DE2327250A1 - Verfahren zur herstellung eines metallurgisch abgedichteten ueberzugs - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines metallurgisch abgedichteten ueberzugsInfo
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Description
? · ";ν. ιί? ■'. S χ. 3 2 7 /? 5 Π
28. Mai 1973 Gze/pn
UNION CARBIDE CORPORATION, 270 Park Avenue, New York,
NoY. 10017, U.S.A.
Verfahren zur Herstellung eines metallurgisch abgedichteten Überzugs
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
metallurgisch abgedichteten Überzugs, der ein Substrat wirkungsvoll vor Oxidation und/oder Korrosion schützt.
Die am meisten bekannte Korrosion von Metall-Legierungen, wie etwa von Superlegierungen aus Nickel und Kobalt, besteht
natürlich in der Luftoxidation. Diese Schwierigkeit begrenzt die Temperatur, bei der ungeschützte Legierungen praktisch
verwendet werden können, auf solche Temperaturwerte, die unter denen liegen, die durch den Verlust an mechanischer Festigkeit
mit steigender Temperatur bestimmt werden. Es treten auch andere Korrosionsmöglichkeiten auf, welche die Verwendung
einer Legierung innerhalb eines gegebenen Temperaturbereichs oder oberhalb bestimmter Temperaturen verbieten. Beispielsweise
erfolgt an Superlegierungen, insbesondere solchen auf
Nickelbasis, eine Erscheinung, die üblicherweise "Heiß-Korrosion"
und "Sulfidierung" genannt wird, bereits bei mittleren
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Temperaturen, wenn verschiedene Salze oder Schwefel in der Hochtemperaturumgebung anwesend sind, der solche Legierungen
ausgesetzt werden. Es ist gut bekannt, daß die Lebensdauer von Legierungen bei bestimmten Temperaturen, oder die obere
Temperatürgrenze, der solche Legierungen ausgesetzt werden
können, durch die Anwendung von Schutzüberzügen erhöht werden können·
Es sind viele ausgezeichnete Überzüge zugänglich, um ein Substrat mit einer Oberfläche zu versehen, welche spezifische
Eigenschaften besitzt, die dem besonderen Verwendungszweck angepasst sind. Der Überzug kann aufgebracht werden, um die
Abriebbeständigkeit des Substrats zu verbessern, er kann die Kontaktreibung des Substrats vermindern, er kann das Substrat
elektrisch oder thermisch isolieren, oder der Überzug kann das Substrat vor Oxidation oder anderer Korrosion schützen.
Viele dieser Überzüge sind Jedoch innerlich porös, da sie aus solchen Überzügen bestehen, die als Plasma aufgesprüht
wurden, oder durch Schockwellentechnik (detonation gun) aufgebracht wurden; aus der Umgebung des vorgesehenen Verwendungszwecks
kann Flüssigkeit oder Gas durch diese Überzüge bis zu dem Substrat hindurchdringen und das Substrat angreifen
und korrodieren. Daher sind Überzüge, die ansonsten an eines besonderen Verwendungszweck hervorragend angepasst sind,
unwirksam wegen ihrer inneren Porosität.
Die gebräuchlichsten Überzüge für Superlegierungen bei korrosionsbeständiger
Anwendung sind solche vom Aluminid -Typ, die durch
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"ι
Diffusion Reaktion von Aluminium mit der Oberfläche der Legierung erzeugt werden. Jedoch sind in den letzten Jahren
mit den erhöhten Anforderungen an die Legierungen komplexe, aus vielen Elementen bestehende Überzüge entwickelt worden.
Da darüber hinaus der Überzug durch Reaktion mit dem Substrat
gebildet wird, wird die mechanische Festigkeit des Substrats beträchtlich verringert durch <iie Verminderung des Querschnitts,
gegenüber dem unveränderten Substrat. Dies führte zu einer Reihe schwerwiegender Probleme, besonders bei Anwendungen
in dünnen Bereichen, wie etwa bei Turbinenschaufelblättern.
Es sind verschiedene Verfahren gebräuchlich, um komplexe · ■
Überzüge herzustellen; diese sind jedoch teuer und einige sind auf binäre oder ternäre Überzüge beschränkt. Zu diesen
Verfahren gehören das nacheinander Aufbringen von Schichten aus Einzelelementen der verschiedenen Komponenten des Überzugs
durch Elektro-Plattieren, durch Eintauchen in geschmolzenes Metall, durch Aufbringen von Zement, durch
Elektrophorese, oder durch ähnliche Verfahren, oder durch eine Kombination dieser Verfahren. Üblicherweise tritt
dann zwischen diesen Schichten eine Diffusion auf, indem die Komponenten unter inerter Atmosphäre auf erhöhte Temperaturen
gebracht werden. Diese Verfahren sind teuer, da eine Vielzahl Verfahrensstufen erforderlich sind, und sie sind überlicherweise
auch auf Überzüge aus zwei oder drei Elementen begrenzt, die als einzelne Elemente aufgebracht werden. Ein kompliziertes
Verfahren, das eher wissenschaftliches Interesse verdient, besteht in dem physikalischen Niederschlagen von Gasen; mit
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diesem Verfahren können in einem einzigen Schritt mehrere Elemente zu einem Überzug niedergeschlagen werden, das Verfahren
ist jedoch außerordentlich teuer, denn es muß, neben anderen Gründen, im Hochvakuum durchgeführt werden.
Hinsichtlich der inneren Porosität von Überzügen wurden verschiedene
Verfahren entwickelt, um solche Überzüge abzudichten, so daß eine wirksame Grenzschicht gebildet wird, die das
Substrat vor Angriffen durch korrosive Elemente schützt. Ein solches Verfahren besteht darin, den Überzug mit einem
Silikon, einem Epoxyharz oder einem ähnlichen Material zu imprägnieren, das gegenüber wässriger korrosiver Umgebung
sehr beständig ist. Dieses Verfahren erfordert jedoch eine verzwickte Technik, um die Dichtungsmittel in die Poren des
Überzugs zu infiltrieren; ferner sind diese Dichtungsmittel ungeeignet für die Verwendung in stark korrosiver Umgebung
bei höher Temperatur, wie etwa in Kontakt mit geschmolzenem
heißer Luft
Zink, geschmolzenem Aluminium ,/oder ähnlichen Medien, wegen
der Zersetzung, Oxidation und/oder Schmelzen des Dichtungsmittels.
Ein anderes Verfahren zum Abdichten eines porösen Überzugs besteht darin, den Überzug mit einem niedrig schmelzenden
Metall zu imprägnieren, das den Angriffen in verschiedener Umgebung widerstehen kann, das jedoch in korrosiver Umgebung
bei hoher Temperatür unwirksam wird, denn unter diesen Bedingungen
wird es leicht zersetzt, oxidiert und/oder das Metall schmilzt. Das Metall kann auch mit dem Überzug oder
mit dem Substrat reagieren und deren Eigenschaften beeinträchtigen.
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Zu anderen Verfahren, die entwickelt wurden, gehört ein Verfahren,
bei dem mit einer Flamme zwei oder mehr ausgewählte Metalle aufgesprüht werden, die während des Aufsprühens
exotherm reagieren, um eine intermetallische Verbindung zu bilden, die sich wirkungsvoll mit dem Substrat verbindet.
Diese Überzüge können weniger Porosität aufweisen, als solche
Überzüge, die nach einem üblichen Flamm-Sprüh-Verfahren aufgebracht
wurden, wie etwa Überzüge aus Metallen, Legierungen oder keramischen Materialien; jedoch sind auch diese Überzüge
nicht vollständig abgedichtet.
Die vorliegende Erfindung überwindet die technischen und wirtschaftlichen
Nachteile der bekannten Verfahren; sie ist auf einen metallurgisch abgedichteten Überzug gerichtet, der durch
gleichzeitiges Niederschlagen von zumindest zwei Materialien mittels Plasma erhalten wurde, die in nichtreagiertem Zustand
aufgebracht wurden, so daß bei einer anschließenden Wärmebehandlung
in einer nicht verunreinigenden Atmosphäre, eine Reaktion/Diffusion zwischen diesen Materialien auftreten kann.
Bei einem derartigen Überzug tritt überlicherweise keine oder nur geringe Reaktion mit dem überzogenen Substrat auf, und daher
wird die Festigkeit des Substrats nicht beeinträchtigt oder vermindert.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
eines metallurgisch abgedichteten Überzugs. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines Überzugs durch gleichzeitiges Niederschlagen, durch ein Plasma-Sprüh-Verfahren oder durch Schockwellentechnik
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(detonation gun techniques), einer Schicht aus zwei oder mehr Materialien, von denen jedes aus Metallen, Legierungen und/oder
intermetallischen Phasen besteht, auf ein Substrat, so" daß eine ineinandergreifende, lamellare Struktur gebildet wird
aus Plättchen aus individuellem Material in einem weitgehend unreagierten Zustand, anschließend wird die aufgebrachte Schicht
unter nicht verunreinigender Atmosphäre für eine ausreichende Zeitdauer erhöhten Temperaturen ausgesetzt, um zu einer Reaktion/
Diffusion der Materialien in dieser Schicht zu führen, so daß ein metallurgisch abgedichteter Überzug aus einer weitgehend
homogenen Legierung und/oder aus einer weitgehend homogenen intermetallischen Phase gebildet wird. Der auf diese Weise hergestellte
Überzug stellt eine wirksame Grenzschicht dar, die inert ist, oder äusserst korrosionsbeständig in korrosiven
Umgebungen bei hohen Temperaturen, wie etwa gegen Luft und andere oxidierende Gase bei hohen Temperaturen. Unter hohen
Temperaturen werden solche Temperaturen verstanden, die über den Temperaturen liegen, bei denen Korrosion des nicht überzogenen
Substrats auftritt und rasch fortschreitet. Diese Temperatur ist eine Funktion des Mediums in der Umgebung und
der Zusammensetzung des Substrats, und wenn beide bekannt sind, kann ein Fachmann leicht die genaue Temperatur bestimmen.
Die erfindungsgemäß überzogenen Gegenstände können natürlich
auch mit hervorragendem Erfolg bei niedriger Temperatur in korrosiver Umgebung verwendet werden; jedoch können wirtschaftliche
Erwägungen die Verwendung von derartig überzogenen Gegenständen unter solchen Bedingungen beschränken.
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Der erfindungsgemäß aufgebrachte Überzug ist ebenfalls für
solche Umgebungen hervorragend geeignet, in denen der überzogene
Gegenstand thermischer Belastung ausgesetzt wird, da die Oberflächenbindung des mittels Plasma niedergeschlagenen
Überzugs ausreicht, um den Überzug im wesentlichen sicher und
fest an das Substrat zu binden, und daher ein Abschälen oder
Absplittern des erfindungsgemäß aufgebrachten Überzugs nicht
auftritt, wie dies bei nach üblichen Verfahren aufgebrachten
überzügen gewöhnlich auftritt.
Für die erfindungsgemäße metallurgische Überzugsschicht ist es wesentlich, daß diese als frisch niedergeschlagene Schicht
aufgebracht wird, etwas mittels Plasma, oder mittels 3chockwellentechnik,
wobei eine mechanische Mischung aus zwei oder mehr Materialien eingesetzt wird, deren chemische Aktivitäten
sich beträchtlich unterscheiden; solche chemischen Aktivitäten sind in dem Buch "The Theory of Transformation in Metals and
Alloys" von J.W, Christian, Pergamon Press-Oxford, 1965, auf Seite 91 definiert. Dadurch entsteht in der Überzugsschicht
eine treibende Kraft, die größer und stärker ist, als die . übliche treibende Kraft einer freien Oberflächenenergie, welche
zu einer üblichen Sinterung führt. In solch einem frisch aufgebrachten Überzug erscheint diese zusätzliche Energie notwendig,
um eine Verdichtung und Abdichtung bei vernünftigen Temperaturen und innerhalb vernünftiger Zeitspannen zu erhalten.
Nach üblichen Verfahren mittels Plasma niedergeschlagene Überzüge und ähnliche Überzüge besitzen gewöhnlich einen deutlich
kleineren Koeffizienten der thermischen Ausdehnung, als
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die üblichen metallischen Substrate, und wenn daher ein überzogenes
Substrat erwärmt wird, dann neigt der Überzug dazu, senkrecht zur Oberfläche aufzubrechen und entlang der Verbindungslinie
mit der Oberfläche abzuscheren. Dieses Problem wird noch verstärkt durch die zurückbleibenden hohen Zugspannungen,
die häufig in frisch aufgebrachten Überzügen auftreten.
Während der Wärmebehandlung des erfindungsgemäßen metallurgischen Überzugs wirkt der Schrumpf, der wegen der
Reaktion/Diffusion zwischen den Materialien auftritt, dahingehend, die restlichen Spannungen auszugleichen; und bei der
anschließenden zyklischen, thermischen Belastung während der endgültigen Verwendung klebt der Überzug an dem Substrat ohne
abzusplittern oder entlang der Verbindungslinie abzuscheren.
Im folgenden werden lediglich als Beispiele einige Materialien für Substrate aufgeführt, die in verschiedener korrosiver
Umgebung verwendet werden können, wobei diese Aufzählung selbstverständlich keine Begrenzung darstellt; brauchbare Materialien
sind etwa Metalle und Legierungen, wie etwa Stahl, rostfreier Stahl, Legierungen auf Eisenbasis, Aluminium, Legierungen auf
Aluminiumbasis, Nickel, Legierungen auf Nickelbasis, Kobalt, Legierungen auf Kobaltbasis, Kupfer, Legierungen auf Kupferbasis, Chrom, Legierungen auf Chrombasis, hochschmelzende
Metalle und Legierungen auf der Basis hochschmelzender Metalle.
Der erfindungsgemäße Überzug muß zumindest aus zwei Materialien
bestehen, von denen jedes zumindest aus einer der folgenden Gruppen gewählt wird, nämlich elementare Metalle, Legierungen
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und intermetallische Phasen, wobei diese Materialien in nichtreagiertem
Zustand auf dem Substrat aufgebracht werden müssen; d.h. in einer ineinandergreifenden, lamellaren Struktur, die
aus Plättchen der einzelnen Materialien besteht. Die Auswahl der zwei oder mehr Materialien für den Überzug ist wichtig,
da diese bei erhöhter Temperatur miteinander reagieren und/ oder ineinander diffundieren müssen, um eine weitgehend einheitliche
Legierung und/oder intermetallische Phase zu bilden; die Materialien müssen mit dem Substrat verträglich sein, und
mit diesem eine gute Bindung aufbauen, während sie gleichzeitig während der anschließenden Wärmebehandlung oder im
Verlauf des besonderen Verwendungszwecks nicht merklich in das Substrat hineindiffundieren sollen; und nachdem die
Reaktion/Diffusion erfolgt ist, müssen die Materialien eine
im wesentlichen wirksame Grenzschicht zwischen dem Substrat und jedem beliebigen korrosiven Medium bilden, das in Verlauf
des vorgesehenen Verwendungszwecks auftreten kann. Die frisch aufgebrachte Mischung der Elemente, Legierungen
oder intermetallischen/Phase^ besitzt eine innere, untereinander
verbundene Porosität, die einen direkten·Zugang der
Gase aus der Umgebung zu dem Substrat erlaubt. Jedoch im Verlauf der Wärmebehandlung unter nichtverunreinigender Atmosphäre
wird diese Porosität, zumindest zum größten Teil, beseitigt, und jeder beliebige kleine Anteil an verbleibender Porosität
wird aus geschlossenen Poren bestehen. Daher führt die Reaktion/ Diffusion, die im Verlauf der Wärmebehandlung unter nicht verreinigender
Atmosphäre auftritt, zu einer wirksamen Abdichtung des Überzugs, wodurch eine Grenzschicht für das Substrat
gebildet wird, in der alle direkten offenen Zugänge für korrosive Gase aus der Umgebung zu dem Substrat beßeitigt sind.
Obwohl im Verlauf der Wärmebehandlung bei erhöhter Temperatur
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eine weitgehend homogene Legierung oder intermetallische Phase gebildet wird, kann während des Abkühlens auf Raumtemperatur
eine Niederschlagsbildung auftreten, wobei der Niederschlag in einer festen oder Legierungsmatriz verteilt wird; ein solcher
Niederschlag stellt eine Legierung oder intermetallische Phase dar, die beide aus den niedergeschlagenen Überzugsmaterialien
gebildet wurden. Im Verlauf der Wärmebehandlung kann auch vorübergehend eine intermetallische Verbindung gebildet werden, die bei
Vervollständigung der Wärmebehandlung in eine Legierung umgewandelt wird. D.h., zu einem bestimmten Zeitpunkt im Verlauf
der Wärmebehandlung kann eine intermetallische Phase und eine Legierung, die beide aus den Überzugsmaterialien gebildet wurden,
gleichzeitig nebeneinander existieren. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Überzug jedoch aus einer weitgehend
homogenen Legierung oder einer weitgehend homogenen intermetallischen Phase, die weitgehend einheitlich in einer Legierungsmatrix verteilt ist, für gewisse Anwendungsfälle geeignet sind.
Die Lebensdauer des Überzugs kann verlängert werden, indem in
die Überzugsschicht diskrete Teilchen von Metalloxiden eingearbeitet werden. Es wird angenommen, dass die Dispersion der Metalloxid-Teilchen
innerhalb der Überzugsschicht das Absplittern der Schutzhülle auf dem Überzug vermindert, wenn dieser in der
vorgesehenen Umgebung eingesetzt wird, und ferner wird angenommen, dass solche Teilchen die Diffusionsgeschwindigkeit
einiger Elemente in dem Überzug vermindern. Zu einigen Beispielen für Metalloxide gehören Verbindungen, wie Aluminiumoxid (Al3O3),
Siliciumoxid (SiO2), Chromtrioxid (Cr3O3). Hafniumoxid (HfO3),
Zirkonoxid (ZrO3). Magnesiumoxid (MgO), Yttriumoxid (Y3O3), die
Oxide der seltenen Erden und Titandioxid (TiO3). Die Metalloxid-Teilchen
sollten Korngrößen
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zwischen ungefähr 0,01 Mikron und ungefähr 50 Mikron aufweisen,
bevorzugte Korngrößen liegen zwischen ungefähr 0,1 und ungefähr 1 Mikron; die Metalloxid-Teilchen sollten ungefähr 1 bis ungefähr
75 Volumenprozent der Überzugs-Mischung ausmachen, bevorzugt sollte das Volumen der Metalloxid-Teilchen zwischen ungefähr
2 und ungefähr 55 Volumenprozent liegen, um die notwendige Verbesserung der Lebensdauer des Überzugs in der
vorgesehenen Umgebung zu gewährleisten.
Die im Verlauf der Reaktion/Diffusion zur Erzielung einer weitgehenden Homogenisierung und Abdichtung erforderliche
Wärmebehandlung und die erforderlichen Temperaturen sind eine Funktion der für den überzug verwendeten Materialien. Es ist
jedoch wesentlich, daß im Verlauf des Niederschiagens mittels Plasma, oder bei Durchführung des Schockwellen-Verfahrens
eine minimale Oxidation der Materialien auftritt, und daß die frisch aufgebfachte Mischung aus einer mechanischen
Mischung aus diskreten, im wesentlichen unreagierten Materialien besteht. Wenn diese Bedingungen nicht weitgehend erfüllt sind,
dann ist die Wechselwirkung zwischen den Materialien im Verlauf der Reaktions-/Dif fusions-ßtufe behindert, und eine vollständige
Abdichtung tritt nicht auf. Obwohl in den meisten Fällen die Diffusion aus dem Überzug in das Substrat sehr
gering ist, kann ein geringe Diffusion die Bindungsfestigkeit erhöhen.
Die besonderen, für den Überzug auf dem Substrat ausgewählten
Materialien sollten nach der Reaktions-/Diffusions-Stufe gegenüber
dem korrosiven Medium beständig sein, das bei dem
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vorgesehenen Verwendungszweck in der Umgebung des überzogenen Substrats auftritt. In einigen Fällen besitzt das ausgewählte
Material für den Überzug nach der Reaktion nicht diejenige Korrosionsbeständigkeit, die für einen besonderen Anwendungszweck erforderlich ist, und daher kann ein zusätzlicher Verfahrensschritt
erforderlich sein, um solche Eigenschaften hervorzubringen oder zu verstärken. Ein üblicher Verfahrensschritt
zur Oxidierung, Karbidbildung, Nitridbildung, Boridbildung, Silicidbildung, oder ähnliche Verfahrensschritte können ausreichen,
um korrosionsbeständiges Oxid, Karbid, Nitrid, Borid, Silicid oder ein ähnliches Material auf der obersten Schicht
ein einziges Material aus der Überzugsschicht reagiert, so daß
die Bildung und die Dicke der Schicht auf dem Substrat gesteuert werden können, um einen hohen, ausreichenden Schutz des Substrats
gegen das korrosive Medium in der Umgebung des vorgesehenen Verwendungszweck zu gewährleisten. Wenn die Umgebung des vorgesehenen
Verwendungszwecks oxidierende, nitrierende, oder ähnliche Eigenschaften aufweist, dann sollte das besondere Oxid,
Nitrid, oder eine ähnliche ausgewählte Verbindung, eine sich sehr langsam bildende Verbindung sein; d.h. das Wachstum sollte
durch eine solch langsame Diffusion gesteuert werden, wie sie in Aluminiumoxid (Al2O3) auftritt.
Zu den geeigneten Materialien für die Überzugsschicht gehören elementare Metalle, wie etwa Nickel, Aluminium, Kobalt, Eisen,
Chrom, Kupfer, Molybdän, Wolfram, Niob, Silicium, Tantal,
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Titan, Zink, Mangan, Zirkon, Vanadin und Hafnium; und Legierungen
oder intermetallische Phasen aus den oben aufgezählten elementaren Metallen, wie etwa Nickel-Chrom, Eisen-Chrom, Kobalt-Chrom,
Nickel-Chrom-Silicium, Kobalt-Chrom-Silicium, Eisen-Chrom-Silicium,
Eisen-Chrom-Legierungen mit seltenen Erd-Zusätzen, Nickel-Chrom-Legierungen mit seltenen Erd-Zusätzen, Kobalt-Chrom-Legierungen
mit seltenen Erd-Zusätzen, und Kupfer-Aluminium-Legierungen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
gehört Yttrium zu einem der seltenen Erdmetalle.
Jeder Fachmann kann die Materialien für die Überzugsschicht
auswählen, die in nicht reagiertem Zustand aufgebracht werden können, und anschließend einer Wärmebehandlung ausgesetzt
werden, um einen undurchlässigen Überzug aus einer weitgehend homogenen Legierung und/oder einer weitgehend homogenen
intermetallischen Phase zu bilden, nachdem das Substrat ausgewählt
und die Umgebung für den vorgesehenen Verwendungszweck bekannt ist. ·
Die gesamte Mischung für den Überzug, d.h. die Summe der
Mischung von Elementen oder Legierungen, kann so gewählt „werden, daß diese nicht nur einen korrosionsbeständigen Überzug
liefert, sondern daß auch nur eine sehr begrenzte oder gar keine Wechselwirkung mit dem Substrat während der Wärmebehandlung oder der Verwendung auftritt. Beispielsweise wird
während der Anwendung oder der Wärmebehandlung ein Überzug aus einem typischen Aluminid auf einer Superlegierung auf
Nickelbasis durch Nickel, das aus dem Substrat herausdiffundiert, die Verbindung Nickel-Aluminium gebildet. Dies führt zu einer
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komplexen Änderung in der Substratzusammensetzung mit der Ausbildung einer abgestuften Anordnung von Phasen, senkrecht
ssu der Oberfläche, und einer Schwächung des Substrats bis zu einer beträchtlichen Tiefe. Wie bereits festgestellt, kann
dies besonders bei Komponenten mit dünnem Querschnitt zu einer schwerwiegenden,Beeinträchtigung der Eigenschaften führen.
Diese Verluste durch Diffusion können jedoch vermieden werden, wenn eine Gesamtmischung für den Überzug ausgewählt wird,
in der das endgültige chemische Potential von Nickel in dem Überzug annäherend den gleichen Betrag aufweist, wie das
Potential des Nickels in dem Substrat. Zur gleichen Zeit kann die überzugsmisehung andere Elemente enthalten, mit
extrem niedrigen Diffusionsgeschwindigkeiten, durch welche die Korrosionsbeständigkeit des Überzugs erheblich verbessert
wird, die mechanischen Eigenschaften des Substrats jedoch ' werden
nur geringfügig nachteilig beeinflusst^ Beispielsweise können
einer komplexen Mischung für einen überzug auf Superlegierungen geringe Zusätze von Yttrium oder sonstigen, anderen seltenen
Erden zugesetzt werden. Das seltene Erd-Metall verbleibt in dem Überzug, entweder weil es eine stabile intermetallische
Verbindung bildet, oder weil seine Diffusionsgeschwindigkeit
in der Matrix extrem niedrig ist. Gleichzeitig kann sehr preiswert in einem mittels Plasma aufgebrachten Überzug eine
Dispersion von Yttriumoxiden oder anderen seltenen Erd-Oxiden erreicht werden, welche die Oxidationsbeständigkeit von
Legierungen auf Eisen-, Nickel- oder Kobalt-Basis erhöhen, wobei solche Oxide weitgehend ortsfest an ihren Gitterplätzen
bleiben. Die Temperatur, bei der die Reaktion/Diffusion zwischen
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den ausgewählten Materialien des Überzugs stattfindet, ist eine Funktion solcher Materialien, und kann nach einem Studium
entsprechender metallurgischer Unterlagen leicht angegeben
werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist für die Dauer der
Wärmebehandlung eine, nicht verunreinigende Atmosphäre erforderlich,
um zu verhindern, daß eine Schicht, wie etwa eine Oxidschicht, die Reaktions-/Diffusions-Stufe des erfindungsgemäßen
Verfahrens beeinträchtigte Eine geeignete, nicht verunreinigende Atmosphäre ist eine inerte Atmosphäre,
etwa Argon, Helium, oder Vakuum, oder eine reduzierende Atmosphäre, wie Wasserstoff.
Wenn die Überzugsschicht nach der Beaktion oxidiert, oder
einer Behandlung zur Karbidbildung, Nitridbildung, Silicidbildung,
Boridbildung, oder einem ähnlichen Verfahren ausgesetzt werden soll, um ihre Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen,
dann können übliche Verfahren angewendet werden. Beispielsweise
kann der Überzug oxidiert werden, indem dieser einer Mischung aus Wasser (H2O) und Wasserstoff (H2) in solchen .
Verhältnissen ausgesetzt wird, daß lediglich die gewünschte Komponente des Überzugs oxidiert wird, wie etwa das Aluminium
in einem Überzug aus Nickel-Chrom-Aluminium. Die Nitridbildung auf der obersten Oberfläche des Überzugs kann in der
Form durchgeführt werden, indem bei erhöhten Temperaturen Stickstoff oder Ammoniak auf den Überzug einwirken· Auf der
obersten Oberfläche des Überzugs können Karbide gebildet werden, in dem diese bei erhöhter Temperatur der Einwirkung
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von Methan ausgesetzt wird. Auf ähnliche Weise kann die Silicidbildung
oder die Boridbildung auf der obersten Oberfläche des Überzugs erfolgen, indem übliche Verfahren angewendet werden.
Das Ausmaß der Bildung einer Schicht aus Oxid, Nitrid, Karbid, Silicid, oder Borid sollte ausreichen, um die gewünschte
Korrosionsbeständigkeit hervorzurufen, die für den überzug erforderlich ist, wenn dieser einer besonderen Umgebung ausgesetzt
wird.
Im allgemeinen können viele Legierungen durch eine entsprechende Auswahl einer Uberzugsmischung geschützt werden. Insbesondere
können Substrate, die aus Legierungen auf Eisenbasis, Nickelbasis oder Kobaltbasis bestehen, geschützt werden durch Aufbringung
von Überzügen des Typs Eisen-Chrom-Aluminium-Yttrium, Nickel-Chrom-Aluminium-Yttrium, oder Kobalt-Chrom-Aluminium-Yttrium
und entsprechender Überzüge. Zu anderen geeigneten Überzügen gehören die Systeme Nickel-Chrom-Aluminium, Kobalt-Chrom-Aluminium,
Eisen-Chrom-Aluminium, Nickel-Chrom-Silicium-Aluminium,
Kobalt-Chrom-Silicium-Aluminium und Eisen-Chrom-Silicium-Aluminium.
In diesen Überzügen kann der Aluminiumanteil zwischen ungefähr 8 Gewichtsprozent und ungefähr 25 Gewichtsprozent
der Überzugsmischung liegen, der Chromgehalt kann zwischen 10 Gewichtsprozent und ungefähr 25 Gewichtsprozent der Uberzugsmischung
liegen, während der Rest entweder aus Nickel, Eisen oder Kobalt besteht. Wenn ein seltenes Erd-Element, wie
etwa Yttrium zugesetzt wird, dann sollte dessen Anteil zwischen ungefähr 0,01 Gewichtsprozent bis ungefähr 5 Gewichtsprozent
der Uberzugsmischung liegen. Wenn in gleicher Weise Silicium zu der Überzugsmischung zugesetzt wird, dann kann dieses in
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Anteilen zwischen ungefähr 0,10 Gewichtsprozent bis ungefähr 5,0 Gewichtsprozent der Überzugsmischung anwesend sein. Um
ein Minimum an Wechselwirkung zu erreichen, sollte die Überzugsmischung
mit dem Substrat verträglich sein; jedoch kann eine überlegene Oxidationsbeständigkeit mit einer etwas
anderen Kombination erreicht werden. Eine andere allgemeine Klasse von Legierungen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
geschützt werden können, sind die hochschmelzenden Metalle, wie Chrom, Niob, Tantal und Molybdän, für die sich
verschiedene Silicid-Überzüge als besonders wirksam erwiesen haben, um zu einer guten Oxidationsbeständigkeit zu führen;
solche Silicid-Überzüge enthalten Silicium und zumindest ein Material aus der folgenden Gruppe, nämlich Niob, Wolfram,
Chrom, Titan, Vanadin, Aluminium, Bor, Eisen und Mangan. In gleicher Weise wurde gefunden, daß Substrate aus Kupfer
geschützt werden können mit einer Mischung aus einer Legierung auf Aluminium- und Kupferbasis, die erfindungsgemäß aufgebracht
wird.
Der erste Schritt bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung
besteht darin, für ein besonderes Substrat zuerst die optimale Gesamtmischung für den Überzug auszuwählen. Diese
Auswahl erfolgt auf der Grundlage der Erfordernisse für die Oxidationsbeständigkeit, und wenn erforderlich, unter Berücksichtigung
einer minimalen Wechselwirkung mit dem Substrat. Jede Legierung kann eine etwas unterschiedliche Überzugsmischung erfordern, um diesen Erfordernissen auf optimale
Weise zu entsprechen; nichts-destotrotz werden für eine
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Anzahl verschiedener Legierungen ausgezeichnete Verwendungsmöglichkeiten
mit einem einzigen Überzug erzielt. Das Ausmaß der Optimierung, das vor der Wahl einer spezifischen Mischung
durchgeführt wird, weitgehend empirisch, wird durch die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Situation bestimmt. Die
Gesamtmischung wird anschließend in mindestens zwei Anteile aufgeteilt, Elemente, oder Legierungen. Diese Aufteilung
beruht auf der Betrachtung der Diffusionsgeschwindigkeiten, um die für die Wärmebehandlung erforderlichen Zeiten und/
oder Temperaturen möglichst gering zu halten. Diese Anteile werden anschließend in Pulverform gebracht und auf dem
Substrat niedergeschlagen. Für diese Stufe des Verfahrens ist das Niederschlagen mittels Plasma hervorragend geeignet,
da dies zu einer dichten, feindispergierten Mischung der Komponenten führt, welche ideal für eine rasche Homogenisierung
und Abdichtung durch Diffusion geeignet ist. Darüber hinaus tritt im Verlauf des Aufbringens lediglich ein vernachlässigbares
Ausmaß an Oxidation der Pulverteilchen auf, wenn geeignete Techniken angewandt werden. Das Flamm-Sprüh-Verfahren
oder die Schockwellentechnik können ebenfalls angewandt werden, um die Materialien in feindispergierter Form aufzubringen;
solche Verfahren sind jedoch nicht in dem Maß erwünscht, wie das Niederschlagen mittels Plasma*
Wenn der korrosionsbeständige Überzug für abriebbeständige Gegenstände vorgesehen ist, wie etwa für Lagermaterialien,
dann sollten abriebbeständige, harte Teilchen mit einer Korngröße zwischen ungefähr 0,01 Mikron und ungefähr 10 Mikron,
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232725ft
bevorzugt zwischen ungefähr 0,1 und ungefähr 1 Mikron, innerhalb des Überzugs dispergiert werden. Die harten Teilchen,
die in einer ausreichenden Menge zugegeben werden sollen, so daß sie im wesentlichen einheitlich innerhalb des Überzugs
dispergiert sind, sollten etwa 5 bis 75 Volumenprozent der Uberzugsmischung ausmachen, bevorzugt etwa 10 bis 55 Volumenprozent.
Die harten Teilchen werden gemeinsam mit den Materialien für den Überzug aufgebracht, so daß nach der erforderlichen
Wärmebehandlung ein abgedichteter Überzug mit einer weitgehend homogenen Matrix gebildet wird, in der die
abriebbeständigen Teilchen weitgehend einheitlich dispergiert sind, wobei diese Teilchen etwa 5 bis etwa 75 Volumenprozent
des Überzugs ausmachen und Korngrößen zwischen ungefähr 0,01 Mikron und ungefähr 10 Mikron aufweisen. Beim vorgesehenen
Verwendungszweck wird die überzogene Matrix durch die Kontaktreibung mit einem passenden Teil abgerieben, wobei eine Schicht
weitgehend einheitlich dispergierter Metallteilchen freigelegt wird· Die freigelegten Segmente der Teilchen in der obersten
Fläche der Überzugsschient führen zu einer guten Abriebbeständigkeit
für den Überzug und, wenn darüber hinaus solche Teilchen abgerieben werden, dann werden neue Teilchen freigelegt,
denn gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Teilchen weitgehend einheitlich innerhalb des Überzugs dispergiert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt der Überzug nach der Wärmebehandlung eine Dichte, die über etwa 90% der theoretischen
Dichte liegt/ und im wesentlichen keinerlei Durchlässigkeit.
Irgendeine Porosität, die nach der Wärmebehandlung zurückbleibt, besteht in den meisten Fällen aus geschlossenen Poren, so
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daß die innere, untereinander verbundene Porosität der mittels
Plasma aufgesprühten Niederschläge beseitigt ist. Die Teilchen sind fest in der Überzugsmatrix eingebettet, und im Falle der
Verwendung als abriebbeständige Gegenstände tritt kein oder nur geringes Absplittern auf.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung gehören zu den geeigneten
abriebbeständigen Teilchen Metalloxide, Metallkarbide, Metallboride,
Metallnitride und Metallsilicide in jeder beliebigen Mischung oder Kombination. Zu den Beispielen für einige Metalloxide
gehören Verbindungen wie Aluminiumoxid (Al2O3), Siliciumdioxid
(SiO2), Chromtrioxid (Cr2O3), Hafniumoxid (HfO3),
Berylliumoxid (BeO), Zirkonoxid (ZrO3), Zinnoxid (SnO3), Magnesiumoxid
(MgO), Yttriumoxid (γ 2°3^
> die Oxide der seltenen
Erden und Titandioxid (TiO3) in allen beliebigen Mischungen.
Zu den geeigneten Metallkarbiden gehören Siliciumkarbid (SiC), Borkarbid (B4C), Hafniumkarbid (HfC), Niobkarbid (NbC), Tantalkarbid
(TaC), Titankarbid (TiC), Zirkonkarbid (ZrC), Molybdänkarbid (Mo3C), Chromkarbid (Gr3C3) und Wolframkarbid (WC).
Zu den geeigneten Metallboriden gehören Titanborid (TiB3),
Zirkonborid (ZrB3), Niobborid (NbB3), Molybdänborid (MoB3),
Wolframborid (WB3), Tantalborid (TaB3) und Chromborid (CrB).
Zu den geeigneten Metallnitriden gehören Aluminiumnitrid (AlN), Siliciumnitrid (Si3N4), Titannitrid (TiN),Zirkonnitrid
(ZrN), Hafniumnitrid (HfN), Vanadinnitrid (VN), Niobnitrid (NbN), Tantalnitrid (TaN) und Chromnitrid (CrN). Zu den geeigneten
Siliciden gehören Molybdänsilicid (MoSi3), Tantalsilicid (TaSi3),
Wolframsilicid (WSi0), Titansilicid (TiSi0), Zirkonsilicid
dt dt
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(ZrSi2), Vanadinsilicid (VSi2), Niobsilicid (NbSi2), Chromsilieid
(CrSi2) und Borsilicid (B4Si3).
Der erfindungsgemäße abriebbeständige Überzug kann auch von einem Substrat entfernt werden und in einem weiten Anwendungsbereich
als abriebbeständiges Material eingesetzt werden. Zu geeigneten Verwendungsmöglichkeiten für abriebbeständige
Überzüge, einschließlich der abriebbeständigen Materialien der vorliegenden Anmeldung, gehören Heizwalzen, Düsen
für Öfen, und Lagerbestandteile für Gasturbinen. Abriebbeständige
Überzüge nach der vorliegenden Erfindung sind hervorragend
geeignet für die Verwendung als Heizwalzen für Brennöfen,
da die Überzüge abgedichtet sind und daher keine Färbemittel absorbieren oder aufsaugen; durch geeignete Auswahl der
Materialien für die Matrix und der Teilchen für die Überzugsmischung weisen die erfindungsgemäßen Überzüge thermische
Leitfähigkeit auf; ferner besitzen sie ausgezeichnete Oxidationsbeständigkeit
und eine sehr gute Abriebbeständigkeit.
Die folgenden Beispiele dienen lediglich zur Erläuterung der Erfindung und schränken diese keinesfalls ein.
Auf jeweils drei zylindrische Stifte aus einer Superlegierung
unter der Bezeichnung 713 (mit auf Nickelbasis bekannt / 12,5 Gewichtsprozent Chrom, 4,2
Gewichtsprozent Molybdän, 2,0 Gewichtsprozent Niob, 0,8 Gewichtsprozent
Titan, 6,1 Gewichtsprozent Aluminium, 0,012
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Gewichtsprozent Bor, 0,01 Gewichtsprozent Zink, 0,12 Gewichtsprozent
Kohlenstoff , Rest Nickel) mit jeweils einem Durchmesser von etwa 6 mm und einer Länge von etwa 75 mm wurde
mittels Plasma ein Überzug aus einer Überzugsmischung nach der folgenden Tabelle I aufgebracht. Die Überzugsmischung
bestand aus einer Mischung aus reinem Aluminiumpulver mit
einer Legierung aus Nickel-Chrom-Pulver (20 Gewichtsprozent Nickel) mit einer Korngröße von 0,04 mm und feiner. Die
Anteile von Aluminium zu Legierung sind in der folgenden Tabelle I aufgeführt.
Überzug Gew.,-% Aluminium Gew.-% Ni-Cr-Legierung
A 20 8O
B 30 70
Cf 40 60
Jedes der vermischten Pulver wurde mittels Plasma auf dem Umfang je eines Stiftes aufgebracht mit einer Menge von
6^ mm und einer Dicke von 0,1 mm. Die überzogenen Stifte
wurden anschließend unter Wasserstoffatmosphäre für 6 Stunden bei 1100 C wärmebehandelt, und im Anschluß daran auf Baumtemperatur
abgekühlt. Eine metallographische Untersuchung an Stücken, die aus den überzogenen Stiften nach der Wärmebehandlung
herausgeschnitten wurden, zeigte, daß Überzug A
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einen festen Überzug gebildet hatte, mit einer Struktur, die
im wesentlichen aus zwei Phasen bestand; überwiegend^, Ni(Cr)Al, mit einem Netzwerk von .^Ni(Cr)3Al. Die Phasen β und '.·* sind
kristalline Strukturen, in denen etwas Nickel des Kristallgitters der intermetallischen Verbindung durch Chrom ersetzt
ist. In Jeder der oben bezeichneten Phasen war auch etwas Chrom gelöst, und ein gewisser Anteil hatte sich beim Abkühlen als
-Phase (Chrom in fester Lösung) niedergeschlagen. Die feste
Chromlösung entsteht, wenn das feste Chrom in einer Matrix disper
giert wird, die in willkürlicher Weise aus anderen Elementen
besteht. Der Anteil an Wechselwirkung mit dem Substrat war vernachlässigbar. Dar Überzug B bestand ebenfalls aus einem
festen Überzug, er bestand jedoch im wesentlichen aus der festen :-Phase, mit einer Dispersion von -Phase, die sich
beim Abkühlen gebildet hatte. Es trat jedoch etwas Wechselwirkung mit dem Substrat auf, wobei zahlreiche Phasen in einer
abgestuften Zone an der Substratoberfläche gebildet wurden.
Der Überzug C entsprach weitgehend dem Überzug B, jedoch war die abgestufte Zone breiter, und eine neue Zone aus der reinen
-Phase hatte sich zwischen dem Substrat und dem ursprünglichen Überzug gebildet, als Folge des Herausdiffundierens
von Nickel und des Eindiffundierens von Aluminium. In allen
drei überzügen war praktisch die gesamte Porosität beseitigt. Alle drei überzüge wurden mit trockener Luft für 100 Stunden
bei 1200°C oxidiert. Alle drei bildeten eine äussere Schutzhülle, die anscheinend nahezu aus reinem Aluminiumoxid
bestand. Obwohl als Folge der Diffusion von Aluminium zu der Oberfläche, mit anschließender Oxidation,ein Teil der -Phase
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in die y '- oder γ -Phase (feste Nickel-Lösung) umgewandelt
wurde, erfolgte keine merkliche Verringerung der Gesamtdicke des Überzugs.
Auf einen zylindrischen Stift aus einer SuperIegierung auf
Nickelbasis (20 Gewichtsprozent Chrom, 13 Gewichtsprozent Molybdän, 0,45 Gewichtsprozent Mangan, 0,3 Gewichtsprozent
Silicium, 0,1 Gewichtsprozent Lanthan, Rest Nickel) mit den gleichen Abmessungen wie in Beispiel 1, wurde mittels Plasma
eine Mischung aus Aluminiumpulver und einem Pulver aus Nickel-Chrom-Legierung (Nickel, 20 Gewichtsprozent Chrom) aufgesprüht.
Die Mischung enthielt 10 Gewichtsprozent reines Aluminium und den Rest an Nickel-Chrom-Öegierung, und wies
eine Korngröße von 0,04 mm und feiner auf. Nachdem der Überzug bis zu einer Dicke von 0,075 mm aufgesprüht worden war,
wurde der überzogene Stift im Vakuum für 4 1/2 Stunden bei 1079°C wärmebehandelt. Der überzogene, wärmebehandelte Stift
wurde anschließend einer zyklischen Oxidationsprüfung unterworfen,
wobei er in einem Ofen für 2 1/2 Stunden auf 1150°C erwärmt wurde und anschließend für 1/2 Stunde Raumtemperatur
ausgesetzt wurde· Anschließend an eine zyklische Oxidationsbehandlung
von 120 Stunden wurde der überzogene Stift für weitere 120 Stunden bei 1150°C statisch oxidiert. Eine
metallographische Untersuchung zeigte, daß, obwohl die
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2327230
Aluminium-Konzentration zu niedrig war, um im Verlauf der
Wärmebehandlung größere Anteile an - -Phase zu bilden, der
Überzug vollständig abgedichtet war, und sich im Verlauf der Oxidation eine Hülle aus anscheinend reinem Aluminiumoxid
(Al2O3) gebildet hatte, die irgendeinen wahrnehmbaren
Verlust an Überzugsdicke verhindert hatte.
Auf einen zylindrischen Stift aus einer Superlegierung auf
Nickelbasis (bekannt als B1900 mit 8,0 Gewichtsprozent Chrom, 10,0 Gewichtsprozent Kobalt, 6,0 Gewichtsprozent Molybdän,
1,0 Gewichtsprozent Titan, 6,0 Gewichtsprozent Aluminium, 0,015 Gewichtsprozent Bor, 0,10 Gewichtsprozent Zirkon, 4,0
Gewichtsprozent Tantal, 0,10 Gewichtsprozent Kohlenstoff, Rest Nickel) mit den gleichen Abmessungen wie in Beispiel 1,
wurde mittels Plasma eine Mischung der in Beispiel 2 beschriebenen Pulver aufgesprüht. Nachdem eine Überzugsdicke
von 0,125 mm niedergeschlagen worden war, wurde der Stift unter Argon für 4 Stunden bei HOO0C wärmebehandelt. Der
überzogene, wärmebehandelte Stift wurde anschließend der zyklischen Oxidationsprüfung unterworfen, wie in Beispiel 2
beschrieben, nämlich für 120 Stunden bei 1095 bis 1135°C,
woran sich, eine Oxidation von 102 Stunden bei 1150°C an Luft
anschloß. Eine metallographische Untersuchung zeigte, daß der Überzug vollständig abgedichtet war und sich auf der
Oberfläche eine Schutzhülle aus Aluminiumoxid (Al2O3) gebildet
hatte. Es wurden keine erkennbaren Verluste der Überzugsdicke beobachtet.
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232725Q
B e i s ρ i e 1 4
Auf einem zylindrischen Stift aus Superlegierung auf Nickelbasis
(bekannt als B1900,mit der Zusammensetzung wie in Beispiel 3 angegeben) mit den gleichen Abmessungen wie in
Beispiel 1, wurde mittels Plasma eine ternäre Mischung aus elementaren Metallpulvern, mit einer Korngröße von 0,04 mm
und feiner aufgesprüht, die aus 22 Gewichtsprozent Chrom, 17 Gewichtsprozent Aluminium und 61 Gewichtsprozent Nickel
bestand· Nachdem ein Überzug bis zu einer Dicke von 0,075 mm niedergeschlagen worden war, wurde der Stift unter Argon
für 4 Stunden bei HOO0C wärmebehandelt. Der wärmebehandelte
Stift wurde anschließend einer zyklischen Oxidationsprüfung unterworfen, wie in Beispiel 2, nämlich für 120 Stunden bei
1095 bis 1135°C, woran sich eine weitere Behandlung von 102 Stunden bei 1150°C an Luft anschloß. Eine metallographische
Untersuchung zeigte, daß der Überzug vollständig abgedichtet war und sich auf der Oberfläche eine kontinuierliche Schutzhülle
aus Aluminiumoxid (Al2O3) gebildet hatte. Es wurde
kein erkennbarer Verlust der Überzugsdicke beobachtet.
Auf einem zylindrischen Stift aus Superlegierung auf Nickelbasis (bekannt als B1900 mit der Zusammensetzung wie in Beispiel
3 angegeben) mit den gleichen Abmessungen wie in Beispiel
1, wurde mittels Plasma eine Mischung aus Pulvern,mit
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Korngrößen von 0,04 mm und feiner aufgesprüht, die aus 10
Gewichtsprozent reinem Aluminium und 90 Gewichtsprozent einer Legierung aus Eisen, 25 Gewichtsprozent Chrom, 13 Gewichtsprozent
Aluminium, 1 Gewichtsprozent Yttrim, bestand· Nachdem
ein überzug mit einer Dicke von O,05 nun niedergeschlagen worden
war, wurde der überzogene Stift unter'Argon für 4 Stunden
bei 110O0C wärmebehandelt. Dies führte zu einem dreischichtigen
Überzug mit einer äusseren Zone aus einer festen Lösung aus Eisen-Nickel-Chrom, in der Mitte ein Band ausβ-Phase, und
einer abgestuften Zone nahe der ursprünglichen Oberfläche des
Stifts. Diese Struktur ergab sich, zumindest zum größten Teil
aus der Diffusion des Nickels aus dem Substrat heraus. Der überzug zeigte infolge der Bedingungen beim Sprühen eine
rauhe äussere Oberfläche, und nach der Wärmebehandlung einen kleinen Anteil an Porosität in den äussersten Bereichen,
die in-folge von Verunreinigungen im Argon während der Wärmebehandlung
etwas oxidiert waren. Jedoch mit Ausnahme des kleinen Anteils an oxidiertem Bereich des gesamten Überzugs
wurde eine feste Struktur erhalten, die im Verlauf der gleichen Oxidationsbehandlung, wie in Beispiel 3 beschrieben, zu einem
adäquaten Oxidationsschutz führte. Tatsächlich blieb nach der Oxidation ein breiteres Band an /?-Phase zurück.
Auf einem zylindrischen Stift aus einer Superlegierung, Nickelbasis
(analog der Legierung in Beispiel 2) mit den in Beispiel 1 angegebenen Abmessungen, wurde mittels Plasma eine
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"3098S07QÖA7
Mischung aus vier verschiedenen Pulvern, nämlich Eisenpulver, 12 Gewichtsprozent Aluminiumpulver, 25 Gewichtsprozent Chrompulver
und 0,45 Gewichtsprozent Yttriuraoxid-Pulver (Y2°3^ mi-fc
einer Korngröße von 0,04 mm und feiner aufgesprüht. Nachdem ein Überzug mit einer Dicke von 0,075 min niedergeschlagen worden
war, wurde der überzogene Stift unter Wasserstoffatmosphäre
für 16,5 Stunden bei 1O79°C wärmebehandelt, um einen abgedichteten
Überzug zu erhalten« Anschließend wurde auf den Stift mittels Plasma "-ein Niederschlag aus 3iaem Aluminium bis zu
einer Dicke von 0,033 mm aufgebracht» Der Stift wurde erneut unter Wasserstoffatmosphäre für 6,5 Stunden bei 1080°C wärmebehandelt.
Die erhaltene MikroStruktur bestand aus drei Zonen, ähnlich den Zonen wie in Beispiel 5, jedoch ohne Porosität.
Ein Segment des überzogenen Stifts wurde, eiaer zyklischen
Qxidätionsprüiung bei 1150°C,wie in Beispiel 2 beschrieben,
ausgesetzt, wobei eine kontinuierliche Schutzhülle aus Aluminiumoxid (Al2O3) auf der Oberfläche gebildet wurde.
Obwohl sich ein Teil der Phase in /J- oder γ -'-Phase umgewandelt
hatte infolge der Verarmung an Aluminium durch Diffusion des Aluminiums in die Schutzhülle, wurde kein merklicher
Verlust der Gesamtdicke des Überzugs festgestellt. Ein zweites Segment aus dem überzogenen Stift wurde für 120 Stunden
bei 1200°C zyklisch oxidiert und wies danach praktisch die gleiche Gesamtdicke auf, obwohl der größte Teil des Aluminiums
in dem Überzug verbraucht worden war.
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309850/094
Beispiel 7
Es wurde ein ähnlicher Überzug,wie der in Beispiel 6 beschriebene,
hergestellt, jedoch mit der Abweichung, daß der Zusatz an Aluminium durch ein übliches Zementierungsverfahren
aufgebracht wurde· Der wärmebehandelte Stift wurde anschließend der gleichen zyklischen Oxidationsbehandlung
bei 1150°C, wie in Beispiel 6 beschrieben, ausgesetzt. Eine metallographische Untersuchung zeigte, daß die Schicht dadurch
im wesentlichen nicht geändert wurde, sie war jedoch etwas stärker herabgesetzt, als bei dem überzogenen Stift in Beispiel
6, da durch das Zementierungsverfahren weniger Aluminium aufgebracht worden war.
Auf einen Stab aus einer Superlegierung auf Nickelbasis (bekannt als B1900 mit der Zusammensetzung, wie in Beispiel 3
beschrieben) mi if dem Querschnitt einer Gasturbinenschaufel,
mit einer Gesamtlänge von 75 mm, der in verschiedene Segmente mit unterschiedlichen Längen zwischen 9 und 12 mm zerschnitten
war, wurde mittels Plasma eine Mischung aus 80 Gewichtsprozent eines Legierungspulvers aus Kobalt-Chrom-Yttrium und 20 Gewichtsprozent \eines Pulvers aus reinem Aluminium mit einer
Korngröße von 0,04 mm und feiner aufgesprüht. Die Legierung bestand aus 79 Gewichtsprozent Kobalt, 20 Gewichtsprozent
Chrom und 1 Gewichtsprozent Yttrium. Nachdem der Überzug bis
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zu einer Dicke von 0,125 mm niedergeschlagen worden war, wurde
der überzogene Stab in ein Aluminiwnoxid-Schiffchen gebracht
3 und unter einem Argonstrom von 0,14 m /Std« in einem Ofen mit
einem Durchmesser von 50 mm für 5 Standen bei HOO0C wärmebehandelt.
Der überzogene, wärmebehandelte Stab wurde anschließend
an trockener Luft für 120 Stunden bei 1150°C zyklisch oxidierte Es wurde kein merkliches Absplittern beobachtet, und es trat
lediglich eine geringe innere Oxidation des Überzugs auf,
Verschiedene Untersuchungen wurden durchgeführt, um die Brauchbarkeit
eines abgedichteten Überzugs, der aus der Beaktion/
Diffusion zwischen zwei metallischen Komponenten hervorgegangen ist, zu bestimmen; ferner wurden auch solche Untersuchungen
durchgeführt, bei denen in einem solchen Überzug eine Dispersion aus harten Teilchen eingebracht wurde, um die Abriebbestä&digkeit
des Überzugs zu erhöhen. Zuerst wurden die in Tabelle II aufgeführten Überzüge hinsichtlich ihrer Oxidationsbeständigkeit
geprüft. Alle diese Überzüge wiesen eine Dicke zwischen 0,125 mm und 0,138 mm auf, und waren durch Plasma-Niederschlagen
auf 75 mm lange Stifte mit einem Durchmesser von 6 mm, aus einer Superlegierung auf ^ickelbasis (bekannt unter der Bezeichnung
713C) über eine Länge von 62,5 mm aufgebracht worden. Diese überzogenen Stifte wurden anschließend in Segmente mit
einer Länge von 6 mm zerschnitten. Die ersten drei Überzüge A bis C wurden durch eine Wärmebehandlung unter Wasserstoffatmosphäre
für 4 Stunden bei 900°C gemäß der vorliegenden
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309850/0947
232725Q
Erfindung abgedichtete D^e aaderem Ubersüge D- bis G stellen
typische oxidationsbestäadig® Matrizen slit einer Dispersion
von harten Teilchen 'dar, .die ato©r micat diarch eine Wärmebehandlung
abgedichtet vrerüen
Die Oxidationsprüfimg bestand b,us Einern zyklischen Test zwischen
100O0C and ' ' und angeiaälbi@a?t Ea«mt©H!i|»©ratur für ©ine Gesamtdauer
von 120 Stunden, Bi© Pi*©fe©ia warden für 2,5 Stunden
bei 1OGO0C gehalten rand amscM.i©ß@ad für 1/2 Stund© bei
Raumtemperatur, bei jedem Zyklias. Wach dem T@st wurden die
'Querschnitte der Proben ©©tall®gp?&phiach untersucht, wobei
die in Tabelle II aufgeiltet©·» Srgebnisse erhalten wurden.
Es,ist eindeutig, daS di@ sw@i ersten abgedichteten Überzüge
(A und B) den restliche© Üfeeff^ügeia überlegen sind. Der dritte
abgedichtete Überzug (C) war besser als die restlichen Überzüge, obwohl er nicht befriedigte, da er Risse aufwies. Daraus
kann geschlossen werden t da© ©las zu große Voluraenfraktion
für das Oxid gewählt worden war, um. eine wirksame Abdichtung
und/oder Beständigkeit gegesi Temperaturwechsel zu gewährleisten·
Die üblichen Überzüge widerstanden diesem Test augenscheinlich nicht, da die Substrate durch die Porosität des
Überzugs oxidiert worden waren. Daher war die Zwischenschicht
zwischen Überzug und Substrat geschwächt, und konnte den Temperaturänderungen nicht standhalten.
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3-0 9860/0947
II
to·' co
Zusammensetzung des Überzugs (Gew.-%)
A - 82,6 NiCr + 9,2 Al + 8,2 Al3O3
B - 59,7 NiCr + 6,6 Al + 33,7 Alo0„
ο C - 23,2 NiCr + 2,6 Al + 74,2 Al3O3
-^D- 26,7 Hastelloy X + 73,3 Al0Oo
E - 92,2 Hastelloy X + 7,8 Al3O3
F - 27,9 Stellite 31 +72,1 Al3O3
G - 9 Kobalt + 91 WC
15 50 85 85 15 85
Wirkung der Oxidation
keine -Beeinträchtigung keine Beeinträchtigung Risse im Überzug ο
völlig abgesplittert sehr stark abgesplittert sehr stark abgesplittert Überzug oxidiert
7 3272 50
Die Nickel-Chrom-Legierung bestand aus 80 Gewichtsprozent Nickel und 20 Gewichtsprozent Chrom. Das Aluminiumoxid (Al2O3)
wies eine Korngröße von 1 Mikron auf und war unter der Bezeichnung "Linde C" von der Union Carbide Corporation erhältlich.
Der Wolframkarbid-Kobalt-Überzug ist als mittels Plasma
niedergeschlagener überzug unter der Bezeichnung LW-IO bei
der Union Carbide Corporation bekannt. Die Legierungsbezeichnung "Hastelloy X" ist ein Warenzeichen der Cabot Corporation für
eine Pulvermischung aus 22 Gewichtsprozent Chrom, 0,6 Gewichtsprozent
Wolfram, 9,0 Gewichtsprozent Eisen, 0,02 Gewichtsprozent Kohlenstoff, O,5 Gewichtsprozent Silicium, 0,015 Gewichtsprozent
Kobalt, 0,5 Gewichtsprozent Mangan, 9,00 Gewichtsprozent' Molybdän, 0,02 Gewichtsprozent Phosphor, 0,015 Gewichtsprozent
Schwefel, Rest Nickel. "Stellite 31" ist ein Warenzeichen der Cabot Corporation für eine Pulvermischung aus
25,5% Chrom, 7,5% Wolfram, 1,0% Eisen, 0,5% Kohlenstoff, 0,5% Silicium, 10,5% Nickel, 0,5% Mangan, 0,02% Phosphor,
0,02% Schwefel, Rest Kobalt (alle Angaben in Gewichtsprozent).
Es wurde eine zweite Reihe von Untersuchungen durchgeführt, um die Anwendbarkeit dieser Überzüge auf Substraten aus Stahl
zu untersuchen. Bei der ersten Untersuchung wurde ein 25 mm
breiter Ring aus rostfreiem Stahl 304 mit einem Aussendurchmesser
von 25 mm und einer Wandstärke von 3 mm mit einer Mischung
aus 53 Gewichtsprozent einer Eisen-Chrom-Legierung (80 Gewichtsprozent
Eisen und 20 Gewichtsprozent Chrom), mit 9,5 Gewichtsprozent nicht legiertem Aluminium und mit 37,5 Gewichtsprozent
(50 Volumenprozent) Aluminiumoxid (Al2O3Kmit einer Korngröße
von 1 Mikron, bekannt unter der Bezeichnung Aluminiumoxid
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7327250
"Linde C", bis zu einer Schichtdicke von 0,175 mm überzogen.
Der Ring wurde anschließend unter Wasserstoff für 12 Stunden bei 9OO°C wärmebehandelt, um die Matrix durch Reaktion/
Diffusion abzudichten. Daran anschließend wurde der Ring einer zyklischen Oxidationsbehandlung für 120 Stunden zwischen 900°C
und ungefähr Raumtemperatur ausgesetzt; wobei jeder Zyklus aus einer 2,5^-stündigen Behandlung bei 900°C und einer 0,5-stündigen
Behandlung bei Raumtemperatur bestand. Es konnte weder visuell noch metallographisch eine Abnahme des Überzugs
beobachtet werden. Bei einer zweiten Untersuchung wurden ähnliche Ergebnisse erhalten mit einer Mischung aus 59,8 Gewichtsprozent
einer Nickel-Chrom-Legierung (80 Gewichtsprozent Nickel und 20 Gewichtsprozent Chrom), mit 6,5 Gewichtsprozent n^ciit
legiertem Aluminium und mit 33,7 Gewichtsprozent/Aluminiumoxid (Al0Oo "Linde C" mit einer Korngröße von 1 Mikron)» Auch
diese Mischung wurde mittels Plasma bis zu einer Dicke des Überzugs von 0,163 mm auf einem festen Zylinder aus Stahl 1018
mit einem Durchmesser von 25 mm und einer Höhe von 25 mm niedergeschlagen. Nach der Wärmebehandlung zum Abdichten unter
Wasserstoff für 12 Stunden bei 700°C wurde die oben angegebene
zyklische Oxidationsbehandlung durchgeführt. Bei der metallographischen Untersuchung konnte lediglich eine ganz geringfügige
Rissbildung festgestellt werden.
Bei einer anderen Reihe von Untersuchungen wurden ein Serie von üblichen Überzügen und Legierungen mit einem erfindungsgemäß
hergestellten und abgedichteten Überzug aus Nickelchrom-Alurainium-Aluminiumoxid
verglichen, gemäß dem folgenden
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Abriebtest bei hohen Temperaturen. Die geprüften Materialien und die Versuchsergebnisse sind in der folgenden Tabelle HI
aufgeführt. Die abgedichteten Überzüge gemäß der vorliegenden Erfindung wurden durch Niederschlagen mittels Plasma einer
Mischung aus 59,7 Gewichtsprozent einer Nickel-Chrom-Legierung (80 Gewichtsprozent Nickel und 20 Gewichtsprozent Chrom),
6,6 Gewichtsprozent Aluminium und 33,7 Gewichtsprozent Aluminiumoxid
(Aluminiumoxid "Linde C" mit einer Korngröße von 1 Mikron) auf einer zum Abrieb vorgesehenen Oberfläche aus
Hästelloy X niedergeschlagen, wobei solche Oberflächen die Stirnflächen von zylindrischen Teilen mit unterschiedlicher
Größe darstellten. Einer der zylindrischen Teile wurde gedreht, während er gleichzeitig das andere Teil berührte,
so daß eine Reibungs-Wechselwirkung zwischen den überzogenen Stirnflächen auftrat, wobei die Volumenabnahme oder das abgekratzte
Volumen ein Anzeichen für den Abrieb waren. Die überzüge wurden durch eine Wärmebehandlung unter Argon
für 4 Stunden bei 1079°C abgedichtet. Die Proben aus Hästelloy X
waren nicht überzogen. D*as mittels Plasma niedergeschlage
Hästelloy X enthielt aus 7,8 Gewichtsprozent
Aluminiumoxid (Aluminiumoxid "Linde C" mit einer Korngröße
von 1 Mikron). Der Überzug LW-IO bestand aus einer handelsüblichen,
mittels Plasma niedergeschlagenen Mischung aus 9 Gewichtsprozent Kobalt und 91 Gewichtsprozent Wolframkarbid
(WC). Bei der Abriebprüfung wurde ein der Oberflächen mit einer Geschwindigkeit von 45 Umdrehungen pro Minute (relative Geschwindigkeit zwischen den Oberflächen etwa 15,5 m/min.) für
eine Versuchsdauer von 7 Stunden bei einer Temperatur von
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650C unter einer Belastung von 7, 21 und 35 kg/cm gedreht·
Auch aus diesen Versuchsergebnissen geht eindeutig hervor, daß die erfindungsgemäßen Überzüge überlegene Abriebbeständigkeit verbunden mit hervorragender Oxidationsbeständigkeit
aufweisen.
III
| Überzug |
Belastung
(kg/cm2) |
7 |
abgeriebenes Volumen
(10~3cm3) |
| A - | 7 |
Legierung 21
35 |
O (nicht messbar) |
| NiCr + Al + J | U2O3 21 | 7 | O (nicht messbar) |
| 35 |
Legierung 21
35 |
12,15 | |
| B - | 7 | 7 | 0,66 |
|
als Plasma aufgebrachte/21
Legierung Hastelloy X OK |
21 |
10,70
(nicht messbar, da zu hoch) |
|
| C - | 35 | 0,47 | |
|
warmgewalzte
Hastelloy X |
4,12
54,67 |
||
| D - | 0,39 | ||
|
warmgewalzte
Inconel X |
10,40
75,IO |
||
| £ - LW-IO | 12,97 | ||
| 12,13 | |||
| 11,93 |
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Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes mit einem
korrosionsbeständigen Überzug, gekennzeichnet durch folgende Stufen:
a) Niederschlagen eines Überzugs aus zumindest zwei Materialien, von denen jedes aus Metallen, Legierungen
und/oder intermetallischen Phasen besteht, auf einem
Gegenstand in der Form, daß das Material in weitgehend
nichtreagiertem Zustand niedergeschlagen wird; und ; , _ -
b) Erwärmen des überzogenen Gegenstandes unter einer nicht verunreinigenden Atmosphäre für eine ausreichende
Zeitdauer auf solche Temperaturen, um eine Reaktion/ Diffusion zwischen den weitgehend unreagierten
Materialien des Überzugs durchzuführen, bei der eine' weitgehend abgedichtete, korrosionsbeständige Schicht
gebildet wird. .
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
dör überzug in Stufe a) mittels Plasma-Aufbring-Techniken
niedergeschlagen wird, daß als Metalle Nickel, Aluminium, Kobalt, Eisen, Chrom, Kupfer, Molybdäny Wolfram, Niob>
Tantal, Zirkon, Vanadin, Hafnium, Titan, Zink, oder Mangan verwendet werden, daß als Legierungen solche der oben
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genannten Metalle verwendet werden, und daß als intermetallische
Phasen solche aus intermetallischen Phasen der oben genannten Metalle verwendet werden*
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Stufe a) jedes der Materialien aus der folgenden
Gruppe gewählt wird, nämlich Nickel, Aluminium, Kobalt, Eisen, Chrom, Kupfer, Molybdän, Wolfram, Niob, Tantal,
Titan, Zirkon, Vanadin, Hafnium, Zink, Mangan, Nickel-Chrom,
Silicium, Eisen-Chröm-Legierungen, intermetallische Phasen aus Eisen und Chrom, Kobalt-Chrom-Legierungen,
intermetallische Phasen aus Kobalt und Chrom, Niekel-Chrom-Silicium-Legierungen,
intermetallische Phasen aus Nickel, Chrom und Silicium, Kobalt-Chrom-Silicium-Legierungen,
intermetallische Phasen aus Kobalt, Chrom und Silicium, Eisen-Chrom-Silicium-Legierungen, intermetallische Phasen aus Eisen, Chrom und Silicium, Eisen-Chrom-Legierungen,
welche seltene Erd-Zusätze enthalten, Niekel-Chrom-Legierungen, welche seltene Erd-Zusätze
enthalten, Kobalt-Chrom-Legierungen, welche seltene Erd-Zusätze
enthalten, Kupfer-Aluminium-Legierungen und intermetallische Phasen aus Kupfer und Aluminium·
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Material für die Gegenstände aus Legierungen auf.
Eisenbasis, Niekelbasis oder Kobaltbasisbesteht; daß
in Stufe a) als ein Material Aluminium verwendet wird,
und das andere Material aus der folgenden Gruppe gewählt
wird, nämlich Eisen-Chrom-Legierungen, Nickel-Chrom-Legierungen und Kobalt-Chrom-Legierungen.
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3 0 9 8 B 0 / Q 9 4 7
232725Q
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Stufe b) eine zusätzliche Verfahrensstufe, c)
angefügt wird: ^
c) Einwirkung einer oxidierenden Atmosphäre, oder
einer 'karbidbildenden, einer nitridbildenden, einer boridbildenden oder einer silicidbildenden
Atmosphäre für eine ausreichende Zeitdauer bei solchen Temperaturen auf den überzogenen
Gegenstand, daß der Bestandteil der Atmosphäre mit der Oberfläche der Überzügsschicht reagiert,
und eine Oberflächenschicht aus reagiertem Atmosphärenbestandteil auf dem überzogenen
Gegenstand bildet.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Verfahrensstufe b) die Stufe c)
angefügt wird:
c) Einwirkung einer oxidierenden Umgebung auf den
überzogenen Gegenstand für eine ausreichende Zeitdauer bei solchen Temperaturen, um die Oberfläche
der Überzugsschicht zu oxidieren und eine oxidierte Schicht auf dem überzogenen Gegenstand zu bilden.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil der Atmosphäre in solcher Menge und unter
einem solchen Partialdruck vorhanden ist, daß der Bestandteil wirkungsvoll nur mit einem Element der Oberflächenschicht des überzogenen Gegenstandes reagiert.
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7327280
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Aluminium zwischen 8 und 25 Gewichtsprozent
der Gesamtüberzugsmischung beträgt, und daß der Anteil an Chrom zwischen ungefähr 10 und ungefähr 25 Gewichtsprozent
der Gesamtüberzugsffiischung beträgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
ein seltenes Erd-Element in einem Anteil zwischen ungefähr
0,Ol und ungefähr 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtüberzugsmischung, anwesend ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
Silicium in einem Anteil zwischen ungefähr 0,1 und ungefähr 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmisehung,
anwesend ist.
11. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gegenstand aus Chrom, Niob, Tantal und/oder Molybdän besteht, daß in der Stufe a) eines der Materialien aus
Silicium und das andere Material aus Niob, Wolfram, Chrom, Titan, Vanadin, Aluminium, Bor, Eisen und/oder
Mangan besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand aus einer Legierung auf Kupferbasis besteht,
und daß in Stufe a) Aluminium und eine Legierung auf Kupferbasis eingesetzt werden.
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30 93 50/09 47
23272SQ
13. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
gemeinsam mit den Überssugsmaterialien mittels Plasma
.wobei die Teilchen Teilchen aufgesprüht werden, / Korngrößen zwischen
ungefähr 0,01 und^ungefähr 50 Mikron aufweisen, in einer
solchen Menge vorhanden sind, um ungefähr 1 bis ungefähr 75 Volumenprozent des Überzugs auszumachen, und wobei
diese Teilchen aus Metalloxiden, Metallkarbiden, Metallbor iden, Metallnitriden und/oder Metallsiliciden bestehen.
14. Überzug aus einer im wesentlichen homogenen Matrix mit
Teilchen, die ia wesentlichen einheitlich innerhalb dieses Überzugs verteilt sind, wobei die Teilchen Korngrößen
zwischen ungefähr 0,01 und ungefähr 50 Mikron aufweisen, etwa 1 bis 75 Volumenprozent des Überzugs
ausmachen, die Matrix zumindest aus Legierungen und/ oder intermetallischen Phasen besteht, die Teilchen
aus Metalloxiden, Metallkarbiden, Metallboriden, Metallnitriden
und/oder Metallsiliciden bestehen, und wobei der Überzug eine Dichte von zumindest 90% der theoretischen
, Dichte besitzt, und im wesentlichen keine Durchlässigkeit aufweist.
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