[go: up one dir, main page]

DE2335045A1 - Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines teils der in zementdrehofen-abgasen enthaltenen alkalien - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines teils der in zementdrehofen-abgasen enthaltenen alkalien

Info

Publication number
DE2335045A1
DE2335045A1 DE19732335045 DE2335045A DE2335045A1 DE 2335045 A1 DE2335045 A1 DE 2335045A1 DE 19732335045 DE19732335045 DE 19732335045 DE 2335045 A DE2335045 A DE 2335045A DE 2335045 A1 DE2335045 A1 DE 2335045A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
condensation
bodies
partial flow
flow
rotary kiln
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732335045
Other languages
English (en)
Other versions
DE2335045C2 (de
Inventor
Soeren Bent Christiansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLSmidth and Co AS
Original Assignee
FLSmidth and Co AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLSmidth and Co AS filed Critical FLSmidth and Co AS
Publication of DE2335045A1 publication Critical patent/DE2335045A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2335045C2 publication Critical patent/DE2335045C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/60Methods for eliminating alkali metals or compounds thereof, e.g. from the raw materials or during the burning process; methods for eliminating other harmful components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/68Halogens or halogen compounds
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • F27B7/2025Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

Anmelder: F.L. Smidth & Co. A/S, Vigerslev Alle 77, Kopenhagen-VaIby / Dänemark
Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung eines Teils der in Zsmentdrehofen-Abgasen enthaltenen Alkalien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen eines Teils Alkali, Chlor oder Schwefel enthaltender gasförmiger Komponenten aus den Abgasen eines Drehofens, in dem im Rahmen der Zementherstellung Zementrohmehl zu Zementklinker gebrannt wird. Die Erfindung betrifft des weiteren eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens.
Zur Senkung des Brennstoffverbrauchs des Drehofens und zur Erzielung eines wirkungsvollen Betriebs der Anlage ist es allgemein übliche Praxis, eine Vorerwärmung und in einigen Fällen auch eine Teil-Kalzination des Rohmehls in einem Suspensions-Vorerwärmer vorzusehen, bevor das Rohmehl in den Drehofen für die Hauptwärmebehandlung, d.h. die Kalzination oder Vervollständigung der Kalzination und den eigentlichen Brenn- oder Sinterprozess, eingeführt wird. '
-2-
. 309885/1043
Nahezu alle Zementrohmaterialien enthalten in einem bestimmten Ausmaß Komponenten mit einem Alkali-, Chlor- oder Schwefelanteil, und diese Komponenten können zu verschiedenen Nachteilen führen, wenn ihre Menge zu groß ist. Der Einfachheit halber werden diese Komponenten im folgenden als Alkalien bezeichnet, jedoch ist stets zu beachten, daß hierunter Komponenten mit einem Alkali-, Chlor- oder Schwefelanteil verstanden werden sollen. Es wurde festgestellt, daß, sofern die Zementherstellung nach dem oben erläuterten Verfahren stattfindet, die Nachteile infolge der Alkalien besonders evident sind.
Die Art der Nachteile ist jedem mit der Zementherstellung befaßten Fachmann bekannt. Ein übermäßiger Alkalianteil äußert sich insbesondere durch Bildung sehr nachteiliger Verkrustungenim Suspensions-Vorwärm er, durch erhöhte Schwierigkeiten während des Brennprozesses im Drehofen und durch eine verminderte Qualität des Zements.
Es wurden daher bereits viele Versuche unternommen, die nachteiligen Einflüsse der Alkalien zu überwinden, und diese Versuche waren auch in einem bestimmten Ausmaß erfolgreich, zogen jedoch andere kleinere Nachteile nach sich.
Bei einem Verfahren wird ein direkter Kontakt zwischen den heißen Abgasen des Drehofens und Schichten verhältnismäßig kalter Körper (sogenannter Kondensationskörper) bewerkstelligt, wodurch die in den Abgasen enthaltenen, gasförmigen Alkalien zur Kondensation in Form einer festen Beschichtung auf den Oberflächen der Körper gezwungen werden, die anschließend aus dem Gasstrom zur Reinigung entfernt werden müssen.
309885/ 1043
Die Erfindung stellt eine Abwandlung und Verbesserung des oben angegebenen Verfahrens dar. Die Erfindung sieht ein Verfahren zur Entfernung eines Teils der Alkalien, d.h. der gasförmigen und Alkali, Chlor oder Schwefel enthaltenden Komponenten, aus den Abgasen eines Drehofens vor, in dem Zementrohmehl zu Zementklinker weiterverarbeitet wird, das gekennzeichnet ist durch eine Aufteilung des Abgasstroms des Drehofens in einen Hauptstrom, der durch einen Suspensions-Vorwärmer zur Vorwärmung des Zementrohmehls vor dessen Einführung in den Drehofen hindurchgeführt wird, und einen Teilstrom und eine Hindurchführung des Teilstroms durch einen Schauer freifallender Kondensationskörper, die in Hinblick auf den Teilstrom von verhältnismäßig so kalter Temperatur sind, daß die Alkalien des Teilstroms auf den Kondensationskörpern kondensieren und als feste Beschichtung der fallenden Körper aus dem Teilstrom entfernt werden.
Die Aufteilung des Abgas Stroms wird derart vorgesehen, daß durch Entfernung eines Teils der Alkalien aus dem Abgas strom in den Teilstrom, die tatsächliche Menge der Alkalien, die vom Hauptstrom in den Vorwärmer mitgenommen wird, auf ein annehmbares Maß reduziert wird. Des weiteren ermöglicht die wirkungsvolle Entfernung der Alkalien aus dem Teil strom, daß dieser Strom anschließend dem Hauptstrom im Vorwärmer oder einem anderen Teil der Zementher steilungsanlage, an dem das Fehlen der Alkalien bevorzugt wird, zugeführt wird, was weiter unten noch weiter ins Einzelne gehend beschrieben wird.
Die wirkungsvolle Alkalientfernung aus dem Teilstrom ist teilweise auf die Verwendung einer sehr großen Anzahl einzelner Kondensations körper zurückzuführen, die frei durch den Gasstrom fallen gelassen werden. Diese Körper stehen in keiner bemerkenswerten gegen-
+) durch 309885/104 3
seitigen Berührung und bieten einen großen Gesamtoberflächenbereich für die Kondensation der Alkalidämpfe, so daß ein sehr großer Anteil der in dem Teilstrom enthaltenen Alkalien eingefangen wird.
Infolge des großen und kalten Kondensationsoberflächenbereichs, der von den Kondensationskörpern für die in dem Teilstrom vorhandenen Alkalidämpfe zum frühest möglichen Zeitpunkt nach dem Austritt des Stroms aus dem Drehofen geschaffen ist, sind die Wände des Durchlasses, durch den der Teilstrom hindurchfließt, nur in einem geringen Ausmaß Alkali ve rkrustungen ausgesetzt. Sofern jedoch derartige Tendenzen auftreten sollten, lösen die Kondensationskörper, die sich in der Nähe der Durchlaßwände bewegen, jegliche Verkrustung im Anfangs stadium ihrer Bildung auf.
Der Durchlaß, durch den der Teilstrom des Abgases hindurchläuft, ist derart angeordnet, daß in dem Bereich, in dem die Berührung zwischen dem Gas und den Kondensationskörpern stattfindet, der Gasstrom sich entweder nach oben, d.h. im Gegenstrom zu den frei fallenden Kondensationskörpern, oder im wesentlichen horizontal, d.h. im Kreuzstrom zu den frei fallenden Kondensationskörpern, bewegt. Gewöhnlich sind die örtlichen Bedingungen, insbesondere in Hinblick auf die Raumverhältnisse, für die Verwendung des einen oder des anderen dieser beiden Verfahren entscheidend.
Die Kondensationskörper können aus Metall oder Keramik hergestellt und als Kugeln bzw. Bälle, Zylinder oder Spiralen gestaltet sein. In alternativer Ausbildung können sie jedoch auch aus Naturstein, beispielsweise grobem Kies oder Schotter, bestehen. Insbesondere wurde die Verwendung von Stahl- bzw. Eisenkügelchen von im wesentlichen gleicher Größe mit einem Durchmesser zwischen 2 und 10 mm als vorteilhaft festgestellt. Stahlkügelchen mit einem
30988 5/1(U3
Durchmesser innerhalb des angegebenen Rahmens besitzen ein ausreichendes Fallverhalten in dem Teilstrom und werden in diesem auch nicht mitgerissen, gleichgültig ob sich dieser im Gegen- oder Kreuzstrom bewegt.
Wenn die alkalibeschichteten Kondensationskörper den Gasstrom verlassen haben, werden sie vorzugsweise von ihrer Beschichtung befreit, so daß sie erneut verwendet werden können, insbesondere wenn die Körper aus Metall oder Keramik bestehen. Die Entfernung der Beschichtungen kann dadurch bewirkt werden, daß die Körper Schlägen, Stoßen, Vibrations- und/oder Reibungskräften ausgesetzt werden, und das gelöste Beschichtungsmaterial wird anschließend von den gereinigten Kondensationskörpern separiert. In alternativer Ausbildung können die Beschichtungen mit Hilfe von Wasser abgewaschen werden, oder wird die Beschichtung vielleicht überhaupt nicht entfernt. In letzterem Fall, der üblich ist, wenn die Kondensationskörper aus grobem Kiesel geformt sind, werden die Körper entfernt bzw. vernichtet. ·
Während der gesamten Zeit, während der die Kondensationskörper nicht mit dem heißen Teilstrom des Gases in Berührung stehen, unterliegen sie in einem bestimmten Maß einer natürlichen Kühlung; sie werden jedoch, sofern sie erneut verwendet werden sollen, in vorteilhafter bzw. bevorzugter Weise einer weiteren Kühlung, vorzugsweise nach ihrer Befreiung von den Beschichtungen, vor ihrer Wiederverwendung unterzogen. Als Ergebnis hiervon sind sie kälter, als sie.andererseits sein würden, wenn sie in den Teilstrom des Abgases wiedereingeführt werden, und sind sie somit in der Lage, eine größere Alkalimenge zu kondensieren.
88 5/1043
Diese beträchtliche Abkühlung der Kondensationskörper kann dadurch bewirkt werden, daß sie durch einen ständigen Strahl einer Kühlflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, hindurchgeführt werden, wobei die Anordnung eine derartige ist, daß die Flüssigkeit sofort verdampft und die Körper im wesentlichen trocken zurückbleiben und schrittweise auf die gewünschte Temperatur abgekühlt werden.
Alternativ hierzu kann die beträchtliche Abkühlung der Kondensationskörper dadurch erreicht werden, daß atmosphärische Luft über die Kondensationskörper während einer geeigneten Zeitspanne hinweggeblasen wird, nachdem die Körper durch den Teilstrom des Abgases hindurchgeführt worden sind,
Nach Entfernung des größten Teils seiner Alkalien und nach Abgabe eines Teils seines Wärmegehalts an die Kondensationskörper wird der Teilstrom des Abgases mindestens zum Teil in bevorzugter Weise in einem anderen Stadium des Zementherstellungsprozesses verwendet.
Beispielsweise kann die in dem gereinigten Teilstrom des Abgases enthaltene Wärme verwendet werden, indem mindestens ein Teil des Teilstroms mit dem Hauptstrom des Abgases während dessen Durchlaufs durch den Suspensions-Vorwärmer, vorzugsweise an einer Stelle, an der die Temperaturen des Teilstroms und des Hauptstroms nahezu dieselben sind, wieder vereinigt wird. Nach dem Austritt aus dem Vorwärmer werden die wieder vereinigten Gasströme vorzugsweise von einer beträchtlichen Staubmenge, die sie in Suspension tragen, vor ihrer Abgabe in die Atmosphäre befreit.
In einem anderen Fall, in dem die in dera gereinigten Teilstrom des Abgases enthaltene Wärme verwendet werden kann, wird mindestens
- 7 309885/10Λ3
ein Teil des gereinigten Teilstroms des Abgases als Zusatz der Primär- und/oder Sekundärluft zugegeben, die zur Unterstützung der Verbrennung im Drehofen zugeführt wird. Da Drehofen jedoch gewöhnlich eine sehr große Baulänge aufweisen und die Primär- und Sekundärluft dem Ofen an seinem Auslaßende zugeführt werden muß, während der gereinigte Teilstrom des Abgases am Einlaßende des Ofens zur Verfügung steht, bedarf es einer langen Leitung, um den gereinigten Teilstrom des Abgases vom einen Ende des Ofens zum anderen zu führen. Trotz wirkungsvoller Wärmeisolation dieser Leitung tritt ein Wärmeverlust während der Durchführung des Teilstroms durch die Leitung auf und kann die Leitung als solche nachteilig sein.
Es ist daher wirkungsvoller, die in dem gereinigten Teilstrom des Abgases enthaltene Wärme zum Trocknen und Vorwärmen der Zementrohmaterialien zu verwenden, bevor das Material als Rohmehl dem Suspensions-Vorwärmer zugeführt wird, und zwar vorzugsweise während des Mahlens der Rohmaterialien in einer Mühle. In der Regel ist die Mühle eines Zementwerks in der Nähe des Einlaßendes eines Drehofens gelegen, so daß das oben genannte Problem des Wärmeverlustes in diesem Fall nicht von Bedeutung bzw. nicht zu berücksichtigen ist.
Eine weitere Möglichkeit der Verwendung mindestens eines Teils des gereinigten Teilstroms des Abgases besteht darin, den Teilstrom durch einen Staubabscheider vor seiner Abführung in die Atmosphäre hindurchzuführen. Dieser sammelt den von dem Teilstrom getragenen Staub, der verhältnismäßig alkalifrei ist, und reinigt des weiteren das Gas vor dessen Abführung. Der Staub kann dem Rohmehl zugegeben werden, das in den Drehofen eingeführt wird. Es kann derselbe Staubabscheider verwendet werden, der dazu verwendet wird,
3 0 983 5/1043
den Haupt strom des Abgases nach dessen Durchführung durch den Suspensions-Vorwärmer und vor seiner Abführung in die Atmosphäre zu reinigen.
Des weiteren sieht die Erfindung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens vor, die gekennzeichnet ist durch einen Drehofen zum Brennen von Zementrohmehl zu Zementklinker, einen an den Drehofen angeschlossenen Suspensions-Vorwärmer zur Vorwärmung des Zementrohmehls vor dessen Einführung in den Drehofen mit Hilfe der Abgase des Drehofens, einen an den Suspensions-Vorwärmer angeschlossenen Staubabscheider zur Reinigung der gekühlten Abgase vor deren Abführung in die Atmosphäre, eine von der Anschlußleitung des Drehofens an den Suspensions-Vorwärmer ausgehende derartige Abzweigungsleitung, daß die Abgase des Drehofens während des Betriebs in einen durch den Vorwärmer strömenden Hauptstrom und einen in die Abzweigungsleitung einströmenden Teilstrom unterteilt wird, Mittel zur fortlaufenden Zuführung von Kondensationskörpern durch eine oder mehrere öffnungen in der Wandung der Abzweigungsleitung derart, daß sich die Kondensationskörper frei als Schauer im Gegen- oder Kreuzstrom durch den in der Abzweigungsleitung strömenden Teilstrom hindurchbewegen, und Mittel zum Auffangen der mit kondensierten Alkalien aus dem Teilstrom beschichteten Kondensationskörper am Ende ihrer Bewegung und zur Hindurchführung aus der Abzweigungsleitung durch eine oder mehrere vorgesehene Öffnungen,
Im folgenden werden die erfindungs gemäße Anlage und das erfindungsgemäße Arbeitsverfahren anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigt:
30988 5/1043
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform
einer Anlage zur Durchführung des erfindungs gemäßen Verfahrens, bei der die Kondensationskörper sich im Gegenstrom zu dem Gasstrom bewegen,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des unteren Teils der in
Fig. 1 dargestellten Anlage, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie IH-III der Fig. 1,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer allerdings abgewandelten Ausführungsform, der Anlage,
Fig. 5 eine weiter ins Einzelne gehende Darstellung des unteren
Teils der Fig. 4, jedoch in Abwandlung der Anlage der Fig. 4,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung einer jedoch
des weiteren abgewandelten Ausführungsform der Anlage und
Fig. 7 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht des
unteren Teils einer Anlage, bei der sich die Kondensations· körper im Kreuzstrom zum Gasstrom bewegen.
In den Figuren 1, 2 und 3 ist mit 1 das Gasauslaßende eines Dreh- ■ ofens bezeichnet, der auf (nicht dargestellten) Stützen drehbar ist. An den Drehofen ist ein vierstufiger Zyklon-Vorwärmer zur Vorwärmung des Zementrohmehls angeschlossen, das zum Brennen zu Zementklinker in den Drehofen eingeführt wird. Jede der vier Vorwärmer-Stufen besteht aus einem Steigrohr 2, 3,4 und 5 und einem Zyklon 2', 3', 4' und 5' . Das Steigrohr 2 ist an das Ende 1 des
309885/1043
Drehofens angeschlossen. Ein vom obersten Zyklon 5' des Vorwärmers ausgehendes Rohr 6 ist an ein Gebläse 7 angeschlossen, das in dem Zyklon-Vorwärmer den notwendigen Unter-Atmosphärendruck erzeugt, damit die Abgase aus dem Drehofen und durch den Vorwärmer hindurch gesaugt werden.
Die Vorderseite des Gebläses 7 steht direkt mit einem elektrostatischen Staubabscheider 8 in Verbindung, der nur teilweise dargestellt ist und in dem Staub und andere feste Verunreinigungen, die in den Abgasen enthalten sind, entfernt werden, so daß der Abgas strom gereinigt ist, bevor er durch eine (nicht dargestellte) Entlüftungsleitung in die Atmosphäre abgeführt wird.
Das vorzuwärmende Rohmehl wird dem Zyklon-Vorwärmer kontinuierlich über einen Trichter 9 und ein Zufuhrrohr 10 zugeführt, das in das Steigrohr 5 des obersten Zyklons 5* des Vorwärmers mündet. Im Zufuhrrohr 10 ist eine Schleuse 10' vorgesehen, die verhindert, dafi atmosphärische Luft, sogenannte "Falschluft", infolge des in dem Vorwärmer herrschenden Unter-Atmosphärendrucks in den Vorwärmer eingesaugt wird. Die Schleuse 10' kann verschiedene Gestalt besitzen, und die in den Zeichnungen dargestellte Gestalt ist lediglich repräsentativ für jede andere mögliche Gestalt zu verstehen. Das in dem Zyklon 5* abgeschiedene Rohmehl wird über ein Zufuhrrohr 11 mit einer Schleuse 11' in das Steigrohr 4 des Zyklons 4' weitergegeben. Das Rohmehl wandert dann in gleicher Weise der Reihe nach durch die Zyklonen 4', 3' und 2' , und zwar über Zufuhrrohre 12, 13 und 14 unterhalb der Zyklonen 4', 3' und 2* . Die Rohre 12, 13 und 14 besitzen ebenfalls Schleusen 12', 13' und 14' .
Ein von einem Motor 16 über ein Untersetzungsgetriebe 17 angetriebener Schneckenförderer 15 sammelt den in dem elektrostatischen
309685/1043
Staubabscheider 8 abgeschiedenen Staub und fördert diesen zu einem Abfuhrrohr 18 am einen Ende des Abscheiders 8. Der Staub wird durch das Rohr 18 zu dem vom Zyklon 2* ausgehenden Zufahrrohr geführt. Somit wird das in dem Zyklon 2' abgeschiedene Rohmehl zusammen mit dem in ^Lern elektrostatischen Staubabscheider 8 abgeschiedenen Staub über ein Rohr 19 (als Fortsetzung des Zufuhr rohrs 14) weitergeführt, das in das untere Ende des Steigrohrs 2 mündet. Die Basis des Rohrs 2 ist geneigt, so daß die kombinierte Charge anschließend in den Drehofen gefördert wix*d*
Das bisher Beschriebene ist bekannt und stellt grundsätzlich einen mit einem Zyklon-Vorwärmer und einem elektrostatischen Staubab scheider ausgestatteten Drehofen dar. Die Betriebsweise einer solchen Anlage wird als bekannt angenommen.
Erfindungsgemäß geht ein Schacht 20 vertikal aus der Nähe des unteren Endes des Steigrohrs 2 aus und erstreckt sicii dabei etwas nach oben. Der Schacht 20 besitzt eine Öffnung 22 in der Nähe seines unteren Endes ,das mit dem Inneren des Steigrohrs 2 in "^r bindung steht, so daß ein Teil der den Dr eh oxen verku: senden jnd in das Rohr 2 eintretenden Gase in den Schacht 20 einrritt» Das Unterteil 21 des Schachts 20 ist geneigt bzw. schräg ausgebildet und führt in ein schräg verlaufendes Rohr 23 mit einer Schleiise 23', die dazu dient, Feststoffe, d.h. mit Alkalien beschichtete Kondensationskörper, aus dem Schacht zu entfernen, ohne daß gleichzeitig Gas entweder in den Schacht eintritt oder aus diesem austritt= Da während des Betriebes die frei in dem Schacht 20 fallenden Zcsdensationskörper auf das geneigte Unterteil 21 und das erste Stück des schrägen Rohrs 23 aufschlagen, kann eine erste Lösung der von den Xondensa- tionskörpern gesammelten Alkalibeschichtungen auftreten- Diese Wirkung kann durch Anordnung von Hindernissen in der Nähe des
30988 5/104 3 - 12 -
Unterteils des Schachts 21 vergrößert werden, die die Anzahl der Stöße vergrößern, denen die Körper vor ihrer Abführung durch das Rohr 23 ausgesetzt sind.
Das schräg verlaufende Abfuhrrohr 23 mündet in einem Mundstück 23", das mittels unterbrochener Linien dargestellt ist und in ein horizontales Rohr 24 einmündet, dessen eines Ende sich zusammen mit dem Mundstück 23" in eine Drehtrommel 26 erstreckt, so daß die aus dem schräg verlaufenden Rohr 23 kommenden alkalibeschichteten Kondensationskörper durch das Mundstück hindurch in die Trommel zusammen mit dem gesamten gelösten Alkalimaterial gleiten bzw. rollen. Die Trommel 26 ist mit Gleitringen 27 und 28 ausgestattet, die auf (nicht dargestellten) Rollen ruhen, so daß die Trommel fortlaufend um ihre horizontale Achse mittels (nicht dargestellter) Antriebsmittel gedreht werden kann. In ihrem Inneren ist die Trommel mit Einrichtungen ausgestattet, in deren Folge die durch die Trommel wandernden Kondensationskörper aufeinandertreffen und sich aneinander und an der Trommel reiben, so daß sich ihre Alkalibeschichtungen abnutzen bzw. abreiben und ein Pulver bilden. Dieses Abriebpulver wird in einem Luftstrom mitgenommen, der in die Trommel 26 mittels eines Gebläses 25 eingeführt wird, dessen Auslaß an das der Trommel 26 abgewandte Ende des Rohrs 24 angeschlossen ist. Der Luftstrom dient auch zur Kühlung der Kondensationskörper. Sowohl die Kondensationskörper als auch der Luftstrom mit dem in ihm mitgerissenen Pulver gelangen in eine Kammer 29, die das offene Auslaßende der Trommel 26 umgibt. Das obere Ende der Kammer 29 ist an ein Steigrohr 30 angeschlossen, das in einen Zyklon 30' führt. Die Luft und der Staub treten in den Zyklon 30' ein, wo der Alkalistaub separiert wird und die Luft am oberen Zyklonende durch ein Rohr 31 entweicht, das sich nach Vereinigung mit einem Rohr 32 als Rohr. 33 fortsetzt (Fig. l). Das Rohr 32
309885/1043 "
steht an seinem unteren Ende mit dem oberen Ende des Schachts in Verbindung.
Der am Boden des Zyklons 30' niedergeschlagene bzw. abgeschiedene Alkalistaub wird durch ein Rohr 34 abgeführt, in das eine übliche Schleuse 34' eingesetzt ist. Dieser Staub wird auf Halde gekippt bzw. weggeworfen oder kann beispielsweise als Alkalidünger verwendet werden.
Während der Alkalistaub und die Luft am Oberteil der Kammer 29 entweichen, fallen die gereinigten Kondensationskörper im Inneren der Kammer 29 in eine Leitung 35 hinunter, die sie zum Bodenteil eines Becherförderwerks 36 führt. Mit Hilfe dieses Becherförderwerks werden die Kondensationskörper zu ihrer Wiedereinführung in das Oberteil des Schachts 20 über einen geschlossenen Kanal 37 hochgefördert. Die Kondensationskörper werden in den Schacht 20 in gekühltem Zustand wieder eingeführt, da sie von dem Luftstrom während ihres Hindurchlaufs durch die Trommel 26 gekühlt worden sind.
Die gereinigten und gekühlten Kondensationskörper bewegen sich dann unter Einfluß der Schwerkraft im Schacht 20 nach unten, und zwar als dichter, diskreter Schauer im Gegenstrom zu dem nach oben gerichteten Strom der durch die öffnung 22 in der Nähe des unteren Endes des Schachts 20 in diesen eingeführten Gase. Die öffnung 22 liegt so dicht wie möglich an der Drehofenöffnung, so daß die Abgase des Ofens im frühestmöglichen Stadium in zwei Ströme aufgeteilt werden, nämlich einen durch das Steigrohr 2 geführten Abgas-Haupt st rom und einen durch die öffnung 22 hindurch und in dem Schacht 20 nach oben geführten Teilstrom. Als Folge hiervon werden die in dem Abgas-Teilstrom enthaltenen Alkalien
309885/1043
daran gehindert, mit dem durch den Vorwärmer hindurchgeführten Rohmehl in Berührung zu kommen, und werden diese Alkalien aus dem Abgas-T eilst rom dadurch entfernt, daß sie sich an den Kondensationskörpern niederschlagen, während diese im Schacht 20 herunterfallen. Wie oben bereits angegeben wurde, werden anschließend die Alkali be Schichtungen von den Körpern abgetrennt, pulverisiert und durch das Rohr 34 aus der Anlage entfernt. Die gesamte Abgasmenge des Ofens ist hierdurch von einem Teil des Alkaligehalts befreit.
Nach der Abgabe eines Teils seines Alkaligehalts und eines Teils seines Wärmegehalts im Schacht 20 bewegt sich der Abgas-Teilstrom durch die Rohre 32 und 33 und strömt zusammen mit der aus dem Rohr 31 stammenden Luft in das Steigrohr 4 des Zyklon-Vorwärmers. Die Luft ist durch Wärmeaustausch mit den Kondensationskörpern während ihrer Hindurchführung durch die Trommel 26 erwärmt worden, und die Rückführung der Mischung aus Abgas-Teilstrom und Luft sollte vorzugsweise an einer Stelle des Zyklon-Vorwärmers stattfinden, an der die eintretenden Gase im wesentlichen dieselbe Temperatur besitzen wie der bereits im Vorwärmer befindliche Abgas-Hauptstrom.. Auf diese Weise wird die in den verschiedenen Gasen enthaltene Restwärme in höchst wirksamer Weise im oberen Teil des Zyklon-Vorwärm er s ausgenutzt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die zweite Zyklon-Vorwärmer stufe für diese Einführung der Mischung aus der Luft und dem Abgas-T eil st rom sehr geeignet ist.
Anstelle der Wiedervereinigung mit dem Hauptstrom im Zyklon-Vorwärmer über die Leitung 33 kann die aus Abgas-Teilstrom und Luft bestehende Mischung für eine Anzahl anderer Zwecke verwendet werden, wobei die Mischung zur Weiterströmung durch ein Rohr 38 oder ein Rohr 39 oder ein Rohr 40 {in Fig. 1 jeweils in unterbrochenen
309885/1043
Linien dargestellt) in Abhängigkeit von dem gewünschten Zweck veranlasst wird.
Die Anlage ist jedoch so gestaltet, daß lediglich einer der vier möglichen Zwecke (dargestellt durch die Rohre 33, 38, 39 und 40) verfolgt wird. Die erste Möglichkeit ist bereits beschrieben worden (Rohr 33), und die übrigen Möglichkeiten werden irn folgenden aufgezählt.
Wenn das Rohr 33 in das Rohr 38 mündet, werden die Gase aus dem Rohr 32 und die Luft aus dem Rohr 31 zum Auslaßende des Drehofens geführt, wobei die Gasmischung als Primär- und/oder Sekundärluft für die Verbrennung im Ofen dient. Es ist offen ersichtlich, daß sowohl der Abgas strom aus dem Rohr 32 als auch der Luftstrom aus dem Rohr 31 je einen sehr niedrigen Alkaligehalt besitzen, weshalb diese Gase zur Zuführung zum Ofen geeignet 3ind.
Wenn das Rohr 33 in das Rohr 39 mündet, werden die Gase des Rohrs 32 und die Luft des Rohrs 31 dam Manlsektor des Zementwerks zugeführt (in denn die Rohmaterialien zv. E.ohmehl gemahlen werden), und wird der Wärmegehalt der Gasmischung zur Vorwärmung des Rohmaterials vor oder nach, jedoch vorzugsweise während, des Mahlens verwendet. Der beste Weg ist der, die Gasmischung durch die Mühle hindurchzuführen, so daß sie zur Abgabe ihrer Wärme in der Mühle veranlaßt wird und gleichzeitig auch dazu, die Rohmaterialpartikel in Suspension aus der Mühle herauszubewegen, die in dieser auf einen ausreichenden Feinheitsgrad zermahlen worden sind. Anschließend kann das Rohmehl aus der Gasmischung in einem Zyklon abgespalten werden, von dessen unterem Ende das gemahlene und vorgewärmte Rohmehl abgezogen wird, Die gekühlte Gasmischung wird vom Oberteil des Zyklons aus, vorzugsweise über einen elektro-
3Q9885/KU3
statischen Staubabscheider, der in dem in den Zeichnungen dargestellten Staubabscheider 8 bestehen kann, in die Atmosphäre abgeführt.
Wenn schließlich das Rohr 33 in das Rohr 40 mündet, wird die Gas/ Luftmischung aus den Rohren 32 und 31 in das Rohr 6 eingeführt, das den obersten Zyklon 5' des Zyklon-Vorwärmers mit dem Gebläse 7 verbindet, so daß die Mischung in dem elektrostatischen Staubabscheider 8 gereinigt wird. Als Ergebnis hiervon wird der in der Gasmischung enthaltene Staub verwendet, indem er zusammen mit dem vorgewärmten Rohmehl über den Weg 15, 18, 19, 2 in den Drehofen eingeführt wird. Wie bereits oben angegeben, besitzt diese Staubfraktion einen sehr niedrigen Alkaligehalt, weshalb es sich lohnt, sie aufzufangen bzw. wieder zu verwenden. Jedoch ist bei dieser Ausbildung der Wärmegehalt in der Gasmischung verlogen gegangen.
Bauteile der Figuren 4 bis 7, die einzelnen Bauteilen der Figuren 1 bis 3 entsprechen, tragen dieselben Bezugs zeichen.
Fig. 4 zeigt den unteren Teil einer Anlage, die eine Abwandlung der Anlage der Figuren 1 bis 3 ist. Während die Trommel 26 der oben beschriebenen Anlage zur Lösung der Alkalibe schichtung von den Kondensationskörpern dient und des weiteren in Verbindung mit einem Luftstrom an der Kühlung der Körper und deren Separierung vom Alkalipulver mitwirkt, so daß die Körper und das Pulver ihren separaten Bestimmungen zugeführt werden können, wird die Trommel 2 der Anlage der Fig. 4 lediglich in Hinblick auf dieLösung der Alkalibeschichtungen benötigt.
Wie ersichtlich ist, sind keine Mittel zur Durchführung eines Luftstroms durch die Trommel vorgesehen, mittels dessen die Trennung
309885/1063
stattfinden könnte. Anstelle dessen ist ein geneigt angeordnetes Vibrations sieb 41 unter der Mündung des Rohrs 35 angeordnet, das im Gegensatz zu Fig. 1 nicht an das Förderwerk 36 angeschlossen ist; die aus den Kondensationskörpern und dem gelösten Alkalipulver bestehende Mischung wird dabei auf das Sieb 41 verteilt.
Das Alkalipulver fällt durch die Sieböffnungen hindurch in einen Sammeltrichter 42 hinein, während die Kondensationskörper, die zu groß sind, um durch die Sieböffnungen hindurchzufallen, auf der Sieboberfläche weiterrollen und durch eine öffnung in den Kanal des Becherförderwerks 36 gelangen. Der Sammeltrichter 42 mündet in einem Rohr 43, mit Hilfe dessen das Alkalipulver einer Sammeloder Abführungsstelle zuführbar ist. Das Rohr 43 entspricht somit dem Rohr 34 der Fig. 2.
Ee ist zu beachten, daß im Gegensatz zur Ausbildung gemäß Figur 1 bis 3 keine merkliche Abkühlung der Kondensationskörper stattfindet, nachdem diese gereinigt worden sind und bevor sie in das Förderwerk 36 eingeführt werden. Jedoch bedeutet dies nicht, daß die Kondensationskörper nicht abgekühlt sind, da sie stets einer natürlichen Abkühlung ausgesetzt sind, wenn sie aus dem heißen Abgas-Teilstrom entfernt werden.
Eine beträchtliche Abkühlung kann jedoch stattfinden, wozu die Trommel 26 beispielsweise mit einem Stauring an ihrem. Auslaßende und einer kontinuierlichen Wasserzufuhr zum Inneren der Trommel in Hinblick auf eine Überflutung des Staurings ausgestattet sein kann. Das in der Trommel vorhandene Wasser dient einem zweifachen Zweck, nämlich der Kühlung der Kondensationskörper und der Unterstützung der Ablösung ihrer Beschichtungen durch eine Waschung. ' Die nachfolgende Siebung mittels des Siebs 41 ist in diesem Fall eine Naßsiebung, d.h. das durch das Rohr 43 abgeführte Alkali pulver ist in Wasser suspendiert.
309885/1043 -18
Die Anlage der Fig. 5 gleicht derjenigen der Fig. 4 mit der Ausnahme, ■ daß in Hinblick auf die eben in Verbindung mit Fig. 4 erläuterten Mittel anderweitige Mittel zur merklichen Abkühlung der Kondensationskörper zusätzlich zur natürlichen Abkühlung vorgesehen sind.
Bei der Anlage der Fig. 5 fällt die aus den Kondensationskörpern und dem Alkali enthaltenden Pulver bestehende Mischung der Trommel durch das Rohr 35 hindurch auf ein Vibrationssieb 44. Das Sieb 44 ist nach rechts geneigt, ebenso wie der Boden eines unterhalb des Siebs befindlichen Trogs zur Auffangung des Pulvers, das durch die Sieböffnungen hindurchfällt. Infolge der Vibrationen des Siebs fällt das Pulver nach unten auf den Trog und wird es von einem (unter rechten Winkeln zur Zeichenebene angeordneten) Schneckenförderer 45 aufgefangen, mittels dessen das Pulver weggefördert wird.
Die Kondensationskörper jedoch rollen auf der Sieboberfläche nach unten weiter, bis sie eine Fläche 46 erreichen, die die Körper auf eine Sammeleinrichtung 47 ausrichtet, von der sie auf ein perforiertes Förderband 48 fallen, das zwischen zwei Rollen verläuft und mittels einer (nicht dargestellten) Antriebseinrichtung bewegt wird, so daß sich das Obertrum des Förderbands in Hinblick auf die Darstellung in der Zeichnung gesehen von rechts nach links bewegt. Unterhalb des Förderbands 48 ist ein Trog 49 mit einem Auslaß 50 und oberhalb des Förderbands ist ein Sprührohr 51 vorgesehen, durch das Wasser auf den Förderer aufgesprüht wird. Die mittels des Förderbands von rechts nach links weiterbewegten Kondensationskörper werden also durch den Wasserstrahl abgesprüht und somit gekühlt, bevor sie vom Förderband einer Sammeleinrichtung zugeführt werden, die sie in das Förderwerk 36 führt.
Das Kühlwasser ist mengenmäßig so bemessen, dal* die Kondensationskörper während ihrer Abkühlung trocken bleiben, wobei bzw. da das
303885/1043
- 19 -
Wasser sofort verdampft. Der Wasserdampf wird mittels einer Haube gesammelt und entweicht durch ein Rohr 52, das nach oben führt und in derselben Weise angeschlossen sein kann wie das Rohr der Figuren 1 bis 3. Sofern die Wasserzufuhr zu stark ist, läuft das Überschußwasser durch das Förderband hindurch in den Trog 49 und durch den Auslaß 50 ab.
Figur 6 zeigt eine der Anlage der Fig. 5 entsprechende Anlage, bei der die Alkalibeschichtung von den Kondensationskörpern anstelle mittels der Trommel 26 in anderweitiger Weise entfernt wird. Das vom Unterteil des Schachts 20 ausgehende Rohr 23 mündet auf einem Fördertrog bzw. einer Förderrutsche 53, die durch einen Motor 54 in Vibration versetzt wird. Vom Trog 53 fallen die alkalibeschichteten Kondensationskörper auf ein Vibrations sieb 44, das zwei Funktionen besitzt: Lösung der Beschichtung von den Körpern und Trennung des dabei gebildeten Pulvers von den Körpern. Die Beschichtung wird dadurch gelöst bzw. abgerieben, dass die Körper sich aneinander und an dem Sieb reiben und gegenseitig und am Sieb anstoßen, wenn sie auf dem Sieb bewegt werden, Di j Trennung findet durch die Vibration statt, die bewirkt, daß das Alkalipulver durch die Sieböffnungen in einen geschlossenen Raum unterhalb des Siebs fällt, von wo das Pulver durch ein Rohr 54a entfernt wird. Die Kondensationskörper jedoch rollen vom Sieb auf eine Fläche 46 und anschließend durch ein vertikales Rohr 55 auf eine Kühleinrichtung, die derjenigen der Fig. 5 entspricht, bevor die Körper das Förderwerk 36 erreichen.
Figur 7 zeigt eine Anlage, bei der der Teilstrom der Ofenabgase im Kreuzstrom zu den fallenden Kondensationskörpern verläuft. Abgesehen von diesem Unterschied entspricht die Anlage der Figur 7 in jeder weiteren Hinsicht der unter Bezugnahme auf Figur 6 beschriebenen Anlage, wobei wieder für einander äquivalente Teile dieselben Bezugszeichen gewählt sind.
309885/1043 -20-
Während bei den oben beschriebenen Anlagen ein vertikaler Schacht zwischen dem Rohr 32 und der Abteilungs- bzw. Abzweigungsöffnung im Steigrohr 2 vorgesehen ist, verfügt die Anlage der Figur 7 über einen Kanal 56, der sich in horizontaler Richtung von der öffnung weg erstreckt, wobei das Rohr 32 nach unten geführt ist, um mit dem von der öffnung 22 abgewandten Kanalende in Verbindung zu stehen. Die Oberseite des Kanals 56 ist mit einer Anzahl von öffnungen ausgestattet, die nicht alle in der Zeichenebene liegen, sondern in Längs- und Querrichtung zum Oberteil des Kanals verteilt angeordnet sind. An diese öffnungen sind vertikale, nach oben verlaufende Rohre 57 angeschlossen, die sich an ihren oberen Enden zu einem einzigen, schräg verlaufenden Schacht 58 vereinigten, in den das obere Ende des Becherförderwerks 36 die gekühlten und gereinigten Kondensationskörper ausschüttet. Die Körper werden fortlaufend in den geneigten Schacht 58 ausgeworfen und in die Rohre 57 verteilt, wonach sie als kontinuierlicher Schauer frei in den Kanal 56 durch die öffnungen an dessen oberen Ende fallen. Die Körper sind zu schwer, um von dem Abgas-T eilst rom mitgerissen zu werden, der horizontal durch den Kanal 56 von der öffnung 22 aus hindurchströmt, weshalb sich der Gasstrom und die Kondensationskörper nahezu senkrecht zueinander bewegen. Infolge dieses Kreuzstroms der heißen, Alkali enthaltenden Gase und der kalten Kondensationskörper werden die Körper alkalibeschichtet, woran anschließend sie mit Hilfe eines Sammelkastens 59 gesammelt werden, der das Unterteil des Kanals 56 gegenüber den öffnungen in dessen Oberteil bildet. Der Sammelkasten 59 entlädt die Körper auf ein Vibrations sieb 44, wobei die Auslaßöffnung eine übliche Schleuse 60 besitzt, die verhindert, daß Falschluft durch den Sammelkasten hindurch infolge des in dem Zyklon-Vorwärmer herrschenden Unterdrucks angesaugt wird. Die alkalibeschichteten Kondensationskörper werden anschließend einer Behandlung unterzogen, die der unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschriebenen Behandlung weitgehend entspricht.
3 09885/1043

Claims (3)

9.7.1973 Patentansprüche
1. Verfahren zur Entfernung eines Teils der Alkalien, d.h. der gasförmigen und Alkali, Chlor oder Schwefel enthaltenden Komponenten, aus den Abgasen eines Drehofens, in dem Zementrohmehl zu Zementklinker weiterverarbeitet wird, gekennzeichnet durch eine Aufteilung des Abgas Stroms des Drehofens in einen Hauptstrom, der durch einen Suspensions-Vorwärme* zur Vorwärmung des Zementrohmehls vor dessen Einführung in den Drehofen geführt wird, und einen Teilstrom und durch eine Hindurchführung des Teilstroms durch einen Schauer frei fallender Kondensations -körper, die in Hinblick auf den Teilstrom von verhältnismäßig so kalter Temperatur sind,'daß die Alkalien des Teilstroms auf den Kondensationskörpern kondensieren und als feste Beschichtung der fallenden Körper aus dem Teilstrom entfernt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
T eil strom nach oben im Gegenstrom zu den frei fallenden Kondensationskörpern geführt wird.
3. Verfahrennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstrom im wesentlichen horizontal, d.h. im Kreuzstrom zu den frei fallenden Kondensationskörpern,geführt wird.
4. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Hindurchführung der Kondensationskörper durch den Teilstrom die Alkali be Schichtungen von den
309885/104 3
Körpern entfernt und die vom Alkalimaterial befreiten Körper wieder frei durch den Teilstrom fallengelassen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper neben der nach dem Verlassen des Teilstroms auftretenden natürlichen Abkühlung einer weiteren Abkühlung nach ihrer Befreiung von ihren Beschichtungen und vor ihrer Wiedereinführung in den Teilstrom unterworfen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper zu ihrer weiteren Abkühlung durch einen kontinuierlichen Sprühstrahl einer-Kühlflüssigkeit hindurchgeführt werden, wobei die Flüssigkeit von den Körpern verdampft, um sie im wesentlichen trocken zurückzulassen.
7« Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper zu ihrer weiteren Abkühlung mit Hilfe atmosphärischer Luft angeblasen werden.
8. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper aus einem Metall oder einem Keramikmaterial hergestellt sind.
9* Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper als Kugeln, Zylinder oder Spiralen geformt sind.
10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationskörper Stahlkugeln von im wesentlichen gleicher Größe mit einem Durchmesser zwischen 2 und 10 mm sind.
309885/1043
11. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Hindurchführung des Teilstroms durch die frei fallenden Körper mindestens ein Teil des Teilstroms mit dem Hauptstrom in dem Suspensions-Vorwärmer wieder vereinigt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstrom und der Hauptstrom an einer Stelle wieder vereinigt werden, an der ihre Temperaturen nahezu die gleichen sind.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die wieder vereinigten Ströme nach Verlassen des Suspensions-Vorwärmers von einer beträchtlichen Menge des von ihnen mitgeführten Staubs vor ihrer Abführung in die Atmosphäre befreit werden.
14. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Hindurchführung des Teilstroms durch die frei fallenden Körper mindestens ein Teil des Teilstroms als Zusatz der Primär- und/odfcr Sekundärluft zugegeben wird, die dem Drehofen als Verbrennungsträger im Ofen zugeführt wird.
15. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Hindurchführung des Teilstroms durch die frei fallenden Körper mindestens ein Teil des Teilstroms zum Trocknen und Vorwärmen der Zementrohmaterialien verwendet wird, bevor das Material als Rohmehl dem Suspensions-Vorwärmer zugeführt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstrom zum Trocknen und Vorwärmen des Zementrohmaterials während des Schleif ens bzw. Mahlens des Materials zu Rohmehl verwendet wird.
S0 9885/ΙΌ 43
- 24 -
17. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Hindurchführung des Teilstroms durch die frei fallenden Körper mindestens ein Teil des Teilstroms durch einen Staubabscheider vor seiner Abführung in die Atmosphäre hindurchgeführt wird.
18. Verfahrennach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptstrom durch denselben Staubabscheider nach Verlassen des Suspensions-Vorwärmers und vor seiner Abführung in die Atmosphäre hindurchgeführt wird.
19. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Drehofen zum Brennen von Zementrohmehl zu Zementklinker, einen an den Drehofen angeschlossenen Suspensions-Vorwärmer (2, 3, 4, 5) zur Vorwärmung des Zementrohmehls vor dessen Einführung in den Drehofen mit Hilfe der Abgase des Drehofens, einen an den Suspensions-Vorwärmer (2, 3, 4, 5) angeschlossenen Staubabscheider (8) zur Reinigung der gekühlten Abgase vor deren Abführung in die Atmosphäre, eine von der Anschlußleitung des Drehofens an den Suspensions-Vorwärmer (2, 3, 4, 5) ausgehende derartige Abzweigungsleitung (20), daß die Abgase des Drehofens während des Betriebs in einen durch den Vorwärmer (2, 3, 4, 5) strömenden Hauptstrom und einen in die Abzweigungsleitung (20) einströmenden Teilstrom unterteilt sind, Mittel (36) zur fortlaufenden Zuführung von Kondensationskörpern durch eine oder mehrere Öffnungen in der Wandung der Abzweigungsleitung (20) derart, daß die Kondensationskörper frei als Schauer im Gegenoder Kreuzstrom durch den in der Abzweigungsleitung (20) strömenden Teilstrom hindurchfallen, und Mittel zum Auffangen der mit kondensierten Alkalien aus dem Teilstrom beschichteten
1S 09885/1043
Kondensationskörper am Ende ihrer Fallbewegung und zur Hinausführung aus der Abzweigungsleitung (20) durch eine oder mehrere vorgesehene öffnungen.
20. Anlage nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Mittel (26, 53) zur Lösung der Alkalibeschichtungen auf den Kondensationskörpern.
21. Anlage nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch Mittel (29, 41, 44) zur Abtrennung des gelösten Beschichtungsmaterials von den Kondensationskörpern.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die ^Mittel zur Abtrennung des losgelösten Beschichtungsmaterials von den Kondensationskörpern aus einem Sieb (41, 44) , das die Kondensationskörper zurückzuhalten in der Lage ist, während es den Durchtritt des gelösten Beschichtungsmaterials gestattet, aus Mitteln (26, 29, 35; 53, 54, 35; 59, 60) zur Zuführung der Kondensationskörper und des Beschichtungsmaterials auf das Sieb (41,44) und aus separaten Mitteln (36 bzw. 43; 46, 47, 48, 36 bzw. 45; 46, 45, 48, 36 bzs. 54a) zur Entfernung der beiden Fraktionen, d.h. der Kondensationskörper und des Beschichtungsmaterials, von einander gegenüberliegenden Seiten des Siebs (41, 44) bestehen.
23. Anlage nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch Mittel zur Vibration des Siebs (41, 44).
24. Anlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Vibrations sieb (41, 44) sowohl als Mittel zur Lösung der Beschichtungen von den Kondensationskörpern als auch als Mittel zur gegenseitigen Abtrennung des losgelösten Beschichtungsmaterials und der Kondensationskörper dient, wobei das Be-
309S85/KK3' -26-
Schichtungsmaterial von den Körpern durch zwischen diesen bestehende Reibung und durch Hindurchfallen durch die Sieböffnungen abgerieben wird.
25. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Lösung der Beschichtung auf den Kondensationskörpern aus einer Rotationstrommel (26) bestehen, wobei Mittel (23 bzw. 29) zur kontinuierlichen Zuführung und Abführung der Kondensationskörper zu und von der Trommel (26) vorgesehen sind.
26. Anlage nach Anspruch 25 in Verbindung mit Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Abtrennung des losgelösten Alkalimaterials von den Kondensationsköifpern aus einem Gebläse (25), das zur Hindurchführung eines Luftstroms durch die Trommel (2&) in ausreichender Stärke zur Mitreißung des gelösten Beschichtungsmaterials, aber nicht der Kondensationskörper bestimmt ist, und aus einem stromabwärts von der Trommel (26) angeordneten Abscheider (30) zur Abtrennung des mitgerissenen Beschichtungsmaterials von der Luft, in der es getragen war, bestehen, wobei der Luftstrom auch ein Kühlmittel für die Kondensationskörper ist.
27. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 20 bis 25, gekennzeichnet durch Mittel (51) zur Kühlung der Kondensationskörper nach ihrer Befreiung von ihren Alkalibeschichtungen.
28. Anlage nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittel aus einer Einrichtung, die zur Abgabe eines kontinuierlichen Wassersprühstrahls bestimmt ist, und aus Mitteln (48) zur Hindurchbewegung der Kondensationskörper unter einer Wassersprüheinrichtung (51) hindurch bestehen, so daß die Körper mit Wasser besprühbar sind.
■4 0S835/1iH3 - 27 -
29. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderer (36) zur Zurückführung der von ihren Alkalibe Schichtungen befreiten Kondensationskörper zu den Mitteln zur Bewirkung eines kontinuierlichen Schauers der Kondensationskörper in der Abzweigungsleitung (20) vorgesehen ist.
3 0988 5
DE2335045A 1972-07-10 1973-07-10 Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung eines Teils der Alkalien aus Drehofenabgasen Expired DE2335045C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3223272A GB1417011A (en) 1972-07-10 1972-07-10 Cement manufacture

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2335045A1 true DE2335045A1 (de) 1974-01-31
DE2335045C2 DE2335045C2 (de) 1982-07-08

Family

ID=10335375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2335045A Expired DE2335045C2 (de) 1972-07-10 1973-07-10 Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung eines Teils der Alkalien aus Drehofenabgasen

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3887388A (de)
CA (1) CA1021561A (de)
DE (1) DE2335045C2 (de)
FR (1) FR2191926B1 (de)
GB (1) GB1417011A (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1450672A (en) * 1975-04-04 1976-09-22 Smidth & Co As F L Rotary kiln plant
GB1508721A (en) * 1976-01-12 1978-04-26 Smidth & Co As F L Method of burning pulverous alkali-containing raw materials
DE2630907C2 (de) * 1976-07-09 1984-07-12 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von alkalihaltigem Zementrohgut
DK290577A (da) * 1976-11-16 1978-05-17 Tashk Ni Apparat til udvinding af chlorholdige forbindelser fra spildgasser
FR2446266B1 (fr) * 1979-01-09 1985-07-12 Lafarge Conseils Procede et installation pour la fabrication de clinker de cimenterie
US4276092A (en) 1979-12-03 1981-06-30 Lafarge Consultants Ltd. Manufacture of cement
US4366000A (en) * 1981-10-13 1982-12-28 Wadia Darius A Method and apparatus for preheating dry raw meal prior to introduction of the meal into a suspension cyclone preheater system supplying a rotary kiln
GB2152487A (en) * 1984-01-07 1985-08-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Method of desulphurising flue gas
MX164848B (es) * 1985-06-03 1992-09-25 Smidth & Co As F L Metodo mejorado para producir escoria
US5259876A (en) * 1990-05-04 1993-11-09 F. L. Smidth & Co. A/S Method and apparatus for the manufacture of clinker from mineral raw materials
DE19718017C1 (de) * 1997-04-29 1998-10-01 Maury Hans Dietmar Verfahren zur Reduzierung der in Zementklinker-Brennanlagen anfallenden Chloridverbindungen
GB2396400B (en) * 2000-02-08 2004-10-13 Green Island Environmental Tec Method and process for co-combustion in a waste-to-energy facility
MY152567A (en) * 2007-06-12 2014-10-31 Smidth As F L Method and plant for the simultaneous production of electricity and cement clinker
CN105771618A (zh) * 2016-03-23 2016-07-20 天津水泥工业设计研究院有限公司 一种用于水泥工业的废气脱硫固硫结构

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126306B (de) * 1959-10-17 1962-03-22 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Brennen von Zementrohgut, das Alkalien enthaelt
CH386908A (de) * 1959-10-17 1965-01-15 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Brennen von Zementrohgut, das Alkalien enthält

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1295915A (fr) * 1960-10-17 1962-06-15 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Procédé pour le chauffage et la cuisson de ciment brut ou de produits analogues contenant des alcalis
US3317201A (en) * 1964-04-13 1967-05-02 Polysius Gmbh Method of and arrangement for increasing the alkali content in alkali-laden dusts of flue gases
GB1291946A (en) * 1970-02-26 1972-10-04 Smidth & Co As F L Treatment of cement raw materials and plants for use therein
US3692287A (en) * 1970-12-10 1972-09-19 Allis Chalmers Mfg Co Method and apparatus for removing alkali from cement system
GB1326163A (en) * 1971-02-22 1973-08-08 Smidth & Co As F L Methods of and plants for burning cement

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126306B (de) * 1959-10-17 1962-03-22 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Brennen von Zementrohgut, das Alkalien enthaelt
CH386908A (de) * 1959-10-17 1965-01-15 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Brennen von Zementrohgut, das Alkalien enthält

Also Published As

Publication number Publication date
FR2191926A1 (de) 1974-02-08
CA1021561A (en) 1977-11-29
US3887388A (en) 1975-06-03
DE2335045C2 (de) 1982-07-08
FR2191926B1 (de) 1977-02-18
GB1417011A (en) 1975-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3879706T2 (de) Vorrichtng und verfahren zur behandlung von verfahrensgasen.
DE69825854T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur kühlung von bypass abgasen vom ofen
DE1909263C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schwelen von feinkörnigen bituminösen Stoffen, die einen staubförmigen Schwelrückstand bilden
DE2335045A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines teils der in zementdrehofen-abgasen enthaltenen alkalien
DE2343339A1 (de) Klinkerkuehlvorrichtung
EP0437679B1 (de) Verfahren zum Behandeln von Rückständen einer Abfallverbrennungsanlage und Abfallverbrennungsanlage zur Durchfürhung des Verfahrens
DE69322753T2 (de) Verfahren zum Brennen von Kalkstein
DE2726138A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von zementklinker aus feuchtem agglomeriertem zementrohmaterial
DE2161411B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum reduzieren des alkaligehalts von zementklinker
DE3407154C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zement
EP2890933B1 (de) VERFAHREN UND Müllverbrennungsanlage mit einer VORRICHTUNG ZUR ABSCHEIDUNG VON FEINKORNANTEILEN AUS DER SCHLACKE DER MÜLLVERBRENNUNGSANLAGE
DE3928427C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von mit Schwermetallen, insbesondere Quecksilber, kontaminiertem Material
DE69117096T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Klinker aus mineralischen Rohmaterialien
DE1508039A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stueckschlacke
DE19961384A1 (de) Verfahren zur thermischen Behandlung von Rostasche aus Müllverbrennungsanlagen
DE850592C (de) Verfahren zur Nassreinigung von Industriegasen
DE2044457C3 (de) Verfahren zur Beseitigung von Alkaliverbindungen bei der Herstellung von Zement aus Rohschlamm sowie Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens
DE2606272C3 (de) Verfahren zur Beseitigung des Feuchtigkeits- und Fettgehaltes eines Walzwerkschlammes
DE2345758A1 (de) Verfahren und anlage zum beseitigen von alkali aus zementsystemen unter verwendung von wasserspruehnebel
EP0013871A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abkühlen von gebranntem Material, wie Sinter oder Pellets
DE610050C (de) Einrichtung zur UEberfuehrung der Waerme heisser Gase auf Schichten fester Stoffe
DE1571679C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur gemeinsamen Erzeugung von Koksstaub und Koksgrieß
DE102021205298A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zementklinker
DE1796018A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zementklinker
DE3541677A1 (de) Verfahren und rohrkuehler zur kuehlung thermisch behandelter mineralischer rohstoffe

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8365 Fully valid after opposition proceedings
8339 Ceased/non-payment of the annual fee