene der
Platte 4 verbleiben, sondern etwa in wellenförmiger Art verlaufen, bis zu einem höchsten Punkt ansteigen und
wieder abfallen. Darüber hinaus werden, da die Aussparung 2 keinen Matcrialteil aufweist, der vor der
Ausstanzung oder dem Ausschnitt die Oberfläche derselben besetzt, die Materialteüe. die sich vor dem
Ausschneiden oder Durchstechen der Aussparung 5 bis zur Ausnehmung 6 erstrecken, wie bei 10 angezeigt, zu
der zur Erhebung 7 der Platte 4 abgewandten Seite in der Weise abgebogen, daß sie in die Endbereichc 2a der
Aussparung 2 (F i g. 2) eindringen; zu diesem Zweck ist die Aussparung 2 ein wenig langer als die Aussparung 5.
Der Eingriff der Nasen oder Vorsprünge 10 in die Endbereiche 2a der Aussparung 2 hindert die Platten
daran, sich gegeneinander zu verdrehen, wenn sie
miteinander verbunden und blockiert sind und sichert allgemein einen festen Sitz.
Schließlich ist ein flacher Schlüssel 11 vorgesehen, der
die Platten 1 und 4 mit einander verbindet und gegeneinander blockiert. Dieser Schlüssel hat die
allgemeine Form eines Rechtecks, er ist in Fig. 3 dargestellt und verfügt über zwei Kerben oder
Einschnitte 12, die an einem Ende des Schlüssels angeordnet und aufeinander ausgerichtet sind. Zwisehen
den Einschnitten 12 befindet sich ein schmaleres Verbindungsstück 13, welches den Schlüssel in zwei
Teilbereiche 11 a und 11 6 unterteilt.
Um die beiden Platten 1 und 4 miteinander zu verbinden, legt man sie, wie in F i g. 1 gezeigt,
übereinander in der Weise, daß die Vorsprünge 10 der Aussparung 5 in die Endbereiche 2a der Aussparung 2
eindringen, wobei sie leicht über die Platte 1 vorspringen, wie dies in Fig. 2 ist. Anschließend führt
man den Schlüssel 11 in die Aussparung 5 und 2 ein.
indem man ihn an seinem längeren Teil 11.7 hält, bis der
untere Teil 116 gegenüber der Platte 1 vorspringt. Man dreht dann den Schlüssel 11 um 90° im Gegenuhrzeigersinn
(Fig. 1), wobei aufgrund der Abmessungen der Einschnitte 12 deren Ränder in Wirkungseingriff mn
den Rampenanfängen 8a und 9;f kommen, dann die
Oberflächen der Rampen 8 und 9 der Erhebung 7 hinaufgleiten, bis der Schlüssel senkrecht zur Längserstreckung
der Aussparungen 2 und 5 steht, wie dies ir F i g. 1 gezeigt ist; auf diese Weise blockiert und hält dei
Schlüssel die Platten 1 und 2 fest, indem er sich auf die höchsten Stellen oder Gipfelbereiche 86 und 96 dei
Rampen abstützt.
Die Blockiersicherheit wird noch verbessert, wenn dit
Rampenteile 8 und 9 der Platte 4 aus einem elastischer Material hergestellt sind. Der Gesamtbereich dei
Rampen 8a. 8 und 86 sowie 9a. 9 und 96 kann mittel! jeder geeigneten mechanischen Bearbeitung hergesteli
werden, beispielsweise durch Tiefziehen, Stanzen Pressen, durch Gußverfahren oder durch Verwenduni
von in geeigneter Weise mit der Platte 4 verbundener Teile.
Die Erfindung ist insbesondere und bevorzug anwendbar auf die Verbindung von zwei Regalträgern
von Stützen. Balken und Querelcmenien. von denen de
^ine eben ist und der andere einen L-förmigei
Querschnitt aufweist, die Aussparung 5 mit Ausnch mung 6. die die Erhebung bilden, sind dann in einen de
den L-förmigen Träger bildenden Schenkel cingearbei tet.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Verriegelung und Verbindung ausgerichteten und einen vorgegebenen Abstand von
von zwei metallischen Platten, beispielsweise eines 5 einem Ende aufweisenden Einschnitten, die zwischen
Regalträgers mit einer Fachbreltlagernng, miteinan- sich einen schmaleren Verbindungste.l bilden, wobei
der. wobei jede Platte eine rechteckförmige sich die Verbindung und Verriegelung der Platten durch
Aussparung aufweist, in deren mittleren Bereich eine Verdrehen eines der Teile um ca. 90 nach Einstecken
kreisförmige Ausnehmung mit einem die schmalen des Schlüssels ergibt.
Rechteckseiten übersteigenden Durchmesser an- ϊο Eine solche Vorrichtung ist bekannt aus der DT-AS
geordnet ist und die Aussparung mit der Ausneh- 20 21 865. Damit mit Hilfe des Schlüssels bei der
mung der einen Platte in deren planer Fläche liegt, bekannten Vorrichtung eine Verriegelung zustande
unter Verwendung eines flachen, aufrecht mit kommen kann, ist der Schlüssel so ausgebildet daß er
zumindest einem Ende durch die sich in gleicher sich nach Einführen durch die übereinander liegend
Richtung erstreckenden Aussparungen der beiden 15 angeordneten Aussparungen und Ausnehmungen bei-Platten
hindurchsteckbaren Schlüssels, mit zwei der Platten auf der Außenseite einer der Platten
aufeinander ausgerichteten und einen vorgegebenen abstützen kann; die formschlüssige Verbindung aut der
Abstand von einem Ende aufweisenden Einschnitten, Außenseite der anderen Platte wird dann dadurch
die zwischen sich einen schmaleren Verbindungsteil erzielt, daß das andere Verbindungselement, beispielsbilden.
wobei sich die Verbindung und Verriegelung 20 weise die andere Platte, in eine um etwa 90
der Platten durch Verdrehen eines der Teile um ca. unterschiedliche Lage /u der Platte verdreht wird, auf
90° nach Einstecken des Schlüssels ergibt, da- derer. Außenseite sich der Schlüssel abstützt. Diese
durch gekennzeichnet, daß der Schlüssel räumliche Verdrehung muß dann von dem System
(11) als das Teil, das verdreht wird, vorgesehen ist beibehalten werden, denn nur auf diese Weise kann der
und daß sich die Aussparung (5) in der anderen 25 Schlüssel beide miteinander zu verbindenden Teilele-Platte
(4) in einer kugelkappenförmigen Erhebung mentc formschlüssig erfassen. Nachteilig ist hierbei, daß
(7) befindet, die zwei Anstiegsrampen (8,8a,Sb;9,9a. es aus räumlichen Gründen nicht immer möglich sein
96) aufweist, entlang welchen ansteigend die Ränder dürfte, bei der Montage zunächst eine erste vorgegebeder
Einschnitte (12) des Schlüssels (11) bei Drehung ne und die Einführung des Schlüssels in beide
des Schlüssels zur Verbindung der beiden Platten (1, 30 Plattenelemente ermöglichende Position einzunehmen
4) gleiten. und anschließend durch Verdrehung eines der Elemente
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- die zweite bleibende Position herzustellen. Unbefriedizeichnet,
daß der Durchmesser der Erhebung (7) im gend ist bei der bekannten Vorrichtung ferner neben der
wesentlichen gleich ist der Länge der rechteckförmi- komplizierten Ausgestaltung des Schlüssels der Umgen
Aussparung (5). 35 stand, daß es zwar gelingt, die beiden Plattenelemente
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch formschlüssig miteinander zu verbinden, daß diese aber
gekennzeichnet, daß die Aussparung <2) einer der auch nach der Verriegelung im Grunde mehr oder
Platten (1) etwas langer als die Aussparung (5) der weniger lose miteinander verbunden sind, denn es ist
anderen Platte (4) ist, die an ihren Endbereichen zwei nicht möglich, etwa durch eine elastische Ausgestaltung
nach außen abgebogene und in die Endbereiche (2a) 40 von an der Verriegelung teilnehmenden Bauelementen
der längeren Aussparung (2) eindringende Vor- durch einen Reibungsschluß auch eine kraftschlüssige
sprünge (10) aufweist, wobei die kürzeren Quersei- Verriegelungskomponente zu erzielen. Die bekannte
ten des rechteckförmigen Schlüssels (1) geringfügig Vorrichtung sichert daher auch nach Verriegelung nur
kurzer sind als die Länge der kürzeren Aussparung eine lose Verbindung und läuft Gefahr, daß dann, wenn
(5). 45 das zur Verriegelung in eine verdrehte Position
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |