DE2319587A1 - Vorrichtung zur erzeugung kreisfoermiger schweissnaehte an schwer zugaenglichen stellen - Google Patents
Vorrichtung zur erzeugung kreisfoermiger schweissnaehte an schwer zugaenglichen stellenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung kreisförmiger Schweißnähte an schwer zugänglichen Stellen Die Ausführung von Schweißnähten an schwer zugänglichen Stellen wird im allgemeinen dadurch vermieden, daß diese Stellen noch vor dem Zusanmenbau der betreffenden Vorrichtungen geschweißt werden. Bei eventuell anfallenden Reparaturarbeiten an derartigen Vorrichtun0en muß die zu schweißende Stelle durch Demontage zugänglich gemacht werden. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht irrimer zweckmäßig und kann durch besondere Umstände sogar unmöglich sein Für derartige Fälle müssen Mittel gefunden werden, die, angepaßt an den Aufbau der Vorrichtung, ein Hinbringen des Schweißkopfes an die zu schweißende Stelle und eine Bewegung desselben zur Herstellung der Schweißnaht gegebenenfalls über größere Entfernungen gestatten.
- In der Schweißtechnik sind nun bereits Vorrichtungen bekannt, bei welchen Schweißnähte dadurch erzeugt werden, daß der Schweißkopf oder der Schweißkopfträger an einer Welle angebracht ist und die Schweißneht durch eine Drehung dieser Welle erzeugt wird. Derartige Vorrichtungen sind jedoch nicht in allen fällen verwendbar.
- Handelt es sich bei der zu erzeugenden Naht beispielsweise um eine Stirnnaht, welche einen Behälterstutzen und ein innerhalb dieses Stutzens angeordnetes Flanschrohr im Behälter miteinander verbinden soll, so kann eine Vorrichtung der bekannten Art dafür nicht verwendet werden, da schon das Einführen der Vorrichtung durch das Flanschrohr in den Behälter somit nicht möglich ist.
- Auch ist eine genaue Führung der Elektrode bei diesen bekannten Vorrichtungen nicht gewährleistet.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe exakte kreisförmige Schweißnähte an schwer zugänglichen Stellen z. B. in abgeschlossenen Behältern, die über Öffnungen, deren Durchmesser zumindest für Länge des Schweißkopfes entspricht erreichbar sind erzeugt werden können, wobei der Durchmesser dieser kreisfönsigen Schweißnähte beliebig sein kann und unabhängig von zur Einführung des Schweißopfes benutzten Öffnungen ist.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schweißkoofhalterung fernbetätigt kippbar an der Antriebswelle angeordnet ist, daß weiterhin die Antriebswelle mit einer an der Getriebehalterung befestigten Zentriervorrichtung versehen und gegenüber dieser Zentriervorrichtung und dem Getriebe axial verschiebbar ist, und das die Antriebswelle und der damit verbundene Schweißkotf durch Federelemente und Führungsinittel in ihrer Betriebsstellung gehalten werden.
- Der Vorteil der Erfindung gegenüber bereits bekannten Vorrichtungen liegt in der Möglichkeit mit ihrer Hilfe auf einfache Weise exakte kreisförmige Schweißnähte an schwer zugänglichen Stellen zu erzeugen, wobei deren Durchmesser unabhängig von der Größe der zur Hinführung des Schweißkopfes benutzten Öffnungen ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
- Die hier dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Schweißkopf 1, der an einen Schweißkopfhalter 2 befestigt ist und zusammen mit diesem und der ebenfalls am Schweißkopfhalter befestigten Ftilirungs rolle 15 kippbar in dem gabelförmig ausgebildeten Ende 3 der Antriebswelle 4 angeordnet ist. Die Antriebswelle 4, deren Länge sich nach den jeweiligen räumlichen Verhältnissen der zu verschweißenden Werkstücke richtet, steht über eine Gleitfeder 5 mit einem aus einem Schnecke 6 - Schneckenrad 7 - Paar bestehenden Getriebe in Verbindung und ist gegenüber dieser Getriebeanordnung axial verschiebbar. Das Getriebe sowie der hier nicht dargestellte Antriebsmotor sind in einer Halterung 8, 9 untergebracht. Die Antriebswelle 4 wird dicht unterhalb ihrem gabelförmigen Ende 3 konzentrisch von zwei konischen Buchsen 10, 11 umgeben, deren äußere 11 geschlitzt ausgefhrt und über ein Rohr 13 fest mit dem oberen Teil 9 der Getriebehalterung 8, 9 verbunden ist und deren innere 10 über ein zweites Rohr 12 mit einer Geszndebuchse 18 in Verbindung steht, so daß sie mittels einer Ringmutter 17 gegenüber der äußeren Buchse 11 verschiebbar ist. Unterhalb des Schneckenrades 7 ist in einer zweiten Gewindebuchse 21 eine Schraubenfeder 14 vorgesehen mit deren Hilfe, unter Zusammenwirken mit der am Schweißkopfhalter 2 vorgesehenen Führungsrolle 15 der Elektrodenabstand eingehalten werden krnn, Im folgenden wird das Einstellen der dargestellten Schweißvorrichtung für die Herstellung einer Stirnnaht, die einen Behälterstutzen 24 und ein innerhalb dieses Stutzens angeordneten Flansch 25 im-Behälter miteinander verbinden soll beschrieben.
- Für derartige Nähte läßt sich die Vorrichtung besonders vorteilhaft verwenden.
- I>Tach genauer Brennerjustierung an einen Iiusterstück wird der Schweißkopf in 0 Stellung gebracht und diese Stellung durch Festklemmen des dafür vorgesehenen Seilzuges 20 fixiert. Das Einführen des Schweißkopfes mit der Spannvorrichtung in das dargestellte Flanschrohr 22 nuß mit Sorgfalt erfolgen, d. h.
- ein Verkannten der Spannvorrichtung muß unbedingt vermieden werden, um zu gewährleisten, daß die Brennerelektrode nicht beschädigt wird. Wenn die Welle mit dem Schweißkopf und der Zentriervorrichtung 10, 115 12, 13, 17, 18 ganz in dieses Rohr eingeführt ist, wird die Vorrichtung nit den dafür vorgesekeren Bolzen der Getriegehalterung 8, 9 am Flansch 23 befestigt. Anschließend kann die Zentriervorrichtung an der Ringmutter 17 gespreizt werden. Dann wird die Fixierung der 0t Stellung am Seilzug 20 gelöst, die Hohlwelle axial nach oben verschoben und durch Ziehen des zweiten Seilzuges 19 des Schweißkopf in Schweiß stellung gebracht. Nun wird l d die Antriebschohlwelle nach unten gezogen bzw. abgelassen, während gleichzeitig der Seilzug 19 gezogen bleibt.
- Anschließend sind alle Kabel- und Schlauchverbindungen herzustellen bzw. zu überprüfen, um das Schweißprogramm durchführen zu können.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Erzeugung kreisförmiger Schweißnähte an schwer
zugänglichen Stellen, wobei ein Schweißkopf über eine Schweißkopfhalterung und eine
Antriebswelle mit einem in einer Getriebehalterung untergebrachten Getriebe verbunden
ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schweißkopfhalterung (2)
fernbetätigt kippbar an der Antriebswelle (4) angeordnet ist, daß weiterhin die
A»-triebswelle (4) ) mit einer an der Getriebehalterung (8, 9) befestigten zentriervorrichtung
(10, 11, 12, 13, 17, 18) versehen und gegenüber dieser Zentriervorrichtung (10,
11, 12, 13, 17, 18) und den Getriebe (6, 7) axial verschiebbar ist, und daß die
Antriebswelle (4) und der damit verbundene Schweißkopf (1) durch Federelemente (14)
und Führungsmittel (1.5) in ihrer Betriebsstellung gehalten werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e 1 c
h n e t, daß die Antriebswelle (4 hohl und an einem Ende zur Aufnahme der Schweißkor,fhalterung
(2) gegabelt
ausgeführt ist, daß das Getriebe aus einem Schnecke
(6) -Schneckenrad (7) - Paar besteht und die Antriebswelle (45 durch eine Gleitfederverbindung
(5) verschiebbar ist, daß die Zentriervorrichtung (10, 11, 12, 13) aus zwei die
Antriebewelle (4) konzentrisch umgebenden konischen Buchsen (10, 11) besteht, wobei
die äußere (11) dieser Buchsen (10, 11) geschlitzt und über ein erstes Rohr (13)
mit der Getriebehaltung (8, 9) verbunden ist und die Innere Buchse (10) mittels
einer Ringmutter (17) über eine durch ein zweites Rohr (12) mit der inneren Buchse
(10) verbundenen Gewindebuchse (18) relativ zur äußeren Buchse (11) verschiebar
ist, daß weiterhin die Führungsmittel aus zumindest einer an der Schweißkopfhalterung
(2) angeordneten Fbhrungsrolle (15) bestehen, die mittels einer konzentrisch zur
Antriebswelle (4) angeordneten Schraubenfeder (14) gegenüber dem zu schweißenden
Werkstück verspannbar ist, und daß der Schweißkopfhalterung (2) durch innerhalb
der Antriebswelle (4) angeordnete und mit der Schweißkopfhalterung (2) verbuadene-Seilzüge
(19, 20) ermöglicht wird.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732319587 DE2319587A1 (de) | 1973-04-18 | 1973-04-18 | Vorrichtung zur erzeugung kreisfoermiger schweissnaehte an schwer zugaenglichen stellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732319587 DE2319587A1 (de) | 1973-04-18 | 1973-04-18 | Vorrichtung zur erzeugung kreisfoermiger schweissnaehte an schwer zugaenglichen stellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2319587A1 true DE2319587A1 (de) | 1974-11-14 |
Family
ID=5878468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732319587 Pending DE2319587A1 (de) | 1973-04-18 | 1973-04-18 | Vorrichtung zur erzeugung kreisfoermiger schweissnaehte an schwer zugaenglichen stellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2319587A1 (de) |
-
1973
- 1973-04-18 DE DE19732319587 patent/DE2319587A1/de active Pending
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