DE2322166A1 - Loesbare verbindungskonstruktion zwischen einem staender und einem rahmenteil eines lagergestells - Google Patents
Loesbare verbindungskonstruktion zwischen einem staender und einem rahmenteil eines lagergestellsInfo
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Description
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COMPAGNIE GENERALE DE MAMJTEIiTIOIi ET DE STOCKAGE a C.G.M.S.
Paris / Frankreich
Lösbare Verbindungskonstruktion zwischen einem Ständer und einem !Rahmenteil eines Lagergestells
Die vorliegende Erfindung betrifft eine lösbare ■Verbindungskonstruktion zwischen einem Hohlständer und einem Rahmenteil
eines Lagergestells oder dergleichen, wobei das Rahmenteil an seiner Endkante mit einer sich senkrecht dazu erstreckenden
Montageplatte fest verbunden ist, welche sich zu mindestens einer der Seitenflächen des Ständers parallel erstreckt
und mit Haken zum Eingriff in das Innere des Ständers jeweils durch eine Ausnehmung in der Ständerwand ausgebildet
ist.
Die Montage einer derartigen Verbindungskonstruktion ist leicht durchführbar durch Verschiebung des Rahmenteils zur
Einführung der Haken in die Ausnehmungen und anschliesenden Eingriff der Haken ohne Verwendung von Bolzen, Schrauben
oder anderen Einzelelementen. Diese Haken unterliegen aber bei Auflage von Lasten auf die Rahmenteile erheblichen Stauchungen,
vor allem aufgrund der auf das Rahmenteil einwirkenden Dreh- und Biegemomente. Die Haken laufen daher Gefahr,
verbogen oder gar herausgerissen zu werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile durch Schaffung einer Verbindung, bei der die Haken
entlastet werden, indem die Montageplatte in Längsanlage gegen den Ständer gehalten wird.
Die erfindungsgemäße Verbindungskonstruktion besteht aus einem einen Vieleck-Querschnitt aufweisenden Ständer, der auf seiner
Rückfläche mindestens eine Reihe von koaxialen Längsausnehmungen aufweist, welche sich achsparallel zum Ständer erstrek—
ken, sowie eine zwischen dem Mittelabschnitt der Ständerrückfläche und diesen Ausnehmungen vorgesehene Längskehlung, und aus
einer senkrechten Montageplatte mit L-Querschnitt, mit zwei benachbarten
Flächen des Ständers parallelen Flächen, wobei sie auf der kürzeren Seite mit einem in die Kehlung eingreifbaren
Längsflansch ausgebildet ist, sowie Haken zum Eingriff in die Ausnehmungen in der Wand des Ständers.
Diese Verbindungskonstruktion ist äußerst einfach zu montieren, da der Flansch der Montageplatte leicht in der Längskehlung
während der vertikalen Verschiebung des Rahmenteils zur Einführung der Haken in die Ausnehmungen gleitbar ist. Jegliche
Verdrehung oder Verbiegung des Rahmenteils wird durch Zusammenwirken des Montageplattenflansches und der Ständerkehlung begrenzt,
wochirch die auf die Haken wirkende Kraft vermindert
und die Festigkeit der Gesamtkonstruktion erhöht wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungskonstruktion vor der Montage;
Fig. 2 eine Rückansicht der Verbindungskonstruktion nach 1 nach erfolgter Montage;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2 einer
Montage mit darauf befestigter Tragplatte;
Fig. 5 einen Schnitt durch die in Fig. 4 gestrichelt dargestellte
Tragplatte.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ist zur Verbindung eines vertikalen Ständers P mit einem horizontalen Rahmenteil L
gedacht, insbesondere zum Zusammenbau eines Lagergestells oder einer entsprechenden Konstruktion. .
Der Ständer P besteht aus einem prismatischen Hohlprofil, welches bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
im wesentlichen !-Querschnitt aufweist, wobei die Querarme des I aus zwei planen zueinander parallelen Flächen 21 und
bestehen. Diese Flächen 21, 22 sind über eine Wand 23 miteinander verbunden, welche vorzugsweise nach innen bei 24 eingebuchtet
ist, so daß sich über die gesamte Länge des Ständers eine Mittelversteifung ergibt. Die Rückfläche des Ständers' P
ist zweigeteilt, da der Ständer aus einer entsprechend gebogenen Metallplatte besteht, deren auf dichten Abstand genäherte
Ränder eine Versteifungsrippe 29 bilden. Zwischen dieser Rippe 29 und jeder Fläche 21 und 22 besteht die Rückfläche
aus einem planen Wandstreifen 25 und einer Längskehlung 28.
Im planen Wandstreifen 25 sind Längsausnehmungen 26 ausgebildet,
die sich achsparallel zum Ständer und untereinander koaxial in gleichmäßigen Abständen voneinander erstrecken.
Die Kehlung 28 besteht aus einem Falz in der Ständerwand nach
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innen und wird durch die sich von den benachbarten Rändern der den Ständer ergebenden Metallplatte gebildeten Hippe 29
begrenzt. Die beiden Kehlungen 28 sind daher lediglich durch diese Rippe 29 voneinander getrennt.
Das an dem vertikalen Ständer P zu befestigende Rahmenteil L besteht gleichfalls aus einem Hohlprofil, welches aber im
wesentlichen U-Querechnitt besitzt, dessen horizontal liegende
oberen und unteren Arme 30 bzw. 31 unterschiedliche Abmessungen aufweisen, d.h. der obere Arm 30 ist etwas kurzer bemessen.
Jeder dieser Arme ist nach innen, d.h. in Richtung des gegenüberliegenden Arms, zu einer Bordkante 32 bzw. 33 umgeschlagen.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist das Mittelstück des U vorzugsweise nach innen zu einem inneren Längsvorsprung 34 eingestaucht.
An der Endkante des Rahmenteils L ist eine Montageplatte 36 mit L-Querechnitt befestigt, deren längere Seite 37 sich parallel
zur Seite 21 des Ständers P erstreckt, während ihre kürzere Seite 38 parallel zur Rückseite des Ständers verläuft. Die kürzere
Seite 38 entspricht in ihrer Breite derdes planen Wandstreifens 25 und setzt sich in einen Flansch 40 fort, welcher
in die Kehlung 28 des Ständers P eingreifbar ist. Die kürzere
Seite 38 weist außerdem zwei nach innen gescherte Teile 42 auf, die jeweils in die Längsausnehmungen 26 eingreifende
Haken bilden.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, greifen die Haken 42 beim Zusammenbau in den Ständer P ein und tragen das Rahmenteil L,
während der Flansch 40 mit der Kehlung 28 zusammenwirkt und ein seitliches Verschieben des Rahmenteils verhindert. Die auf
das Rahmenteil wirkenden Dreh- und Biegemomente werden daher zum großen Teil auf die Berührungsflächen zwischen dem Flansch
40 und der Kehlung 28 übertragen, wodurch die Haken entlastet und etwaige Verformungen des Rahmenteils sowie der Haken vermieden
werden.
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Befestigungsstifte 44 werden vorzugsweise in Löcher in der Montageplatte 36, und zwar beidseitig des Rahmenteils, sowie
in entsprechende Bohrungen in der Wand 21 des Ständers P eingeführt. Diese otifte sind gekrümmt ausgebildet und
verhindern ein plötzliches Hochheben des Rahmenteils bei Warenentnahme durch eine Lagerrangier- und Stapelmaschine.
Um eine Last aufnehmen zu können, wird jedes Rahmenteil L an seinen beiden Soden auf gleiche Weise an einem Ständer P
befestigt, wobei zwei Rahmenteile parallel zueinander zwischen vier Ständern angeordnet werden, so daß sich ein Lagergestell
ergibt. Die Festigkeit der Verbindungskonstruktion läßt sich noch durah Anordnung von Verdrehungen oder Tragplatten zwischen
den zwei parallelen Rahmenteilen verstärken. Diese Verstrebungen und Tragplatten sind längs zweier gegenüberliegender
Seiten mit einem unteren Plansch 46 ausgebildet und sind in ihrer Höhe derart bemessen, daß dieser Plansch das Rahmenteil
nach innen hintergreift und in Anlage gegen die Innenfläche der unteren Bordkante 33 des Rahmenteils rastet, während die Verstrebung
oder Tragplatte an ihrer Oberseite gegen die Außenfläche der oberen Bordkante 32 des Rahmenteils anliegt.
Pig. 4 und 5 zeigen eine derartige Tragplatte 48. Sie besteht
aus einem entsprechend gebogenen Blech, welches sowohl deren Oberseite wie auch deren Quer- und Längsseite begrenzt. Auf
seiner Unterseite längs der Querseite ist das Blech gegen sich selbst um eine geringe Höhe zurückgebogen und dann rechtwinklig
abgebogen. Dadurch ergibt sich ein Plansch 46 und damit eine Anlagefläche für die Bordkante 33. Eine derartige Tragplatte
läßt sich leicht an jedem ihrer Enden mit der Bordkante 33 von zwei parallelen Rahmenteilen in Eingriff bringen. Sie
wird auf diese Weise durch die Rahmenteile getragen und bildet eine Lastauflagefläche, die im wesentlichen die Ebene der
Oberseite 30 des Rahmenteils fortsetzt und vor allem das Profil des Eahmenteils stabilisiert und jegliche Verdrehung
desselben um seine eigene Achse verhindert. Die so erhältliche
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• Verbindungskonstruktion ist daner äußerst verdrehungssicher
und kann schwere Lasten aufnehmen, ohne daß die Haken wesentlinen
Kraftmomenten ausgesetzt sind, durch die sie herausgerissen
oder verformt werden können.
Die Tragplatten können auch durch in verschiedenen Abständen, je nach Art der zu tragenden Lasten, angeordnete Verstrebungen
ersetzt werden. Diese Verstrebungen sind auf dieselbe Art und Weise wie die Platte 48 oder auch andersartig ausgebildet, weisen
aber den gleichen unteren Flansch 46 auf und eine dem Rahmenteil entsprechende Höhe.
Das Rahmenteil kann statt als Einzelprofil auch aus zwei zusammengebauten
Profilen vorgesehen sein (Fig. 4), wobei das Außenprofil 50 mit U-i|uerschnitt ausgebildet ist, in welchem
ein C-Profil 52 in Form einer vertikalen Versteifungswand eingesetzt
ist, wobei die oberen und unteren, leicht versetzten Bordkanten den Eingriff des Flansches 46 ermöglichen. Das
C-Pril 52 wird z.B. durch Schweißen fest mit dem Außenprofil und wie dieses ebenfalls fest mit der Montageplatte 36 verbunden.
Die Versteifungen 24 bzw. 34 des Ständers bzw., des Rahmenteils erweisen sich als sehr praktisch für die Anbringung von Etiketten
oder anderen Kennzeichnungen, dienen aber vor allem der Erhöhung der Festigkeit des Hohlprofils.
PATENTANWÄLTE
DIpL Ir.e Ε- ^sr
Dipl. Ing. K. Schieschke
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Claims (1)
- Patentansprüche[1.) Lösbare Verbindungskonstruktion zwischen einem Hohlstän-— der und einem Rahmenteil eines Lagergestells od. dgl., wobei das Rahmenteil an seiner Endkante mit einer sich senkrecht dazu erstreckenden Montageplatte fest verbunden ist, welche sich zu mindestens einer der Seitenflächen des Ständers parallel erstreckt und mit Haken zum Eingriff in das Innere des Ständers jeweils durch eine Ausnehmung in der Ständerwand ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Vieleck-Querschnitt aufweisende Ständer (P) auf seiner Rückfläche mindestens eine Reihe von koaxialen Längsausnehmungen (26) aufweist, welche sich achsparallel zum Ständer erstrecken, sowie eine zwiaäien dem Mittelabschnitt der Ständerrückfläche und diesen Ausnehmungen vorgesehene Längskehlung (28), und daß eine senkrechte Montageplatte (36) mit L-Querschnitt zwei zu zwei benachbarten Flächen des Ständers (P) parallele Seiten aufweist, wobei sie auf ihrer kürzeren Seite mit einem in die Kehlung (28) des Ständers eingreifbaren Längsflansch (40) ausgebildet ist sowie mit Haken (42) zum Eingriff in die Ausnehmungen (26)in der Wand des Ständers (P).2· Verbindungskonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (42) aus der kürzeren Seite (38) der Montageplatte (36) gescherte und senkrecht zur Montageplatte nach innen umgebogene Teile sind.3. Verbindungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (P) auf seiner Rückfläche zwei 3falze nach innen aufweist, welche zwei sich nebeneinander erstreckende Längskehlungen (28) bilden, wobei beidseitig dieser Falze eine Reihe vonI ti I309847/0420— 2 —Ausnehmungen (26) vorgesehen sind.4·. Verbindungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (P) auf seiner Vorderseite (25) eine Längsversteifung (24) aufweist.5. Verbindungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil (L) im wesentlichen U-Querschnitt besitzt, dessen horizontal liegendenoberen und unteren Arme (50 bzw. 51) zm Bordkanten (52, 53) umgeschlagen sind und ungleiche Länge aufweisen, wobei der untere Arm (31) langer bemessen ist als der obere Arm (30).6. Verbindungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderfläche des Rahmenteils eine Längsversteifung (54) aufweist.7. Verbindungskonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil (L) aus zwei Profilen besteht, nämlich einem Außenprofil mit U-Querschnitt (50) und einem Innenprofil mit C-Querschnitt (52), welches mit einer oberen und unteren Bordkante ausgebildet ist und das Ü-Profil (50) schließt.8. Verbindungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil (L) an Jedem seiner Enden mit einer Montageplatte (56) verbunden ist.9. Lagergestell mit Verbindungskonstruktionen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens zwei von vier Ständern (P) getragene parallele Rahmenteile (L) aufweist und daß Verstrebungen in die309847/04203 ?32?166beiden Hahmenteile eingreifbar und in Anlage gegen die Außenfläche bzw. Innenfläche der Bordkanten (32 bzw. 33) der Oberseite (30) und "Unterseite (3Ό des xcahmenteils haltbar sind.PATENTANWÄLTEDipl. ing.3 O 9 8 U 7 / O U 7 OLeerseite
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| CN100371217C (zh) * | 2004-12-20 | 2008-02-27 | 王忠信 | 翼桨环道伞 |
| US20240090662A1 (en) * | 2022-09-16 | 2024-03-21 | Protrend Co., Ltd. | Combined type shelf |
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1972
- 1972-05-02 FR FR7215520A patent/FR2183318A5/fr not_active Expired
-
1973
- 1973-05-02 DE DE19732322166 patent/DE2322166A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN100371217C (zh) * | 2004-12-20 | 2008-02-27 | 王忠信 | 翼桨环道伞 |
| US20240090662A1 (en) * | 2022-09-16 | 2024-03-21 | Protrend Co., Ltd. | Combined type shelf |
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|---|---|
| FR2183318A5 (de) | 1973-12-14 |
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