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DE2335759A1 - Disteroidylaether, ihre verwendung und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents

Disteroidylaether, ihre verwendung und verfahren zur herstellung derselben

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Publication number
DE2335759A1
DE2335759A1 DE19732335759 DE2335759A DE2335759A1 DE 2335759 A1 DE2335759 A1 DE 2335759A1 DE 19732335759 DE19732335759 DE 19732335759 DE 2335759 A DE2335759 A DE 2335759A DE 2335759 A1 DE2335759 A1 DE 2335759A1
Authority
DE
Germany
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yloxy
hydrogen
dien
acid residue
androst
Prior art date
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Granted
Application number
DE19732335759
Other languages
English (en)
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DE2335759C2 (de
Inventor
Alberto Ercoli
Rinaldo Gardi
Romano Vitali
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warner Lambert Co LLC
Original Assignee
Warner Lambert Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Warner Lambert Co LLC filed Critical Warner Lambert Co LLC
Priority to DE19732335759 priority Critical patent/DE2335759C2/de
Publication of DE2335759A1 publication Critical patent/DE2335759A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2335759C2 publication Critical patent/DE2335759C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

DR. STEPHAN G. BESZEDES PATENTANWALT
606 DACHAU boi MÜNCHEN
POSTFACH 1168
AM HEIDEWEG 2
TELEPHON: DACHAU 4371
Postscheckkonto München 1360 71 Bankkonto Nr. 90 637 bei der Kreis- und Stadtsparkasso Dachau-Indersdorf
P 628
Beschreibung
zur Patentanmeldung
VAEHER-LAMBERT COMPANY
Morris Plains, New Jersey, U.S.A,
betreffend
Disteroidylather, ihre Verwendung; und Verfahren zur Herstellung derselben
Die Erfindung betrifft neue Disteroidylather, ihre Verwendung, insbesondere als hormonale Mittel, sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben.
Die erfindungsgemäßen Disteroidylather bestehen aus 2 Steroidteilen St und St1, welche durch ein die G,.„-Stellung des Steroidtöiles St mit der C,,-Stellung des anderen Steroidteiles St' verbindendes Sauerstoffbrückenatom nach der folgenden Teilstruktur
409886/1135
ο - α.
St
worin die gestrichelte Linie angibt, daß eine Doppelbindung in der 2'(3')- oder 3'(4-')-Stellung vorliegt, aneinandergebundeη sind.
Die erfindungsgemäßen Disteroidyläther sind Derivate von 17ß-Hydroxysteroiden der Androstan-,. 19-Norandrostan-, Gonan- beziehungsweise 13-Äthylgonanreihe und 3'-Ketosteroiden der Androstan-, Gonan- beziehungsweise Pregnanreihe oder deren 18'-Homo- beziehungsweise 19'-Norderivaten.
Gegenstand der Erfindung sind Disteroidyläther, bestehend aus 2 Steroidteilen St und St', die durch ein die Cjo-Stellung des Steroidteiles St mit der C^ ι-Stellung des Steroidteiles St1 verbindendes Säuerstoffbrückenatom aneinandergebunden sind,
409886/1135
worin der Steroidteil St
' ein, gegebenenfalls 1 Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2-, 2,3-, 4,5- oder 5,6-Stellungen oder 2 Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2- und 4,5-Stellungen aufweisendes,
Androstan-, 19-Norandrostan-, Gonan- beziehungsweise 13-Äthylgohanderivat der
5of- oder ^B
dessen C7,-Stellung Wasserstoff, Keto-
sauerstoff, eine o(-Hydroxygruppe beziehungsweise eine ß-Hydroxygruppe aufweist,
wobei die Qf- oder ß-Hydroxygruppe gegebenenfalls mit einem Mono- beziehungsweise Dicarbonsäurerest oder einem anorganischen Sauerstoffsäurerest, vor-
" . zugsweise Schwefel
säure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, verestert ist,
ist und
409886/113b
der Steroidteil St1 von
I1) einem Androstan-, 19'-Norandrostan-, Gonan- beziehungsweise 1j5'-Ä'thylgonanderivat der 5'c(- oder 5'ß-Reihe mit einer ungesättigten Δ -en-, br -en-, £> '* -dien- beziehungs-
.71 Cl
weise Cx *^ -dien-Struktur,
dessen Cq, -Stellung Wasserstoff beziehungsweise Halogen aufweist,
dessen CL^,-Stellung Wasserstoff, eine
Hydroxygruppe beziehungsweise einen Methylrest aufweist und
dessen C^^,-Stellung durch mindestens
1 der Substituenten
17'-Ketogruppe,
17'ß-Hydroxygruppe,
welchletztere gegebenenfalls mit einem Alkenyl- oder Cycloalkenylrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen
veräthert oder mit einem Mono- beziehungsweise
Dicarbonsäuren st oder anorganischen Sauerstoffsäure-
409886/1135
— 5 —
rest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in SaIζform vorliegt, verestert ist,
beziehungsweise
eine Kombination einer 17'ß-Hydroxygruppe mit einem niederen 17'oi-Alkyl-, 17'c<-Alkenylbeziehungsweise 17'cf-Alkinylrest,
wobei die 17'ß- -Hydroxygruppe gegebenenfalls mit einem Mono- beziehungsweise Dicarbonsäurerest oder mit einem anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vor-
- 6 409886/1135
liegt, verestert
substituiert ist^ oder
II1) einem 20'-Ketopregnan der 5'c<- oder 5'ß-Reihe
21 5' mit einer ungesättigten Δ -en-, Δ -en-, IA ' -dien- beziehungsweise Δ 1^ 1^ -trien- -Struktur oder einem entsprechenden 19'-Nor- oder 18'-Homoderivat desselben,
dessen C^,-Stellung Wasserstoff, einen
Methylrest beziehungsweise Halogen, vorzugsweise Chlor beziehungsweise Fluor, aufweist,
dessen CL, -Stellung Wasserstoff, Fluor
beziehungsweise Chlor aufweist,
dessen C..,-Stellung Wasserstoff, eine
Hydroxygruppe, Ketosauerstoff beziehungsweise Chlor aufweist,
dessen C^g!-Stellung Wasserstoff, eine
d-Hydroxygruppe, einen itf-Methylrest, einen ß-Methylrest beziehungsweise einen Methylenrest aufweist,
- 7 -409886/1135
dessen.
^„, -Stellung Wasserstoff, eine Hydroxygruppe beziehungsweise einen niederen Acyloxyrest aufweist . und
dessen C2^,-Stellung Wasserstoff beziehungsweise eine Hydroxygruppe aufweist,
wobei die 21'- -Hydroxygruppe gegebenenfalls mit einem Mono- oder Dicarbonsäurerest oder einem anorganischen Sauerstoff säurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, verestert ist,
gebildet wird.
Die Stellungen des Steroidteiles St' der erfindungsgemäßen Disteroidylather sind mit Akut ( ') {[das heißt CL , , Cpi , C,ι , usw·3 bezeichnet, um sie von den entsprechenden Stellungen des anderen Steroidteiles St zu unterscheiden.
409886/1135
Als Nomenklatur wird die gemäß "Rules for Nomenclature of Steroids" der Commissions on the Nomenclature of Organic Chemistry and the Nomenclature of Biological Chemistry of the International Union of Pure and Applied Chemistry 1957 ^abgekürzt I. U. P. A. C. 1957 Rules for the nomenclature of steroids]! zugrundegelegt.
Bevorzugte erfindungsgemäße Disteroidyläther sind solche der Androstan/Androstan- und Androstan/Pregnanreihen.
Eine Gruppe von bevorzugten erfindungsgemäßen Disteroidyläthern sind solche der Formel
- 9 -409886/1135
. H
4098 86/1135
- 10 -
worin die Wellenlinie
angibt, daß der in den 5- und/oder 5'-Stellungen gegebenenfalls vorliegende Wasserstoff die ©(- oder ß-Konfiguration hat,
für Wasserstoff, Ketosaue*rstoff, eine ot- oder ß-Hydr oxy gruppe oder eine mit einem, gegebenenfalls in Salzform vorliegenden, Mono- beziehungsweise Dicarbonsäurerest oder anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäurebeziehungsweise Phosphorsäurerest, veresterte o(- oder ß-Hydr oxy gruppe steht,
I1 , R1, und R2 jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff beziehungsweise einen Methylrest bedeuten,
einen Methyl- oder Äthylrest darstellt,
R5,
für Wasserstoff, eine ß-Hydroxygruppe oder einen Methylrest steht,
Wasserstoff, Fluor oder Chlor bedeutet,
das Kohlenstoff atom in der 17'-Stellung eine der folgenden Strukturen
- 11 -
409886/1135
beziehungsweise O - A
C- B ,
in weichletzteren A für Wasserstoff oder einen
Acylrest, der sich von einer Mono- beziehungsweise Dicarbonsäure ableitet, oder anorganischen Säuerstoffsaurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, steht und
B Wasserstoff oder einen gesättigten beziehungsweise ungesättigten Alkylrest mit bis zu 4- Kohlenstoffatomen bedeutet,
- 12 409886/1135
12 aufweist
und
die Ringe A und B die Ringe A1 und B1 gesättigt sind oder 1 Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2-, 2,3-, 4,5- oder 5,6-Stellungen oder 2 Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2- und 4,5-Stellungen aufweisen und
eine der folgenden Strukturen
409886/1135
H (c)
beziehungsweise
409886/1135
haben.
Eine andere Gruppe von bevorzugten erfindungsgemäßen Disteroidyläthern sind solche der Formel
- 15 -
409886/1135
- 16 -
worin die Wellenlinien
angeben, daß der in den 5- und/oder 5'-Stellungen gegebenenfalls vorliegende Wasserstoff und der in der 16'-Stellung gegebenenfalls vorliegende Substituent die o(- oder ß-Konfiguration hat,
R, R1 , R1, und sowie die Ringe A und B wie in der Formel II festgelegt sind,
R*.
Hc· Wasserstoff, eine ß-Hydroxygruppe oder Ketosauerstoff darstellt oder im Falle, daß X für Chlor steht, auch Chlor bedeuten kann,
für Wasserstoff, eine, gegebenenfalls mit einer niederen aliphatischen Säure veresterte, c<-Hydroxygruppe, einen ά-Methylrest, einen ß-Methylrest oder einen Methylenrest steht,
Wasserstoff oder eine, gegebenenfalls mit einer niederen aliphatischen Säure veresterte, Hydroxygruppe bedeutet,
Wasserstoff, eine Hydroxygruppe oder eine mit einem, gegebenenfalls in Salzform vorliegenden, Mono- beziehungsweise Dicarbonsäurerest oder anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäure-
409886/113 5
beziehungsweise Phosphorsaurere st, veresterte Hydroxygruppe darstellt,
X . für Wasserstoff, Fluor oder
Chlor steht und
die Ringe A' und B' eine der folgenden Strukturen
H (a)
409886/1135
- 18 -
beziehungsweise
(e)
- 19 -
409886/1 135
haben,
wobei im Falle des Vorliegens von (d) beziehungs-• weise (e) die 6'-Stellung durch Halogen, vorzugsweise Chlor beziehungsweise Fluor, oder einen Methylrest substituiert sein kann.
Die Acyloxy- und Acylreste, welche in den/erfindungsgemäßen Disteroidyläthern vorliegen können, leiten sich vorzugsweise von Mono- beziehungsweise Dicarbonsäuren mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen ab. Diese Säuren können gesättigt oder ungesättigt sein und eine gerade oder verzweigte aliphatische Kette auf v/eisen oder durch eine cycloaliphatische, arylaliphatische oder aromatische Gruppe gebildet sein. Sie können auch substituiert sein, vorzugsweise durch Alkoxy-, Aryloxy- beziehungsweise Aminogruppen beziehungsweise Halogenatome.
Typische Ester, die sich von organischen Monocarbonsäuren ableiten, sind die Acetate, Propionate, Butyrate, Valerianate, önanthate, Capronate und ihre Isomere, Trimethylacetate, ^ Aminoacetate, Phenoxyacetate, Phenylpropionate, Phenylbutyrate, Cyclopentylacetate, Cyclopentylpropionate, Cyclohexylacetate, ß-Chlorpropionate, Laurate, Benzoate, p-Chlorbenzoate und p-Fluorbenzoate.
Unter den von organischen Dicarbonsäuren sich ableitenden Halbestern sind die Halbsuccinate und Halbphthalate sowie ihre Salze mit organischen beziehungsweise ^anorganischen Basen bevorzugt. Auch Ester von mehrbasischen anorganischen Säuren, wie Schwefelsäure beziehungsweise Phosphorsäure, sind von besonderem Interesse, da sie wasserlösliche Ester, welche üblicherweise in der Steroidtherapie angewandt werden', darstellen.
. . - 20 - 409886/1135 ___J
COPY BAD ORIGINAL
Beispiele für Alkylreste, für die B stehen kann, sind Methyl-, Äthyl-, Propyl- und n-Butylreste und deren Isomere sowie Vinyl-, Allyl-, Allenyl-, Äthinyl-, Propinyl- und Butinylreste.
Ferner sind erfindungsgemäß pharmazeutische Präparate, insbesondere zur peroralen, parenteralen beziehungsweise Örtlichen Anwendung, welche 1 oder mehr der obigen Verbindungen als Wirkstoff beziehungsweise Wirkstoffe in Mischung mit einem pharmazeutisch brauchbaren Träger, enthalten, vorgesehen.
Die erfindungsgemäßen Disteroidyläther haben nämlich interessante biologische Wirkungen, insbesondere bessere und/oder stärkere Hormoneigenschaften als die der Stammverbindungen, welche die beiden Steroidteile bilden.
Die Hormonwirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen hängt von den Eigenschaften der Stammsteroide, von welchen sie sich ableiten, ab, die erfindungsgemäßen Disterοidylverbindungen zeigen jedoch einen Grad von Wirksamkeit und ein biologisches Verhalten, welche von denen einer einfachen Mischung der 2 Steroide, aus welchen sie aufgebaut sind,Aerschieden sind.
Insbesondere die Disteroidyläther der Androstan/Androstanreihe der Formel II, bei welchen das Kohlenstoffatom in der
17'-Stellung die Struktur ^- C = 0 beziehungsweise
,0 — A
(in weichletzterer B für Wasserstoff
oder einen niederen Alkylrest steht) hat, sind androanaboli-
- 21 -409886/1135
sehe Mittel mit einem günstigeren Verhältnis von "beziehungsweise einer höheren anabolischen Wirksamkeit im Vergleich zu den "beiden Steroiden, aus welchen sie aufgetaut sind. Daher können die erfindungsgemäßen Verbindungen vorteilhafterweise an Stelle von bekannten androgenen "beziehungsweise anabolischen Mitteln in Form von pharmazeutischen Präparaten zur peroralen oder parenteralen Verabreichung angewandt werden.
Typische Derivate der obigen Gruppe von Terbindungen sind
I7ß-(17.'ß-Propionoxy-19'-norandrosta-3' , 51 -dien-3'-yloxy)-i9-norandrost-4~en-3-on,
I7ß-(17'ß-Benzoyloxy-19·-norandrosta-3',5'- -dien-3'-yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on,
I7ß-(17'ß-Phenylpropionoxy-19'-norandrosta- -3'J5l-dien-3'-yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on)
Λ7ß-(17'ß-Lauryloxy-19·-norandrο sta-3',5'- -dien-3'-yloxy)-i9-norandrost-4-en-3-on und
17ß-d7' ß-Hydroxy-19 · -norandrosta-3 ',5' -dien- -3'-yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on
sowie das entsprechende 17'-Halbsuccinatderivat.
Diese Verbindungen-zeigen eine hohe und anhaltende anabolische Wirksamkeit auch bei peroraler Verabreichung.
Ein mit 17B-(^1B-PrOpIOnOXy-Ig1-norandrosta-3' ,51- -dien-3l-yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on und dem bekannten 17ß-Hydroxyöstr-4~en-3-oncaprinat ^7^~Hydroxyostr-4—en- -3-ondecanoatl (einem der wirksamsten anabolischen Mittel)
. - 22 409886/1.135-
durchgeführter Vergleichsversuch zeigte, daß bei derselben Dosis 17ß-(i7'ß-Propionoxy-19l-norandrosta-3l,5'-dien-"-3l~yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on eine höhere anabolische Wirksamkeit, wie sie durch das Gewicht des Muskels "levator ani" ermittelt wurde, als die Vergleichsverbindung und eine viel höhere androgene Wirksamkeit, wie sie durch das Gewicht der Samenbläschen ermittelt wurde, als die Vergleichsverbindung hatte.
Die erfindungsgemäßen Disteroidyläther der Formel II, bei welchen das Kohlenstoffatom in der 17'-Stellung die >v 0 - A
Struktur Cv (in weichletzterer B für einen
niederen Alkenyl- oder Alkinylrest, wie 17'd-Vinyl-, 17V-AlIyI-, 17'c/-Allenyl-, 17 W -Äthinyl- beziehungsweise 17'oi-Propinylrest steht) hat, und die erfindungsgemäßen Disteroidyläther, welche sich von einem Progesteron-, 17 'oi-Hydroxyprogesteron- beziehungsweise 17'tf-Acyloxyprogesteronteil ableiten (das heißt die Verbindungen der Formel III, bei welchen Rg, für Wasserstoff steht und R1-I Wasserstoff, eine Hydroxygruppe oder einen Acyloxyrest bedeutet), haben eine bessere und/oder erhöhte progestationale Wirksamkeit sowie empfängnisverhütende Eigenschaften. Darüberhinaus zeigt diese Gruppe von Verbindungen antiuterotrope, antihypophysäre und östrogene Wirkungen bis zu einem bestimmten Grad, diese Nebenwirkungen, welche üblicherweise mit einer progestogenen Wirksamkeit verbunden sind, treten jedoch in geringerem Maße als bei den Stammverbindungen auf.
- 23 409886/1135
Typische Beispiele für die letztere Gruppe von Verbindungen sind
17ß-(17 'c^-Acetoxy-20' -oxopregna-3' , 5' -dien- -3'-yloxy)-5c<-androstan-3-on,
17ß-(i7'ß-Acetoxy-19'-nor-17'^-pregna-3',5'- -dien-20'-in-3 *-yloxy)-androst-4-en-3-on,
I7ß-(17'ß-Acetoxy-19'-nor-17'^-pregna-3',5'- -dien-20'-in-3'-ylöxy)-östr-5-en-3-olacetat,
I7ß-(171^ -Acetoxy-20'-oxo-6'-methylpregna-
-3',5'-dieii-3'-yloxy)-19-norandrost-4-en-3-on und
17ß-(i7'ß-Acetoxy-19'-nor-17'^-pregna-31,5'- -dien-2O'-in-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on.
Diese Verbindungen haben eine bemerkenswert erhöhte progestationale Wirksamkeit und aus diesem Grund können sie vorteilhaft zur Behandlung von physiologischen Störungen bei weiblichen Tieren und Frauen in ähnlicher Weise wie bekannte progestogene Mittel, beispielsweise Progesteron, 17ö(-Acyloxyprogesteron und Ithisteron, angewandt werden.
Von besonderem Interesse sind diejenigen Disteroidyläther der Formel III, welche einen von 11'ß-Hydroxycorticosteroiden beziehungsweise den entsprechenden 11'-Ketoanalogen, wie Hydrocortison, Prednisolon und Prednison und ihren 6'o( -Halogen- und 6"cK-Methylderivaten, ihren 9Oi-FIuOr- und 91^-Chloranalogen, ihren 16'(X- und 16'ß-Methylderivaten und 16'-Methylenanalogen sowie den entsprechenden 17'-Estern und/oder 21'-Estern derselben, sich ableitenden Corticoidteil aufweisen.
409886/1135
Die der letzteren Gruppe von Corticoiden angehörenden erfindungsgemäßen Disteroidyläther übertreffen die Stammhormone in der antirheumatischen und antiallergischen Wirksamkeit und ergeben weniger unerwünschte Nebenwirkungen. Sie sind starke entzündungshemmende Mittel und als solche zur Behandlung von Entzündungszuständen in derselben Weise wie bekannte Corticoide nützlich. So können sie auf intrakutanem beziehungsweise intramuskulärem Wege in wäßriger Suspension beziehungsweise in wäßriger Lösung, beispielsweise in Form des entsprechenden Alkalimetall-21'-halbsuccinatsalzes, oder peroral in Form von Tabletten, Kapseln oder Sirupen (in wäßrigen beziehungsweise nicht wäßrigen Suspensionen) oder örtlich als Cremes, Lotionen beziehungsweise Suspensionen für die Augenbehandlung verabreicht werden. In jedem Falle können die pharmazeutischen Verabreichungsformen nach bekannten Verfahren hergestellt werden.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein 17ß-Hydroxysteroid der Androstan-, 19-Norandrostan-, Gonan- oder 13-Äthylgonanreihe mit einem enolisierten beziehungsweise acetalisierten 3'-Ketosteroid der Androstan-, Gonan- oder Pregnanreihe oder einem 18'-Homo- beziehungsweise 19'-Norderivat desselben unter wasserfreien Bedingungen in einem organischen Verdünnungsmittel in Gegenwart eines sauren Katalysators bei Temperaturen von 50 bis 200 C umgesetzt wird.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Disteroidyläther der Formel II werden erfindungsgemäß zweckmäßigerweise als 17ß~Hydroxysteroid ein solches der Formel
- 25 409886/113 5
IV
worin die Wellenlinie, die
Struktur der Ringe A und B
und R, R,. und Rp wie in der Formel II
festgelegt sind, außer ' daß R keine freie Hydroxygruppe bedeuten kann, und
als enolisiertes beziehungsweise acetalisiertes 3'-Keto-.steroid-ein Enoläther oder Acetal eines 3'-Ketosteroides der Formel
- 26 -
409116/1135
ν ,
worin die Wellenlinie,
R-,, und X
/ι ι j "ρ ι , -1W ι
sowie das Kohlenstoffatom in der 17'-Stellung einschließlich A und B
di.e Ringe A1 und B1 wie in der Formel II festgelegt sind, außer daß A nicht Wasserstoff bedeuten kann, und
gesättigt sind oder 1 oder 2 Doppelbindungen in den 1',2'- und/od#r 41,^'-Stellungen auf» weisen,
27 -
409186/1135
miteinander unter den obigen Bedingungen umgesetzt,
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Disteroidylather der Formel III werden erfindungsgemäß zweckmaßigerweise als 17ß-Hydroxysteroid ein solches der Formel
worin die Wellenlinie, die Struktur der Ringe A und B und R, R^ und R2
wie in der Formel III
festgelegt sind, außer daß R keine freie
Hydroxygruppe bedeuten kann, und
- 28 -
409886/1135
als enolisiertes beziehungsweise acetalisiertes 3'-Ketosteroid ein Enoläther oder Acetal eines 3'-Ketosteroides der Formel
409886/1135
- 29 -
worin die Wellenlinien und R^, ,
RgI und X wie in der Formel III
festgelegt sind, außer daß Rg, keine freie Hydroxygruppe "bedeuten kann, und
die Ringe A1 und B1 gesättigt sind oder
1 oder 2 Doppelbindungen in den 1',2'- und/oder V ,5'-Steilungen aufweisen,
miteinander unter den obigen Bedingungen umgesetzt.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Abwandlung des obigen Verfahrens zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß unmittelbar ein 3'-Ketosteroid der Androstan-, Gonan- oder Pregnanreihe oder ein 18'-Homo- beziehungsweise 19'-Norderivat desselben, wie eine Verbindung der Formel V oder VI, mit einem passenden 17-Cycloalkenyläther (beispielsweise 17-Cyclopentenyläther) eines 17ß-Hydroxysteroides, wie einer Verbindung der Formel IV, unter wasserfreien Bedingungen in einem organischen Verdünnungsmittel in Gegenwart eines sauren Katalysators bei Temperaturen von 50 bis 200°C umgesetzt wird.
Bei beiden Varianten wird die Umätherungsreaktion vorzugsweise bei einer Temperatur von mehr als 70°C durchgeführt. Als organische Verdünnungsmittel werden vorzugsweise Benzol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid beziehungsweise
409886/1135
Isooctan und als saure Katalysatoren vorzugsweise p-Toluolsulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure, Pyridinium-p-toluolsulfonat beziehungsweise Pyridiniumhydrochlorid verwendet.
Wenn die so erhaltene Disteroidylverbindung Estergruppen aufweist und es erwünscht ist, freie Hydroxygruppen (A - H; R beziehungsweise Rg1 = OH) zu erhalten, ist es möglich, den Disteroidyläther einer alkalischen Deacylierung zu unterwerfen. Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt also die gegebenenfalls durchgeführte weitere Stufe einer alkalischen Hydrolyse zur Überführung der gesamten Estergruppen oder eines Teiles derselben in freie Hydroxygruppen. Der erhaltene Disteroidyläther kann weiterhin einer Acylierung nach bekannten Arbeitsweisen unterworfen werden, um die gewünschte veresterte Verbindung zu erhalten. Diese Umsetzung ist insbesondere erforderlich, wenn ein Halbdicarbonsäurerest, wie Halbsuccinyl- beziehungsweise Halbphthalylrest, in die 3-, 17'- und/oder 21'-Stellungen einzuführen ist, um das entsprechende 3-, 17'- und/oder 21'-Halbsuccinat beziehungsweise -Halbphthalat zu erhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt ferner eine gegebenenfalls erfolgende Verätherung einer gegebenenfalls vorliegenden nicht substituierten 17'ß-Hydroxygruppe von Disteroidylverbindungen der Androstanreihe zur Herstellung der entsprechenden 17'-Alkenyl- beziehungsweise 17'-Cycloalkenyläther und auch eine gegebenenfalls erfolgende Reduktion von Ketogruppen, wenn solche in den 3- und/oder 11'-Stellungen vorliegen, zu den entsprechenden Hydroxygruppen.
Die Struktur der Ringe A1 und B' in den erfindungsgemäßen Disteroidylverbindungen hängt streng von der Art der umzusetzenden 3'-Ketosteroide ab. Wie es oben angegeben wurde, können die Ringe A1 und B1 der 3'-Ketosteroide der Formel V beziehungsweise VI gesättigt sein oder 2 Doppelbindungen be-
- 31 409886/1135
ziehungsweise eine einzige Doppelbindung in den 1*,2'- und/oder 4',5'-Stellungen aufweisen. Wenn das 3'-Ketosteroid enolisiert ist (wie im entsprechenden 3I-Enolätherausgangsmaterial oder in der erhaltenen Disteroidylverbindüng), haben die Ringe A1 und B1 infolge der Enolisierung eine der folgenden Strukturen, wobei der Einfachheit halber die Stellungen nicht mit Akut C) bezeichnet sind:
a) 5oU A -en, wenn das als Stammverbindung beziehungsweise Ausgangsmaterial verwendete 3-Ketosteroid eine gesättigte Verbindung der 5c(-Reihe ist,
b) 5ß, Λ -en, wenn das als Stammverbindung beziehungsweise Ausgangsmaterial verwendete 3-Ketosteroid eine gesättigte Verbindung der 5ß-Reihe ist,
c) 5σ(ί Ζλ ' -dien beziehungsweise 5ß» A ' -dien, wenn das als Stammverbindung beziehungsweise Ausgangsmaterial verwendete 3-Ketosteroid eine Δ -ungesättigte Verbindung der 5c(- oder 5ß-Reihe ist,
d) Λ ' -dien, wenn das als Stammverbindung
beziehungsweise Ausgangsmaterial verwendete
η.
3-Ketosteroid eine Δ -ungesättigte Verbindung ist, · und
Λ -JL CZ
e) Δ■' ' -trien, wenn das als Stammverbindung beziehungsweise Ausgangsmaterial verwendete 3-Ketosteroid eine Δ » -ungesättigte Verbindung ist.
' - 32 409886/1135
Die Enoläther von 3-Ketosteroiden, welche im erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsmaterialien verwendet werden können, sind im allgemeinen Alkyl- beziehungsweise Cycloalkylenoläther mit "bis zu 7 Kohlenstoffatomen im Alkyl- beziehungsweise Cycloalkylrest. Bevorzugte Enoläther sind Methylenoläther, Äthylenoläther, Propylenoläther und Butylenoläther und ihre Isomere. Wenn das 3-Ketosteroid im erfindungsgemäßen Verfahren in Form eines Acetales umgesetzt wird, werden vorzugsweise Dimethyl- beziehungsweise Diäthylacetale als Ausgangsmaterialien verwendet. Alle diese Verbindungen können nach bekannten Verfahren der Steroidchemie leicht hergestellt werden.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden nicht als Beschränkung aufzufassenden Beispiele näher erläutert. Zur besseren Veranschaulichung der chemischen Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen sind in den folgenden 2 getrennten Tabellen A und B die umgesetzten Ausgangssteroide der Beispiele aufgeführt, wobei sie mit einer fortschreitenden Zahl nach dem Buchstaben A beziehungsweise B bezeichnet sind. In der Tabelle A sind 17-Hydroxysteroide beziehungsweise aktivierte Derivate derselben und in der Tabelle B 3-Ketosteroide beziehungsweise diesen entsprechende Enoläther beziehungsweise Acetale zusammengestellt.
- 33 -409886/1135
Tabelle A
A1 17ß-Hydroxy-5^-androstan-3-on
Ao 17ß-Hydroxy-5ß-androstan-3-on
A* 17ß-Hydroxy-5o(-andros t-1 -en-3-on
A^ 17ß-Hydroxyandrost-4-en-3-on
Ar 17ß-Hydroxyandrosta-1,4-dien-3-on
Ag 5o(-Androstan-3ß ,y17ß-diol-3-acetat
An 5c(~Androstan-3c(117ß-diol-3-acetat
A8 5ß-Andfostan-3c(,17ß-diol-3-acetat
Aq 5c<-Androst-1-en-3ß,17ß-diol-3-acetat
A^0 Androst-5-en-3ß,i7ß-diol-3-acetat
A11 5<?i-Androst-2-en-17ß-ol
Ayj2 17ß-Hydroxyöstr-4-en-3-on
A15 östr-4--en-3ß,17ß-diol-3-acetat
Α1Ζμ 17ß-Hydroxy-5c<-östran-3-on
17ß-Hydroxygon-4--en-3-on 17ß-Hydroxyöstra-1,4-dien-3-on 17ß-Cyclopent-1'-enyloxyandrost-5-en- -3ß-olacetat
409886/1135
Tabelle B
i* 3 i3-Dimethoxy-5o(-androstan-17ß-olacetat
ϊρ 3 »3-Dimethoxy-5oi-androstan-17ß-olpropionat
*3 1,3»3-Trimethoxy-5«(-androstan-i7ß~olacetat
J^ 3-Methoxy-5o(-androsta-1,3-dien-17ß-olacetat
ic 3~Äthoxyandrosta-3»5-<lien-17-on
Br7 5-Äthoxyandrosta-3 t5-üen-/l7ß-olpropionat
-D 3-Äthoxyandrosta-3,5-dien-17ß-ol-ß-
-cyclopentylpropionat
Bq 3-Äthoxyandrosta-3,5-dien-17ß-olbenzoat
„ 3-Äthoxy-17o(-methylandrosta-3,5-dien-
ιυ -17ß-olacetat
-9c(-f luor-17o<-iaethylandrosta-3»5-"1^ -dien-11ß,17ß-diolacetat
^2 3-Äthoxyöstra-3»5-dien-17-on
^., 3-Äthoxyöstra-3 > 5-dien-17ß-olacetat
^j^ 3-Äthoxyöstra-315~dien-17ß-olpropionat
>jc 3-Äthoxyöstra-3,5-dien-17ß-ollaurat
3-Äthoxyöstra-3,5-dien-17ß-ol-ß-
-phenylpropionat
^n 3-Äthoxyöstra-3»5-dien-i7ß-olbenzoat 3,3-Diiaethoxy-5c{-pregnan-20-on 313-Dimethoxy-5ß-pregnan-20-on 3-Äthoxypregna-315-dien-20-on
„ 3-Xthoxy-17c<-hydroxypregna-3 * 5-dien-
-20-onacetat
- 35 -409886/1135
Fortsetzung der Tabelle B
Ώ 3-£.thoxy-17c<-liydroxy-6-methylpregna-3,5-
-dien-20-onacetat
Ώ 3~Äthoxy-i7c\-hydroxy-6-chlorpregna-3,5- -dien-20-on acetat
3-Äthoxy-6o(-methyl-17f<-prop-20-inylandrosta- -3»5-dien-17ß-olacetat i3-Äthoxy-6.-{,21- -dimethyl-17«^-pregna-3,5-dien-20-in-17ß-
3-Äthoxy-i9-norpregna-3,5-dien-20-on
-olacetat
-llydΓoxy-19-noΓpregna-315-—dien-20-on-acetat
3-Äthoxy-17i^-methylöstra-3,5-dien-17ß-olacetat
3-lthoxy-19-n
-17ß-olacetat
„ 3-lthoxy-19-nor-/l7c(-pregna-3,5-dien-
-in-17ß-olacetat
3-Äthoxy-i9-nor-17°(-allenylandrosta-3»5~ ^q -dien-17ß-olacetat -!3-lthoxy-21-methylen-
-i9-nor-17o(-pregna-3»5»20-trien-17ß-olacetat}
3-Äthoxy-i9-nor-17oi-buta-20,22-diinylandrosta -3,5-dien-17ß-olacetat |3-lthoxy-21-äthinyl- ^1 -19-nor-17c(-pregna-3,5-dien-20-in-17ß- -olacetatl
3-Äthoxy-13ß-äthyl-17^~äthinylgona-3,5-•^ -dien-17ß-olacetat
3-Äthoxy-17rt',21-dihydroxypregna-3»5-cLien- -11,20-dion-21-acetat
3-Xthoxy-11ßti7o^»21-tTihydroxypregna-3>5- ^ -dien-20-on-21-acetat
- 36 -409886/113 5
Fortsetzung der Tabelle B
3-Äthoxy-9c{-f luor-1 1 ß, 17 <<, 21 ,γ -trihydroxypregna-3 * 5-dien-20-on- -21-acetat
3-Äthoxy-9<*-f luor-11ß ,17 «K,21-trixc hydroxy-16ß-methylpregna-3»5-dien- ~20-on-21-acetat
, 21-dihydroxypregna-3»5-
-dien-11,20-dion-21-acetat
1 c(»3-Diniethoxy-i7c<,21-dihydroxypregna
-3,5-dien-11,ao-dion-^i-
-dihydroxypregna-1,3 >5-trien-20-on- -21-acetat
3-Methoxy-9o(,11ß-dichlor-17i<,21-dihydroxy-16t\-methylpregna-1,3»5-trien- -20-on-21-acetat
3-Methoxy-9(X,11ß-diclilor-17ii,21- -dihydroxy-16ß-me thylpregna-1,3,5-trien -20-on-21-acetat -
-methylpregna-1,3»5-trien-11,20-dion- -21-acetat
3-Methoxy-9o(-fluor-17^,21-dihydroxy-16ß- -methylpregna-1,3»5-trien-11,20-dion- -21-acetat
3-Methoxy-9c<-fluor-i?^,21-dinydroxy-16ß- -methylpregna-1,3»5-trien-11,20-dion- -17,21-diacetat
- 37 409886/1135
Fortsetzung der Tabelle B
3-Methoxy-9^~fluor-17,21-dihydroxy-16- -methylenpregna-1,3»5-trien-11,20-dion- -21-acetat
y^,
pregna-1,3,5-trien-11,20-dion-21-acetat 3-Me thoxy-6ci, 9<*-c
-1,3,5-trien-H,20-dion-17-propionat
„ 3-Äthoxy-21-hydroxypregna-3»5-dien-2O- -onacetat
u 3 * 3-Dimeth.oxy-17^-hydroxy-5ß-pregnan-
-20-onacetat
3-Äthoxy-11ß-me thy1-19-nor-17^-pregna- -3,5-dien-20-in-17ß-ol
r1 17ß-Hydroxyöstr-4-en-3-onacetat rp 17ß-Hydroxy-5A-androstan-3-onpropionat
- 38 -
409886/1135
Beispiel 1
17B-(11 ' ,20'-Dioxo-17'c(-hydroxy-21 '-acetoxypregna-31, 5l-dien-3l-yloxy)-androst-4~en-3--on
Es wurden 5 g 3-Äthoxy-17ci,21-dihydroxypregna-3,5-d.ien- -11,20-dion-21-acetat oder mit anderer Bezeichnung Cortison-21-acetat-3-äthylenoläther (Verbindung Β-,π) zu einer siedenden Lösung von 5»5 g 17ß-Hydroxyandrost-4-en- -3-on oder mit anderer Bezeichnung Testosteron (Verbindung A^) und 60 mg Pyridinium-p-toluolsulfonat in 5 000 cnr Toluol zugegeben. Die Mischung wurde unter Rückfluß zum Sieden erhitzt und es wurde etwa 40 Minuten Lösungsmittel abdestilliert. Dann wurde 0,6 cnr Pyridin zugesetzt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck vollständig entfernt.
Der Rückstand wurde in Methanol aufgenommen und filtriert. So wurden 6,2 g 17ß-(11 ' ,20'-Dioxo-17'c<-hydroxy-21'-acetoxypregna-31,5'-dien-3'-yloxy)-androst- -4-en-3-on mit einem Schmelzpunkt von 250 bis 255°G erhalten. Durch Umkrxstallisation aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol wurde ein Schmelzpunkt von 265 bis 2680C und ein M^-Wert von +38° (Dioxan, c = 15&) erhalten.
Beispiel 2
17ß-(i7'ß-Acetoxy-5'£<-androsta-1' ,3'-dien-3'- -yloxy)-androst-5-en~3ß-olacetat
Es wurden 4 g 1o(,3o(,3ß-Trimethoxy-5^-androstan-17ß- -olacetat (Verbindung B7,) zu einer siedenden Lösung mit
- 39 409886/1135
einem Gehalt an 4 g Androst-5-en-3ßj17ß-<liol-3-aeetat oder mit anderer Bezeichnung 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17ß-ol (Verbindung A-Q) und 120 mg Pyridinium-p-toluolsulfonat in 1 500 cnr zugegeben. Die Mischung wurde unter Rückfluß zum Sieden erhitzt und es wurde I50 Minuten Lösungsmittel abdestilliert. Dann wurden einige Tropfen Pyridin zugesetzt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck vollständig entfernt.
Der Rückstand wurde in Methanol aufgenommen, filtriert und aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol kristallisiert. So wurden 4,36 g 17ß-(i7'ß-Acetoxy-5O(-androsta-1',3'-dien-3'-yloxy)-androst-5-en-3ß-olaeetat mit einem Schmelzpunkt von 223 bis 229°C erhalten. Durch weitere Umkristallisation aus derselben Lösungsmittelmischung wurden 3i7 g Produkt mit einem Schmelzpunkt von 230 bis 233°C und einem CeCJ^-Wert von -8° (Dioxan, c = erhalten.
Beispiel 3
I7ß-(17'ß-Propionoxy-5 OC-androst-2'-en-3'-yloxy)- -androst-5-en-3ß-olacetat
Es wurde eine Mischung von 5 g 3,3-Dimethoxy-5o(- -androstan-17ß-olpropionat oder mit anderer Bezeichnung Androstanolon-17-propibnat-3,3-d.imethylacetal (Verbindung B2) und 5 S Androst-5-en-3ß,17ß-diol-3-acetat oder mit anderer Bezeichnung 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17ß-ol (Verbindung A.q) in 30 cnr Dimethylformamid mit p-Toluolsulfonsäure behandelt und dann auf einem ölbad 40 Minuten lang auf 120 bis 1500C und 20 Hinuten lang auf 180 bis 2000C erhitzt. Dann wurden einige Tropfen
- 40 409886/113S
Pyridin zugesetzt, das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck vollständig entfernt und der Rückstand wurde in Methanol aufgenommen, filtriert und aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol kristallisiert. So wurden 5 g 17ß-(i7lß-"I)i>opiono3qy-5liA-androst-2l-en-3l-yloxy)- -androst-5-en-3ß-olacetat mit einem Schmelzpunkt von 224 bis 226°C und einem E<Qjf-Wert von +3° (Dioxan, c = 1%) erhalten.
Nach den Verfahrensweisen der Beispiele "1 bis 3 wurden auch die in der folgenden Tabelle I zusammengestellten Disteroidylather hergestellt.
- 41 409886/1135
IO 00 00 CD
CO cn
- 41 Tabelle I
Bei
spiel
Nr..
pisteroidyläther Schmelz
punkt
hergestellt aus
I
17ß-(i7'ß-Fropicmoxyöstra-3!,5'-
~dien~3'-yloxy)-androsta-1,4-
-dien-3-on
215
bis
2180C
Verbindung A1- + Verbindung B^.^
5 17ß-d7'ß-Benzoyloxyöstra-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-androsta-
-1,4-dien-3-on
, 229
bis
2320C
Verbindung A,- + Verbindung B,,„
6 17ß- L.17' ß- (3' f -Phenylpropionoxy) -
-östra-3',5'-dien-3'-yloxyj-
-androsta-1,4-dien-3-on
210
bis
2130C
Verbindung A1- + Verbindung B^ ^
■ cn -J-cn CO
J \ 2
Fortsetzung; der Tabelle I
(O OO OO CD
,Bei Iiisteroidyläther •Schmelz hergestellt aus + Verbindung B7
spiel punkt ι
Kr.
195 bis
17ß-(i7'ß-Propionoxyandrosta- 1980C
7 -3',5'-dien-3'-yloxy)-androst- mit Er-. Verbindung A^ + Verbindung B8
-4-en-3-on weichen
bei 1750C
175 bis
i7ß-[i7'ß-(3''-Cyclopentylpropionoxy)- 1770C
8 -androsta-3' »5' -dien-3'-yloxyjf- mit Er Verbindung A^ + Verbindung B9
-androst-4—en-3-on weichen
bei 17O0C
265 bis
17ß-(17·ß-Benz oyloxyandro sta- 2680C
9 -3',5'-dien-3'-yloxy)-androst- mit Er Verbindung A^
-4-en-3-on weichen
bei 25O0C
•Fortsetzung der Tabelle I
O IO OO OO
Bei
spiel
Kr.
Disteroidylather Schmelz
punkt
hergestellt aus + Verbindung B6
10 17ß-(i7'ß-Acetoxyandrosta-
-31,5l-dien-3'-yloxy)-androst-
210
bis
2130C
Verbindung A^ + Verbindung
11 17ß-(17'ß-Benzoyloxyöstra-3',5'-
-dien-3' -y,loxy)-5o("-androstan-
-3e<.-olacetat
241
bis
2430C
Verbindung A1-, + Verbindung B48
12 17ß-(20'-0xo-21'-acetoxypregna-
-4-en-3-on
215 bis
2180C
mit Er
weichen
bei 2100C
Verbindung A^ , + Verbindung B5
13 17ß-d7'-Oxoandrosta-3', 5' -
-dien-3'-yloxy)-androst-
-5-en-3ß-olacetat
208
bis
2120C
Verbindung Ax,,
'Fortsetzung der Tabelle I
CO CD OO OT
CO Cn
'Bei
spiel
Kr.
' Disteroidyläther Schmelz
punkt
hergestellt aus
14 17ß-d7'ß-Acetoxy-17y-methylandrosta-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-androst-
-4-en-3-on
202
bis
2040C
Verbindung A^ + Verbindung B-«
15 17ß-(17 '(<-Aceto:xy-2O '-oxo-6' -
-methylpregna-3',5'-dien-3'-yloxy)-
-östr-^—en-3-on
. 240
bis
2430O
Verbindung A- ρ + Verbindung B22
16 17ß-(11 ·, 20' -Dioxo-17 'o;-liydroxy-21' -
-acetoxypregna-1',3',5'-trien-3'-
-yloxy)-androst-4-en-3-on
272 bis
2740C
mit Er
weichen
bei'2650C
Verbindung A^ + Verbindung B,g
to cn cn
CO /
- 45 -
Fortsetzung der Tabelle I
(O OO OO OO
cn
Bei
spiel
Nr.
""'Disteroidyläther 'Schmelz
punkt
'hergestellt aus P + Verbindung B58
17 I7ß-(11',20'-Dioxo-17V-hydroxy-21'-
-acetoxypregna-1'j 3'>5'-trien-3'-
-yloxy)-östr-4—en-3-on
252 bis
2550C
mit Er
weichen
bei 2350C
Verbindung A1 + Verbindung B5
18 17ß-(i7lß-Acetoxy-5l«-androsta-
-1-en-3~on
208
bis
2110C
Verbindung A* + Verbindung B3
19 I7ß-(17' ß-Acetoxy-5 'oc-androsta-
-1' , 3' -dien-3' -yloxy)-5o(-androst-
-1-en-3ß-olacetat
178
bis
1810O
Verbindung Aq + Verbindung B21
20 1?ß-(i7 y-Acetoxy-20'-oxopregna-
-androstan-3-on
262
bis
2640C
Verbindung A1
CO cn
cn · CQ «β;
ST»
O (O 00 00 co
co
- 46 -
Fortsetzung: der Tabelle I
!
Bei- i Disteroidyläther
spiel
Nr.
17ß- (11 ' ß, 17 'e< -Dihydr oxy-20'-oxo-
-21'-acetoxypregna-3' , 5'-dien-3'-
-yloxy)-ostr-^-en-J-on
Schmelz
punkt
hergestellt aus
21 j
t
i
17ß-(17 ' ß-Acet03q7-5'^-androst-
-2' -en-3' -yloxy)-5«.-
-androstan-3-on
268 bis
2720C
mit ,Er
weichen
bei 2550C
Verbindung A^ + Verbindung B^
22 17B-C17'ß-Acetoxy-5 Ός-androst-
-2'-en-3'-yloxy)-5\-androst-
-1-en-5-on
217
bis
22O0C
Verbindung A^ + Verbindung Bx,
23 201
bis
2050C
Verbindung A, + Verbindung By.
to CO cn
cn CO
Portsetzung der Tabelle I
CO OO CXJ 05
CaJ
Bei
spiel
Nr.
Disteroidyläther Schmelz
punkt
hergestellt aus
24 17B-Oy-FIuOr-H 'ß,17'ö<-
-dihydroxy-20'-oxo-21'-acetoxy-
-16 'ß-iaethylpregna-3' ,5 '-dien-
-3'-yloxy)-östr-4—en-3-on
274 bis
2760C
mit Er
weichen
bei 27O0C
Verbindung ^p + Verbindung B,g
25 1?ß-(9V-Pluor-11',20'-dioxo-
-17'o<-'iiyd.roxy-21 '-acetoxy-16'ß-
-inethylpregna-1', 3' <, 5' -trien-3' -
-yloxy)-östr-4—en-3-on
240 bis
2430C
mit Er
weichen
bei 2270C
Verbindung A^2 + Verbindung B^,
26 17ß-(9 V-Fluor-11',20·-dioxo-
-17 V,21'-diacetoxy-16'ß-
-methylpregna-1',3'5 5'-trien-3'-
~yloxy)-östr-4—en-3-on
192
bis
1960C
Verbindung Ax^ + Verbindung Β;|/|
rc GO
cn
cn to
Fortsetzung der Tabelle I
JS O CO CO OS cn
cn
Bei
spiel
Nr.
Disteroidyläther Schmelz
punkt
hergestellt aus
27 17ß-(17fß-Acetoxy-5'e<·-
-androst-2'-en-3' -yloxy)-
-androsta-1t4-dien-3-on
240
bis
2430O
Verbindung Ac + Verbindung B^
28 17ß-(17' ß-Acetoxy-19' -nor-17 'o<-
-pregna-3',5'-dien-20'-in-3'-
-yloxy)-androst-5-en-
-3ß-olacetat
221
bis
2240C
Verbindung A^q + Verbindung B^n
29 17B-(I?1ß-Propionoxyöstra-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-5K-
-androst-2-en
190
bis
1930C
Verbindung A^ + Verbindung B^
NJ CO
cn
en co
Beispiel 30
17B-(17'ß-Propionoxyöstra-3',5'-dien-3·-yloxy)-—östr-4-en-3~on
Es wurden 12 g 3-Äthoxyöstra-3,5-dien-17ß-olpropionat oder mit anderer Bezeichnung 19-Nortestosteron-17- -propionat-3-äthylenoläther (Verbindung B,.) zu einer siedenden Lösung mit einem Gehalt an 12 g 17ß-Hydroxyöstr- -4-en-3-on oder mit anderer Bezeichnung 19-Nortestosteron (Verbindung A^) und 0,8 g Pyridinium-p-toluolsulfonat in 9 1 Toluol zugegeben. Die Mischung wurde unter Rückfluß zum Sieden erhitzt und es wurde etwa 55 Minuten Lösungsmittel abdestilliert. Dann wurde 1 cnr Pyridin zugesetzt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck vollständig entfernt. Der Rückstand wurde in Methanol aufgenommen und filtriert. So wurden 16,35 S 1.7ß-(i7'ß- -Propionoxyöstra-3',5'-dien-3'-yloxy)-Östr-4— en-3-on mit einem Schmelzpunkt von 177 ois 1840C erhalten. Nach der Umkristallisation aus einer Mischung aus Äthylenchlorid und Äthanol war der Schmelzpunkt 185 bis 188°C und der ^ -91,5° (Dioxan, c =1%).
Nach der obigen Verfahrensweise wurden auch die in der folgenden Tabelle II zusammengestellten Disteroidyläther hergestellt.
- 50 409886/1135
- 50 Tabelle II
CD CO CO co
co CTi
Bei Disteroidyläther ί 17Β-(17'ß-Benzoyloxyöstra- Schmelz hergestellt aus B17
spiel -3', 5l-dien~3'-■yloxy)-östr- punkt
Kr. -4~ en-3-on
255 bis
17β-[ΐ7Ιβ-(3''-Rienylpropionoxy)- 2580C B16
31 -östra-3',5'-dien-3'-yloxy}- mit Er Verbindung A^2 + Verbindung
-östr-4-en-3-on weichen
bei 24-50C
17ß-d7 ' ß-Lauroyloxyöstra-3' , 5' - 207 B15
32 -dien-3'~yloxy)-östr-4-en- bis Verbindung Ax. ρ + Verbindung
-3-on 2100C
121 bis
123,5°C
33 mit Er Verbindung A^ + Verbindung
weichen
bei 1150C
Ni OO U) cn
cn1 COe
- 51 -
- 51 Fortsetzung der Tabelle, II
CD OO OO CD
CaJ cn
Bei
spiel
Kr.
Disteroidyläther Schmelz
punkt
hergestellt aus
34 17ß-(17'ß-Propionoxyandrosta-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-östr-
-4—en-3-on
178
bis
1800C
Verbindung A^ + Verbindung B„
35 17ß-(17'ß-Propionoxyöstra-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-androst-
-4-en-3-on
198
bis
20O0C
Verbindung A^ + Verbindung Bx.^
36 17ß-(i7'ß-Acetoxy-19'-nor-17y-
-pregna-3',5'-dien-20'-in-3'-yloxy)-
-androst-4—en-3-on
151
bis
1530C
Verbindung A^ + Verbindung Β£ο
37 17ß-(i7'ß-Acetoxy-19'-nor-17'oC-
-pregna-3',5'-dien-20'-in-3'-yloxy)-
-östr-4-en-3-on
W bis
1970O
mit Er
weichen
bei 1600C
Verbindung A^p +Verbindung Bgn
to to
cn cn
- 52 -
to OD 00 CT)
CO cn
.- 52 Fortsetzung der Tabelle II
Bei
spiel
Nr.
Disteroidyläther Sciimelz-
punkt
hergestellt aus
38 17ß-(20f-Oxo-19'-
-norpregna-3',5'-dien-3'-
-yloxy)-östr-4—en-3-on
173
bis
1760C
Verbindung A^p + Verbindung Bp,-
39 17ß-(i7'ß-Acetoxy-17'c<-meth.ylöstra-
-3'»5'-dien-3'-yloxyO-östr-
_4_en-3-on
213 bis
2150C
mit Er
weichen
bei 2050C
Verbindung A^o+ Verbindung Bgn
CO cn
- 53 -
Beispiel 40
17ß-(i7'ß-AcetoxyÖstra-3l,5'-dien-3'-yloxy)- -androst-5-en-3ß-olacetat
Es wurde eine Mischung aus 2 g 17ß-(Cyclopent-1'- -enyloxy)-androst-5-en-3ß-olacetat (Verbindung A„.„) und 2 g 17ß-Hydroxyöstr-4-en-3-onacetat oder mit anderer Bezeichnung 19-Kortestosteronacetat (Verbindung Bj-.) in 20 cur Dimethylformamid mit 20 mg p-Toluolsulfonsäure behandelt und dann auf einem Ölbad 40 Minuten lang auf 120 bis 150°C und 30 Minuten lang auf 180 bis 200°C erhitzt. Während des letzteren Zeitraumes wurde ein schwacher Stickstoffstrom in die Reaktionsmischung einperlen gelassen. Dann wurden wenige Tropfen Pyridin zugesetzt, das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt und der Rückstand wurde in Methanol aufgenommen und filtriert. So wurden 1,28 g 17ß-(i7'ß-Acetoxyöstra-3' ^'-dien^'-yloxy)- -androst-5-en-3ß-olacetat mit einem Schmelzpunkt von 220 bis 226°C erhalten. Durch Umkristallisation aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol wurde 1,1 g der Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 230 bis 233°G einem Mi; -Wert von -113° (Dioxan, c = 1%) erhalten.
In derselben V/eise, wurden auch die in der folgenden Tabelle III zusammengestellten Disteroidyläther hergestellt.
- 54 -409886/1135
co OO OO co
cn
- 54 Tabelle III
Disteroidyläther Schmelz-
punkt
hergestellt aus
17ß- (17* ß-Propionoxy-5 'βς-arLdr ost-
-2'-en-3'-yloxy)-androst-5-en-
-3ß~olacetat
224
bis
2260C
Verbindung A^r7 + Verbindung Β,-ο
17B-(117 'ß-Propionoxyandrosta-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-androst~
-5~en-3ß-olacetat
224
bis
227°C
Verbindung A^. „ + dem der Verbindung B„
entsprechenden
i^-3-Keton
OJ
cn -f co
Nach den in den obigen Beispielen beschriebenen XJmätherungsverfahrensweisen wurden auch andere Disteroidyläther einschließlich der in der folgenden Tabelle IV zusammengestellten erhalten.
- 56 409886/1135
to 00
co cn
- 56 -
Tabelle IY
Disteroidyläther hergestellt aus
17ß-(20'-Oxopregna-3',5'-dien-3'-yloxy)-
-androst-4—en-3-on
Verbindung A^ + Verbindung B^q
17ß- (17' ß-Ace t oxy-13' ß-äthyl-17 '<*- äthinylgona-
-3',5'-dien-3'-yloxy)-androst-4-en-3-on
Verbindiang A^ + Verbindung B^p
17ß-(6' -Ghlor-17 'oC-acetoxy-20 ' -oxopregna-3' , 5' -
-dien-3' -yloxy)-5c<-androst-1-en-3ß-olacetat
Verbindung Aq + Verbindung Bp^
17ß-(9V,11 ' ß-Dichlor-17'<<-hydroxy-20' -oxo-
-21'-acetoxypregna-1',3',5'-trien-3'-yloxy)-
-androsta-1,4-dien-3-on
Verbindung A,- + Verbindung B,q
17ß-(9 'K-Pluor-11'ß-hydroxy-17'ß-acetoxy-
-17 'o(-methylandrosta-3', 5' -dien-3' -yloxy)-
-östr-4-en-3-on
Verbindung A^ + Verbindung B^^
17ß- ( 20' -Oxo-17 fo(-acetoxy-5' ß-pregn-3' -en-
-3'-yloxy)-5ß-androstan-3-on
Verbindung Ap + Verbindung B^q
NJ CO
cn
CD
- 57 -
Fortsetzung der Tabelle IV
O co OO OO CO
cn
" Disteroidylätlier hergestellt aus
17ß-(17 y-Acet oxy-19'-nor-20'-oxopregna-3',5'-'
-dien-3'-yloxy)-östr-^-en-3-on
Verbindung A^o+ Verbindung Bog
i7ß-( 17' ß-Acetoxy-19' -nor-17 'e<-pregna-3' ,5' -dien-
-3'-yloxy)-östr-^-en-^-on·
{I7ß-(17'ß-Acetoxy-17 V-äthylöstra-3',5'-dien-3'-
-yloxy)-östr-4-en-3-on3
Verbindung A^ + Verbindung I^g
I7ß-(2O·-Oxo-5'ß-pregn-3'-en-3'-yloxy)-5ß-
-androstan-3~on
Verbindung Ag + Verbindung B^q
17ß-(17'ß-Acetoxy-19'-nor-17'oC-allenylandrosta-
-3',5*-dien-3'-yloxy)-5ß-androstan-3«-olacetat
{I7ß-(17'ß-Acetoxy-21'-methylen-19'-nor-17X-.
-pregna-3',5',20*-trien-3'-yloxy)-5ß-androstan-
-3e(-olacetat}
Verbindung A« + Verbindung B,q
17ß-( 17' -Oxoöstra-3* ,5' -dien-3'-yloxy)-östr-4·-
-en-3ß-olacetat
Verbindung A-, + Verbindung B-«
KJ CO CO
cn cn
Fortsetzung der Tabelle IV
ο to OO OO
CO cn
Disteroidyläther hergestellt aus
17ß-(17' ß-Acetoxy-191 -nor-17 '<*-buta-20' ,22' -
-diinylandrosta-31 ,5'~cLien-3l-yloxy)-5ß-
-androstan-36(-olacetat
^I7ß-(17·ß-Acetoxy-21·-äthinyl-i9f-nor-17 Ό<-
-pregna-3',5'-dien-20'-in~3'-yloxy)-5ß-
-androstan-Ji^-olacetat}
t
Verbindung AQ + Verbindung B^
I7ß-(17 · ß-Acetoxy-6 'e(-methy 1-17 V-prop-20' -
-inyl androsta-31 ,5'-<iien-3l-7loxy)-androst-
-5-en-3ß-olacetat
(i7ß-(i7'ß-Acetoxy-6'o<,21'-dimethyl-i7V-
-pregna-3' -> 5' -dien-20' -in-3' -yloxy)-androst-
-5-en-3ß-olacetat}
Verbindung A^0 + Verbindung Boa
17ß-( 9 'rt-Fluor-11 · ,20' -dioxo-1? 'o( ,21' -diacetoxy-
-16'ß-methylpre6na-1',5',5'-trien-3'-yloxy)-
-03ΪΓ-^-βη-3-οη
Verbindung A^,ρ + Verbindung B/|y|
K)
cn cn
CO
Portsetzung der Tabelle IV
CO GO CD CT3
CO cn
Disteroidyläther hergestellt aus A12 + VerbindunS Bz|.7
i7ß-(6V,9't<-Difluor-11' ,20f-dioxo-17Oc" -
-propionoxypregna-1',3',5'-trien-3'-
-yloxy)-östr-4-en-3-on ■
Verbindung A8 + Verbindung B^q
17ß-(20' -Oxo-5 'ec-pregn-2' -en-3' -yloxy) -5ß-
-androstan-3oc,-ola-cetat
Verbindung A,-ο + Verbindung B^g
17ß-(6'o< ,9X-Dif luor-11' ,20'-dioxo-17 1^-
-hydroxy-21'-acetpxypregna-1',3', 5'-■fcΓien-
-3f-yloxy)-östr-4-en-3-on
Verbindung k-z + Verbindung B^0
17ß-( 9 'o( ,11' ß-Dichlor-17 'o(-hydroxy-20' -oxo-
-21'-acetoxy-iö'tf-methylpregna-i',3',5'-trien-
-3' -yloxy )-5ö<-androst-1-en-3-on
Verbindung A12 + Verl:)in<iunS B^e
17ß-(9'o(-Pluor-11 · ,20' -dioxo-17 '<<-hydroxy- v
-21'-acetoxy-16'-methylenpregna-1',3'»5f-
-trien-3'-yloxy)-östr-4—en-3-on
Verbindung ^1O+ Verbindung Bcq
17ß-(17lß-Hydroxy-11'ß-methyl-i9'-nor-17'«-
-pregna-3' ,5'-<3.ien-20'-in-3l-yloxy)-
-androst-5-en-3ß-olacetat
Verbindung
CO
cn cn
CO
- 60 -
Fortsetzung der Tabelle IV
O (O OO CO cn
co cn
' Di steroidylather hergestellt aus
17ß-(17' ß-Hydroxy-11' ß-methyl-19' -nor-17 '<*-
-pregna-3' »5'-dien-20'-in-3'-yloxy)-östr-4-
-en-3-on
Verbindung k^o + Verbindung Bc0
17ß-(17'ß-Acetoxyöstra-3·,5'-dien-3'-yloxy )-
-östr-4-en-3-on (Schmelzpunkt: 213 Ms 2160C)
Verbindung A^o + Verbindung B^,,
17B-O1Ot-I1IuOr-II · ß ,17 X-dihydroxy-20' -oxo-21 · -
-acetoxy-16'ß-methylpregna-3',5'-dien-3'-
-yloxy)-5o^-androst-1-en-3-cn (Schmelzpunkt:
281 bis 2840C)
Verbindung A, + Verbindung B,g
17ß-( 20' -Oxopregna-3' , 5' -dien-3' -yloxy) -5e(-
-androstan-3ß-olacetat (Schmelzpunkt:
180 bis 1840C)
Verbindung Ag + Verbindung B^
N3 CO CO
cn cn
CO
- 61 -
Beispiel 41
17ß-(/l7*ß-Hydroxyöstra-3l ,J'- -östr-4—en-3-on
Es wurde 1g 17ß-(17'ß-Propionoxyöstra-3l»5'-dien-3'- -yloxy)-östr-4-en-3-on (Beispiel 30) in Lösung in 50 enr Methanol und 25 cur Methylenchlorid zu 7 cnr einer 5%-igen äthanolischen Kaliumhydroxydlösung zugegeben und etwa 4 Stunden in einer Stickstoffatmosphäre unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach dem Einengen unter vermindertem Druck wurde die Mischung in Wasser eingegossen. So wurde 17ß-(17'ß- -Hydroxyöstra-3',5'-dien-3t-yloxy)-östr-4-en-3-on als weißer fester Stoff erhalten, welcher nach dem Umkristallisieren aus einer Mischung aus Äthylenchlorid und Methanol einen
m
-95° (Dioxan, c = 1%) hatte.
Schmelzpunkt von 250 bis 2530C .und einen [JxJd -Wert von
Dieselbe Verfahrensweise wurde auch auf die Herstellung der in der folgenden Tabelle V zusammengestellten freien Disteroidylalkohole angewandt.
- 62 -
409886/1135
- 62 Tabelle V
■το co 00
cn
co er»
Bel-
spiel
Nr.
Disteroidylather Schmelz
punkt
hergestellt durch
42 17B-C17'ß-Hydroxyandrosta-3 * »5'-dien-
-3' -yloxy) -androst^-en-^-ori
241
bis
2430C
alkalische Deacylierung der
Verbindung des Beispieles 10
43 17ß-(17'ß-Hydroxy-17 χ-methylandrosta-
-3'»5'-dien-3'-yloxy)-androst-4-en-3-on
180
bis
1820C
Hydrolyse der Verbindung
des Beispieles 14
Ki CO OJ
cn
-j
« cn
- 63 -
Beispiel 44
-H1 ,20l-dioxo-17V,2il-dihydroxy- -16'ß-methylpregna-1',3'l5'-trien-3'-yloxy)- -östr-4-en-3-on
Es wurde eine unter Stickstoff gehaltene Lösung von 1,86 g 170-(9'(K-FlUOr-II1 ,20l-dioxo-17'e<-hydroxy-21l-acetoxy-16'ß-methylpregna-1 · ,3' >5l~'trien-3l-yloxy)-östr-4-en-3-on (Beispiel 25) in 90 cm^ Tetrahydrofuran und 90 cnr Methanol mit 1,86 cm einer m methanolischen Lösung von Natriummethylat behandelt. Nach 20 Minuten langem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand in Wasser aufgenommen und filtriert. Eine Kristallisation aus Methylenchlorid und Methanol ergab 17ß-(9'<fc-Fluor-11' ,2O'-dioxo-i7'0<,21 '-dihydroxy-16'ß-methylpregna-1' ,31 i5A~^rieii-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on mit einem Schmelzpunkt von 259 bis 2620C und einem [^j^-Wert von -68° (Dioxan, c = 1%).
In derselben Weise wurden auch die in der folgenden Tabelle VI zusammengestellten Verbindungen hergestellt.
- 64 -
409886/113b
(O co
CD
CO
- 64 Tabelle VI
Bei
spiel
Nr.
Disteroidyläther Schmelz-
punkt
hergestellt aus der
45 17ß- (11' ß, 17 '*., 21 · -Trihydroxy-20' -
-oxopregna-3' ^'-dien-J'-yloxy)-
-östr-4-en-3-on
173
bis
1750C
(unter
Zer
setzung)
Verbindung des Beispieles 21
46 17ß-(9V~Fluor-11' ß,17'o(,21 '-tri-
hydroxy-20'-oxo-16'ß-methylpregna-
-3'15'-dien-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on
194
bis
2000C
Verbindung des Beispieles 24
NJ OJ
cn ' cn
Beispiel 47
17ß-(17'ß-Hydroxy-5'o^-androst-2'-en-3'-yloxy)- ~5»(-androstan-3-on
Es wurden zu einer Lösung von 2 g 17ß-(17'ß-Acetoxy- -5'<K.-androst-2l-en-3l-yloxy)-5o(--androstan-3-on (Beispiel 22)
TL 7. Z
in 100 cnr Methanol und 50 cnr Tetrahydrofuran 7 cnr einer 10%-igen Kaliumcarbonatiösung zugegeben. Die Mischung wurde 1 Stunde lang unter Rückfluß am Sieden gehalten; dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt , es wurde Wasser zugesetzt und das Produkt wurde durch Filtrieren gesammelt. Die Umkristallisation aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol ergab 1,5 g 17ß-(17'ß-Hydroxy- -5'(<-androst-2'-en-3l-yloxy)-5e<-anclrostan-3--on mit einem Schmelzpunkt von 257 bis 2600C .und einem £°^]^ -Wert von +63° (Dioxan, c = Ψ/ο).
Durch dieselbe Verfahrensweise wurde auch 17ß-(17'ß- -Hydroxy-5'o<-androst-2' -en-3' -yloxy)-5o<-androst-1-en-3-on mit einem Schmelzpunkt von 243 bis 2460C aus der Disteroidylverbindung des Beispieles 23 erhalten.
Beispiel 48
.17ß-(17'ß-Hydroxy-17'o<>-methylandrosta-3l ,5'- -dien-3'-yloxy ) -andr ost-5-en-3ß-ol
Es wurde 3-lthoxy-17oC-methylandrosta-3,5-dien-17ß-olacetat (Verbindung B^0) mit Androst-5-en-3ß»17ß-diol-3-acetat oder mit anderer Bezeichnung 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17ß-ol (Verbindung A^0) nach der Verfahrensweise des Beispieles 2 umgesetzt, wodurch 17ß-(17'ß-Acetoxy-17'c<-methylandrosta- -3',5l-dien-3'-yloxy)-androst-5-en-3ß-olacetat erhalten wurde,
- 66 409886/1135
Durch alkalische Deacetylierung unter den Bedingungen des Beispieles 47 wurde 17ß-(i7'ß-Hydroxy-17'o<-methylandrosta- -3'i5'-dien-3'-yloxy)-androst-5-en-3ß-ol mit einem Schmelzpunkt von 232 bis 235°C und einem [oQ^-Wert von -74,5° (Dioxan, c = 1%) erhalten.
Beispiel 49
17ß-(17'ß-Halbsuccinoxyöstra-3',5'-dien-3'-yloxy)-
-östr—4-en-3-on
Es wurden 3 g 17ß-(17'ß-Hydroxyöstra-3',5'-dien-3'- -yloxy)-östr-4-en-3-on (wurde wie im Beispiel 41 beschrieben hergestellt) mit 9 g Bernsteinsäureanhydrid in 60 cnr I^yridin behandelt. Die Reaktionsmischung wurde 48 Stunden lang auf 60°C gehalten und dann in Eiswasser eingegossen und das Produkt wurde durch Zugabe von verdünnter Salzsäure gefällt. Durch Extrahieren mit Äther und Entfernen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck wurden 2,85 g I7ß-(17'ß-Halbsuccinoxyöstra-3',51-dien-3'-yloxy)-östr-4- -en-3-on erhalten, welches nach der Umkristallisation aus Äther einen Schmelzpunkt von 175 bis 180°C (unter Zersetzung) und einen jJKj^-wert von -89° (Dioxan, c = 1%) hatte.
Durch dieselbe Verfahrensweise wurde 17ß-(17'ß-Hydroxyandrosta-3',5'-dien-3'-yloxy)-androst-4-en-3-onhalbsuccinat mit einem Schmelzpunkt von 227 bis 23O°G mit Erweichen bei 132 bis 134OC aus der Verbindung des Beispieles 42 hergestellt.
- 67 -
409886/113b
- Beispiel 50
H1 ,20 '-dioxo-17 'tx-hydroxy-21' -
-halbsuccinoxy-ie'ß-methylpregna-i',3',5'-trien- -5'-yloxy)-östr-4-en-3-on
Es wurde eine Lösung mit -einem Gehalt an 1,4- g 17ß-(9'c<-Fluor-11',20'-dioxo-17 ·<χ,21'-dihydroxy-ie'ß-methylpregna- -1',3'15l-trien-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on (ist im Beispiel 44 beschrieben) und 4,2 g Bernsteinsäureanhydrid in 42 cnr Pyridin über Nacht auf Raumtemperatur gehalten. Dann wurde die Mischung in 500 cnr einer gesättigten Natriumchloridlösung eingegossen und mit Äther extrahiert. Die organische Schicht wurde abgetrennt und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol kristallisiert. So wurden 940 mg Kristalle von 17ß-(9't*-Fluor-11·,20'-dioxo-17y-hydroxy-21'-halbsuccinoxy-16'ß-methylpregna-1',3',5'-trien-J'-yloxy)- -östr-4-en-3-on mit einem Schmelzpunkt von 197 bis 201°C (unter Zersetzung) und einem fc*]^ -Wert von -44° (Dioxan, c = 1%) erhalten.
Es ist klar, daß das Bernsteinsäureanhydrid bei den obigen Verfahrensweisen durch die Anhydride anderer organischer Mono- beziehungsweise Dicarbonsäuren, wie Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Valeriansäure, önanthsäure, Capronsäure, Benzoesäure, Malonsäure, Phthalsäure beziehungsweise Glutarsäure, ersetzt werden kann, wodurch die gewünschten Ester der entsprechenden Disteroidylverbindungen erhalten worden.
409886/1135
" 68 - 2335753
Beispiel 51
Natriumsalz von 17ß-(17'ß-Hydroxyöstra-3',5'- -dien-3'-yloxy)-östr-4-en-3-onsulfat
χ 5
Es wurden 9t4 cur wasserfreies Pyridin und 0,4-2 cnr
Essigsäureanhydrid zu 0,731 g wasserfreiem Pyridiniumsulfat in einem mit einem Stopfen versehenen Kolben zugegeben und die Mischung wurde 30 Minuten lang gerührt. Es wurde eine Lösung von 1 g 17ß-(17'ß-Hydroxyöstra-3f,5'-dien-3'-yloxy)- -östr-4-en-3-on in 10 cnr Pyridin zugesetzt und die Mischung wurde unter Rühren über Nacht auf Raumtemperatur gehalten. Der Kolbeninhalt wurde unter vermindertem Druck bei 40 C eingedampft und der Rückstand wurde in Wasser aufgenommen, mit einer 5%-igQn wäßrigen Natriumhydroxydlösung auf einen pH-Wert von 11 bis 12 eingestellt und mit aufeinanderfolgenden Anteilen von n-Butanol extrahiert. Nach dem Entfernen des Lösungsmittels durch kurzes Erhitzen wurde der Rückstand in Äther aufgenommen. So wurde 1 g des Natriumsalzes von 17ß- -(17'ß-Hydroxyöstra-3' , 5'-dien-3 *-yloxy )-östr-4-en-3-onsulfat erhalten, welches durch eine Mischung aus Methanol und Diäthyläther gereinigt wurde.
(95%-iges Äthanol, c = 1%).
Beispiel 52
Natriumsalz von 17ß-(9't*-Fluor-11 ■ ,20'-dioxo-17'c*,21 ·- -dihydroxy-16'ß-methylpregna-i1,3',5'-trien-3'-yloxy)- -5ß-androst-1-en-3-on-21·-phosphat
Es wurde zu einer Lösung von 0,1 cnr umdestilliertem
7. O
Phosphoroxychlorid in 5 cnr Pyridin bei -25 C unter Rühren eine Lösung von 400 mg 17ß-(9'c<-Fluor-11f ,20'-dioxo-17'c<,21'
- 69 -409886/1135
g äthyläther gereinigt wurde. Der [x]^ -Wert betrug -82,6°
-dihydroxy-16'ß-methylpregna-i1,3',5'-trien-3'-yloxy)-5i*- -androst-1-en-3-on in 5 car wasserfreiem Pyridin zugegeben. Dem so gebildeten Dichlorid wurden 20 cm* Wasser langsam mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, daß die Reaktionstemperatur etwa -100C nicht überstieg. Dann wurde die Mischung 10 Minuten lang bei Raumtemperatur stehengelassen und das Pyridin wurde unter Vakuum ohne Anwendung von Hitze von außen entfernt. Der Rückstand wurde in Wasser aufgenommen und es wurde eine Natriumbicarbonatlosung vorsichtig zugesetzt, bis die Mischung einen pH-Wert von 7 .erreichte. Nach dem Extrahieren mit Chloroform wurde die wäßrige Phase unter Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde in Methanol gelöst und die in der Überschrift stehende Verbindung wurde durch Zugabe einer Mischung aus wasserfreiem Äther und absolutem Xthanol in einem Verhältnis von 1 : 1 zur methanolischen Lösung erhalten.
Beispiel 53
17ß-( 17 *o<-Acetoxy-20 · -oxo-6 · -methylpregna-3' , 5' -dien-3'-yloxy)-östr-4— en-3ß-ol
Die Verbindung des Beispieles 15, nämlich I7ß-(17'<K- -Acetoxy-20'-oxo-6·-methylpregna-3'»5'-dien-3'-yloxy)-östr- -4—en-3-on wurde mit 0,4- g Natriumborhydrid in 30 cm Tetrahydrofuran mit einem Gehalt an 2 cnr Wasser behandelt. Nach dem Stehenlassen über Nacht bei Raumtemperatur unter gelegentlichem Rühren wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt, dann wurde Wasser zugesetzt und das Produkt wurde durch Filtrieren gewonnen. Die Umkristallisation aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol ergab 17ß-(17 'o^-Acetoxy-20 · -oxo-6' -methylpregna-31 ,5' -dien-3' -yloxy)-östr-4-en-3ß-ol mit einem [V]j^-Wert von -128° (Dioxan, c » 1%).
- 70 409886/1135
Durch Unterwerfen von 17ß-(9'oi-Fluor-11' ,20'-dioxo- -17 'ex,21' -diacetoxy-16' ß-methylpregna-1 · , 3', 5' -trien-3' -yloxy)-östr-4-en-3-on der obigen Verfahrensweise wurde das entsprechende 3ß-Hydroxyderivat in Mischung mit 17ß-(9'(X- -Fluor-11 · ß ,17 '<* ,21' -trihydroxy-20' -oxo-16 · ß-methylpregna- -1' »31 , 5'-trien-3'-yloxy)-östr-4-en-3ß-ol erhalten.
Beispiel 54
17ß-[i7tß-(Cyclohex-1"- enyloxy)-5'o<-androst-2l- -en-3' -yloxy]]-5&<-androstan-3-on
Es wurden zu einer siedenden wasserfreien Lösung von 2,5 cnr Cyclohexanondiathylketal und 20 mg p-Toluolsulfonsäure in 700 cnr* Benzol 2 g i7ß-(17'ß-Hydroxy-5'o<-androst- -2'-en-3'-yloxy)-5«<-androstan-'3-on (ist im Beispiel 4-7, Absatz 1 beschrieben) zugegeben. Die Mischung wurde unter raschem Abdestillieren des Lösungsmittels etwa 40 Minuten erhitzt, dann wurde 1 cnr Pyridin zugesetzt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck vollständig entfernt. Der Rückstand wurde in eine Mischung aus Methanol und Äther aufgenommen, filtriert und aus einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol umkristallisiert. So wurden 1,7 g 17ß-[i7 · ß-(Cyclohex-1 "-enyloxy ) -5 'c<-androst-2' -en-3 · -yloxy]] -5K.-androstan-3-on mit einem Schmelzpunkt von 148 bis 153°C (unter Zersetzung) und einem [0Ot) -Wert von +10° (Dioxan, c = 1%) erhalten.
Nach der obigen Verfahrensweise wurden auch die in der folgenden Tabelle VII zusammengestellten Disteroidylätherderivate hergestellt.
- 71 -
CD co
er
- 71 -
Tabelle VII
Bei
spiel
Nr.
Disteroidylätiier Schmelz
punkt
hergestellt aus
55 17ß- [17' ß-( 1 "-Phenylprop-1 "-enyloxy)-
-5'of-androst-2'-en-3'-yloxyJ-5x-
-androstan-3-on
145
bis
1460C
der Verbindung des Beispieles 47,
Absatz 1 durch Umsetzen mit
Propiophenondiäthylketal
56 17ß-[i7'ß-(n-Hex-1"-enyloxy)-5y-
-androst-2' -en-3' -yloxy~|-5o(-
-androstan-3-on
135
bis
1430C
der Verbindung des Beispieles 47,
Absatz 1 durch Umsetzen mit
n-Hexaldehyddiäthylacetal
57 17B-D7' ß-(2' -Methylbut-1 »-
-enyloxy) -5 't*-androst-2' -en-3' -
-yloxy] - 5ds~sindrostan-3-on
168
bis
17O0C
der Verbindung des Beispieles 47,
Absatz 1 durch Umsetzen mit
2-Methylbutyraldehyddiäthylketal
58 17ß-[17'ß-(Cyclopent-1"-enyloxy)-
-5'o<-androst-2' -en-3' -yloxyJ-5oC-
-androstan-3-on
163
bis
171°C
der Verbindung des Beispieles 47,
Absatz 1 durch.Umsetzen mit
Cyclopentanondiäthylketal
59 17ß-jJ7lß-(Cyclooct-1"-enyloxy)-5't><-
-androsta-1' , 3' -dien-3' -yloxyj|-5o(~
-androst-i-en-3-on
197
bis
2020C
der Verbindung des Beispieles 18
durch alkalische Deacylierung und
darauffolgende Umsetzung mit
Cyclooctanondimethylketal
co co cn ,
cn r ,
Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    ein, gegebenenfalls 1 Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2-, 2,$-, 4,5- oder 5,6-Stellungen oder 2 Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2- und 4,5-Stellungen aufweisendes, Androstan-, 19-Norandrostan-, Gonan- beziehungsweise 13-Äthylgonanderivat der 5<- oder 5ß-Reihe,
    dessen C^-Stellung Wasserstoff,
    Ketosauerstoff, eine tf-Hydroxygruppe beziehungsweise eine ß-Hydroxygruppe aufv/eist,
    A09886/1135
    wobei die t<- oder B-Rydroxygruppe gegebenenfalls mit einem Γίοηο- beziehungsweise Dicarbonsäure-
    rest oder einem anorganischen Sauer stoffsäurerest, vorzugs weise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäure rest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, ver estert ist,
    ist . und
    der Steroidteil St1 von
    I1) einem Androstan-, 19'-Worandrostan-,
    Gonari- beziehungsweise Λ'-j '-Äthylgonanderivat der 5'c<- oder 5'ß-Reihe
    einer ungesättigten l\ -en-, £χ -en-,
    Λ1 '
    -dien-^ beziehungsweise '»5'-dien-Struktur,
    dessen Cq« -Stellung Wasserstoff
    beziehungsv/eise Halogen aufweist ,
    dessen C^. ,-Stellung V/asserstoff,
    eine Hydroxygruppe beziehungsv/eise
    409886/1135
    einen Methylrest aufweist ' und
    dessen G^„,-Stellung durch mindestens
    der Substituenten 17'- -Ketogruppe, 17'ß-Hyclroxygruppe,
    weichletztere gegebenenfalls mit einem
    Alkenyl- oder Cyel οaIkentires t mit bis zu 8 Kohlenstoff a ionon veräthert oder mit einen Monobeziehungswei i;o
    Dicarbonsäurerest oder anorganischen öauorstoff «aurerest, vorzu("i;v;e j.so üchwef elsä'i.-re— boziehungsv/e Lr, e Phosphorsaurerest, der
    409886/1135 - 7l. -
    8A OP?K3INAL
    gegebenenfalls in Salzform vorliegt, verestert ist,
    beziehungsweise
    eine Kombination einer 17'ß-Hydroxygruppe mit einem niederen
    17'ec-Alkenyl-
    "beziehungsweise X-
    wo"bei die 171B-Hydroxygruppe gegebenenfalls mit einem Mono-"beziehungsv;eise Dicarbonsäure- rest oder einem anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise
    - 76 -4Ü9886/1 135
    Schwefelsäure- beziehungswei se Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in SaIzform vorliegt, verestert ist,
    substituiert
    oder
    II1) einem 20!-Ketopregnan der 5'°<- oder 5'ß-Reihe mit einer ungesättigten A2'-en-, Δ^'-en-, £? '^ -dien- beziehungsweise ti '^ '-^ -trien-Struktur oder einem entsprechenden 19'-Kor- oder 18'-Homoderivat desselben,
    dessen C^,-Stellung Wasserstoff,
    einen Methylrest beziehungsweise Halogen, vorzugsweise Chlor beziehungsweise Fluor, aufweist ,
    dessen Cq, -Stellung Wasserstoff,
    Fluor beziehungsweise Chlor
    - 77 -409886/ 1135
    dessen
    ,-Stellung
    aufweist,
    Wasserstoff, eine Hydroxygruppe, Ketosauerstoff beziehungsweise Chlor aufweist,
    dessen C^g,-Stellung ' Wasserstoff,
    eine o<-Hydroxygruppe, einen o^-Methylrest, einen ß-
    -Methylrest beziehungsweise einen Methylenrest auf v/eist,
    dessen C-10, -Stellung Wasserstoff,
    if <*
    eine Hydroxygruppe beziehungsweise einen niederen Acyloxyrest aufweist und
    dessen
    -Stellung
    Wasserstoff be ziehungsweise eine Hydroxygruppe aufweist,
    wobei die
    409886/1135
    21 ' -Hydroxygruppe gegebenenfalls mit einem hono- oder Dicarbonsäure- rest oder einem anorganischen Sauerstoffsöurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Ihosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, verestert ist,
    gebildet wird.
    2.) Dxsteroidylather nach Anspruch 1 der Formel
    - 79 -409886/1135
    - 80 -
    409886/1135
    worin die Wellenlinie angibt, daß der in den
    5- und/oder 5'-Stellungen gegebenenfalls vorliegende Wasserstoff die t>(- oder ß-Konfiguration hat,
    R für Wasserstoff, Ketosauer-
    stoff, eine o(- oder ß-Hydroxygruppe oder eine mit einem, gegebenenfalls in Salzform vorliegenden, Mono- beziehungsweise Dicarbonsaurerest oder anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise Phosphorsäurerest, veresterte ö(- oder ß-Hydroxygruppe steht,
    E,. , R^i und Ep jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff beziehungsweise einen Methylrest bedeuten,
    ßpi einen Methyl- oder Äthyl
    rest darstellt,
    E,, für Wasserstoff, eine
    ß-Hydroxygruppe oder einen Methylrest steht,
    X Wasserstoff, i'luor oder
    Chlor bedeutet,
    - 81 409886/1135
    das Kohlenstoffatom
    in der 17'-Stellung eine der folgenden
    Strukturen
    Il
    ,C.
    beziehungsweise
    0 - A
    G B
    in welchletzteren A für Wasserstoff oder
    einen Acylrest, der sich von einer Mono- beziehungsweise Dicarbonsäure ableitet, oder anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise
    - 82 409886/1135
    Phosphorsäurerest, der gegebenenfalls in Salzform vorliegt, steht und
    B Wasserstoff oder einen gesättigten beziehungsweise ungesättigten Alkylrest mit bis zu 4- Kohlenstoffatomen bedeutet,
    aufweist und
    die Ringe A und B gesättigt sind oder
    1 Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2-, 2,3-, 4,5- oder 5,6-Btellungen oder
    2 Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1,2- und 4-,5-Stellungen aufweisen und
    die Ringe A1 und B1 eine der folgenden
    Strukturen
    409886/1135
    (a)
    (c)
    beziehungsweise
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    -W-
    haben.
    3.) Disteroidyläther nach Anspruch 1 der Formel
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    worin die Wellenlinien
    angeben, daß der in den 5- und/oder 5'-Stellung611 gegebenenfalls vorliegende Wasserstoff und der in der 16'-Stellung gegebenenfalls vorliegende Substituent die o(- oder ß-Konfiguration hat,
    R, R
    , und
    sowie die Ringe A und B wie im Anspruch 2 festgelegt sind,
    R2. Wasserstoff, eine ß-Hydroxygruppe oder Ketosauerstoff darstellt oder im Falle, daß X für Chlor steht, auch Chlor bedeuten kann,
    für Wasserstoff, eine, gegebenenfalls mit einer niederen aliphatischen Säure veresterte , o(-Hy ar oxy gruppe, einen (Χ,-Methylrest, einen ß-Hethylrest oder einen Methylenrest steht,
    H1-, Wasserstoff oder eine, gegebenenfalls mit einer niederen aliphatischen Säure veresterte, Hydroxygruppe bedeutet,
    409886/1135
    Rgi Wasserstoff, eine Hy-
    droxygruppe oder eine mit einem, gegebenenfalls in Salzform vorliegenden, Mono- beziehungsweise Dicarbonsäurerest oder anorganischen Sauerstoffsäurerest, vorzugsweise Schwefelsäure- beziehungsweise I'hosphorsäurerect, veresterte Hydroxygruppe darstellt,
    X - für Wasserstoff, Fluor
    oder Chlor steht und
    die Ringe A1 und B1 eine der folgenden
    Strukturen
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    (a)
    beziehungsweise
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    haben,
    wobei im Falle des Vorliegens von
    (d) beziehungsweise
    (e) die 6'-Stellung durch Halogen, vorzugsweise Chlor beziehungsweise Fluor, oder einen Methylrest -substituiert sein kann.
    4-.) 17ß-(i7lß-Hydroxy-i9l-nor-17'o<-pregna-3l ,5'-dien-
    -20l-in-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on und dessen 17'-Ester mit einer Mono- beziehungsweise Dicarbonsäure oder einer anorganischen Sauerstoffsäure.
    5.) 17ß-(17'ß-Propionoxyöstra-3l,5'-dien-3'-yloxy)- -östr-4-en-3-on.
    6.) 17ß-(i7'ß-Hydroxyöstra-3',5'-dien-3'-yloxy)-östr- -4-en-3-on.
    7.) 17ß-(i7'ß-Lauroyloxyöstra-3',5'-dien-3'-yloxy)- -östr- 4-en-3-on.
    8.) 17ß-(i7'o(,-Acetoxy-20f-oxo-6l-methylpregna-3' ,5'- -dien-3'-yloxy)-östr-4-en-3-on.
    9.) 17ß-(2O·-Oxo-19'-norpregna-3',5'-dien-3'-yloxy )- -östr-4-en-3-on.
    10.) 17ß-(i7'ß-Propionoxyandrosta-3',5'-dien-31-yloxy)- -östr-4 -en-3-on.
    - 89 -409886/1135
    11.) 17ß-(i7'ß-Hydroxyb'stra-3' ,5'-dien-3'-yloxy)-östr- -4-en-3-oiih.albsuccinat.
    12.) 17ß-(i7'ß-Acetoxy-5l6(~androsta-1',3'-dien-3'- -yloxy) -5o(-andr os t-1 -en-3-on.
    13.) 17ß-(i7'ß-Acetoxy-19l-nor-17V-pregna-3l,5'-dien- -20'-in-3'-yloxy)-androst-5-en-3ß-olacetat.
    14.) I7ß-(17' ß-IIydroxy-17 'txl-methylandrosta-3' , 5 '-dien- -3'-yloxy)-androst-^-en^-on.
    15.) 17ß-(i7'ß-Acetoxy-19l-nor-17V-pregna-31^'-dien- -20'-in-3'-yloxy)randrost-4-en-3-on.
    16.) 17ß-(9'DC-inluor-11 'ß,17\-dihydroxy-20'-oxo-21f- -acetoxy-16'ß-methylpregna-3',5'-dien-3'-yloxy)-
    17.) I7ß-(171Qt-Acetoxy-20'-oxopregna-3l ,5'-dien-3 '- -yloxy)-5ot-androstan-3-on.
    18.) 17ß-(i7'ß-Hydroxyandrosta-3',5'-dien-3'-yloxy)- -androst-4-en-3-on und dessen 17'-Halbsuccinat.
    19.) 17ß-(i7'ß-Propionoxyöstra-3l,5'-dien-3'-yloxy)- -andrο st-4—en-3-on.
    20.) I7ß-(11' ,20'-Dioxo-17'o^-hydroxy-21 '-acetoxypregna- -1 '\3',5'-t^ien-3'-yloxy)-Östr-4—en-3~on.
    21.) 17ß-(91O^-I1IuOr-I? y-hydroxy-11 · , 20 ■ -dioxo-21 · ~acetoxy-16'ß-methylpregna-1',3'»5'-trien-3'- -yloxy) -ö
    22O 17^-(9'0(,-I1IuOr-II · i20'-dioxo-17l«K,21 '-dihydroxy- -16'ß-methylpregna-1',3*,5'-trien-31-yloxy)-östr-
    -409886/1135
    23.) 173-(9'8C-FlUOr-H ' ,20l-dioxo-17'oC-hydroxy-21 '- -halbsuccinoxy-16'ß-methylpregna-i',3', 5l-trien -3l-ylo:xy)-östr-4-en-3-on.
    -16'ß-methylpregna-3' , 5'-dien-3'-yloxy)-5o<-androst-1-en-3-on.
    25.) 17ß-(i7'ß-Propionoxyöstra-3',5'-dien-3r-yloxy)- -5ot-androst-2-en.
    26.) Pharmazeutisches Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 1 oder mehr Verbindungen nach Anspruch 1 bis 25 als Wirkstoff beziehungsweise Wirkstoffen in Mischung mit einem pharmazeutisch brauchbaren Träger.
    27.) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 17ß-Hydroxysteroid der Androstan-, 19-Norandrostan-, Gonan- oder 13-A'thylgonanreihe mit einem enolisierten beziehungsweise acetalisierten 3'-Ketosteroid der Androstan-, Gonan- oder Pregnanreihe oder einem 18'-Homo- beziehungsweise 19'-Norderivat desselben unter wasserfreien Bedingungen in einem organischen Verdünnungsmittel in Gegenwart eines sauren Katalysators bei Temperaturen von 50 bis 200°C umsetzt.
    28.) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß man einen 17-Cycloalkenylather eines 17ß-Hydroxysteroides der Androstan-, 19-Korandrostan-, Gonan-
    - 91 _ 409886/1135
    oder 13-Äthylgonanreine mit einem 3'-Ketosteroid der Androstan-, Gonan- oder Pregnanreihe oder einem 18'-Homo- beziehungsweise 19'-Norderivat desselben unter wasserfreien Bedingungen in einem organischen Verdünnungsmittel in Gegenwart eines sauren Katalysators bei Temperaturen von 50 bis 2000C um.setzt. .
    Verfahren nach Anspruch 27 zur Herstellung der Disteroidyläther nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als i7ß-Hydroxysteroid ein solches der Formel
    409886/1135
    worin die Wellenlinie, die
    Struktur der Ringe A und B und R, R,- und Rp
    wie im Anspruch 2 festgelegt sind, außer daß R keine freie Hydroxygruppe bedeuten kann, und
    als enolisiertes beziehungsweise acetalisiertes 3'-Ketosteroid einen Enoläther oder ein Acetal eines 3'-Ketosteroides der Formel
    409886/1135
    - 93 -
    worin die Wellenlinie,
    Hyi ■ » R"-> ι * H-:
    und X
    j ι » "2' * 3' sowie das Kohlenstoffatom in der 17'-Stellung einschließlich A und B
    die Ringe A1 und B1
    wie im Anspruch 2 festgelegt sind, außer daß A nicht Wasserstoff
    bedeuten kann, und
    gesättigt sind oder 1 oder 2 'Doppelbindungen in den 1*,2'- und/oder 4-·,5'-Stellungen aufweisen,
    miteinander umsetzt.
    30.) Verfahren nach Anspruch 27 zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß man als 17ß-Hydroxysteroid ein solches der Formel
    IV ,
    409886/1135
    worin die Wellenlinie, die Struktur der Ringe A und B und E, R1 und R2
    wie im Anspruch 3 festgelegt sind, außer daß R keine freie Hydroxygruppe bedeuten kann, und
    als enolisiertes beziehungsweise acetalisiertes 3'- -Ketosteroid einen Enoläther oder ein Acetal eines 3'-Ketosteroides der Formel
    R6.
    C = O
    VI
    409886/1135
    worin die Wellenlinien und
    R^ ι » Rx ι » R/j. ι » «κ ι t
    R6, und X wie im Anspruch 3 festge
    legt sind, außer daß Rg1 keine freie Hydroxygruppe bedeuten kann,' und
    die Ringe A1 und B1 gesättigt sind oder 1 oder
    2 Doppelbindungen in den 1»,2'- und/oder 4f,5'- -Stellungen aufweisen,
    miteinander umsetzt.
    31.) Verfahren nach Anspruch 27 his 30, dadurch gekennzeichnet, daß man den erhaltenen Disteroidyläther zur Überführung der gesamten gegebenenfalls vorliegenden Estergruppen oder eines Teiles derselben in freie Hydroxygruppen einer alkalischen Deacylierung unterwirft .
    32.) Verfahren nach Anspruch 27 bis-311 dadurch gekennzeichnet, daß man in den 3- und/oder 11'-Stellungen der erhaltenen Disteroidyläther gegebenenfalls vorliegende Ketogruppen zu den entsprechenden Hydroxygruppen reduziert.
    33.) Verfahren nach Anspruch 27 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß man in den 3-» 17'- und/oder 21'-Stellungen der erhaltenen Disteroidyläther gegebenenfalls vorliegende acylierbare Hydroxygruppen mit einer Mono- beziehungsweise Dicarbonsäure oder einer anorganischen Sauerstoffsäure zu den gewünschten Estergruppen verestert.
    ■/
    409886/113b
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147183A (en) * 1962-04-16 1964-09-01 Boehringer Sohn Ingelheim Bis-(steroid-21)-dicarboxylic acid esters
US3501507A (en) * 1968-09-06 1970-03-17 Lilly Co Eli Photodimers of delta**4,9-steroids

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147183A (en) * 1962-04-16 1964-09-01 Boehringer Sohn Ingelheim Bis-(steroid-21)-dicarboxylic acid esters
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chem. Abstr., Vol. 67, Ref. 100 336, 1967 *

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