DE2333929C3 - Kernlose Drossel - Google Patents
Kernlose DrosselInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine kernlose Drossel mit einem die Wicklung umschließenden, rahmenförmigen
Rückschlußmagnetkreis, bestehend aus zwei Rückschlußschenkeln und zwei diese beidseitig verbindenden,
paketweise gestuft geschichteten, die Spuienkontur gerade überdeckenden Jochen.
Solche Drosseln werden insbesondere zur Kompensation der kapazitiven Ladeleistung von Hochspannungsnetzen
verwendet und werden zur Erzielung eines hohen Magnetisierungsstromes vorzugsweise ohne
Eisenschenkeln innerhalb der Wicklung hergestellt. Der magnetische Fluß wird an den Stirnseiten der Wicklung
durch in üblicher Weise geblechte Joche aufgefangen und entweder durch außerhalb der Wicklung liegende
Rückschlußschenkel zum auf der anderen Seite der Wicklung liegenden Joch geleitet oder es werden zwei
Wicklungen nebeneinander angeordnet, so daß der magnetische Fluß im Innenraum oer einen Wicklung
den Rückschluß für den magnetischen Fluß der anderen Wicklung darstellt, wobei lediglich die Stirnseiten der
beiden Wicklungen durch magnetische Joche verbunden sind.
Der magnetische Fluß ist naturgemäß bei solchen kernlosen Drosselspulen im Mittenbereich über der
Spule am konzentriertesten und wird zu den Rändern hin schwächer.
Dem wird in vielen Fällen durch die entsprechende Verteilung des Eisens in den Jochen und gegebenenfalls
im Rückschlußschenkel Rechnung getragen, indem zum Beispiel in einer bekannten Anordnung (DT-AS
11 38 156) von zwei nebeneinander liegenden Wicklungen
die Bleche zur Schichtung der Joche in der Mitte über den Spulen die größte Breite aufweisen und zu den
Rändern stufenweise schmaler werden.
Hat man Rückschlußschenkel, so müssen auch diese Räckschlußschcnkel entsprechend bemessen werden,
ura einen Querdurchsatz der geblechten Schenkel durch
den csgnetischen Fluß und damit zusätzliche ohmsche Verluste zu vermeiden.
Eine solche Ausbildung des Kernes ist wegen der Vielzahl der verschiedenen Blechpositionen und der
schwierigeren Schichtarbeit relativ aufwendig und bedarf zum Einbau mehr Platz, bei ölgekühlten Geräten
insbesondere einen größeren Kessel.
Gemäß einer anderen bekannten Anordnung (DT-AS 1293 334} sind außer in üblicher Weise ein Joch
bildenden Blechen noch zusätzliche, vorzugsweise U-förmig geschnittene, Bleche erforderlich. Diese
zusätzlichen Bleche verstärken den Jochquerschnitt über dem axialen Spulenende und werden gesondert
zusammengepreßt und in ihrer Lage gehalten. Abgesehen von den dazu erforderlichen besonderen Maßnahmen
ist bei dieser Anordnung besonders nachteilig, daß sich die zusätzlichen Bleche in ihrer Form, mindestens
jedoch mit ihrer Breite, von den Blechen im Hauptblechpaket unterscheiden und dadurch besondere
Fertigungrseinrichtungen erfordern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Verteilung des Eisenquerschnittes der Verteilung des
magnetischen Flusses mit geringstem Aufwand optimal anzupassen.
Diese Aufgabe wird bei einer kernlosen Drossel mit rahmenförmigem Rückschlußmagnetkreis dadurch erfüllt,
daß die Rückschlußschenkel eine kleinere Schichthöhe als die Joche haben, gegenseitig aus der seitlichen
Ausrichtung versetzt sind und nur im zur Mitte weisenden, einander gegenüberliegenden Teil durch
eingeschichtete Jochbleche verbunden sind und daß die jeweils auf der versetzten Seite eingeschichteten
Jochbleche auf der dem zugehörigen Rückschlußschenkel abgewandten Seite derart abgestuft sind, daß sie die
Spulenkontur etwa gerade überdecken.
Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist also der Mittenbereich der Wicklung, im allgemeinen ihr
Hohlraum, durch einen aus zwei Rückschlußschenkeln und zwei Jochen bestehenden Rahmenkern umschlossen.
Die beiden Seitenbereiche der Wicklung sind jedoch nur durch so in der Länge abgestufte Jochbleche
abgedeckt, daß sie gerade die Wicklung überdecken, wobei diese gestuften Jochbleche nur auf einer Seite der
Wicklung durch einen Rückschlußteilschenkel miteinander verbunden sind.
Bei der Aufteilung der Joch- und Schenkelanteile mit
beidseitig geschlossenem Umlauf und mit nur einseitigem Rückschluß wird zweckmäßigerweise eine weitgehende
Anpassung des Verhältnisses an den tatsächlichem magnetischen Fluß vorgenommen.
Bei engem Einbau in einem isoliermittelgefüllten Kessel entstehen durch diesen erfindungsgemäßen
Aufbau des Kernes in zwei diagonal einander gegenüberliegenden Ecken gewisse Freiräume, die
vorteilhaft durch die Verlegung von Wicklungszuleitungen ausgenützt werden.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Es sind zwei senkrecht stehende geblechte Rückschlußschenkel 1 und 2 angeordnet, die beiderseits der
senkrecht stehenden Wicklung 9 in bezug auf die Wicklungsachse seitlich versetzt stehen. Der Rückschlußschenkel
1 links ist nach unten versetzt. Der Rückschlußschenkel 2 rechts nach oben. Im gezeigten
Beispiel steht etwa die Hälfte der beiden Rückschluß-
schenkel einander symmetrisch zur Wicklungsachse gegenüber, so daß sie durch eingeschichtete Jochbleche
3 magnetisch miteinander verbunden werden können.
Die jeweils andere Hälfte der Rückschlußschenkel 1 und 2 hat im magnetischen Sinne kein Gegenüber. In
diesen Hälften sind verkürzte Jochbleche eingeschichtet, deren Länge so abgestuft ist, daß sie gerade etwa die
Spuleitkontur 5 überdecken.
Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist die Verteilung des Eisens in den Rückschlußschenkel ι ο
optimal angepaßt, in dem nämlich der am stärksten beanspruchte Mittenbereich beidseitig, also zwei Rückschlußschenkel
besitzt, während die weniger beanspruchten Seitenbereiche nur einen Rückschlußschenkel
aufweisen. Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung tritt gegenüber den bekannten eine erhebliche Vereinfa-
chung ein, in dem für den ganzen Kern nur eine einzige Blechbreite benötigt wird, wobei nur in den gestuften
Jochen einige Längenvariationen auftreten. In den freien Ecken in Verlängerung der gestuften Jochbleche
4 ist dann in einem rechteckigen Kessel 5 genügend Platz zur Führung der Wicklungsausleitungen 8.
Die Erfindung schlägt einen rationell zu fertigenden und platzsparenden Rückschlußmagnetkreis für eine
kernlose Drossel vor, bei welchem die Eisenverteilung weitgehend der tatsächlichen Konzentration des magnetischen
Flusses angepaßt ist
Diese Anpassung kann je nach Bedarf durch die Wahl des Verhältnisses der Schichtdicke des Jochteiles mit
zwei Rückschlüssen 6 zur Schichtdicke des Jochteiles mit einem Rückschluß 7 eingestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kernlose Drossel mit einem die Wicklung umschließenden, rahmenförmigen Rückschüißmagnetkreis,
bestehend aus zwei Rückschlußschenkeln und zwei diese beidseitig verbindenden, paketweise
gestuft geschichteten, die Spulenkontur gerade überdeckenden Jochen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückschlußschenkel (1,2) eine kleinere Schichthöhe als die Joche haben, gegenseitig
aus der seitlichen Ausrichtung versetzt sind und nur im zur Mute weisenden, einander gegenüberliegenden
Teil durch eingeschichtete Jochbleche (3) verbunden sind und daß die jeweils auf der
versetzten Seite eingeschichteten Joehbieche{4) auf der dem zugehörigen Rückscniußschenkei abgewanrtten
Seite derart abgestuft sind, daß sie die Spulenkontur (5) gerade überdecken.
2. Drossel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Wahl des Verhältnisses der Schichthöhe (6) des geschlossenen Umlaufes zur
Schichthöhe (7) der offenen Joche die räumliche Verteilung des Eisens dem tatsächlichen Magnetfluß
angepaßt ist
3. Drossel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den freibleibenden Ecken
zwischen den nach der anderen Seite hin versetzten Rückschlußschenkeln (1, 2) und den gestuft endenden
Jochblechen (4) die Spulenausleitungen (8) geführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732333929 DE2333929C3 (de) | 1973-07-04 | Kernlose Drossel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732333929 DE2333929C3 (de) | 1973-07-04 | Kernlose Drossel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2333929A1 DE2333929A1 (de) | 1975-01-16 |
| DE2333929B2 DE2333929B2 (de) | 1976-07-08 |
| DE2333929C3 true DE2333929C3 (de) | 1977-02-24 |
Family
ID=
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