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DE2308503C3 - Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von Werkstücken - Google Patents

Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von Werkstücken

Info

Publication number
DE2308503C3
DE2308503C3 DE19732308503 DE2308503A DE2308503C3 DE 2308503 C3 DE2308503 C3 DE 2308503C3 DE 19732308503 DE19732308503 DE 19732308503 DE 2308503 A DE2308503 A DE 2308503A DE 2308503 C3 DE2308503 C3 DE 2308503C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpieces
disc
disk
stripping
storage container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732308503
Other languages
English (en)
Other versions
DE2308503B2 (de
DE2308503A1 (de
Inventor
Klaus 4018 Langenfeld Deutzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Original Assignee
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Filing date
Publication date
Application filed by Goetzewerke Friedrich Goetze AG filed Critical Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Priority to DE19732308503 priority Critical patent/DE2308503C3/de
Publication of DE2308503A1 publication Critical patent/DE2308503A1/de
Publication of DE2308503B2 publication Critical patent/DE2308503B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2308503C3 publication Critical patent/DE2308503C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von einzelnen, in einem Vorratsbehälter ungeordnet bereitgehaltenen magnetisierbaren Werkstücken, insbesondere von Lippendichtungsringen mit Ein- oder Auflagen aus Metall, bestehend aus einer eine Begrenzungswand des Vorratsbehälters bildenden, vorzugsweise um eine geneigt zur Horizontalen verlaufenden, drehbaren Scheibe mit im radial äußeren Planflächenbereich in Umfangsrichtung mit Abstand eingelagerten Magneten, einem feststehenden Abstreiflineal und einer ebenfalls feststehenden Ablaufleiste.
Die Zuführung von metallisierbaren Werkstücken mittels Magnetscheiben ist allgemein bekannt. So zeigt beispielsweise die DT-PS 8 79 369 eine Vorrichtung zum Zuführen von Kolbenringen in eine Schleifmaschine. Die Kolbenringe werden mittels einer geneigten Führung, die mit einem Rüttler verbunden ist, ausgerichtet an die Planfläche einer senkrecht angeordneten Magnetscheibe gedruckt. Durch Drehen der Magnetscheibe wird ein Kolbenring nach dem anderen Aufgenommen und an einer anderen Stelle mittels eines Abstreiflineals radial nach außen weitergeführt. t:in zweites, mit dem Außendurchmesser der Kolbenringe entsprechenden Abstand angeordnetes Abstreiflineal dient vornehmlicht der Führung der Kolbenringe mit definiertem Durchmesser.
Bei der Vorrichtung nach der US-PS 13 58 725 bildet die drehbare Magnetscheibe eine Begrenzungswand eines trichterförmigen Vorratsbehälters zur ungeordneten Aufnahme von zu vereinzelnden Werkstücken. Die Magnetscheibe weist im radial äußeren Planflächenbe-Die DeKannic. Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Abstreif- und Führungslineale jeweils mit einem festen, dem Durchmesser der Werkstücke entsprechenden Abstand zueinander angeordnet sind, so daß Werkstücke mit anderen- Durchmessern eine Verstellung der Vorrichtung erforderlich machen.
Bei einer Vorrichtung nach der DL-PS 86 311 ist zwar ein gleichzeitig als Ablaufleiste dienendes Abstre.Hineal vorgesehen. Durch das direkte Abstreifen der Werkstücke von der Magnetscheibe radial nach außen hin kann jedoch keine taktweise Weitergabe einzelner Werkstücke erreicht werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vereinzelungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung derart zu verbessern, daß sie eine taktweise Weitergabe von magnetisierbaren Werkstücken unterschiedlicher Durchmesser ermöglicht
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelost, daß das Abstreiflineal eine von dem äußeren Umfang der Scheibe ausgehende, bogenförmig in Richtung auf die Scheibenachse verlaufende Abstreifkante aufweist und daß die Ablaufleiste etwa von der Scheibenmitte ausgehend radial nach außen mit Gefalle entlang der Scheibe in an sich bekannter Weise verläuft. Die zu vereinzelnenden Werkstücke werden somit im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht nach außen, sondern zunächst mit Hilfe des Abstreiflineals nach innen in Richtung auf die Scheibenmitte von dem äußeren Umfangsbereich der mit Magneten bestuckten Scheibe abgestreift und der Ablaufleiste zugeführt. Diese leitet dann die Werkstücke etwa diametral über die Planfläche der im Zentrum magnetfreien Scheibe. Beim folgenden Passieren des mit Magneten versehenen radial äußeren Scheibenrandes wird jedes Werkstück kurzzeitig angehalten und dann einzeln taktweise freigegeben, so daß es unter dem Einfluß des Eigengewichtes aus der Vorrichtung fällt oder weitergeleitet wird. Die Taktzahl pro Minute ergibt sich dabei aus dem Umfangsabstand zwischen je zwei Magneten und der Drehzahl der Magnetscheibe, wobei die Drehzahl variabel ist.
Die vorgeschlagene Vorrichtung hat gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß die ungeordnet in einem Vorratsbehälter bereitgehaltenen Werkstücke, gegebenenfalls auch mit unterschiedlichen Abmessungen, zwangsläufig unregelmäßig von der Magnetscheibe aufgenommen, aber im regelmäßigen Takt vereinzelt abgegeben werden. Die Vorrichtung eignet sich besonders zum Vereinzeln von mit metallischen Ein- oder Auflagen versehenen Gummiwerkstücken, die aufgrund ihres hohen Reibwertes mit den bisher bekannten Vorrichtungen nicht vereinzelt werden konnten.
In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgescnlagen, die Ablaufleiste im Bereich der umlaufenden Magnete eine zusätzliche Abschrägung aufweist, um die Werkstücke beim Verlassen der Vorrichtung zusätzlich beschleunigen zu können.
Zum Vereinzeln und taktweisen Weitergeben von
Werkstücken mit unsymmetrischen Querschnitt, insbesondere von Lippendichtungsringen, ist vielfach eine Sortierung erforderlich, damit alle Werkstücke die Vorrichtung in der gleichen Lage verlasse.-.. Dazu wird vorgeschlagen, daß die Scheibe aus einem konzentrisch um ein feststehendes Mittelstück drehbaren Ring besteht und daß im feststehenden Mittelstück eine Sortiervorrichtung vorgesehen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1, IS
Fig.3 und 4 Prinzipdarsiellungen einer Sortiereinrichtung mit Werkstück im Schnitt.
Die in den Fig. I und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Untergestellt 1, auf dem geneigt zur vertikalen Ebene eine ringförmige Scheibe 2 auf einem feststehenden Mittelstück 3 drehbar gelagert ist. In der Scheibe 2 sind im radial äußeren Planflächcnbereich in Umfangsrichtung mit gröf3erem Abstand Permanentmagnete 4 eingelagert. Die Scheibe 2 bildet zusammen mit dem feststehenden Mittelstück 3 den Boden eines ebenfalls geneigt angeordneten zylindrischen Vorratsbehälters 5 zur ungeordneten Aufnahme von ringförmigen Werkstücken 6, beispielsweise von Wellendichtringen. Der Antrieb der Scheibe 2 erfolgt mittels eines Elektromotors 7 über ein Zahnrad 8. Der obere jo Planflächenbereich der Scheibe 2 ist von einem Abstreiflineal 9 bedeckt, welches eine von der Peripherie der Scheibe 2 ausgehende, bogenförmig etwa in Richtung auf die Scheibenachse 10 verlaufende Abstreifkante 11 aufweist. Vom feststehenden Mittelstück 3 aus erstreckt sich eine Ablaufleiste 12 schräg nach unten aus dem zylindrischen Vorratsbehälter 5 heraus. Im feststehenden Mittelstück 3 ist eine Sortiereinrichtung in Form einer schwenkbar gelagerten und verstellbar befestigten Luftdüse 13 vorgesehen. Die Funktion der Vorrichtung ist folgende:
Bei Drehung der Scheibe 2 in Richtung des Pfeiles 14 werden mittels des Permanentmagneten 4 Werkstücke 6 aus dem zylindrischen Vorratsbehälter 5 aufgenommen. Die bogenförmig verlaufende Abstreifkante 11 des Abstreiflineals 9 streift die Werkstücke 6' vom mit Permanentmagneten 4 versehenen Planflächenbereich der Scheibe 2 in Richtung auf die Scheibenachse 10 ab, so daß die Werkstücke 6' beim Verlassen ctes Magnetkraftfeldes unter dem Einfluß des Eigengewichtes auf die Ablaufleiste 12 rutschen. Mit Hilfe der Luftdüse 13 werden die Werkstücke 6' nach ihrer Lage sortiert. Die Funktion der Sortiereinrichtung wird anhand der Fig. 3 und 4 näher erläutert. Beim Vorbeiführen einer relativ ebenen Werkstückplanfläche 15 vor der Mündung der Luftdüse 13 entsprechend F i g. 3 wird das Werkstück 6' aufgrund des physikalischen Paradoxons in Richtung auf die Luftdüse 13 beziehungsweise das feststehende Mittelstück 3 angezogen. Wird dagegen das Werkstück 6' in der Lage gemäß F i g. 4 an der Luftdüse 13 vorbeigeführt, so bewirkt der Luftstrom ein Abblasen des Werkstückes 6' von der Ablaufleiste 12 in Richtung des Pfeiles 17. Das Werkstück 6' fällt dann in den zylindrischen Vorratsbehälter 5 zurück. Bei lagerichtiger Weiterführung der Werkstücke 6', entsprechend Fig.3, rollen oder rutschen diese entlang der nach unten geneigten Ablaufleiste 12, bis daß sie wieder in den Bereich der in der Scheibe 8 umlaufenden Permanentmagnete 4 gelangen. Durch die Anordnung der Permamentmagnete 4 mit größerem Abstand voneinander in Umfangsrichtung der Scheibe 2 werden die die Werkstücke 6' zurückhaltenden Magnetkraftfelder im ständig gleichen Rhythmus unterbrochen, so daß jeweils ein Werkstück die Vorrichtung taktweise verlassen kann. Die zusätzliche Abschrägung 18 an der Ablaufleiste 12 sorgt dabei für einen beschleunigten Abtransport der Werkstücke.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von einzelnen, in einem Vorratsbehälter ungeordnet bereitgehaltenen magnetisierbaren Werkstücken, insbesondere von Lippendichtungsringen mit Ein- oder Auflagen aus Metall, bestehend aus einer eine Begrenzungswand des Vorratsbehälters bildenden, vorzugsweise um eine geneigt zur Horizontalen verlaufenden, drehbaren Scheibe mit im radial äußeren Planflächenbereich in Umfangsrichtung mit Abstand eingelagerten Magneten, einem fsststehenden Abstreiflineal und einer ebenfalls feststehenden Ablaufleiste, dadurch gekennzeichnet. daß das Abstreiflineal (9) eine von dem äußeren Umfang der Scheibe (2) ausgehende, bogenförmig in Richtung auf die Scheibenachse (10) verlaufende Abstreifkante (ti) aufweist und daß die Ablaufleiste (12) etwa von der Scheibenmitte ausgehend radial nach außen mit Gefälle entlang der Scheibe in an sich bekannter Weise verläuft.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufleiste (12) im Bereich der umlaufenden Magnete (4) eine zusätzliche Abschrägung (18) aufweist.
3. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) aus einem konzentrisch um ein feststehendes Mittelstück (3) drehbaren Ring besteht.
4. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß im feststehenden Mittelstück (3) eine Sortiereinrichtung vorgesehen reich einzelne, in ■'Umfangsrichtung mit größerem Abstand angeordnete Dauermagnete auf, die bei drehung de" Magnetscheibe die Werkstücke nacheinander aufnehmen und weiterführen sollen Eine Abstreifeinrichtung, die aus zwei mit gleichbleibendem Ab and zueinander verlaufenden Leisten besteht, erstreckt sich bogenförmig nach außen und dient zum Sortieren und Abstreifen der Werkstücke von der
DE19732308503 1973-02-21 Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von Werkstücken Expired DE2308503C3 (de)

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DE19732308503 DE2308503C3 (de) 1973-02-21 Vorrichtung zur taktweisen Abgabe von Werkstücken

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2308503A1 DE2308503A1 (de) 1974-08-22
DE2308503B2 DE2308503B2 (de) 1976-12-23
DE2308503C3 true DE2308503C3 (de) 1977-08-04

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