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DE2329059B2 - Vorrichtung zum extrahieren von feststoffen aus einer fluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum extrahieren von feststoffen aus einer fluessigkeit

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Publication number
DE2329059B2
DE2329059B2 DE19732329059 DE2329059A DE2329059B2 DE 2329059 B2 DE2329059 B2 DE 2329059B2 DE 19732329059 DE19732329059 DE 19732329059 DE 2329059 A DE2329059 A DE 2329059A DE 2329059 B2 DE2329059 B2 DE 2329059B2
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spray
sieve
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DE19732329059
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DE2329059C3 (de
DE2329059A1 (de
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Anmelder Gleich
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE2329059B2 publication Critical patent/DE2329059B2/de
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Publication of DE2329059C3 publication Critical patent/DE2329059C3/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/28Strainers not provided for elsewhere
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

Gegenstand der Patentanmeldung P 22 52 149.9-43 ist eine Vorrichtung zum Extrahieren von Feststoffen aus einer Flüssigkeit mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren, öffnungen aufweisenden Teil und einer Reinigungseinrichtung, wobei das die Öffnungen aufweisende Teil als Sieb ausgebildet und an seiner Sauberseite ein in einem bestimmten Abstand zur Siebfläche verfahrbares Spritzrohr angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Vorrichtung weiter zu entwickeln und so zu gestalten, daß die beim Spritz- und Säuberungsvorgang anfallenden und an der Schmutzseite des Siebes verbleibenden Wassermengen verringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Schmutzseite des Siebes Auffang- und Umlenkmittel für das Spritzwasser des Spritzrohres vorgesehen sind.
Hierdurch wird das zum Reinigen des Siebes erforderliche und mit einem bestimmten Druck an der Schmutzseite austretende Spritzwasser sowie das durch das Spritzwasser mitgerissene Schmutzwasser so abgelenkt, daß es auf die Schmutzseite des Siebes zurückfällt und gefiltert wird.
Hierdurch wird die im abgesiebten Gut verbleibende Wassermenge erheblich herabgesetzt
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden beschrieben. Es zeigen
Fig 1 eine Vorrichtung zum Extrahieren von Feststoffen aus einer Flüssigkeit im Vertikalschnitt, bei der an der Schmutzseite des Siebes eine etwa parallel zur Siebfläche verlaufende, mit Schotten ausgerüstete Platte angeordnet ist,
Fjg2 eine Abwandlungsform zu der Konstruktion nach der Fig. 1 im Vertikalschnitt, bei der an der Schmutzseite des Siebes ein mit dem Spritzrohr gekoppeltes Prallblech vorgesehen ist,
Fig 3 das Prallblech und die Kopplungsmittel in Seitenansicht,
Fig.4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in
FiR 3
Fig 5 eine Teilansicht einer Vorrichtung, die an der Schmutzseite des Siebes ein zusätzliches Spritzrohr
aufweist, .
Fig.6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Vl in
Fig 5
Fi g 7 einen Schnitt nach der Linie VIl-VlI in F i g. 5.
Die mit Feststoffen angereicherte Flüssigkeit, der Schlamm od. dgl., wird über einen Stutzen 1 in eine Kammer 2 geleitet und gelangt über einen Überlauf 3 auf -in Sieb 4, das bei den Ausführungen nach den F1 g. 1 und~2 um eine Horizontalachse 5 schwenkbar gelagert
1S An der Rückseite oder Sauberseite des Siebes 4 sind über Laschen 6 Führungsbahnen 7 befestigt, die in einem bestimmten Abstand parallel bzw. konzentrisch zu der Siebfläche verlaufen.
In diesen Führungsbahnen 7 ist em Spritzrohr 8 gleitbar gelagert, das mit einer Kolbenstange 9 eines Bewegeraggregates 10 gekoppelt ist. Über dieses Bewegungsaggregat kann das Spritzrohr 8 längs der gesamten Siebfläche verfahren werden. Das aus den Düsen 11 des Spritzrohres austretende Spritzwasser 12 trifft auf die Sauberseite des Siebes 4, reinigt die Sieböffnungen 4a und drückt die Feststoffe, die sich in den Sieböffnungen festgesetzt hatten, zu der Schlammauflaufseite bzw. zu der Schmutzseite des Siebes hin, so daß diese Feststoffe mit den übrigen durch das Sieb zurückgehaltenen Feststoffen über ein Förderblech 13 in einen Auffangbehälter gelangen oder, sofern sie noch verwertbar sind, dem Arbeitsprozeß wieder zugeführt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der F1 g. 1 ist an der Schmutzseite des Siebes 4 in einem bestimmten Abstand vom Sieb eine Platte, z. B. eine Blechplatte 14 angeordnet, die mit vertikal zur Siebfläche sich erstreckenden Schotten 15 ausgerüstet ist. Diese Schotten verlaufen, wie sich aus der F i g. 1 ergibt parallel zueinander.
Das auf die Platte 14 treffenden Spritzwasser des Spritzrohres 8 wird durch die Platte und durch die Schotten 15 aufgefangen und in Richtung auf die Siebfläche umgelenkt. Ein großer Teil dieses Wasser· durchtritt die Sieböffnungen und gelangt zu dei Sauberseite des Siebes, so daß der Wasseranteil dei abgesiebten Feststoffe gering gehalten wird.
In Abwandlung der Konstruktion nach der Fig. 1 κ es auch möglich, anstelle einer ortsfesten, mit Schotter 15 versehenen Platte 14 ein Prallblech 16 vorzusehen das mit dem Spritzrohr 8 gekoppelt ist und somit siel mit dem Spritzrohr bewegt.
Das Prallblech 15 ist so geformt, daß es die aufgefangenen Spritzwasserstrahlen auf die Siebfläche zurückleiteL
Die Kopplung des Prallbleches 16 mit dem Spritzrohr 8 erfolgt über Stäbe 17, die in dem Ausführur.gsbeispiel als Rohre ausgebildet sind. Diese Stäbe sind über Flansche 18 mit den Enden des Frallblerhes 16 verbunden, die in diesem Bereich Winkelstücke 19 aufweisen Am unteren Ende der Stäbe 17 ist eine Schelle 20 vorgesehen, die an dem jeweiligen Ende 21 des Spritzrohres 8 befestigt wird.
Die Stäbe 17 verlaufen, wie dies insbesondere aus der F i g. 5 erkennbar ist, außerhalb des Gehäuses 22 der Vorrichtung.
Da sich auf der Fläche 4b der Siebstäbe Schmutz absetzt, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, an der Schmutzseite des Siebes ein zusätzliches Spritzrohr 23
vorzusehen, das gegenüber dem Spritzrohr 8 versetzt ist und am Prallblech mittelbar oder unmittelbar befestigt ist.
In dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 bis 7 sind an den Stäben 17 Schellen 24 festgelegt, von denen die dem Sprit7.rohr 23 zugewandte Schellenhälfte mit einem Steg 25 fest verbunden ist, der mit einer Lochreihe 26 ausgerüstet ist. An diesem Steg wird eine Lasche 27 befestigt, die über eine Schelle 28 auf dem Ende des Spritzrohres 23 befestigt ist. Die Lasche 27 weist eine Bohrung zum Durchstecken einer Befestigungsschraube auf. Diese wird gleichzeitig durch ein Loch der Lochreihe 26 geführt. Die Lochreihe ermöglicht somit eine stufenweise Verstellbarkeit des Spritzrohres 23, so daß die Größe der Versetzung der Spritzrohre 8 und 23 zueinander variiert werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Extrahieren von Feststoffen »us einer Flüssigkeit mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren, öffnungen aufweisenden Teil und einer Reinigungseinrichtung, wobei das die öffnungen aufweisende Teil als Sieb ausgebildet und an seiner Sauberseite ein in einem bestimmten Abstand zur Siebfläche verfahrbares Spritzrohr angeordnet ist, nach Patentanmeldung P 2252 1495-43, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schmutzseite des Siebes (4) Auffang- und Umlenkmittel (14, 15; 16) für das Spritzwasser (12) des Spritzrohres (8) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennleichiiet, daß als Auffang- und Umlenkmittel eine etwa parallel zur Siebfläche verlaufende, mit vertikal zur Siebftäcne sich erstreckenden Schotten (15) ausgerüstete Platte (14) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Auffang- und Umlenkmittel ein die Spritzwasserstrahlen des Spritzrohres (8) auffangendes und zur Siebfläche zurückleitendes Prallblech
(16) vorgesehen ist, das mit dem Spritzrohr (8) gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schmutzseite des Siebes (4) ein zusätzliches Spritzrohr (23) vorgesehen ist, das zusammen mit dem Spritzrohr (8) der Sauberseite verfahrbar und gegenüber diesem Spritzrohr versetzt angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des zusätzlichen Spritzrohres (23) an mit einer Lochreihe (26) versehenen, in einer Bewegungsrichtung der Spritzrohre sich erstreckenden Stegen (25) festlegbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (25) an den Kopplungsstäben
(17) zwischen dem Prallblech (16) und dem Spritzrohr (8) befestigt sind.
DE19732329059 1973-06-07 1973-06-07 Vorrichtung zum extrahieren von feststoffen aus einer fluessigkeit Granted DE2329059B2 (de)

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DE2329059A1 DE2329059A1 (de) 1975-01-02
DE2329059B2 true DE2329059B2 (de) 1976-11-04
DE2329059C3 DE2329059C3 (de) 1977-07-07

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CN111604266B (zh) * 2020-06-03 2021-06-08 重庆名檀陶瓷有限公司 一种自动推料并震动筛落的陶瓷加工用筛板清洁装置

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