DE2321357A1 - Schweissvorrichtung mit abschmelzendem schweissdraht - Google Patents
Schweissvorrichtung mit abschmelzendem schweissdrahtInfo
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Description
TiIr.'..--:-; \ . '■ T"" -ι.;!.—7 " *" ' ^ ° # Groe/RJ
Anr,:-:,u,-: N.V.Philips' CloJ:a;-^f
ips
au.-. No.
au.-. No.
Anmeldung vom: ° Γ . M >"" 11 1 Q 7
"Sch.weissvorrich.tung mit abschmelzendem Schweissdraht" .
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Schweissvorrichtung
mit abschmelzendem Schweissdraht, die eine einstellbare Schweissquelle mit elektronisch gesteuerten
Regelventilen in dem Schweisskreis, eine Drahtzuführungsvorrichtung
mit einem einen abschmelzenden Schweissdraht antreibenden Motor und mit einem Drahtgeschwindigkeitsmesser
sowie eine Programmiervorrichtung zur Einstellung der Schweissquelle und der Drahtgeschwindigkeit enthält.
Aus der USA Patentschrift 3-581.050 ist es bekannt,
eine Schweissvorrichtung mit einer Programmiervorrichtung zu versehen,^ mit deren Hilfe verschiedene Schwexss-
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PHN 6303
232135?
bedingungen eingestellt werden können. In der Programmiervorrichtung
sind viele Programmkarten vorhanden, die mit einer festen Vorverdrahtung versehen sind und durch
Parameter dazu ausgewählt werden, eine bestimmte Schweissbedingungen einzustellen. Einer der Parameter ist die Art
und der Durchmesser des abschmelzenden Drahtes, der auf eine Haspel aufgewickelt ist und vor dem Schweissvorgang
auf der Drahtzuführungsvorrichtung befestigt wird. Mittels
einer Codescheibe auf der Haspel wird beim Befestigen automatisch eine Programmkarte ausgewählt. Mittels
eines mindestens drei Lagen aufweisenden Schalters können entsprechende Schweisspannungen und Drahtzuführungsgeschwindigkeiten
eingestellt werden. Infolge der festen Verdrahtung auf den Programmkarten ist es nur möglich,
bestimmte Schweisspannungen zu wählen, die durch Einschaltung über Relais bestimmter Anzapfungen am Schweisstrahsformator,
gegebenenfalls in Verbindung mit einer impulsförmigen Steuerung von Thyristoren im Schweisskreis,
festgelegt sind. Auch ist damit eine bestimmte Drahtzuführungsgeschwindigkeit
festgelegt. Zur Stabilisierung dieser Geschwindigkeit wird ein Regelkreis verwendet,
der als Regelgrösse die Motordrehzahl des Drahtzuführungsmotors, der mit der Haspel gekoppelt ist, benutzt.
Obgleich in der Einleitung'der genannten USA
Patentschrift angeführt ist, dass zum Erhalten von Schweissen
hoher Güte Toleranzzonen möglich sind, hat sich in der
309848/0809
7321357 PHN 63°3
Praxis herausgestellt, dass es bei den jetzigen Schweissverfahren
notwendig ist, dass unter verschiedenen Bedingungen automatisch ,oder von dem Schweisser während
des Schweissvorgangs eine genauere Regelung eingestellt
wird.. Wegen der.festliegenden S chwe is spannungen in Verbindung
mit bestimmten stabilisierten Drahtzuführungsgeschwindigkeiten kann die bekannte Vorrichtung allen
Anforderungen in bezug auf die Qualität entsprechen. Dazu
ist es nämlich erforderlich, dass die Drahtzuführungsgeschwindigkeit
und die Schweisspannung zueinander in enger Beziehung stehen und gegebenenfalls während des
Schweissvorgangs angepasst werden.
Die Erfindung begegnet dieser Anforderung und benutzt dazu die bekannten Mittel, wie elektronisch gesteuerte
Ventile im Schweisskreis, zum Bewirken einer schnellen Aenderung der Schweisspannung und eine Drahtgeschwindigkeitsmessvorrichtung,
wie ein Drehzahlmesser auf. den Antriebsrollen oder auf dem Antriebsmotor zum
Erhalten eines sofortigen Messwertes für die Drahtgeschwindigkeit.
Die Regelventile können vom gasgefüllten Typ sein, wie Ignitrons oder Thyratrons, oder vom gesteuerten
Halbleitertyp, wie Triacs, Thyristoren oder Transistoren, und können dem Schweisstransformator auf
der Primärseite vorgeordnet oder dem Schweisstransformator
auf der Sekundärseite nachgeordnet sein.
Eine an die respektiven Steuerelektroden ange—
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schlossene Steuereinheit bestimmt in Abhängigkeit von einem Steuersignal, ob die Regelventile leitend oder nichtleitend
sind oder in welchem Masse sie leitend sind. Der Drehzahlmesser kann von einem Typ sein, der über einen
Aufnahmer eine Drehzahl einer Welle auf elektronischem
Wege in eine Spannung umwandelt, (siehe Fig·. 6 der ge-
nannten USA Patentschrift) oder der durch einen mit der
Motorwelle gekoppelten Tachogenerator gebildet wird, der eine der Drehzahl proportionale Spannung liefert oder die
Gegen—EMK des Motors benutzt.
Die Erfindung bezweckt, eine schnell ansprechende
und kontinuierliche Kopplung zwischen Schweisspannung und Drahtzuführungsgesehwindigkeit herzustellen, wobei
auf sehr einfache Weise die gewünschten Schweissbedingungen
eingestellt werden können.
Nach der-Erfindung*ist eine Schwel ssv'orrichtung
der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, dass sie eine. Steuereinheit enthält, deren Ausgangsklemmen
an die elektronisch gesteuerten Regelventil'e angeschlossen sind und von der ein erster Eingang an den Drahtgeschwindigkeitsmesser zur Steuerung der Regelventile in Abhängigkeit
von der Drähtgeschwindigkeit angeschlossen ist,, ,wo/bei .die, Steuereinheit Regelglieder zum Erhalten
einer gewünschten ,Beziehung zwischen Drahtgeschwindigkeit
und Schweissq-uellenspannung enthält, und dass die .-Pr.Qgrammiervorriehtung aus .Regelgliedern besteht, ,die
309848/0809. : _... .
an die Drahtzuführungsvorrichtung zur Einstellung der Drahtgeschwindigkeit angeschlossen sind.
Der Vorteil eines derartigen Schweissystems ist
der, dass während des Schweissvorgangs Unregelmässigkeiten
in der Schweisse vermieden werden. Wenn sich nämlich die DrahtZuführungsgeschwindigkeit ändert, passt sich die
Schweissquelle sofort an und bleibt die Schweissenergie pro zugeführtes Elektrodenvolumen innerhalb enger Grenzen
konstant, wodurch eine konstante Güte der Schweisse erzielt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass
die Einstellung der Schweissvorrichtung vereinfacht ist, weil mit einem einzigen Einstellglied, und zwar dem Regelknopf
für die Drahtgeschwindigkeit, der Schweisser, z.B. je nach der. Art des Werkstückes, die Schweissvorrichtung
einstellen kann.
Diese Einstellung kann nun auch einfacher ferngesteuert werden, so dass der Schweisse in der Nähe des
Werkstückes z.B. mit einem Regelknopf auf dem Schweissbrenner oder auf der Schweisskappe oder über ein Pedal
diese Handlung durchführen kann.
Die Steuereinheit, die das Geschwindigkeitssignal in ein Steuersignal für die Regelventile umwandelt,
kann nach einer Ausführungsform der Erfindung einen Verstärker enthalten, dessen Verstärkungskennlinie eine gewünschte
Beziehung zwischen der Drahtgeschwindigkeit und der Schweissquellenspannung bestimmt. Dadurch, dass dieser
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Verstärker mit Regelgliedern, wie Potentiometern, versehen wird, kann die Schweissquellenspannung-Drahtgeschwindigkeit-Kennlinie
z.B. in der Höhe verschoben werden, was bedeutet, dass ein konstanter Spannungsbetrag
addiert oder subtrahiert wird, während auch die Neigung der Kennlinie mittels eines Regelgliedes geändert werden
kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann
der Schweisser während des Schweissvorgangs durch eine Fernsteuerung die Kennlinie ändern, was bedeutet, dass
die Drahtzufuhr konstant bleibt, aber die Spannung, mit
der geschweisst wird, beeinflusst werden kann. Die Energie,
mit der die Schweisse hergestellt wird, kann also ohne Unterbrechung des Schweissvorgangs eingestellt werden,
während dennoch eine Beziehung zwischen der Spannung und der Drahtgeschwindigkeit erhalten bleibt.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Schwexssvorrichtung im
Blockschaltbild,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Schwexssvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 3 den Verstärker der Steuereinheit,
Fig. 4 eine graphische Darstellung, in der die
Leerlaufschweisspannung über der Schweissdrahtgeschwindigkeit
aufgetragen ist,
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Flg. 5 eine graphische Darstellung, in der die
Ausgangsspannung über der Eingangsapannung des Verstärkers nach Fig. 3 aufgetragen ist, und
Fig. 6 eine Ferneinstellung mit 3-Lagenschalter.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Schwexssvorrichtung, bei der ein Werkstück 6 mit einer abschmelzenden Elektrode
5 geschweisst wird, die als abschmelzender Draht kontinuierlich
von einer Haspel H zugeführt wird. Die Abschmelzung erfolgt mittels eines Bogens 7j der von einer
Schweissquelle 1 aufrechterhalten wird, die einstellbar
ist. Der Schweisstrom wird über eine Verbindungsleitung 3 und eine Kontaktleitung h dem Draht 5 und über den Bogen
dem Werkstück 6 zugeführt und dann über eine Verbindungsleitung 8 zu der Schweissquelle 1 zurückgeführt. Der
Draht 5 wird von Antriebsrollen 9 angetrieben, die mit einem Motor 10 gekoppelt sind, der von einer ebenfalls
einstellbaren Speise- und Regelvorrichtung 11 auf einer
konstanten Drehzahl gehalten wird. Je nach dem Werkstück, dem Material, je nachdem waagerecht oder senkrecht ge—
schweisst wird, gegebenenfalls je nach der Art'Schutzgas,
das zugleich mit dem Schweissdraht zugeführt werden kann, und dem verwendeten Schweissverfahreri werden mittels
der Vorrichtung 11 die Drahtgeschwxndigkext und die
Schweissquelle 1 aufeinander eingestellt. Diese Einstellung
hängt von "der Sachverständigkeif des Schweissers ab
oder ist zuvor mit einer Programmiervorrichtung, die be- . '
309848/0809 ■
stimmte Geschwindigkeiten mit bestimmten Leerlaufschweissspannungen
kombiniert, festgelegt. Die Schweissquelle 1 und die Regelvorrichtung 11 werden von einem Speisenetz
2 gespeist.
Fig. 2 zeigt eine Schweissvorrichtung, in der
die Erfindung angewandt wird, wobei entsprechende Teile der Fig. 1 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
Die Schweissquelle 1 enthält einen Schweisstransformator 12, von dem gegebenenfalls die Primärwicklungen
Anzapfungen 13 und die Sekundärwicklungen Anzapfungen 1^
aufweisen. Der Transformator kann ein Einphasen- oder ein
Mehrphasentransformator sein. Der Block.15 stellt einen Thyristorgleichrichter dat, an den eine Steuerleitung 2k
angeschlossen ist, die für jeden Thyristor diesem Gleichrichter
ein Signal liefert, das den Thyristor.zu dem richtigen Zeitpunkt leitend macht. Dieses Steuersignal·, ist
zwitliche veränderlich, so dass in Vereinigung mit der
Phase oder den Phasen des WechselStromnetzes 2 ein grösserer
oder kleinere Teil der Sekundärspannung des Schweisstransformators
12 an die Speiseleitungen 3 tind 8 weitergeleitet
wird, wodurch eine einzustellende Schweisspannung
möglich wird. In der Figur sind gegebenenfalls in dem
Primär- oder Sekundärschweisskreis angeordnete Drosselspulen
nicht dargestellt. Die DrahtZuführungsvorrichtung
9 j 10, 11 enthält eine Drahtgeschwindigkeitsmessvorrichtung
in Form eines Tachogenerators 20, der mit der Welle
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des Motors 10 über eine Kopplung 21 verbunden ist. Die
vom Tachogenerator gelieferte, der'Drehzahl des Motors
proportionale Spannung wird über eine Verbindungsleitung 19 einer Steuereinheit 17, 18 zugeführt, deren Teil 17
einen regelbaren Verstärker A und eine Thyristorsteuer-" einheit 16 enthält.. Der regelbare Verstärker A kann mittels
Regelglieder 18 eingestellt werden. Die Ausgangssignale der Steuereinheit 17, 18 werden über die Verbindungsleitung
24 den Steuerelektroden der Thyristoren im Block 15 zugeführt. Die Einstellung der Schweissvorrichtung
auf die gewünschten Schweissbedingungen erfolgt im wesentlichen mit Hilfe der Anordnung 23» die Regelglieder
enthält, mittels deren die Motorgeschwindigkeit eingestellt werden kann. Es ist üblich, zu diesem Zweck Regeltransformatoren,
Potentiometer, gegebenenfalls in Vereinigung mit Thyristormotorregelungen oder Anzapfungswiderständen, und Anzapfungstransformatoren zu verwenden.
Potentiometer können z.B. leicht auf Abstand angebracht oder, gegebenenfalls mit Hilfe eines Einstellmotors,
fernbedient werden.
Die Regelglieder 18 können ebenfalls fernbedient werden und sind zum Erhalten einer besonderen Regelkennlinie
oder zur Einstellung einer kontinuierlichen Feinregelung der Schweisspannung, z.B. während des
Schweissvorgangs, vorgesehen, um eine sofortige Anpassung
an sich ändernde Bedingungen zu erhalten.
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2 3 7 1 3 5 7 PHN 63°3
Fig. 3 zeigt das Schaltbild des Verstärkers der
Steuereinheit 17> 18. Die Eingangsklemmen 25 und 26 sind mit dem Tachogenerator 20 über die Verbindungsleitung 19
nach Fig. 2 verbunden,
Die Tachospannung an diesen Klemmen wird vom Widerstand 27 in einen Strom umgewandelt, der eine Spannung
über dem Widerstand 28 erzeugt. Diese Spannung wird der Eingangsklemme 30 eine Verstärkers 29 zugeführt, dessen
andere Eingangsklemme 31 iiber einen Ausgleichwiderstand
32 mit der Masse und somit mit der Klemme 26 verbunden 1st. Der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 29
ist mittels eines Potentiometers 33 einstellbar, das zwischen der Ausgangsklemme 34 und der Masse eingeschaltet
ist.
Die G-egenkopplungs spannung wird dem Läufer 35
entnommen und über den Widerstand 36 der Eingangsklemme
30 zugeführt. Der Verstärker 29 wird von einer mit einer
in bezug auf die Masse positiven Spannungsquelle verbundenen
Leitung 37 und von einer mit einer negativen Spannungsquelle verbundenen Leitung 38 aus gespeist.
. Ausserdem kann der Klemme 30 eine Einstellspannung
zugeführt werden, die über dem Widerstand 28 von einem Strom erzeugt wird, der durch einen Reihenwiderstand
39 und eine einstellbare Spannung bestimmt wird, die dem Läufer 40 eines Potentiometers 41 entnommen
wird, das über einen Reihenwiderstand 42 mit der
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Leitung 37 und über einen Reihenwiderstand 43 mit der
Leitung 38 verbunden ist, wobei also die Speisespannungen
als Referenzspannungen verwendet werden.
Die an der Klemme 3k erhaltene Ausgangsspannung
wird von einem Widersttand 44 in einen Strom umgewandelt, der über einem Widerstand 45 eine Spannung erzeugt, die
auch an der Eingangsklemme 46 eines Verstärkers 47 auftritt.
Der Verstärker 47 weist eine Eingangskiemme 48
auf, die über einen Ausgleichswiderstand 4°· mit der Masse
verbunden ist. Der Verstärkungsfaktor ist von den Teilern
50, 51 zwischen der Ausgangsklemmen 52 und der Masse festgelegt.
Die am Knotenpunkt 53 erhaltene ',Gegenkopplungsspannung wird über einen Widerstand 54 ebenfalls der Eingangsklemme
46 zugeführt. Ein Einstellsignal kann der Eingangsklemme 46 von einem Strom zugeführt werden, der
uoa. durch den Widerstand 55 bestimmt wird und der einen
Spannungsabfall über dem Widerstand 45 herbeiführt. Der
genannte Strom ist der Einstellespannung proportional, die an dem Läufer 56 eines als Potentiometer ausgebildeten
Regelgliedes 57 erhalten ist, das über einen Reihenwiderstand 58 aus der Leitung 37 und über einen Reihenwiderstand
59 aus der Leitung 38 gespeist wird. Das an der Ausgangsklemme 52. erhaltene Regel signal wird einer
Ausgangsklemme 60 zugeführt, die über die an Masse gelegte Ausgangsklemme 6i mit dem Steuereingang der Thyristorsteuereinheit
verbunden ist. Diese Steuereinheit
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wandelt das Regelsignal in ein geeignetes Steuersignal
für die Thyristoren im Schweisskreis um, so dass ein gewünschtes Leitendwerden oder Sperren der Thyristoren erhalten wird.
für die Thyristoren im Schweisskreis um, so dass ein gewünschtes Leitendwerden oder Sperren der Thyristoren erhalten wird.
In Abhängigkeit davon wird also eine bestimmte Schwelsspannung erhalten, die meistens als Leerlaufschweisspannung
bezeichnet wird, d.h. die Spannung an
den Klemmen der Schweissquelle beim Fehlen einer Belastung. . ■
den Klemmen der Schweissquelle beim Fehlen einer Belastung. . ■
In Fig. h ist die Leerlaufschweisspannurig V
als Ordinate und die Drahtgeschwindigkeit V in Metern pro Minute als Abszisse aufgetragene In der graphischen Darstellung sind vier Kurven angegeben, die eine gewisse
als Ordinate und die Drahtgeschwindigkeit V in Metern pro Minute als Abszisse aufgetragene In der graphischen Darstellung sind vier Kurven angegeben, die eine gewisse
Beziehung zwischen der Leerlaufschweisspannung und der
Drahtgeschwindigkeit zeigen und die von erforderlichen
und in der Einleitung bereits genannten Schweissbedingungen abhängig sind»
und in der Einleitung bereits genannten Schweissbedingungen abhängig sind»
Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen der Spannung
V^n an der Klemme 6θ des Verstärkers nach Fig. 3
und der Tachospannung V an der Klemme 25· Wenn angenommen wird, dass eine lineare Beziehung zwischen der Leerlauf schweisspannung und der Spannung V^ besteht .und dass die Drahtgeschwindigkeit V der Tachospannung V proportional ist, ist es aus Fig. 5 ersichtlich, dass mit mindestens^ zwei und vorzugsweise drei Parametern die Kurven nach Flg."-4 erhalten werden können. Mit der am Potentio-
und der Tachospannung V an der Klemme 25· Wenn angenommen wird, dass eine lineare Beziehung zwischen der Leerlauf schweisspannung und der Spannung V^ besteht .und dass die Drahtgeschwindigkeit V der Tachospannung V proportional ist, ist es aus Fig. 5 ersichtlich, dass mit mindestens^ zwei und vorzugsweise drei Parametern die Kurven nach Flg."-4 erhalten werden können. Mit der am Potentio-
30 9 048/ 0 80 9 ·
meter 41 in Fig. 3 erhaltenen Spannung V._ kann eine
Kurve der graphischen Darstellung parallel zu sichselbst verschoben werden. Diese Einstellung kann auch mit der
Spannung V ^ am Potentiometer 57 erfolgen. Mit der Potentiometer R ändert sich der Verstärkungsfaktor und
somit auch die Neigung der Kurv.en. Auch geht aus der graphischen Darstellung hervor, dass bei Aenderung von
R „ durch die Wahl von V> eine Reihe einander näher
liegender oder voneinander weiter entfernter Kurven erhalten wird.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Teile 21, 20, 19, 17, 18, 24 und 15 der Fig. 2. In denjenigen
Fällen, in denen der Verstärker nach Fig. »3 eine feste Einstellung hat, die auf eine besondere Schweissanwending
abgestimmt ist, und es bedenklich ist, eines der Regelpotentiometer 40, 33 oder 57 fernzusteuern, schafft
das Schaltbild nach Fig. 6 eine Lösung, durch die der Schweisser beim Schweissen die Schweisspannung unter
Beibehaltung der erfindungsgemässen Regelung ändern kann.
Der erhaltene Effekt ist gleich dem der Spannung V._ ±n Fig. 5· In der Verbindungsleitung Λ^ von dem Tachogenerator
20 zu der Einheit 17 ist in Reihe eine regelbare Spannungsquelle angeordnet. Zu diesem Zweck ist eine
Bezugsquelle 62, z.B. eine Batterie von 1,5 V, an ein Potentiometer 63 angeschlossen. Die Leitung 19 ist unterbrochen
und einerseits an die Batterie und anderer-
309848/0809
seits an den Läufer des Potentiometers 63 angeschlossen.
Ein Einstellmotor 6k kann über eine Uebersetzung den Läufer am Potentiometer entlang bewegen, so dass eine
veränderliche Spannung in Reihe mit der Tachospannung erhalten wird. Der Motor 6k kann sich z.B. beim Anlegen
einer Spannung der einen Polarität in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung und bei Aenderung der
Polarität in der Uhrzeigerrichtung drehen. Zu diesem Zweck sind beispielsweise die positive an die Leitung
angeschlossene Spannungsquelle und die negative an die
Leitung 38 angeschlossene Spannungsquelle verwendet. Diese
Quellen können über einen 3-Lagenschalter an die Anschlussklemme
63 des Motors 6k angeschlossen werden, dessen Anschlussklemme 66 mit Masse verbunden ist. ZurvFernbedienung
ist eine dreiadrige Verbindungsleitung zu dem 3—Lagenschalter 68 angebracht. Dieser Schalter kann z.B.
auf dem Schweissbrenner montiert sein. Im Ruhezustand befindet
sich der Schalter in der neutralen Lage, die mit
69 bezeichnet ist. Der Sehweisser kann nun mit derselben
Hand, mit der der den Schweissbrenner festhält, den Schalter in die Lage 70 versetzen, worauf die Leitung
38 mit der Klemme 65 des Motors verbunden wird, so dass
sich der Motor z.B. in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten Richtung dreht. Wenn der Schalter in d±e
Lage 71 versetzt wird, wird die Leitung 37 mit der Klemme
65 verbunden und dreht sich der Motor in der Uhrzeiger-
3 0 9 8 4 8/0809
richtung. Der Schweisser hält den Schalter solange in der
gewählten Lage, bis er der Schweisse ansehen kann, dass die Anpassung an die geänderten Bedingungen, wie dicker
oder dünner werdendes Material, Ende der Schweisse, usw., erhalten ist.
8848/0809
Claims (3)
- -AS-tentanaprüche:Schweissvorrichtung mit abschmelzendem Schweissdraht, die eine einstellbare Schweissquelle mit elektronisch gesteuerten Regelventilen im Schweisskreis, eine Drahtzuführungsvorrichtung mit einem einen abschmelzenden Schweissdraht antreibenden Motor und einem Draht geschwindigkeitsmesser sowie eine Programmiervorrichtung zur Einstellung der Schweissquelle und der Drahtgeschwindigkeit ,enthält, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Steuereinheit enthält, deren Ausgangsklemmen an die elektronisch gesteuerten Regelventile angeschlossen sind und von der ein erster Eingang an den Drahtgeschwindigkeitsmesser zur Steuerung der Regelventile in Abhängigkeit von der Drahtgeschwindigkeit angeschlossen ist, wobei die Steuereinheit Regelglieder zum Erhalten einer gewünschten Beziehung zwischen Drahtgeschwindigkeit und Schweissquellenspannung enthält, und dass die Programmiervorrichtung aus Regel— gliedern besteht^ die an die Drahtzuführungsvorrichtung zur Einstellung der Drahtgeschwindigkeit angeschlossen sind.
- 2. Schweissvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit einen Verstärker enthält, von dem ein Eingang mit dem ersten Eingang der Steuereinheit verbunden ist und der mit mindestens einem an ein Einstellglied zum Zuführen eines Einsteilsignals angeschlossenen Eingang und mit Anschlussklemmen versehen3098 48/0809 ..ist, an die ein Verstärkungsregelglied zur Einstellung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers angeschlossen ist, der über den Ausgang mit einer in der Steuereinheit aufgenommenen Regelventilsteuereinrichtung verbunden ist.
- 3. Schweissvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelglieder Potentiometer sind und die Potentiometer für das Einstellsignal an je eine Bezugsspannung angeschlossen sind, während das Einstellsignal dem Läufer des betreffenden Potentiometers entnommen werden kann.k, Schweissvorrichtung nach Anspruch 3» bei der ein Schweissbrenner mit der Drahtzuführungsvorrichtung verbunden ist und abschmelzenden Schwelssdraht empfängt und die einstellbare Schweissquelle mit einem zu schweis-8enden Werkstück und dem Schweissbrenner verbunden ist, wobei der Schweissbrenner mit einem Betätigungsschalter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer eines der Potentiometer von einem Einstellmotor verschoben werden kann und der Einstellmotor mit dem Betätigungsschalter verbunden ist, wobei dieser Schalter mindestens drei Lagen aufweist, von denen eine neutral ist, während in den beiden anderen Lagen eine derartige Verbindung mit einer Speisequelle hergestellt ist, dass beim Einschalten sich, der Einstellmotor in der einen bzw. in der anderen Richtung dreht.309848/0809
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7206615A NL7206615A (de) | 1972-05-17 | 1972-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321357A1 true DE2321357A1 (de) | 1973-11-29 |
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ID=19816056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR2184837B1 (de) |
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