DE2308351A1 - Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln von litzen- oder fadenmaterial - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln von litzen- oder fadenmaterialInfo
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Description
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WESTERN ELECTRIC COMPANY INCORPORATED 20. Feb. $73
195, Broadway
Mein Zeichen: A 33 464
Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Litzen- oder Fadenmaterial
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Litzen- oder Fadenmaterial, und insbesondere
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Nachflillung
leerer Spulen an zwei Wickelpositionen und zum Entnehmen voller Spulen, wobei verbesserte Einrichtungen für den Übergang
zwischen den Spulen vorgesehen sind.
Eines der Probleme bei Vorrichtungen zum Aufwickeln von Litzenoder
Fadenmaterial ist das Laden und Entladen von Spulen. Bei einer bekannten Vorrichtung sind Fiihrungswege mit einstellbarer
Neigung vorgesehen, die von den Wickelpositionen zu dem Fertigungsboden führen, um ein leichtes Entnehmen einer vollen
Spule mit Litzenmaterial zu gestatten, ohne die Spule von Hand anheben zu müssen.
Bei einigen bekannten Vorrichtungen sind die Aufwiekelspulen
auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnet. Bei einer dieser Vorrichtungen wird die vorderste Spule eines Spulenvorrates
auf verschiedene Trägerrippen gerollt, die unter einem Satz von Haltekonusteilen ausgerichtet sind, um die Spule in
der Wickelposition drehbar zu lagern. Ein der Spulenwickel-
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position zugeordneter Aufzug wird so gesteuert, daß er die leere Spule in eine axiale Ausrichtung mit den zugeordneten
Haltekonusteilen anhebt, worauf ein Schlitten "betätigt wird, um die Spule über einen Haltekonus in Position zu bringen.
Dann werden ein zweiter Haltekonus und eine Antriebsscheibe in Eingriff mit der Spule bewegt, wonach der Aufzug außer Eingriff
mit der Spule bewegt wird, um das Aufwickeln zu ermöglichen. Nachdem die Spule voll ist, wird der Aufzug wieder in
Anlage mit der vollen Spule angehoben, um die Spule in eine Abrollposition abzusenken. Die Vorrichtung ist so ausgeführt,
daß leere Spulen von dem Boden auf den Aufzügen von einer Seite der Vorrichtung her eingerollt werden, während die voll
gewickelten Spulen von den Aufzügen auf den Boden auf der gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung herausgerollt werden.
Bei einer anderen Vorrichtung, beispielsweise eina: automatischen
Textilspindel-Übertragungsvorrichtung, werden schwenkbar angeordnete
Filetarme so gesteuert, daß sie an den Lagern einer gefüllten Spindel angreifen, um die gefällte Spindel von den Lagern
auf eine Bahn abzusenken. Dann wird das Ende der Bahn neben den Filetannen angehoben, um die Bahn gegenüber einem Spindelschlitten
zu neigen. Wenn das Ende der Bahn angehoben wird, werden Anstoßblöcke in Gang gesetzt, um einen Stoß auf die Spindel
auszuüben, so daß ein Abrollen der Spindel abwärts auf der Bahn ausgelöst wird.
In der Praxis hat die Anordnung von zwei Wickelspulen auf einer gemeinsamen Achse gewisse Nachteile gebracht. Beispielsweise
wird das gerade gewickelte Litzen- oder Fadenmaterial beim Umwechseln über zwei Fangvorrichtungen geleitet, die je einer
Aufwickelposition zugeordnet sind. Dadurch wird ein unerwünscht hoher Spannungsstoß auf das Litzenmaterial ausgeübt, was zu
einem Bruch des Drahtes führen kann.
Ferner ist die genannte Wickelanordnung nicht für hohe Produktionsgeschwindigkeiten
geeignet. Dies ist besonders heutzutage nachteilig, wo der Trend zu immer höheren Produktionsgeschwin-
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digkeiten geht. Eine Aufwickelvorrichtung muß in der Lage sein, mit einer Geschwindigkeit von 20,25 und selbst 30 m/sec betrieben
zu werden.
Bei Hochgeschwindigkeits-Aufwickelvorrichtungen ist es üblich, die Aufwiekelspulen auf unter Abstand angeordneten, parallelen
Achsen zu lagern, was im Gegensatz zu der früheren Praxis steht, wo die Spulen auf einer gemeinsamen Achse angeordnet
wurden. Eine Wickelvorrichtung dieser Art ist aus der US-Patentschrift 2.546.637 bekannt. Ein Verteiler ist neben einer
der beiden Aufwickelspulen auf deren Außenseite angeordnet, um aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzenmaterials auf
einer Aufwickelspule in der einen Position zu verteilen. Wenn
die Aufwickelspule in der einen Position nahezu gefüllt ist, bewegt ein Bedienungsmann den Verteiler quer zu der parallelen
Spulenachse, um den Verteiler neben der anderen Aufwickelspule anzuordnen. Auch startet der Bedienungsmann die Drehbewegung
der anderen Aufwiekelspule, während die Litze noch auf der
einen Aufwickelspule verteilt wird.
Wenn die eine Spule gefüllt ist, betätigt der Bedienungsmann
eine Kupplung, um eine Führung mit einem Zentrierkonus zu verbinden, der von der anderen Spule angetrieben ist. Ein Arm und
eine Fangvorrichtung, die daran befestigt ist, werden sodann mit der änd-eren Spule mit der gleichen Drehzahl gedreht, wobei
die Fangvorrichtung über den daneben liegenden Spulenflansch nach innen geführt wird. Wenn die Verteiler-Führungsrolle das
Litzenmaterial zu dem angrenzenden Spulenflansoh bewegt, erfaßt die Fangvorrichtung das Litzenmaterial und bewegt einen
Teil desselben zwischen der Fangvorrichtung und der einen Spule in Eingriff mit einer Schneidvorrichtung, die den Leiter
durchschneidet.
Die Fangvorrichtung hält weiterhin das neu gebildete Ende des
Litzenmaterials und führt das Ende um die Spulentrommel, wobei der Verteiler das Litzenmaterial auf der anderen Spule verteilt.
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Nachdem einige Lagen des Litzenmaterials auf der anderen Spule aufgewickelt sind, wird die Kupplung ausgerückt, um die Drehung
des Schutzbleches und der Fangvorrichtung zu unterbrechen. Das Ende des Litzenmaterials, das von der Fangvorrichtung gehalten
wird, wird von der Kerbe abgezogen, um das Litzenmaterial von der Fangvorrichtung frei zu bekommen.
Der Bedienungsmann unterbricht den Betrieb der einen Aufwickelspule,
entfernt die gefüllte Spule und ersetzt die gefüllte Spule durch eine leere Spule. Wenn die Spule in der anderen
Aufwickelposition nahezu gefüllt ist, bewegt der Bedienungsmann den Verteiler quer zu der Spulenachse in einer Richtung entgegengesetzt
zu der vorherigen Bewegungsrichtung, um einen Teil des Litzenmaterials zwischen der Führungsrolle und der Aufwickelspule
in eine Ebene zu bringen, die die Flansche der Spule tangential schneidet, um eine Erfassung der Litze zu gestatten.
Die Umschaltung von einer Aufwickelvorrichtung zu der anderen ist nahezu automatisch, da die einzigen Handgriff für eine Umschaltung
von einer Aufwickelvorrichtung zu der anderen darin besteht, die Verteilervorrichtung in die richtige Position
zu bringen, die Freilauf-Aufwickelvorrichtung zu starten, das
Einrücken der Kupplung der Freilauf-Aufwickelvorrichtung zu bewirken
und die Kupplung nach vollendeter Umschaltung auszurücken.
Mitdem Trend zu höheren Produktionsgeschwindigkeiten bis zu
20 - 25 m/seo und mehr unter Beibehaltung der Standardspulen herkömmlicher Größe wird die Häufigkeit des Spulenaustausches
ein immer größeres Problem. Um eine wirtschaftliche Herstellung zu sichern, ist es erforderlich, das Aufwickeln bei hoher Geschwindigkeit
selbsttätig zu gestalten, so daß die leeren Spulen in die Aufwickelpösitionen nachgeführt werden können,
während die mit Litzenmaterial gefüllten Spulen entnommen werden.
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Die entsprechenden Vorrichtungen müssen auf einem minimalen Raum verwirklicht werden.
Die Überleitung oder Umschaltung von Litzenmaterial von einer Spule zu der anderen wird dadurch erreicht, daß die Spulen
gleichzeitig auf den parallel unter Abstand angeordneten Achsen gedreht und das Litzenmaterial von der vollen Spule zu der
leeren Spule geführt wird. Fangplatten mit umfangsmäßig angeordneten
Fangteilen oder Zähnen sind Bestandteil der Aufwickelvorrichtung, die jeder Spule zugeordnet ist, und sind neben
jeder der Spulen vorgesehen, wie oben im Zusammenhang mit der US-PS 2.546.637 beschrieben wurde.
Das Litzen- oder Fadenmaterial wird von einem Zahn auf der Fangplatte, die der Leerspule zugeordnet ist, während der Übertragung
erfaßt und gehalten. Gewöhnlich ist eine Schneidplatte zwischen den Spulen vorgesehen, um das Litzenmaterial zu durchschneiden,
um das Litzenmaterial auf der vollen Spule von den Abschnitten zu trennen, die auf der leeren Spule aufgewickelt
sind, um es dem Bedienungsmann zu ermöglichen, die volle Spule anzuhalten und zu entfernen und die volle Spule durch eine
leere Spule als Vorbereitung für den nächsten Aufwickelzyklus
zu ersetzen. Das neu gebildete Litzenende wird weiterhin gehalten, um das andere geschnittene Ende fes.tzuhalten und daran zu
ziehen, so daß das Aufwickeln erleichtert wird.
Bei dem Aufwickeln ist es wichtig, daß die Fangvorrichtungen das abgetrennte oder abgerissene Litzenende einer vollen Aufwickelspule
freigeben, wenn die volle Aufwickelspule zum Halten gebracht wird, um das Entnehmen der vollen Spule und ihr Ersetzen
durch eine leere Spule zu gestatten. Bei der bekannten Vorrichtung wird das Litzenende von der Fangvorrichtung von
Hand entfernt. Die Forderung nach Automation bei der Litzen-Verarbeitungsausrüstung
erfordert jedoch selbstreinigende Fangvorrichtungen, die das abgetrennte Litzenende auf einer
vollen Spule zuverlässig und konsistent loslassen, wenn die
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Drehbewegung der vollen Spule beendet ist. Es ist wichtig, daß die Freigabe des abgetrennten Litzenendes auf der vollen Spule
fehlerfrei jedesmal dann erfolgt, wenn die volle Spule zum Halten gebracht, ist und durch eine leere Spule ersetzt werden
kann. Sonst kann die Kontinuität des Verfahrens unterbrochen werden, und es ist Personal erforderlich, um das Litzenende
loszumachen, wenn die Fangvorrichtung dies nicht automatisch tut.
Bei der Überleitung der Litze von der einen Spule zu der anderen .Spule wird das eine abgetrennte Ende der Litze von der der
leeren Spule zugeordneten Fangvorrichtung gehalten. Das hintere Ende der Litze, die auf der vollen Spule aufgewickelt ist,
wird vorzugsweise in einer Abdeckung gehalten, die vorher über einen Teil der vollen Spule einschließlich den Flansch neben
der zugehörigen Fangvorrichtung bewegt worden ist.
Häufig kommt der hintere Teil der Litze aus dem begrenzten Raum der umfangsmäßig angeordneten Abdeckung frei und bildet ein
loses Ende erheblicher Länge, das in unkontrollierter Weise schlägt, bis die Spule zu einem Halt kommt. Ein loses Ende,
das mit einer vollen Spule herumgeschleudert wird, schlägt mehr oder weniger heftig von einem Teil oder mehreren Teilen
der Aufwickelvorrichtung auf, wird zurückgeworfen und wird
beschädigt. Auch wird häufig die obere Lage des aufgewickelten Litzenmaterials beschädigt, da das abgeschnittene Ende wie eine
Peitsche auf diese aufschlägt. Dieser unerwünschte Effekt führt zu einer Beschädigung der Litze, die auch als Schlagkerben-Beschädigung
bezeichnet werden kann.
In einer bekannten Vorrichtung sind Einrichtungen vorgesehen, um das Schlagen eines losen Litzenendes gegen die Wicklungen
der auf der Aufwickelspule aufgewickelten Litze zu verhindern. Bei einer Aufwickelvorri chtung mit einer gemeinsamen Spulenachse
werden Schutzbleche verwendet, die in dem Schlagweg eines losen Litzenendes liegen und sich im wesentlichen um die
Spulen erstrecken, um als feststehende Bahn zu dienen, die in
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dem Weg des losen Endes liegt und dieses harmlos um die volle
Spule führt, "bis die Spule zu einem Halt kommt. Das Schutzblech ist mit einem Spalt in dem Übertragungs- und Anwickel-"bereich
versehen, um das Einführen der Litze auf die Spule und die Zufuhr der Überführungsabschnitte der Litze an die Fangvorrichtungen
der beiden Spulen nicht zu behindern. Auf der Breite des Spaltes kann jedoch ein loses Litzenende frei nach außen
schlagen.
Eine gewisse Länge des Schutzbleches unmittelbar nach dem Spalt in der Drehrichtung der Spule ist im wesentlichen linear und
führt tangential in das restliche Schutzblech, welches eine im wesentlichen kreisförmige Form hat. Daher schlägt ein loses
Litzenende, welches durch den Schutzblechspalt durchläuft, gegen den geraden Abschnitt und wird harmlos darüber hinweggezogen.
Während diese Anordnung möglicherweise für eine Aufwickelvorrichtung
mit Spulen auf einer gemeinsamen Achse ausreichend sein kann, besteht ein Bedarf für Einrichtungen, um die Schlagknicke
in der Litze zu vermeiden, wenn die Litze auf eine Aufwickelvorrichtung mit unter Abstand angeordneten, parallelen
Drehachsen aufgewickelt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Litzen- und Fadenmaterial
anzugeben, bei der aufeinanderfolgende Abschnitte von Litzen- und Fadenmaterial selbsttätig aufgewickelt werden.
Ein Verfahren zum Aufwickeln aufeinanderfolgender Abschnitte eines Litzen- oder Fadenmaterials auf Spulen besteht erfindungsgemäß
darin, daß leere Spulen entlang einer Bewegungsbahn bewegt werden, um aufeinanderfolgende, vorne liegende
Spulen in eine Übertragungsstellung bei einer Aufwickelposition zu bringen , daß jede der nacheinander vorne liegenden,
leeren Spulen von der Bewegungsbahn der leeren Spulen in die
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Aufwickelposition bewegt wird, daß jede der nacheinander vorne liegenden, leeren Spulen in der Aufwickelposition drehbar
gelagert wird, daß die Spule in der Aufwickelposition gedreht wird, während aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzen- oder
Fadenmaterials in Querrichtung hin und her gehend über eine
Wickelfläche der Spule in der Aufwickelposition vorwärts bewegt und geführt wird, um das Litzen- oder Fadenmaterial in
aufeinanderfolgenden Wickellagen auf der Spule zu verteilen, daß die Drehung der Spule in der Aufwickelposition unterbrochen
wird, wenn die Spule mit Litzen- oder Fadenmaterial gefüllt ist, und daß jede mit Litzen- oder Fadenmaterial gefüllte
Spule von der Aufwickelposition zu einer Bewegungsbahn hin und entlang dieser bewegt wird, die für die vollen Spulen vorgesehen
ist, während die Orientierung der Umfangsflache jeder
der aufeinanderfolgenden, vollen Spulen gegenüber der jeder
der aufeinanderfolgenden, in der Aufwickelposition befindlichen, vollen Spulen bei Beendigung von deren Drehung gesteuert wird.
Eine Vorrichtung zum Aufwickeln aufeinanderfolgender Abschnitte eines Litzen- oder Fadenmaterial auf Spulen, weist erfindungsgemäß
folgende Teile auf: eine Einrichtung um eine Vielzahl leerer Spulen entlang einer Bewegungsbahn zu bewegen, um aufeinanderfolgende,
vorne liegende Spulen in eine Übertragungsstellung bei einer Aufwickelposition zu bringen, eine Einrichtung,
um jede aufeinanderfolgende, vorne liegende, leere Spule von der Bewegungsbahn für die leeren Spulen in die Aufwickelposition
zu bringen, eine Einrichtung, um jede aufeinanderfolgende, vorne liegende, leere Spule in der Aufwiokelposition !
drehbar zu lagern, eine Einrichtung, um aufeinanderfolgende j Abschnitte eines Litzen- oder Fadenmsterials über eine Wickel-j
fläche der Spule in der Aufwickelposition in Querrichtung hin und her gehend vorwärts zu bewegen und zu führen, um das
Litzen- oder Fadenmaterial in aufeinanderfolgenden Wickellagen auf der Spule zu verteilen, eine Einrichtung, um die Spule in
der Aufwickelposition während der Verteilung des Litzen- oder Fadenmaterials zu drehen und die Drehung zu unterbrechen,
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wenn die Spule voll ist, eine Einrichtung, um jede volle Spule von der Aufwickelposition zu einer Bewegungsbahn für
die vollen Spulen zu bringen und sodann über diese zu bewegen, und eine Einrichtung, um die Orientierung der Umfangsfläche
jeder aufeinander-folgenden, vollen Spule gegenüber der der
nachfolgenden vollen Spulen in der Aufwickelposition bei Been- :
digung deren Drehungfeu steuern.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beilie-, genden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: ;
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Aufwickeln von Litzenmaterial gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung von Fig. 1 bei den
Linien 2-2, wobei die Einrichtung zum automatischen Laden und Entladen der Aufwickelpositionen gezeigt sind;
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Verteilerwagens
und der Querfiihrung zum Verteilen aufeinanderfolgender
Wickellagen aus Litzenmaterial auf einer j in der Aufwickelposition gelagerten Spule;
Fig. 4 eine Draufsi>ht auf die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung >
nach den Linien 4-4, wobei Einrichtungen, um eine
Spule in einer Aufwickelposition zu halten, zusammen j
mit Einrichtungen gezeigt sind, um leere Spulen zu la- j
den und volle Spule aus dieser Position zu entladen; j
Fig. 5 eine Darstellung einer Fangvorrichtung und eines Spulenantriebes
bei einer Aufwickelposition, wobei ein Ablenkarm gezeigt ist, der während der Überleitung von
einer vollen Spule zu einer leeren Spule eingesetzt wird;
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Fig. 6 eine Detaildarstellung eines Fangzahnes und eines Abschnittes
der Fangvorrichtung von Fig. 5;
Fig. 7 eine Detaildarstellung zum Teil im Schnitt entlang den Linien 7-7, wobei der Fangzahn von Fig. 6 und Einrichtungen
gezeigt sind, um den vorderen Abschnitt des Litzenmaterials bei Beendigung des Aufwickelvorganges
freizugeben;
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Fangvorrichtung, wobei eine Einrichtung
gezeigt ist, um die Fangvorrichtung tatsächlich selbstreinigend zu machen;
Fig. 9 eine teilweise geschnittene Detaildarstellung eines Teiles der Fangvorrichtung entlang der Linie 9-9 von Fig. 8;
Fig.10 eine perspektivische Darstellung eines an sich bekannten
Mantels, der in einer Aufwickelvorrichtung verwendet wird;
Fig.11 eine vergrößerte Frontansicht einer verbesserten Mantelausfiihrung
für jede der Aufwickelpositionen;
Fig.12 eine vergrößerte Seitenansicht des Mantels von Fig. 11
entlang den Linien 12-12, wobei der Mantel in seiner
Anordnung an der Spulenaufwickelposition gezeigt ist;
Fig.13 eine vergrößerte perspektivische Darstellung von Teilen
der Fördereinrichtung aus Fig. 1, wobei eine Vorrichtung zum Weiterschalten des Förderers dargestellt ist, um
aufeinanderfolgende Spulen vorwärtszubewegen; und
Fig.14 eine vergrößerte Seitenansicht von einem der Lade-Entlade-Arme
von Fig. 2, die jeweils den Aufwickelpositionen zugeordnet sind.
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In Pig. 1 ist eine Vorrichtung 20 zum Aufwickeln aufeinanderfolgender
Abschnitte eines Litzenmaterials 21 gezeigt. Die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Litzenmaterials 21 werden
in einer Aufwickelvorrichtung 22 vorwärtsbewegt, die eine Sammeleinrichtung 23 aufweist, und von dort zu einem Verteiler
24 geführt, der das Litzenmaterial in Windungen auf einer Spule 26 verteilt, die in einer von zwei Aufwickelpositionen
"A" und "B" gelagert ist. Die Verteilung erfolgt zyklisch zuerst bei einer Spule auf einer der Aufwickelpositionen und
dann auf einer Spule auf der anderen Aufwickelposition. Eine Wickelposition ist die Position der Spule, die drehbar und
zur Verteilung des Litzenmaterials gelagert ist.
Jede der Aufwickelpositionen "A" und "B" wird mit aufeinanderfolgenden
Spulen 26 einer Vielzahl leerer Spulen 26-26 versorgt, die entlang einem Förderer 27 eines Paares gleicher Förderer
vorwärtsbewegt werden. Die jeweils vordersten Spulen 26-26 werden durch eine Lade-Entlade-Einrichtung 28 von den Förderern
27-27 in die zugehörige Aufwickelposition"A"oder"B"bewegt wo
sie auf die Umschaltung von der Spule warten, die gerade mit Lagen von Material 21 bewickelt wird.
Nachdem die Spule 26, die gerade mit Lagen des Litzenmaterials 21 bewickelt wird, voll ist, und nachdem die Überleitung zu der
leeren Spule in der anderen Aufwickelposition bewirkt ist, wird die zugehörige Lade-Entlade-Einrichtung 28 so gesteuert, daß
sie die volle Spule auf den zugeordneten Förderer 27 bewegt, wonach der Förderer weitergeschaltet wird, um die nächst folgende,
vorne liegende, leere Spule 26 in zeitliche Ausrichtung mit den Aufwickelpositionen "A" und "B" zu bringen. Die
zugehörige Lade-Entlade-Einichtung 28 wird so gesteuert, daß sie die nun ausgerichtete, als nächstes folgende, vorne liegende,
leere Spule 26 des Förderers 27 in die zugehörige Aufwickelposition "A" oder WB" bewegt.
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Nachdem eine vorbestimmte Zahl voller Spulen 26-26 von dem Litzenmaterial 21 stromab von der Aufwickelvorrichtung 22 aufgesammelt
ist, bewegt ein Bedienungsmann einen Transportwagen 29 zwischen die Förderer 27-27. Dadurch können die Spulen 26-26
von den Förderern 27-27 leichter auf ein Stapelgeriist gerollt werden, das auf dem Transportwagen gelagert ist, der sodann
zu den anderen Bearbeitungsstationen gefahren wird.
In den Figuren 1 und 2 ist eine Aufwickelvorrichtung 22 gezeigt, die zwei Spulen-Aufwickelpositionen 11A" und "B" aufweist.
Die Anordnung der Spulen 26-26 in den Wickelpositionen "A" und "B" ist dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen unter
Abstand und parallel zueinander angeordnet sind.
Die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Litzenmaterials 21 warden
über eine Führungsrolle 31 vorwärts und in einen Eingriff mit der Sammeleinrichtung 23 bewegt, die in einem abgeschlossenen
Raum 32 angeordnet und auf einem Rahmen 33 gelagert ist. Der Raum 32 hat geeignete Zutrittsfenster und -tore (nicht gezeigt)
, die für Beobachtungs- und Wartungszwecke respektive
verwendet werden. Das Litzenmaterial 21 wird alternativ um eine Rolle 34 einer Vielzahl von Rollen 34-34, die drehbar
auf einer gegenüber dem Rahmen feststehenden Spindel 36 montiert
sind, und um eine Rolle 37 der Vielzahl von Rollen 37-37 geführt,die auf einer Welle 38 montiert sind, welche sich von
einem Tragblock 39 erstreckt, der gleitbar auf zwei unter Abstand
angeordneten Stangen 41-41 montiert ist.
Die Sammeleinrichtung 23 weist auch einen Zylinder 42 mit einer Kolbenstange 43 auf, die sich zwischen den Stangen 41-41 von
diesem weg erstreckt und mit einem Lagerblock 29 verbunden ist. Der Zylinder 42 kann so gesteuert werden, daß er die Kolbenstange
43 ausführt oder zurückzieht, um den Lagerblock 29 entlang der Stangen 41-41 gleitbar zu bewegen und eine vorbestimmte
Spannung in den Schleifen des Litzenmaterials 21 aufrechtzuerhalten.
Die Einstellung an dem Zylinder 42 ist so ge-
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wählt, daß sie der speziellen Stärke des Litzenmaterials entspricht,
das gerade von der Vorrichtung 20 aufgewickelt wird.
Nachdem das Litzenmaterial 21 alternierend zwischen den Rollen 34-34 und den Rollen 37-37 der Sammeleinrichtung 23 geführt
worden ist, wird das Litzenmaterial über eine Rolle 44 und dann um eine Rolle 46 geführt, wobei die beiden letzteren Rollen
auf einem an dem Rahmen 33 befestigten Block 47 montiert sind. Von der wird die Litze 21 in Eingriff mit dem Verteiler 24
geführt.
Wie aus den Figuren 1 und 3 zu ersehen ist, weist der Verteiler 24 einen Verteilerkopf 48 und zwei unter Abstand angeordnete
Verteilerrollen 51-51 auf, die frei drehbar zwischen zwei Seitenplatten 52-52 und auf zugehörigen Stangen eines Paares paralleler
Führungsstangen 53-53 montiert sind, die sich durch die
Seitenplatten erstrecken. Die Führungsstangen 53-53 sind an ihren
Enden in einem Blook 55 und einem Block 56 getragen, die auf einer Führungsschiene 57 bzw. einer Leitspindel 59 angeordnet
sind. Die Führungsschiene 57 und die Leitspindel 58 sind an dem Rahmen 33 so angeordnet, daß die Führungsschiene und
die Leitspindel parallel sind und die Blöcke 54 und 56 neben den nach außen gerichteten Flächen der Flansche der Spule 27
tragen.
Fernerist die Leitspindel 58 mit einer Antriebsrolle 59 ver- ,
bunden, um die ein Antriebsriemen 61 geführt ist. Wenn der Riemen 61 in einer ersten Richtung bewegt wird, wird die Leit- ;
spindel 68 gedreht, um den Block 56 und dadurch den Wagen 54 i in einer ersten Richtung quer zu der Drehachse der Spule in j
den Aufwiokelpositionen "A" und "B" zu bewegen. Wenn andererseits der Riemen 61 in der entgegengesetzten Richtung vorwärts
bewegt wird, wird die Leitspindel 58 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, um den Wag-en in einer zweiten Richtung entgegengesetzt
zu der ersten Richtung zu bewegen.
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Um die Litze 21 auf der Spule 26 zu verteilen, ist der Kopf 48
in Querrichtung zwischen den Blocks 55 und 56 und parallel zu den Drehachsen der Spulen 26-26 beweglich gelagert. Um den
Kopf 48 in Drehrichtung zu bewegen, um ihn zwischen den Planschen der Spule 26 hin undher zu führen, ist ein Hydraulikzylinder
62 auf der Außenseite des Blockes 58 montiert und hat eine Kolbenstange 63, die sich durch den Block 56 erstreckt
und mit einer der Seitenplatten 52-52 verbunden ist. Die andere der Seitenplatten 52-52 ist mit einer Stange 64 verbunden, die
sich gleitbar durch den Block 55 erstreckt und an der eine Sohalter-Betätigungseinrichtung 66 befestigt ist.
Die Schalter-Betätigungseinrichtung 66 steuert die hin und her gehende Bewegung des Verteilerkopfes 58 entlang den Stangen 53-53.
Um dies zu erreichen, ist ein erster Satz Grenzschalter 67 und 68 auf der "A "-Positionsseite, des Wagens 54 angeordnet,
während ein zweiter Satz Grenzschalter 69 und 71 auf der "B"-Positionsseite befestigt ist, wobei die Schalter mit dem Wagen
bewegt werden. Es ist zu beachten, daß ein Grenzschalter jedes Satzes auf einem höheren Niveau als der andere Schalter des
Satzes angeordnet ist. Die Sehalter-Betätigungseinrichtung 66
erstreokt sich jedoch in vertikaler Richtung soweit, daß sie an den Grenz schaltern 67 und 69 mit den oberen Teilen ihrer
Nockenflächen 72 und 73 und an den Grenzschaltern 68 und 71 mit den unteren Teilen der Nockenflächen angreift.
Wenn der Hydraulikzylinder 62 die Kolbenstange 63 nach links bewegt (Blickrichtung wie in Fig. 3) greifen die Nockenflächen
66 und 72 an den Grenzschaltern 68 bzw. 71 an, um die Grenzschalter
zu betätigen und eine elektrische Schaltung (nicht gezeigt) anzusteuern, um dLe Bewegung der Kolbenstange 63 und
damit die des Verteilerkopfes 48 entlang den Stangen 53-53 umzukehren. Der Kopf 48 wird an den Stangen 53-53 nach rechts
bewegt (Blickrichtung wie in Fig. 3), bis die Schalter-Betätigungseinrichtung 66 an den Grenzschaltern 67 und 69 angreift
und diese betätigt. Es ist zu beachten, daß , wenn sich der
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Wagen 54 in der Position zum Verteilen von Litzenmaterial an eine Spule 26 in der Aufwickelposition "A" befindet, nur
die Grenzschalter 67 und 68 die Steuerung der Betriebsweise der elektrischen Steuerschaltung (nicht gezeigt) bewirken.
Wenn der Wagen 54 in der Verteilerposition für eine Spule 26 in der Aufwickelposition "B" ist, steuern die Grenzschalter
69 "und 71 die Hin- und Herbewegung des Kopfes 48 entlang den Stangen 53-53.
Der Verteiler 24 weist noch einen anderen Grenzschalter 74 (Fig. 3) auf, der als Zeitend-rschalter bezeichnet wird und
neben den Grenzschaltern 67 und 69 liegt. Der Zeitendschalter 74 wird wirksam gemacht, nachdem ein Meterzähler (nicht gezeigt)
anzeigt, daß eine vorbestimmte Länge des Litzenmaterials auf der Spule 26 aufgewickelt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird durch Angreifen
der Schalter-Betätigungseinrichtung 66 an dem Zeitgrenzschalter 66 der Zeitschalter betätigt, um die Schaltung
(nicht gezeigt) derart anzusteuern, daß die Bewegung des Verteilungspunktes umgekehrt wird und dadurch die letzten
Windungen des Litzenmateriales neben dem innen liegenden Spulenflansch aufgewickelt werden.
Die Position der Grenzschalter 67, 68, 69 und 71 und des Zeitgrenzschalters 74 ist gegenüber dem Verteiler 34 einstellbar.
Auf diese Weise können die Grenzen der Querbewegung des Verteilerkopfes 48 auf Betriebsbedingungen eingestellt
werden.
Bisher war es üblich, daß der Verteiler 24 während des Aufwikkelns
eine Position entlang der Leitspindel 58 annimmt, die zwischen den Spulen 26-26 in den Aufwickelpositionen "A" und "B"
liegt. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, nimmt der Verteiler 24 I der erfindungsgemäßen Vorrichtung 20 abwechselnd eine von j
aei Positionen ein, wobei jede der Positionen einer der Aufwickelpositionen
"A" oder "B" zugeordnet ist. Die Verteilerpositionen bei jeder der Spulen-Aufwickelpositionen "A" und "B"
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liegt zwischen der Mittellinie zwischen den beiden Spulenpositionen
und einer Spulenposition. Auf diese Weise ist der : Wagen 54 vorzugsweise während der Verteilung so nahe wie möglich
bei den Wickellagen des Litzenmaterials.
Wie aus den Figuren 4 und 5 zu ersehen ist, weist die Aufwickel-I
vorrichtung 22 Einrichtungen 80 zum Tragen von einer der Spulen 26-26 in je einer der Aufwickelpositionen "A" oder "B" auf. !
Jede der Einrichtungen 80, die einer der Aufwickelpositionen j "A" und "B" zugeordnet ist, weist einen ersten Konus 81 auf,
der in einer der Nabenöffnungen einer Spule 26 aufgenommen werden kann, und sie hat einen zweiten Konus 82, der in der anderen
Nabenöffnung aufgenommen werden kann.
Der zweite Konus 82 ist mit einem Spulenklemmzylinder 83 zur Bewegung
des Konus verbunden. Auf ähnliche Weise ist der zweite Konus 82 der and-eren Spulen-Wickelposition mit einem Klemmzylinder
versehen. Der Spulen-Klemmzylinder 83 wird so gesteuert daß er den zweiten Konus 82 in die Nabenöffnung der Spule 26
bewegt, um die Spule in einen Sitz mit dem anderen Konus 81 zu transportieren, der der Spulenposition zugeordnet ist.
Das erste Zentrierglied oder der erste Konus 81 ist an einem Ende einer Spindel 84 (Fig. 4) montiert, die gleitbar in einem
Gehäuse 86 angeordnet ist und ein vergrößertes Ende 87 hat. Eine Druckfeder 88, die konzentrisch um die Spindel 84 zwischen
und angreifend an einer Schulter 89 angeordnet ist, drückt die Spindel nach rechts (Blickrichtung wie in Fig. 4). Ein Grenzschalter
90 liegt neben der Kolbenstange 93, so daß er betätigt wird, wenn eine Ausstoßvorrichtung betätigt wird.
Die Spindel 84 dient als Ausstoßvorrichtung für die Spule 26, wie noch beschrieben wird. Zu diesem Zweck hat ein Ausstoßzylinder
91, der an einem auf dem Rahmen 33 getr^nen Stempel ;
92 befestigt ist, eine Kolbenstange 93, die sich von diesem weg erstreckt und mit der Achse der Spindel 84 fluchtet
(Fig. 4). Die Kolbenstange 93 hat ein Kontaktelement 94, das
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an ihrem Ende zum Angriff an dem vergrößerten Ende und zur Übertragung von axialen Kräften von dem Zylinder 91 auf die
Spindel 84 befestigt ist, um den Konus 81 nach links zu bewegen (Blickrichtung wie in Fig. 4). Wenn der Ausstoßzylinder 91
die Kolbenstange 93 zurückzieht und das Kontaktelement 94 von dem vergrößerten Ende 87 abhebt, drückt die Druckfeder 88 die
Spindel 84 nach rechts (Blickrichtung wie in Fig. 4), um den Konus 81 in der Spulentrageposition erneut in Stellung zu bringen.
Eine Spule 26, die in einer der Blickpositionen "A" oder "B" gelagert ist, wird um die Drehachse durch einen Reibungsantrieb
angedreht, der einen Reibbelag 96 (Fig. 5), beispielsweise aus einem Gummi-Kork-Material, aufweist, welches einen hohen Reibungskoeffizienten
hat und an den radialen Flächen des Spulenflansches neben dem Stlitzkonus 81 angreift, wenn die Spule auf
den StUtz-Konusteilen 81 und 82 gelagert ist. Der Reibbelag
96 ist auf einer Platte 97 angeordnet, die an einer Welle 98 befestigt ist, die konzentrisch um die durch das Gehäuse 86 verlaufende
Spindel 84 angeordnet ist. An dem anderen Ende der Welle 98 ist eine Antriebsrolle 99 befestigt, über die ein
Riemen 101 zum Andrehen der Rolle geführt ist.
Der andere Stlitzkonus 82 ist kolinear entlang der Achse der Spindel 84 und der Kolbenstange 93 bewegbar montiert. Der Konus
82 ist an einem Ende einer Stange 102 befestigt, die sich duroh ein Gehäuse 103 erstreckt und mit einer Kolbenstange (nicht gezeigt)
des Spulen-Klemmzylinders 83 verbunden ist. Wenn eine leere Spule 26 durch die zugehörige Lade-Entlade-Einrichtung
28 in eine der Wickelpositionen bewegt wird, bewegt der Spulenklemmzylinder 83 den zweiten Konus 82 in die Narbenöffnung der
SpdLe und drückt die Spule nach rechts (Bllokrichtung wie in
Fig. 4), um die andere Narbenöffnung über den Konus 81 und den Flansch in Anlage mit dem Antriebs-Reib-Belag 96 zu bewegen.
Wenn die Spule voll ist, zieht der Spulenklemmzylinder 83 die Stange 102 und den zweiten daran befestigten Konus zurück, um
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zu ermöglichen, daß eine Ausstoßvorrichtung, die gleichzeitig damit betätigt wird, die volle Spule in eine Abgabeposition
bewegen kann.
Es sind auch Mittel vorgesehen, um eine Überleitung des Litzenmaterials
von einer Wickelposition in die andere Wickelposition durchzuführen. Wie in den Figuren 2, 4 und 5 gezeigt ist,
ist ein Ablenkarm 106 schwenkbar auf einem Lager 107 montiert, das in der Mitte zwischen den Wickelpositionen "A" und "B" angeordnet
ist. Die Anordnung des Ablenkarmes ist so getroffen, daß seine Bewegung in einer Ebene erfolgt, die parallel zu der
Drehachse der Spulen 26-26 in den Wickelpositionen "A" und "B" ist. Die Bewegung des Ablenkarmes 106 wird von einem Zylinder
108 bewirkt (Fig. 4), der mit einem Stift an einem von dem Rahmen
33 getragenen Ständer 109 befestigt ist und eine Kolbenstange 111 hat, die daraus hervorsteht und mit einem Block 112
verbunden ist, der mit einem Stift an dem Lager 107 angeordnet ist und an dem der Ablenkarm 106 befestigt ist.
Die Überleitungs-Einrichtungen an jeder Wickelposition "A" und "B" weist eine verbesserte Fangvorrichtung 116 auf (Figuren 5,
6 und 7). Die Fangvorrichtung 116 weist einen ringförmigen Teil 117 auf, der au-f der Platte 197 montiert ist und diametral
gegenüberliegende Fangteile 118-118 aufweist. Jeder der Fangteile 118-118 weist einen Zahn 119 auf, der sich von dem
ringförmigen Teil 117 nach außen erstreckt. Der Zahn 119 ist so geformt, daß er eine Öffnung 121 zwisohen dem Zahn und einem
Keil 122 bildet, der mit dnem in einem Block 124 gleitbar gelagerten
Stift 123 verbunden ist. Der Stift 123 hat ein Kopfende 126, wobei eine Druckfeder 127 konzentrisch um den Stift
und in Abgriff mit dem Block 124 und dem Kopfende des Stiftes
angeordnet ist.
Die Druckfeder 127 versuoht, den Stift 123 und dadurch den
Keil 122 radial einwärts von der Platte 97 zu drücken. Die Feder 127 ist jedoch so ausgewählt, daß, wenn die Fangvorrichtung
116 mit der Spule 26 gedreht wird, die Zentrifugalkräfte die
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Feder überwinden und den Stift 123 radial nach außen drücken, um den Keil 122 näher an die Wände der Öffnung 121 zu bewegen
und einen Teil des Litzenmaterials dazwischen zu erfassen.
Eines der oben beschriebenen Probleme bei selbstreinigenden Fangvorrichtungen besteht darin, daß einige Fangvorrichtungen
beim Loslassen des Litzenmaterials nach Beendigung der Drehung der Fangvorrichtung unzuverlässig sind. Dies kann selbstverständlich
aufgrund übermäßiger Verkeilung der Greifflächen auftreten. Der verbesserte Fangteil 118 der Vorrichtung 20 überwindet
dieses Problem dadurch, daß ein Anschlag 128 vorgesehen ist, der mit einer Schulter 129 des Keiles 122 zusammenwirkt,
um während der Drehung die radial nach außen erfolgende Bewegung zu begrenzen. Auf diese Weise kann das Maß der Einklemmung
des Litzenmaterials dadurch vorbestimmt werden, daß der Fangteil 118 mit einem vorbestimmten Abstand zwischen den Wänden
der Öffnung 121 und dem Keil 122 konstruiert wird, um die radial nach außen gerichtete Bewegung während der Drehung·au
begrenzen. Wenn der Keil 122 nach außen gedrückt wird, um die Litze 21 zu erfaßen, greift der Keil an dem Anschlag 128 an,
so daß der gebildete Spalt, in dem die Litze 21 gehalten weitLen
soll, begrenzt wird.
Die Fangvorrichtungen 116 bei jeder der Wickelpositonen "A" und "B" können weiter abgewandelt werden, um das Ende des Litze
bei Beendigung der Drehung der Wickelspule mechanisch positiv freizugeben. Dies kann durch Verwendung der Ausstoßeinrichtung
erreicht werden, die die volle Spule 26 mit dem Litzenmaterial außer Eingriff mit dem Antriebskonus drückt, während
gleichzeitig der Konus 82 aus der Spulennabe abgezogen wird.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 8 und 9 weist der Teil der Spindel 84 neben dem Konus 81 eine Nockenfläche 131 auf, die
darauf ausgebildet ist, um zwei diametral gegenüberliegende Nockenfolger in Form von Rollen 132-132 zu erfassen. Die Rollen
132-132 sind drehbar an den Enden zugehöriger Nockenfolger-
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Stangen 133-133 montiert, die gleitbar in den Blöcken 134-134
angeordnet sind. Jede der Rollen 132-132 wird in Eingriff mit der Nockenfläche 131 durch eine Feder 136 gedrückt, die konzentrisch
um die zugehörige Stange 133 angeordnet ist und gegen einen Kragen 137 an der Stange drückt.
An dem anderen Enfe jeder der Stangen 133-133 ist eine Klaue
138 mit Stiften befestigt. Jede Klaue 138-138 ist um einen Zapfen 139 schwenkbar gelagert, der sich von der Platte 97 weg
erstreckt und daran befestigt ist. Das Zahnende der Klaue 138 greift an dem Kopfende 126 des Fangteiles 118 an. Auf diese
be-Weise/wirkt eine Betätigung der Ausstoßeinrichtung, um den
Konus 81 in die/gestrichelten Linien in Pig. 9 gezeigte Position zu bewegen, daß die Nockenfläche 131 die Stangen 133-133
radial nach innen bewegt, um die Klauen 138-138 in der Weise
zu verschwenken, daß die Stangen 123-123 (Fig. 7) die Keile 122-122 zurückziehen, wodurch die Litze 21 positiv freigegeben
wird.
Weitere Verbesserungen wurden an der Überführungseinrichtung
vorgenommen, um den Aufwickelvorgang des Litzenmaterials beispielsweise von der Position "A" in die Position "B" zu übertragen.
Bei der Überleitung in einer Aufwickelanordnung der vorliegenden Art wird der Verteiler 24 unter der Annahme, daß
das Aufwickeln von Litzenmaterial auf einer Spule 26 in der Wickelposition 11A" nahezu abgeschlossen ist, quer zu der Drehachse
durch die Position "B" und zu der Außenseite dieser Position bewegt. Danach wird der Ablenkarm 106 bewegt, so daß
er an dem Litzenmaterial angreift und die Litze zu dem Teil der leeren Spule bewegt, der bei der Fangvorrichtung 116
liegt.
Unmittelbar davor wird ein Schutzmantel 140 (Fig. 10), der konzentrisch mit der Fangplatte 97 ausgerichtet und gleitbar
montiert ist, durch einen Druckzylinder (nicht gezeigt) bewegt, um die Fangplatte und auch den Spulenflansch abzudecken, von
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dem der Reibbelag 96 angreift. Diese Anordnung ist erforderlich, um zu verhindern, daß die zu der vollen Spule gehörige !
Fangvorrichtung das Litzenmaterial 21 bei der Überleitung erfaßt. Die Drehung der vollen Spule 26 der Litze 21 in einer ;
Richtung, beispielsweise im Uhrzeigersinn, und die Drehung der j leeren Spule in der entgegengesetzten Richtung, d. h. im Gegen- !
Uhrzeigersinn, bewirkt, daß das Litzenmaterial abgerissen j wird.
Das hintere, neu gebildete Ende der Litze 21 auf der vollen Spule 26 kann, wenn es nicht ordnungsgemäß verwahrt ist, beschädigt
werden und kann ferner eine Beschädigung der obersten Lage der Windungen des Litzenmaterials auf der vollen
Spule verursachen. Dies kommt daher, weil ein freies Ende um die Spule 26 herumgeschlagen wird, bevor die Spule abgebremst
und schließlich angehalten wird. Auch dadurch, daß das freie Ende mit anderen Teilen der Vorrichtung in Berührung
kommt, kann dieses beschädigt werden. Auch schlägt das freie Ende peitschenartig auf die oberste Lage der Windungen auf und
beschädigt deren Isolation. Schließlich kann das frei schlagende Ende der Litze 21 dem Verteiler 24 bei dem Aufwickeln der Litze
auf der leeren Spule 26 in der anderen Wiokelposition in die Quere kommen.
Früher verwendete Vorrichtungen waren nicht befriedigend, |
was das Zurückhalten des losen Endes der Litze auf der vollen j
Spule betrifft, so daß diese in dem Schutzmantel 131 bleibt und während der Abbremsung harmlos in diesem herumgezogen wird.
In Fig. 10, die eine an sich bekannte Vorrichtung darstellt, ist eine Wickelposition "A" in ihrer Anordnung mit dem Ablenkarm
106 gezeigt. Der Mantel 140 hat dort einen schräg nach außen verlaufenden Abschnitt, der bei etwa 3 Uhr beginnt,
wenn man den Mantel wie in Fig. 10 betrachtet. Der Mantel 140, der um die Spule 26 herum angeordnet ist, hat eine allmählich,
abnehmende Breite parallel zu der Spulendrehachse gemessen und beginnt bei etwa 9 Uhr eine im wesentlichen konstante Breite
anzunehmen. Im Betrieb wird beim Überleiten der Litze das
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lose Ende der Litze 21 zuerst von dem Eintrittsabschnitt an dem 3.00 Uhr-Punkt erfaßt. Da die Litze 21 im allgemeinen
in der Nähe dee Ablenkarmes 106 durchgetrennt wird, muß das lose Ende um die Spule etwa über eine Halbumdrehung herumschlagen,
bevor es an dem Mantel 140 angreift. Dadurch wird das lose Ende beschädigt und die Wahrscheinlichkeit herabgesetzt,
daß das lose Ende in dem Mantel 140 eingefangen wird. Dies gilt besonders dann, wenn die Überleitung dann stattfindet,
wenn der Verteilungspunkt nahe bei dem Zeitgrenzschalter 74 liegt.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung 20 ist ein verbesserter Mantel 141 vorgesehen, bei dem der nach außen schräg verlaufende
Abschnitt 146 durch einen Führungsabschnitt 147 bei etwa 8.00 Uhr ersetzt ist, wenn man den Mantel wie in Fig.
betrachtet. Die Breite des Mantels 141 nimmt im Gegenuhrzeigersinn ab und beginnt etwa bei 3.00 Uhr eine im wesentlichen
konstante Breite anzunehmen. Auf diese Weise wird, wenn die Litze 21 abgerissen ist, das lose Ende von dem Mantel 141
nahezu gleichzeitig mit dem Durchreißen erfaßt. Der Mantel ist wiederum (Fig. 12) auf einer Platte 148 montiert, die mit
zwei gleitbar angeordneten Tragestangen 149-149 verbunden ist. Der Mantel 141 wird in die ausgefahrene Position zur Abdeckung
der Spule.26 durch Betätigung eines Luftdruckzylinders 142 bewegt, der die Kolbenstange 151 ausführt, die mit der Platte
148 verbunden ist. Nach der Überleitung wird der Mantel 141 durch Umsteuerung des Luftdruckzylinders 142 zurückgezogen.
Um die Handhabung der Spulen 26-26 zu automatisieren, weist die Vorrichtung-20 Fördereinrichtungen 27-27 und Lade-Entlade-Einrichtungen
28-28 auf. Unter Bezugnahme auf die Figuren 1,2 und 13 werden die Fördereinrichtungen 27-27 und die Lade-Entlade-Einrichtungen
28-28 bei einer Wickelposition, beispielsweise der Wickelposition "A", beschrieben. Die Fördereinrichtung
27 und die Lade-Entlade-Einrichtung 28 an der anderen
Wiokelposi-fcion sind identisoh mit den beschriebenen Einrichtungen,
haben jedoch die entgegengesetzte Orientierung.
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Der Förderer 27 weist ein längliches Gehäuse 151 (Pig. 2) auf, das auf einem Montageboden 152 parallel zu der Drehachse montiert
ist. Zwei Speichen-Transportrollen 153-153 sind drehbar je eine an einem Ende des länglichen Gehäuses 151 montiert.
Ein flexibles Band 154 ist um die Rollen herumgeführt. Das flexible
Band 154 weist eine Vielzahl Abschnitte 156-156 auf, die entlang Linien miteinander verbunden sind, die senkrecht zu der
Bewegungsrichtung des Bands 54 verlaufen, wobei die Bewegungsrichtung parallel zu den Drehachsen der Spulen 26-26 ist.
Der Förderer 27 weist Einrichtungen zum Halten einer Vielzahl von Spulen 26-26 auf, um diese entlang der Bewegungsrichtung
zu bewegen. Wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist auf jedem der Abschnitte 156-156 ein Trageblock 157 angeordnet, wobei die Trageblöcke
auf nebeneinanderliegenden Abschnitten zusammenwirken, um einen Sitz 158 zur Halterung einer Spule 26 zu bilden. Jeder
der Trageblöcke 157-157 hat eine Seitenwand 159 mit einem vergrößerten Abschnitt 161 und eine bogenförmige Stützfläche 162,
die so ausgeführt sind, daß sie an den Spulenflanschen an unter Abstand liegenden, tangentialen Punkten angreifen, um ein
Hin- und Herschaukeln der Spulen während der Bewegung des Förderers zu verhindern.
Die Trageblöcke 157-157 in jedem der Sitze 158-158 sind unter einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß eine der
Spulen 26-26 dazwischen so aufgenommen wird, daß die Spulenflansche an den bogenförmigen Stützflächen 162-162 angreifen.
Die radial außen liegende Fläche von einem Spulenflansch greift im wesentlichen an der Seitenwand 159 von einem der Trageblöcke
157-157 in dem zugehörigen Sitz 158 an. Der Sitz 158 nimmt die Spule 26 so auf, daß, wenn eine Spule darin abge- j
setzt ist und der Förderer 27 sich bewegt, die Spule auf dem ! Förderer in dem zugehörigen Sitz gehalten wird. j
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Der Förderer 27 weist zehn leere Spulensitze 158-158 auf, wobei ein leerer Sitz mit der Lade-Entlade- oder Übertragungsposition fluchtet und geringfügig seitlich von der zugehörigen
Spulen-Wickelposition versetzt ist. Der Förderer 27 weist ferner 15 volle Spulensitze auf. Es ist zu beachten, daß die
Übertragungsposition auf dem Förderer 27 geringfügig seitlich von der Wickelposition um einen vorbestimmten Abstand gemessen
entlang der Drehachse der Wickelposition versetzt ist.
Es sind Einrichtungen vorgesehen, um das Band 154 schrittweise entlang der Bewegungsbahn weiter zu bewegen. Wie in Fig. 13
gezeigt ist, weist der Förderer 27 eine Schrittschaltvorrichtung 163 auf. Die Schrittschaltvorrichtung 163 hat zwei
unter Abstand angeordnete Endblöcke 164-164, die auf der Fläche 152 montiert sind, und zwei Stangen 166-166, die sich dazwischen
erstrecken. Ein Hydraulikzylinder 167 ist an einem der Endblöcke 164-164 befestigt und hat eine Kolbenstange 168, die
sich durch den als Lager dienenden Endblock erstreckt und mit einem Schrittschalter 169 verbunden ist, der gleitbar auf den
Stangen 166-166 montiert ist.
Um die intermittierende Bewegung der Kolbenstange 168 auf das Band 154 zu übertragen, hat der Schrittschalter 169 eine
Klaue 1711 die darauf schwenkbar montiert ist und ein Zahnende
172 hat, das sich bis in Eingriff mit den Sitzen 158-158 erstreckt. Wie in Fig. 13 zu sehen ist, wird die Klaue normalerweise
im Uhrzeigersinn durch eine Feder 173 vorgespannt, die hinter einen vorstehenden Schenkel 174 eines Winkelanschlages
176 eingehakt ist.
Der Förderer 27 weist ferner eine Einrichtung zum Verriegeln des Förderers gegen eine unbeabsichtigte Bewegung zwischen den
Perioden der Vorwärtsbewegung auf. Dies ist wichtig, da es zur Vermeidung einer Fehlfunktion bei dem Wickelvorgang erforderlich
ist, daß aufeinanderfolgende Sitze 158-158 genau transversal mit den zugehörigen Spulenübertragungspositionen
fluchten.
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Eine Sperreinrichtung 166 auf der Fläche 152 weist Mittel auf, um einen Riegel 177 zwischen die Trageblöcke 157-157 von jedem
der Sitze 158-158, die damit fluchten, zu bewegen, um den Förderer gegen eine Bewegung während der Zeitperioden zu verriegeln,
wenn leere Spulen 26-26 von dem Förderer abgeladen und volle Spulen mit Litzenmaterial 21 auf ihn aufgeladen werden.
Der Riegel 177 kann durch ein Solenoid oder einen durch Luftdruck oder hydraulisch betätigten Zylinder bewegt werden. Alternativ
kann der Riegel 177 durch eine Feder in die Sperrstellung vorgespannt sein, um den Förderer gegen eine unbeabsichtige
Bewegung zu verriegeln, und er kann durch Betätigung eines Zylinders 176 ausgerückt werden.
Es ist zu beachten, daß der Förderer 27, wie ihn Fig. 13 gezeigt, zu der Wickelposition "A" gehört. Die Orientierung muß
so getroffen sein, daß der unbehinderte Eingang zu jedem der Sitze 158-158 neben der Wickelposition liegt, wobei die vergrößerten
Teile 161-161 auf der gegenüberliegenden Seite liegen. Durch diese Anordnung wird die Bewegung der Spulen 26 in die
Sitze 158 und in Eingriff mit den bogenförmigen Stützflächen 162-162 erleichtert.
Die Aufwickelvorrichtung 20 weist auch Lade-Entlade-Einrichtungen
zur Übertragung aufeinanderfolgender, vorn liegender, leerer Spulen 26-26, die von dem Förderer 27 in axialer Ausrichtung
mit jeder der Wickelpositionen bewegt werden, von dem Förderer in die zugehörige Wickelposition auf. Dieselbe Einrichtung
dient dazu, die vollen Spulen mit Litzenmaterial 21 von der Wickelposition auf den zugehörigen Förderer 27 zu überführen.
Die Lade-Entlade-Einrichtung 28 (Figuren 1, 2, 4 und 14) weist
einen schwenkbar gelagerten Arm 181 auf, der mit einer Laderampe 182 bei jeder der Wickelpositionen zusammenwirkt, um
die Spulen 26 einzeln in die Wickelposition und aus der Wiokel-
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_ of. _
position heraus zu führen. Der Ladearm 181 ist an einem Teil einer Welle 183 schwenkbar gelagert, die sich von einem hydraulischen
Rotationsluftmotor 184 erstreckt, der auf dem Rahmen
33 montiert ist. Der Ladearm 181, der zu der anderen Wickelposition gehört, ist an dem sich in der entgegengesetzten
Richtung erstreckenden Teil der Welle 183 montiert. Der Andrehmotor 184 wird durch die elektrische Steuerschaltung (nicht
gezeigt) gesteuert, um den Arm im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn durch eine Öffnung 186 (Pig. 1) in dem geschlossenen
Raum 32 zu "bewegen. Wie aus Pig. 14 zu ersehen ist, ist der Arm 188 in eine begrenzte Position im Uhrzeigersinn bewegbar,
die durch einen einstellbaren Anschlag 187 bestimmt ist, der in einem Bügel 188 gehalten wird, welcher an einem mit
dem Rahmen 33 verbundenen Träger 189 befestigt ist. Die Grenzposition in dem Gegenuhrzeigersinn wird durch einen Anschlag
im Innern des Andrehmotors 184 bestimmt.
Die Welle 183 hat zwei Betätigungsfinger 191-191 (S1Ig. H),
die sich radial von einem abstehenden Teil 185 der Welle 183 erstrecken. Die Finger 191-191 greifen an einem Fühler 192
eines Grenzschalters 193 mit doppelter Schaltstellung an, um den Grenzschalter zu betätigen. Die Betätigung des Grenzschalters
193 bewirkt in der einen Betätigungsstellung, daß die Spulenklemm- und Freigabeeinrichtungen betätigt werden,
und bei Betätigung in die andere Schalterstellung, daß die Schaltung (nicht gezeigt) den Förderer 27 intermittierend
vorwärts bewegt.
Der Arm 181 ist so ausgebildet, daß er an den Flanschen von einer der Spulen 26-26 angreift, um die Spulen über die zugehörigen
Rampen 182-182 aufwärts und abwärts zu bewegen. Daher ist die Breite des Armes genügend groß, um die Spulenflansche
zu überspannen. Ferner ist der Arm 181 so aufgebaut, daß er einen Plansch 192 entlang der Kante des Armes hat, die auf
der Seite des Armes liegt, welche der neben dem Tragekonus 81 liegenden Seite gegenüberliegt. Der Flansch 192 wirkt als
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Führung, wenn der Arm zum Bewegen der Spule 26 entlang der Rampe 192 gesteuert wird, und dient in einer Doppelfunktion
als Anschlag, um die Bewegung der Spule 26 durch die Ausstoßeinrichtung nach links (Blickrichtung wie in .Fig. 4) zu begrenzen.
Die andere Seite des Armes 181 muß ohne Hindernis ausgeführt sein, damit die Ausstoßeinrichtung die Spule 26
quer dazu von dem Konus 81 herunter und in Ausrichtung mit dem Arm "bewegen kann. Dadurch wird auch ermöglicht, daß die
leere Spule 26 von dem Arm 181 in die Klemmposition zwischen den Konusteilen 81 und 82 heruntergleitet.
Die Rampe 182 weist eine Kanalspur mit einer Breite auf, die zur Aufnahme der Abmessungen der Spulen 26-26 zwischen den
nach außen gerichteten Flächen der Flansche ausreicht. Die Rampe 182, die jeder Spulenposition zugeordnet ist, erstreckt
sich in einer solchen Weise, daß ein bogenförmiger Weg von einer Position neben und in Ausrichtung mit einem der Sitze
158-158 des Förderers 27 nach oben bis zu einer Position unter der zugehörigen Wickelposition "A" und "B" gebildet wird. Der
untere Teil jeder Rampe 182 ist auf demselben Niveau wie die bogenförmigen Stützflächen 162-162 des damit aufgerichteten
Sitzes 158. Die Länge und die Bogenform des Armes 181 und der Rampe 182 sind so gewählt, daß eine Spule 26 von dem Arm
181 die Rampe 182 hinauf bewegt wird, bis der Arm an dem Anschlag 187 anstößt. Die Spulenachse ist kolinear mit der
Drehachse der Winkelposition ausgerichtet. Ferner ist zu diesem Zeitpunkt die Spule 26 axial so ausgerichtet, daß die
Spule 26 einen geringen Abstand, beispielsweise 6 mm, von dem am nächsten liegenden Teil des seitlichen Antriebskonus
81 hat. Die Spule 26 muß etwa 25 mm von der Rampe 182 in eine Klemmposition zwischen den Konusteilen 81 und 82 bewegt werden,
wobei die Konusteile sich in die Nabenöffnung erstrecken.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es bei einigen im Handel erhältlichen,
automatischen Spulen-Handhabungseinrichtungen in einer Wickelvorrichtung möglich, daß die leeren Spulen
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in Ausrichtung mit den Wickelpositionen "A" und "B" rollen,
und daß die vollen Spulen mit Litzenmaterial aus diesen Positionen herausrollen. Es wird daran erinnert, daß dies zu
einem unerwünschten Aufrollen von einem Teil der Litze 21 führt. Die vorliegende Vorrichtung 20 ist so aufgebaut, daß
das Rollen der Spulen 26-26 vermieden wird. Stattdessen wird die Spule ohne Abrollen von einer Position in eine andere
positiv übertragen. Es ist dann wichtig, daß die Spule 26 nicht an der Rampe 182 entlanggerollt, sondern lediglich durch diese
geführt und von dem Arm 181 bewegt wird. In den oberen Bereichen der Rampe 182 ist dies nicht so wichtig, weil dort der
Arm 181 eine im wesentlichen horizontale Position erreicht und die Spule 26 immer mehr als Ganzes von dem Arm abgestützt
wird.
Wenn eine volle Spule mit Litzenmaterial sich dem unteren, im allgemeinen horizontalen Ende der Rampe 182 nähert, besteht
andererseits die Gefahr, daß die Spulen über einen kleinen Abstand rollen, worauf eine kurze Länge des Litzenmaterials 21
losgewickelt wird. Um dies zu vermeiden, ist der untere Teil der Rampe 182 mit einem Material oder einem Streifen aus einem
Material überzogen oder laminiert, beispielsweise mit Teflon, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat. Dadurch wird
sichergestellt, daß die Spule 26 ohne Drehung um die Nabenachse abgleitet, so daß ein unerwünschtes Rollen vermieden
wird. \
Es liegt im Bereich der Erfindung, eine automatische Lade-Entlade-Anordnung
ähnlich der oben beschriebenen Anordnung in einer bisher verwendeten Aufwickelvorrichtung mit einer gemeinsamen
Achse zu verwenden. In solch einer Anordnung kann ein Aufgabeförderer zum Bewegen leerer Spulen auf einer Seite
der Aufwickelposition parallel zu der Drehachse und ein Förderer für volle Spulen auf der anderen Seite der Wickelpositionen
angeordnet sein. Vier Lade-Entlade-Arme 181-181 können
verwendet werden, wobei zwei auf jeder Seite der Wickelposition
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liegen. Einer der Arme kann dazu verwendet werden, leere Spulen in eine der Wickelpositionen entlang einer zugeordneten
Rampe zu laden, während ein zweiter Arm, der zu dieser Wickelposition gehört, dazu verwendet werden kann, volle Spulen mit
Litzenmaterial 21 auf den Förderer für die vollen Spulen herauszubewegen.
Es liegt ferner im Rahmen der Erfindung, eine Vorrichtung mit parallelen, unter Abstand angeordneten Drehachsen, wie es bei
dem bevorzugten Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung beschrieben
wurde, mit einem einzigen Förderer zu verwenden, der zwischen der Wickelposition angeordnet ist, wobei ein einziger Arm
mit gabelförmigen Abschnitten, die sich in entgegengesetzten Richtungen erstrecken, dazu verwendet wird, Spulen abwechselnd
in zwei Wickelpositionen und aus diesen heraus zu bewegen.
Ein Bedienungsmann, der eine vorbestimmte Zahl von Wickelvorrichtungen
20 bedient, lädt periodisch leere Spulen 26-26 in die Sitze 158-158 an dem stromauf liegenden Ende der Förderer
27-27, die jeder der Wickelpositionen zugeordnet sind. Auch bewegt der Bedienungsmann einen Spulentransportwagen 291 der
ein Stapelgerlist für 20 Spulen trägt, in eine Ladeposition zwischen
den stromab liegenden Enden der Förderer 27-27, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Es sei angenommen, daß der Wickelvorgang mit einer der Spulen 26-26 in der Wickelposition "A" beginnt. Der Förderer 27, der
der Wickelposition "A" zugeordnet ist, wird durch manuelle Ansteuerung des Zylinders 167 weitergeschaltet (Fig. 13), bis
die vorderste der leeren Spulen 26-26 in der Lade-Entlade-Position
ist, die in Querrichtung mit der Wickelposition "A" fluchtet. Bei jeder manuellen Pulssteuerung des Zylinders
wird der Riegel 177 aus dem damit fluchtenden Sitz abgezogen.
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Der Kolben 168 wird ausgefahren,um den Schrittschalter 169
entlang den Stangen 166-166 in derselben Richtung zu bewegen, in der der Förderer 27 weitergeschaltet werden soll. Während
der Schrittschalter bewegt wird, drückt der Zahn 172, der zwischen den Trageblöcken 157-157 des Sitzes 158 liegt und an dem
vorderen Block angreift, das Band um einen vorbestimmten Abstand vorwärts. Als nächstes wird die Verriegelungseinrichtung
176 betätigt, um den Riegel 177 in den als nächsten folgenden Sitz vorzuschieben. Wenn die Kolbenstange 168 dann zurückgezogen
_ wird, wird der Schrittschalter 169 nach hinten bewegt, wobei die Feder 173 überwunden wird, um die Klaue 171 im Gegenuhrzeigersinn
zu verschwenken (Fig. 13). Das Zahnende 172 der Klaue 171 läuft über die vergrößerten Enden 171-171, bis der
Zahn durch die Feder in den nächst nachfolgenden Sitz 158-158 zurückbewegt wird.
Wenn die vordere, leere Spule 26 in der Lade-Entlade-Position
ist und mit dem Lade-Entlade-Arm 181 fluchtet und in Querrichtung geringfügig gegenüber der zugehörigen Spulen-Wickelposition
versetzt ist, schaltet der Bedienungsmann die elektrische Steuerschaltung (nicht gezeigt) auf automatischen Betrieb. Der
Lade-Entlade-Arm 181, der zu der Wickelposition "A" gehört und in einer unbetätigten Position in Fig. 1 gezeigt ist, wird im
Uhrzeigersinn bewegt, so daß er an der gerade in der Lade-Entlade-Position befindlichen Spule 26 angreift und die Spule
entlang der Rampe 182 bewegt, bis die Spule auf dem Arm liegt und kolinear mit den Achsen der Tragekonusteile 81 und 82
fluchtet.
Wenn der Arm 181 äLe leere Spule in die Wickelposition "A" bewegt,
greift der Arm an einem Grenzschalter 193 (Fig. 14) an
und betätigt diesen, um die elektrische Steuerschaltung (nicht gezeigt) zur Betätigung des Spulenklemmzylinders 83 in Betrieb
zu setzen. Die Betätigungseinrichtung für den Spulenklemmzylinder
83 hat eine Zeitsteuerung, so daß deren Betätigung eine vorbestimmte Zeit eingeleitet wird, nachdem der Arm 181 beginnt,
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im Uhrzeigersinn zurückgeführt zu werden, wobei einer der
Betätigungsfinger 191-191 des Doppelstellungs-Grenzschalters 193 beaufschlagt wird. Selbstverständlich ist das Maß der Bewegung
des Armes 181 durch den Anschlag 187 bestimmt.
Der Spulenklemmzylinder 83 wird betätigt, um das Stützlager
103, die Spindel 102 und den Konus 92 nach rechts zu bewegen (Blickrichtung wie in Fig. 4), um den Konus in Eingriff mit
der linken Nabenöffnung der Spule 26 zu bringen. Diese Betätigung wird fortgesetzt, um den Konus 82 um einen weiteren Betrag
nach rechts zu bewegen, um dadurch die Spule 26 seitlich von dem Arm herunter und über dessen keinen Plansch aufweisende
Kante zu schieben, bis die andere Nabenöffnung genügend weit nach rechts bewegt ist, so daß deren Wand an dem anderen Stützkonus
81 angreift. Die seitliche Bewegung der Spule 26 von dem Arm 181 in die Wickelposition "A" (oder "B"), in der sie drehbar
zwischen den Konusteilen 81 und 82 gelagert ist, beträgt etwa 25 nun.
Dann wird der Arm 181, der zu der Wickelposition 11A" gehört,
im Gegenuhrzeigersinn (Blickrichtung wie in Fig. 14) bewegt, worauf einer der Betätigungsfinger 181-181 an dem Grenzschalter
193 angreift und diesen betätigt, um die elektrische Steuerschaltung
in Bereitstellung für den nächsten Arbeitszyklus zu bringen. Die Bewegung des Armes 181 wird angehalten, wenn
der Arm in der Ruheposition ist, die in Fig. 1 gezeigt ist.
Der Bedienungsmann fädelt das Litzenmaterial in die Vorrichtung 20 ein, wobei er bei einer Auffädelrolle in der Wickelvorrichtung
stromauf beginnt. Durch Definition wird das Litzenmaterial 21 von einem stromauf liegenden Vorrat zu einer stromab
liegenden Wickelvorrichtung vorwärtsbewegt. Sodann wird damit begonnen, aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzenmaterials
21 um die Rolle 31 und durch die Sammelvorrichtung und von dort über die Rollen 44 und 46 nach unten über die
Rollen 51-51 des Verteilers 24 weiterzuführen. Der Riemen 101 wird gedreht, um die Welle 98 und dadurch die Fangvorrichtung
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116 und den Reibbelag 96 zu drehen, so daß die Spule 26 in einem Gegenuhrzeigersinn (Blickrichtung wie in Fig. 2) angetrieben
wird. Der VertsLler 24 wird in einer Position zwischen
den vertikalen Ebenen durch den Ablenkann 106 und die Drehachse der Wickelposition "A" gebracht, wie in Fig. 2 gezeigt
ist.
Der hydraulische Zylinder 62 wird betätigt, um die Kolbenstange 63 nach links auszufahren (Blickrichtung wie in Fig. 3), um
den Verteilerkopf 48 nach links zu bewegen und eine Verteilung der aufeinanderfolgenden Abschnitte des Litzenmaterials 21 in
Wicklungen auf der Spule 26 zu bewirken. Wenn die Schalter-Betätigungseinrichtung
66 weiter nach links bewegt wird (Blickrichtung wie in Fig. 3), greift die Betätigungseinrichtung
an den Grenzsehaitern 71 und 68 an, von denen der Grenzschalter
68 betätigt wird, um die elektrische Schaltung (nicht gezeigt) anzusteuern und die Betätigung des Zylinders 62 umzukehren
und die Verteilerrollen 51-51 in der umgekehrten Richtung nach rechts zu bewegen (Blickrichtung wie in Fig. 3).
Wenn das Aufwickeln der Litze auf der Spule 26 in der Wickelposition
"A" beginnt, wird die vorderste, leere Spule auf den Förderer 27, die mit der Wickelposition "B" ausgerichtet ist,
durch den zugehörigen Lade-Entlade-Arm 181 in die Wickelpositon
"B" bewegt. Auf diese Weise kann, wenn die gerade gewickelte Spule 26 in Position "A" voll ist, die Überleitung
zu der leeren Spule in der Position "B" durchgeführt werden. Das Aufwickeln der Litze auf der Spule 26 in der Wickelposition
"A" geht weiter, bis ein Meterzähler (nicht gezeigt) einen einer fertigen Wicklung entsprechende Einstellung erreicht,
worauf der Riemen 61 bewegt und die Antriebsrolle 59 und die Leitspindel 58 gedrehijwird. Durch Drehung der Leitspindel
58 in einer vorbestimmten Drehrichtung wird der Verteilerwagen 54 nach links (Blickrichtung wie in den Figuren
2 und 3) in eine äußere Überfiihrungsposition bewegt, worauf der Antrieb 101 der Wickelposition 11B" angesteuert wird, um
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die Spule in dieser Position, nämlich die für den Wickelvorgang
bereitstehende Spule, bis zu einer vorbestimmten Drehgeschwindigkeit zu beschleunigen. Die voreingestellte Geschwindigkeit
ist so gewählt, daß die lineare Geschwindigkeit der i Spulennabenfläche gleich oder etwas kleiner als die Geschwindigkeit
ist, mit der das Litzenmaterial vorwärtsbewegt wird. ■ \
Wenn der Verteilerwagen 54 in die äußerste linke Position I außerhalb der Wickelposition "B" bewegt worden ist (Fig. 2), ·
hat das Litzenmaterial 21 einen Weg, der sich von den Vertei- | lerrollen 51-51 bis zu der Spule 26 in der Wickelposition "A"
und tangential über die nach außen gerichteten Flächen der Nabe der Spule in der Wickelposition "B" erstreckt. Auch erstreckt
sich das Litzenmaterial 21 quer durch die Ebene der Schwenkbewegungsbahnen des Ablenkarmes 106. Der Ablenkarm 106
befindet sich in der Ruhestellung normalerweise in einer horizontalten Lage, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Zeitgrenzschalter 74 wirksam, die Querbewegung des Verteilerkopfes 48 zwischen dem Zeitendschalter
und dem Endschalter 67 zu halten. Dadurch wird sichergestellt, daß die letzten paar Windungen neben dem inneren Flansch
liegen und daß die Litze 21 sich bei dem Mantel 141 bei der Überleitung befindet. '
Nachdem zusätzliche Windungen von der Litze 21 auf der Spule in der Wickelposition "A" aufgewickelt worden sind, und der
Meterzähler (nicht gezeigt) an einem vorbestimmten Zählerstand angekommen ist, bei dem die Überleitung stattfinden soll, wird
die elektrische Schaltung (nicht gezeigt) gesteuert, um die Überleitung auszuführen. Der Luftdruckzylinder 132 wird angesteuert,
um den zu der Wickelposition "A" gehörigen Mantel 141 bezüglich der Spule 26 nach innen in die in Fig. 12 in ge-r ]
strichelten Linien gezeigte Position zu bewegen, um den inneren Spulenflansch und einen Teil der Wicklungen des Litzen-
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materials 21 auf der Spule abzudecken.
Gleichzeitig damit wird der Zylinder 108 (Fig. 4) betätig,
um den Ablenkarm 106 im Uhrzeigersinn zu schwenken (Blickrichtung wie in Fig. 4), so daß er an der Litze 21 angreift und
die Litze über die innen liegenden Flansche der Spulen 26-26 und von dort in den Weg der der leeren Spule zugeordneten
Fangvorrichtung 116 (Position B) zu führen. Auch der Riemenantrieb 101, der zu der Wickelposition "A" gehört, wird betätigt,
um den Reibbelag 96 und dadurch die Spule 26 in dieser Wickelposition anzutreiben, um die Spule zu verzögern und
durch regenerierende Abbremsung die volle Spule innerhalb von etwa 5 bis 4 see zu einem vollständigen Halt zu bringen.
Es wird nun auf die Figuren 5 bis 7 Bezug genommen. Die Litze 21 wird in die V-förmige Öffnung zwischen dem Zahn 119 und dem
ringförmigen Teil 117 der Fangvorrichtung 116 bewegt, die zu
der Wickelposition "B" gehört. Die Litze 21 wird in die Öffnung hineinbewegt, die zwischen der Wand der Öffnung 121 und dem
Keil 122 gebildet wird. Während die Fangvorrichtung 116 der
Wickelposition "B" beschleunigt wird, wird die Kraft der Federn 127-127 liberwunden, und die Stifte 123-123 und die zugehörigen
Keile 122-122 werden durch die Zentrifugalkräfte radial nach außen geschleudert. Dadurch wird ein Abschnitt der Litze
21 in der Fangvorrichtung erfaßt. Die beschriebene Erfassung der Litze ermöglicht den Beginn der Aufwickelung der Windungen
der Litze auf der Spule 26 in der Wickelposition "B".
Der entgegengesetzte Drehsinn der leeren Wickelspule 26 im Uhrzeigersinn
(Blickrichtung wie in Fig. 2) und der vollen Spule im Gegenuhrzeigersinn mit dem damit verbundenen Erfassen eines
Abschnittes der Litze 21 durch die Fangvorrichtung 116 der leeren Spule bewirkt, daß die Litze zwischen den Spulen abgerissen
wird. Davor erstreckt sich, wenn der Ablenkarm 106 geschwenkt wird, die Litze zwischen dem Ablenkarm und der vollen
Spule 26 in der Wickelposition "A" und entlang dem Flihrungs-
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abschnitt 137 des zu der vollen Spule gehörigen Mantels 141. Auf diese Wise ist sichergestellt, daß, wenn die Litze in der
oben beschriebenen Weise abgerissen wird, das lose, hintere Ende der Litze an der vollen Spule in den Mantel 141 hineingezogen
und darin harmlos in Anlage mit der nach innen gerichteten Fläche des Mantels herumgezogen wird. Dadurch wird eine
Beschädigung des losen Endes und das Auftreten von Schlagkerben verhindert.
Die drei oder 4 Sekunden andauernde Bremszeit für die mit Litze gefüllte Spule 26 kann auch größer gemacht werden, wenn
der neuartige Mantel 141 verwendet wird. Dadurch wird ermöglicht, daß der verbesserte Mantel 141 beim Einfangen und Halten
des losen, hinteren Endes der Litze 21 voll zur Wirkung kommt, bevor die Spule 26 vollständig zu einem Halt gebracht worden
ist.
Nachdem die volle Spule 26 der Litze 21 in der Wickelposition "A" zu einem vollständigen Halt abgebremst worden ist, wird der
Zylinder 108 durch eine Zeitschaltung (nicht gezeigt) betätigt, um den Ablenkarm 106 im Gegenuhrzeigersinn "(Blickrichtung wie
in Fig. 4) zu schwenken. Die Zeitschaltung (nicht gezeigt) steuert auch den Zylinder 142, um den Mantel 141 von der Position
zurückzuziehen, in der er die volle Spule 26 abdeckt. Die elektrische Schaltung (nicht gezeigt) bewirkt sodann die
Bewegung des Riemens 62 in einer Richtung, die der vorhergehenden entgegengesetzt ist, um die Leitspindel 58 in einem entgegengesetzten
Drehsinn zu drehen, so daß der Verteilerwagen 54 nach rechts (Blickrichtung wie in Fig. 2) in eine Verteilerposition
bei der Wickelposition "B" bewegt wird. Die Verteilerposition, die durch einen Dreh-Grenzschalter (nicht gezeigt)
bestimmt ist, liegt zwischen einer vertikalen Ebene durch die Drehachse der Spule in der Wickelposition 11B" und einer vertikalen
Ebene in der Mitte zwischen der Drehachse der Spulen in den Wickelpositionen "A" und "B" und die Verteilung der
Litze 21 wird fortgesetzt. Es wird daran erinnert, daß in
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der Wickelposition "B" die seitliche, hin- und hergehende Bewegung des Verteilerkopfes 48 durch Angreifen der Schalter-Betätigungseinrichtung
an den Grenzschaltern 69 und 71 gesteuert wird. Der Zeitendschalter 72 hält die Verteilerrollen
51-51 zum Zeitpunkt der Überleitung in einer vorbestimmten, zwangsweise festgelegten Bewegungsbahn neben dem inneren Flansch
der Spule 26.
Während die Spule 26 in der Wickelposition "B" die Litze 21 aufwickelt, werden die Lade-Entlade-Einrichtung 29 und die
Wickelvorrichtung 28 bei der Position "A" so gesteuert, daß die volle Spule 26 von der Position "A" auf den Förderer 27
und die nächst nachfolgende, vorne liegende, leere Spule von dem Förderer in die Wickelposition "A" bewegt wird.
Der Ladearm 181 bei der Wickelposition "A" wird aus der Ruhestellung
im Uhrzeigersinn (Blickrichtung wie in Fig.14) bewegt, um den unteren, mit einem Flansch versehenen Abschnitt des
Armes in die Wickelposition zu bringen, wobei dieser geringfügig seitlich zu der vollen Spule 26 versetzt ist, die zwischen
den Tragekonusteilen 81 und 82 gehalten ist. Während
der Ladearm 181 im Uhrzeigersinn bewegt wird, um die volle Spule 26 aufzunehmen, betätigen die Betätigungsfinger 191-191
den Grenzschalter 193, um die elektrische Schaltung (nicht gezeigt) für den nächsten Schritt in dem Entlade-Vorgang einzustellen.
Sodann wird der Spulenklemmzylinder 83 angesteuert, um den
Konus 82 aus dem Eingriff mit den Wänden den Nabenöffnung :
der Spule 26 in der Wickelposition "A" abzuziehen und den Konus nach links zu bewegen (Blickrichtung wie in Fig. 4).
Die Spule 26 wird auf den nach unten stehenden Teil des Lade-Entlade-Armes
183 über dessen mit einem Flansch versehenen ■ Kante gleichzeitig mit dem Abziehen des Klemmkonus 82 bewegt. :
Auf diese Weise wird die mit Litze 21 gefüllte Spule 26 von den Konusteilen 81 und 82 abgestützt, während die Konusteile
gleichtzeitig bewegt werden, um die Spule geringfügig seitlich ;
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auf den Ladearm 181 zu transportieren.
Der Luftzylinder 91 wird betätigt, so daß er an den Kontaktelementen
74 mit dem Kopfende 87 der Spindel 84 angreift, um die Feder 88 zu überwinden und die Spindel und den daran befestigten
Konus 81 nach links (Blickrichtung wie in Fig. 4) zu drücken. Die Bewegung des Konus 81' drückt die Spule 26 seitlich
auf den Ladearm 181, und nach einer voreingestellten Zeit bewirkt ein einstellbarer Zeitgeber (nicht gezeigt), daß
die Kolbenstange 93 abgezogen wird, um den Konus 81 in die Betätigungsposition zurückzuziehen.
Wie aus den Figuren 6 und 7 zu ersehen ist, bewirkt die Ausstoßeinrichtung
für die Bewegung der mit Litze 21 gefüllten Spule 26 in einer Doppelfunktion die positive Freigabe des
losen Endes der Litze aus der Fangvorrichtung 116. Während die Spindel 84 durch das Gehäuse 103 vorwärtsbewegt wird, greift
deren Nookenflache 131 an den gegenüberliegenden Folgern 132-132,
um die Folgerstangen 133-133 radial nach außen gegen die Wirkung der Federn 136-136 zu drücken. Die nach außen gehende
Bewegung der Folgerstangen 133-133 verschwenkt die Klauen 138-138,
um die Kopfenden 126-126 und die Zapfen 123-123 radial nach innen au drücken. Dadurch werden die Keile 122-122 aus
den öffnungen 121-121 abgezogen, um die Litze 21 positiv aus der Fangvorrichtung freizugeben. Das Abziehen der Spindel 84
bringt sodann die Nockenfläche 131 außer Eingriff mit den Folgern 132-132, um zu ermöglichen, daß die Folgerstangen unter
Federwirkung in die ursprüngliche, nicht betätigte Position zurüokkehren und die Klauen 138-138 verschwenken. Daduroh können
die Federn 127-127 die Keile 122-122 in die Öffnung 121-121 als Vorbereitung für einen weiteren Arbeitszyklus zurüokdrücken.
Die beschriebenen Einrichtungen zur positiven Freigabe der Litze sind nur eine von verschiedenen mechanischen Möglichkeiten,
die zurErzielung desselben Ergebnisses angewendet werden
können. Es ist lediglich wiohtig, daß die_Selbjrfcreinigung^
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' nicht von einer kritischen Federkonstanten abhängt, die je nach
der zu erwartenden Zentrifugalkraft ausgewählt werden muß, sondern daß stattdessen eine positive, mechanische Freigabe
erfolgt.
Zu diesem Zeitpunkt ist die mit Litze gefüllte Spule 26 auf dem Ladearm 181 giagert und auf die Rampe 182 ausgerichtet. Der
Lade -Entlad e-Arm 181 wird im Gegenuhrzeigersinn (Blickrichtung wie in Fig. 4) "bewegt, worauf die Spule 26 zwischen den Seitenflanschen
der Rampe aufgenommen ist, die Rampe hinuntergefiihrt
wird und schließlich in einem der Sitze 158-158 zur Ruhe kommt, die im allgemeinen ausgerichtet, leicht seitlich in Richtung
der Bewegungsbahn des Förderers 27 versetzt zu der Spulenwickelposition
"A" liegen. Es ist ersichtlich, daß der Entlade-Lade-Sitz
158 auf dem Förderer 27 geringfügig seitlich, beispielsweise 25 mm, von der Spulenwickelposition versetzt ist. Dies
dient dem Zweck, die seitliche Bewegung der Spule 26 von den Konusteilen 81 und 82 zu gestatten, um deren Aufladung auf den
Ladearm 181 au ermöglichen. Während der Arm 181 die Spule 26
nach unten und in Eingriff mit dem damit ausgerichteten Sitz 158 bewegt, greift der Ladearm an dem Doppelstellungs-Grenzsohalter
193 an und betätigt diesen, um die elektrische Schaltung (nioht ge'äeigt) für einen weiteren Arbeitszyklus vorzubereiten.
Wenn sich die mit der Litze 21 gefüllte Spule 26 auf dem Sitz 158 auf dem Förderer 27 befindet, wird der Zylinder 167 betätigt,
um die Kolbenstange 158 auszufahren und den Schrittschalter 169 und die Klaue 171 nach links zu bewegen, um den Förderer
und die volle Spule um eine Position weiter zu bewegen. ; Obwohl die Klaue 171 schwenkbar auf dem Schrittschalter 169 j
montiert ist, verhindert der Anschlag 174, daß die Klaue im Uhrzeigersinn (Bliokriohtung wie in Fig. 1) geschwenkt wird.
Der Eingriff der Fläche 175 der Klaue 171 mit dem vagrößerten Ende 161 des vorne liegenden Sttitzbleokes 157-157 des Sitzes
158 sohiebt das Band 154 entlang der Bewegungebahn, um die Spulen in die genaue Schrittposition zu bringen.
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Nachdem der Förderer 27 um einen Schritt vorwärtsbewegt worden ist, wird die Verriegelungseinrichtung 176 betätigt, um den
Riegel 177 zum Verriegeln des Förderers 27 in den damit fluchtenden Sitz vorzuschieben. Dann wird der Zylinder 167 betätigt,
um die Kolbenstange 158 und den Schrittschalter 169 zurückzuziehen.
Während die Klaue 171 mit dem Schrittschalter 169 bewegt wird, und da der Förderer 27 gegen eine unbeabsichtigte
Bewegung verriegelt ist, wird die Federkraft überwunden, so daß die Klaue geschwenkt werden kann und über die Außenflächen der
vergrößerten Teile 171-171 laufen kann. Das Zahnende 172 der Klaue 171 wird zu dem Raum zwischen den Stützblöcken 157-157 '
des nächst nachfolgenden Sitzes 158-158 bewegt, und die Feder 173 wird wirksam, um die Klaue in der entgegengesetzten Drehrichtung
zu schwenken, so daß die Klaue zwischen die Tragblöcke in eine Stellung für die nächste Weiterschaltung bewegt
wird.
Die Wirkung der schrittweisen Weiterschaltung des Förderers 27 besteht darin, die volle Spule 26 um eine Position zu dem
Transportwagenende der Wickelvorrichtung 20 weiterzubewegen. Gleichzeitig wird die nächst nachfolgende, vorne liegende,
leere Spule 26 in seitlicher Ausrichtung mit der Rampe 182 und dem Lade-Entlade-Arm 181 vorwärtsbewegt. Nachdem eine
vorbestimmte Zahl von mit Litze 21 gefüllten Spulen 26-26 auf den Förderer 27 übertragen und zu dem Transportwagen 29 schrittweise
weiterbewegt worden sind, setzt ein Bedienungsmann nor- I malerweise die Spulen auf das Stapelgestell 30 auf dem Transportwagen
um. Dann zieht der Bedienungsmann den Transport- ' wagen 29 weg und ersetzt das Stapelgerüst 30 mit einem leeren j
Gbrüst, das die nächst Ladung voller Spulen von den Förderern j
27-27 aufnehmen soll. j
Wenn die als nächstes nachfolgende, vorne liegende, leere Spule 26 mit der Rampe 182 ausgerichtet ist, wird der Arm 181
im Uhrzeigersinn (Blickrichtung wie in Figuren 2, 5 und 13) bewegt, um die Spule entlang der Rampe aufwärts zu verschieben,
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so daß deren Achse in einer vertikalen Ebene mit der Drehachse der Wickelposition "A" fluchtet. Dann wird der Spulenklemmzylinder
83 betätigt, um den Konus 82 in die Nabenöffnung zu bewegen und die Spule seitlich zu dem Arm 181 von der
keinen Flansch aufweisenden Seite desselben herunter und in Eingriff mit dem anderen Konus 82 zu schieben.
Danach wird eine Überleitung von der Spule 26 in der Wickelposition "B", wenn diese voll ist, auf die leere Spule durchgeführt,
die nunmehr in der Wickelposition "A" liegt. Dieser Vorgang läuft so ab, wie oben im Zusammenhang mit der Überleitung
zu der Wickelposition "B" und den der Wickelposition "B" zugeordneten Einrichtungen beschrieben wurde. Die Übertragung
der Spulen 26-26 wird fortgesetzt, wobei die einzigen Handgriffe darin bestehen, leere Spulen auf die Förderer 27-27
zu laden und volle Spulen auf den Transportwagen 29 zu entladen.
Die Bedeutung des Verfahrens und der Vorrichtung gemäß der Erfindung liegt darin, daß in einer Anordnung zum automatischen
Nachfüllen leerer Spulen in eine Wickelvorrichtung und zum nachfolgenden Entfernen der mit Litze 21 gefüllten Spulen aus
der Wickelvorrichtung, die Möglichkeit gegeben ist, die Orientierung
der vollen Spulen gegenüber der Orientierung der vollen Spulen bei Beendigung der Wicklung zu steuern. Bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel wird während der Übertragung der vollen Spule 26 auf den zugehörigen Förderer 27 ein gesteuerter
Betrag an Drehung, beispielsweise 50 °, an jeder nachfolgenden Spule gegenüber der Y-Achse eines X-Y-Koordinatensystems
durchgeführt, das an der Drehachse jeder Wickelposition
zentriert ist.
Dieser gesteuerte Betrag an Drehung jeder vollen Spule, der im wesentlichen weniger als 360 ° beträgt, führt zu keinen
Problemen, was das Abwickeln des Litzenmaterials 21 betrifft.
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Ferner hat die Drehung, die bei dem erfindungsgemäß en Ausfiih- \
rungsbeispiel auftritt, einen solchen Betrag, daß die Orien- >
tierung der vollen Spule im wesentlichen identisch mit der
Orientierung der vollen Spule in der zugehörigen Wickelposition :
bei Beendigung von deren Drehung ist. !
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die beispielsweise je einen Aufzug für die Wickelpositionen "A" und "B" hat, kann auch so
ausgeführt sein, daß keine Drehung der vollen Spulen 26-26 ; während der Übertragung von den WicleLpositionen zu dem zugehörigen Förderer 27 stattfindet.
Auch eine Vorrichtung, bei der ein schwenkbar gelagerter Arm jede volle Spule 26 erfassen und halten kann und die Spule von
der Wickelposition auf den zugeordneten Förderer 27 bringt, liegt im Rahmen der Erfindung. Bei solch einer Vorrichtung wird
die Orientierung gesteuert, um ein übermäßiges Abwickeln der Litze zu vermeiden. Auch ist die Vorrichtung so ausgeführt,
daß jegliohe Drehung der vollen Spule gegenüber dem Übertragungsarm
verhindert wird.
In allen erfindungsgemäßen Vorrichtungen mit. selbsttätigen
Spulen-Handhabungseinriohtungen ist die Möglichkeit gegeben, die vollen Spulen von den Wickelpositioneh ohne ein erheb-
liches Rollen oder Drehen der Spule gegenüber dem X-Y-Achsen- j
kreuz durch die Drehachse der Wickelposition oder eine erhebliohe
Drehung der Spule wiederholt zu bewegen.
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Claims (20)
1. Verfahren zum Aufwickeln aufeinanderfolgender Abschnitte
eines Litzen- oder Fadenmaterials auf Spulen, bei dem leere Spulen entlang einer Bewegungsbahn bewegt werden, um aufeinanderfolgende,
vordere Spulen in Ausrichtung mit einer Wickelposition zu bringen, und bei der jede nachfolgende, vorne liegende,
leere Spule von der Bewegungsbahn der leeren Spulen in die Wickelposition bewegt wird, wo jede aufeinanderfolgende,
vorne liegende, leere Spule drehbar gelagert und in der Wickelposition angedreht wird, während ein Litzen- oder Fadenmaterial
vorwärtsbewegt und in Querrichtung über die Wickelfläche der Spule in der Wickelposition hin und her geführt wird, um das
Litzen- oder Fadenmaterial in aufeinanderfolgenden Lagen von Wicklungen auf der Spule zu verteilen, wobei die Drehung der
Spule in der Wickelposition unterbrochen wird, wenn die Spule mit Litzen- oder Fadenmaterial gefüllt ist, und bei dem die
Spulen, wenn sie mit dem Litzen- oder Fadenmaterial gefüllt sind, aus der Wickelposition bewegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Orientierung der Umfangsfläche jeder der aufeinanderfolgenden, vollen Spulen gegenüber der jeder nachfolgenden
vollen Spule in der Wickelposition bei Beendigung deren Drehung gesteuert wird, und daß jede mit Litzen- oder Fadenmaterial
gefüllte Spule von der Wickelposition zu der Bewegungsbahn und sodann entlang der Bewegungsbahn bewegt wird, die den vollen
Spulen zugeordnet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Spulen parallel sind.
• j
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß :
die Drehachsen der Spulen kolinear sind. i
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsbahn der Spulen parallel zu den Drehachsen der Spulen liegt.
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5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsbahn der leeren Spulen und die Bewegungsbahn der vollen Spulen identisch sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spulen in transversaler Richtung aufeinander ausgerichtet sind, und daß die aufeinanderfolgenden, vorne
liegenden Spulen in Ausrichtung mit den Wickelpositionen bewegt werden, so daß jede nachfolgende, vorne liegende Spule um einen
vorbestimmten Abstand von der zugehörigen Wickelposition versetzt ist, wobei der Abstand parallel zu der Drehachse gemessen
wird.
7. Verfahren nach einem der Anspräche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Wickelpositionen eine Bewegungsbahn zugeordnet ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die volle Spule aus einer Übertragungsposition, die der Wickelposition zugeordnet ist, herausbewegt wird,
während die nächst nachfolgende, vorne liegende, leere Spule in die Übertragungsposition bewegt wird, und daß die nächst
nachfolgende, vorne liegende Spule in die Wickelposition überführt
wird, während die aufeinanderfolgenden Schichten von Wicklungen aus Litzen- oder Fadenmaterial auf der anderen
Spule verteilt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Orientierung der vollen Spule darin besteht, daß die Änderung in der Orientierung
der vollen Spule gegenüber den Achsen eines cartesischen Koordinatensystems durch deren Drehachsen begrenzt wird, um
ein Abwickeln von Teilen des Litzen- oder Bandmaterials von der Spule zu verhindern.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit Litzen-oder Fadenmaterial gefüllte
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Spule aus der Wickelposition um einen vorbestimmten Abstand axial ausgestoßen wird, während das vordere Ende des Litzenoder
Fadenmaterials auf der vollen Spule von einer Fangvorrichtung freigegeben wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Litzen- oder Fadenmaterial gefüllte
Spule von der Wickelposition entlang einer bogenförmigen Bahn in Ausrichtung mit der Bewegungsbahn für eine Vielzahl leerer
Spulen geführt wird, während die Orientierung der Umfangsfläche der vollen Spule gegenüber der Drehachse im wesentlichen
so beibehalten wird, wie sie bei Beendigung der Drehung vorhanden war.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche der vorne liegenden leeren
Spule erfaßt und die vorne liegende leere Spule quer zu der Bewegungsbahn in einem Bogen und in Ausrichtung mit der Drehachse
der Wie kelposition bewegt werden, während gleichzeitig
aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzen- oder Fadenmaterials
auf der Spule in der anderen Wickelposition aufgewickelt werden, daß ein Zentrierungskonus in eine der Nabenöffnungen
der vorderen, leeren Spule hineinbewegt wird, die nunmehr in Ausrichtung mit der Drehachse der einen Wickelposition ist,
daß sodann die Spule weiter entlang der Drehachse bewegt wird, um die andere Nabenöffnung in Eingriff mit dem anderen, entgegengesetzt
orientierten Konus zu bringen, so daß die vordere Spule drehbar gelagert ist, während die Flansche der vorderen
Spule freigegebenen werden, und daß danach der Wickelvorgang auf die nun in der einen Wickelposition befindlichen Spule
übergeleitet wird, während die volle Spule in der anderen Wickelposition entfernt und die volle Spule in der anderen
Wickelposition mit einer vorne liegenden Spule einer zweiten Gruppe leerer Spulen ersetzt wird, die für die andere Wickelposition
bestimmt sind.
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13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 "bis 12, dadurch ;
gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des Litzen- oder Fadenma- ;
terials vor dem Aufwickeln des Litzen- oder Fadenmaterial» ;
auf der Spule, die in der Wickelposition gedreht wird, und nach ; der Beendigung des Wickelvorganges und der Unterbrechung der \
Drehung der Spule zur Freigabe eines Abschnittes des Litzenoder Fädenmaterials dadurch erfaßt wird, daß:
aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzen- oder Fadenmaterials
quer zu der Spulenachse und neben einem Flansch der einen Spule geführt wird, : eine Fangvorrichtung mit einem Fangelement um eine Achse in
einem kreisförmigen Weg neben dem einen Spulenflansch herumgeführt
wird, um einen Teil des Litzen- oder Fadenmaterials zu greifen, wobei die Umlaufbewegung der Fangvorrichtung bewirkt,
daß die Fangelemente zentrifugal, radial nach außen bewegt werden, um in den Weg eines Abschnittes des Litzen- oder Fadenmaterials
zu gelangen und das Litzen- oder Fadenmaterial in einem Spalt zu erfassen, der zwischen eiiem der Fangelemente und
dem Fangteil gebildet wird,
die radial nach außen gerichtete Bewegung der Fangelemente begrenzt wird, um die Breite des Spaltes auf einem vorbestimmten
Abstand zu halten, wobei der Abstand kleiner als der Außendurchmesser des Litzen - oder Fadenmaterials ist,
die Drehung der Spule nach Beendigung der Aufwicklung des Litzen- oder Fadenmaterials auf der Spule unterbrochen wird, l
und daß
auf die Fangelemente radial nach innen zu der Drehachse gerichtete
Kräfte ausgeübt werden, um den Abschnitt des Litzen- oder Fadenmaterials freizugeben.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangelemente normalerweise radial nach innen vorgespannt
sind, daß die Umlaufbewegung der Fangelemente Zentrifugalkräfte
erzeugt, die die Vorspannungskräfte überwinden, um die Fangelemente radial nach außen zu drüoken und den Abschnitt des
Litzen- oder Fadenmaterials zu erfassen, wobei die Unterbre-
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chung der Drehung der Fangelemente ermöglicht, daß die Vorspannungskräfte
die Fangelemente radial nach innen drucken,
und daß die radial zu der Achse ausgeübten Kräfte jegliche libermäßige Verkeilung des litzen- oder Fadenmaterials und der
Fangelemente Überwinden, um die Fangelemente abzuziehen und das Litzen- oder Fadenmaterial positiv freizugeben.
15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Drehen der Spule (26) in der Wickelposition ("A" oder
"B") während der Verteilung des Litzen- oder Fadenmaterials (21) auf der Spule (26) und zum Unterbrechen der Drehung, wenn
die Spule (26) voll ist, eine Einrichtung, um jede der vollen Spulen (26) von der Wickelposition ("A" oder 11B") zu und entlang
der Bewegungsbahn (27) zu bewegen, die für die vollen Spulen (26) vorgesehen ist, und durch eine Einrichtung, um
die Orientierung der Umfangsflache jeder nachfolgenden vollen
Spule (26) gegenüber deren Drehachse im wesentlichen gleich der Orientierung zu halten, die jede nachfolgende volle Spule (26)
in der Wickelposition ("A" oder "B") bei Beendigung deren Drehung hat.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung (20) zum Aufwickeln aufeinander folgender Abschnitte eines Litzen- oder Fadenmaterials (21) zyklisch auf
leeren Spulen (26) in zwei Wickelpositionen ("A" oder "B") eingerichtet ist und besteht aus:
einer Einrichtung (27), um eine Vielzahl leerer Spulen (26) entlang einer Bewegungsbahn zu bewegen, die je einer Wickelposition
("A" oder "B") zugeordnet ist, um aufeinanderfolgende,
vorne liegende Spulen (26) in Ausrichtung mit einer der beiden Wickelpositionen ("A" oder "B") zu bringen,
einer Einrichtung (181,182), um aufeinanderfolgende, vorne liegende Spulen (26) von der Bewegungsbahn (27) für die leeren
Spulen (26) in eine ausgewählte Wiokelposition ("A" oder 11B")
zu bewegen,
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einer Einrichtung (81,82), um jede aufeinanderfolgende, vorne j
liegende, leere Spule (26) drehbar in einer ausgewählten Wickel-j position ("A" oder "B") zu lagern, ;
einer Einrichtung (121), um die Spulen (26) in den Wickelpositionen
("A" oder "B") anzudrehen,
einer Einrichtung (22,24), um aufeinanderfolgende Abschnitte des Litzen- oder Fadenmaterials (21) vorwärtszubewegen und
dieses in Querrichtung über eine Wickelfläche einer Spule (26) in einer Wickelposition ("A" oder "B") hin und her zu führen,
um das Litzen- oder Fadenmaterial (21) in aufeinanderfolgenden Wickellagen auf der Spule (26) in einer Wickelposition ("A"
oder "B") und danach auf der Spule (26) in der anderen Wickelposition ("B" oder "A") zu verteilen, und
einer Einrichtung (181,182), um jede mit Litzen- oder Fadenmaterial (21) gefüllte Spule (26) von der Wickelposition ("A"
oder "B") zu und entlang der Bewegungsbahn (27) zu transportieren, die für die vollen Spulen (26) vorgesehen ist, wobei
die Übertragungseinrichtung die Orientierung der Umfangsfläche jeder nachfJLgenden vollen Spule (26) gegenüber deren Drehachse
im wesentlichen identisch mit der Orientierung hält, die jede nachfolgende volle Spule (26) in der zugehörigen Wickelposition
("A" oder "B") bei Beendigung deren Drehung hat.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einrichtung zur drehbaren Lagerung einer Spule (26)
zwei unter Abstand angeordnete, axial miteinander fluchtende Konusteile (81,82) aufweist, wobei jeder Konus in einer Nabenöffnung
von einer der Spulen (26) aufgenommen wird, so daß er an den Wänden der Nabenöffnung angreift.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Überführung leerer Spulen (26) in die Wickelposition ("A" oder "B") und zur Bewegung mit Litzenoder
Fadenmaterial gefüllter Spulen (26) in die Fördereinrichtung (27) eine bogenförmige Rampe (182), die sich von jeder
der Wickelpositionen ("A" und "B") zu einer zugehörigen
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Fördereinrichtung (27) erstreckt, und einen bogenförmigen,
schwenkbar gelagerten Arm (181) aufweist, dessen Breite größer als der Abstand von Flansch zu Flansch an einer Spule (26) ist,
wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die der Arm (181) zwischen einer ersten Position neben der zugehörigen Spulen-Wickelposition
("A" und "B") und einer zweiten Position, in der er die Fördereinrichtung (27) übergreift, schwenkbar gelagert
ist.
19· Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fördereinrichtung einen Endlosförderer (27) mit einer Vielzahl darauf angeordneter Lagerblöcke (159) aufireist, wobei jeder
der Lagerblöcke (159) Teile der Flansche von einer der Spulen (26) aufnimmt, um die Spule in einer festen Position für die
Vorwärtsbewegung durch den Förderer (27) zu halten.
20. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbar gelagerte, bogenförmige Arm (181) an einer seiner
Kanten einen nach oben stehenden Flansch aufweist, daß der Arm (182) die Spule (26) entlang der Rampe (182) verschieben kann,
bis die Achse der Spule (26) kolinear mit der Drehachse der Wikkelposition
(1A" oder "B") ist, und daß die Übertragungseinrichtung
besteht aus:
einer Einrichtung, die durch die Übertragung einer leeren Spule (26) von der Übertragungsposition durch den Arm (181) in Ausrichtung
mit der Drehachse wirksam wird, um einen der Konusteile mit der Spulennabe in Eingriff zu bringen und dann die
Spule seitlich von dem Arm (181) auf dessen ohne Flansch ausgeführter Seite herunter zu schieben, bis die andere Nabenöffnung
der Spule (26) über den anderen Konus bewegt und die Spule (26) auf den Konusteilen gelagert ist, und
einer Einrichtung, die bei Beendigung des Wickelvorganges von Litzen- oder Fadenmaterial auf der Spule (26) in einer Wickelposition
anspricht, um den einen Konus zurückzuziehen und gleichzeitig die Spule entlang der Drehachse zu verschieben, !
bis die Spule mit dem Arm (181) ausgerichtet ist, worauf der eine Konus weiterbewegt wird, um den anderen Konus von
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der Spule (26) auszurücken, worauf der andere Konus zurückgezogen wird und die Spule (26) nunmehr auf dem Arm (181) gelagert
ist.
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