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DE2333519A1 - Zylindrischer schachtofen zur reduktion von eisenerz - Google Patents

Zylindrischer schachtofen zur reduktion von eisenerz

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Publication number
DE2333519A1
DE2333519A1 DE19732333519 DE2333519A DE2333519A1 DE 2333519 A1 DE2333519 A1 DE 2333519A1 DE 19732333519 DE19732333519 DE 19732333519 DE 2333519 A DE2333519 A DE 2333519A DE 2333519 A1 DE2333519 A1 DE 2333519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylindrical shaft
shaft furnace
treatment room
treatment
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732333519
Other languages
English (en)
Other versions
DE2333519C3 (de
DE2333519B2 (de
Inventor
Friedrich-Wilhelm Drebes
Erich Dipl Ing Pries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DE19732333519 priority Critical patent/DE2333519C3/de
Priority claimed from DE19732333519 external-priority patent/DE2333519C3/de
Priority to IN1875/CAL/74A priority patent/IN142552B/en
Priority to ZA00744139A priority patent/ZA744139B/xx
Publication of DE2333519A1 publication Critical patent/DE2333519A1/de
Publication of DE2333519B2 publication Critical patent/DE2333519B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2333519C3 publication Critical patent/DE2333519C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/02Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in shaft furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Manufacture Of Iron (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

DipL-Ing. E. E. Finkener Dipl.-Ing. W. Ernesti
Patentanwälte J1"* °· Otto & °<>»Ρ·
463 Bochum Gesellschaft ait beschränkter
Heinrich-König-Straße 12 Hai tUILg
Fernsprecher* 15 SO, 42327 Telegrammadresse: Radtpatent BoAum 4o5 B O C ti U B
28/72
WPR/US
Zylindrischer Schachtofen zur Reduktion von Eisenerz
Die Erfindung betrifft einen zylindrischen Schachtofen zur Reduktion von Eisenerz, bei dem das erzhaltige Gut in Stückform der Gicht zugeführt, zunächst genügend getrocknet und erwärmt, durch Behandlung mittels hindurchgeführter Gase in einer Reaktionszone in genügendem Maße reduziert, dabei aber so behandelt wird, daß kein Zusammenbacken oder Schmelzen.des erzhaltigen Gutes eintritt, und nach hinreichender Kühlung am unteren Ende des Schachtes in Stückform abgezogen wird.
Die Reaktion des Gutes mit den wirksamen Bestandteilen des gasförmigen Reduktionsmittels, insbesondere GO und Hg, erfolgt verhältnismäßig langsam, zumal wegen des Erfordernisses, die Stückigkeit des Gutes zu erhalten, die Temperatur nach oben begrenzt ist· Um größere Durchsätze mittels eines einzelnen Ofens zu erreichen, müssen größere Schachthöhen und Schachtquerschnitte angewendet werden. Mit der Vergrößerung der Höhe wächst der Vinddruck, mit der Vergrößerung des Querschnitte wächst die Schwierigkeit einer gleichmäßigen Verteilung der Reaktionsgase über das zu reduzierende Gut.
Das Ziel der Erfindung ist die Ausbildung eines zylindrischen Schachtofens zur Reduktion von Eisenerz, bei dem die Stückform des erzhaltigen Gutes im wesentlichen erhalten bleibt, in solcher Weise, daß bei mäßiger Höhe
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und erheblichem Schachtquerschnitt große Durchsätze erzielbar sind.
Gemäß der Erfindung hat der Behandlungsraum, in dem das zu behandelnde Erz oben eingefüllt und unten abgezogen wird, einen ringförmigen Querschnitt} innerhalb des ringförmigen Behandlungsraumes ist mittig ein senkrechtes Rohr angeordnet, das durch Schlitze in der Innenwand des Behandlungsraumes mit diesem in Verbindung steht und mit Bohranschlüssen zur Gaszu- bzw. abfuhr versehen ist, die den Behandlungsraum durchsetzen; ferner sind den Behandlungsraum umgebende ringförmige Kammern vorgesehen, die ebenfalls der Gaszu- bzw. abfuhr dienen und durch Schlitze in der Außenwand des Behandlungsraumes mit diesen verbunden sind. Bas mittig angeordnete Bohr kann dabei durch eine oder mehrere waagerechte Trennwände in gesondert beaufschlagte Verteilungs- bzw. Sammelräume unterteilt sein. Die zur Zu- und Abfuhr des gleichen gasförmigen Mittels vorgesehenen Abschnitte des mittig angeordneten Bohres einerseits und die ringförmige Kammer andererseits sind vorzugsweise in der Höhe gegeneinander versetzt angeordnet; auf diese Weise ist eine senkrecht aufsteigende bzw. absteigende Gasbewegung innerhalb des Behandlungsgutes kombiniert mit einer radial nach außen bzw. nach innen gerichteten Strömung. Hierdurch ist eine gleichmäßige Beaufschlagung des Behandlungsgutes gewährleistet; indem der Höhenunterschied zwischen den Einfuhrschlitzen und den Abgangsschlitzen des betreffenden gasförmigen Mittels größer oder kleiner gewählt wird, hat man es in der Hand, die Beaktionsdauer dem Verlauf der betreffenden Umsetzung anzupassen.
Venn auch die Vorwärmung des Gutes und die Kühlung mittels Hindurchleiten von Gasen erfolgt, so ist vorzugsweise für die Gaszufuhr das mittig angeordnete Bohr, für
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den Gasabzug aus dem Behandlungsraum eine diesen umgebende ringförmige Kammer vorgesehen.
In der Reaktionszone erfolgt die Gaszufuhr zu dem Behandlungsraum vorzugsweise durch eine der diesen umgebenden ringförmigen Kammern, der Gasabzug aus dem mittig angeordneten Rohr.
Die Schlitze, die in der Innenwand des Behandlungsraumes vorgesehen sind und zu einem Abschnitt des mittig angeordneten Rohres führen, sind vorzugsweise in der TJmfangsrichtung des Schachtes versetzt gegen diejenigen Schlitze, die sich in der Außenwand des Behandlungsraumes befinden und zu einer den Behandlungsraum umgebenden ringförmigen Kammer führen.
Auf den anliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Schachtofens zur Reduktion von Eisenerz dargestellt, und zwar zeigt:
Figur 1 in einem Achsschnitt den gesamten Ofen mit einer Andeutung der Gasströmungen,
Figur 2 einen Schnitt entsprechend Schnittlinie H-II von Figur 1,
Figur 3 einen Schnitt entsprechend Schnittlinie HI-III von Figur 1,
Figur 4 in dem durch die punktierte Linie IV angedeuteten Ausschnitt aus Figur 1 im einzelnen die Ausbildung einer den Behandlungsraum umgebenden Ringkammer mit den in den Behandlungsraum führenden Schlitzen.
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Mit 10 ist in Figur 1 die trichterförmig gestaltete, durch eine Glocke 11 verschließbare Gicht bezeichnet, aus der das erzhaltige Stückgut in den ringförmigen Behandlungsraum 12 gelangt. Dicht unterhalb der Gicht befindet sich die ringförmige Kammer 13» die mit einem Rohranschluß 18 versehen ist. Durch Schlitze 28, die gegen das Hereinfallen von Stückgut gesichert sind, steht die Kammer 13 mit dem Kaum 12 in Verbindung. Derartige Schlitze 28 sind auch bei den weiteren, tief erliegenden, den Behandlungsraum umgebenden Kammern 26 vorhanden. Sie sind mit Anschlußrohren 27 versehen, durch die die Zufuhr bzw. die Abfuhr von Gasen erfolgt.
15 ist die Spitze des senkrechten Innenrohres 14, das den Schacht bis nahe an den unteren Gut aus lauf 20 durchsetzt. Durch Zwischenwände 17 ist der Innenraum des Rohres in mehrere Abschnitte 21, 22 und 23 unterteilt. Nach dem ringförmigen Behandlungsraum 12 zu liegen die nach diesem zu abfallenden Schlitze 16. Jeder einzelne der Räume 21, 22 und 23 steht durch Rohre 24 mit Rohranschlüssen 25 in Verbindung. Die Schlitze 28 zwischen den Ringkammern und dem Behandlungsraum 12 können dabei unterhalb der Kammern liegen in einem Teil der Außenwand des Behandlungsraumes, in dem dieser sich nach unten konisch erweitert.
Sowohl die Vorwärmzone und die Kühlzone, als auch insbesondere die Reaktionszone sind aus feuerfestem Material aufgebaut. Auch die durch den Behandlungsraum hindurchgeführten Gasanschlüsse für die einzelnen Abschnitte 21, 22 und 23 des Innenraumes des Innenrohres bestehen aus feuerfesten Werkstoffen.
Figur 2 deutet die Strömungsrichtung der Vorwärmegase an, Figur 3 deutet die Strömungsrichtung der Reduktions-
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gase an. Man erkennt insbesondere, daß die Schlitze 16 in der Innenwand des Behandlungsraumes in Umfangsrichtung gegen die Schlitze 28 in der äußeren Wandung versetzt sind.
Pat ent anspräche
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Claims (6)

Patentansprüche
1. Zylindrischer Schachtofen zur Reduktion von Eisenerz, bei dem das erzhaltige Gut in Stückform der Gicht zugeführt, zunächst genügend getrocknet und erwärmt, durch Behandlung mittels hindurchgeführter Gase in einer Reaktionszone in genügendem Maße reduziert, dabei aber so behandelt wird, daß kein Zusammenbacken oder Schmelzen des erzhaltigen Gutes eintritt und nach hinreichender Kühlung am unteren Ende des Schachtes in Stückform abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Behandlungsraumes (12), in dem das zu behandelnde Erz oben eingefüllt und unten abgezogen wird, ringförmig ist mit einem mittig angeordneten Rohr (14), das durch Schlitze (16) in der Innenwand des Behandlungsraumes mit diesem in Verbindung steht und mit den Behandlungsraum (12) durchsetzenden Rohranschlüssen (24) versehen ist, und den Behandlungsraum (12) umgebenden ringförmigen der Gaszu- bzw. abfuhr dienenden Kammern (26), die durch Schlitze (28) in der Außenwand des Behandlungsraumes (12) mit diesem verbunden sind.
2. Zylindrischer Schachtofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mittig angeordnete Rohr (14-) durch eine oder mehrere waagerechte Trennwände (17) ia. gesondert beaufschlagte Verteilungs- bzw. Sammelräume (21, 22, 25) unterteilt ist.
3. Zylindrischer Schachtofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorwärm- und in der Kühlzone die Gaszufuhr durch das mittig angeordnete Rohr (14), der Abzug der Gase aus der den Behandlungsraum (12) umgebenden ringförmigen Kammer vorgesehen ist.
4. Zylindrischer Schachtofen nach einem der vorhergehen-
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den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Reaktionszone die Gaszufuhr über die den Behandlungsraum (12) umgebenden ringförmigen Kammern (26), der Gasabzug aus dem mittig angeordneten Eohr (14) vorgesehen ist.
5· Zylindrischer Schachtofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Zu- und Abfuhr des gleichen gasförmigen Mittels dienende Abschnitt des mittig angeordneten Rohres (14) einerseits und die ringförmigen Kammern (13, 26) andererseits in der Höhe gegeneinander versetzt angeordnet sind.
6. Zylindrischer Schachtofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Innenwand des Behandlungsraumes (12) vorgesehenen, zu einem Abschnitt des mittig angeordneten Rohres (14) führenden Schlitze (16) und die in der Außenwand des Behandlungsraumes (12) vorgesehenen, zu einer ringförmigen Kammer (13, 26) führenden Schlitze (28) in der Umfangsrichtung des Schachtes gegeneinander versetzt angeordnet sind.
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DE19732333519 1973-07-02 1973-07-02 Schachtofen zur kontinuierlichen Direktreduktion von stückigem Eisenerz Expired DE2333519C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732333519 DE2333519C3 (de) 1973-07-02 Schachtofen zur kontinuierlichen Direktreduktion von stückigem Eisenerz
IN1875/CAL/74A IN142552B (de) 1973-07-02 1974-08-21
ZA00744139A ZA744139B (en) 1973-07-02 1974-08-27 Cylindrical shaft furnace for the reduction of iron ore

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732333519 DE2333519C3 (de) 1973-07-02 Schachtofen zur kontinuierlichen Direktreduktion von stückigem Eisenerz

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2333519A1 true DE2333519A1 (de) 1975-01-23
DE2333519B2 DE2333519B2 (de) 1976-03-11
DE2333519C3 DE2333519C3 (de) 1976-11-11

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001018259A1 (en) * 1999-09-06 2001-03-15 Danieli & C. Officine Meccaniche Spa Furnace for the direct reduction of iron oxides

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001018259A1 (en) * 1999-09-06 2001-03-15 Danieli & C. Officine Meccaniche Spa Furnace for the direct reduction of iron oxides

Also Published As

Publication number Publication date
ZA744139B (en) 1975-06-25
DE2333519B2 (de) 1976-03-11
IN142552B (de) 1977-07-23

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