DE2335676A1 - Handophthalmoskop - Google Patents
HandophthalmoskopInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
P 72/15 P 73/6
5.7.1973 -402 Ma/Fs
ELTEO GMBH, GESELLSCHAFT FÜR STRAHLIJNGSTECHIfIK:,
6900 Heidelberg, Kurpfalzring 106
Handophthalmoskop
Die Erfindung "betrifft ein Handophthalmoskop mit einem für
"binokularen Gebrauch vorgesehenen Gehäuse, einer bedarfsweise mechanisch und funktionell mit dem Gehäuse verbindbaren Kamera
sowie einem Beobachtungssystem, dessen optische Achse mit
derjenigen einer im zugehörigen Lampenstab angeordneten Lichtquelle in einer Ebene liegt und mit dieser in Richtung auf
den auszuleuchtenden Augenhintergrund konvergierend zusammenläuft.
Aus dem DT-GM 7 201 865 ist ein Handophthalmoskop der in Rede
stehenden Art bekannt, bei dem die im Lampenstab angeordnete Lichtquelle eine Halogenlampe ist. In den Strahlengang der Lampe
lassen sich bei Bedarf Blenden und Filter einführen, die eine Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse ermöglichen sollen.
Die 4 mm lange und 1 mm im Durchmesser betragende V/endel kann
hierbei nur mit einer relativ kleinen Blendenaussparung einen gut ausgeleuchteten Lichtfleck am Augenhintergrund erzeugen.
Will man einen größeren Lichtfleck gleichguter Qualität erzeugen, so müßte außer der Blende vor allem der Wendelquerschnitt abgeändert
werden-.- Ton der ITorm abweichende Wendel querschnitte sind jedoch in der Industrie - wenn überhaupt - nur mit unverhältnismäßig
großem Kostenaufwand erhältlich. Verwendet man dagegen dieselbe Wendel mit einer größeren Blende, so werden die
Randbereiche des Lichtflecks schwächer und bei verringertem Abstand zwischen Lampe und Blende sogar uneinheitlich ausgeleuchtet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, für die unter Zuhilfenahme eines Handophthalmoskops zu erstellende Diagnose eines Augenarztes
insbesondere hinsichtlich Größe und Helligkeit der zu untersuchenden Netzhautstelle optimale Bedingungen zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die
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Wendel einer die Lichtquelle darstellenden Glühlampe durch Projektion mit Hilfe eines verwindbar montierten sphärischen
Gegenspiegels unmittelbar neben sich selbst als' Luftbild abbildbar ist und der durch Wendel und Luftbild entstandene
Lichtfleck der Ausleuchtung des Augenhintergrundes dient. Durch diese Maßnahme wird auf der Netzhaut bei unverminderter
Helligkeit ein Lichtfleck erzeugt, der gegenüber dem Abbild des einfachen Wendelquerschnittes eine viemal so große Fläche
besitzt. Um diesen Effekt in einfachster Weise zu erzielen oder bedarfsweise Korrekturen durchführen zu können ist es
zweckmäßig, den sphärischen Gegenspiegel über verwindbar ausgebildete Stege an der Lampenfassung zu befestigen.
Eine optimale Ausleuchtung des Augenhintergrundes ist jedoch
nicht nur für die momentane Betrachtung sondern auch für das bildliche Festhalten der erkrankten Stelle mittels einer
Kamera wesentlich, die anstelle des zweiten Okulars am Gehäuse befestigbar und bedarfsweise mit einem Blitzgerät verbunden
sein kann. Bei Verwendung eines handelsüblichen Fotoapparates, den man unter Umständen schon besitzt, ist die Preisdifferenz
zu dem normalen, d.h. nicht mit dieser Umbaumöglichkeit versehenen Ophthalmoskop relativ gering. Sofern eine hierfür
am besten geeignete Kleinstbildkamera zur Verfügung steht, ist auch die Gewichtszunahme des mit einem solchen Apparat
ausgerüsteten Ophthalmoskops unbedeutend. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Kamera mit
einem die vom Blitzgerät ausgestrahlte Lichtenergie zum Abschalten des Blitzgerätes ausnutzenden Sensor ausgerüstet
ist. Dadurch werden die für eine richtige Filmbelichtung günstigsten Werte erzielt, ohne das Blitzgerät über Gebühr
zu strapazieren.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Kamera seitlich oder oberhalb des fehlenden zweiten Okulars
Hd
und rechtwinkelig zu diesem angeordnet sowie über einen schalter auslösbar ist. Da der Lampenstab vom Beobachtungs-
Okul
Hand— pder /Fuß
-5-
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system aus nach abwärts gerichtet ist, stört ein seitlich oder gegebenenfalls in Eichtung nach oben, aufgesetzter Mechanismus
am wenigsten. Auch ist die Verwendung eines Fußauslösers zweckmäßig, weil der Arzt in der einen Hand das Ophthalmoskop und in
der anderen eine zugehörige Lupe halten muß. Hinsichtlich der räumlichen Ausnutzung ist es ferner zweckmäßig, ein dem Objektiv
der Kamera entsprechendes Objektiv anstelle von Kamera-Objektiv
und Okular rechtwinkelig zu letzterem innerhalb des Beobachtungssystems anzuordnen. Am billigsten kommt es, wenn das Objektiv
ein aus zwei miteinander verkitteten Linsen bestehender und mit der Kamera über einen Tubus verbundener Achromat ist.
In der nachfolgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert und in der Zeichnung dargestellt, wobei die in den beiden Figuren einander entsprechenden Teile
dieselben Bezugszahlen tragen. Es zeigen
Fig. 1 die schematische Darstellung eines Handophthal-
moskops mit aufgesetztem Fotoapparat in Durchblickrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Ophthalmoskop gemäß Fig. 1 im Bereich der Lichtquelle und
des sphärischen Gegenspiegels sowie
Fig. 3 den Bereich gemäß Fig. 2 in Draufsicht.
Das Gehäuse eines konventionellen Ophthalmoskops gemäß Fig. 1
besteht im wesentlichen aus dem das Beobachtungssystem enthaltenden,
für binokularen Gebrauch vorgesehenen Teil 5 mit
den strichliert angedeuteten Okularen 1 und 2 sowie dem zugehörigen grifförmigen Lampenstab 3· In bekannter V/eise enthält
der Lampenstab ferner eine beispielsweise als Halogenglühlampe ausgebildete Lichtquelle 4- gemäß Fig. 2 und 3 sowie einen
in der Zeichnung nicht dargestellten Miniaturbelüfter, wobei
die optische Achse des Lampenstrahlengangs mit derjenigen
des Beobachtungssystems in einer Ebene liegen; die optischen
Achsen laufen ausgangseitig konvergierend zusammen, um sich
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schließlich in der Zwischenbildebene vor der Lupe zu schneiden, was jedoch in der Zeichnung aus Gründen der Übersichtlichkeit
weggelassen wurde.
Die gemäß den Fig. 2 und 3 in einer Fassung 9 befestigte Lampe befindet sich in einer zu den Stiften 15 definierten Lage,
was für das Auswechseln der Lampe von Bedeutung ist. Optisch nicht nutzbar ist das verschmolzene Ende 11 der Lampe. In vorliegendem
Ausführungsbeispiel ist ihr Wendel IO als Rundwendel ausgeführt, jedoch sind auch andere Querschnittsformen denkbar.
An der Innenseite der Fassung 9 sind mit ihrem einen Ende aus verwindbarem Material hergestellte Stege 12 befestigt,: die mit
ihrem anderen Ende einen in bezug auf die Fassung 9 konzentrisch angeordneten sphärischen Gegenspiegel 15· aus beispielsweise
Messing tragen, der im beschriebenen Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von 10 mm besitzt. Da sich von der Wendel 10 für
die Bildung des den Augenhintergrund ausleuchtenden Lichtflecks lediglich etwa 1 mm ausnutzen lassen, wird mit Hilfe des
Spiegels IJ eine Vergrößerung des projezierten Bildes erzeugt,
indem der Spiegel über die verwindbar ausgebildeten Stege 12 soweit aus seiner zentralen Lage verstellt wird, daß der von
ihm reflektierte Lichtanteil unmittelbar neben der Wendel ein Luftbild 14 erzeugt. Der durch die Wendel 10 und das Luftbild
entstandene Lichtfleck gelangt sodann auf optischem Weg auf die Augennetzhaut.
In dem Gehäuseteil 5 (Fig. l) ist auf der in Blickrichtung
linken Seite das Okular 1 mit nicht dargestelltem Umlenkspiegel vorgesehen, wohingegen die entsprechenden Elemente
auf der rechten Seite für die Befestigung einer Kamera 7
ausgebaut werden können. Das handelsübliche Kameraobjektiv ist hierbei gegen einen aus zwei miteinander verkitteten
Linsen bestehenden, in der Zeichnung nicht sichtbaren Achromat mit beispielsweise 100 mm ,Brennweite ausgetauscht,
der über einen Tubus 6 mit der Kamera verbunden ist. Letzterer wird hierbei räumlich in das Beobachtungssystem einbezogen
und um 90° zur Einblickrichtung versetzt. Ein von der binokularen Betrachtungsweise übernommenes, in der Zeichnung
gleichfalls nicht sichtbares Prisma sorgt sowohl für den Strah-
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lengang in Blick- bzw. Beobachtungsrichtung als auch für denjenigen Strahlengang, der den fotografischen Zwecken
dient. Da für das Ophthalmoskopieren auch noch eine Lupe erforderlich ist, wird die Kamera 7 "beispielsweise über einen
Hand- oder Fußauslöser 8 betätigt. Bei Verwendung eines Blitzgerätes 16 kann in der Kamera 7 schließlich auch noch ein
Sensor 17 vorgesehen werden, der die vom Blitzgerät ausgestrahlte Lichtenergie nach erfolgter Belichtung des Filmes
dazu verwendet, das Blitzgerät im richtigen Augenblick wieder auszuschalten.
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Claims (7)
- PatentansprücheHandophthalnubskop mit einem für binokularen Gebrauch vorgesehenen Gehäuse, einer bedarfsweise mechanisch und funktionell mit dem Gehäuse verbindbaren Kamera sowie einem Beobachtungssystem, dessen optische Achse mit derjenigen einer im zugehörigen Lampenstab angeordneten Lichtquelle in einer Ebene liegt und mit dieser in Richtung auf den auszuleuchtenden Augenhintergrund konvergierend zusammenläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel (10) einer die Lichtquelle darstellenden Glühlampe (4) durch Projektion mit Hilfe eines verwindbar montierten sphärischen Gegenspiegels (IJ) unmittelbar neben sich selbst als Luftbild (14) abbildbar ist.und der durch Wendel und Luftbild entstandene Lichtfleck der Ausleuchtung des Augenhintergrundes dient.
- 2. Handophthalmoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der sphärische Gegenspiegel (13) über verwindbar ausgebildete Stege (12) an der Lampenfassung (9) befestigt ist.
- 3. Handophthalmoskop nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der ausgeleuchtete' Augenhintergrund mit Hilfe einer anstelle des zweiten Okulars (2) am Gehäuse (5) befestigbaren und mit einem Blitzgerät (16) verbundenen Kamera (7) fotografierbar ist.
- 4. Handophthalmoskop nach Anspruch 3i dadurch, gekenn zeichnet , daß die Kamera (7) mit einem die vom Blitzgerät (16) ausgestrahlte Lichtenergie zum Abschalten des Blitzgerätes ausnutzenden Sensor (17) ausgerüstet ist.409885/0714
- 5· Handophthalmoskop nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera (7) seitlich oder oberhalb des fehlenden zweiten Okulars £2) und rechtwinkelig zu diesemHand- oder angeordnet sowie über einen/Fußschalter (8) auslösbar ist.
- 6. Handophthalmoskop nach einem oder mehreren der voraus-** gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Objektiv der Kamera (7) entsprechendes Objektiv anstelle von Kamera-Objektiv und Okular (2) rechtwinkelig zu letzterem innerhalb des Beobachtungssystems angeordnet ist.
- 7. Handophthalmoskop nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Kamera-Objektiv entsprechende Objektiv ein aus zwei miteinander verkitteten Linsen bestehender und mit der Kamera (7) über einen Tubus (6) verbihdbarer Achromat ist.409886/07U
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE19732335676 DE2335676A1 (de) | 1973-07-13 | 1973-07-13 | Handophthalmoskop |
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| DE2335676A1 true DE2335676A1 (de) | 1975-01-30 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE2335676A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312606A1 (de) * | 1983-04-08 | 1984-10-11 | Detlef Karl 7900 Ulm Pötzsch | Indirektes blitzophtalmoskop mit photozusatz |
| FR2622786A1 (fr) * | 1987-11-10 | 1989-05-12 | Giet Francis | Appareil pour l'examen des yeux par iriscopie et par irigraphie |
-
1973
- 1973-07-13 DE DE19732335676 patent/DE2335676A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312606A1 (de) * | 1983-04-08 | 1984-10-11 | Detlef Karl 7900 Ulm Pötzsch | Indirektes blitzophtalmoskop mit photozusatz |
| FR2622786A1 (fr) * | 1987-11-10 | 1989-05-12 | Giet Francis | Appareil pour l'examen des yeux par iriscopie et par irigraphie |
| WO1989004139A1 (fr) * | 1987-11-10 | 1989-05-18 | Francis Giet | Appareil pour l'examen des yeux par iriscopie et/ou irigraphie |
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