DE2328720B2 - Peiler - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S3/00—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
- G01S3/02—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
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- G01S3/143—Systems for determining direction or deviation from predetermined direction by vectorial combination of signals derived from differently oriented antennae
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur automatischen Peilung von N in einem Frequenzkanal
Vorhandenen Wellen.
Zur Peilung von N Wellen ist es bekannt, 2 JV Antennen aufzustellen und entweder in einer analogen
Rechenmaschine die Peilantennenspannung zu verarbeiten (DT-PS 1142 920) oder die Peilinformation
tu digitalisieren und in einer digitalen Rechenma- »chine geeigneten Algorithmen zu unterwerfen
(DT-PS 12 48 754).
Es ist in der Peiltechnik weiterhin bekannt, die Antennenanzahl zu erhöhen, weil redundante Information
erlaubt, statistische Einflüsse zu reduzieren (DT-OS 2150 434).
Dabei kann sich eine ganz erhebliche Antennenanzahl ergeben, die eine ebensolche Anzahl von
Empfängern und sonstigen Einrichtungen nach sich zieht (DT-OS 2007 049).
Der Aufwand kann also sehr beträchtlich sein. Ein bekannter Weg, um diesen Aufwand zu reduzieren,
ist die Einführung von Schaltmitteln, die nach Bedarf die Antennen auswählen, die für die Lösung der Aufgabe
am günstigsten sind (DT-OS 1516 876).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gemäß dem Stand der Technik notwendigen Aufwand
weiter zu reduzieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein für M
< N Wellen ausgelegtes Peilsystem vorgegeben ist und daß eine Vorrichtung
vorgesehen ist, die die Peilinformation tragenden Spannungen der Peilkanäle in mehreren aufeinanderfolgenden
Zeitpunkten abtastet und einem Rechner zuführt, der die Interferenzfeldauflösung nach geeigneten
vorgegebenen Programmen ausführt und dabei insbesondere die Einfallswinkel der beteiligten Wellen
berechnet.
Die Erfindung nutzt die Tatsache, daß Interferenzfelder nicht stationär sind, so daß Momentaufnahmen,
die in den Veränderungen der Felder angepaßten Zeitabständen aufeinanderfolgen, neue Informationen
liefern. Es wird deshalb von der zur Auflösung von JV Wellen normalerweise vorzusehenden Anzahl von
Antennen und somit auch allen weiteren Peil-Einrichtungen ein Teil eingespart, und die auf diese
Weise verlorengegangene Information ersetzt durch Abtastung der Antenneninformationen, die in den
Veränderungen der Felder angepaßten Zeitabständen aufeinanderfolgen.
Die gesamte Informationsmenge kann dann zur Lösungder Peilaufgabe ähnlichen Algorithmen unterworfen
werden, wie sie schon für die normale Mehrwellenpeilerei bekannt ist.
Bei der Erfindung ist es oft technologisch und rechentechnisch vorteilhaft, wenn zwischen das Antennensystem
und die digitale Aufbereitung der Information eine analoge Vorverarbeitung, die als Informationstransformator
oder Informationsfilter wirkt, geschaltet wird.
Die Erfindung erlaubt ferner, für N Wellen ausgelegte Mehrwellenpeilsysteme auf einfache Weise auf
eine größere Zahl von Wellen zu erweitern.
Zu diesem Zweck muß lediglich die erfindungsgemäße Vorrichtung vorgesehen werden, die es erlaubt,
durch Abtastung der Antenneninformationen in den Veränderungen der Felder angepaßten Zeitabständen
die Informationsmenge über die Interferenz zu vermehren.
Als Ausrührungsbeispiel soll ein Zweiwellenfall dienen, zu dessen Behandlung ein gewöhnliches Peilsystem
nach dem Watson-Watt-Prinzip für eine Welle benutzt wird.
Für einen Zweiwellenfall gilt bekanntlich:
Spannung im Rundkanal
ζ = /I1 e ""■'4^'"1 + A2 e"'V + 'i',
Spannung im Peilkanal
Spannung im Peilkanal
y = A1 sin «,e"1"1' *'"'+ A2 sin r<2e'('">'+'"\
Spannung im Peilkanal
Spannung im Peilkanal
χ = Ax cos u, e'"■'''+ '"' + /I2 cos «2 e"1^1 + "1,
Ai, A1 sind die Amplituden der 2 Wellen, «,, a2
die Einfallswinkel, o,, n>2 die Kreisfrequenzen und
f/i, '/2 die Phasen.
Zur Zeit ί = 0 wird das erste Mal abgefragt.
Zur Zeit t = t0 wird das zweite Mal abgefragt.
Das Abfragen wird z. B. in einer Form gesteuert, wie es in der Abbildung dargestellt ist.
Mit den Abkürzungen
wir zur Zeit t = O
Z1 = A1Ji1 + A2I)2.,
yt = A1 sin U1A1 + A2 sin
X1 = A1 cos U1 A1 + A2 cos «2
und zur Zeit ί = I0
= e'
Vi 22
Vi ViI
(6)
In einem Zwischenprozeß sind zuerst noch die Y1 , y2 zu bestimmen. Setzt man dazu B1 = A1 cos U11)1
und B2 = A1 sin O1 ^ und stellt darauf B — β — 1^ αΐ»
also eine reelle Zahl, her, so gilt für diese bekanntlich (* bedeutet konjugierkomplex)
Z2 = /4,01 >ί +
y2 = A2 sin U101 Y1 4- A2 sin «2O2 y2,
X2 = ^1COSa1O1Z1 +
oder
B = B*
2=l
B1 Β*'
B1 Β*'
Dabei sind Z1, z2, yl5 y2, X1, X2 gemessene Spannungsgrößen.
Wenn vorliegende Gleichungen im 20 Rechner C aufgelöst werden, ergibt sich für die noch Ausführlich ergibt dies die Beziehung
unbekannten Größen:
A1 cos «1 i\ =
Ax sin α, t\ =
A2 cos a2 r>2 =
^2 sin (i2 A2 =
X1 1
1 1
>Ί Yi
1 1
Vi Yi
1 X1
i "T
Vi Yi
I .v,
1 1
Vi Yi
1 1
Vl V2
(D
(2)
(3)
(4)
(5)
In diese Gleichung werden die Ausdrücke (1) und (2) eingesetzt.
Es ergibt sich dann für γ2 die quadratische Gleichung
α y\ + ib Y2 - a* = 0
mit den zwei Lösungen
-ib ± I'" 4aa*-b2
"la
und
a= V1 x*-
Mit >'j und γ2 wird dann in die Ausdrücke (1) bis (6)
eingegangen.
Aus ihnen lassen sich nun mühelcs die Peil werte O1,
(i2 ausrechnen. Damit ist die Peilaufgabe für den
Zweiwellenfall gelöst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Anordnung zur automatischen Peilung von
N in einem Frequenzkanal vorhandenen Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein für
M < JV Wellen ausgelegtes Peilsystem vorgegeben ist und daß eine Vorrichtung vorgesehen
ist, die die Peilinformation tragenden Spannungen der Peilkanäle in mehreren aufeinanderfolgenden
Zeitpunkten abtastet und einem Rechner zuführt, der die Interferenzfeldauflösung nach geeigneten
vorgegebenen Programmen ausfuhrt und dabei insbesondere die Einfallswinkel der beteiligten
Wellen berechnet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem Antennensystem
und der Vorrichtung zur Abtastung eine Vorrichtung zur analogen Vorverarbeitung befindet.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antennensystem des Peilsystems
und die Vorrichtung zur analogen Vorverarbeitung als konventionelles Peilsystem ausgebildet
sind.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antennensystem des Peilsystems
und die Vorrichtung zur analogen Vorverarbeitung als Adcock mit einer Watson-Watt-Peileinrichtung
ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der konventionelle
Teil des Peilsystems durch eine konventionelle Anzeigevorrichtung ergänzt ist und das System
somit parallel sowohl für einen konventionellen Peilbetrieb als auch für die Mehrwellenpeilung
herangezogen werden kann.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Watson-Watt-Peileinrichtung
mit einem üblichen Sichtgerät abgeschlossen ist und der Adcock und der Mehrwellenpeiler
parallel betrieben werden kann.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732328720 DE2328720B2 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Peiler |
| IT2352974A IT1014714B (it) | 1973-06-06 | 1974-06-03 | Radiogoniometro |
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| FR7419619A FR2232765B1 (de) | 1973-06-06 | 1974-06-06 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19732328720 DE2328720B2 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Peiler |
Publications (3)
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| DE2328720B2 true DE2328720B2 (de) | 1975-10-02 |
| DE2328720C3 DE2328720C3 (de) | 1976-05-06 |
Family
ID=5883161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732328720 Granted DE2328720B2 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Peiler |
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| FR (1) | FR2232765B1 (de) |
| GB (1) | GB1475414A (de) |
| IT (1) | IT1014714B (de) |
Cited By (2)
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| EP0038151A1 (de) * | 1980-04-04 | 1981-10-21 | McDONNELL DOUGLAS CORPORATION | Peiler für Lage und Richtung eines entfernten Objektes |
| FR2482311A1 (fr) * | 1980-05-09 | 1981-11-13 | Krupp Gmbh | Procede de determination de directions d'incidence d'energie ondulatoire, notamment pour la localisation par sonar |
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-
1973
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-
1974
- 1974-06-03 IT IT2352974A patent/IT1014714B/it active
- 1974-06-05 AT AT463374A patent/AT349073B/de not_active IP Right Cessation
- 1974-06-05 GB GB2489574A patent/GB1475414A/en not_active Expired
- 1974-06-05 CH CH765774A patent/CH576151A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-06-06 FR FR7419619A patent/FR2232765B1/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2328720A1 (de) | 1974-12-19 |
| IT1014714B (it) | 1977-04-30 |
| GB1475414A (en) | 1977-06-01 |
| AT349073B (de) | 1979-03-26 |
| FR2232765B1 (de) | 1980-04-11 |
| FR2232765A1 (de) | 1975-01-03 |
| ATA463374A (de) | 1978-08-15 |
| CH576151A5 (de) | 1976-05-31 |
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