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DE2325089C2 - Verfahren zur Herstellung von Trichlormethoxy-benzoylchloriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trichlormethoxy-benzoylchloriden

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Publication number
DE2325089C2
DE2325089C2 DE19732325089 DE2325089A DE2325089C2 DE 2325089 C2 DE2325089 C2 DE 2325089C2 DE 19732325089 DE19732325089 DE 19732325089 DE 2325089 A DE2325089 A DE 2325089A DE 2325089 C2 DE2325089 C2 DE 2325089C2
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DE
Germany
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chlorine
chlorination
acid
trichloromethoxy
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DE19732325089
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English (en)
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DE2325089A1 (de
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Fritz 5074 Odenthal Döring
Erich Dr. Klauke
Herbert Dr. 5670 Opladen Schwarz
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Bayer AG
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Bayer AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C275/00Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C275/28Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C275/32Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms
    • C07C275/34Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms having nitrogen atoms of urea groups and singly-bound oxygen atoms bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß man Methoxybenzoesäuremethylester der Formel
Y;
<s
-COOCH1
bekannten, herbizid wirksamen N-Phenylharnstoffen, z.B. von l-(3-ChIor-4-trifluormethoxy-pheny!)-3,3-dimethylhamstoff, verwendet werden können.
Es ist bereits bekanntgeworden, daß man 4-TrichIormethoxybenzoylchlorid herstellen kann, indem man auf 4-MethoxybsnzoyIchIorid in Gegenwart von Phosphorpentachlorid bei Temperaturen von 190 bis 2000C elementares Chlor einwirken läßt (vgl. J. Gen. Chem. USSR (Engl.) 27, 587 bis 594 (1957); deutsche
ίο Offenlegungssehrift 21 29 200).
Dieses Verfahren ist jedoch für eine Anwendung in der Technik zu aufwendig und weist eine Reihe von Nachteilen auf. So muß das 4-Methoxy-benzoylchlorid zunächst in zwei Stufen — durch Verseifung zur Säure
Η und anschließende Chlorierung der Säure mittels Thionylchlorid zum Säurechlorid — aus einem 4-Methoxy-benzoesäurealkylester, z. B. Anissäuremethylester, hergestellt werden, um dann in einer dritte/· Reaktionsstufe mittels Chlor zum gewünschten 4-TrichIormeth- oxy-benzoylchlorid chloriert zu werden. Das genannte Verfahren läßt sich durch das folgende Formelschema veranschaulichen:
in welcher
Yi für Methoxy und Y» für Wasserstoff bzw. Chlor steht oder Y; für Wasserstoff bzw. Chlor und Y 2 für Methoxy steht und
X1 die oben angegebene Bedeutung hat,
in Gegenwart eines Verdünnungsmittels unter gleichzeitiger Zugabe eines radikalbildenden Katalysators bei Temperaturen zwischen 80 und 220° C in der Weise chloriert, daß man sowohl den Methoxybenzoesäuremethylester der Formel (II) als auch den Katalysator unter gleichzeitigem Einleiten von gasförmigem Chlor langsam in das vorgelegte Verdünnungsmittel eintropfen läßt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1. dadurch gekenn· leichnet. daß man die Reaktion bei Temperaturen «wischen 120 und 170" C durchführt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennleichnet. daß man als Ausgangsstoffe der Formel (II) 3- M ei hox> benzoesäure met hy !ester. 4 Methoxy hen loesäuremethvlester oder J-C'hlor 4-methoxvbenloesäuremethylester einsetzt
4. Verfahren gemäß Anspruch I. dadurch gekennleichnet. daß man als radikalbildenden Katalysator £):henzr>ylperoxid oder Azoisobutlersäurediniiril tinsetzt
5 Verfahren gemäß Anspruch !,dadurch pekennleichnet. daß man kontinuierlich arbeitet und als Verdünnungsmittel das jeweilige (zuvor gesondert hergestellte) Tnchlormethoxy-benzoylchlorid der formel (!) einsetzt
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues, ehe* misch eigenartiges Verfahren zur Herstellung von feilweise bekannten Tfichlofrnefhoxybeftzoylchlofideh, welche als Zwischenprodukte für die Synthese von SOCI,
COCI
COCI
Dieses Verfahren erfordert nach der alkalischen Verseifung des Esters die Isolierung der Säure durch Ansäuern in wäßriger Phase; anschließend muß sehr sorgfältig getrocknet werden, eine Maßnahme, die bei der technischen Produktion von Feststoffen stark verteuernd auf das Produkt wirkt. Außerdem soll das Ansäuern und Trocknen möglichst unter metallfreien Bedingungen erfolgen, da sonst Metallsalze in das Produkt gelangen können, die bei der Weiterverarbeitung stören. Dies gilt auch für die Un;jetzung der freien Säure mit Thionylchlorid zum Säurechlorid. Man erhält so'st nicht nur verfärbte Produkte minderer Qualität und Ausbeute sondern die anschließende Chlorierung des Säurechlorids in der Methoxylgruppe verläuft unter unkontrollierter Kernchlorierung und Atherspaltung
Es wurde nun gefunden, daß man Trichlormethnxybenzoylchlorideder Formel
CO-CI
in welcher
für Trichlormethoxy und X2 für Wasserstoff bzw. Chlor steht oder X, für Wasserstoff bzw, Chlor und
Xi fürTrichlormethoxy steht und Χι für Wasserstoff oder Chlor steht,
auf technisch einfache Weise in hoher Ausbeute und mit guter Reinheit erhält, wenn man Methoxybenzoesäuremethylester der Formel
COOCH3
(II)
in welcher
Yi für Methoxy und Y2 für Wasserstoff bzw. Chlor steht, oder Yi für Wasserstoff bzw. Chlor und Y2 für Methoxy steht, und
X3 die oben angegebene Bedeutung hat,
in Gegenwart eines Verdünnungsmittels unter gleichzeitiger Zugabe eines radikaibiidenden Katalysators bei Temperaturen zwischen 80 und 2200C in der Weise chloriert, daß man sowohl den Methoxybenzoesäuremethylester der Formel (II) als auch den Katalysator unter gleichzeitigem Einleiten von gasförmigem Chlor langsam in das vorgelegte Verdünnungsmittel eintropfen läßt.
Es ist als ausgesprochen überraschend zu bezeichnen, daß es unter den Bedingungen der erfindungsgemäßen Umsetzung gelingt. Methoxybenzoesäuremethylester in der gewünschter. Weise selektiv unter Bildung von Trichlormethoxy-benzoylcb'oriden iu chlorieren. Dies war im Hinblick auf den St?nd der Technik nicht zu erwarten. Die Chlorierung eines A' ylcarbonsäuremethylesters zum Arylcarbonsäurechlorid ohne Zwischenisolierung des als Zwischenprodukt gebildeten Arylcarbonsäure-Tnchlormethylesters ist im Prinzip bekannt und kann z. B. technisch zur Herstellung von Terephtha lylchlond aus Terephthalsäuredimethylester genutzt werden (vgl. deutsche Patentschrift 11 52 400). Beide Chlorierungsreaktionen — die Chlorierung der Methyläthergruppe /ur Trichlormethoxygruppe und die Chlorierung der Methylesiergruppe /ur Säurechloridgruppe — erfolgen in Substanz (also ohne Verdün nungsmittel) unter den Bedingungen einer Seitenketlcnchlonerung bei Temperaturen von 100 bis 200 C und gleichzeitiger Einwirkung von Licht Unterwirft man nun unter diesen Chlorierungibedingungen solche Verbindungen, die gleichzeitig eine Methyläther- und eine Methylestergiuppe im Molekül enthalten, der Chlorierung, dann erhalt man. etwa je /ur Hälfte, einen nicht destillierbaren Anteil von Reaktionsprodukten lind ein (destillierbares) substan/reiches Gemisch von Chlorierungsprodukten, aus welchem sich das pe wünschte Produkt, das Tnchlormethony bcn/ovkhlorid. praktisch nicht isolieren läßt; es kann lediglich gase hromatographisch nachgewiesen werden. - Dieses negative Ergebnis ist allerdings insofern nicht Ubcra ichend. als es bekannt ist. daß Alkylaryläther sich im allgemeinen im Alkvlteil nur schwer in der Hussigphase chlorieren lassen {vgl Ghem. Tech. 6,366 (1954); Chem. and Ind. 1953, 236) Und andererseits sowohl' bei der Chlorierung der Methyläther- wie der Methyleslergrup* pe die außerordentlich reaktionsfähigen Chlormelhyl· Verbindungen (vgl. Höubert-WeyJ, Methoden der organischen Chemie, Bd. V/4, Seiten 692 bis 694) entstehen, Da nun gleichzeitig der aromatische Kern des Methylesters durch die Phenoläthergruppierung für radikalische und elektrophile Substitutionen stark aktiviert ist, ist durch die Möglichkeit von Substitutionen und Kondensationen im Prinzip eine Vielzahl von Reaktionswegen gegeben.
Das erfmdungsgemäße Verfahren weist eine Reihe von Vorteilen auf. So entfallen die bei dem bekannten 3-Stufen-Verfahren auftretenden technischen Trocknungs- und Reinigungsprobleme; in nur einer Reaktionsstufe können ohne Zwischenisolierung und Reinigung in hohen Ausbeuten die Trichlormethoxy-ben· zoylchloride (I) isoliert werden. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es sich in ausgezeichneter Weise als kontinuierlich
ι ι arbeitendes Verfahren ausgestalten läßt.
Verwendet man 4-Methoxybenzoesäuremethylester als Ausgangsmaterial, so kann der Reaktionsablauf durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
OCCI)
6 Cl2
— 6 HCl
—COCI
COOCH1
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Methoxybenzoesäuremethylester sind durch Formel (II) allgemein definiert. Dia Methoxybenzoesäuremethylester (II) können durch Veresterung nach bekannten Methoden aus den entsprechenden bekannten Benzoesäuren hergestellt werden. Als Beispiele seien im einzelnen genannt:
3-Methoxybeiizoesäuremethylester.
4-Methoxybjnzoesäuremethylester.
2-Chlor-3-methoxybenzoesäuΓemethylesteΓ.
e-Chlor-S-methoxvbenzoesäuremethylester.
2-Chlor-4-methoxybenzoesäurenicthylesier.
3-Chlor-4-methoxybenzoesäuremethyIester.
Als Verdünnungsmittel kommen alle organischen Lösungsi.iittel in Frage, die unter den Reaktionsbedingungen inert sind. Hier/u gehören /. B. o-Dichlorbenzol. die Trichlorbenzol sowie chlorierte Diphenyle. Besonders vorteilhaft ist jedoch die Verwendung von bereits chloriertem Endprodukt, d. h. von (unabhängig hergestelltem) Trichlormethoxyben/oylchlorid der Formel (I). als Lösungsmittel.
Die erfindungsgemäße Umsetzung %vird in Gegenwart von radikalbildenden Verbindungen als Katalysatoren vorgenommen. Vorzugsweise verwendet man Pci oxide und A/odicarbonsäuredinitrile. Als Beispiele seien genannt: Dibenzoylperoxid. Di-tert.-butylperoxid. 3-Chlorben/oyI-peroxid und A/oisobuttersäuredinitril. Als Mittel /.ur Radikalbildung kann auch I)V-Licht verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Chlorierung wird bei Temperaturen zwischen 80 und 22OrC. vorzugsweise zwischen 120 und 170° C vorgenommen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Verdünnungsmittel Vorgelegt, Die Menge des einzusetzenden Verdünnungsmittels richtet sich nach der Größe des Ansatzes, also im wesentlichen nach der Menge des zu chlorierenden Methoxybertzoe' säufemelhyleslefs (It). Damit eine ausreichende Durch' mischung und homqgene Chlorierung gewährleistet ist, ist eine Mindestmenge an Verdünnungsmittel, die dem
Reaktionsgefäß angepaßt sein muß, erforderlich. Im allgemeinen setzt man 10 bis 200%, vorzugsweise 50 bis 150% Verdünnungsmittel, bezogen auf die umzusetzende Menge an Ausgangsstoff (II), ein. Besonders bevorzugt ist ein Verhältnis von etwa 50 :50. — Die radikalbildenden Katalysatoren werden in einem inerten Lösungsmittel, insbesondere einem Chlorkohlenwassserstoff, wie z. B. Methylenchlorid, Chloroform oder Tetrachlorkohltnstoff, gelöst und in Form einer 1 bis 5%igen, vorzugsweise 2 bis 3%igen Lösung gleichmäbig während der gesamten Laufzeit der Chlorierungsreaktion in das Reaktionsgefäß zutropfen gelassen. Die Gesamtmenge an Katalysator beträgt dabei im allgemeinen 0,01 bis 2 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 0,3 Gew.-°/c, bezogen auf die Menge des zu chlorierenden Ausgangsprodukts (II).
Nach einer besonderen Ausführungsform kann auch in kontinuierlicher Verfahrensweise gearbeitet werden. In •diesem Falle wird bereits zuvor gesondert hergestelltes Trichlormethoxybenzoylchlorid (I) als Verdünnungsmittel vorgelegt. Das hierfür benötigte Produkt kann entweder nach dem obengenannten vorbekannten Verfahren oder nach dem erfindungsgcnäßeii Verfahren, z. B. unter Verwendung von o-Dichlorbenzol als Verdünnungsmittel, hergestellt werden.
Die Aufarbeitung und Isolierung der Trichlormethoxy-benzoylchloride (I) erfolgt durch fraktionierte Destillation, gegebenenfalls unter vermindertem Druck.
Die erfindungsgemäß herstellbaren Trichlormethoxybenzoylchloride (I) sind zum Teil bekannt (vgl. J. Gen. Chem. USRR (Eng!.) 27.587 bis 594 (1957)).
Sie können als Zwischenprodukte zur Synthese von bekannten, herbizid wirksamen N-Phenylharnst'jffen (vgl. deutsche Offenlegungsschriften 19 09521 und 21 33 871) verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll durch die folgenden Beispiele näher erläutert werden (»Teile« bedeuten stets »Gewichtsteile«):
CO-CI
In einem 1-Liter-Rührkolben. versehen mit 2 Tropftrichtern (250 und 100 m! Inhalt). Thermometer. Rückflußkühler und Gaseinleitfritte werden 250 Teile o-Dichlorbenzol ve "gelegt. Im Verlaufe von 2 Stunden läßt man bei 140 bis 145°C 200 Teile 3-Methoxybenzoe-Säuremethylester zutropfen; gleichzeitig läßt man pro Stunde eine Lösung von 0.2 Teilen Dibenzoylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen und leitet 195 Teile Chlor ein. Na^h weiteren 3 Stunden bei 140 bis 145°C. wobei man pro Stunde 90 Teile Chlor einleitet und pro Stunde wiederum eine Lösung von 0.2 Teilen Dibenzoylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen läßt, ist die Chlorierungsreaktion beendet. Nach Entfernung des o-Dichlorbenzol verbleiben 320 Teile 3-TrichIormethoxybenzoesäuruchlorid (Rohprodukt). Das reine 3-Trichlormethoxybenzöesäurechlorid kann daraus durch Destillation isoliert werden;
Sdp.i2:156bisl57°C;
n'°: 1,5648;
Ausbeute: 86.7% d, Th.
Beispiel 2
CI3CO
CO-CI
In einer Apparatur wie unter Beispiel 1 beschrieben
ίο werden als Verdünnungsmittel 320 Teile 86%iges 3-TrichlormethoxybenzoesäurechIorid (hergestellt nach Beispiel 1) vorgelegt Im Verlaufe von 2 Stunden läßt man bei 140 bis 145° C 160 Teile 3-Methoxybenzoesäuremethylester zutropfen; gleichzeitig läßt man während
π dieser Zeit eine Lösung von 0,4 Teilen Dibenzoylperoxid in 36 Teilen Chloroform eintropfen und leitet 390 Teile Chlor ein. Nach weiteren 4 Stunden bei 140 bis 145°C, wobei man pro Stunde 90 Teile Chlor einleitet und pro Stunde eine Lösung von 0,2 Teilen Dibenzoylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen läßt, ist die Chlurierungsreaktion beendet.
Man erhält 570 Teile Rohprodukt mit einem Gehalt von 83% S-Trichlormethoxybenzoesäurechlorid, das durch fraktionierte Destillation isoliert werden kann.
Nach Abzug des bereits (als Verdünnungsmittel) eingesetzten 3-Trichlormethoxybenzoesäurechlorids verbleiben 191 Teile 3-Trichlormethoxybenzoesäurechlorid:
Sdp.,,: 156 bis 157° C:
J" π : 1,5645;
Ausbeute: 72,4% d. Th.
Beispiel 3
Cl3CO
-CO —Cl
In einer Apparatur wie unter Beispiel 1 beschrieben werden 350 Teile 1,2,4-Trichlorbenzol vorgelegt. Im Verlaufe von 3,5 Stunden läßt man bei 1800C 300 Teile 4-Methoxybenzoesäuremethylester zutropfen; gleichzeitig läßt man pro Stunde eine Lösung von 0,2 Teilen Di-tert.-butylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen und leitet 220 Teile Chlor pro Siunde ein. Nach weiteren 3 Stunden bei 1800C, w>bei man pro Stunde 100 Teile Chlor einleitet und pro Stunde wiederum eine Lösung von 0,2 Teilen Di-tert.-butylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen läßt, ist die Chlorierungsreaktion beendet. Nach Abdestillieren des Trichlorbenzols und Fraktionierung des Rohproduktes erhält man 460 Teile 4-Trichlcrmethoxybenzoesäurechlorid:
Sdp.,6:167bis169°C;
π : 1.5738;
Ausbeute: 92.8% d. Th.
Beispiel 4
(I1(O
CO Cl
In einer Apparatur wie in Beispiei I beschrieben werden 200 Teile Chlorbenzol vorgelegt. Im Veriaufe π von 3 Stunden läßt man bei 120 bis 125°C 250 Teile 4-Methoxyben^oesäuremelhylester zutropfen; gleichzeitig läßt man pro Stunde eine Lösung von 0,2 Teilen Azoisobuttersäuredinilril in 18 Teilen Chloroform
eintropfen und leitet (während der 3 Stunden) 180 Teile Chlor ein. Nach weiteren 15 Stunden bei »20 bis 125°C, wobei man pro Stunde 50 Teile Chlor einleitet und wiederum pro Stunde eine Lösung von 0,2 Teilen Azoisobuttersäufedinitril in 18 Teilen Chloroform eintropfen läßt, ist die Reakiion beendet. Nach üblicher Aufarbeitung erhält man 350 Teile 4-Trichlormethoxybenzoesäurechlorid:
Sdp.,6:167bisl69°C;
η : 1.5738:
Ausbeute: 84,7% d. Th.
Beispiel 5
ci,co-/v co — ei
Sdp.iS:167bisl69'C:
Π : 13738:
Ausbeute: 92% d.Th.
C I, C O
CO-CI
In einer Apparatur wie unter Beispiel 1 beschrieben werden 480 Teile 4-TrichIormethoxybenzoesäurechIorid (hergestellt gemäß Beispiel 3. 4 oder 5. oder durch Chlorieren von Anisoylchlorid in Gegenwart von 0,6% PQ5 bei 190 bis 2005C unter der Einwirkung von UV-Licht gemäß J. Gen. Chem. USSR (Engl.) 27.587 bis 594 (1957)) vorgelegt Im Verlaufe von 3p Stunden läßt man bei 140 bis 145°C 332 Teile 4-Methoxybenzoesäuremethylester zutropfen: gleichzeitig läßt man eine Lösung von 1,5 Teilen Dibenzoylperoxid in 60 Teilen Chloroform mit einer Geschwindigkeit von 12 ml pro Stunde eintropfen und feitet einen kräftigen Chlorstrom (265 Teile) in die Reaktionslösung ein. Nach weiteren 3 Stunden bei 140 bis 145°C wobei man den Rest der DibenzoylperoxidJösung zutropfen läßt und gleichzeitig weiteres Chlor (175 Teile pro Stunde) einleitet ist die Chlorierung beendet. Das Reaktionsgemisch wird durch fraktionierte Destillation aufgearbeitet Man erhält (nach einem kleinen Vorlauf von nicht ganz vollständig chloriertem Produkt) 901 Teile 4-TrichIormethoxybenzoesäurechlorid:
Sdp..6:167bisl69eC;
π : 1.5738;
Ausbeute: 91 %d Th.
Als Nachlauf erhält man noch eine Fraktion bis zum Sdp.ie: 175° C weiche überwiegend 4-Trichlormethoxybenzoesäurechtorid enthält
35
40 CI1CO
CO—Cl
15
In einem 1,5-Liter-Rührkolben, versehen mit Dosiertrichter (50OmIl Thermometer. UV-Lampe Q 80 μ »Hanau« sowie Gaseinleitfritte werden unter Beleuchtung mit obiger Tauchlampe bei 140 bis 145°C in 450 Teile o-Dichlorbenzol im Verlauf von 3 Stunden 306 Teile 4-Methoxybenzoesäuremethylester eingetropft und gleichzeitig pro Stunde 215 Teile Chlor eingeleitet. Nach weiteren 7 Stunden, während deren man pro Stunde jeweils 50 Teile Chlor einleitet, ist die Chlorierung beendet. Aus dem nach Entfernung des o-Dichlorbenzols verbleibenden Rohprodukt können durch fraklionierte Destillation 465 Teile 4-Trichlormethoxybenzoesäurechlorid isoliert werden:
45
50 In einer Apparatur wie im Beispiel 1 beschrieber werden 250 Teile 94%iges 3-Chlor-4-trichlormethoxy benzoesäurechlorid (hergestellt gemäß Beispiel Γ vorgelegt Im Verlaufe von 4 Stunden werden bei 140 bi; 145°C200Teile3'Chlor-4-methoxy-benzoesäuremethyl ester zugetropft; gleichzeitig läßt man während diesei Zeit kontinuierlich eine Lösung von 0,4 Teiler Dibenzoylperoxid in 72 Teilen Chloroform zütropfef und leitet pro Stunde 175 Teile Chlor ein. Nach weiterer 5 Stunden bei 140 bis 145eC, wobei man pro Stunde 9C Teile Chlor einleitet und pro Stunde eine Lösung von 0,1 Teil Dibenzoylperoxid in 18 Teilen Chloroform eintropfen läßt, ist die Chlorierungsreaklion beendet NfIaη erhalt 570 Teile Rohprodukt aus welchem durch fraktionierte Destillation 480 Teile 3-ChIor-4-trichlorniothoxy-benzoesäurechlorid (Sdp.ij: 170 bis 175°C] erhalten werden.
Nach Abzug des bereits (als Verdünnungsmittel] eingesetzten Endprodukts verbleiben 245 Teile 3-Chlor-4-trichIormethoxy-benzoesäurechlorid:
Sdp.u:170bisl75°C:
π : 1,5832:
AusbeUa: 79.6% d. Th.
Beispiel 8
Cl
/V-CO-CI
Cl3CO
In einer Apparatur wie unter Beispiel 1 beschrieben werden als Verdünnungsmittel 200 Teile o-Dicilorbenzol vorgelegt Im Verlauf von 2 Stunden läßt man bei 140°C 157 Teile 2-ChIor-5-methoxybenzoesäuremelhyl· ester zutropfen; gleichzeitig läßt man pro Stunde eine Lösung von 0,2 Teilen Dibenzoylperoxyd in 18 Teiler Chloroform zutropfen und leitet dabei stündlich 175 Teile Chlor ein. Nach weiteren 2 Stunden bei 1400C wobei die oben angeführten Mengen Chlor und Peroxydlösung pro Stunde eingebracht werden, ist die Reaktion beendet Nach Abdestillieren des o-Dichlorbenzols und Fraktionierung des Rohproduktes erhält man 226 Teile 2 Chlor-5-trichIormetr-oxybenzöylchlorid:
Sdpio:165bisl68°C:
/J- : 1,5760;
Ausbeute: 93,7% d. Th.
Cl3CO
Beispiel 9
Unter den in Beispiel 1 angegebenen Bedingungen erhält man aus ^ö-Dichlor-S-tnethoxybenzoesäuremethylester in 15stündiger Chlorierungszeit 2,6-Dichlor-3-trichlormethoxybenzoesäurechlorid;
Sdp.i: 140 bis 142=C;Fp.:50bis52cC

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Trichlormethoxy-benzoylchloriden der Formel
—C!
Xi für Trichlormethoxy und X2 für Wasserstoff bzw. Chlor steht oder Xi für Wasserstoff bzw. Chlor und X3 für Trichlormethoxy steht und
X3 für Wasserstoff oder Chlor steht.
DE19732325089 1973-05-17 1973-05-17 Verfahren zur Herstellung von Trichlormethoxy-benzoylchloriden Expired DE2325089C2 (de)

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DE19755298A1 (de) * 1997-12-12 1999-06-17 Clariant Gmbh Verfahren zur Herstellung von 3-Chlor-4-fluorbenzoylchlorid

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